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130 000 Franken erlaufen

Die Winterthurer Kantonsschulen haben gestern den Schlusspunkt unter ihr 150-Jahr-Jubiläum gesetzt. Die Festbilanz ist so positiv, dass die Schulen bereits an eine teilweise Wiederholung denken.

1598 beteiligte Läuferinnen und Läufer, 12 669 gedrehte Runden, 5447,67 zurückgelegte Kilometer und 130 000 erlaufene Franken: dies die Zahlen des Sponsorenlaufs der drei Winterthurer Gymis, die Aurelio Soldini, Sportlehrer am Büelrain und Mitorganisator, gestern präsentierte. Das gesammelte Geld geht an zwei Schulprojekte in Ecuador und in Tenna in Graubünden. Angela Müller, Initiantin des Internats Mira in Ecuador, nahm ihren Check über 65 000 Franken sichtlich gerührt entgegen. «Dieser Betrag deckt Betriebskosten unserer Schule für anderthalb Jahre.» Alt-Stadtpräsident Martin Haas bedankte sich als Vizepräsident der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden: «Der Sponsorenlauf war ein aussergewöhnliches Ereignis in der Stadt. Dass nun auch eine so grosse Spende herausschaut, ist grossartig.» Mit dem Geld soll im kleinen Bergdorf Tenna im Safiental ein Schulhausausbau mitfinanziert werden.

Überreicht wurden die Spenden von vier Schülerinnen und Schülern. «Ich war selbst überrascht, dass am Sponsorenlauf alle so begeistert mitgerannt sind. Zuerst waren viele skeptisch, doch dann war die Stimmung in der Altstadt super», sagte Manuel Juon von der Rychenberger Schülerorganisation. Die Schülervertreter zogen eine positive Bilanz aller Jubiläumsanlässe, auch wenn der Aufwand gross gewesen sei. So habe sie am Ehemaligentreffen spannende alte Geschichten über ihre Schule gehört, sagte Stephanie Lüthi aus dem «Lee»: «Und unser Fest im Salzhaus war ein gelungener Anlass, da konnten wir dann ausspannen.»

Die Schulleitungen lobten die gelungene Zusammenarbeit. «Wir haben gezeigt, dass wir gemeinsam einen Grossanlass organisieren können», sagte Christian Peter, Prorektor des «Lee». Rychenberg-Rektorin Franziska Wid­mer und Büelrain-Prorektor Martin Bietenhader diskutierten gestern beim Apéro bereits über eine teilweise Neuauflage: «Das Ehemaligentreffen hat ein so gutes Echo ausgelöst, dass man es in fünf Jahren wiederholen könnte», sagte Bietenhader. Widmer ging sogar noch weiter: «Von mir aus könnte so ein Anlass schon in drei Jahren wieder stattfinden.»

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