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11 Millionen für Hilfsprojekte

zürich. Nachdem der Regierungsrat für die Inlandhilfe im September bereits 4,2 Millionen Franken vergab, hat er nun 11 Millionen für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit aus dem Lotteriefonds freigegeben. Damit unterstützt der Kanton im Bereich Auslandhilfe aktuell 45 Projekte von 23 Organisationen, wie der Rat gestern mitteilte. Die Beiträge an die Organisationen schwanken zwischen 140 000 und 700 000 Franken. Der Maximalbeitrag pro Projekt ist auf 500 000 Franken festgelegt. Diesen Beitrag erhielt ein Projekt der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH). Die Hochschule hat Demokratie-Lehrmittel für die Primar- sowie für die Sekundarstufen I und II in Südosteuropa entwickelt.

Der Regierungsrat hat die Beiträge der Entwicklungszusammenarbeit für 2011 und 2012 gemeinsam vergeben, weil die Richtlinien für die In- und Auslandhilfe letztes Jahr überarbeitet worden sind. Aus diesem Grund konnte der Lotteriefonds keine entsprechenden Gesuche entgegennehmen.

Neu müssen die Gesuche höheren Anforderungen punkto Wirksamkeit genügen, dafür gibt es keine geografischen Einschränkungen mehr. Es werden nicht mehr nur Projekte in Afrika sowie Ost- und Südosteuropa berücksichtigt. Dies hat dazu geführt, dass 11 Prozent der Beiträge Lateinamerika und 27 Prozent Asien zugutekommen. Auf Afrika entfallen 46, auf Süd- und Südosteuropa 16 Prozent. (sda)

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