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73 Prozent sind für die Taxiverordnung

Die Zahl der Konzessionen bleibt beschränkt, die Unterteilung in A- und B-Taxis wird es aber in Zukunft nicht mehr geben: das Winterthurer Stimmvolk hat die neue Taxiverordnung deutlich angenommen.

Das Taxigewerbe in der Stadt Winterthur wird teilweise liberalisiert. Die Stimmberechtigen haben der neuen Taxiverordnung mit einem Ja-Stimmenanteil von 73 Prozent zugestimmt. Dafür waren 17'554 Winterthurerinnen und Winterthurer, dagegen 6488. Die Stimmbeteiligung betrug 39,5 Prozent. Die neue Verordnung bringt dem Winterthurer Taxigewerbe eine teilweise Liberalisierung. Die bisherige Unterteilung in A- und B-Taxis wird aufgehoben, was somit allen Fahrern erlaubt, am Bahnhof Gäste einzusammeln. Bisher durften dies nur Taxifahrer mit A-Konzession. Weil die Fahrer mit B-Lizenz aber ebenfalls dort nach Kundschaft Ausschau hielten, führte dies unter den Fahrern immer wieder zu Streit. Eine vollständige Liberalisierung des Taxiwesens wird in Winterthur aber nicht eingeführt. Da der Platz am Hauptbahnof beschränkt ist, will die Stadt auch in Zukunft nur eine beschränkte Zahl von Konzessionen vergeben. Die Stadt wird die Bewilligungen neu alle sechs Jahre prüfen und allenfalls an neue Fahrer und Firmen weitergeben, falls die bisherigen Inhaber die Auflagen nicht einhalten. Dazu gehören etwa gefahrene Mindeststunden pro Woche und ein 24-Stunden-Service. Gibt es mehr Interessenten als Konzessionen, entscheidet die Stadt. Gegen die Vorlage, die vom Gemeinderat gutgeheissen worden war, ergriff eine Taxifirma das Referendum.

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