Publizierte Leserbriefe

Eine Auswahl der bereits veröffentlichten Leserbriefe


  • Otmar Wittensöldner, 8404 Winterthur 12.07.2017 13:29
  • Überhasteter und unnötiger Entscheid von Herr Altwegg - Schulamt lässt ausgestopfte Tiere entfernen -

    Herr Altwegg, ich hätte Ihnen einen andern Einstieg in das Departement Schule und Sport gewünscht. Sie lassen sich also von einer Anfrage des Landboten so erschrecken und verfassen innert 2 Std. nach der Anfrage ein Communique an alle Schulen mit der Aufforderung, alle Tierpräparate aus den städtischen Schulhäusern zu entfernen. Wollen Sie künftig das Departement eigenverantwortlich führen oder lassen Sie sich von den Medien ver-führen? Verstehen Sie etwas von Didaktik-Methodik? Ist Ihnen bekannt dass viele Schulkinder nicht mehr wissen woher die Milch. Praktischer Anschauungsunterricht und Erlebnispädagogik ist nötiger denn je! - und Sie lassen die ausgestopften Tiere aus den Schulhäusern entfernen nur weil wieder einmal eine neue Studie über Arsen veröffentlicht wurde. Sind jetzt alle Schulkinder aus Winterthur etwas mehr krebsgefährdet durch das Betasten der Tiere? Dann müssten Sie in den nächsten Wochen mit Millionenforderungen von Hunderten von Eltern rechnen weil ihre Kinder im Unterricht arsenbefallene ausgestopfte Tiere mit ihren eigenen Händen be-greifen mussten! Erkennen Sie den Unsinn Ihres Entscheides? Wenn sich schon Arsen in den ausgestopften Vögel befindet dann hätte ein Hinterglasstellen genügt und die Kinder hätten beim be-greifenden Unterricht als «Sicherheits-massnahme» dünne Kunststoffhandschuhe anziehen können. Wenn ich Ihren überhasteten Entscheid weiterdenke dann dürften einige Lehrpersonen nur noch im Kosmonautenanzug unterrichten dürfen, weil einige in ihrer Freizeit rauchen und rauchen ja als gesundheitsschädlich und möglicherweise krebserzeugend eingestuft wird. Bei der Begrüssung der Kinder am Morgen mit Handschlag könnten durch die normale körperliche Ausdünstung mikroskopisch kleine krebserregende Substanzen über die Haut ausgetauscht werden. Und was ist mit der Belastung mit Elektrosmog durch hochfrequente Felder von Radio- und Fernsehsendern, Bildschirmen, Mikrowellengeräten oder dem Mobilfunk in den Schulhäusern? In einem weitern Communique des Schulamtes könnte stehen: Aus den Schulhäuser sind sofort alle PC und Handy zu entfernen und die Gebäude sind mit Plastik luftdicht einzupacken und das Fach Informatik wird ab neuem Schuljahr durch Wanderungen in der freien Natur ersetzt; dort wo milchproduzierende Kühe weiden und wo Erlebnispädagogik nötig wäre. Herr Altwegg, ich wünsche Ihnen und Ihren Einflüsterer in Zukunft mehr Fingerspitzengefühl und etwas mehr Vertrauen in die Robustheit von uns Menschen. Sie dürfen diesen Entscheid jederzeit auch rückgängig machen. Otmar Wittensöldner Wallrütistrasse 101 8404 Winterthur 079 628 48 65


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 10.07.2017 22:58
  • Wahr, gut und nützlich

    Alles, was geschrieben, gesprochen und gedacht wird, sollte gut, wahr und nützlich für alle sein. So sahen es schon die alten Griechen. Darum ist es wirklich wahr, dass die Rentenreform allen gut, wahr und nützlich sein muss. Wenn der Bundesrat unser aller Schicksal bestimmen will, muss er sich fragen, ob nicht eine Umverteilung von Milliarden wie etwa Streichung von Militärausgaben dem eigenen Volk besser gerecht würde, anstatt die Rentner und Rentnerinnen noch mehr spüren lässt, wie schamlos sie im Alter belohnt werden, die ihr Leben lang geschufftet haben, Mann wie Frau. Diese Menschen brachten den Wohlstand ins Land mit den vielen Gastarbeitern. Wahr, gut und nützlich heisst es dann, wenn alle im Lande profitieren von der sogenannten gesunden Marktwirtschaft, auch wenn Frauen oft 25 Jahre länger das Rentenalter geniessen dürfen als Männer. So gibt es wenigstens einen Ausgleich im Alter von wegen Gleichberechtigung. Wahr, gut und nützlich sind die Frauen nur, wenn sie auch bis 65 Jahren arbeiten, eine Unverschämtheit dazu, was sie alles an freiwilliger Arbeit wie Pflege, Kinderbetreuung und und und leisten. Dem Bundesrat fehlt jeder Mut, seinen Mann oder seine Frau zu stehen für Neues, für Mutiges, nein sie missachten die grösste, soziale Stütze der Gesellschaft: die Frauen und Mütter, die so wahres, gutes und nützliches für unseres Wohlergehen leisten und dabei ausgebeutet werden ohne finanzielle Wertschätzung. Wahr, gut und nützlich für die Banken und eine Katastrophe bei der Umverteilung unserer Geldpolitik.


  • Heinz Anderegg, 8472 Seuzach 09.07.2017 10:48
  • Weshalb darf man Kopf rasieren, doch sein Töffli nicht frisieren?

    Dieser Artikel stammt von einem jungen Mann, der in Kürze in das Berufsleben einsteigen wird. Ich finde es super, wenn junge Leute unsere zum Teil unverständlichen Gesetzgebungen hinterfragen. Aber die Frage von Stefan Bigger (die sogar noch als Leitartikel herhalten muss) finde ich nicht gerade sehr geistreich und eines künftigen Schulabgängers unwürdig! Einige Bemerkungen an den Verfasser: Wenn wir die Sicherheitsbedenken (als Motorradfrahrer sind die mir bestens bekannt) und die gesetzlichen Vorschriften ausser Acht lassen, wäre wohl die berechtigtere Frage: Warum darf ich mit meinem Mofa (und Helmobligatorium) nur 30 Km/h fahren, während die E-Bikefahrer von diesen Vorschriften und Beschränkungen befreit oder bessergestellt sind?? Aufgrund Deiner Frage könnte ich ja zum Schluss kommen, dass Du in einigen Jahren einen Artikel verfasst, mit der Frage: „Warum darf ich einen Bart tragen, aber auf der Autobahn nicht 180 Km/h fahren?? Heinz Anderegg


  • Peter Brunschwiler, 8400 Winterthur 27.06.2017 14:31
  • Der Laubbläser hat auch die Alpen erobert.

    Lesebrief 27.Juni Der Berg- und Tal Bauer hat keine Glücksgefühle wenn er mit dem schweren Laubbläser auf dem Rücken in den steilen Hängen das Heu herunter blasen muss. Der heutige Bauer bewirtschaftet 3 – 5 mal mehr Land als vor 30 Jahren. Auch sind wie Sie feststellen keine Oma, Tanten, Kinder oder Schwiegermutter mehr zur verfügbar. Die Ehefrau arbeitet manchmal auch 3 Tage auswärts weil das Einkommen von der Landwirtschaft zu klein ist. Das wäre doch für Sie die im Maiensäss sitzen die Gelegenheit dem Bergbauer das Heu hinunter zu rechen. Im Frühling stören die Kuhglocken, im Sommer die Bläser und im Herbst die Gülle und der Mist. Leider geht es ohne Bauer nicht, denn die Natur ist kein Bildschirm den man anstellen kann. Heuen muss man bei schönem Wetter und ist meist nach 10 Tagen fertig. Wir verbringen unsere Freizeit seit 37 Jahren im Prättigau und helfen gerne beim Heurechen oder Kühe treiben und wissen wie anstrengend es ist. Peter Brunschwiler Winterthur


  • Simon Büchi, 8400 Winterthur 26.06.2017 21:30
  • Diese Rechnung muss Folgen haben

    Wenn der Gemeinderat eine Rechnung ablehnt, hat das meistens keine Konsequenzen - die Ausgaben sind getätigt, es verbleibt beim lauten mit der Faust auf den Tisch klopfen. Doch heuer ist es anders. Aufgrund von Intransparenz und Irreführung mussten wir alle Produktegruppen mit Rückstellungen für die Pensionskasse ablehnen. Das Vertrauen ins Finanzamt und in den Stiftungsrat der Pensionskasse ist beschädigt. Der Stadtrat ist nun am Zug, die Sanierung der Pensionskasse transparent anzugehen, und von einseitigen Lösungen zulasten des Steuerzahlers abzusehen. Um ein solches Fiasko künftig zu vermeiden, sollte der weitgehend sozialdemokratische Stiftungsrat der Pensionskasse neu bestellt werden. Anstelle von Beamten und Gewerkschaftsfundis sind Vertreter aus dem Gemeinderat gefragt - damit der Wille des Volks endlich berücksichtigt wird. Und das Vertrauen zurück kehren kann. Simon Büchi, Gemeinderat SVP


  • Ronny Meier, 8400 Winterthur 26.06.2017 12:01
  • Wiederwahl Felix Müller als Baurekursrichter

    Felix Müller, über dessen Leistungen und Verfehlungen man nicht mehr viel Worte verlieren muss, ist vom Kantonsrat als Baurekursrichter wiedergewählt worden. Er ist somit bis zu seiner (hoffentlichen) Nichtwiederwahl als Kreisschulpflegepräsident weiterhin mit einem Pensum von 125% ausgestattet. Das die Grünen offenbar weiterhin an dieser Person festhalten, überrascht inzwischen nicht mehr. Dass es die anderen gewählten Volksvertreter aus Winterthur nicht zu Stande bringen, eine Gegenkandidatur oder einen Rückweisungsantrag zu stellen, ist sehr enttäuschend und die Quittung hierzu sollte an der Urne nächstes Jahr für alle Beteiligten bekommen. Vergessen wir Stimmbürger dies bis nächstes Jahr nicht!


  • Peter Lüthi, 8408 Winterthur 21.05.2017 09:50
  • Tag der offenen Tür bei Stadler

    Am letzten Samstag feierte die Firma Stadler ihr 75 Jahre Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür. Es war ein bis ins letzte Detail organisierter, toller Anlass. Wir reisten, wie empfohlen mit dem ÖV zum Standort Bussnang. Was sich die SBB hier leisteten grenzt an ein Debakel. Zusammen mit hunderten von Besuchern erreichten wir von Winterthur aus den Umsteigebahnhof Weinfelden. Weit und breit keine Info wo die S 10 nach Bussnang abfährt. Nach einigem Suchen finden wir eine bereits total überfüllte Doppelkomposition dieses Zuges. Alle Sitz- und Stehplätze besetzt, vor den Türen Trauben von wartenden Personen. Wann fährt der nächste Zug? Keine Info, keine Durchsage. Nach einer halben Stunde kommt der nächste Zug. Das Spiel wiederholt sich. Total überfüllt und mit einer Verspätung von einer Viertelstunde fährt der Zug schliesslich ab. Auch bei der Rückreise fehlt jegliche Information seitens der SBB. Wen wunderts, dass tausende von Besuchern künftig mit dem Auto an solche Anlässe fahren.


  • Jack Heaton, 8400 Winterthur 20.05.2017 02:15
  • Brühlberg-Schule ausgelöscht - wie weiter mit Felix Müller?

    Endlich hat es Felix Müller geschafft – die preisgekrönte, für ihn aber unliebsame Brühlberg-Schule auszulöschen ... „Kriselnde Brühlberg-Schule“? Von wegen – „Kriselnde Schulpflege“ wäre passend! Dies unter der Leitung von Felix Müller ... und das schon seit drei Jahren! Was ist denn eigentlich die Aufgabe einer Schul“pflege“? Ich meine: Vornehmlich dafür zu sorgen, dass der Schulbetrieb rund läuft, in gutem Klima und mit allen Beteiligten. Davon kann hier ja keine Rede sein! Felix Müller aber will die Realität nicht anerkennen – und er KANN es nicht, weil ihm jede Einsicht fehlt - ganz offensichtlich liegen bei ihm erhebliche Probleme im Bereich der Wahrnehmung vor. Jedem Schulkind mit solchen Symptomen würde man zu einer Abklärung durch eine Fachstelle raten! Was tun also? Warum nicht den (führungserfahrenen) Vize-Präsidenten vorlassen? Dazu hat man ja einen solchen! Und selber in den Hintergrund treten – oder besser ganz zurücktreten, statt auszusitzen! Aber eben – die Pfründe! Er - ein Grüner, umweltbewusst und nachhaltig?! Rechtlich ist ihm kaum etwas vorzuhalten, moralisch aber doch einiges ... Schade nur, dass eine Leistungsüberprüfung in seinem Fall nur alle 4 Jahre durch die Bevölkerung vorgenommen werden kann. Und, aus eigener Erfahrung: Pädagogisches Engagement wird nur solange geschätzt, als man die Machtansprüche der Schulbehörden nicht tangiert! Und das ist im Fall von Felix Müller definitiv fatal! Jack Heaton, Schulischer Heilpädagoge, Winterthur


  • Heiner Comminot, 8486 Rikon 19.05.2017 18:58
  • Frustrierte fremde Propheten“ Mittwoch, 17. Mai 2017

    Lieber Herr Ledermann in Waltalingen. Ich komme etwas verspätet, aber doch noch. Haben Sie gewonnen – oder ist der Frust nun bei Ihnen? Ihnen scheint entgangen zu sein, dass wir hier in der Schweiz immer noch Rede- und Meinungsfreiheit haben. Das gilt auch für Behördenmitglieder. Wichtig ist dann nur, dass diese Leute im Amt die Meinung der Behörden-Mehrheit vertreten und verfolgen. Persönlich darf aber jeder immer noch seine eigene, persönliche Meinung kund tun. Diesen Spagat macht Andreas Vetsch in hervorragender Weise. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass jede Medaille zwei Seiten hat. So auch die Einheitsgemeinde. Und in dem Sinne hat sich Andreas Vetsch weder zu weit aus dem Fenster gelehnt noch seinem Frust (hat er wirklich welchen ???`) freien Lauf gelassen, sondern seine Erfahrung und Ansicht kund getan und eben beide Seiten beleuchtet. Ich hoffe sehr, dass sich Andreas Vetsch nicht von solchen Voten beeinflussen lässt und sich aus der Schulpflege zurückzieht und diese weiterhin präsidieren wird. Ich bin der Meinung, dass er in seinem Amt hervorragendes leistet und wir im Augenblick wohl keinen besseren Schulpflege-Präsidenten haben könnten. Er leitet (die Schüler noch nicht eingerechnet !). einen KMU-Betrieb von über hundert Personen. Freundlichen Gruss, Heiner Comminot, Rikon


  • Gustav Dietrich, 8542 Wiesendangen 19.05.2017 10:15
  • "Hausfrauenpanzer" sind unschuldig!

    Wenn man unbedingt einen Schuldigen finden will, findet man ihn auch, auch wenn er unschuldig ist. Es ist ja wohl so, dass SUVs einen grösseren CO2 Ausstoss haben als ein Smart. Dass sie aber die grossen Klimasünder sein sollen, ist doch ziemlich übertrieben. Dass ausgerechnet Deutschland uns weismachen will, dass diese SUVs die Hauptsünder sein sollen für das Nichterreichen ihrer Klimaziele, ist ein Hohn. Deutschland hat mit seiner verfehlten Energiepolitik erreicht, dass alle alten Kohlekraftwerke als bekannte Dreckschleudern, sowie Gaskraftwerke, die ebenfalls als Klimasünder gelten, in Betrieb genommen werden mussten. Diese Tatsachen werden geflissentlich unterschlagen, da das Auto als Bösewicht und Einnahmequelle des Staates einfacher anzugreifen ist, als seine eigene unmögliche Energiepolitik, welche zu diesem Zustand geführt hat.


  • Heinz Abler, Winterthur 12.05.2017 13:51
  • Zu H.U. Vogt, LB 12.5.17 Staatsstreich, aber von wem ?

    Die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) wurde 1974 durch die Schweiz ratifiziert. Seither hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gerade mal in 1.5% der die Schweiz betreffenden Fälle eine Verletzung der Bestimmungen festgestellt. Solche Differenzen, angeblich von „fremden Richtern“ verantwortet, sollen nun als Begründung her halten, „nötigenfalls“ die Kündigung der EMRK. In Kauf zu nehmen. Dies ist Populismus vom Feinsten, der uns hier vom smarten, aber mir ziemlich fremden SVP-Juristen H.U. Vogt präsentiert wird. Zudem misstraut er ja vor allem unseren Bundesrichtern, welche zu recht die EMRK über die Verfassung stellen. Als ob ausserhalb dieses Landes eine völlig andere Rechtskultur herrschte. Aus dem erschöpfenden und blockierenden Politzirkus um die MEI könnte man gelernt haben, dass ein Verfassungsgericht uns schon im Vorfeld des Prozesses einiges erspart hätte. Ob das Heil immer beim „Volk“ liegt, das bei der MEI nichts weiter als ein Zufallsmehr war, ist eine demokratiepolitisch interessante Frage. Bei den Menschenrechten hört der Spass jedoch auf, denn man könnte beispielsweise demokratisch die Todesstrafe wieder einführen. Deren Verbot gehört nicht zum zwingenden Völkerrecht.


  • Patrick Feuz, 8404 Winterthur 10.05.2017 12:06
  • Stopp die One man Show! Zum Eklat an der Brühlbergschule Winterthur

    Die eventuell drohende Schliessung unserer Schule am Brühlberg ist für uns Eltern noch nicht vom Tisch. Herr Felix Müller (Schulpräsident) lenkt nicht ein, sondern fährt weiterhin vollgas mit seinem inkompeteten und unverantwortungslosen Führungsverhalten unsere Schule an die Wand, in dem er jegliche Bemühungen und so wichtige Zeit zur Rekrutierung neuer Lehrpersonen bewusst verstreichen lässt. Auch wir Eltern sind bis zum heutigen Zeitpunkt nicht wie versprochen von Herrn Müller informiert worden. Wo bleibt da die Informationspflicht, Amtpflichtverletzung? Es scheint (ist) so, als könnten wir oder die Schulpflege nur noch mit Hilfe eines Mediators mit Herrn Felix Müller kommunizieren. "Was soll das Herr Müller? Wir Eltern haben das Recht, dass unsere Kinder die Brühlbergschule besuchen, wie es unsere Pflicht ist, sie dort hin zu bringen. Und täten wir das nicht, hätte dies auch Konsequenzen für uns. Dies soll auch für Sie gelten!" Rechte - aber auch Pflichten! Aber nicht so für Herrn Felix Müller und Frau Martina Bohraus (Schulleiterin), die übrigens immer noch auf unbestimmte Zeit krank geschrieben ist und sich so mit Recht ihrer Pflichten entzieht. Ebenfalls klammert sich Herr Müller an Rechte, als ob es für ihn keine Pflichten mehr gibt. Wie lange dauert es wohl noch, bis der Stadtrat und andere Politiker endlich hinschauen und Farbe bekennen? Den schliesslich sind wir die Bürger und Represetanten dieser preisgekrönten Schule und Stadt. Meiner Meinung nach, stellt das Amt von Herrn Felix Müller ein befristetes Amt von vier Jahren dar, das mit einem Jahresgehalt von 160 000 Franken entlohnt wird. Von Wem eigentlich? Richtig, von uns allen! Dazu käme es einer Ohrfeige gleich, falls sich Herr Müller 2018 wieder wählen will, weil er bei nicht Wiederwahl eine Abfindungssumme von bis zu 15 Monatsgehälter bekäme. Von wem schon wieder? - Ebfalls Richtig, von unserer Stadt! Für uns alle steht fest, Felix Müller ist nicht mehr fähig und in der Lage dieses Amt auszuüben. - Bitte stoppen Sie ihre One man Show und nehmen ihren Hut! Danke!


  • Andreas Aeppli, 8400 Winterthur 08.05.2017 11:01
  • Initiative für ein Musikschulgesetz

    Ich bin Musiklehrer. Ich bin gerne Musiklehrer, ich übe diesen Beruf seit über 30 Jahren aus. Die Grundlagen meiner Qualifikationen habe ich mir an verschiedenen Hochschulen und Studien in über 8 Jahre angeeignet. Bereits während meines Studiums habe ich an verschiedenen Musikschulen als Musiklehrer gearbeitet. Meine Arbeit als Lehrperson stand immer im Mittelpunkt, Bands und Orchester-Jobs habe ich sehr gerne gemacht, aber ich finde es toll zu unterrichten. Dass ich bei meinen verschiedenen Stellen eher suboptimale Unterrichtsbedienungen, von Heizungsraum bis Holzwerkstatt, vorgefunden habe, eigene Instrumente mitbringen musste, die Unterrichtsinfrastruktur auch selber organisieren musste, störte mich als jungen Lehrer nicht wirklich. Als Macher habe ich das einfach organisiert, und meistens auch gleich selber finanziert. Die Musikschulen waren als Vereine organisiert. Es gab keine verbindlichen kantonalen Richtlinien, mein Pensum wurde mir nicht garantiert, ich konnte also von einem Semester auf das andere mehr oder weniger Lektionen haben. Dies wirkte sich natürlich auch direkt auf mein Einkommen aus. Wie gesagt, das war die Situation vor 30 Jahren. Und heute? Ich habe mir ein grosses Instrumentarium angeschafft, privat und auf eigene Kosten, ich miete einen grossen, schönen Raum mitten im Zentrum von Winterthur mit bester ÖV Anbindung. Ich unterrichte immer noch sehr gerne. Ich bin Motivator, Klagemauer, Kumpel, Lehrstellenberater, Erziehungsberater, Sozialpädagoge, Maturarbeitbegleiter und ah ja auch Musiklehrer. Mein Studio kostet mich 20% meines Salärs. Das ist es mir wert, ich kann in meinen Räumen mit meinen Instrumente und meiner Infrastruktur gut und adäquat unterrichten. Hätte ich nicht mein eigenes Studio, würde ich, wie die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen von Raum zu Raum ziehen, ich würde meine Instrumente und meine Unterrichtsmaterialien mitschleppen da es diese an den meisten Unterrichtsorten nicht gibt. Ich würde oder müsste in Räumen unterrichten die für den Musikunterricht nicht wirklich geeignet sind. Ich bin immer noch von einem Verein angestellt. Die Anstellungsbedingen sind fast noch die selben. Das in mehreren Jahren ausgearbeitete Musikschulgesetz wurde vom Kantonsrat zuerst auf ein absolutes Minimum gekürzt und im Frühling 2016 als nicht nötig versenkt. Ich bin gerne Musiklehrer und ich bin ein guter Musiklehrer. Inzwischen unterrichte ich die Kinder von ehemaligen Schülerinnen und Schülern. Meine Schülerinnen und Schüler spielen in Orchestern, Bands und Musikvereinen, einige haben selber ein Studium absolviert und sind heute Berufskollegen. Zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen organisiere ich Konzerte und Events mit und für unsere Schülerinnen und Schüler. Ich trage so direkt zur kulturellen Vielfalt bei. Ich bin auch Kulturschaffender. Wäre es nicht an der Zeit für mich und meine Berufskolleginnen und Kollegen angemessene Rahmenbedingungen zu schaffen? Eine kantonale Besoldungsregelung, adäquate, für den Unterricht eingerichtete Unterrichträume, ein passendes, schuleigenes Instrumentarium….ein schöner Traum!? Bitte unterschreibt die Initiative zum Musikschulgsesetz. https://www.musikschulgesetz.ch/ Andreas Aeppli Musiklehrperson, Winterthur


  • Hans-Jürgen Dr. med. Poths, 8400 Winterthur 07.05.2017 21:33
  • So nicht weiter!

    Seit Wochen liest man praktisch täglich Berichte über Fehlverhalten, fehlendes Krisenmanagement und üble Kommunikationsfehler von Felix Müller in den Medien. Felix Müller gibt sein Parteibuch ab, staunt über die Rücktrittsforderungen von allen Seiten, sieht keine Fehler bei sich, verweigert sich jedem Gespräch mit den Betroffenen, lässt die letzte KSP Sitzung zu einem Cabaret entarten, braucht einen Mediator, um die Sitzung beenden zu können und -klebt- weiter im Amt. Sicher hat Felix Müller bei seinem Wohlfühlsalär 160.000 Gründe nicht zurückzutreten, aber dafür knapp 100 Kinder und ihre Familien als Geiseln für sein finanzielles Wohlergehen zu nehmen ist jenseits jeden Anstands. Die erste der 9 Kündigungen ist laut gut unterrichteter Quelle jetzt gut fünf (!) Monate her. Seitdem hat Herr Müller es nicht geschafft, die Stellen wieder neu auszuschreiben. Nein, erst nächste Woche muss ein «Massnahmenpaket» verabschiedet werden, um die Stellen wieder zu besetzen. Wer in Krisensituationen über 5 Monate hinweg noch nicht einmal ein Inserat schalten kann, der hat zu Recht das Vertrauen seiner eigenen Partei, sowie der AL, der Eltern und eines Teils seiner KSP-Kollegen verloren. Seitdem das Fiasko an die Öffentlichkeit gekommen ist, hat Felix Müller nicht ein einziges Gespräch mit den betroffenen Eltern geführt, die Schulleiterin versteckt sich zuhause und es ist immer noch nicht klar, ob sie als Mitverantwortliche für das Debakel gehen muss oder nicht. Dass die Volksschule so mit Füssen getreten wird, ist schwer zu ertragen. Die Berichte von betroffenen Lehrern, Ex-Kadermitarbeitern, betroffenen Eltern, der Ombudstelle, alten Parteigefolgsleuten zeichnen alle das gleiche Bild eines trotzigen, machtbesessenen, cholerischen, intriganten und ignoranten Politikers. Wenn die Vorbilder und Verantwortlichen in unserer Stadt dies kommentarlos so hinnehmen, dass ein Chef einer Schulbehörde sich so aufführen kann, wirft dies ein sehr schlechtes Bild auf die ganze Stadt mit ihren vielen gut arbeitenden Behörden, da nützen dann auch kostspielige Imagekampagnen nichts. Auch wenn er gewählt ist, sein Mandat ist Schulpflege und nicht Lehrerschikane, Machtspiele und Schulabbau. Ich würde mir wünschen, dass die Repräsentanten der Stadt Stellung beziehen und Felix Müller die rote Karte zeigen. Der Stadtrat könnte mehr als nur zusehen: Er könnte die Neu-Einteilung der Stadtbezirke ihrer Kreisschulpflegen erwägen, so dass König Müller bald ohne Land dasteht. Und Sie Herr Müller: Zeigen Sie endlich Verantwortung und machen Sie Platz für einen jüngeren Nachfolger, der die Volksschulen mit Zuhören, Vermitteln und Kreativität wieder zu den Besten des Landes machen kann. Vor allem die Kinder werden es Ihnen sehr danken!


