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37 Dollar Lohn pro Monat

Bangladesch ist nach China der zweitgrösste Textilproduzent der Welt mit rund 4500 Fabriken, die globale Abnehmer wie Tesco, Wal-Mart, J. C. Penney, H&M, C&A, Marks & Spencer oder Carrefour beliefern. In den engen Anlagen herrschen oftmals schwierigste Arbeitsbedingungen. Globale Einkäufer dürften nach der Tragödie wieder Druck auf Bangladesch ausüben, die Arbeits- und Gesundheitsbedingungen zu verbessern. Doch schliesslich siegen der Preisdruck und Konkurrenzkampf, was den Produzenten kaum Spielraum für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen lässt. Bangladesch verdient rund 80 Prozent seiner Exporteinnahmen durch den Textilsektor, was einem Jahresumsatz von 24 Milliarden Dollar entspricht. Dabei gehört gerade die Textilbranche zu den am schlechtesten bezahlenden Arbeitgebern im Land. Der gesetzliche Minimallohn beträgt 37 Dollar im Monat.

Spannungen zwischen Arbeitern, die höhere Löhne verlangen, und Fabrikbesitzern und dem Staat sind an der Tagesordnung. (dkb)

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