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13,12 Zentimeter – und nicht mehr

Eine Studie des King’s College in London beantwortet die ewige Frage nach der «normalen» Penisgrösse. Die wenigsten Männer haben ein aussergewöhnlich kleines oder grosses Glied.

Die Auswertung der Daten von 15000 Männern, die ihren Penis für diverse Studien professionell haben ausmessen lassen, schafft Gewissheit. Die wissenschaftliche Antwort auf die Frage nach der «normalen» Grösse eines Penis ist folgende: Im erigierten Zustand misst das durchschnittliche männliche Glied 13,12 Zentimeter, im schlafen Zustand sind es 9,16 Zentimeter. Die Wissenschaftler des King’s College in London hatten die Studie im britischen Fachmagazin «British Journal of Urology International» veröffentlicht. Diese Zahlen dürften «der grossen Mehrheit der Männer» zeigen, dass ihr Penis im «normalen Bereich» liegt, teilten die an der Untersuchung beteiligten Forscher mit.

Die «Grösse» macht Angst

Mit ihren Zahlen erarbeiteten die Forscher eine Grafik, die Ärzte bei der Beratung von Männern nutzen können, die Angst haben, dass ihr Penis zu klein ist. In den schlimmsten Fällen können derartige psychische Störungen zu Depressionen und sogar zum Suizid führen. In Wirklichkeit haben nur 2,28 Prozent aller Männer einen aussergewöhnlich kleinen Penis, wie die Wissenschaftler nun herausfanden. Das trifft auch auf das Gegenteil zu. Ein ähnlich geringer Prozentsatz hat einen extrem grossen Penis. Bei den Studienteilnehmern handelt es sich um Männer im Alter zwischen 17 und 91 Jahren. Ausgewertet wurden zwanzig Studien aus Europa, Asien, Afrika und den USA. Die Forscher fanden dabei keine Unterschiede bei der Penisgrösse, die mit der Rasse zusammenhängen könnte; allerdings fügten sie einschränkend hinzu, dass die meisten Studienteilnehmer aus Europa und dem Nahen Osten stammten.

Selbstbewusste Teilnehmer?

Sie räumten zudem ein, dass ihre Ergebnisse etwas verzerrt sein könnten, weil möglicherweise eher Männer an einer Studie zur Länge des Penis teilnehmen, die in dieser Hinsicht selbstbewusster sind.

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