  • Erich Weber , 8408 Winterthur 07.05.2017 21:23
  • Betr. Schliessung Kongress- und Kirchgemeindehaus Liebestrasse

    Ich gestehe, ich und viele meiner Bekannten und Freunde haben die „ Liebestrasse „ lieb bekommen! Ich hätte da noch ein paar Fragen. Was passiert mit dem wunderschönen ältesten leerstehenden Kirchgemeindehaus? Wo gibt es schönere Säle als im Kongress- und Kirchgemeindehaus Winterthur, Grüner Saal, Festsaal mit quergestellter Bühne und einzigartiger Orgel? Was passiert mit der prachtvollen Orgel? Ist es christlich, dieses 104-jährige wunderschöne Haus nur aus wirtschaftlicher Sicht zu betrachten? Lässt nun auch die Kirche die Menschen und Kultur im Stich? Ist es nicht der Wert, was diese existierende Crew in den letzten 8 Jahren aufgebaut hat, die nächsten Jahre weiter zu entwickeln? Oder ist das nur eine Provokation, dass sich andere Körperschaften an den Renovationskosten beteiligen? Sind die Entscheidungsträger über die Tragweite im Klaren und kompetent für die ganze Kirchgemeinde diesen Entscheid zu fällen? Ist diese Entscheidung wirklich im Interesse aller Bürger? Will die Kirchenpflege die Stadt nötigen, sich für dieses „House of Winterthur“ zu engagieren? Ist es christlich, eine weitere Bürde einer sehr sozialen Stadt aufzubürden und damit eine weitere wirtschaftliche Ruine zu „ver-ERBen“? Wurde das Stadt-Theater nicht auch belassen, weil die Liebestrasse hervorragende Kongressmöglichkeiten bietet? Gibt es da tatsächlich keine innovative Lösungen? All diese Fragen zeigen mir, dass die Kirchgemeinde nicht willens ist, die kulturstrategischen Ausrichtungen des „ House of Winterthur“ mitzutragen. Täusche ich mich da? Wir sind gespannt auf Antworten. Erich L. Weber, Winterthur


  • Erich L. Weber , 8408 Winterthur 07.05.2017 21:21
  • Betr. Schliessung Kongress- und Kirchgemeindehaus Liebestrasse

    Ich gestehe, ich und viele meiner Bekannten und Freunde haben die „ Liebestrasse „ lieb bekommen! Ich hätte da noch ein paar Fragen. Was passiert mit dem wunderschönen ältesten leerstehenden Kirchgemeindehaus? Wo gibt es schönere Säle als im Kongress- und Kirchgemeindehaus Winterthur, Grüner Saal, Festsaal mit quergestellter Bühne und einzigartiger Orgel? Was passiert mit der prachtvollen Orgel? Ist es christlich, dieses 104-jährige wunderschöne Haus nur aus wirtschaftlicher Sicht zu betrachten? Lässt nun auch die Kirche die Menschen und Kultur im Stich? Ist es nicht der Wert, was diese existierende Crew in den letzten 8 Jahren aufgebaut hat, die nächsten Jahre weiter zu entwickeln? Oder ist das nur eine Provokation, dass sich andere Körperschaften an den Renovationskosten beteiligen? Sind die Entscheidungsträger über die Tragweite im Klaren und kompetent für die ganze Kirchgemeinde diesen Entscheid zu fällen? Ist diese Entscheidung wirklich im Interesse aller Bürger? Will die Kirchenpflege die Stadt nötigen, sich für dieses „House of Winterthur“ zu engagieren? Ist es christlich, eine weitere Bürde einer sehr sozialen Stadt aufzubürden und damit eine weitere wirtschaftliche Ruine zu „ver-ERBen“? Wurde das Stadt-Theater nicht auch belassen, weil die Liebestrasse hervorragende Kongressmöglichkeiten bietet? Gibt es da tatsächlich keine innovativen Lösungen? All diese Fragen zeigen mir, dass die Kirchgemeinde nicht willens ist, die kulturstrategischen Ausrichtungen des „ House of Winterthur“ mitzutragen. Täusche ich mich da? Wir sind gespannt auf Antworten. Erich L. Weber, Winterthur


  • Cécile Stolz, 8460 Marthalen 07.05.2017 14:17
  • Energiestrategie Zurück in die Zukunft

    Der Netzzuschlag wird um 0.8 Rp. erhöht, was der neue Oekostrom kostet, der den E- Werken aufgezwungen wird, steht in den Sternen. Die Industrie wird davon ausgenommen, dafür mit unsäglichem Schreibkram belastet. Ihr Ja ist sicher, sie erhofft sich Aufträge. Nach Schliessung der AKWs werden neue intelligente Mess-und Steuersysteme installiert, deren Kosten und teuren Kontrollen der Endverbraucher berappen muss. Und die den Strom staatlich dosieren!! Das neue Gesetz will 45 Prozent trotz grosser Zuwanderung einsparen. Die Initianten wollen das Klima retten und lassen vieles unbehelligt ( Flugverkehr, Schifffahrt etc.) Die liebe Frau aus Bern hat mit ihren Lobbysten lange gebrütet, wie man dem Volk das Geld aus der Tasche zieht. Auch ohne Gesetz werden vermehrt E-Autos gekauft- im Bundeskässeli gibts ein Loch- was macht der Bundesrat? Ich habe diese Frage Frau Leuthard gestellt- keine Antwort ist auch eine. Die Energiewende in Deutschland hat den Strom um 50 Prozent verteuert. Viele Haushalte können die Stromkosten nicht mehr bezahlen. Dass der zuviel produzierte Solarstrom im Sommer unsere Wasserwerke konkurriert ist ein geosses Problem, das man lösen muss, aber sicher nicht mit diesem unsinnigen Gesetz. Und im Winter dreckigen Kohlestrom importieren, das kann ja nicht die Lösung sein. Ausserdem kann der Bundesrat bei einer Annahme nachträglich regeln,feststellen,bestimmen,vorsehen, bedarfsgerecht festlegen. Er kann also das Gesetz nach seinem Willen formen, genau wie bei der MEI. Die Tatsache, dass es bei dieser wichtigen Sache ein Referendum brauchte, empört mich am Meisten. Ist das direkte Demokratie? Ein Nein würde mich freuen. Mit einem Ja muss ich mich abfinden, aber das wird sehr teuer und ist ein Schritt zurück.


  • Roger Zollinger, 8400 Winterthur 06.05.2017 16:43
  • Felix Müller

    Sein Interview ist – wie man es sich von Müller gewohnt ist – eine Aneinanderreihung von Floskeln. Nachdem er tagelang gar nicht informiert soll nun ein Artikel im Landboten zu weiteren Verzögerungen geführt haben. Das hört sich nicht plausibel an. Genausowenig wie die Aussage, dass «sich die Schulpflege bewusst ist, dass eine rasche und umfassende Information der Betroffenen Priorität hat.» Müller hat noch nie rasch und umfassend informiert.


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 06.05.2017 08:51
  • Den Salafisten das Handwerk legen!

    Dass ein SP-Mann versucht den Vormarsch der Islamisten in der Schweiz zu unterbinden und Nägel mit Köpfen macht, erstaunt mich als Bürgerlicher ausserordentlich. Da hat endlich ein Mitglied einer Stadt-Exekutive das heisse Eisen angepackt und die rechtliche Basis ausgelotet um die "Lies"-Verteilaktionen zu unterbinden. Ich bin nun gespannt, ob der vom Toleranzwahn befallene Winterthurer Stadtrat ebenfalls Chutzpe zeigt, die Aktionen der Salafisten in der Marktgasse zu stoppen oder weiterhin den Ruf Winterthurs als IS-Hochburg pflegen will?


  • Ronny Meier, Winterthur 02.05.2017 09:43
  • Schulpräsidium Stadt / Töss

    Dass die Linke nach den Debakeln Müller und Gfeller nun sogar in Bern nach Alternativen für das Schulpräsidium Stadt/Töss suchen muss, erstaunt nicht. Zum Wohl der Kinder wäre nun aber eine erfahrene Person mit Praxisbezug gefragt und nicht eine Theoretikerin wie es Frau Galladé leider ist. Erstaunlich auch die Ruhe von den rechten Parteien, welche sich anscheinend lieber um die Demontage von Sitzbänken oder Streichungen von Schulreisen beschäftigen, anstatt sinnvoll zu sparen und mehr Effizienz in den Betrieb zu bringen. Nicht einmal eine Rücktrittsforderung an Müller und die Parteileitung der Grünen ist zu vernehmen - schade. Hoffen wir für die Schulkinder auf das Einsehen von Herrn Müller und geeignete Kandidaturen mit Praxiserfahrung von mehreren Parteien oder Privatpersonen.


  • Heini Metzger, 8472 Seuzach 01.05.2017 23:08
  • Seuzacher Steuer-Debakel

    Aus dem „Landboten“ vom 27. April 2017 erfahre ich, dass die Gemeinde Seuzach wieder, und dies zum dritten Mal in Folge, ein tiefrotes Ergebnis publiziert. In den vergangenen drei Jahren wurden Verluste von 7,9. Mio. erarbeitet. Als Hauptgrund wird, wie im Vorjahr, ein Einbruch der Steuern früherer Jahre als Begründung erwähnt. Dies ärgert mich ungemein und ich kann das so nicht stehen lassen. In der Jahresrechnung 2015 wurde bei dieser Position statt der budgetierten 2,7 Mio. lediglich 1 Mio. eingenommen. Und was passierte an der Budgetversammlung 2016? Immer noch optimistisch, wurde der Betrag leicht reduziert und mit 2,4 Mio. budgetiert, die gesamten Steuereinnahmen jedoch noch erhöht. Das Ergebnis kennen wir nun: wieder wurden 1,1 Mio. weniger in dieser Position eingenommen Dies ergibt nun ein Gesamtdefizit für 2016 von sagenhaften 4,1 Mio. statt 1,7 Mio. Eine nicht akzeptierbare Überschreitung um 141%! Wer ist nun schuld an diesem Debakel? Es seien der Bund und der Kanton. „ Die Aufwände könnten leider nur unwesentlich mitgeprägt werden, da 85 bis 90% aller Ausgaben gebunden oder ohne Einflussmöglichkeit seien“, schrieb mir die Gemeindepräsidentin auf Anfrage. Bei den Steuern aus früheren Jahren sei es eine Regelung der kantonalen Steuerverwaltung. Man nehme einen Durchschnitt der letzten drei Rechnungsjahre und diese Methode werde nicht über Bord geworfen. Damit nimmt man Abweichungen von rund 3 Millionen für 2015 – 2016 achselzuckend in Kauf. Eigenverantwortung scheint nicht gefragt. Auch andere Abweichungen könne die Gemeinde nicht beeinflussen. Die Pflegeleistungen werden als „unkalkulierbar“ bezeichnet. Schuld sei auch der hohe Anteil an über 65-Jährigen, wie wenn die Veränderungen der Demographie über Nacht eingetreten wären. Beim Schwimmbad habe man alles richtig gemacht und ist trotzdem über die jährliche Abschreibung von 0.750 Mio. überrascht. Die ausserordentlich hohe Sozialhilfequote wird „erstaunlich“ genannt. Was nun? Katastrophale Resultate, jedoch keine Fehler beim Finanzvorstand, der Verwaltung oder der Gemeinde. So blüht uns Steuerzahlern wohl die nächste Erhöhung (8 Steuerprozente resp. 9,5% in Franken hatten wir ja schon 2016), verordnet von unserer bürgerlichen Regierung. Damit ist das Problem vom Tisch, denn sparen kennt man in Seuzach scheinbar nicht.


  • Hans Peter Hofer, 8400 Winterthur 28.04.2017 22:21
  • Eine Stadt sieht blau.

    Es sind schon eigenartige Blüten die mit dem neuen Parkplatzregime der Stadt Winterthur auf uns zukommen. Für jeden Parkplatz soll in irgend einer Form Gebühren erhoben werden. Sollen unsere Geschäfte in den Ruin getrieben werden? Soll der Bürger noch mehr über der Grenze einkaufen gehen, denn dort sind die Preise tiefer und man bezahlt erst noch nichts für den Parkplatz. Als Anwohner und Steuerzahler dieser Stadt komme ich mir schon als dumm verkauft vor mit all diesen Gebühren. Erhalte ich Besuch muss ich noch bezahlen um ihn empfangen zu dürfen. Im gleichen Atemzug werden aber auch die Handwerkerkosten in die Höhe getrieben mit den Parkbewilligungen, denn deren Kosten werden auf uns Konsumenten überwälzt. Dasselbe gilt aber auch für alle andern Geschäfte. Darum stoppt endlich diesen Wahnsinn unserer Regierung, bevor es zu spät ist. Hans Peter Hofer, Winterthur


  • Urs Wegmann, Hünikon (Neftenbach) 28.04.2017 10:42
  • Alles Gift verbieten… Zum Leserbrief vom 28. April von Herbert Lang

    Herbert Lang ist nach dem Studium eines kurzen Artikels vom 5. April sofort klargeworden, wie das Problem auf ewig gelöst werden kann. Seine Vorschläge sind brillant und wirklich gut durchdacht und haben mich inspiriert, auch gleich eine Lösung für die vielen Hormonrückstände in Gewässern und multiresistenten Keime welche an jedem Bachufer (besonders in der Nähe von ARA-Einleitungsstellen) gefunden werden, zu ersinnen: 1. Jeder Mensch der Präparate zu sich nimmt (insbesondere Antibiotika und Hormonpräparate wie Antibabypillen) und seine Ausscheidungen einfach in die Toilette spült, ist zur Verantwortung zu ziehen. Er vergiftet so die Umwelt! 2. Hersteller solcher Giftstoffe (Pharmaindustrie) müssen zur Verantwortung gezogen werden, weil sie rücksichtslos Mittel herstellen und verkaufen im Wissen, wie schädlich diese sind, wenn sie in die Natur gelangen! 3. Ärzte, Spitäler und Apotheken welche solche Produkte verschreiben und abgeben, müssen zur Rechenschaft gezogen werden! Dass es nämlich ganz ohne solche Stoffe geht, wurde durch die Komplementärmedizin längst bewiesen! Chügeli, Akupunktur und zur Not Uriellas Urin ist alles was die Menschheit braucht um gesund zu sein. Nur ein paar rücksichtslose Egoisten und die Pharmaindustrie behaupten etwas Anderes! Im Weiteren müssen auch alle Autofahrer, Benutzer von Bussen, ja auch jeder, der irgendwelche Produkte nutzt, welche mit einem Fahrzeug transportiert wurden, zur Rechenschaft gezogen werden für die Verschmutzung der Luft, der Strassenränder und Gewässer (insbesondere durch Abrieb der Pneus und Rückstände der Bremsbeläge) durch Schadstoffe und Schwermetalle aller Art! Ja und so könnte man das unendlich weiter spinnen bis man zum Schluss kommt, dass der Mensch wieder zurück in die Höhle muss. Und da er ja unterdessen Vegan ist, muss er sogar auf einen vor Kälte schützenden Umhang aus Tierfell und Werkzeuge aus Knochen verzichten. Im Ernst: Die ganze Branche ist daran, das unbestritten vorhandene Problem anzugehen und wird realistische Massnahmen umsetzen. Der Verdacht ist zudem da, dass einige wenige schwarze Schafe für einen Grossteil der Probleme verantwortlich sind. Ihre Forderungen sind nicht nur unrealistisch, sie schiessen auch weit über das Ziel hinaus. Zudem gäbe es einen ehrlicheren und einfacheren Weg, ihre Ziele zu erreichen, der zudem auch für im Ausland produzierte Nahrungsmittel gelten würde: fordern sie, dass in der Schweiz nur noch biologisch produzierte Nahrungsmittel verkauft und verzehrt werden dürfen! Will eine Mehrheit der Bevölkerung das wirklich? Wer A sagt, muss auch B sagen - das gilt in beiden Fällen!


  • Martin Schär, 8404 26.04.2017 14:07
  • Deplatzierte Schwarzmalerei um die älteren Arbeitslosen

    Traurig genug, dass das dritte Treffen zum Thema der älteren Arbeitslosen ohne jedes Ergebnis geblieben ist. Was dann aber Fabian Schäfer sich als Kommentator erlaubt, ist ein Schlag ins Gesicht aller direkt Betroffenen. Er behauptet z.B., dass auch die Ausgesteuerten erfasst sein sollen, die in den amtlichen Statistiken fehlen. Einen Beleg für diese Behauptung bleibt er schuldig. Wir, meine Partnerin und ich (63 und 62J), gehören auf jeden Fall nicht dazu. Genau so schwammig ist die Aussage, dass 46% der Ausgesteuerten nach einem Jahr wieder einen Job finden. Natürlich versuchen alle irgendwie zu überleben, aber wenn man irgendeine 10-20%-Anstellung oder auch Schwarzarbeit) als Job bezeichnen will, finde ich das schon sehr weit hergeholt. Ich jedenfalls kenne keine über 50-jährigen – Ü55 ist in vielen Fällen schon zu hoch gegriffen, in gewissen Branchen fängts schon früher an – die nach einer Entlassung noch eine befriedigende Arbeit gefunden haben, die auch noch genug zum Leben einbringt. Wie wir leben sehr viele Ältere hauptsächlich vom Ersparten, sofern sie sich das überhaupt leisten können. Extraanschaffungen, Ferien oder ähnliches kann man sowieso vergessen. Ich möchte Fabian Schäfer vorschlagen, mal seine Stelle zu künden und sich um einen 20%-Job in einer Reinigungsfirma zu bewerben und versuchen davon zu leben. Er ist ja noch jung genug, um sich auch problemlos bücken zu können! Martin Schär Winterthur


  • Peter Müller, 8400 Winterthur 25.04.2017 16:31
  • Privatisierung des KSW – Nein, danke

    Nachdem sich die Befürworter der Abstimmungsvorlage über die privatrechtliche Organisation des Kantonsspitals Winterthur –KSW und der Integrierten Psychiatrie Winterthur – IPW endlich auch offiziell zu Wort gemeldet haben, und auch der Spitaldirektor in Interviews in der NZZ, resp. Tages-Anzeiger seine Sicht dargelegt hat, liegen nun die Absichten der Privatisierer auf dem Tisch. Ihre Botschaft, dass dies keine Privatisierung dieser beiden Anstalten des öf-fentlichen Gesundheitswesens sei, sondern "nur" eine Änderung der Rechtsform, greift doch etwas kurz. Auf der Homepage der Gesundheitsdirektion wird zu diesem Thema bereits in den ersten Zeilen erwähnt, dass „Der Kanton kann sich mit der Rechtsformänderung langfristig aus seiner Beteiligung zurückziehen, ….". Aus der Abstimmungsvorlage ersehen wir, dass mit langfristig 5 Jahre gemeint sind! Den Angaben der Gesundheitsdirektion entnimmt man weiterhin, dass dadurch mehr unter-nehmerische Freiheit zur Steigerung der Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit gesichert werden solle. Weshalb soll dies ausschliesslich mit einer Gründung einer Aktiengesellschaft möglich sein? Es gibt auch andere Rechtsformen, welche es einer öffentlich-rechtlichen Anstalt ermöglichen, flexibler auf sich ändernde Bedürfnisse und Einflüsse zu reagieren. Zudem werfen ja gerade solche Argumente nicht unbedingt ein gutes Licht auf unsere Vertreter in Legislative und Exekutive. - Wenn unsere Amtsträger nicht in der Lage sind, Entscheidungen situations- und zeitgerecht zu fällen, so ist doch etwas an unserem System oder bei unseren Volksvertretern faul. Sind diese wirklich in der Lage, Prioritäten richtig zu erkennen und um-zusetzen? Weshalb sollen denn marktgerechte und attraktive Anstellungsbedingungen bei Personal-knappheit – welche ja nicht über Nacht entsteht! – ausschliesslich mit privatrechtlichen An-stellungsverhältnissen des KSW gelöst werden können? Des Weiteren wird mit dem Thema *Entflechtung“ argumentiert. Doch auch in anderen Be-reichen (Polizeiwesen, Bildung, Verkehr) ist der Kanton nicht nur Gesetzgeber, sondern auch Ausführender. Weshalb werden nicht Polizei, Schule, Verkehrsplanung, etc. privatisiert? Auch sonst finden sich sehr holprige und wenig überlegte Argumente und Ausführungen in den Unterlagen der Befürworter und auch in der Gesetzesvorlage. In der Gesetzesvorlage steht: „Der Kanton kann Aktien der KSW AG nach einer Sperrfrist von fünf Jahren auf Dritte übertragen, sofern die Ausrichtung der KSW AG auf einen langfristig erfolgreichen Spitalbetrieb gewahrt bleibt. Führt die Übertragung von Anteilen zur Aufgabe der absoluten Mehrheitsbeteiligung, bedarf sie der Zustimmung des Kantonsrates. Die Zu-stimmung untersteht dem fakultativen Referendum.“ – Es ist nicht klar, wer, anhand welcher Kriterien über "einen langfristig erfolgreichen Spitalbetrieb" befinden wird. Dem Kantonsrat wird zwar ein Mitbestimmungsrecht zugestanden, die betroffene Bevölkerung ist aber wie-derum gezwungen, das Referendum zu ergreifen, wenn sie dies nicht zulassen will. In diesem Kontext kann dies ganz uneingeschränkt als Privatisierung des KSW bezeichnet werden. Etwas weiter unten steht im Gesetz: „Solange der Kanton eine bedeutende Beteiligung an der KSW AG hält, leitet der Regierungsrat dem Kantonsrat jährlich den Bericht über die Umsetzung der Eigentümerstrategie und den Geschäftsbericht der KSW AG zur Kenntnisnahme zu.“- Wie soll längerfristig eine Eigentümerstrategie gewährt werden, wenn sich die Mehrheit der AG nicht mehr in den Händen des Kantons – sprich "der Öffentlichkeit" liegt? In demselben Paragrafen ist ja bereit angetönt, dass der Kanton schon bald ein kleiner Aktionär sein könnte, da die jährliche Berichterstattung an den Kantonsrat nur bei einer " bedeutenden Beteiligung an der KSW AG" erforderlich ist; was immer auch "bedeutend" ist, sind dies 10%, oder 40%? Zu guter Letzt muss gesagt werden, dass der Entwurf der Statuten der „KSW AG“ sehr unzu-reichend vorbereitet sind. Weshalb die Gesundheitsdirektion keine Beteiligung von Körper-schaften der öffentlichen Hand, gemäss OR 762, in Verwaltung und Kontrollstelle vorgesehen hat ist meines Erachtens eine grobe Unterlassung. In diesem Zusammenhang sind die beiden Privatisierungsvorlagen mit einem wuchtigen NEIN bachab zu schicken.


  • Gabriela Geering-Fehr, 8409 Winterthur 25.04.2017 15:10
  • Wir schauen genauer hin

    Von Herzen möchte ich mich bei Sicherheitsdirektor Maro Fehr bedanken. Ihm und vielen anderen haben wir es zu verdanken, wenn dem freien teiben des radikalen Islamsmus ein Riegel geschoben wird hier in der Schweiz. Dass nicht einfach alles geduldet wird, auch wenn der Anlass mit dem Slogen " Loning for Peace" beworben wird. Dass Muslems sich nach Frieden sehnen, kann ich verstehen. Den Frieden aber im Islam zu suchen, das kann ich nich verstehen, denn Mohammed hat am Schluss seines Lebens gezeigt, wie der wahre Islam auszusehen hat. Brutal und gewallttätig, auch gegen die eigenen "Brüder"( siehe Syrien, Iran, Irak, Türkei ect.), nur dort, wo man noch die Minderheit darstelle, solle man sich ruhig verhalten. Die Suren des Schwertes heben die früheren Suren auf! Ich bin froh und dankbar für so kommpetente Personen wie Mario Fehr, der das Ganze durchschaut und uns Schweizer schützt.


  • Felix Landolt, 8408 Winterthur 25.04.2017 10:23
  • Kunst am Bau: zumutbar, wichtig, notwendig

    Ob wirklich des Volkes Seele ob der Einweihung des „verbeulten Zaunes“ bei der Kehrichtverwertungsanlage kocht, sei einmal dahingestellt. In meiner Person findet dieser vermittelnde Beitrag an einem unwirtlichen Ort jedenfalls einen überzeugten Verfechter. Der Zaun vermittelt zwischen der industriellen Härte und Dynamik der Grossanlage KVA und dem benachbarten Umfeld mit seinen unscheinbaren Baracken und den wahllos dahingestellten Containern. Er gibt Halt und lässt gleichzeitig Raum für Interpretationen, weil er für diesen Ort etwas ganz Neues erfindet. Er bewacht als Kerberos den Eingang zur Unterwelt oder eben zum Höllenfeuer der KVA. Ohne diese Ummantelung des Werkhofes und der KVA wäre dieser Ort ärmer und nichtssagend. Wenn solche Überlegungen belegen, dass die Liebhaber solcher Kunstwerke „in einer eigenen Welt leben“, bin ich gerne dabei. Durch Kunst erwächst dem einfachsten Ort etwas Eigenes und Unverwechselbares, Kunst verleiht Poesie und Vielfalt. Aus diesem Grund ist die Kunst am Bau so wichtig: sie verleiht dem öffentlichen Raum eine zusätzliche Dimension und trägt ihn mit. Der Betrag „Kunst am Bau“ darf nicht weggespart oder für Kunst an „besser zugänglichen Orte“ aufgespart werden. Kunst am Bau ist ein bewährtes Prinzip zur Stärkung der Identität des öffentlichen Raumes und es gibt keinen Grund an diesem Prinzip etwas zu ändern. Felix Landolt, Gemeinderat SP


  • Maria Sorgo, Gemeinderätin SP, 8400 Winterthur 24.04.2017 18:43
  • Sonderfall IPW?

    Im Rahmen der Medienkonferenz des Pro-Komitees zur Privatisierung des Kantonsspital Winterthur (KSW) und der Integrierten Psychiatrie Winterthur (IPW) meint Hanspeter Conrad, Direktor der IPW, eine Aktiengesellschaft (AG) sei in der Psychiatrie kein Experimental- sondern heute in der Schweiz der Normalfall. Dabei lässt er im Falle der IPW und KSW – Vorlage eine sehr wesentliche Tatsache aus: Kein Kanton, der seine Psychiatrie in eine AG umgewandelt hat, geht dabei so weit, dass die Regierung ohne weiteres 49% der Aktien verkaufen kann! Sehen wir doch mal über unsere Kantonsgrenzen: Weder Thurgau noch Aargau sieht das vor, schon gar nicht Schaffhausen, Zug oder St. Gallen, wo alle Psychiatrien öffentlich – rechtliche Anstalten sind und bestens funktionieren. Lassen wir es so und sagen wir am 21.5. Nein zum Experimentalfall Spitalprivatisierung!


  • Marianne Trüb, 8421 Dättlikon 24.04.2017 13:33
  • Neuer Bus wird bekämpft (Dieser Brief ersetzt den von mir zugesandten LeserInnenbrief vom 21. April)

    Neuer Bus wird bekämpft Landbote vom 20. April 2017 Mit beinahe türkischem Stimmenverhältnis (51.3 %), 133 gegen 122 „Stimmen“, hat sich die Dättliker Bevölkerung gegen die geplante Linienführung der neuen Buslinie 529 Rorbas – Freienstein –Dättlikon – Pfungen ausgesprochen. Deshalb will unser Gemeinderat der Demokratie zum Durchbruch verhelfen und die geplante neue Buslinie verhindern. Wenn nötig mit einem Rekurs. Allerdings ist es aufgrund der Umfrage, es war ja keine Abstimmung, kaum ersichtlich, was genau sich die Dättliker Bevölkerung wünscht. Da wurde beispielsweise die Frage gestellt, ob der Bus das Dorf umfahren soll. Was für einen Sinn macht der öffentliche Verkehr, wenn er um die Ortschaft herum geführt wird? Speziell für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ist es bedeutsam, dass die Haltestellen gut erreichbar und somit im Dorf selber sind. Gerne lege ich meine eigenen Interessen offen: Ich wohne am Dorfrand, pendle mit Postauto und Zug zur Arbeit und versuche auch in meiner Freizeit, die Umwelt und unser Dorf möglichst wenig mit meinen privaten Autofahrten zu belasten. Ich wünsche mir möglichst gute Busverbindungen nach Pfungen, mit Anschluss an die S 41 und gegen ein Sonntagsfährtchen mit dem Postauto nach Rorbas oder Freienstein hätte ich nichts einzuwenden. Ausserdem würde ich es begrüssen, wenn sich unser Gemeinderat für den öffentlichen Verkehr einsetzen und ihn nicht unnötig behindern würde. Eine Informationsveranstaltung fände ich, genau wie unsere Exekutive, durchaus sinnvoll. Bereits im Dezember letzten Jahres hatte ich die Betreiberin Postauto und unsere Gemeindebehörden gebeten, eine solche zu organisieren. Damals liess sich der Gemeinderat dafür noch nicht begeistern. Marianne Trüb Dättlikon


  • Mengia Isenbügel, Greifensee 24.04.2017 10:26
  • Felix Müller

    Die schlussendliche Stellungnahme des Vizepräsidenten der Kreisschulpflege zeugt von Verantwortungsübernahme und Mut. Das Solidaritätsprinzip, die Schweigepflicht, Felix Müllers zurechtgelegtes Wissen, welches ehemalige Kreisschulpflege Mitglieder nicht durchschauen konnten und sie immer wieder mehrheitlich zu Kopfnickern und Windfahnen machte, ebnete dem Präsidenten der KSP den Weg für sein manipulatives Vorgehen. Geschützt und gestützt wurde er von der ehemaligen Vizepräsidentin Iris Brom, die aus welchen Gründen auch immer mitspielen musste und nur in wenigen Situationen ihre eigene Haltung zeigen konnte. Als heutige zweite Vizepräsidentin traut sie sich immer noch keine eigene Meinung zu. Durch interne Umstrukturierungen wurde eine kritische Schulpflegerin aus einem wichtigen Gremium ausgeschlossen, oft beleidigt und in ihrer ausgewiesenen Kompetenz ignoriert. Ein abgekartetes Spiel, bei dem auch eine aussenstehende Person kräftig mitmischte. Ich wäre erleichtert, wenn nun die Demokratur der Demokratie Platz machen würde. Da Felix Müller kaum eigenverantwortlich und aus freien Stücken abtreten wird, liegt die Verantwortung für die Pflege der Schule bei den einzelnen Mitgliedern der KSP. Diese werden wohl kaum mit ihrer Person und ihrer politischen Stellung für eine Weiterführung dieser unsäglichen Geschichte gerade stehen wollen. Es wäre Felix Müller hoch anzurechnen gewesen, wenn er zum Wohle der Schule sein Amt zur Verfügung gestellt hätte.


