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3417 Jugendliche verurteilt

Der grösste Teil der 3417 schuldig gesprochenen Jugendlichen machte sich wegen eines Vermögensdelikts strafbar. Diese Delikte machten einen Anteil von 38,2 Prozent aus, rund zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Die Drogendelikte stiegen von 15,5 Prozent auf 18,3 Prozent. Die Delikte gegen Leib und Leben – Körperverletzungen, Tätlichkeiten, Raufhandel – sanken bei den verurteilten Jugendlichen von 6,8 (2011) auf 6,6 Prozent (2012). Sie wurden zu 36 Prozent von ausländischen Jugendlichen begangen. Delikte gegen die Freiheit – Drohung, Nötigung, Hausfriedensbruch – sanken von 8,5 auf 7,9 Prozent. Die Delikte gegen die sexuelle Integrität stiegen ge­gen­über dem Vorjahr von 0,7 auf 1 Prozent.

Von den 3417 verurteilten Jugendlichen verordneten die Jugendgerichte in 167 Fällen ambulante Schutzmassnahmen. Als Strafen wurden 1736 Verweise, 903 persönliche Leistungen, 531 Bussen und 201 Freiheitsentzüge ausgesprochen. In 16 Fällen wurde von einer Strafe abgesehen. Die Pendenzen sanken damit von 54 auf 52 Fälle pro Anwalt. (sar)

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