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54 Stellen weg bei Wärtsilä

Der Ende Januar angekündigte Stellenabbau bei Wärtsilä in Winterthur trifft 54 von 500 Mitarbeitern. Ein Sozialplan soll die ärgsten Folgen mildern; dieser ist laut Gewerkschaft «anständig».

Gestern ging das Konsultationsverfahren zu Ende, und gestern ging der Hammer nieder: 54 Mitarbeiter aller Bereiche von Wärtsilä Schweiz in Winterthur bekommen zum Teil noch diesen Monat, spätestens aber im nächsten den blauen Brief. Das sind mehr als zehn Prozent der aktuellen Belegschaft. Der Stellenabbau war im Januar von der Wärtsilä-Zentrale in Finnland bekannt gegeben worden. Die Rede war von 1000 der weltweit 18 000 Arbeitsplätze. Winterthur ist also überproportional betroffen. Martin Wernli, der Chef von Wärtsilä Schweiz, sagt dazu: «Schwerpunktmässig wird an den grösseren Standorten mehr abgebaut und vor allem auch in Hochlohnländern.» Wernli hatte schon im Januar gesagt, was nicht zwingend in Europa gemacht werden müsse, werde nach Asien verlagert, wo die Dieselmotoren von Lizenznehmern gebaut werden. Laut Wernli trifft der Abbau in Winterthur Leute aller Altersgruppen. Einige Gekündigte würden wohl frühzeitig pensioniert. Alois Düring von Angestellte Schweiz hat noch keine Kündigungsliste. Es gelte nun, den bestehenden Sozialplan an die Si­tua­tion der Gekündigten anzupassen. Er bezeichnet den Sozialplan als «anständig», gut könne man solche Entwicklungen nicht nennen.

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