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25 Jahre Möbel und mehr

Die Hobis haben Grund zu feiern. Ihr Betrieb wird 25. Die einst klassische Schreinerei wurde um ein Nähatelier und eine Gartenaussstellung ergänzt.

Ruedi Hobi, gelernter Schreiner, wusste schon immer, dass er mal seine eigene Schreinerei mit Ausstellungsräumen haben wollte. 1989 baute er den Familien Bauernhof an der Schaffhauserstrasse in Ohringen zu einer Schreinerei um. Seine Frau, Einrichtungsberaterin, Edith Hobi erweiterte die Dienstleistungen der Schreinerei zu einem «Gesamtpaket für Wohneinrichtungen», wie sie sagt. Seit ihre Gründung vor 25 Jahren hat sich die ein Mann Firma mit heute 16 Mitarbeitern stark weiterentwickelt. 2002 wurden Ausstellungsräume von fast 500m2 und sogar ein eigenes Nähatelier eingebaut.

Neben Handelsmöbeln für Schlaf-, Wohnzimmer, Küche und Garten bietet die Firma Möbel, Vorhänge und Polsterkissen aus Eigenproduktion sowie die Restauration von Antiquitäten an. Die passenden Bilder, die in den Ausstellungsräumen hängen und zur Einrichtung gekauft werden können, sind von Künstlern aus der Region wie Urs Kerker oder Beatrice Hafner.

Als Edith und Ruedi Hobi sich an einer Tanzunterhaltung kennenlernten ahnten sie noch nicht, dass sie sich später die Chefloge eines gemeinsamen Geschäfts teilen würden. Die permanente Nähe in Privat- und Arbeitsleben scheint der Beziehung auch nach 25 Jahren nichts anzuhaben. «Für uns ist das Beste am ganzen, dass wir das zusammen machen.», sagt Edith Hobi.

Kampf gegen starken Franken

Der Wandel der Zeit forderte die Firma heraus. Es gibt beispielsweise kaum mehr Schränke aus Massivholz wegen des hohen Preises, dafür wird vermehrt gespritzt und lackiert. Zu schaffen macht dem Geschäft auch der starke Franken. Seit dem Einsturz des Euros bemerkt Ruedi Hobi einen Kundenrückgang, man kaufe Möbel vermehrt in Deutschland ein. Deshalb möchte die Wohnschreinerei den Fokus in Zukunft noch mehr auf Einzelanfertigungen legen, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Ruedi Hobi ist 52. Irgendwann muss das Ehepaar an Nachfolger denken. Die Töchter sind bis jetzt kaum interessiert. Sie selber hätten keine Probleme damit Verantwortung abzugeben. Noch geht das Paar aber leidenschaftlich seinem Geschäft nach und plant bereits den Startschuss in die Gartensaison mit einer grossen Ausstellung im April.

Ruedi und Edith Hobi führen ein Unternehmen mit 16 Angestellten. Bild: Marc Dahinden

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