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4000 Tierschmuggler verhaftet

Lyon. Der internationalen Polizeibehörde Interpol ist ein Schlag gegen den weltweiten Schmuggel mit geschützten Tieren gelungen. Wie die Organisation mitteilte, wurden bei einer gross angelegten Razzia in 32 Ländern mehr als 8700 Vögel, Reptilien und andere geschützte Tiere beschlagnahmt und rund 4000 Verdächtigte festgenommen. So weit wie möglich seien die Tiere wieder in ihrem natürlichen Umfeld ausgesetzt worden. Ursprünglich zielte der Einsatz namens «Cage» (Käfig) vor allem auf den Handel mit geschützten Vögeln ab. Den Fahndern fielen dabei aber auch andere Tiere in die Hände, mit denen laut Artenschutzkonvention nicht gehandelt werden darf – unter anderem Fische, Schildkröten und andere Reptilien. Ausserdem beschlagnahmten sie geschützte Pflanzen und Elfenbein.

Die Razzien fanden den Angaben zufolge von April bis Juni in Häfen, auf Flughäfen, bei Postdiensten, Tierhändlern und auf Wochenmärkten statt. (sda)

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