  • Thomas Hehlen, 8405 Winterthur 11.04.2017 15:00
  • 70.-- AHV vs Umwandlungssatz

    Eine Ohrfeige an die Mitarbeiter der Stadt dieser reduzierte Umwandlungssatz. Die Pensionskasse hat allen Mitarbeiter der Stadt einen Brief verschickt in dem steht was ihre Rente mit 6% sei. (übrigens nicht wie einer in einem Leserbrief behauptet über 6%!!) Mir kommt das vor wie die Sendung von Rudi Carrell, „am laufenden Band“. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Sprüche von Rudi: „das wäre ihr Preis gewesen“. Die Pensionskasse hätte besser ebenfalls diesen Satz geschrieben, „das wäre ihre Rente gewesen“. Und da haben noch Leute wie Herr Beret die Unverschämtheit zu sagen dass der bescheidene Zustupf von 70 Franken für die Neurentner ungerecht sei, auch wenn er über die MWST finanziert wird. Mein Verlust durch die Kürzung des Umwandlungsatzes beträgt ca. 350 Franken, im Monat wohlgemerkt!! Mit keinem Wort erwähnt man als heutiger Rentner den hohen Umwandlungssatz den wir Arbeitenden finanzieren, man spricht nur über die Ungerechtigkeit der 70 Franken die noch nicht einmal sicher sind. Herr Beret, sie beschweren sich das heutzutage Niemand mehr 100% arbeiten will (Ihr 1. Leserbrief auf den ich reagierte). Scheinbar sind alle schlecht, nur Sie sind Gut, oder? Ich kenne nur Leute die 100% arbeiten. Andere sind z.B. geschiedene Frauen die mit den Alimenten nicht über die Runden kommen und Teilzeit arbeiten müssen um doch noch ein wenig Zeit für die Kinder zu haben. Einige Frauen arbeiten Teilzeit weil der Zahltag des 100% arbeitenden Partners kaum reicht, Doppelverdiener die es sich leisten können und immer noch mehr AHV als 100% einbezahlen. Oder über 50zig Jährige die froh sind wenigstens einen Teilzeitjob zu haben weil sie von keiner Firma eine Stelle erhalten (Zu Alt, zu Teuer). Oder Firmen die meistens nur Teilzeitangestellte einstellen um Kosten zu sparen. Die haben Sie wohl vergessen Herr Beret, komplett vergessen. Sehr viele arbeiten 100% notabene um das BVG und die AHV zu finanzieren, damit die Altrentner sich ein schönes Leben leisten können. Die 70 Franken sollen sicher über die MWST finanziert werden, ja hoffentlich, es könnten sogar 9% MWST sein ohne dass es wehtun würde! 8.7 % sind nicht einmal die Hälfte der MWST der umliegenden Länder!! Zudem beteiligt sich mit den 0.7 % Jeder an den Kosten in dem besteuerte Waren konsumiert werden, übrigens auch die Neurentner! Fair und Gerecht wäre das Alle denselben Umwandlungssatz haben, und nicht wie jetzt eine 2-Klassen Gesellschaft herrscht. Thomas Hehlen 59 Jährig Winterthur


  • Silvan Stampfli, 8404 Winterthur 11.04.2017 13:11
  • Rücktritt oder Abwahl

    Mit seiner Stellungsnahme zum Artikel im Landoten vom 11. April gibt Felix Müller ein Beispiel für seine Fähigkeit im kreativen Umgang mit Fakten. Was er sagt, ist eigentlich wahr, aber er sagt nicht alles, was wahr ist. Wahr ist, dass viele Supervisionen durchgeführt wurden bis heute. Aber wahr ist auch, dass diese vorallem unter der vorherigen Schulleitung stattfanden, als noch alles im Lot war und unter zunehmendem Gemurre von Felix Müller, das sei unnötig und zu teuer. Felix Müller verschweigt, dass es seit 2014 nur noch vereinzelt solche Anlässe gab und auch die erst auf grossen Druck der Lehrpersonen. Er verschweigt ebenso, dass die wichtige Frage der Führung meistens schon im Vorraus ausgeklammert wurde. Felix Müller hat viele Rückmeldungen bekommen, dass an der Brühlberg Schule etwas aus dem Ruder läuft. Die Hinweise hat er ignoriert oder als zu unwichtig abgetan. Damit ist er massgeblich verantwortlich für die jetzige Situation. Als Konsequenz bleibt eigentlich nur der freiwillige Rücktritt. Wenn das nicht geschieht, müssen ihm die Wählerinnen und Wähler im Juni 2018 die Rote Karte zeigen: Abwahl! Silvan Stampfli, ehemaliger Lehrer der Brühlberg Schule


  • Claudia Scholz, 8400 Winterthur 11.04.2017 07:57
  • Brühlbergschule

    Um was geht es eigentlich, habe ich mich gefragt, als ich die vielen Artikel über die Brühlbergschule gelesen habe. Und nun kommt noch ein Protestmarsch! Die Identifikation mit der Brühlbergschule scheint von seiten Frau Agosti und Herrn Stampfli derart gross, dass sie noch drei Jahre nach ihrem Abgang nun massiv aktiv werden und meinen sich in dieser Art äussern zu müssen. Da ist doch mal die Kunst des loslassens gefragt. Da dies nicht der Fall zu sein scheint, führt das zu dieser Art von verhärteten Fronten. Das heisst: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich. Innovation ist dann nicht mehr möglich.Da gehen keine Türen auf, da bleiben sie zu. Wenn die Entwicklung so weiter geht, dann darf man am Ende gerne von den Brühlbergianern sprechen, von einer geschlossenen Gemeinschaft, die nichts mehr zulassen wird. Auch kein Gespräch.


  • Mengia Isenbügel, 8606 Greifensee 09.04.2017 16:43
  • Brühlberg Schule Winterthur

    Leserbrief zum Thema: Brühlberg Schule Winterthur 9.4.2017 Als langjährige, ehemalige Schulleiterin der Brühlberg Schule habe ich Herrn Felix Müller in vielen verschiedenen Situationen erlebt. Zu Beginn seiner Amtszeit, als die Herausforderungen an ihn noch nicht so komplex waren, hatte ich den Eindruck, dass ein lösungsorientierter und kooperativer Weg vor uns liegt. Leider entwickelte sich sein Auftreten und Handeln in eine Richtung, die in meiner Wahrnehmung nicht viel Gutes versprach. Als Schulleiterin der ehemals teilautonomen Schule mit einem klaren Profil führte ich die Schule diesem entsprechend partizipativ. Dies entsprach dem stets stärker werdenden Hierarchiedenken des Präsidenten immer weniger. Zugegeben, die Brühlberg Schule war eine bewegte Schule, die sich stets entwickelte und so Herrn Müller oft forderte, ihm aber auch durch die frühe Einführung der Tagesschule und dem ersten öffentlichen Waldkindergarten der Stadt Winterthur zu Ehren verhalf. Das Verhältnis des Präsidenten zur Brühlberg Schule erlebte ich ambivalent. Einmal nannte er sie die Perle seiner Schulen um sich handkehrum über diese Schule übel zu beklagen. Einen Elternkonflikt, der vor Jahren brodelte, möchte ich hier nicht ausblenden. Es war für alle Beteiligten sehr belastend. Da Herr Müller lange auf Elternanliegen nicht reagierte, eskalierte die Situation leider. Folgendes könnte zur heutigen Situation der Brühlberg Schule geführt haben. Der Wendepunkt geschah meiner Meinung nach während des Prozesses der Zusammenführung der beiden Schulen Neuwiesen und Brühlberg. Während dieser Fusionszeit, die für Felix Müller sehr wichtig war, zeigte er seine vielen Charakterzüge. Aus meiner Sicht ist Herr Müller ein hervorragender Stratege, der seine Begabung oft ohne Reflexion und ohne echte Anhörung von Beteiligten und Fachleuten zur Durchsetzung seiner Ziele nutzt und vor Manipulationen nicht zurück schreckt. Sein breites Instrumentarium reicht von Zuckerbrot bis zur Peitsche. Im Umgang mit Fakten ist er äusserst kreativ. Seine Ansichten wiederholt er wie ein Mantra. Der Fokus seiner Wahrnehmung ist teilweise bewusst oder unbewusst eingeschränkt. Rechtzeitige, kooperative, respektvolle und anständige Kommunikation sind für ihn in besonderen Situationen immer wieder schwierig oder unwichtig. Für unbequeme Personen findet er Wege zur Entledigung und versteckt sich bei Nachfrage nach Bedarf hinter der Schweigepflicht. Trotzdem äussert er sich mit zu seinem Vorteil zurechtgelegten Aussagen zu Personen und scheut sich auch nicht, falsche Verdächtigungen zu verbreiten. Herr Müller kommt mit dem Gesetz nicht in Konflikt, weil er, wie erwähnt, ein guter Stratege ist und Personen, die sich gemoppt fühlen, Ihre Situation nur schwer belegen können. Den Kindern der Brühlberg Schule gehört in dieser Zeit meine Hochachtung. Sie müssen sich nun auf viel Neues einlassen und viel Unerfreuliches verarbeiten. Ich bin mir aber sicher, dass sie auch viel Schönes mitnehmen können und wünsche ihnen nur das Beste. Mengia Isenbügel Wildsbergstr. 23 8606 Greifensee 044 940 51 80


  • Marco Regnani, 8400 Winterthur 08.04.2017 12:13
  • 20 Jahre Brühbergschule - zum Jubiläum ein Begräbnis

    20 Jahre Brühbergschule - zum Jubiläum ein Begräbnis Liebe Leserin lieber Leser Stelle dir einen Schulpflegepräsidenten vor, der seiner Schulpflege ins Gesicht sagt, sie könnten schon abstimmen - er mache sowieso was er wolle. Stell dir einen Schulpflegepräsidenten vor, der seinen Schulleitern Weiterbildungen verwehrt, weil sie „zu wenig loyal“ seien, der sie mitten im Tag anruft, um sie die Steckdosen in ihrem Schulhaus zählen zu lassen. Und stell ihn dir vor, wie er eine Schulleiterin anstellt und mit ihr das Schulhaus am SONNTAG besichtigt. Ja und dann stell dir die Schulleiterin vor, welche Bewerbungsgespräche damit beginnt, dass an dieser Schule sehr schwierige Eltern ein- und aus gingen. - wie sie vor den Eltern Reden hält und die Namen der Lehrer nicht weiss, wie sie vergisst Lehrer mit jahrelangem Engagement zu verabschieden. - wie sie den Lehrern verbietet, Kontakt zu den Eltern zu pflegen. - Wie sie der Schule den Namen und das Logo verbietet - Wie sie dem Elternrat die Türe weist. Und wie dieses Duo schlussendlich die gesamte Lehrerschaft verliert und dabei nichts besonderes findet. Liebe Leserin liebe Leser. Wir Eltern haben unsere Kinder mit Stolz in diese Schule gehen lassen und uns für sie eingesetzt. Wir haben zuschauen müssen, wie Präsident und Schulleitung das ganze System Stück für Stück demontiert und entsorgt haben, als handle es sich um einen Schraubenladen. Wir Eltern haben gesehen, wie diese Schulleitung von ihrem Vorgesetzen benutzt wurde, und wir ahnen, dass sie das nächste Bauernopfer sein wird. Und wir haben niemanden gefunden, der uns helfen kann. Diese Trauer, diese Fassungslosigkeit und Trauer. MR aus Winterthur


  • Jürg Keller, 8461 Oerlingen 07.04.2017 13:41
  • Fiasko an der Brühlbergschule

    Ich bin als Senior an der Brühlbergschule tätig. Von Anfang an beeindruckte mich das gelebte Konzept dieser Schule sehr. Hier wird wirklich auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen, hier werden die Fähigkeiten der Schüler nach Kräften gefördert und erhalten die musischen Bereiche ihren Raum, hier verpflichten sich die Lehrpersonen zu einem hohen persönlichen Engagement und enger Zusammenarbeit. Mit der Kündigung aller Lehrpersonen bricht diese, in jahrzehntelanger Arbeit aufgebaute Modellschule zusammen. Ich bin der Meinung, dass Schulpflegepräsident Müller dies mit seiner ebenso systematischen Obstruktionspolitik dieser Schule gegenüber, die er offenbar als aufsässig empfand und die nicht in sein enges Weltbild passte, erreicht hat. Dies auch, indem er eine völlig unfähige Schulleiterin aus schulfernem Hintergrund eingesetzt hat. Sie trug mit ihrer konfusen Informationspolitik wesentlich zum Fiasko bei. Und es ist nicht erstaunlich, dass sich die Lehrpersonen nicht äussern, haben sie doch ein Verbot erhalten, Informationen über den Zustand ihrer Schule weiterzugeben. Nun ist Herr Müller am Ziel: Die Schule ist zerstört, neue, hoffentlich willfährige Lehrpersonen können eingesetzt werden und die Welt ist für Herrn Müller wieder in Ordnung. Nur: Für Schüler und Eltern ist dies eine Katastrophe! Es würde mich im Übrigen nicht wundern, wenn ich als Folge dieses Leserbriefes im Brühlbergschulhaus nicht mehr erwünscht wäre. Die Schulleitung hat schon einmal zwei Senioren die Erlaubnis zur Tätigkeit entzogen, die eine kritische Petition unterzeichnet hatten, denn sie hat diese Kompetenz. Soviel zu Stil und Toleranz des Schulpflegepräsidenten und der Schulleiterin.


  • Jules Schwarzenbach, 8405 Winterthur 07.04.2017 11:00
  • Eine Fremdsprache in der Primarschule ist genug! Ja zur Fremdspracheninitiative!

    Als langjähriger Sekundarlehrer mit guten Kontakten zu Lehrkräften der Mittelstufe, der Sekundarstufe II und zu Lehrbetrieben wundere ich mich über die chaotische Argumentation der „Bildungspolitiker“ betreffend Ablehnung der Fremdsprachen¬initiative anlässlich der Volksabstimmung vom 21. Mai 2017. Wenn die Argumente für oder gegen zwei Fremdsprachen in der Primarschule nach bildungs- und staatspolitischen Kriterien sorgfältig und verantwortungsbewusst in einer Prioritätenliste geordnet werden, kann man diese Initiative eigentlich nur befürworten: eine Fremdsprache in der Primarschule genügt! Das Wohl des Kindes: Deutsch, Französisch, Englisch in der Primarschule ist für viele Kinder zu viel! Zwei Drittel erreichen die Ziele in Frühfranzösisch nicht (Studie Zentralschweiz). Der verfassungspolitische Auftrag: Schülerinnen und Schüler sollen zuerst eine fremde Landessprache lernen, eine zweite und/oder dritte Fremdsprache soll in der Sekundarstufe I nach Niveaus vermittelt werden. Primarschüler sollen keine Schwierigkeiten beim Wohnortswechsel in einen anderen Kanton haben. Die Anpassung an den gesellschaftlichen Wandel (Globalisierung, Pluralismus, Internet): Ziel der Bildung muss es sein, die verschiedenen Wissenszugänge und Meinungen einordnen zu können. Die Schule muss bis zum 10. Schuljahr eine fundierte Allgemeinbildung vermitteln. Dies kann nur mit einem Ausbau der mathematisch-naturwiss.-techn., handwerklichen, historischen und ethischen Fachbereiche gelingen. Dieser muss bereits in der Primarschule realisiert werden! Der bildungspolitische Auftrag: Die Bildung ist der einzige Rohstoff der Schweiz. Mit einem soliden Fundament in der Primar- und Sekundarstufe unterstützen wir die Arbeit in den Lehrwerkstätten und Mittelschulen zur Erhöhung der Ausbildungsqualität. Immersion fördert das Lernen einer Fremdsprache: Diese wissensch. bestätigte Einsicht ist den Lehrkräften schon lange bekannt. Das Einbetten einer Fremdsprache in verschiedene Unterrichtsbereiche erhöht die Sprachkompetenz. Zudem benötigt eine erfolgreiche Immersion Musse im Schulunterricht. Erst die Oberstufe (Sekundarstufe I) ist dafür geeignet, da diese verschiedene Niveaus anbietet und die Einbettung (z.Bspl. in Naturwissenschaften, Informatik, Geschichte) besser realisierbar ist. Zudem ist die Anzahl Fächer pro Woche für Fremdsprachen höher in der Ober- als in der Mittelstufe. Die zwei Englischlektionen in der Primarschule ergeben nachweislich keine besseren Kompetenzen am Ende der obligatorischen Schulzeit! Fazit: Motivierte Lehrkräfte sind entscheidend für die Qualität unserer Schule! • Stärken wir die Ausbildung der Lehrkräfte! • Deutsch und Frühfranzösisch in der Primarschule genügen, die anderen Fächer (Mathematik, Naturwissenschaften, Geschichte, Handarbeit, Kultur&Religion) müssen weiterhin gepflegt und die Anzahl Lektionen sollte eher noch erhöht werden. • Die zweite Fremdsprache (Englisch) gehört in die Sekundarstufe I. Ein Ja zur Fremdspracheninitiative ist kein Rückschritt wie die Gegner der Vorlage glaubhaft machen wollen, sondern ein rechtzeitiges Erkennen einer bildungspolitischen Sackgasse. Mit einem Ja wird der Weg frei den Lehrplan 21 überlegt und verantwortungsvoll einzuführen. Die Kohäsion der Kantone wird somit ganz im Sinne von Harmos der Erziehungsdirektorenkonferenz EDK gestärkt. J. Schwarzenbach dipl. Sek.lehrer phil II


  • Christoph Baumann, 8400 Winterthur 05.04.2017 09:46
  • Pensionskasse: Das Konstrukt an und für sich ist das Problem

    Wir sind entsetzt, die Pensionskasse der Stad Winterthur braucht eine erneute Finanzierung von 140 Mio Franken. Das Problem ist nicht eine Misswirtschaft, sondern liegt viel tiefer im grundlegenden Konstruktionsfehler unserer 2. Säule. Wir sind verpflichtet ein Altersguthaben anzusparen, welches unser Einkommen im Alter sichern soll – gesichert ist das aber bei weitem nicht, wie sich die immer gleichen Probleme des Deckungsgrads zeigen. In der Schweiz sammeln sich in den Pensionskassen unheimliche Vermögen an – aktuell gegen 800 Mrd. Franken - welche gewinnbringend investiert werden müssen. Gewinnbringend heisst zu mindestens 5% Rendite, eine Höhe, welche der Kapitalmarkt kaum mehr hergibt. Wenn schon, wäre dies mit Hochrisiko-Spekulationen zu erreichen. Logisch sucht dieses „fliegende Kapital“ sicherere Anlagen, zum Beispiel in Immobilien. Und wer zahlt das schlussendlich? Die einfachen Bewohner mit ihren Mieten. Darunter leidet auch die Stadtentwicklung, welche sich nicht mehr an einer Nachhaltigkeit und Quartierverträglichkeit, sondern vor allem an der grösstmöglichen Rendite orientieren muss. Dass dieses System von bürgerlicher Seite so vehement verteidigt wird liegt wohl an handfesten eigenen Interessen und ihrem ungebrochenen Glauben ans „Finazkapitalspiel“. Der Gewinner glaubt, die Verlierer zahlen so oder so. Wir haben es bei der AHV+ Initiative verpasst die Weichen anders zu stellen, doch wir werden bestimmt wieder Gelegenheit haben, die viel effizientere 1. Säule zu stärken. Hier werden die heute einbezahlten Beiträge der arbeitstätigen Bevölkerung direkt als Renten ausbezahlt – kein Risiko mit Börsen- oder Währungsverlusten, tiefen Zinsen oder Verspekulationen – sondern einfach ein berechenbares System mit gut funktionierendem Generationenvertrag. Ein Kleinstschritt ist die Rentenreform, doch vom Auftrag in unserer Verfassung, dass die AHV ein würdiges Leben im Alter ermöglichen soll, sind wir noch weit entfernt. Die 2. Säule kann das auf jeden Fall nicht garantieren. Christoph Baumann (Gemeinderat Winterthur SP)


  • Markus Enz, 8442 Hettlingen 04.04.2017 08:59
  • Das Geiselweid ist ein Familienbad

    zum Leserbrief von Margit Weder am 4.4.17 Ich bin einer Meinung mit Frau Weder, dass das Geiselweid ein Familienbad sein soll. Leider kann es dieser Bestimmung im Winter nicht genügend nachkommen, weil das Hallenbad zu den besten Zeiten meist überfüllt ist. Eine Traglufthalle ist die günstigste Möglichkeit, im Winter mehr Platz für die Öffentlichkeit zu schaffen. Die Vereine können dann in der Traglufthalle trainieren und das Hallenbad wird frei für Familien und Hobbysportler. Die Traglufthalle ist eine Behelfslösung, weil es eigentlich ein weiteres Hallenbad braucht. Aber die dafür nötigen 40 mio Fr. sind auf absehbare Zeit ausser Reichweite. In Bezug auf die Kosten ist eine Traglufthalle die günstigste Lösung. Wie sich die Kosten gestalten, hängt davon ab, wie das Energiegesetz ausgelegt wird. Wenn man eine Ausnahmebewilligung für die Nutzung der Fernwärme der KVA erhalten könnte, müsste man nicht eine ökologisch fragwürdige (Abgasreinigung schlechter als in der KVA, mit Schwefel belastete Asche) und kostentreibende Holzschnitzelheizung bauen. Wir haben Anfang Jahr einen Trägerverein gegründet (www.traglufthallegeisi.ch) mit dem Ziel, private Geldgeber zu finden. Es wird insbesondere angestrebt, in den umliegenden Gemeinden Spender und Sponsoren zu finden, damit nicht die gesamten Kosten bei der Stadt hängen bleiben. Markus Enz Präsident Trägerverein Traglufthalle Geiselweid


  • Werner Huber, 8400 04.04.2017 07:39
  • Wie manchmal noch?

    Die Pensionskasse der Stadt Winterthur gibt zu reden. Schon wieder oder immer wieder. Dabei können die heutigen Politiker und sonstigen Beteiligten gar nichts dafür, sie haben sich lediglich den Gepflogenheiten angepasst: Der Beginn dieser Gepflogenheiten geht weit zurück, bis zur Ostbahn. Diese geriet in finanzielle Schieflage und mit ihr die Stadt Winterthur sowie deren Pensionskasse aufgrund der Beteiligung der Stadt an diesem Projekt. Die Stadt lieferte auch Eichenholz für die Eisenbahnschwellen. Um den finanziellen Absturz zu mildern, verkaufte man die Eichen nach Norden, um Schiffsplanken herzustellen. Ein Eichenwald umgab damals Winterthur. Aufgeforstet wurde mit Tannen. Die wachsen in rund 100 Jahren verhältnismässig schnell zu stattlichen Bäumen und man hatte sie schön reihenweise gesetzt. Heute mit dem Mischwald sieht man das nicht mehr. Aber das ist nicht das Ende des Liedes. Da ja bis vor einigen Jahren die Pensionskassen der Öffentlichkeit nicht in eine Stiftung ausgelagert werden mussten, also nicht verselbständigt waren, konnte sich die Stadt über Jahrzehnte hinweg mit günstigen Zinsen die Bilanz verschönern, anderseits die Pensionskasse mit nicht marktüblichen Zinserträgen benachteiligen und nötige Reformen aufschieben. Der gesetzlich vorgeschriebene Deckungsgrad durfte wesentlich unter 100% sein, im Gegensatz zu nicht öffentlichen Kassen. Dies war insbesondere beim bis vor wenigen Jahren bestehenden Versicherungsplan – Rentenhöhe in % des letzten Lohnes – ein besonderer Vorteil. Man konnte noch schnell vor der Pensionierung eine Beförderung machen, damit es die höhere Rente ergab. Die Finanzierung konnte man ja wiederum bedingt durch den niedrigen Deckungsgrad auf die nächste Generation schieben. Dass die Mitfinanzierung der früher sehr grosszügigen Einkaufsregulierungen ebenfalls so geregelt wurde, ist anzunehmen. Dass die Pensionskasse seit einigen Jahren gesetzlich vorgeschrieben auf eigene Füsse gestellt werden musste, hatte vor kurzem zu einer Sanierung durch den Steuerzahler geführt. U. a. die sehr komfortablen Arbeitgeberbeiträge bis zum 2,5fachen des Arbeitnehmers, Reliquien aus der Vergangenheit, bestehen immer noch. Da muss man sich nicht wundern, dass schon wieder zig Millionen fehlen. Aber jetzt ist die Kasse selbständig, jetzt muss der Steuerzahler nicht mehr bluten, oder irre ich mich da? Werner Huber, Winterthur


  • Rolf Leuenberger, 8404 Winterthur 03.04.2017 22:01
  • Stadt Winterthur - Auf das PK- folgt das Steuer-Debakel

    Je furchtbarer die Erwartungen, desto stärker ist der Drang des Menschen, die (volle) Wahrheit auszublenden! Entscheidend für die Leistungen in der Altersvorsorge werden immer die Zinserwartungen sein (Ausblick bzw. Kaffeesatzlesen des Stiftungsrates). Der technische Zins entspricht der langjährig erwarteten durchschnittlichen Rendite des Pensionskassenvermögens und bestimmt damit das Vorsorgekonzept der Pensionskasse: Rentenziel und Kosten, Anlagestrategie, Risikofähigkeit samt allfälliger Sanierungsmassnahmen sowie die Mechanismen für die (gerechte) Verteilung unter Aktivversicherten und Rentnern. Die Erhebung von Sanierungsmassnahmen wirkt sich entweder auf den Nettolohn oder auf zukünftige Altersleistungen aus. Aus Sicht der versicherten Arbeitnehmer ist die Behebung der Unterdeckung durch den Arbeitgeber bzw. Steuerzahler mittels Einmaleinlage à fonds perdu natürlich am besten. Am gerechtesten sind jedoch Massnahmen, die sich etwa gleichmässig auf alle Beteiligten verteilen. Fakt ist: Vieles ist möglich! Ewiges Politikum bleiben die Löhne und die Vorsorge (Rentenziel) der städtischen Dienerschaft samt deren Finanzierung (abhängig von der Wetterlage). Bei der Pensionskasse der Stadt Winterthur greifen seit 2014 Sanierungsmassnahmen (vom GGR festgelegt). 2014 betrug der Anteil der Arbeitgeber an der Sanierungslast 98,5 Prozent; 2015 80,5 Prozent; 2016 ca. 97 Prozent. Im Quervergleich mit der Konkurrenz ist dies eine absolut grosszügige Wertschätzung an die Adresse der Arbeitnehmerschaft. Persönlich bin ich nun der Meinung, dass sich die städtischen Angestellten zukünftig stärker an der Sanierungslast zu beteiligen haben und sich der Stiftungsrat mit pessimistischeren bzw. ehrlicheren Ausblicken an die Arbeit machen sollte. Die Ursache des Übels muss zudem endlich angepackt werden: Unser auf der Intensivstation liegendes Kreditgeldsystem, welches in der Gegenwart Überfluss vortäuscht, uns aber wegen des Zinseszinses einen exponentiell steigenden Mangel in der Zukunft verschafft. Die Symptome kommen uns immer näher und lauten: Hungertod in der Dritten Welt, Ausbeutung von Mensch und Umwelt, unaufhaltsame Flüchtlingsströme nach Europa, Dauerkrisen (z.B. Griechenland, Italien, Spanien), wachsende Ungleichheit, Verlust von Arbeitsplätzen und Demokratie, Negativzinsen, Rentenschmelze, Burnout. Das Regime des Geldes ist unerbittlich und breitet sich aus wie ein Krebsgeschwür (exponentielles Wachstum). In der Vorsorge ist der mutige Blick auf den bevorstehenden Finanz-GAU Pflicht, um Lösungswege zu erkennen (Vollgeld)!


