Zum Hauptinhalt springen

Reserven verkauft

Die Währungskrise spitzt sich zu: Ökonomen erwarten einen tiefen Fall der russischen Wirtschaft. Derweil geben Regierung und Notenbank kräftig Gegensteuer.

Angesichts des dramatischen Wertzerfalls des Rubels wirft die russische Regierung ihre milliardenschweren Währungsreserven auf den Markt. «Wir verkaufen so viel, wie nötig ist», sagte ein Behördensprecher der Agentur Interfax gestern in Moskau. Bis zu sieben Milliarden Dollar könnten für entsprechende Finanzoperationen eingesetzt werden, hiess es. In den Wochen zuvor hatte bereits die russische Zentralbank Milliarden an Devisenreserven verkauft. In der Nacht auf gestern wurde auch der Leitzins erhöht. Gestern doppelte die Notenbank schliesslich mit einer Reihe weiterer Massnahmen nach. Mit den eher technischen Schritten soll etwa der Zugang zu ausländischen Währungen erleichtert werden. «Die Regierung und die Zentralbank haben gemeinsam mit ernsthaften Schritten begonnen, diese Orgie auf dem Devisenmarkt anzuhalten», erklärte der Wirtschaftsberater von Präsident Wladimir Putin.,, Andrei Beloussow, gemäss der Agentur Interfax. Nach dem rasantem Einbruch stabilisierte sich der Verlauf des Rubelkurses im Verlauf von gestern etwas.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch