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0:2 in der Ukraine – Frankreich in Not

Kiew. Im Barrage-Hinspiel der WM-Qualifikation verlor Frankreich in Kiew gegen die Ukraine 0:2 und braucht nun im Rückspiel am Dienstag einen Sieg mit drei Toren Differenz, um das Ticket nach Brasilien noch zu lösen. Die Ukrainer dagegen, die schon viermal in der Barrage zu einer Endrunde gescheitert sind, haben eine hervorragende Ausgangslage: Denn noch nie konnte eine Mannschaft in einem Barrage-Rückspiel einen 0:2-Rückstand wettmachen.

Die Ukrainer machten Druck, aber eine Stunde lang gelang es den Franzosen, sie vom Tor fernzuhalten. Nicht aber in der 61. Minute: Edmar, der eingebürgerte Brasilianer, spielte Roman Sosulja ideal frei. Dieser behauptete sich gegen Frankreichs Innenverteidiger Laurent Koscielny und traf zum 1:0. Frankreich versuchte zu reagieren. Doch ein Konter führte schliesslich zum 2:0. Koscielny, der später für eine Tätlichkeit auch noch die Rote Karte sah, foulte Sosulja und Andrej Jarmolenko verwertete den Penalty via Latte. Die Franzosen kamen einem Treffer in der 65. Minute am nächsten, als Samir Nasri an Keeper Andrej Pjatow scheiterte.

Islands 0:0 in Unterzahl

Island erreichte vor 10 000 Zuschauern in Reykjavik gegen Kroatien ein 0:0. Das ist als Erfolg zu werten, denn die Isländer, die in der Gruppe hinter der Schweiz Rang 2 belegt hatten, spielten nach einem Platzverweis für Olafur Skulason nach einer Notbremse an Ivan Perisic in der 50. Minute nur noch mit zehn Mann. Aber das Team des neuen Trainers Niko Kovac hat die Chance verpasst, mit einem Auswärtssieg oder wenigstens einem Auswärtstor ins Rückspiel zu gehen. Dass die Isländer ihrerseits auswärts Tore schiessen können, haben sie beim 4:4 in Bern gegen die Schweiz gezeigt. Island hatte das 0:0 nach dem Platzverweis vor allem seinem Torhüter Hannes Haldorsson zu verdanken. Er stoppte Dario Srna (51.), Ivica Olic (53.), Perisic (54.) und wieder Olic (55.).

Griechenland verschaffte sich mit einem 3:1-Heimsieg eine ordentliche Ausgangslage für das Rückspiel in Rumänien. Die beiden Teams begegneten sich auf Augenhöhe, die Rumänen hatten gar oft mehr vom Spiel. Die Griechen aber waren konterstark und hatten im Doppeltorschützen Kostas Mi- troglu von Olympiakos Piräus ihren Matchwinner. (red/si)

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