  • Moretto Silvio, 8476 Unterstammheim 03.04.2017 13:37
  • Warum man den Medien nicht mehr glaubt

    Der Artikel von Miguel Garcia vom 3. April über den Vortrag Dr. Daniele Ganser beleuchtet meiner Meinung nach exemplarisch den Begriff „Lückenpresse“ und den Vertrauensschwund den Mainstreet-Medien gegenüber. Wie bereits in der SRF-Sendung „Arena“ vom 24.02.2017 wird Ganser in diesem Artikel diffamiert und in die Nähe von Scharlatanen gerückt; Garcia tut dies, indem er Ganser als „umstrittenen Populärhistoriker“ vorstellt. Notabene einen Historiker, der 2005 am Historischen Seminar Basel mit der Dissertation "Operation Gladio in Western Europe and the United States" mit «insigni cum laude» zum Dr. phil. promoviert hat. Der Journalist muss sich die Frage gefallen lassen, was er damit bezweckt. Herr Garcia, Ganser ist kein Seher, er „sieht“ nicht hinter den Militäreinsätzen in der Schweinebucht (Cuba 1961), Serbien (1999), Afghanistan (2001), im Irak (2003), in der Ukraine 2014 die USA als Drahtzieher. Nein, er belegt dies (z. B. Illegale Kriege, Orell Füssli, 2016) lückenlos anhand von Originaldokumenten. Nicht einmal das „Imperium USA“ streitet diese Tatsachen ab. Ganser stellt gemäss Artikel den illegalen Angriffen der USA und der NATO auf viele Länder dieser Welt und den täglichen illegalen Tötungen von Zivilisten durch Drohnen den Eingriff von Russland auf Seiten des syrischen Präsidenten Assad gegenüber. Garcia zitiert Ganser falsch mit „Wenn eine Regierung einen einlädt, darf man das“. Er sollte die UNO-Charta von 1945 lesen; dort steht, warum dies so ist. Gansers Arbeit zu „9/11“ hätte ihm laut Garcia den „Ruf eines Verschwörungstheoretikers“ eingebracht. Dazu folgendes: 1. Dieser Begriff wird verwendet wie im Mittelalter der Begriff „Ketzer“ – er soll davon abhalten, sich mit dem Inhalt von Aussagen zu beschäftigen. 2. Wer sich mit dem Bericht der Kean-Hamilton-Commission (offizielle Version) und dem NIST-Bericht von 2002 zum Einsturz des dritten Turms WTC 7 beschäftigt und dennoch behauptet, der „Fall sei geklärt“, handelt nicht in gutem Glauben, sondern hat Partei bezogen. Ob ein solcher Zeitungsartikel zu einem „besseren Verständnis der Welt und zu mehr Frieden beiträgt“ (Zitat Garcia), ist fraglich, nicht die nachprüfbaren Aussagen von Dr. Ganser.


  • Gaby Nehme, 8400 Winterthur 03.04.2017 13:13
  • Bankraub in Winterthur

    Die Stadt eliminiert 40 Bänkli. Warum nicht wie früher die Bänkli quartierverantwortlich durch die Quartiervereine betreuen? In Seen funktioniert das doch auch unter dem Dach des Ortsvereins Seen und dank des Bänkliwarts Andres Wiederkehr und seiner Helfer. Und der Malerbetrieb der Gebrüder Vogel, obwohl in Oberi daheim, sorgt bei den Renovationen durch Vandalen oder den Zahn der Zeit beschädigten Bänkli für frische Farbe. Vielleicht bräuchte es auch Freiwillige, die das tun. Aber da kann sich jeder selber an der Nase nehmen, insbesondere jene, die sich in Leserbriefen lautstark protestierend zu Wort melden. Taten statt Worte sind da gefragt.


  • Alexandra Frank, 8409 Winterthur 02.04.2017 18:58
  • Danke!

    Am 30. März 2017 habe ich im Bus der Linie 14 vom Hauptbahnhof Winterthur Richtung Hegi Im Gern mein Handy liegenlassen. Glücklicherweise wurde es von einer Dame dem Busfahrer übergeben, der es im Fundbüro am Bahnhof Winterthur hinterlegte. Leider hatte ich keine Möglichkeit, der Dame persönlich zu danken. Nun möchte ich das auf diesem Weg tun und hoffe, dass sie diese Zeilen liest. Auch noch einmal ein grosses Dankeschön an den Busfahrer. A.F.


  • Georg E. Radecke, 8408 Winterthur 30.03.2017 12:57
  • Mohammed als Vorbild? Lieber nicht!

    Die muslimische Theologin Hamideh Mohagheghi sagt im Interview vom 6. März: „Der Islam braucht sicher eine Reform der Denkweise und Lehre.“ Das ist erfreulich. Wenn es eine starke Bewegung und grosse Gruppen von solch aufgeschlossenen Muslimen gäbe, könnte das zur Entspannung im Zusammenleben hier in Europa beitragen. Beachtenswert ist der Leserbrief von Stephan Denzler vom 11. März. Er schildert die heutige Situation weltweit. In den islamischen Staaten dominiert ein traditioneller, sehr gewalttätiger Islam. Denzler macht ferner beachtenswerte Aussagen zur Religionsgeschichte, die ich hier nicht wiederholen will. In meiner Schulzeit war auf den Karten zu den Weltreligionen noch der heute nicht mehr verwendete Begriff „Mohammedaner“ zu lesen. Der grauenhafte Terrorismus, Morde an Christen und anderen Abweichlern sowie weitere Gewalt und Unterdrückung hangen zusammen mit „Mohammedanern“ in dem Sinn, dass sie das Leben Mohammeds als Vorbild nehmen und seine Lehren „im Kurzschluss“ übernehmen. Mohammed begann sein Wirken in Mekka. Aus jener Zeit stammen die friedlichen Suren. Später in Medina entwickelte er sich zum gewalttätigen Kriegsmann. Aus jener Zeit stammen die Gewalt fordernden Suren. Weil die dort lebenden Juden ihm die Gefolgschaft verweigerten, begann er sie zu hassen und zu verfolgen. So wurden im Jahr 627 800 bis 900 Männer des jüdischen Stammes Banu Quraiza getötet. Während Frauen und Kinder als Sklaven verkauft wurden, schlug man jedem Mann mit dem Schwert den Kopf ab. Die IS- Mörder heute ahmen also einfach ihren Religionsgründer nach, sogar bis ins Detail der Tötungsart. Eine Reform müsste Kritik an Mohammed zulassen, sein Leben sollte nicht mehr blindlings imitiert werden. Reformer müssten auch einflussreichen traditionellen Theologen die Stirn bieten. Unter anderem müsste man das „Nasikh-Prinzip“ ausser Kraft setzen. Dieses besagt, dass bei einem Widerspruch zwischen zwei Koranversen der später offenbarte gilt und den älteren ersetzt. Das bewirkt, dass friedliche Verse aus der Mekka-Zeit durch gewaltfördernde Verse aus der Medina-Zeit ersetzt werden. Ja, Reformer wie Frau Mohagheghi haben grosse Arbeit vor sich. Auch stehen sie in einer grossen Spannung, denn ihre Verwandten und Freunde in ihren Herkunftsländern leben in herkömmlichen Traditionen. Ich merke, wie glücklich ich als gläubiger Christ sein kann, dass ich in Jesus von Nazareth ein wundervolles, friedliebendes Vorbild habe. Und durch Jesus kenne ich meinen „Allah“ (was ja „Gott“ bedeutet). Er, der allmächtige Schöpfer der Welt, ist an mir kleinem Geschöpf persönlich interessiert. Er hat gute Gedanken über mich, liebt mich, begleitet mich, beschützt mich. Einfach wunderbar!


  • Marc Wäckerlin, 8409/Winterthur 28.03.2017 13:51
  • Selbst verschuldetes Debakel

    Die Bevölkerung Winterthurs muss das Pensionskassendebakel ausbaden, welches der Stiftungsrat durch späte und einseitige Massnahmen zu Gunsten der städtischen Angestellten verursacht hat. Kein Wunder, haben doch die Vertreter von Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Stiftungsrat die genau gleichen Interessen: Sie profitieren alle von der Rettung durch die Steuerzahler. Nun sollen gar noch die Leistungen um zusätzlich 160 Mio. Franken erhöht werden: 77,5 Mio. Franken durch Absenkung des technischen Zinssatzes ohne gleichzeitige Senkung des Umwandlungssatzes, Kompensationsmassnahmen in Höhe von 54,6 Mio und Übergangsverluste von 27,6 Mio. Das macht mit der bestehenden Unterdeckung zusammen ein Loch von 270 Mio. Franken. Dabei hat die Stadt Winterthur auf Kosten der Allgemeinheit bereits 150 Mio. in die Pensionskasse eingeschossen. Das muss reichen! Die Sanierungsmassnahmen der Pensionskassenverordnung sehen keine Kompensationen vor. Sie koppeln den technischen Zinssatz direkt an den Umwandlungssatz. Als einzige Sanierungsmassnahme kann der Stiftungsrat die Sanierungsbeiträge um 4% erhöhen. Und genau das muss er jetzt tun, denn dazu ist er verpflichtet. Der technische Zinssatz muss wegen der allgemeinen Zinsentwicklung gesenkt werden, eher noch stärker als bisher, denn sonst werden uneinlösbare Versprechen gemacht. Aber damit ist der Stiftungsrat auch verpflichtet, unmittelbar den Umwandlungssatz so zu senken, dass der Pensionskasse keine Unterdeckung entsteht, sonst sind aktuelle Pensionen zu hoch auf Kosten der jungen Generation. Der fortwährende Verstoss gegen die Verordnung muss Folgen haben. Der Stiftungsrat ist jetzt zur sofortigen Schadensminderung verpflichtet. Andernfalls soll er zur Verantwortung gezogen werden. Die Fehler und Verfehlungen dürfen nicht auf die Steuerzahler abgewälzt werden. Marc Wäckerlin Gemeinderat Piratenpartei Winterthur


  • Heidi Müller, 8400 Winterthur 27.03.2017 13:38
  • Laubbläser anstelle von Sitz- und Spielgelegenheiten?

    An der Ecke Geiselweidstrasse/Thurgauerstrasse ist ein kleiner Park mit Kiesfläche. Jede Woche mindestens einmal, manchmal sogar zweimal tauchen die Arbeiter der Stadt auf und rechen den Kiesplatz und bearbeiten ihn mit dem Laubbläser, auch ohne vorhandenes Laub. Der Park hat meiner Ansicht nach keine Erholungsfunktion, ist er doch eingeklemmt zwischen einer Durchgangs- und einer Verbindungsstrasse. Aussicht besteht nur auf die Lichtsignalanlage und die Strassen. Wieso also nicht hier sparen und dafür die Bänke ob der Schenkelwiese stehen lassen? H. Müller


  • Emanuel Höhener, 8234 Stetten 27.03.2017 10:39
  • Warum der Marktpreis fiel (Der Landbote vom 24.03.2017)

    Wir erleben zurzeit ein Desaster, das durch den unüberlegten energiepolitischen Hüftschuss im Nachgang zum Fukushima Vorfall in Deutschland (Energiewende) und in der Schweiz (Energiestra-tegie 2050) ausgelöst wurde. Im Artikel wird dem Leser zum Grosshandelspreiszerfall und zur Ver-sorgungssicherheit bei der Elektrizität einer verdrehte Logik aufgetischt: Ursächlich für den Preiszerfall sind nicht wie behauptet die niedrigen Preise für Öl, Kohle oder Gas, sondern die zeitweise massiven Überangebote an unkontrollierbar produziertem Strom aus Photo-voltaik- und Windanlagen. Dieser wird prioritär ins Netz eingespeist - auch zu Zeitpunkten wo der Markt ihn kaum abnehmen kann. Dies drückt den Grosshandelspreis zeitweise bis in negative Werte. Wegen der stark fluktuierenden Produktion von Sonne und Wind braucht es zwingend Anlagen, welche Versorgungslücken füllen. In Deutschland sind das Kohlekraftwerke, die aber physikalisch so träge sind, dass sie ständig in Betrieb bleiben müssen, um ihre „Lückenbüsserfunktion“ wahr-nehmen zu können. So ergeben sich zwangsläufig bei guten Sonnen- und Windverhältnissen die häufigen Überangebote und Handelspreisimplosionen, die Markt-Preise für Kohle spielen dabei keine Rolle. Die Rezepte, die im Artikel geboten werden, um die Verluste der heimischen flexiblen Wasserkraft-produktion zu vermeiden, sind absurd. Die Rentabilität der Wasserkraft wird durch die Preisaus-schläge und den Preiszerfall infolge der Förderung von Solar- und Windenergie untergraben. Die Fördermittel werden den Stromkonsumenten und den Steuerzahlern abgenommen und genau sie sollen nun noch tiefer in die Tasche greifen, um auch noch der Wasserkraft zu helfen. Mit der Ener-giestrategie 2050 würde dieser Teufelskreis massiv verstärkt. Er kann im Prinzip nur vermieden werden, wenn jede Produktions-Technologie und jeder Strom-Produzent voll für die von ihm verur-sachten Systemkosten aufkommen muss. Erst dann wird auch mit der Absurdität Schluss sein, dass die Konsumenten für den Strom ab Steckdose immer mehr zahlen müssen, obwohl die Grosshan-delspreise ständig fallen. Wir müssen am 21. Mai das revidierte Energiegesetz unbedingt ablehnen und so Behörden und Politiker zwingen, nach besseren Lösungen zu suchen.


  • Thomas Thomas Meier, Hettlingen 26.03.2017 12:58
  • Fahrplan Dez 18: #Mehr Bus statt Beton!

    Der Fahrplanwechsel im Dezember 2018 bringt Hettlingen ein verbessertes ÖV-Angebot. Einen direkten Zug nach Zürich und den Bus vom Dorf zum Bahnhof. Von einem Geschenk des ZVV zu sprechen, wäre aber verfehlt. Im Gegenteil: die Gemeinde zahlt teuer dafür. Erstens hat sie für die zusätzlichen Linien einen höheren Beitrag an den Verbund abzuliefern - so will es das Gesetz. Nicht nur das: die Gemeinde muss auch teure Infrastrukturbauten wie Haltestellen und eine neue Wendeschlaufe finanzieren. Auf der Verliererseite steht die Gemeinde Dägerlen, welche ihren Halbstundentakt verliert. Mit etwas Kreativität lässt sich das neue Angebot ohne teure Wendeanlagen, also ohne Beton auf Kulturland, realisieren. Statt das die Busse einfach warten, können sie für die Fahrgäste Verbindungen schaffen: der neue Bus 677 fährt nach Dägerlen und wendet dort. Die Busline 671 kann in Hettlingen entweder im Dorf wenden oder alternativ dazu von der Föhrenstrasse über die Birchstrasse verkehren. Die Busline 676, welche neu jede Stunde in Hettlingen wendet, kann für die neue Busverbindung nach Seuzach verwendet werden. All dies ist ohne zusätzliche Fahrzeuge, also relativ kostengünstig, realisierbar. Dafür kann auf die Wendeanlage an der Föhrenstrasse und damit die Verschwendung von Kulturland, verzichtet werden. Der Nutzen ist ein noch attraktiveres öV-Angebot. Daher: mehr Bus statt mehr Beton! Thomas Meier, Hettlingen


  • Roland Weber, 8400 Winterthur 25.03.2017 21:39
  • Pensionskasse Stadt Winterthur - sehr grosszügige Arbeitgeberbeiträge

    Es überrascht mich nicht, dass letzte Woche endlich schwarz auf weiss zu lesen war, dass der Bedarf für die weitere Sanierung der PK nochmals 144 Millionen betragen soll. Sehr viel Geld. Die PK Leitung wie auch der Stadtrat sind gefordert, endlich eine Lösung zu finden. Was mich überrascht - die Arbeitgeberbeiträge betragen bis zu 25%, die Arbeitnehmerbeiträge liegen im Vergleich bei bis zu 10%. Also 2.5 mal so viel bezahlt der Arbeitgeber. Im Vergleich zur Wirtschaft ist dies SEHR grosszügig. Man könnte sich bei der Lösung gut an die Erfahrungen der kantonalen BVK PK Sanierung halten.


  • Schaaf Markus, 8487 Rämismühle 25.03.2017 16:57
  • Gleich lange Spiesse für KSW und ipw

    Lesebrief anlässlich der Medienmitteilung des Stadtrats Winterthur Am 21. Mai stimmen wir über die Änderung der Rechtsform des Kantonsspitals Winterthur (KSW) und der Integrierten Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland (ipw) in je eine AG ab. Dabei haben wir als Stimmbürger die Chance, die Weichen für eine sichere Zukunft der beiden Winterthurer Spitäler zu stellen. Am Donnerstag hat nun der Winterthurer Stadtrat seine Empfehlung für die beiden Abstimmungsvorlagen bekannt gegeben. Beim KSW spricht er sich erfreulicherweise für die Verselbständigung aus. Damit anerkennt der Stadtrat, dass das Kantonsspital mehr unternehmerischen Handlungsspielraum benötigt, um im zunehmenden Wettbewerb weiterhin erfolgreich bestehen zu können. Zahlreiche Spitäler, auch im Kanton Zürich, wurden bereits in AGs umgewandelt bieten. Diese bieten auch als AGs hervorragende medizinische Leistungen für alle an. Im Fall der ipw gibt der Stadtrat keine Empfehlung ab. Das ist unverständlich! Der Gedanke hinter der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft ist nicht eine höhere Rendite, sondern mehr Handlungsspielraum für die Unternehmen. Ohne Umwandlung in eine AG bleibt die ipw weiterhin in den Verwaltungsapparat des Kantons eingebunden. Sowohl das KSW wie auch die ipw sind wichtige Arbeitgeber der Region und leisten einen wertvollen Beitrag zur Grundversorgung. Wir müssen deshalb beide Winterthurer Spitäler stärken und ihnen, im Vergleich zu ihren Mitbewerbern, die gleichen Rahmenbedingungen ermöglichen. Markus Schaaf, Kantonsrat EVP, Zell


  • Dieter Kläy, 8400 Winterthur 24.03.2017 15:39
  • Wollen wir in Winterthur eine Situation wie in Zürich?

    Letzte Woche kündigte die Stadtzürcher Gesundheitsvorsteherin Claudia Nielsen die Fusion der beiden Stadtspitäler Waid und Triemli an. Hauptbeweggründe dafür seien die hochdefizitäre Lage insbesondere des Triemlispitals sowie der massive Kostendruck, welcher durch das neue Spitalfinanzierungssystem entstand. Die rot-grüne Zürcher Stadtregierung hat also gemerkt, dass die beiden Stadtspitäler Triemli und Waid als städtische Dienstabteilungen nicht mehr zukunftsfähig sind. Die Stadtspitäler benötigen mehr unternehmerischen Handlungsspielraum. Zu starr und zu wenig flexibel sind die Spitäler als städtische Dienstabteilungen – ein Modell, welches mit den raschen Entwicklungen des Gesundheitswesens nicht Schritt halten kann. Zudem schreiben die beiden Stadtspitäler seit längerem rote Zahlen – Defizite, welche letztlich vom Steuerzahler berappt werden müssen. Auch das KSW und die ipw sind dem Kanton und somit den starren Strukturen von Politik und Verwaltung unterstellt. Wollen wir in Winterthur eine Situation wie in Zürich? Nein. Das Triemlispital mit seinen Verlusten veranschaulicht nur zu gut, dass staatlicher Besitz kein Garant für finanzielle Sicherheit ist. Unsere Spitäler – das KSW und die ipw – sollen gute Spitäler bleiben. Am 21. Mai stimmen wir über die Verselbstständigung von KSW und ipw ab. Ich plädiere klar für 2 x JA zu den Winterthurer Spitalvorlagen. Dieter Kläy, Kantonsrat FDP


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 24.03.2017 14:20
  • Pensionskasse.

    Schon wieder eine Hiobsbotschaft des Stadtrates. Ich werde von nun an , am Morgen, ungekämmt aus dem Hause gehen, denn wenn ich solche Depeschen höre oder lese, stehen mir sofort die Haare zu Berge. Die Politiker/innen sollten doch das Ziel haben, durch ihr Denken, Probleme der Gesellschaft zu lösen.Aber sie schaffen selber immer mehr.Ist das die Wahrhaftig keit unseren Politiker/innen? Ich bin der Meinung das unsere im Stadt- rat anwesenden,leben von der Politik und nicht für die Politik.Dies bedeutet dass sie eine Wiederwahlorientierung haben und ihnen dadurch der Mut fehlt,um schmerzhafte aber notwendige Reformen durchzusetzen.Neuverschuldungen vermeiden,die grosszügigen Subventionen kürzen.Das die Chef-beamten ihr Gehalt in der Stadt versteuern,das der Bus im 10 Min.Takt fährt usw. es gibt noch viele Dinge die man angehen könnte.Aber die einfachste Lösung ist halt die Steuerer- höhung. Der Bürger muss wie immer für die Fehler der Politiker bürgen (zahlen).


  • Sonja Witzig, Winterthur 22.03.2017 15:49
  • Knatsch Begegnungszone

    Was macht Sinn?Wir sind 2003 an die Zinzikerstrasse 23 gezogen. Freuten uns, so ruhig und schön wohnen zu können. Schon bald haben wir mit den Alteingesessenen, wie sie genannt werden,Freundschaften knüpfen können. Geniessen es, eine so gute und schöne Nachbarschaft zu haben. Nie war da ein störendes Problem in Bezug Autos.Eigentlich würde es gar kein Problem Auto geben, würde man sich an das Fahrverbot Anfangs Zinzikerstrasse halten. (nur Zufahrt für Anwohner).Eine 20 Zone löst nicht automatisch, dass die Unberechtigten Autofahrer nicht mehr hindurch fahren.Auch habe ich nie den Eindruck wahr genommen,dass die Schulkinder mit der 30 Zone in irgend einer Form Gefahren ausgesetzt sind. Unsere Wohnung steht direkt an der Zinzikerstrasse, am selben Ort wo auch der Präsident vom Quartierverein wohnt. Wie sagt man so schön, wer sucht der findet. Meines Wissens, fängt ein Krieg immer im kleinen an.Ich möchte alle die mit dieser Angelegenheit in Beziehung stehen bitte, den gesunden Menschenverstand wieder hervor zu holen und diese Situation, die jetzt definitiv vom Stadtrat entschieden ist zu akzeptieren. Freuen wir uns doch an den vielen schönen Sachen die uns umgeben und nicht nach Dingen suchen, die uns stören könnten. Sonja Witzig


  • Lucia Brunner, 8400 Winterthur 22.03.2017 15:34
  • Traglufthalle Geiselweid

    Liebe Politiker und Politikerinnen, es ist für mich sehr schwer nachvollziehbar, warum für das Freibad Geiselweid eine zusätzliche Heizungsanlage gebaut werden muss für eine Traglufthalle. Das Hallenbad wird mit Fernwärme von der KVA versorgt und auch das Olympiabecken wird mit dieser Energie im Sommer beheizt. Die Energie würde sicher auch noch für diese Traglufthalle reichen. Es wäre sicher kostengünstiger, eine Ausnahmebewilligung zu erteilen oder die Richtlinien anzupassen, dass mit der bestehenden Fernwärme die Traglufthalle beheizt werden kann. Die Unterhalts und Betriebskosten fallen ebenfalls weg einer solchen Heizanlage. Auch die Umgebung würde nicht zusätzlich belastet durch die Anlieferungen der Holzschnitzel oder Pellets. Es liegt also an Ihnen, liebe Politiker und Politikerinnen, administrativ tätig zu werden und somit die Stadtfinanzen zu entlasten. Lucia Brunner Winterthur


  • Christof Bürgi, 8404 Winterthur 22.03.2017 12:21
  • Reaktionen zur Begegnungszone Zinzikon

    Nochmals zur Begegnungszone Zinzikon, zumal ich einige Rückmeldungen von Anwohnern erhalten habe: Dass der Quartierverein Zinzikon auch an der Ruchwiesenstrasse eine Begegnungszone forderte, rechne ich ihm positiv an. Was den Rest meiner Kritik betrifft, hat man mich hingegen bestätigt: Als Verkehrsproblem wird "wenn schon" der Velokorso nach Schulschluss und Mittags empfunden, die Umfrage sei auch an nicht direkt betroffene Haushalte gegangen, und sie sei sehr wohl als Entscheidungshilfe für den Stadtrat deklariert gewesen, nicht als eine Art Volksabstimmung. Desweiteren wird der Quartierverein offenbar immer noch ausschliesslich als Vertretung der Siedlung Ruchwiesen verstanden, und sein Engagement im alten Kern dementsprechend als Einmischung. Sollten im Übrigen tatsächlich 200 PWs und 6 Schwerverkehrsfahrzeuge(!) innerhalb eines normalen Tages durch den alten Kern gefahren sein, so dürfte die überwiegende Mehrheit dies illegal getan haben. Wenn das Fahrverbot derart ignoriert wird, dann würde eine Begegnungszone mit Sicherheit auch ignoriert werden.


  • Philipp Künzler, 8400 / Winterthur 22.03.2017 09:03
  • Sackgebühr, Abfallberg, tiefe Steuerkraft, Grundbedarf einer Familie

    Der grosse Teil der Winterthurer Familien muss in Grossverteilern günstig Grundnahrungsmittel und gerade mit Kleinkindern Hygieneartikel einkaufen um den Grundbedarf zu decken. Ihr Beispiel von der Kunst fast ganz ohne Abfall zu Leben ist etwas für Singles, besser Gestellte oder Dinks. Wie soll denn Jemand mit dem Einkauf für eine Grossfamilie mit dem Bus aus der Stadt ohne Verpackungsmaterial nach Hause kommen ? Grosse Mengen sind günstig, brauchen aber viel Verpackungsmaterial und erst Windeln, WC Papier, Haushaltstücher ! Alternativen, wenn man es bezahlen kann gibt es genug, z.B. liefert der Läbesruum frisches Gemüse nach Hause.


  • Karl Meier, 8408 Winterthur 21.03.2017 08:00
  • Bänkliraub zu Wülflingen

    Wieder haben die Raubritter der Burg Stadtgrün von und zu Winterthur einen Raubzug in Wülflingen unternommen, um die Stadtkasse von unnötigen Kosten zu entlasten, wie der Landvogt sagt. Vier, bei den Wülflinger Untertanen äusserst beliebte Bänkli an der Hohfurristrasse wurden mit schwerem Gerät erlegt. Die Bänkli sind deshalb so beliebt, weil es nur wenige Orte gibt an dem es einen schöneren Blick auf das Dorf und den Sonnenuntergang geboten wird. Der Landvogt ist der Überzeugung, dass, wenn er seine Ausritte während der Bürozeiten macht, und dann kaum jemand die Bänke benutzt, dann seien sie auch überflüssig. Komme dazu, liess er verlauten, dass, wenn es weniger Bänkli hat, die Untertanen auch weniger Abfall hinterlassen können. Er glaubt weiter, dass dies einen grossen Spareffekt hat, weil jetzt der Abfall, wie früher, trotzdem regelmässig beseitigt werden muss. Dabei kümmert es ihn wenig, dass die Wülflinger Untertanen ihren Unmut schon des öftern darüber geäussert haben, dass sie immer der Ort seien, wo gespart und abgebaut wird. Karl Meier Ein Wülflinger Untertan


  • Hubertus Schmidtke, 8400 Winterthur 18.03.2017 09:04
  • Reh elendiglich verreckt – es war ein Auto

    Im Kanton Zürich werden jährlich über 2200 Verkehrsunfälle mit Rehen, Wildschweinen, Fuchs und Dachs registriert. Allein durch Sachschäden entstehen dadurch jährlich Kosten von rund 7 Mio. Franken. Auch im Gebirge verenden zigmal mehr Schafe jedes Jahr elendiglich, als von den Wölfen gefressen werden, weil nicht richtig nach ihnen geschaut wird. Bleiben wir auf dem Teppich. Der Riss eines einzelnen Schafes durch einen Wolf ist da völlig vernachlässigbar und eigentlich keine Schlagzeile auf der Frontseite wert.


  • Werner Huber, 8400 Winterthur 17.03.2017 15:41
  • AHV_BVG Revison

    Rentenreform Da hat heute 17.3.17 der Landbote einen ausgezeichneten Überblick über die Abstimmung betreffend BVG-AHV Revision gemacht. Nun kann das Volk über die Änderung befinden, die Zückerchen erkennen oder sogar eine getrennte Behandlung der 1. und 2. Säule erzwingen. Es wird deshalb für jeden Stimmbürger und auch -innen von Vorteil sein, wenn die diesbezüglichen Seiten des Landboten aufbewahrt werden. Man kann dann besser erkennen und abwägen, was einem in der Abstimmung vorgesetzt wird. Denn diese Ausgabe ist wirklich eine gute Hilfe für die Stimmabgabe. Was man besonders beachten sollte: Das ganze ist auf eine Zeit von etwas weniger wie 100 Jahre wirksam, enthält also eigentlich 3 Generationen. Ein Beispiel: Eine Helvetische Pensionskasse kürzt einem Altersrentenbezüger die Anwartschaft auf eine Witwenrente (Anwartschaft: eine bei einem Ereignis fällige Leistung) indem man während des Altersrentenbezuges die voraussichtliche Witwenrente von 70 auf 60 % der Altersrente senkt, das sind immerhin 17% weniger Rente für die Witwe, (man beachte: früher hat im wesentlichen vor allem der Mann gearbeitet) gegenüber vorher! Das Fazit: Eine Pensionskasse kann lediglich laufende Renten nicht kürzen. Kommt Ihnen das bekannt vor: Die Spielregeln während des Spieles verändern. Werner Huber, Winterthur


  • Marianne Honegger, 8404 Winterthur 17.03.2017 13:17
  • Frauenquoten: Nötig oder überflüssig?

    Wenn noch einen Beweis nötig gewesen wäre um zu beurteilen warum Frauenquoten notwendig sind oder nicht, dann sind es die von Männer geschriebenen Leserbriefe vom 17. März. Besonders der sogenannte parteilose Unternehmer aus Seuzach scheint ein sehr einseitiges und generell abwertendes Frauenbild in sich zu tragen. Dass er Nathalie Rickli über den Klee lobt, sei ihm unbenommen. Frau Rickli ist und wird nie meine Freundin sein. Ich attestiere ihr aber durchaus, dass sie authentisch ist, sich bei Gleichgesinnten nicht anbiedert und ihre rechte Meinung kompetent und klar vertritt. Der Unternehmer unterstellt hingegen Mattea Meyer, dass sie einer jener Frauen ist, die von nichts eine Ahnung haben und nur dank linker Vitamin B zu ihrem Zahltag kommt. Wenn diese Haltung nicht chauvinistisch ist, dann lasse ich mir gerne erklären was sonst noch darunter zu verstehen ist. Es sei die Frage erlaubt, wie ein Unternehmer mit einem solchen geprägten Frauenbild in seinem eigenen Unternehmen Frauen fördert. Oder sind diese dort nur zum Kaffeekochen abbestellt?


  • Sebastian Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 17.03.2017 09:16
  • Es hat genug Geld im Keller

    Zur Rentenreform Die Nationalbank bunkert weiterhin Gold in Fülle, Geld, das das Volk mit grosser Pflicht und Verantwortung und Anstand erarbeitet hat. Wie kleinbürgerlich geht das gesamte Parlament plus Bundesrat mit einer Ausschüttung von Fr. 70 um und kürzt die BVK und hebt das Rentenalter der Frau. Grosszügikeit ist ersichtlich bei Bauten wie Tunneller, Kosmosbauten etc. Die Swissair und die Banken wurden mit unseren Geldern Milliardenschwer aus dem Sumpf gerettet und bei der Rentenreform machen wir ein solches Theater. Eine Milliardenspritze aus dem Goldbunker wäre so einfach und so gerecht, um das Defizit der AHV zu beheben, eine Hilfe für alle Rentner und Rentnerinnen, die das Land nach vorne gebracht haben auch für die zukünftige Generation. Und die Frauen müssen zuerst gleichen Lohn erhalten wie die Männer, bevor sie mit 65 Jahren pensioniert werden sollen.


  • Christof Bürgi, 8404 Winterthur 16.03.2017 10:55
  • Über Sinn und Unsinn einer Begegnungszone Zinzikon

    Ich bin im alten Kern von Zinzikon aufgewachsen, und kenne die Situation dort gut. Die Strassenabschnitte, auf denen der Quartierverein eine Begegnungszone fordert, dürfen nur von ein paar wenigen Leuten mit Motorfahrzeugen befahren werden. Dementsprechend besteht der Verkehr dort fast ausschliesslich aus Velos und Fussgängern. Wenn man hier von Verkehrsproblemen redet, dann meint man eher den Velokorso bei Schulschluss. Ausnahmsweise muss ich Herrn Lisibach darum zustimmen: Eine Begegnungszone macht hier wenig bis keinen Sinn, gerade weil sich praktisch nichts ändert. Und da bei der Umfrage zu deren Einführung anscheinend auch nicht direkt Betroffene befragt wurden, ist das Resultat wenig wert. Auffällig ist auch, das ausgerechnet der gefährlichste Teil des Schulwegs gerade ausserhalb der Begegnungszone gewesen wäre. Direkt vor dem Schulhaus müssen die Schüler nämlich die deutlich stärker befahrene Ruchwiesenstrasse bei einer unübersichtlichen Kurve überqueren. Warum genau dieser Teil ausgespart war, weiss ich nicht, aber schon früher fiel der Quartierverein mit teils wenig Gespür für die tatsächlichen Wünsche der Quartierbewohner negativ auf. Daran hat sich scheinbar nicht viel geändert.


  • Hans Peter Hofer, 8400 Winterthur 14.03.2017 20:03
  • Frauenquote bei der Stadt

    Die Forderung nach einem Frauenanteil im Kader der Stadtverwaltung ist nichts anderes als eine reine Rosinenpickerei. Wenn schon eine Quote und Gleichstellung, dann bitte auf allen Ebenen. Das wäre eine Gerechte Forderung. Alles andere braucht es nicht. Hans Peter Hofer, Winterthur


  • Walter Rüegg, 8484 Weisslingen 14.03.2017 14:58
  • Flüchtlingschaos und Kapitulation des Westens

    Wir haben es in den letzten Jahren wahrhaftig weit gebracht in Europa und allen voran in der EU. Vor allem in der Flüchtlingspolitik sprechen alle vom gleichen Problem, aber jedes der 28 Länder verfolgt eine andere Politik, wo soll dies alles hinführen? Leider wurde in den letzten Jahren, seit Beginn des arabischen Frühlings in Nordafrika und speziell seit die Situation in Syrien ausser Kontrolle geriet, von politischer Seite so ziemlich alles falsch gemacht, was falsch gemacht werden konnte. Wir haben momentan in den meisten Ländern keine Staatsmänner, sondern nur bessere oder schlechtere Politiker, dies widerspiegelt auch irgendwie unsere heutige Gesellschaft. Zuerst das Abseitsstehen und Abwarten, Europa wollte nicht mit den Russen und anderen Entscheidungsträgern zusammenarbeiten, man wollte um jeden Preis die Machthaber in Syrien weghaben, wobei man doch in Afrika gelernt haben sollte, dass dies nicht funktionieren kann, ohne das Vorhandensein von neuen tragfähigen Strukturen. Damit hat man für die Geburt der Terroristenherrschaft des IS eigentlich massgeblich Beihilfe geleistet. Die internationalen Medienberichte, teilweise Lügen oder Halbwahrheiten und einseitige Falschdarstellungen haben auch dazu geführt, dass vielerorts falsche Entscheidungen getroffen wurden. In diesem Zusammenhang interessant sind Publikationen wie das Buch «warum tötest du, Zaid?» von Jürgen Todenhöfer, langjähriger Abgeordneter im deutschen Bundestag und Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion für Entwicklungshilfe und Rüstungskontrolle, der aufgrund von Reisen und Gesprächen mit den direkt beteiligten Parteien teilweise ein ganz anderes Bild aufzeichnet. Auch wenn es leider bereits fünf nach zwölf ist, sollte man sich doch zusammenraufen, um dem unsäglichen Elend so rasch wie möglich ein Ende zu bereiten. Wieso wollen eigentlich alle nach Europa, besonders mit der Kälte im Winter, wo doch die meisten Staaten mit ihren Problemen sonst schon überfordert sind? Grössere Anstrengungen für die Umleitung eines Teils der Flüchtlingsströme im Ursprung wären nötig. Die Golfstaaten und Emirate und alle Länder, die seit dem Oelboom zu Reichtum gekommen sind, wären sicher für viele Flüchtlinge geeigneter, schon aus sprachlichen und religiösen Gründen sowie Zukunftsperspektiven. Aber da sind sie nicht willkommen, man investiert die Milliarden lieber in grössenwahnsinnige Bauprojekte oder Sportvereine (siehe im Fussball Paris, Spanien usw.) oder sonst zukunftsorientierte Objekte, auch in der Schweiz. Dubai ist oder wird bald die grösste wirtschaftliche und touristische Drehscheibe der Welt sein. Man musste ja schliesslich jahrhundertelang hinten anstehen und hat sicher nichts gegen eine Beschränkung des westlichen Einflusses. Der nächste Kandidat mit einem x-fach grösseren Potential – das Reich der Mitte ¬- hat bereits die Türe weit aufgestossen, und Europa täte gut daran, nicht nur die kurzfristigen, wirtschaftlichen Interessen zu berücksichtigen. Dies ist keine Schwarzmalerei, auch wenn wir älteren Semester dies vielleicht nicht mehr erleben werden. Rom wurde ja schliesslich auch nicht an einem einzigen Tag erbaut!


  • Hiltebrand Jürg, 8405 Winterthur 14.03.2017 14:51
  • Die Quittung!

    Das Geheule hör ich wohl, doch was ist das Problem? Die ganze Aufregung über die Wahlpropaganda der Türkei in der Schweiz ist geradezu lächerlich, denn: Wer hat denn in den letzten Jahrzehnten SOLCHERLEI mit Wegschauen schleichend gefördert bzw. aus gutmenschlichen Gründen toleriert? Wer ist denn sooo stolz auf die Meinungs- die Religions- und die Versammlungsfreiheit in unserem Lande? WIR sind doch soooooo stolz darauf, dass man bei uns doch ALLES sagen darf und ALLES machen darf was man will und wozu man gerade Lust hat! Um das sicherzustellen verpassten wir Eidgenossen uns vor ein paar Jahren ja sogar noch einen, für UNS geltenden Maukorb!!! So etwas von Naivität und Dummheit wäre nur noch mit der Abschaffung der Armee und/oder der Polizei zu übertreffen! Auf gehts, halten wir die andere Backe auch noch hin, wir haben ja schliesslich deren vier..


  • Christoph Magnusson, 8400 Winterthur 14.03.2017 14:47
  • Miteinander kommen wir weiter

    (betrifft Artikel „Kein Leistungsabbau bei den Strassen“ im Landboten vom Di, 14. März 2017) Rechtzeitig auf die Behandlung der Kredit-Vorlage für die Buspriorisierung in Winterthur hat der Kantonsrat gestern einen Gegenvorschlag zur Anti-Stau-Initiative der SVP gutgeheissen. Kurz gesagt sollen allfällige Kapazitätseinschränkungen für Autos im umliegenden Strassennetz ausgeglichen werden. Das Ziel ist also, dass weiterhin ein leistungsfähiges Strassennetz besteht. Wenn wir Strassen haben, dann soll man darauf auch vorwärtskommen; dagegen kann ja niemand wirklich etwas haben. Den Grundsatz der Kompensation von Kapazitätsreduktionen sollte sich auch Winterthur schnellstmöglich auf die Fahne schreiben, bevor viel Geld in weitere Verkehrsbehinderungsprojekte fliesst. Leider werden nämlich der öffentliche Verkehr und das Velo heutzutage oft durch eine Verschlechterung der Leistungsfähigkeit des Autoverkehrs vermeintlich attraktiver gemacht. Eine ÖV-Priorisierung darf aber nicht dazu missbraucht werden, den motorisierten Individualverkehr unnötig zu schikanieren. Sprich: das Angebot, Service und Preis des ÖV müssen verbessert werden, nicht der Verkehrsfluss für die Autos verschlechtert. Deshalb müssen wir aufhören mit der absichtlichen Verknappung des Strassenraumes und den wenigen vorhandenen Platz möglichst optimal nutzen, für Bus, Velos, Fussgänger aber auch für Autos. Mit einem gleichberechtigten Nebeneinander aller Verkehrsmittel schaffen wir eine Mobilitätsgrundlage, die den Standort Winterthur attraktiv hält. Mit dem vorgeschlagenen Ausgleich der Kapazitäten sollte es also möglich sein, sowohl den ÖV wie auch den Privatverkehr flüssig zu halten und jedem Einzelnen eine bewusste Wahl des Verkehrsmittels zu ermöglichen, je nach Bedürfnis, Ziel und Zweck seiner Fahrt. Wenn wir es schaffen, davon abzukommen, die Verkehrsmittel gegeneinander auszuspielen, profitieren alle. Denn ideologische Grabenkämpfe mögen in Wahl- und Abstimmungskämpfen gut tönen, in der Realität braucht es aber zielorientierte Lösungen. Christoph Magnusson, Präsident Winterthur:agil-mobil


  • Klaus Rutz, 8542 Wiesendangen 14.03.2017 10:42
  • Zum Leserbrief von Mario Stutz, Rickenbach, vom 14.Februar 2017

    Lieber Herr Stutz Mit Ihrem gestrigen Leserbrief zur gegenwärtigen Türken-Problematik in der Schweiz bin ich zwar zum grössten Teil einverstanden. Dass Sie aber im gleichen Atemzug einen - selbstverständlich unerwünschten - Vorfall in einem "von Gott verlassenen Kaff im Toggenburg" erwähnen und dabei das kleine Dörfchen Unterwasser meinen, beleidigt nicht nur die dortige Bevölkerung, sondern auch mich als ins Unterland ausgewanderter Obertoggenburger, der nach wie vor stolz auf seine schöne Heimat ist. Klaus Rutz, Wiesendangen


  • Johannes Schlegel, 8405 Winterthur 14.03.2017 15:00
  • Frauenquote?

    Es scheint, dass die Frauen überall untervertreten sind. Darum wird im Gemeinderat alle paar Wochen stundenlang diskutiert über die Quote. Es macht den Anschein, dass es im Gemeinderat an sinnvoller Arbeit fehlt. In vielen Betrieben wird das Personal "gepresst", und später entlassen. Der Gemeinderat (oder Stadtrat) kann es gemütlicher angehen, es gibt sogar Sitzungsgelder!


  • Peter Niederhäuser, 8400 Winterthur 12.03.2017 20:06
  • Es geht um mehr als das Römertor

    Offensichtlich herrscht in Winterthur Wahlkampf, und die Nervosität wächst. Anders sind die zahlreichen Leserbriefe nicht zu erklären, die Kritik an einer bestimmten Stadträtin anbringen. Mindestens im Fall des Römertors greift diese Kritik aber zu kurz, denn es geht hier nicht um eine Politikerin, sondern um die Politik des gesamten Stadtrates, die uns letztlich alle betrifft. Lädeli- und Beizensterben sowie eine zunehmende Anonymisierung sind Schlagworte, die in regelmässigen Abständen in den Schlagzeilen auftauchen. Dagegen wurden ab 1970 gezielt Quartierzentren gefördert, welche nicht zuletzt als Treffpunkte in den Vororten gedacht waren. Wenn nun der Stadtrat beim Römertor von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch macht, so geht es weniger um die Zukunft eines Restaurants als um die Möglichkeit, die städtebauliche Um- oder Neunutzung dieses zentralen Areals abzuklären. Es sollte eigentlich im Interesse aller sein, wenn der Stadtrat bei neuralgischen Baustellen solche Überlegungen trifft. Wer hier allein buchhalterisch argumentiert, der blendet zudem die sozialen Folgekosten einer zunehmenden Schlafstadtisierung der Winterthurer Aussenquartiere aus. Abgesehen davon sind sowohl Römertor wie auch das im Leserbrief erwähnte Zentrum Töss nicht gerade Musterbeispiele für den Umgang Privater mit Liegenschaften. Anzufügen ist schliesslich, dass das Zentrum Töss mit seinem Saal nicht zuletzt dank dem massgeblichen Engagement einer Tössemer Firma errichtet werden konnte. Wo aber sind heute Unternehmen, die in so wichtigen gesellschaftlichen Fragen noch Verantwortung und vor allem Quartiersinn zeigen? Peter Niederhäuser, Präsident Heimatschutz Winterthur


  • Ronny Meier, 8400 Winterthur 12.03.2017 13:54
  • Stadratswahl und allfällige Departementsrochaden

    Für die städtischen Werke ist es nach dem Debakel mit dem überforderten grünen Stadtrat Gfeller nun sehr wichtig, dass eine Person mit viel Führungserfahrung übernimmt. Das hierfür anscheinend Stadrat Fritschi in Frage kommt, überrascht aber sehr. Als Vorsteher der Schule Winterthur ist sein Leistungsauweis doch eher dürftig. Die Verhältnisse in zumindest einigen Schulkreisen und Schulhäusern inakzeptabel und das Image der Schule Winterthur bei der motivierten Lehrerschaft infolge dauerndem Geldmangel sowie diversen anderen Gründen sehr schlecht. Auch scheint mir die Motivation von Herrn Fritschi an den Zuständen etwas zu ändern, nicht vorhanden. Verwalten anstatt zu gestalten und sich hinter dem Kanton zu verstecken heisst bei ihm eher die Devise. Insofern sind beiden Departementen führungsstarke und innovative Führungskräfte zu wünschen, wie es Daniel Oswald zum Beispiel wäre.


  • Heinz Hofer , 8405 Winterthur 14.03.2017 15:01
  • Absolut Respektlos

    Zum Leserbrief von Herr Peter Müller vom 11. März 2017 Frau Rickli hat Thematik nicht verstanden Nur weil Frau Rickli sich nicht an der Opferhaltung der Feministinnen und deren Adlaten beteiligt, erlaubt sich Herr Peter Müller zu behaupten, Frau Rickli habe die Thematik nicht verstanden, um dies selbstständig bewerten zu können. Diese Aussage ist an Respektlosigkeit wohl nicht zu übertreffen. Natürlich fehlt auch der Seitenhieb gegen Männer und das SVP Gedankengut nicht. Sobald die Deutungshoheit der Feministinnen angezweifelt wird, werden anders denkende Menschen verurteilt und als frauenfeindlich verurteilt. Damit wird versucht andere Meinungen zu unterdrücken und mundtot zu machen, was bis anhin auch sehr gut gelungen ist.


  • Rudolf Städeli, 8406 Winterthur 11.03.2017 10:22
  • Ein Volk von Florians

    Es mutet seltsam an. Fast jedermann will Strom zu einem möglichst günstigem Preis. Fast alle fahren Auto, und benutzen alle Arten von Strassen. Unzählig möchten möglichst billig, möglichst weit weg fliegen. Aber oha lätz. Den gefährlichen Atommüll, möglichst nicht vor unserer Haustüre. Welch ein Gezeter, wird wieder einmal eine Strasse verbreitert. Oder gar der Fluglärm. In alle Himmelsrichtungen nur nicht über meinem Dach. Die alles unter dem Motto, Verschon unser Haus St. Florian zünd lieber das vom Nachbarn an.


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 10.03.2017 16:03
  • Erdogan Anhänger in der Schweiz wollen eine Bühne! Landbote 10.3.2017

    Es grenzt schon an eine unverschämte Arroganz, wenn hier ansässige Türken darauf bestehen, dass Raum zur Verfügung gestellt wird, damit Repräsentanten der türkischen Regierung Wahlveranstaltungen abhalten können. Sollen sich doch diese unverbesserlichen „Expats“ aufmachen und in die Türkei zurückkehren, wo sie täglich diesem Menschrechts- und Demokratieverachtenden Despoten zujubeln können. Am besten bleiben sie dann gleich dort – die Schweiz hat sie nicht gerufen! Es ist für mich auch nicht nachvollziehbar, warum sich das offizielle Bern so schwer tut, die Einreise dieser türkischen Propagandisten zu unterbinden. Was für ein „Bahai“ wurde vom Zaun gebrochen, als sich im letzten Herbst ein paar hundert „pseudo-Nazis“ in einem gottverlassenen Kaff im Toggenburg zusammengefunden haben um ihre spezielle Musik zu hören. Was aber Erdogan mit seinen Vassallen bei Auftritten in Deutschland und anderen europäischen Ländern zu erreichen versucht ist von türkischstämmigen Zeitgenossen „JA“-Stimmen zu erschleichen um das osmanische Reich wieder auferstehen zu lassen indem die von Attatürk mühsam geschaffene laizistisch, demokratische Regierungsform umgestossen wird. An ihrer Stelle soll eine Alleinherrschaft dazu dienen eines Tages die rechtmässige Verfassung durch die Sharia zu ersetzen, die weder Demokratie geschweige denn, Meinungs-/Rede- resp. Pressefreiheit duldet. Wir sollten uns deshalb in der Schweiz hüten, Steigbügeldienste für diese Zielsetzung zu leisten.


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 09.03.2017 17:38
  • Tag der Frauen

    Ich finde es gut dass die Frauen die Gleichberechtigung gegenüber den Männer anstreben und erhalten(Lohn, Beruf usw.) und das sie so Leben, wie sie wollen und können. Was mir aber nicht in den Kopf will ist das es ausgerechnet Frauen gibt (Politikerinnen Journalistinnen, ,Dozentinnen usw.)aus gewissen politischer Richtung, die sich für eine Willkommens Strategie fremder Kulturen einsetzen, in denen es keine Gleichbe- rechtigung zwischen Mann und Frau gibt. Es gibt viele Frauen die aus diesen Kultur- kreisen kommen und den liberalenWesten davon warnen.Das importieren des Mittel- alter in die Neuzeit ist doch nicht das gelbe vom Ei. Solange es keinen liberalen demokratischen Islam gibt ist alles ver- gebens. Warum hinterfragen diese Frauen die Ideologie unter dem Deckmantel der Religion nicht, in denen es keine Gleichberechtigung gibt.Diese Mittelalter- lichen Kulture dürfen ungestraft Zwangs-und Kinderehen, Polygamie ,Genitalverstümmelung,und Schächten ausleben.Die Meinung, es wird alles gut mit unsere Toleranz und Bemühungen der Integration, und wir werden es schon hinkriegen, ist schlichtweg utopisch. Das Wichtigste sollte doch sein, dass die heutigen jungen Mütter und später als Grossmütter, mit Stolz ihren weiblichen Nachkommen, ein schönes Leben in Freiheit und als Gleichberechtigte Menschen weiter geben können. Es lohnt sich darüber nachzudenken.


  • Peter Müller, 8400 Winterthur 09.03.2017 09:11
  • Besonderes Rollenverständnis

    Im Landboten vom 8. März wurde anlässlich des internationalen Frauentages ein Interview, beziehungsweise Streitgespräch mit den beiden Nationalrätinnen N. Rickli /SVP und M. Meyer / SP abgedruckt. Die Positionen und Statements der beiden Frauen könnte unterschiedlicher nicht sein. Vor allem erstaunen mich die Aussagen der SVP-Exponentin, welche mit ausschliesslich maskulinen Argumenten hantiert. Beim Nachdenken über ihre Antworten und Meinungen kommt sie nicht wirklich authentisch an. Man hätte gerade so gut Gregor Rutz oder Mauro Tuena befragen können. Frau Rickli nimmt ausschliesslich plakative und anti-feminine Positionen ein. Ihre Antworten sind oberflächlich, plump – um nicht zu sagen, dumm – und vor allem wirken sie zynisch, frauenfeindlich. Es scheint als hätte sie die Thematik überhaupt nicht verstanden und sie lässt sich offenbar vom maskulin dominierten SVP-Gedankengut manipulieren. Meine Erwartung an Bundespolitiker/-innen ist, dass sie ein Thema verstehen und selbständig bewerten können. Dies scheint in diesem Fall bei Frau Rickli nicht gegeben zu sein.


  • harry liaskowsky, 8400 winterthur 08.03.2017 17:00
  • Trumpismus in der SVP

    Es fällt mir auf, dass der Trumpismus langsam aber sicher auf die SVP überschwappt, und deshalb die Hemmschwelle für Äusserungen aller Art in noch tiefere Gefilde sinkt. Das verachtende Frauenbild, die plötzliche Russlandfreundlichkeit (Russland zeigt uns den richtigen Weg), das Ignorieren bzw. Verleugnen der Klimaveränderung etc., was man von diversen SVP-Exponenten hört und liest, spricht ein klares Wort. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Bau einer Mauer rund um die Schweiz SVP-Tema sein wird. Diese müsste nur gut halb so lang sein wie diejenige zwischen den USA und Mexico...


  • Stephan Denzler, 8408 Wintethur 06.03.2017 15:30
  • Gewalt bei Jesus und Mohammed

    Immer wieder wird das Jesuswort: „Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ Mt 10, 34b zitiert, um zu zeigen, dass es nicht nur im Koran, sondern auch im Neuen Testament Stellen gibt, die zur Gewalt aufrufen. Neulich war das im Landboten im Interview mit der islamischen Theologin H. Mohaghegi zu lesen. Dazu einige Gedanken: Christen und Muslime mögen im Laufe der Geschichte gleichermassen friedliebend oder gewalttätig gehandelt haben. Doch Fakt ist, fast alle islamischen Staaten haben heute ein Problem mit Krieg und Terror. Fast täglich töten Muslime in Staaten wie Pakistan, Syrien, Irak und Afghanistan in Moscheen Glaubensbrüder aus religiösen Gründen. Inzwischen können Muslime ihre Religion in westlichen Ländern sicherer ausüben als in ihren Herkunftsländern. Die Frage stellt sich da schon, ist der Islam insbesondere der Koran ein fruchtbarer Boden für Gewalt? Und wie steht das mit dem Neuen Testament? Sie unterscheiden sich in dieser Frage markant. Wenn der Koran und das Neues Testament, resp. die Hadith und die christliche Tradition, betreffend der Billigung von Gewalt zu religiösen Zwecken auf die gleiche Stufe gestellt werden, hat das meist seine Gründe, in mangelndem Wissen, antichristlicher Propaganda oder westeuropäischen Understatement: „Wir sind im Mittelalter ja auch nicht besser gewesen als ihr heute.“ Die ersten 300 Jahre Geschichte Christentum strafen all die Lügen, die behaupten, von Jesus sei Gewalt ausgegangen. Es gab in dieser Zeit nie eine Bewegung, da Christen sich bewaffnet haben. Selbst Gläubige, die die Bibel sehr wörtlich nahmen, kauften sich keine Schwerter, sondern nahmen für ihren Glauben selber Folter und Tod auf sich. Es gab verunglückte Interpretationen des Evangeliums, die zu blutiger Gewalt zu führten. Vom griechischen Theologen Origines ist bekannt, dass er sich als besondere Art von Jesus-Nachfolge selber kastrierte, weil er eine Stelle in der Bibel (Mt 19,12) allzu wörtlich nahm. Genauso gut hätte man aufgrund der Stelle „ich bin… gekommen das Schwert zu bringen“ zum Schwertkauf aufrufen können, doch solche Belege sind mir aus den ersten 300 Jahre Kirchengeschichte nicht bekannt. Ganz im Gegenteil Jesus missbilligt sogar, dass seine Jünger sich bei seiner Verhaftung für ihn wehren. Jeder hatte damals verstanden, von was Jesus mit dem Wort „Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert“ gesprochen hat, nämlich vom Entstehen von Auseinandersetzungen innerhalb von Familien, in denen sich einzelne Mitglieder dem neuen Glauben zugewandt haben. Erst als die Kirche Staatskirche wurde und christliche Könige, Päpste und Fürstbischöfe Religion und eigene Interessen ineinander vermengten, kam es zu Kriegen im Namen des Kreuzes. Mit der Entwicklung des aufgeklärten Staatswesens und moderner Technologie wurden die Kriege zwar noch blutiger aber die Religion spielte keine Rolle mehr. Nation oder Weltanschauung wurden nun als Legitimation angeführt. So entzündeten sich in den letzten 250 Jahren im Westen alle grösseren Kriege an nationalen, politisch-weltanschaulichen oder schlicht materiellen Konflikten. Und wie steht es mit dem Islam heute? Solange bei einer Konversion zum Christentum in vielen modernen islamischen Staaten, denen das gleiche Wissen wie dem Westen zur Verfügung steht, noch die Todesstrafe vollzogen wird, ist es ein Affront bei der Frage nach religiöser Gewalt Islam und Christentum auf die gleiche Ebene zu stellen. Vereinzelte fortschrittliche islamische Theologen bekämpfen zwar dieses Gesetz, doch die Massen, die dem Prophetenspruch aus der Hadith „wer seine Religion wechselt, dem schlagt den Kopf ab“ ernst nehmen, wollen es beibehalten oder es sogar neu einführen. Es mag Millionen von Muslimen geben, die viel toleranter sind als gewisse westliche Menschen, aber die Lehre und das Leben von Christus und dem Propheten unterscheiden sich markant, wenn es um die Frage nach dem Einsatz von Gewalt zu religiösen Zwecken geht. Die islamische Welt hat m. E. in der Frage um den Einsatz von Gewaltmitteln aus religiösen Gründen noch eine grosse Aufgabe zu bewältigen. Nur so können dereinst die Menschen in Pakistan, Jemen, Irak oder Syrien ohne Angst vor Anschlägen so ruhig beten wie in London, Paris oder Winterthur. Etwas mehr Aufklärung oder Berücksichtigung der Worte des muslimisch anerkannten ProphetenʿĪsā ibn Maryam (Jesus) - auch von Seiten westlicher Gesellschaften - könnte dem Frieden in der Welt sicher nicht schaden.


