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China sperrt BBC-Website

Eine Prügelattacke und Vorwürfe wegen Polizeibrutalität verschärfen die Spannungen in Hongkong. Peking reagiert mit einer Sperrung der BBC-Website.

Ein Ende der Krise in Hongkong ist nicht in Sicht. In der Nacht auf heute kam es zu schweren Auseinandersetzungen, als Hunderte Polizisten einen am Vorabend überraschend von Aktivisten besetzten Tunnel nahe des Regierungssitzes räumten. Es gab 45 Festnahmen, vier Beamte wurden verletzt. Nach dem Einsatz schlugen Vorwürfe wegen Polizeibrutalität grosse Wellen. Auslöser war ein Video, das zeigt, wie Polizeibeamte einen gefesselten Mann in eine dunkle Ecke tragen und immer wieder mit Fusstritten traktieren. Das Opfer wurde als Ken Tsang, Mitglied der oppositionellen, prodemokratischen Bürgerpartei, identifiziert. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Empörung über die Polizeigewalt hat die Volksrepublik China die englischsprachige Website der britischen Rundfunkgesellschaft BBC in China vollständig gesperrt. Es ist die erste derartige Massnahme seit Dezember 2010, als der chinesische Dissident Liu Xiaobo den Friedensnobelpreis erhielt.

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