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46 Millionen für Winterthurer Gewerbe

Wenn die Stadt etwas baut oder einen grösseren Materialposten einkauft, kommen häufig Winterthurer Firmen zum Zug. Dies zeigt die Statistik der Auftragsvergaben.

Die Stadt Winterthur hat im vergangenen Jahr Aufträge für 111 Millionen Franken vergeben, wie das Departement Bau heute mitteilte. «Es freut mich besonders, dass wir Aufträge im Wert von 46 Millionen Franken an Winterthurer Unternehmen vergeben konnten», sagt Baudepartementsvorsteher Josef Lisibach. Beschaffungen für weitere 41 Millionen gingen in den übrigen Kanton, Leistungen für 23 Millionen wurden aus der ganzen Schweiz bezogen und Aufträge für 1 Million Franken wurden an ausländische Zulieferer vergeben.Lisbach betont, dass es ihm ein grosses Anliegen sei, dass man vor allem bei den freihändigen Vergaben (Lieferungen unter 100'000 Franken, Bauarbeiten unter 300'000 Franken) das hiesige Gewerbe berücksichtige. «Wir haben in Winterthur viele Unternehmen, die hervorragende Arbeit leisten», lobt er. Und er würde sich freuen, wenn der Prozentsatz der Vergaben an Firmen innerhalb der Stadtgrenzen gar noch erhöht werden könnte.

KVA schlug in den Vorjahren zu Buche

Mit insgesamt 993 liegt die Anzahl Beschaffungsvorgänge zwar über dem Vorjahr (2012: 956 Aufträge), das Auftragsvolumen hat hingegen um gut 16 Prozent abgenommen (2012 wurden Aufträge für 133 Millionen Franken erfasst). Lisibach erklärt, dass dieser Rückgang keinen Zusammenhang mit den Sparbemühungen der Stadt habe. «Aufgrund der langen Planungsphasen von Projekten werden wir diese Auswirkungen vermutlich erst in einigen Jahren bemerken.» Vielmehr seien realisierte Grossprojekte wie der Superblock und der Neubau der Kehrrichtverbrennungsanlage für die Schwankungen der Auftragsvolumina verantwortlich. So sind 2010, vor dem Bau der 187 Millionen teuren KVA , Aufträge für 107 Millionen Franken vergeben worden. 2011 und 2012, als die Baukosten der KVA abgerechnet wurden, vergab die Stadt Aufträge in der Höhe von 142 (2011) respektive 133 Millionen Franken.Insgesamt hat die Stadt im letzten Jahr Bauarbeiten für 60 Millionen Franken in Auftrag gegeben und Lieferungen für 23 Millionen sowie Dienstleistungen für 28 Millionen Franken bezogen. Von den 993 Beschaffungsvorgängen wurden 701 freihändig vergeben, 193 Aufträge wurden im Einladungsverfahren abgehandelt und 85 Aufträge wurden öffentlich ausgeschrieben. In der Statistik erfasst werden alle Aufträge, die mehr als 20'000 Franken kosten.

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