  • Felix Frey, 8548 Ellikon an der Thur 06.03.2017 11:12
  • Der Islam braucht sicher eine Reform

    Im Koran findet man folgende Sätze: „Tötet die Heiden, wo immer Ihr sie findet“ und „Liebet eure Freunde, hasset eure Feinde“. Das sind einfache klare Aussagen, die kaum weitere Interpretationen zulassen. Frau Hamideh Mohaheghi bringt dazu die üblichen Argumente: Man muss solche Stellen immer im historischen Kontext sehen(ähnliche Beispiele liefert auch die Bibel). Das hiesse, dass der Koran nur verstehen kann, wer die Geschichte des Mittleren Orients im 7. Jahrhundert gründlich studiert hat, was aber immer noch keine Garantie gibt für „richtige Interpretation“ der Korantexte. Vor der Frage nach der „richtigen Interpretation“ der Texte stellt sich die Frage nach der Legitimation von Religionsgründern. Eine empörende Frage für Gläubige.


  • Simon Büchi, 8400 Winterthur 27.02.2017 16:37
  • Die Eliten subventionieren?

    Der Stadtrat will die Kunst noch mehr subventionieren. 350 000 Franken. Einfach so. Während anderswo jeder Franken zweimal umgedreht wird, bevor er ausgegeben wird. Das Schlimme an dieser Politik ist, dass man jenen gibt, die schon haben - einem kunstinteressierten, gebildeten Publikum. Kurz, die Elite. Die Elite könnte höhere Eintrittspreise zahlen. Man könnte sie um Gönnerbeiträge bitten. Aber hierfür müsste man in die Hosen steigen. Ich interessiere mich nicht sonderlich für Museen. Wenn wir die Besucherstatistk anschauen, geht es der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung ebenso. Wir sollten aufhören, die Kunstschickeria und Kulturfunktionäre ständig weiter zu subventionieren - und uns stattdessen um die ganze Bevölkerung kümmern. Simon Büchi, Präsident SVP Winterthur


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 26.02.2017 15:35
  • Sex als Medizin. Artikel vom 25.2.17

    Der Artikel kommt für mein alter(Jg.42) eigentlich etwas zu späht. Wie viel habe ich dadurch verpasst was die Gesundheit angeht. Er ist aber auch lehrreich. Der gesundheitliche Trend zeichnet sich also zunehmend zum Bett,als zum Haus- arzt hin. Das ist für die Krankenkassen-Prämie nur zum Vorteil. Auch ist mir jetzt klar warum der Kurschatten etwas positives hat.Es ist der Schatten,nicht die eigentliche Kur ver- antwortlich für die Genesung.Da kann der charmante amouröse Schatten fragen: Gnädige Frau machen wir heute zusam-men etwas für die Gesundheit. Warum komme ich erst seit diesem Artikel darauf? Auch der Verjüngungseffekt beim Sex hat mich sehr beeindruckt.Es ist mir erst jetzt bewusst was die Aussage bedeutet:Dir gibt man dein wirkliches Alter auch nicht. Auch freue ich mich schon heute auf das Altersheim" Sehnsucht" wo ich dann herr- liche schmerzfreie Zeiten Verbringen kann ,dank dem Sex.Ich wünsche den jüngeren Generationen gute Gesundheit.


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 20.02.2017 10:42
  • Jeder „Furz“ von Danald Trump ein Ratespiel in den Medien!

    Es ist schon erstaunlich wie ein Grossteil der Zentraleuropäer inkl. die Schweiz auf den Regierungsstil von D.Trump reagiert. Sobald der sich zu irgendeinem Thema artikuliert sehen sie den Niedergang der Demokratie, wenn nicht sogar das Ausscheren der Erdkugel aus der vorgegebenen Umlaufbahn. Vielleicht sollte man sich mehr das Zitat von F.Nietsche zu eigen machen:“Man widerspricht oft einer Meinung, während uns eigentlich nur der Ton, in dem sie vorgetragen wurde, unsympatisch ist“! Ich habe selbst 5 Jahre in den USA gelebt und habe den November 2016 in Florida verbracht. Dabei während des Wahlkampfes und der Wahl von D.Trump. mit vielen der dort ansässigen Gleichalterigen (60+) diskutiert. So ist mir bald klar geworden, dass diese frustgeladene Gesellschaft eigentlich nur Tramp wählen kann. Das Establishment das unter Clinton und Obama jene Bevölkerungsschichten aussen vor gelassen hat, die Kraft ihres Pioniertums und harter Arbeit den Lebensabend in Ruhe und Gediegenheit verbringen wollten, haben in den letzten Jahren zusehen müssen, wie ihre Felle davon schwimmen zu Gunsten jener Kreise die ungebremst ohne Hände Arbeit den „Welfare-State“ in vollen Zügen ausgenutzt haben. Anstelle zu lamentieren, müsste das was in den USA passiert ist eine Warnung für die massgeblichen Politiker in Europa sein, Korrekturen im Verteilungsprozess rechtzeitig vorzunehmen, bevor auch hier die polarisierenden Kräfte im Stile Le Pen und Wilders und Orban, Europa aus den Fugen heben.


  • Max Mathys, 8488 Turbenthal 18.02.2017 10:20
  • Jagdverbot Initiative Kanton Zürich

    Leserbrief zur Jagdverbotsinitiative Ich bin kein Jäger, aber ich beschäftige mich mit der Jagd seit über 30 Jahren. Mit unfeinen Methoden versuchen die Initianten die Unwissenden ins Boot zu holen. Es wird der sogenannte „Jöö, wiä härzig Effekt“ angewendet um den Menschen ein schlechtes Gewissen zu vermitteln, verschweigt aber dabei, dass sämtliche Tiere die zum Schlachthof müssen eben auch „härzig“ sind, aber kaum ein so schönes Leben hatten wie das freie Wild. Man ist sich bewusst dass weder Wolf noch Luchs den Wildbestand im Kanton Zürich regulieren kann. Ohne professionelle Wildhüter, so die Initianten, kann man dies nicht erreichen. Sie verschweigen dabei wissentlich, dass die Ausbildung zum Jäger äusserst hohe Ansprüche an den Jäger stellt und mindestens 2 1/2 Jahre dauert und dass die vermeintlichen professionellen Wildhüter letztlich aus den abschätzig genannten Hobbyjägern rekrutiert werden müssten. Die Initianten nennen die Jäger gezielt Hobbyjäger. Somit wollen sie dem Volk klar machen, dass alle Jäger nur Bastler sind, die mit ihren Flinten oder Büchsen frei nach Lust und Laune im Wald herum knallen. Das ist eine bewusste Falschdarstellung und Diffamierung des Jägers. Ist es aber nicht so, dass Menschen die eine Passion mit Herzblut betreiben meist viel grössere und perfektere Leistungen erbringen als andere die ihren Beruf nur als Existenzerhalt betreiben? Verschwiegen werden auch die vielen hunderten von Stunden, die jedes einzelne Revier für die Regulierung sowie die Hege und Pflege des Wildes erbringt. Keine Worte über das Ausrücken bei Tag und Nacht bei Wildunfällen und Fallwild sowie für verletzte oder kranke Tiere, keine Worte über Zählungen des Wildbestandes, keine Worte über Kitzrettungen, Absprachen mit Förstern, Landwirten, Weiterbildungen, jährliche Schiessprüfungen, Ausbildung von Schweisshunden (Suchhunden) und vieles weiteres mehr. Die Liste der aufwändigen Arbeiten in der Hege und Pflege ist sehr lang. Alles machen die Jagdgesellschaften selbst- und kostenlos. Sie zahlen sogar für Wildschäden jeglicher Art. Man verschweigt auch, dass die Jäger sehr strengen Gesetzen unterstellt sind. Der Staat legt die extrem hohen Jagdbedingungen fest. Mit der Revierjagd kann der Staat enorm viel Geld sparen und nebenbei wird das ökologische Gleichgewicht perfekt unterhalten. Wie wäre dies aber bei einer Annahme der Initiative zum Jagdverbot? Alle diese enormen Aufwände und Aufgaben der Wildhüter müssten doch die Steuerzahler übernehmen. Ich vermute dass dies eine enorme Summe ausmachen würde. (ca. 20-30 Millionen) Nicht erwähnt bleiben auch die Rekrutierungsschwierigkeiten für den zu erwartenden hohen Personalbedarf der nun für die Arbeiten der Jäger eingesetzt werden müsste. Alle Befürworter möchte ich fragen, was das letztlich am Wohl der Tiere verbessern würde. Es wäre sicher nicht zur Freude der Veganer und Vegetarier wenn sie mit ihren Steuergeldern an die nicht gewollte Jagd zahlen müssten. Da kaum anzunehmen ist, dass wegen einem Jagdverbot weniger Wildfleisch gegessen wird, würden sicher die Importe für billiges Wildfleisch aus Zuchten und unkontrollierten Jagden aus den Oststaaten enorm zunehmen, was sicher nicht im Sinne der Tierschützer sein kann. Das Zürcher Wildfleisch ist einzigartiges Biofleisch und stammt aus natürlicher, artgerechter Haltung aus freier Wildbahn. Zum Glück darf ich immer noch wählen zwischen natürlichem Fleisch aus einheimischer Jagd oder Fleisch von Zuchten und Nutztierhaltungen das aus dem Schlachthof kommt. Alle Jagden werden perfekt vorbereitet und nichts wird dem Zufall überlassen. In den letzten 30 Jahren ist es im Kanton Zürich kaum zu einem gröberen Unfall auf der Jagd gekommen obschon sich im Wald sehr viele Spaziergänger, Biker, Wanderer, Reiter usw. aufhalten. Das spricht doch für die Disziplin und die Sorgfaltspflicht der Jägerschaft. Dem gepflegten Jagen wird auch in Zukunft sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt und ist sicher die bessere Lösung als ein pseudo Jagdverbot. Es wäre wünschenswert, wenn sich die Bevölkerung bei Jägern oder Jagdgesellschaften objektiv informieren würde um ein ehrliches Bild über die anspruchsvollen Arbeiten zu erhalten welche die Jägerschaft für die Natur und die Tiere leistet. Max Mathys


  • Victor Camenzind, 8405 Winterthur 18.02.2017 08:01
  • Stimme zum aktuellen politischen Geschehen

    Wenn wir die These sind, ist Donald die Antithese, die Stimme des politischen Hofnarren. Braucht es nicht beide Stimmen für eine humane Synthese, wo die Gefühle auf beiden Seiten einmal verrückt spielen dürfen? Da singt mir "Der Schwarze Hecht"sein unvergessliches Lied ins Herz:" Oh, mein Papa", gefolgt vom szenischen Paukenschlag, "I wott mal nöd vernünftig sii!"!


  • Hansjörg Klapper, 8406 Winterthur 17.02.2017 23:44
  • Ver rückte Zeiten.

    Was für ? ver rückte Zeiten, wie sollen wir Normalbürger - oder wie sollen wir uns den nennen, wir die nun bei der URS III nein gestimmt haben, da wir es einfach nicht mehr weiter hinnehmen wollten, dass wir, die die Zeche bezahlen müssen, so hinters Licht oder soll ich sagen, in den Schatten gestellt wurden. Wir sogenannten, stummen Bürger, wir sagen ja eh zu allem ja und Amen (keine Gotteslästerungen hier) mit uns kann man es ja machen. Aber so ist es nun eben doch nicht, obwohl es ja nur mal ca. 46 % der Stimmen waren, die an die Urne gingen, haben nun somit ca. 24 % entschieden, liebe Wirtschaftslobby und lieber Bundesrat – so nicht. Und was ist nun passiert -, was man uns angedroht hat – O.K. noch nichts, es kommt erst noch –vielleicht wirklich schlimmeres, auf uns zu, wird nun weisgesagt – als wenn man in die Zukunft blicken könnte ( nun - wer wusste schon, das D.J. Trump gewählt wird (ich war mir da schon sicher ). Doch weiter im Text. Die aktuellen Politiker müssen endlich lernen – Uns - das Volk, ernst zu nehmen – den wir sind nicht mehr so vertrauensselig oder soll ich das als Dummheit ansehen? Wohl eher nicht. Wir wollen doch nur, mit unserem Einkommen, einigermassen leben, ohne immer schon am 15. sagen zu müssen so nun muss aber wieder gespart werden. Unsere Eltern, nun vielleicht nicht alle – aber doch einige, verlieren jeden Tag sehr viel Geld in der Pflege und es werden Vermögen innerhalb von wenigen Jahren einfach aufgebraucht, ganze Häuser müssen dafür verkauft werden und nicht mehr vererbt. Macht das Volkswirtschaftlich einen Sinn? Mir steht es nicht zu, darüber ein Urteil abzugeben, sondern dies ist ja nur ein Text, der uns mal etwas – sagen wir mal, aufrütteln soll. Doch wenn wir nun wieder einen neuen Stadtrat wählen dürfen, weil wir es ja wieder nicht geschafft haben - uns Mehrheitlich auf Einen zu einigen (irgendwo steht : Wir wollen sein, ein einig Volk, von Brüdern -? Lassen aber den Bruder an der Grenze stehen, da wir ja keinen Platz bei uns haben und auch nicht für Randständige – Alleinerziehende Väter und Mütter oder ach wie schrieb ich es oben - ja es sind ver rückte Zeiten. Vieles ist eben nicht mehr im sogenannten Lot. Ja liebe Leser wir sind das Volk und deshalb ist es wichtig, wen wir wieder in den Stadtrat wählen, doch noch wichtiger ist, das wir überhaupt wählen gehen und ich hoffe sehr, das am 2.April nicht wieder nur gerade mal 25 % ent scheiden wer über uns als Volk regiert. Wer uns wieder neue Steuern abverlangt oder sonstige Abgaben. Und wenn dann die URS 4 kommt, hoffe ich dies nochmals. Nutzt Euer Vorrecht der freien Stimmabgabe immer wieder aus. Ein be sorgter Bürger, dieses wunderbaren Landes, das aktuell, noch sehr glücklich sein kann. H.Klapper Winterthur Töss


  • Willy Saxer, 8400 Winterthur 17.02.2017 13:50
  • Nicht unwichtige Ergänzung

    Betrifft "Der Landbote" vom 15. Feb. 2017: "Das grüne Gold, das auf Bäumen wächst" Ein überaus lesenswerter, interessanter und informativer Artikel. Was aus meiner Sicht aber auch noch hätte erwähnt werden sollen, ist der hohe Wasserverbrauch dieser Pflanze. Gemäss Wikipedia tausend Liter zur Aufzucht von zweienhalb Avocados. Daher ist es fragwürdig, Avocados von Plantagen aus Ländern, wie z.B. Israel, mit knappen Wasserressourcen zu kaufen.


  • Sonnhild Gugger, 8406 Winterthur 17.02.2017 08:17
  • Unverständliche Sparmassnahme

    Vorgestern, auf dem Weg an die Töss, kam ich über die Dammbrücke und sah zu meinem Entsetzen, dass dort an der Freiestrasse Ecke Strittackerstrasse alle Lavendelpflanzen mit dem Minibagger herausgerissen wurden und die Grasfläche vergrössert wurde. Auf Befragen des Arbeiters war es eine „städtische Sparmassnahme“, diese herrliche Insektenweide gegen phantasielose Grünfläche (auf der nun sicher immer wieder braune Haufen blühen) zu eliminieren. Es kostet anscheinend weniger, ca 40 Mal jährlich zu mähen, als zweimal im Jahr den Lavendel zu schneiden. Und gestern holte ich in Seen beim Imker meinen Honig ab und hörte von ihm, dass es immer schwieriger mit dem Imkern auf Stadtgebiet wird, weil die Bienen immer weniger Blühendes finden. Hoffentlich wissen es die Damen und Herren im Rat, dass ohne Bienen nicht mehr viel geht. Wieso probiert man es nicht einmal mit freiwilligen Patenschaften für solch eine Rabatte?? Ich wär dabei gewesen.


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 16.02.2017 15:08
  • Die Stadtrats Ersatzwahl.

    Jeder Kandidat bringt seine Ideen und Vorzüge zur Geltung.Sprächen aber die Politiker nur von Dingen von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträg- lich. Mir als Bürger von Winterthur liegt die finanzielle Situation der Stadt auf dem Magen. Man weiss doch das die Grünen und Linken den Sozialstaat ausbauen wollen. Aber bei einem Sozialstaat muss man sich im klaren sein,dass man von einer Schuld- knechtschaft sprechen kann. Die immens wachsenden Kosten der Sozialausgaben verkleinern die finanzielle Gestaltung der andren persönlich und beeinträchtigen die Freiheit (hohe Steuern)der nächsten Generationen. Gerade die Sozialdemokraten, strecken uns immer wieder die Schokolade unter die Nase,dass wir daran riechen können, essen aber tun sie sie selbst. Ein, auf finanziellen Felgen laufender, Bürger.


  • Peter Müller, 8400 Winterthur 16.02.2017 10:46
  • Die Arroganz der Verlierer

    Verschiedene Finanzpolitiker und Befürworter der USR III haben nach der überraschend deutlichen Ablehnung der Vorlage durch das Volk Erklärungsversuche abgegeben. Solche Ansätze aus der peinlichsten Kategorie stammen von zwei prominenten, sogenannten Finanzfachleuten. Sowohl Finanzminister Ueli Maurer als auch sein zürcherischer Parteikollege und kantonaler Finanzdirektor – Ernst Stocker – erklären, dass diese Vorlage für das Volk wohl zu kompliziert gewesen sei. Und beide lamentieren, dass die Gegner der Vorlage mit Angstmacherei und falschem Zahlenmaterial auf Stimmenfang gingen. Nun, es tönt ja schon ganz speziell, wenn Spitzenvertreter derjenigen Partei, welche vorgibt dem Volk am nächsten zu stehen, eben diesem Volk das Verständnis für eine Abstimmungsvorlage abspricht. Zudem wird suggeriert, dass die befürwortenden Kreise die exakten finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen der USR III-Vorlage kannten oder abschätzen konnten. Kommen daher auch die Drohgebärden bezüglich der Abwanderung international ausgerichteter Firmen und der Verlust von Arbeitsplätzen? Gehen denn diese Arbeitsplätze nicht auch so verloren? – Abbau bei Zürich Versicherung, UBS, CS, etc. Ich stimme eher mit der Erkenntnis überein, dass sich das Volk nicht mehr weiter als dumm verkaufen lassen will von der Polit-, der Wirtschafts- und der Finanzelite. Zu oft wurden im Zusammenhang mit parlamentarischen Entscheidungen und Abstimmungsvorlagen Aussagen und Prognosen zum Wohlergehen des Landes, oder eben zu negativen Auswirkungen, Verlusten und politischer Isolation abgegeben, welche dann entweder gar nicht zutrafen oder sich gar in gegenteiliger Entwicklung äusserten. Solche Drohgebärden und derartiges Lamentieren sind zum jetzigen Zeitpunkt unangebracht; ebenso falsch ist die Forderung der Unterlegenen, dass nun die Gegner der Vorlage sagen müssten, wie es weitergehen soll. Einerseits ist es klar, dass die von der OECD und weiterer Kreise beanstandeten Steuerprivilegien für ausländische Firmen beseitigt werden müssen. Ob dann gleichzeitig weitere steuerliche Elemente – welche auch mehrheitsfähig sind – in die neue Vorlage hineingepackt werden können, sollen die Parlamentarier jeglicher politischer Couleur entscheiden, dafür wurden sie ja auch gewählt – als Volksvertreter und nicht primär als Interessenvertreter! Peter Müller, Winterthur


  • René Jung, 9000 St. Gallen 13.02.2017 11:08
  • Von einem Debakel zum nächsten (Artikel vom 13.02.2017)

    Es war wieder einmal ein finsterer Samstag auf der Schützi. Kein noch so pathetischer Aufruf des Geschäftsführer im Matchblatt konnte den hilflosen Trainer mit seinem Panikorchester kaschieren. Da hilft es auch nicht, den Bratwurstverkäufer anzuflehen, der kann nämlich nichts dafür und nichts dagegen. Natürlich hat der Trainer den von ihm gewünschten "Umbruch" mitzuverantworten, aber weder er noch die Spieler haben sich selbst angestellt. Diese Misere ist eine der Teppichetage, welche nun endlich einmal dezidiert hinstehen sollte um die Verantwortung zu übernehmen. Die von HJS erwähnten erstaunlich geduldigen Fans sind de facto seit geraumer Zeit im Dauerkoma, anders kann man sich ein Transparent mit Text: "Kämpfe und Siege" plus eine Pauke nicht erklären. Das erinnert eher an den Fc Schötz als an die einst stolze Fankultur beim FCW. Das Drama liegt eben tiefer. Das Diktat beim FCW hat längst jemand übernommen: die real existierende Blutleere.


  • Dani Altenbach, 8408 Winterthur 12.02.2017 22:51
  • Zu teure Mieten für arme Rentner

    Im Landboten vom 7.2. erschien der bemerkenswerte Artikel „Rund ein Drittel der armen Alten ächzt unter der Miete“. Korrekt wird festgestellt, dass die maximale Miete, die Bezügern von Ergänzungsleistungen angerechnet wird, mit CHF 1‘250.00 (für einen Zweipersonenhaushalt) nicht der heutigen Realität entspricht. Richtig, dass sich Pro Senectute und Pro Infirmis gegen die Parteien FDP und SVP wehren, die im Bundesparlament höhere Limiten blockieren. Persönlich hätte ich an die Bundespolitiker/-innen allgemein die Erwartung, dass sie noch mehr Weitblick zeigen. Nämlich dass sie gegen die heute auf dem Wohnungsmarkt übliche Abzockerei griffige Massnahmen im Mietrecht verankern. Denn höhere Limiten würden bedeuten, dass der schamlosen Profitmaximierung von Seiten vieler Vermieter ein gesetzlicher Segen erteilt wird. Ich beobachte, dass bei Neuvermietung auch von Altbauwohnungen ohne Renovation die Miete erhöht wird und die Zinssenkungen, die schon dem Vormieter vorenthalten wurden, unterschlagen werden und der neue Mietzins auf den aktuellen Tiefstzins bezogen wird. Solche Unehrlichkeit und Rosstäuscherei ist unseres Rechtsstaats nicht würdig, sind ungerecht und doch wird das Vorgehen nicht bestraft! Dani Altenbach, Winterthur Töss


  • Hans Steiger, 8400 Winterthur 11.02.2017 12:03
  • Uneinigkeit Stadtrat

    Leserbriefschreiberin Bänziger kritisiert die uneinige Stadtregierung. Einige Stadträte halten sich nicht an das kollegialitäts Prinzip. Was der Grund dafür ist verschweigt Sie wissentlich, denn im Hintergrund wird der Weg für eine linke Stadtpräsidentin, bisher Stadträtin, vor bereitet. Hinter vorgehaltener Hand ist dass schon lange bekannt. Ehrlich wäre wenn man dazu endlich stehen würde.


  • Hans Peter Jucker, 8400 Winterthur 09.02.2017 08:38
  • Weiterer Parkplatzabbau am Kantonsspital Winterthur

    Erst letzte Woche hat der Landbote über die leidige Parkplatzsituation um das Kantonsspital Winterthur berichtet. Dabei wurden die Parkplatzsorgen der Mitarbeiter vom KSW sowie die Sorgen und Nöte der Quartierbewohner ausführlich erörtert. Dass auswärtiges, oder während der Nacht arbeitendes Pflegepersonal Parkplätze braucht, ist verständlich und unbestritten. Seit der Aufhebung des Hauptparkplatzes hat sich der Parkplatzsuchverkehr im Quartier ins Unerträgliche verlagert. Nun hat sich die Parkplatz-Situation nochmals verschlechtert, indem 14 (!) Parkplätze (Brunngasse 12, Brauerstr. 2) von Mo.-Fr. von 07.00 – 17.00 Uhr aufgehoben wurden. Wiederum hat man den Gewerbetreibenden, deren Geschäfte genau während dieser Zeit geöffnet haben, Parkplätze für Kunden gestrichen. Können die Anwohner und die KMU-Betriebe etwas dafür, wenn die Bauverantwortlichen des KSW nicht in der Lage sind brauchbare Parkplatzkonzepte auszuarbeiten? Einmal mehr bleiben die kleinen KMU-Betriebe, welche in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld um Kunden kämpfen und auf Laufkundschaft angewiesen sind, auf der Strecke. In einer Stadt, welche um jeden Steuerfranken kämpfen muss, spielt es offensichtlich keine Rolle wenn weitere kleine Geschäfte existentiell an ihre Grenzen gelangen.


