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30 Menschen sterben bei Angriffen der PKK im Südosten der Türkei

Bei einem Angriff der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK sind im Südosten der Türkei insgesamt 30 Menschen getötet worden. Darunter seien zehn Soldaten und Polizisten, berichteten türkische Medien. Zudem seien 20 Rebellen erschossen worden.

PKK-Kämpfer hätten in der Nacht eine Polizeistation und mehrere Militärposten in Beytüssebap mit Panzerfäusten und Sturmgewehren beschossen. Die Kleinstadt liegt in der Provinz Sirnak, etwa 14 Kilometer von der irakischen Grenze entfernt.

Die PKK-nahe Nachrichtenagentur Firat berichtete am Montag, die heftigen Schiessereien hätten drei Stunden gedauert. PKK-Kämpfer hätten auch ein Gebäude der Kreisverwaltung attackiert.

Der Kurdenkonflikt hatte sich in den vergangenen Wochen wieder verschärft. Politiker in Ankara haben das Regime in Syrien und den Iran bezichtigt, die PKK zu unterstützen.

Die PKK wird von der Türkei, der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft. Sie kämpft seit Anfang der 1980er Jahre für die Unabhängigkeit oder grössere Autonomie der Kurdengebiete in der Türkei. Kurdische Organisationen beklagen eine systematische Diskriminierung ihrer Volksgruppe durch den türkischen Staat.

(sda)

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