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400 sind ins neue Jahr geswingt

Zur Aadorfer Neujahrsbegrüssung kamen gut 400 Personen. Sie erfreuten sich an den swingenden Melodien der «Jumping Notes» und einer tiefgründigen Neujahrsansprache.

Zahlreich feierten die Aadorferinnen und Aadorfer – dar­un­ter auch 45 Neuzuzüger – im Gemeinde- und Kultursaal den Auftakt ins neue Jahr. Die Band Jumping Notes brachte denn auch im wahrsten Sinne eine überaus gefreute Note in den frühen Abend. Mit Dixie- und Bluesklängen spielte sich die Formation aus sechs Vollblutmusikern in die Herzen der Zuhörerschaft. Sie beeindruckte mit einem facettenreichen Repertoire und der Beherrschung verschiedener Blasinstrumente. Der Bandleader Reto Grund­bacher, Kontrabassist und Posaunist, packte sogar ein Alphorn aus und reihte sich damit blendend in das musikalische En­sem­ble ein. Gemeindeammann und Grossratspräsident Bruno Lüscher bediente sich bei seiner 13. Neujahrsansprache für einmal einer Parabel: «Es waren einst elf Dörfer und Weiler, in denen die Bewohner lebten. Ländlich und urban geprägt, in verschiedenen Altersgruppen und von unterschiedlicher Herkunft, zeichneten sie sich als eine Art Schicksalsgemeinschaft aus», erzählte Lüscher. Die Analogie zu Aadorf war unschwer zu erkennen, als von einem Zusammenschluss vor 200 Jahren, der Schaffung eines Zen­trums, einer modernen Raumordnung und der Übernahme von Eigenverantwortung die Rede war. «Was für die elf Dörfer gut war, kann doch für Aadorf mit den fünf Ortsteilen nur billig sein», liess Lüscher durchblicken. Appell an die Solidarität Das «Dorf» zählt nun 8420 Einwohner, wobei der Zuwachs mit 62 Personen deutlich schwächer ausgefallen ist als in den vergangenen Jahren. Die Zahl der Steuerpflichtigen habe sich hingegen um 16 Prozent erhöht, führte Lüscher aus. «Mit dem super Abstimmungssonntag vom 5. Mai haben sie den Glauben an die Zukunft und Weiterentwicklung zum Ausdruck gebracht.» Er habe Hoffnung, dass sich die zunehmend individualisierte und zum Teil entsolidarisierte Gesellschaft den Aufgaben der Zukunft stellen möge und die Gemeinde Aadorf weiterhin eine positive Ausstrahlung haben werde. Der Apéro bot beste Gelegenheit für die 45 Neuzu­zügerinnen und Neuzuzüger sowie die Alteingesessenen, den erwähnten Gemeinschaftssinn zu leben und auf ein glückliches 2014 anzustossen. (li)

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