  • Marika Huber, 8400 Winterthur 08.02.2017 20:47
  • Spielplatz

    Der Stadtrat will für Fr. 420000.— einen Erlebnisspielplatz in der Naturzone mit dem grössten Weiher in Winterthur, auf dem Rosenberg, einem Idyllischen Ort, bauen. Gerade wegen dieser Naturnähe, ist auch der Zeltplatz sehr beliebt. Den Schiessstand hat man liquidiert, u. a mit der Begründung das Geknalle sei untragbar, dafür hämmert man jetzt. Eine Interessengemeinschaft von Wülflingen findet den Bau scheinbar für nötig. Wenn man alle die erhältlichen Teilinfos zusammenzählt, dann sieht es m. E. eher danach aus, dass der Stadtrat dieses leidige Legat eliminieren will. Der Rosenberg/Veltheim ist nicht Wülflingen. Warum bauen die Wülflinger nicht in Wülflinger Gebiet? Die Wülflinger sagen den Veltheimern, wo gelärmt wird, mit Geld das für die Veltheimer bestimmt ist. So wird statt in Wülflingen auf dem Rosenberg gehämmert und gelärmt, auch werden kaum alle von Wülflingen zu Fuss dorthin wandern. Natürlich können auch andere kommen. Für die Veltheimer bestimmtes Geld wird für die Allgemeinheit gemäss Auftrag aus Wülflingen verwendet. Die Wülflinger werden auf Offenheit plädieren, die Veltheimer auf Bevormundung. Dass solche Spielplätze meist durch junge Eltern mit Kleinkindern mit grossem politischem, idealistischem Einsatz veranlasst werden, dann aber die Interessen bald erlahmen, sobald die Kinder grösser werden, ist eine Tatsache. Es gibt Beispiele. Dass diese Interessengemeinschaft bereits von Arbeitsplätzen spricht, steht zusätzlich im Widerspruch zur Eigeninitiative der Initianten und wenn der Fonds aufgebraucht ist, mit den sogenannten Sparbemühungen der Stadt. Es ist doch praktisch und heute üblich, die Verantwortung der Kindererziehung möglichst auf Kosten anderer auszulagern. Meine Kinder haben noch vom Vater hämmern gelernt und selbständig ihre Kunstwerke erschaffen. Ob da bei unserem Stadtrat nicht der Hintergedanke der nahenden Gesamt-Erneuerungswahlen im Zentrum steht? Es wird langsam Zeit, dass dem Stadtrat durch das Parlament bei solchen Kapriolen ein Riegel geschoben wird. Auch werden sich allfällige Spendende gut überlegen, ob sie ein Legat errichten möchten. Marika Huber, Winterthur


  • Hans Rudolf Bachmann, 8542 Wiesendangen 07.02.2017 18:27
  • SBB-Billet-Verkauf duch die Post

    Die SBB sendet mir wöchentlich seitenweise E-Mail-Angebote für alle möglichen Reisen. Bedeutend besser gedient als damit wäre mir (und sicherlich vielen, vielen Anderen auch), wenn sie weiterhin für den Billetverkauf, z.B. in meiner Wohngemeinde Wiesendangen mit immerhin mehr als 6500 Einwohnern, weiterhin mit dem anderen, nach privatwirtschaftlichen Regeln arbeitenden Grossunternehmen des Bundes, der Post, zusammenarbeiten würde. Es ist in meinen Augen ein absoluter Witz, wenn der eine Staatsbetrieb, die SBB, sagt, dies sei ihr zu teuer, der andere, die Post, sich dann aber beklagt, ihr würden diese Einnahmen fehlen und dann irgendwann später einmal, nicht zu letzt auch als eine Konsequenz dieses Einnahmemankos den Laden ganz schliesst. SERVICE PUBLIQUE WÄRE ANDERS. Service Publique heisst doch: Dienst für die Oeffentlichkeit. Bezüglich Billetverkauf machen SBB und Post genau das Gegenteil. Hans R.Bachmann Wiesendangen


  • Reto Muggler, 8408 Winterthur 07.02.2017 14:13
  • Initiative zum Jagdverbot

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser Mit einigem Verständnis las ich die Artikel und Leserbriefe der vergangenen Tage welche sich mit der Jagdverbots-Initiative beschäftigten. Klar, es ist ein sehr emotionales Thema. Klar, es geht um Lebewesen. Daher ist es für die Initianten sehr einfach emotionale Argumente zu definieren und diese zu verbreiten. Jäger haben kaum emotionale Argumente, sondern nur sachliche. Kaum verstehen kann ich jedoch, dass von der „pro-Initiativen“ Seite häufig mit falschen sachlichen Argumenten „gekämpft“ wird. Eine Leserbrief-Schreiberin, welche angeblich für den Wildtierschutz-Schweiz schreibt, gibt an, dass eben wegen der Jagd, Rehe inzwischen vier Kitze zur Welt bringen würden. Rehe setzen eins bis zwei Kitze, Drillinge sind die absolute Ausnahme. Auch soll die Bejagung der Füchse dafür verantwortlich sein, dass diese vermehrt in die Städte ziehen. Wenn sich die Schreiberin etwas mehr mit Stadtfüchsen beschäftigt hätte, würde sie erkennen, dass ein Fuchs in Städten sehr leicht zu Nahrung und Deckung kommt, was der eigentliche Grund für diesen Zuwachs an Füchsen in Städten ist. Solange es Menschen gibt, werden Fehler gemacht. Unabhängig, ob es sich um „Hobbyjäger“ oder um Wildhüter handelt. Kein Jäger im Kanton Zürich begeht mit Absicht einen Fehler, geschieht aber trotzdem einer, wird er, wie jeder andere Bürger, dafür bestraft. Die gesetzlichen Grundlagen sind sehr streng. Den Jägern zu unterstellen, dass sie aus reiner „Mordlust“ jagen, ich schlicht und einfach nur Unwissenheit mit einer Mischung von Boshaftigkeit. Es ist sehr einfach in der Migros oder im Coop ein Stück Fleisch zu kaufen und das Töten anderen zu überlassen. Auch das Leder an den Schuhen bedingt das Töten eines Tiers. Unsere Gesellschaft hat vor vielen Jahren das Töten von Tieren ausgeblendet und es anderen überlassen die es weit weg hinter geschlossenen Türen für sie tun. Wildfleisch, das unter sehr grossem Stress erlegt wurde, ist kaum geniessbar und daher nicht im Sinne der Jagd. Ich persönlich konsumiere nur Wildfleisch aus eigener Jagd. Alle jene, die gegen die Jagd sind, aber trotzdem Fleisch essen, sollten sich Gedanken darüber machen weshalb sie nun wirklich gegen die Jagd sind. Sind es, völlig übertriebene, Vorurteile? Sind es emotionale Berichterstattungen von, tragischen, Einzelfällen? Ich bitte jede Bürgerin und jeden Bürger, welche sich ein ehrliches Bild von den Zürcher Jägern machen wollen, sich bei der regionalen Jagdgesellschaft zu melden und das Gespräch zu suchen. Dies natürlich mit dem Bewusstsein, dass es auch unter den Jägern symphytische und weniger sympathische gibt, wie übrigens bei den Wildhütern und dem Rest der Bevölkerung auch. Was ich auch noch sagen wollte: Auch im Kanton Genf wird gejagt und zwar nicht so wie es ihnen immer wieder dargestellt wird. Es geschieht einfach im verborgenen und nachts. Ich hoffe, dass sie sich nicht vorschnell ein Bild über die Jäger machen, welche so schlicht und einfach nicht stimmt.


  • Hannes Wanner, 8400 Winterthur 07.02.2017 10:01
  • SBB-Betriebsstörung am 7. Februar

    Um 04:40 passiert ein Bahnunfall zwischen Winterthur und Effretikon. Um 05:50 stehe ich am Bahnhof Winterthur: Ausfall aller Züge Richtung Zürich, es wird empfohlen, mit der S-Bahn nach Schaffhausen und von dort nach Zürich zu fahren. Für die S12 um 06:22 wird kein Ausfall angezeigt. Fährt dieser Zug? "Vielleicht" sagen die 3 Informationsbeamten auf dem Perron. Er fährt nicht. Damit stirbt meine Hoffnung, noch rechtzeitig für den Golden Pass-Zug nach Montreux zu gelangen. Um mich herum dutzende verzweifelter Flugpassagiere, die ihre Flüge verpassen werden. Geheimtipp: Bus nach Bassersdorf. Dieser ist aber proppenvoll, es gibt ein wildes Gedränge. Nächster Bus in 30 Minuten. Taxis werden von verzweifelten Flugpassagieren schon anfangs Bahnhofplatz abgefangen, der Taxistand bietet gähnende Leere. Auch fast 2 Stunden nach dem Ereignis noch weit und breit keine vernünftige Ersatzverbindung, keine Bahnersatz-Busse, keine "Entlastungszüge" via Bülach oder Schaffhausen, gar nix. Die hoffnungslos überforderten und selbst schlecht informierten Informationsbeamten können einem leid tun. Wirklich eine Glanzleistung der SBB.


  • Simon Büchi, 8400 Winterthur 06.02.2017 10:21
  • Zukunft der Villa Flora

    Die Herren Denzler und Jäggli der Hahnloser/Jaeggli-Stiftung haben ausgiebig erläutert, weshalb die Stadt weiter Geld für die Villa Flora ausgeben soll. Seltsam. Ich dachte stets, dass Stiftungen da sind, um Geld zur Verfügung zu stellen, nicht um uns Steuerzahler noch weiter zur Kasse zu bitten. Die überfrachtete Winterthurer Museumslandschaft lockt viel zu wenige Besucher an, sodass jeder Besucher mit einem x-fachen des Eintrittspreises subventioniert werden muss. Der Ansatz muss lauten: Konzentration auf wenige Häuser mit einem starken Namen. Simon Büchi, Präsident SVP Winterthur


  • Fix Hoch, 8400 Winterthur 06.02.2017 02:12
  • Da hilft weder Gott noch Facebook

    Ja liebe Frau Leupi, es ist spannend aus der Zeitung zu erfahren was Personen, die solch bedeutende politische Ämter wie sie besetzen, nebenbei auf Facebook als "persönliche Meinung" posten. Ihr non­cha­lanter Kommentar (wiederum auf Facebook) zum Leserbrief von Herrn Hütte macht die Sache hierbei nicht weniger peinlich. Wenn in diesen Tagen etwas wirklich klar geworden ist dann dies: Auch God kann die Welt vor einem wie Herrn Trump nicht blessen und vor Nachahmerinnen wie ihnen anscheinend auch nicht. Ein kleiner Hoffnungsschimmer jedoch bleibt (mit oder ohne Segen) bestehen: Im Falle Trump dauert das Unglück noch maximal 8 Jahre, im Falle von Winterthur noch 11 Monate. Mit präsidialen Grüssen, Fix Hoch Winterthur.


  • Brigitte Röösli, 8307 Effretikon 01.02.2017 17:01
  • Topbeamtin verlässt Galladés Sozialdepartement nach Disput

    Im Landboten vom 01.02.2017 kann man lesen, dass aufgrund einer Kündigungswelle beim Kader im Bereich Alter und Pflege, von Galladé eine externe Analyse in Auftrag gegeben und eine umfassende Organisationsentwicklung des Bereichs beschlossen wurde. Richtig ist aber, dass die grosse Kündigungswelle erst mit der Ankündigung der geplanten Reorganisation nach Juni 2013 einsetzte. Mindestens dreissig Kadermitarbeitende des oberen, mittleren und unteren Kaders haben in den letzten drei Jahren den Bereich Alter und Pflege verlassen. Einige mussten ausserdem das Feld räumen, weil sie sich mit den geplanten Veränderungen nicht identifizieren konnten. Mit Reformmüdigkeit hat das nicht viel zu tun, eher mit dem nicht nachvollziehbaren Kurswechsel den Galladé initiierte. Die Organisation und Entwicklungsarbeit im Bereich Alter und Pflege, welche professionell und mit viel Engagement über Jahre aufgebaut wurde, hatte auf einmal keinen Stellenwert mehr. Statt auf die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden wurde neu auf direktive Führung gesetzt, die zur Folge hatte, dass die Führungskräfte wenig in den Prozess einbezogen wurden und oft vor nicht nachvollziehbare Tatsachen gestellt wurden. Das „Aufatmen“ beim Stellenantritt von Franziska Mattes war bei den Mitarbeitenden nicht wirklich spürbar. Seit Galladés Wahl in den Stadtrat 2010 wurde bereits zum zweiten Mal und nach nur zwei Jahren die oberste Führung des Bereichs Alter und Pflege wegen unterschiedlicher Auffassungen zu Führung und Organisation des Bereichs ausgewechselt. Währenddessen müssen die Mitarbeitenden zusehen, wie die hart erarbeitete Qualität, die bereichs- und häuserübergreifende Zusammenarbeit und die Betonung der Gemeinsamkeiten immer mehr an Wert verlieren. Brigitte Röösli, Linda Hutzler, Maria Martinez (ehemalige Kadermitarbeitende)


  • Bossard Katrin, 8404 Winterthur 01.02.2017 12:52
  • Kündigung Frau Mattes Leitung Alters-und Pflegebereich Stadt Winterthur; und alle anderen Kündigungen in der Spitex?

    Vielleicht müssten auch all die anderen Kündigungen und Krankmeldungen im Alters und Pflegebereich der Stadt Winterthur thematisiert werden? Ich finde nähmlich nicht das sie "gut unterwegs sind" wie Herr Galladé meint im Zeitungsbericht. Arbeitet/redet mehr mit der Basis, also mit den Pflegenden. ehemalige Spitex-Mitarbeiterin


  • Ruth Gerber, 3600 Thun 01.02.2017 14:24
  • Wildschweine sterben wegen eines Jägerfehlers

    Eigentlich fehlen mir schon lange die Worte in Bezug auf das "Hobby" Jagen. Ein Hobby bedeutet doch immer, Freude daran haben. Also empfindet man bei diesem Hobby Freude am Töten. Sollten sich solche Leute nicht ernsthaft Gedanken machen, warum sie gerne töten? Das Töten eines Muttertieres lässt sich nicht entschuldigen mit einem Jägerfehler, pervers bleibt das Hobby so oder so.


  • Ursula Alayan, 8484 Theilingen 31.01.2017 10:12
  • Wildschweine sterben wegen eines Jägerfehlers

    Einmal mehr hat ein, wie im Bericht steht, ERFAHRENER Jäger, der nach besten Wissen und Gewissen (seine Aussage!) gehandelt hat, unsägliches Tierleid verursacht. Und wenn man den zeitlichen Ablauf von diesem Zeitungsartikel verfolgt, kommen Zweifel auf, ob der Jäger seinen Fehler wirklich umgehend gemeldet hat, oder ob das vielleicht doch erst auf Druck der Meldungen der Hundebesitzer, die die Frischlinge herum irren gesehen haben, passiert ist. Und es ist beliebt im Winter zu jagen, obwohl die Tiere ihre Ruhe nötig hätten?? Geben wir doch diesen Tieren endlich ihre wohlverdiente Ruhe und unterschreiben die Initiative "Wildhüter statt Jäger", die soeben von der Tierpartei lanciert wurde //www.tierpartei.ch/220-0-Initiative-unterzeichne.html. Wird diese Initiative bei einer Abstimmung dann angenommen, können die Hobbyjäger ihre propagierten 90% Natur- und Landschaftspflege immer noch ausüben, bloss das Töten der Tiere dürfte dann nur noch von professionellen Wildhüter, falls überhaupt nötig, ausgeführt werden.


  • Monika Imhof, 8406 Winterthur 30.01.2017 21:55
  • Christa Meier als Garant für lebendige Quartiere

    Aus Quartiersicht ist es dringend nötig, dass die Quartierfraktion im Stadtrat erhöht wird. Die Quartierentwicklung musste ganz schauderhaft bluten in all den Sparrunden, die unsere Stadt in den letzten Jahren heimgesucht haben. Finanzielle Sachzwänge, oder wie auch immer man sie nennen mag, gibt es immer, und gerade bei der Quartierarbeit kann man nicht warten, bis der Goldregen über der Stadt wieder einsetzt. Wir in Töss freuen uns über die zusätzlichen Stellenprozente, die für die Quartierentwicklung gesprochen wurden, aber wir wissen auch, wie schnell es gehen kann, dass sie wieder verschwinden. Darum brauchen wir dringend eine Stadträtin wie Christa, die sich mit Herzblut für die Quartierarbeit einsetzt, auch ohne Gesetzesauftrag. Monika Imhof, Winterthur-Töss


  • Rotraut Oertli, 8400 Winterthur 30.01.2017 17:54
  • NEIN zur USR III !

    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber!" Das ist genau jetzt der Fall, wenn wir die USR III annehmen! Warum kapieren denn die Leute nicht, dass wir dasselbe erleben wie mit den USR II, als uns von der Regierung, von Bundesrat Merz, ausdrücklich versichert wurde, es kämen nur minime Steuerausfälle auf uns zu? Dabei wuchsen sich die Steuerausfälle aufs Zehnfache aus als ursprünglich angenommen! Diese neue Reform wird ein Loch von mindestens 3 Milliarden in die Kassen von Bund, Kantonen und Städten reissen. Und wer wird für den Ausfall aufkommen müssen? Wir, die Steuerzahler, durch höhere Steuern und mit schlechteren Leistungen! - Nur ein NEIN kann uns vor diesem Debakel bewahren, denn die Schweiz bietet in- und ausländischen Unternehmen wahrhaftig Besseres für ertragreiches Wirtschaften als solche Steuerschlupflöcher!


  • Ruth Hörler, 8400 Winterthur 31.01.2017 13:29
  • "Der Luxus in den Spitälern ist grotesk" Landbote 27.1.2017 Seite 15

    Brida von Castelberg, die hochverdiente frühere Chefärztin der Frauenklinik Triemli ist neu Patientenschützerin. Das ist sehr lobenwert. Im Text wurde hervorgehoben: «Wer auf eine teure Krebstherapie verzichtet, sollte einen Monat Haiti bezahlt bekommen.» Dies bezogen auf einen 90-Jährigen. Man könnte ihm eine billigere Therapie vorschlagen und ihm dafür einen Monat Haiti anbieten (lacht), heisst es. Man erschrickt . Sie lacht? Soll das ein Witz sein? Haiti, eines der ärmsten Länder der Welt. Wo es an allem mangelt. Auch ein Weg, jemanden speditiv ins Jenseits zu befördern. Und der Medizin Kosten zu sparen. Der Zweck, schneller Tod des Patienten würde todsicher erreicht... Rut Hörler, Winterthur Rut Hörler, Winterthur


  • Dani Altenbach, 8408 Winterthur 29.01.2017 23:20
  • Gekaufte Politik

    Für diese Unternehmenssteuerreform bekam ich zweimal eine sogenannte Gewerbezeitung und ein rosarotes Flugblatt. Da lüpft es mir den Deckel! Da werden Sachen behauptet, dass sich selbst die Stahlbalken im Sulzerhochhaus biegen! Sogar der Winterthurer Stapi wechselt noch schnell die Seiten im Schlepptau einer Firma. Das Konzept der Befürworter sieht ja so aus: Firmen zahlen dann insgesamt weniger Steuern, damit die vorher privilegierten ausländischen Firmen keine Vorteile verlieren. Der Staat soll langfristig trotzdem mehr Steuereinnahmen haben und es ist ja scheinbar nicht so gemeint, dass die wir das zahlen. Also muss man hoffen, dass noch mehr Firmen in die Schweiz ziehen und dass folglich noch mehr Arbeitskräfte von diesen Firmen nachgezogen werden. Die S-Bahnen werden voller, auf der Autobahn beginnt der Stau noch früher und wir dürfen fleissig neue Schulhäuser, Krippen, Spitäler, Strassen und Infrastrukturen bauen. Was dann beim Staat logischerweise für leere Kassen sorgt: Weil schon heute die Folgen des Bevölkerungswachstums nicht richtig bewältigt werden. Wollen Sie diese Wachstumspolitik auf Kosten von Natur und Umwelt weiterführen, bis ALLES zugebaut ist? – Ich nicht!


  • Werner Suter, 8542 Wiesendangen 27.01.2017 10:05
  • Waldsterben in der Daunenjacke

    Leserbrief Landbote, 27. Januar 2017 – Titelseite „Lebendig gerupft“, Seite 3, Thema „Tierische Bekleidung“ Waldsterben in der Daunenjacke Der Landbote ist modern, er verbreitet – Trump sei gelobt – jetzt Fake News an prominenter Stelle. In Sachen Daunen sei nicht auszuschliessen, dass die Federtiere gequält würden, Stichwort Lebendrupf. Niemand wisse, ob Duvets oder Daunenjacken nicht auch Lebendrupf beigemischt werde. Was heisst eigentlich Lebendrupf? Früher rupften Bäuerinnen Gänsen während der Mauser, also dann, wenn die Natur den Federwechsel befielt, Federn und Daunen am lebenden Tier – wenn fachgerecht ausgeführt, schmerzlos. Ausserhalb der Mauser ist Rupfen unmöglich. Heute wird das nur noch für den Eigengebrauch gemacht. Weshalb? In den Schlachthöfen fallen Daunen automatisch als Nebenprodukt in Massen an. Zugleich gibt es immer mehr modische Produkte, die den Klimaausgleich-Effekt der Daunen nutzen. Sie stehen in scharfem Preiskampf. Die Handarbeit Lebendrupf wäre ungefähr zehn Mal teurer als Daunen aus Schlachtabfall und um den Bedarf zu decken, müsste rund eine Million Bäuerinnen rupferisch tätig werden... ziemlich logisch. Weshalb also taucht immer wieder die Mär auf, „es ist nicht auszuschliessen, dass Lebendrupf beigemischt wird“. Die sonst verdienstvolle Sendung Kassensturz – manchmal um süffige Themen verlegen – kolportiert gegen besseres Wissen immer wieder diese Story (übernommen von deutschen Sendern). Aber sie kämpfte ja auch an vorderster Front gegen das Waldsterben, das sich bisher geweigert hat, stattzufinden. Werner Suter Mühlestrasse 2 8542 Wiesendangen 079 421 51 81


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 25.01.2017 15:29
  • Das grosse Thema.

    Welche Empörung und Aufregung über den, demokratisch gewählten, Präsidenten von Amerika.Nach der Wahl wird gegen ihn demonstriert, und nicht gegen die, die ihn gewählt haben.Eigentlich komisch. Und von unseren Politiker,Medien und selbst ernannten Gouvernanten hört man, er hätte mit seinen ungehobelten Aesserungen und Sprüche, die Grenze des Anstandes überschritten. Aber wo die Armutsgrenze ist, wissen sie nicht.Die gleichen obgenannten, empören sich nicht über die Waffenhersteller sowie -nutzer und rücksichtslosen Kapitalisten welche die Natur zerstören und Menschen bis aufs Blut ausbeuten. Für mich ist das Heuchelei und Doppel- moral. Ich würde es meinem Magen nicht übel nehmen, wenn er dadurch den Rück wärtsgang einlegt.Diese Leute sollten nicht über die Fehler der anderen reden, sondern über die eigenen Defizite, Blind- heit und Versäumnisse nachdenken. Aber vielleicht könnten die Kulissenschieber (Politiker,Medien und Gouvernanten) beim Jass- Kartenspiel durchsetzen, dass man den Trump(f)-Buur als eine Karte ohne Wert rechnet. Na, dann viel Spass.


  • Dorothea Schwitter, 8400 Winterthur 24.01.2017 16:50
  • Leserbrief-Mangel? Hier ein Geheimtipp: "Warum es dumm ist, Verbrennungen zu kühlen."

    Gestern Abend ist es passiert. Beim Einfüllen der Bettflasche habe ich mir den Handrücken mit kochendem Wasser verbrannt. Vor Schreck liess ich die Bettflasche fallen und das Wasser verteilte sich auf der Arbeitsfläche. Super. Schnell nahm ich den Lumpen, sog das heisse Wasser auf und legte den Lumpen, noch ziemlich heiss, auf meinen Handrücken. Ah, das tat gut. Sie runzeln die Stirn? Kein wunder, von Kindesbeinen an wurde uns beigebracht, dass man Verbrennungen kühlen muss? Oder? Doch eine Verbrennung zu kühlen ist genauso dumm, wie einen fast Erfrorenen in ein heisses Bad zu stecken. Wenn man verbrannte Haut unter kaltes Wasser hält, dann bekommt die Haut einen doppelten Schock. Erst die Hitze, dann die Kälte und schwups löst sie sich ab und es gibt Brandblasen. Als mir der Lumpen zu kühl wurde, hielt ich die Hand noch einmal kurz unter das 60°C heisse Hahnenwasser. Danach tat es fast nicht mehr weh. Nach ein paar Globulis vom Allium Cepa C30 war der Schmerz ganz weg. Geschlafen habe ich selig. Erst als ich heute morgen den Wasserkocher in die Hand nahm, fiel mir wieder ein, was gestern Nacht passiert war. Welche Hand war es noch gleich? Zu sehen war nichts mehr. Da musste ich an meine viel jüngere Schwester denken, die als Kind einen Topf voll heisses Wasser in den Schoss geschüttet bekam. Meine Mutter hatte die Verbrennung sofort und lange gekühlt und trotzdem - oder gerade deswegen-bekam sie viele Wallnuss grosse Brandblasen und konnte tagelang vor Schmerzen nicht schlafen. Anders erlebten wir eine Verbrennung bei unserem Enkelkind. Auf der Campingplatzküche stützte sie sich auf einer heissen Herdplatte auf und verbrannte sich kräftig die Handfläche und Finger. (2. Grad) Vor lauter Schreien bekam sie kaum mehr Luft und die anwesenden Leute forderten meinen Mann eindringlich auf, die kleine Hand unters kalte Wasser zu halten. Doch soviel wusste er bereits: niemals kühlen. So floh er von den Ratschlägern und wir fuhren mit unseren bereits fertig gepackten Velos schnell los. Denn ich hatte auch nichts gegen Verbrennungen dabei. Die kleine schrie im Anhänger wie am Spiess, schlief aber wie erwartet nach wenigen Minuten ein. Zwei Stunden später wachte sie auf, als wir endlich eine Apotheke in dieser wenig besiedelten Provinz fanden. Doch diese Apotheke hatte das übliche homöopathische Verbrennungs-Mittel Namens Cantharis nicht. Wie ich befürchtet hatte. So hatte ich schon während der langen Fahrt fieberhaft überlegt, was ich dem Mädchen statt dessen geben könne. Zum Glück hatte ich vor den Ferien in einem homöopathischen Fachbuch gelesen, das Allium-Cepa (hergestellt aus der Küchenzwiebel) das Mittel der Wahl bei Reibeblasen sei. Und was ist eine Reibeblase am Fuss anderes als eine Verbrennungsblase an der Hand, dachte ich mir? Ausserdem, passt die Zwiebel laut Ähnlichkeitsprinzip ganz gut zu einer Verbrennung. Die abgelöste Haut der Brandblase ist wie eine Zwiebelschicht, das Brandwasser ähnlich wie das Zwiebelwasser und die Schmerzen fühlen sich an wie die, die eine Zwiebel verursacht. Also kaufte ich Allium cepa während das Geschrei der Kleinen bis in die Apotheke drang. Als ich ihr ein paar Globuli in den Mund streute, bemerkte sie es nicht einmal. Doch nach drei Minuten wurde sie ruhig und verlangte dann etwas zu Essen. Später kamen wir zu einen Baggersee und die Kleine planschte und schleppte Steine, als wäre nie etwas gewesen. Nach dem Bad sah man dafür die verbrannten Hautstellen um so deutlicher als weisse runzlige Flächen. Doch diese Haut blieb dran, es gab keine Blasen und nach drei Tagen war von der Verbrennung nichts mehr zu sehen. Seit diesem Erlebnis habe ich Allium-cepa noch bei einigen Verbrennungen testen können. Immer war der Schmerz nach drei Minuten weg. Das Mittel wirkte sogar bei einer Frau, die trotz endlosem Kühlen nach einer Woche noch unter starke Schmerzen litt. Nach der Einnahme von Allium-cepa besserten sich ihre Schmerzen innert einer Stunde, um dann nach einer weiteren Einnahme ganz zu verschwinden. Selbst wenn man diese Globulis nicht zur Hand hat, ist man dennoch nicht hilflos. Denn dort, wo man sich verbrennt, dort gibt es Hitze, die man zur Schmerzlinderung benutzen kann. Dazu muss man mit der betroffenen Haut nochmal in die Nähe der Hitzequelle, und zwar so nah, wie es angenehm heiss ist. Dort verstummt der Schmerz sofort. In dieser Position verharrt man etwa eine Minute, bis der Schmerz wieder leicht anzieht. Damit ist der Selbstheilungsbefehl erfolgt. Mann kann sich dann von der Hitzequelle entfernen und der Schmerz bleibt weg. Und es gibt keine Blasen! (Achtung: Bei offenen oder grossflächigen Verbrennungen trotzdem ins Spital). Bei Kindern funktioniert es allerdings nicht, die verbrannte Stelle wieder in die Nähe der Hitzequelle zu bringen. Das macht dem Kind nur Angst. Deshalb ist es einfacher, Allium-Cepa C30 zu Hand zu haben. Übrigens, in Indien gibt es bereits eine Studien über die Behandlung von Verbrennungen. Man hat bei schwer Verletzen die eine verbrannte Stelle wie gewohnt gekühlt und gleichzeitig eine andere Stelle, also beim selben Patient, mit 60°C warmem Wasser getränkten Tüchern gewärmt. Alle so getesteten Patienten waren sich einig. Die Wärme stillt den Schmerz besser und auch die objektive Heilung dieser Stellen verlief schneller. Noch positiver wirkte es, wenn man dem heissen 60°C heissem Wasser einen Tropfen Alkohol zufügte. (Ganz nach dem Ähnlichkeitsprinzip: was brennt, lindert brennenden Schmerz). Und bei schweren Verbrennungen dritten Grades schmieren die Inder auf die offenen Stellen eine Paste aus Olivenöl und verbrannter, naturbelassener Baumwolle. Das wirkt wie eine Ersatzhaut, sie ist atmungsaktiv, antibakteriell und darunter wächst eine schöne, neue Haut heran. Ich wünsche niemanden eine Verbrennung, aber wenn schon, dann probieren Sie es mal selber mit Wärme. Ich bin sicher, sie werden es nie mehr anders machen. Dorothea Schwitter Homöopathin SkHZ


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 06.12.2016 14:14
  • Budget.

    Die Debatte im Gemeinderat zeigt doch wieder einmal,wie verschieden die Politiker mit Geld umgehen das ihnen nicht gehört. Mich würde es interessieren, wie sie Privat,mit dem Geld hantieren das ihnen zur Verfügung steht.Demokratie ist eine schöne Sache,die aber daran krankt vor allem nicht kompetenten Köpfen, Angebern und Nervensägen, moralischen Anspruch und Aufmerksamkeit zu verleihen.Diese Aussage ist heraus zu hören im Gespräch mit Mitbürgerinnen u. Mitbürger.Besserwisser gibt es genug. Was nützt es Nägel mit Köpfen zu machen, wenn dieselben aber einen Nagel nicht richtig einschlagen können. Ueber die finanzielle Situation der Stadt Winterthur habe ich langsam die Nase voll.Ich glaube sie wird es nie auf einen grünen Zweig(nicht die Partei gemeint) bringen.


