Zum Hauptinhalt springen

Grossbritannien darf in Raten zahlen

Die EU kommt Grossbritannien im Streit um die Milliarden-Nachzahlung entgegen. London darf in Raten zahlen.

Die Nachzahlungsforderung der EU-Kommission von netto 2,1 Milliarden Euro ins EU-Budget 2014 hatte den britischen Premier David Cameron erzürnt. Am EU-Gipfel Ende Oktober erklärte er wutentbrannt, sein Land werde die geforderte Summe am 1.Dezember nicht überweisen. Nun kommen die EU-Finanzminister dem britischen Premier entgegen. Die betroffenen EU-Staaten sollen daher die Möglichkeit erhalten, Rückzahlungen «über einen angemessenen Zeitraum» zu tätigen, wie die Minister in ihrer Schlusserklärung schreiben. Laut dem österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling muss dabei berücksichtigt werden, dass es durch die Ratenzahlungen zu Nachteilen für jene Staaten kommt, die Geld zurückerhalten. «Die Beträge selbst waren jedoch nie infrage gestellt», sagte der Österreicher. Und auch sein deutscher Amtskollege Wolfgang Schäuble sagte deutlich, von geringeren Beiträgen sei «keine Rede» gewesen. Dies scheinen die Briten anders zu sehen. Der britische Finanzminister George Osborne hatte die Nachzahlung als «inakzeptabel» bezeichnet. Er sagte, London werde nur die Hälfte des ursprünglich geforderten Betrages bezahlen, und zwar in zwei Raten in der zweiten Jahreshälfte 2015.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch