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74 Prozent Ja fürs Rechenzentrum

Deutlich haben die Stimmenden einem zweiten städtischen Rechenzentrum in Schaffhausen zugestimmt. Es kostet Winterthur rund 800 000 Franken jährlich.

Eine Überraschung ist das Resultat von gestern nicht. Den Plänen des Stadtrats, sich in ein neues Rechenzentrum von Stadt und Kanton Schaffhausen einzumieten, war keine Opposition erwachsen. Daher sind schon die 26 Prozent Nein-Stimmen ein Dämpfer. Stadträtin Yvonne Beutler (SP) mag das allerdings nicht als Misstrauen werten: «Es gibt immer einen Anteil an Nein-Stimmen; wichtig ist, dass drei von vier die Notwendigkeit der Aufgabe anerkannten.» Sieht man die Ergebnisse genauer an, fällt auf, dass die «bürgerlichsten» Stadtkreise Seen und Wülflingen mit 28 und 29 Prozent hohe Nein-Anteile aufweisen, in Töss waren es gar 31 Prozent, wogegen im Kreis Altstadt nur 20 Prozent Nein. Gesamtstädtisch stehen 24 932 Ja 8732 Nein gegenüber. Die Stimmbeteiligung lag – als Folge der nationalen Vorlagen – über 52 Prozent. Laut Beutler wird das neue Rechenzentrum in Schaffhausen im Verlauf dieses Jahres fertig gebaut, Winterthur mietet sich ab 2015 ein. Die einmaligen Investitionskosten für Winterthur betragen laut Abstimmungszeitung 870 000, die jährlich wiederkehrenden Kosten 770 000 Franken. Das zweite Rechenzentrum soll die Sicherheit erhöhen, das schon bestehende liegt unter dem Dachstock eines Altstadthauses.

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