  • Georg Munz, 8003 Zürich 05.12.2016 16:26
  • Bezüglich Leserbrief von Simon Büchi vom 5. Dezember 2016

    Lieber Herr Büchi Offenbar ist ihnen sauer aufgestossen, dass sich der VPOD gemeinsam mit PVW und PBV dafür einsetzt, dass die Frage der Aussetzung der Lohnmassnahmen der städtischen Mitarbeitenden rechtlich geklärt wird. Mit der Behauptung die Verbände setzen sich über die Demokratie hinweg, seien gar klagewütig und offentlichkeitsüchtig haben sie sich aber deutlich in Ton vergriffen. Als Lösungsorientierte Gewerkschaft, engagierter Sozialpartner der Stadt Winterhtur und zuverlässiger Vertreter seiner Mitglieder lädt sie der VPOD gerne ein, ihrer Unzufriedenheit in einem direkten Gespräch zu klären. Ich freue mich auf ihre Kontaktaufnahme. Freundliche Grüsse Georg Munz, Regionalsekretär VPOD Winterthur


  • Markus Enz, 8442 Hettlingen 04.12.2016 08:13
  • Ablehnung der Traglufthalle

    Der Stadtrat lehnt die Traglufhallen-Initiative ab, weil aus sie baurechtlichen, ökologischen und energiepolitischen Gründen nicht bewilligungsfähig sei. Diese Interpretation des Rechtes beruht meiner Meinung nach auf einem fundamentalen Missverständnis der physikalischen Gegebenheiten. Die KVA verbrennt Abfall und erzeugt damit Wärme. Aus der Wärme kann mit einem Wirkungsgrad von 34% (1/3) Strom erzeugt werden. Die anderen 64% (2/3) der Wärme können für das Fernwärmenetz verwendet werden. Der Jubiläumsbrochure der KVA ist zu entnehmen, dass pro Jahr 111000 MWh Strom produziert werden (2015). Daraus folgt, dass 222000 MWh Abwärme entstand, wovon 125000 MWh als Fernwärme verkauft werden konnten und fast 100000 MWh durch den Kamin gingen. Setzt man die Abwärme der KVA für die Traglufthalle ein, wird kein einziges Kilo zusätzlicher Müll verbrannt. Deshalb kann dies nicht den Baugesetzen für den Neubau von Energieanlagen unterstellt sein. Selbst wenn der Wärmeverbrauch der Traglufthalle in Konkurrenz zur Stromerzeugung stehen würde, stellt sich die Frage, ob es besser ist, aus 3 Watt Wärme 1 Watt Strom zu machen, der irgendwie verwendet wird, als die 3 Watt (oder mindestens die 2 Watt Abwärme) für die Gesundheitsförderung durch die Bereitstellung von mehr Wasserfläche im Winter einzusetzen. Aus diesen Gründen ist die Ablehnung nicht nachvollziehbar und wir hoffen, dass der Gemeinderat entsprechend reagieren wird. Markus Enz Präsident Trägerverein Traglufthalle Geiselweid


  • Margrit Tenger, 8400 Winterthur 03.12.2016 17:45
  • Würdigung unseres Stadtorchesters. Ergänzung zur Rezension vom 2. Dezember.

    Die Hauptprobe zum ABO-Konzert am 30. November gefiel mir so gut, dass ich am Abend auch noch das Konzert besuchte, dies besonders auch wegen der „Fantasie on a Theme by Thomas Tallis“ von Ralph Vaughan Williams. Die Streicher musizierten vorn und hinten im Saal. Dabei erzielten mit sphärischem Klang und grosser Präzision eine wahrhaft magische räumliche Wirkung. Dass das Publikum in eine andere Welt entrückt war, das merkte man daran, dass kein Husten und nicht einmal das für gewöhnlich allgegenwärtige Knattern der Programmhefte zu hören war. Kein Orchester auf der ganzen Welt könnte dieses Stück besser spielen. In der Kritik von Sibylle Ehrismann wurde vor allem der Solist Jan Bostridge gewürdigt, der tatsächlich mit „Les Illuminations“ von Benjamin Britten eine unglaubliche Leistung vollbracht hat. Es gab aber noch andere Solisten in diesem Konzert. Namentlich Roberto Gonzalés Monjas begeisterte immer wieder durch seine wunderschön und mitreissend gespielten Soli, ebenso auch die Stimmführenden der 2. Violinen, der Bratschen und der Celli. Wir hörten eine differenzierte, engagierte und hochprofessionelle Darstellung der beiden Orchesterwerke von Britten und Holst. Die Interpretation entsprach jedoch offenbar nicht ganz den Erwartungen der Berichterstatterin. Es gibt immer verschiedene Möglichkeiten, ein Werk gut zu spielen, und die Kritiker täten meiner Meinung nach gut daran, sich erst einmal auf die Interpretation der Ausführenden einzulassen und von dieser Ebene aus zu berichten, statt bereits mit ihrer festen Vorstellung ins Konzert zu kommen, wie das Werk gespielt werden müsse, und diese dann mit dem Gebotenen zu vergleichen. Margrit Tenger


  • Harry Joelson, 8400 Winterthur 03.12.2016 12:48
  • House of Vintertour?

    Englisch ist «in»: viele versuchen sich auf Englisch auszudrücken, und auch Pseudosprachschöpfer, die Englisch nicht verstehen, wollen dazu beitragen. So entstehen Wortgebilde wie «Public Viewing», das in England der Aufbahrung, der Leichenschau entspricht. Die Zusammensetzung «House of Winterthur» ist so ein Krüppelbegriff, der weder Hand noch Fuss hat. Soll der Fremde den Sitz einer Versicherung verstehen, oder vielleicht das Stadthaus? Der Name ist dumm, auch weil man nicht gleich merkt, was dahinter steht. Zudem weckt der Name Assoziationen an «House of Cards», also an einen Ort voller Korruption. Korrupt sind wir (hoffentlich) nicht. Nichts gegen die Fusion von Winterthur Tourismus mit der Standortförderung Region Winterthur. Doch muss der neue Name deutsch daherkommen. Ist er gut, wird niemand eine Übersetzung verlangen, genau so wenig, wie für das Kunstmuseum und die Tonhalle. Wenn es partout sein muss, dann sollte man bitte dafür sorgen, dass man unsere Stadt richtig ausspricht: «House of Vintertour», ja wir müsste eine englische Schreibform kreieren: Winterthur/Winterthour/Vintertour. Dieser nicht ernst gemeinte Vorschlag soll nur zeigen, wie stupid, ja provinziell der Name «House of Winterthur» aussieht. Fazit: Wer eine Fremdsprache nicht beherrscht, sollte sie nicht unbedacht benutzen. Das denke ich bei jedem Ausverkauf, wo – je nach Landessprache – «Sale» dreckig bedeutet oder versalzene Preise vermuten lässt.


  • Christian Eggenberger, 8408 Winterthur 01.12.2016 20:15
  • Die (SVP)-classe politique feiert sich selbst

    und das Volk bezahlt das Ganze (Fr. 250´000.-) Die ausgewiesenen Kosten der Feiern sind wohl nur ein Bruchteil der tatsächlichen Kosten, man rechne den Lohnausfall von 1300 geladenen Gästen. Das Volk müsste solche Anlässe an arbeitsfreien Tagen durchführen Warum bekommt der Brüttener Nationalratspräsident einen Winterthurer Sportpass auf Lebenszeit (jährlich Fr. 990.-)? Er bezahlt ja eh kaum an einem Sportanlass ein Eintrittsgeld, da er wegen seiner «Wichtigkeit» eingeladen wird. Der Spardruck scheint nicht überall angekommen zu sein.


  • Reto Westermann, 8400 Winterthur 01.12.2016 16:06
  • Stadtrat mit Weitblick

    Mit seiner Ablehnung der Volksinitiative für eine Traglufthalle über dem Geisi-Freibad beweist der Winterthurer Stadtrat Weitblick und Courage. Er lässt sich nicht von einer vermeintlich preisgünstigen Lösung blenden und nimmt die vom Volk gesetzten Energieziele ernst. Der Vorschlag des Stadtrats, gemeinsam mit den Umliegenden Gemeinden besser ein richtiges Hallenbad zu realisieren, ist der richtige Weg - mit einer solchen Lösung würden in der Langfristbetrachtung auch die Initianten der Traglufthalle besser fahren.


  • René Jung, 9000 St. Gallen 20.11.2016 10:20
  • Gute Signale – schlechte Signale ? Betrifft: Artikel von Hansjörg Schifferli vom 19.11.16

    Das Wichtigste für mich im Artikel von HJS war die Kunde, dass die Verhandlungen über eine Zusammenarbeit im Jugendsektor zwischen dem FC Winterthur und dem FC Wil auf Eis gelegt sind. Ich habe nie verstanden, wie in einem Klub wie Winti, welcher um hohe ethische Standards bemüht ist, auch nur eine Sekunde Gedanken verschwendet wird, mit Investoren, welche im Umkreis von Möchtegern - Despot Erdogan operieren und profitieren, überhaupt in Kontakt zu treten. Da würde einiges Unappetitliches an den Trikots unserer Junioren kleben bleiben. Ich bin zuversichtlich, dass die Verantwortlichen ihre Rechenspiele beenden und der Charter des FCW gerecht werden. Ansonsten wäre das für mich der Grund, eine sehr lange währende Liebe aufzukündigen.


  • Gabriela Geering-Fehr, 8409 Winterthur 19.11.2016 19:43
  • Missbrauchte Erfindung

    Ein Erfinder gestaltet eine mit Perlen besetzte WC-Schüssel. Das Schmuckstück ist schnell verkauft. Der neue Besitzer findet das edle Stück so schön, dass er die WC-Schüssel kurzerhand zu seinem Bett umfunktioniert. Auf so vielen Edelsteinen zu schlafen, findet er einfach eine umwerfende Idee. Nach einigen Tagen klopft er beim Arzt an. Sein Rücken und Nacken schmerzen ihn unaufhörlich, worauf er Schmerzmittel bekommt. Die Krankenkasse bezahl die Rechnung. Der Erfinder erfährt vom Missbrauch seiner designten WC-Schüssel, denn Klage ist gegen ihn erhoben worden. Er habe an der WC-Schüssel kein Warnschild angebracht: „Kein Bett!“ Mich haben die neuen Plakate von „Love life, bereue nichts“ auf diese Geschichte gebracht. Missbrauch, Verdrehen und als richtig hinstellen, als wäre es das Normalste der Welt und die Folgen auch noch von der Krankenkasse bezahlen lassen. Wie oft verhalten wir uns genau so wie dieser neue Besitzer der WC-Schüssel? Gott, der Erfinder des Menschen, gibt in der Bibel klare Lebens-und Handlungsanleitungen, auch zum Thema Sex. Treue schützt besser als jede andere Prävention. Treten Sie als Kläger gegen den Erfinder auf oder ignorieren Sie Ihn und holen sich "Hilfe" wo anders?


  • Walter Rüegg, Weisslingen 19.11.2016 14:22
  • Immer dieses Gejammer

    Diverse Leserbriefe Ich kann das schon nicht mehr hören, zu wenig Schwimmlektionen, keine öffentlichen Pumpstationen für Velos, lavieren über Endlagerung des Atommülls, den keiner will, Parkplatzreduktionen und Gebühren, Sparen an allen Ecken und Enden und trotzdem überall zu wenig Geld, und dies in der reichen Schweiz, wo das durchschnittliche Vermögen höher ist als nirgendwo. Das nennt man jammern auf höchstem Niveau. Ich sage immer „vergiss das Problem, arbeite an der Lösung“. Das Geld den Reichen wegnehmen wäre sicher eine der schlechtesten Lösungen, viele haben vielleicht auch etwas dazu beigetragen zu ihrem persönlichen Wohlstand, nicht wenige, die jetzt dem Staat zur Last fallen, hätten dies auch tun können. Natürlich gibt es eine grössere Anzahl Leute, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hat und die auf Hilfe angewiesen sind. Als ehemaliger Winterthurer mit über 40 jähriger Berufstätigkeit in dieser nach wie vor attraktiven Stadt (nicht zu gross und trotzdem mit vielen Vorteilen gegenüber einer Grossstadt) glaube ich, dass diese Stadt eine gute Zukunft haben kann, natürlich mit den richtigen Politikern und dem Rückhalt der Bevölkerung. Seien wir froh, dass wir hier leben dürfen. Natürlich blicken wir etwas wehmütig in die glorreiche industrielle Vergangenheit zurück, aber wir können das Rad der Zeit nicht zurückdrehen (ist vielleicht besser so). Auch ein Teil der Medien könnte ihre Pflicht ruhig etwas besser wahrnehmen und die wahren Probleme objektiver kommentieren. Wenn man zum Beispiel hört, dass die hierzulande nicht immer als Vorbild wahrgenommenen Deutschen – oft zu Unrecht – knallhart entscheiden, die Verbreitung gewisser religiöser Schriften und entsprechende Kampagnen einfach zu verbieten, hört man hier von Politikern und auch gut gebildeten Bürgern einfach lapidar die Entschuldigung, dass bei uns die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen nicht vorhanden seien. Punkt, Ende der Diskussion. Ja Herrgott noch einmal, hat man auch schon gehört, dass bestehende Gesetzte geändert werden können?! Die Diskussion über die mittlerweile weltbekannte Moschee in Hegi und die Begleitumstände gehen in die gleiche Richtung. Zum Schluss noch eine Bemerkung zum Fernsehen und Radio SRF: Service Public in Ehren, aber was wir kürzlich über die Wahlen in den USA in allen Sendungen über uns ergehen lassen mussten, war dann doch des guten zu viel. Auch die politische Sendung Arena am Freitagabend verkommt langsam zu einer Muppet Show der unteren Schubladen. Ich bin mir bewusst, dass absichtlich gegenteilige Meinungen aufeinander prallen, das soll auch so sein, aber es findet oft keine richtige Diskussion statt, und niemand will von der vorgefassten Meinung abweichen. Aber zum Glück haben wir ja einen Ein/Aus Knopf!


  • Theodor Sulzer, 8495 Schmidrüti 16.11.2016 11:00
  • Zum Artikel EX-Syngentaforscher kritisiert die Pestizidpolitik des Bundes (Feuerbrand)

    Sie kennen die Diskussion über Feuerbrandbekämpfung mittels Antibiotika.Wir waren diesen Herbst mit dem Velo im Vinschgau (Südtirol) unterwegs. Hier lebt der Bauer in der Landwirtschaft überwiegend vom Obstanbau. (riesige Obstplantagen). Die Ernte, mit vorwiegend osteuropäischen Erntehelfern war im vollen Gange. Ich bin Imker mit bis 100 Bienenvölkern. Ich fragte einen solchen Obstbauer, wie geht bei euch die Befruchtung von statten. Ihr müsst doch Insektizide einsetzen. Daran haben doch die Bienenzüchter keine Freude. Seine Antwort: wir sind auf die Bienen angewiesen, also nehmen wir Rücksicht und arbeiten mit den Imkern zusammen. Wir spritzen nur nachts bei eingestelltem Bienenflug und geschlossenen Blüten. 1. Aha-Erlebnis. Aber was macht ihr gegen den Feuerbrand? Seine Antwort: Feuerbrand ist kein Problem. Immer wenn einer an seinem Baum ein welkes Ästlein sieht bricht er es aus und verbrennt es. Anschliessend desinfiziert er seine Hände. Die Kontrolle untereinander, weil existenziell für jeden, ist genügend gross. Ein allfälliger Querschläger wird korrigiert. Ganz wichtig ist eben die Beratung durch den Landwirschaftsberater. Dieser führte Kurse durch. Wir wollen uns doch nicht mit Antibiotika vergiften! Der Obstanbau im Vinschgau ist um ein vielfaches intensiver als im Thurgau, aber es ist bequemer mit der Giftspritze durch die Plantage zu fahren als den Kopf einzusetzen. Ja ein etwas grösseres Problem sind die Hochstamm-Bäume


  • Jack Heaton, 8400 Winterthur 16.11.2016 00:39
  • Volksschulamt scheut Verantwortung

    Leserbrief „Landbote“ 15.11.16 zu „Viel zu wenig Schwimmstunden: Schüler verpassen Lernziele klar“ Ich hätte mir erhofft, dass im Volksschulamt als Nachfolge von Herrn Wendelspiess endlich eine Amtsleiterin auf den Plan tritt, die wirklich Interesse und Verantwortung für die Vorgänge in der Volksschule zeigt. Aber nein, Frau Völger will erst tätig werden, wenn klares Recht verletzt wird. Dass die Auflagen und Ziele des Kantons zum Schwimmunterricht nicht erfüllt werden, reicht offenbar nicht. Was wäre denn, wenn statt 5 nur 2 Mathematiklektionen in der Woche erteilt würden und viele das Lernziel verpassen?? Aber eben, Dysnautiker (Schwimmprobleme) kann man ja vernachlässigen, doch Dyskalkuliker (Matheprobleme)? Ganz abgesehen davon, dass viele Kinder das Wasser überaus lieben ... Jack Heaton, Schulischer Heilpädagoge, Winterthur


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 15.11.2016 19:18
  • Swiss first Innländervorrang als Muss, Pflicht, Dank

    Armselig und unmenschlich präsentiert sich die Schweiz, wenn sie Menschen mit oder über 50 Jahren nicht mehr will in ein Arbeitsverhältnis einbinden, die arbeitslos geworden sind. Dafür soll jetzt der Vorstoss Innländervorrang weit und breit diskutiert werden. Ein Muss und eine Pflicht, die der Staat, das Parlament und jeder Arbeitgeber selbstverständlich anzunehmen und umzusetzen haben. Jeder und jede, die für seine Heimat Schweiz bis ca. 50 Jahre gearbeitet haben und arbeitslos wurden, haben das Recht weiter bis zur Pensionierung im Arbeitsverhältnis sein zu dürfen. Auch dann, wenn die Leistungen geringer ausfallen und ebenso der Lohn. So wird der Mensch nicht einfach aus der Lebensbahn geworfen, wo er nachher dem Staat viel viel mehr kostet, wenn er als Verlierer psychisch und physisch krank danieder liegt.


  • Lars Mullis, 8332 Russikon 11.11.2016 11:39
  • Überrascht?

    Überrascht? Eigentlich nicht. Die Dynamik wie sich der Rechtspopulismus heute in Amerika mit Trump manifestiert hat, beobachte ich schon länger, weltweit, national. Überrascht hat mich weder der Kommentar von Herr Köppel noch die Reaktionen der entsetzten PolitikerInnen, die mit ihrer Herablassung und ihrem verbissenen Widerstand dieses Richtig-Falsch-Spiel der rechtspopulistischen PolitikerInnen befeuern. Sie werfen den rechtspopulistischen WählerInnen so indirekt vor, dass sie unfähig sind, richtige Entscheide zu fällen, sie nichts aus der Geschichte gelernt hätten und ihre Ängste Panikmache sei. Ich frage mich, ob wir gelernt haben, unserem Gegenüber auf Augenhöhe zu begegnen, auch wenn es uns viel Toleranz abverlangt. Haben wir gelernt NEIN! zu sagen und damit auf Inhalte anstatt auf die Person zu fokussieren? Haben wir gelernt die Ängste aller Menschen ernsthaft verstehen zu wollen? Dabei stellt sich nicht die Frage, ob diese Ängste berechtigt sind, ob konstruiert oder nicht. Für jeden Menschen ist seine Wahrheit wahr. Diese WählerInnen werden nicht gehört, wenn wir uns nur über rassistisches und abwertendes Gelabber rechtspopulistischer PolitikerInnen aufregen und die WählerInnen mit diesen PolitikerInnen indirekt gleichstellen. Sie werden nicht in die Verantwortung eingebunden, wenn wir nicht zuhören und ihre Sprache verstehen wollen oder können. Mein Leserbrief greift kurz und die Welt ist komplex, keine Frage. Einige WählerInnen sind mit dieser Komplexität zu Recht überfordert und brauchen einfache Antworten. Einige PolitikerInnen brauchen klare Grenzen für ihr widerliches und opportunistisches Politisieren. Nicht mit der Herablassung und dem verbissenem Widerstand mit welchem Herr Steinmeier auf Trumps Wahl reagiert, sondern mit einem abgeklärten NEIN! und einem Angebot, so wie dies Frau Merkel tat. Es ist ein solches Auf- und Entgegentreten, das ich von den PolitikerInnen fordere, die mich und meinesgleichen vertreten. Leider werden es immer weniger. L. Mullis, Russikon


  • Jürg Hiltebrand, 8405 10.11.2016 22:26
  • Das Licht ist schliesslich zum scheinen da..

    Hat irgend jemand etwas anderes erwartet? Kaum geschlossen, ist das "Winterthurer-Vorzeige-Gebetshaus" bereits wieder geöffnet! Diejenigen welche bei uns (noch) "das Sagen" haben, fanden wie immer einen Weg der, mit Sicherheit hoch und heilig versprochen, einen geordneten Betrieb für die Zukunft garantiert..?!? Wie bis anhin darf weitergewurstelt werden, ohne News und Innovationen. Der oder die "neuen Verantwortlichen" bleiben aus nicht nachvollziehbaren Gründen (wie schon in der Vergangenheit) anonym. Unsere sprichwörtliche Naivität wurde längst schon erkannt und ist aus dem Alltag (unserer Gäste) nicht mehr wegzudenken. Im Gegenteil, es grenzt an ein Wunder, dass noch niemand (von uns) auf den Gedanken gekommen ist sie die Naivität, in unserer Bundesverfassung zu verankern! Ohne unseren Rechtstaat in Frage stellen zu wollen, muss dem Rechtssystem des Islam zu Gute gehalten werden, dass die Scharia s o w a s nie zulassen würde! Die Anzeichen einer weltweit politischen Wende nach ultrarechts, (DE, FR, NL, A, H, CS, SK, PL und nun aktuell sogar noch die USA), genügen anscheinend bei weitem nicht, aus unserer Gutmensch-Letargie zu erwachen! Dabei würde Mitte-Rechts völlig ausreichen..


  • Hans Peter Hofer, 8400 Winterthur 10.11.2016 18:24
  • Sankt Florians Politik

    Die Gemeinde Wiesendangen möchte dem Durchgangsverkehr zu Leibe rücken. Wiesendanger Automobilisten benutzen aber auch Strassen. Auch dieser Verkehr wird von anderen Anwohnern in anderen Gemeinden und Quartieren als Lästig empfunden. Ich frage mich was das alles soll. Auch ich möchte keinen Fremdverkehr bei mir zu Hause. Anderseits möchte auch ich nicht auf mein Auto verzichten. Also muss jeder Opfer bringen oder selbst mit Verzicht ein Zeichen setzen. Zum ganzen Bestreben kommt mir nur eines in den Sinn: Heiliger Florian beschütze mein Haus, zünde lieber andere an. Hans Peter Hofer, Winterthur


  • Walter Wuhrmann, 8542 Wiesendangen 10.11.2016 10:46
  • Schleichverkehr versus Lichtsignale – ein Rennen

    Diese Bericht oder -eher eine Glosse- in der Ausgabe vom 10. November beweist nur eines, dass mit der Testanlage das Resultat vorbestimmt werden kann. Kein potentieller Schleicher ist unterwegs von der alten Kaserne Winterthur zum Bahnhof Rickenbach-Attikon. Hätte man den Test praxisgerecht gestaltet, hätte dieses „Rennen“ am Kreisel im Hegifeld beginnen müssen und zur Autobahneinfahrt A7 und zur Autobahneinfahrt A1 führen müssen. Da hätte die gestellte Frage „Lohnt sich der Schleichweg?“ ernsthaft beantwortet werden können; aber niemals mit dieser Testanlage, schade um den Aufwand und das bedruckte Papier.


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 09.11.2016 17:36
  • US-Wahlen.

    Damit hat niemand gerechnet. Ist es nicht möglich das die Mittelschicht und die Armen US-Bürger die Globalisierung sowie die Imperiale Macht und auch andere innere Probleme zu denken geben und sie merkten, dass das Ganze mehr kostet als es einbringt. Dies hat dann zur Folge das ein Politiker wie Trump, die reale Probleme und Risiken in populistischer Weise ausspricht um so die Wähler für sich zu gewinnen. Nicht hinhören und den Puls fühlen wol- len bei den Bürgern , ist der Fehler des Establishment. Der Wahlsieg Trumps wäre ohne tätige Mithilfe, des Guten politisch korrektem Gegner(Establishment), ihn mit Verach- tung, Missachtung und ihn ständig grenzenlos massregelt, nicht möglich gewesen. Auch sollte man niemals Verkennen, wer in einer Demokratie der Souverän ist. Gewonnen hat die Demokratie!


  • Matthias Schawalder, 8400 Winterthur 08.11.2016 22:09
  • Interview mit Direktor der Universität Zürich

    Einige der grossen Religionen seien frauenfeindlich, argumentiert Herr Moore. Er fragt, weshab wir sie in "unserer" Gesellschaft dulden. Ich wundere mich sehr darüber, dass mit diesem Artikel geduldet wird, die Unterdrückung, Vertreibung oder Ausrottung bestimmter Menschen aus unserer Gesellschaft propagieren zu können. Matthias Schawalder


  • Ursula Bührer, 8472 Seuzach 07.11.2016 14:10
  • Sparmassnahme in Schulen und Kindergärten geht Lehrern zu weit

    In diesem Zusammenhang möchte ich einmal mehr aussprechen, dass ich es schlimm finde, dass Finanzen von Verantwortlichen nicht mehr so eingesetzt werden, dass Notwendigkeiten verantwortungsvoll wahrgenommen werden können. Da sind so viele Zwänge und Kässeli, die jedes Jahr wieder berücksichtigt werden wollen, dass daneben gespart werden muss, wo eigentlich nicht gespart werden darf. Wenn wir bei Kindern und der Ausbildung sparen, sägen wir den Ast ab, auf dem wir selber sitzen. Kinder sind die Zukunft - das wird immer wieder vergessen. Dazu kommt, dass solche Sparmassnahmen ausgedacht und Entscheide gefällt werden von Leuten, die leider oft keine Ahnung davon haben, was die Arbeit an der Basis wirklich erfordert und abverlangt - nicht nur in der Schule. Ich würde mich nicht mehr getrauen, daneben 82 Millionen zu verlangen für was für ein Gebäude auch immer. Wo stehen wir denn heute mit unseren Prioritäten und Interessen?


  • Martin Kieser, 8488 Turbenthal 06.11.2016 22:50
  • Tösstaler Schulfusion – die Waale weisen den Weg

    In den Herbstferien bin ich im Südtirol den Waalen entlang gewandert. Ursprünglich 600 Kilometer Wasserkanäle allein im oberen Vinschgau, geplant und erstellt vor Jahrhunderten. Logisch, dass mir beim Wandern einige Parallelen zur Tösstaler Schulfusion aufgefallen sind. Denn die Waale sind ein Paradebeispiel für ein Gemeinschaftswerk. Von weitsichtigen Bauern erdacht, über Dorfgrenzen hinweg beschlossen, gemeinschaftlich verwaltet. Und zum Nutzen aller. Stellen wir uns vor, dass nur ein Bauer, nur ein Dorf sich diesem Werk verschlossen hätte. Das ganze Bewässerungssystem wäre nicht möglich gewesen. Nun, eine Schulfusion über drei Dörfer hinweg ist gewiss nicht ein solches Jahrhundertwerk. Dennoch soll sie eine wichtige gemeinschaftliche Funktion erfüllen. Fünf Schulgemeinden haben sich zusammengesetzt und – ich zitiere die RPK Wila – einen überzeugenden Zusammenschlussvertrag erarbeitet. Ein Vertrag, der vieles regelt und noch viel mehr ermöglicht. Das kann viel bewirken, es ist aber einfach auch ein pragmatisches Werkzeug, mit dem auf Veränderungen besser reagiert werden kann. Ich kann nicht verstehen, warum in dieser Sache plötzlich so scharf geschossen werden muss. Gemeindebehörden, die ihren Kollegen und Kolleginnen aus gleichgestellten Behörden öffentlich schlechte Arbeit attestieren. Gemeindepräsidenten, die in geradezu peinlicher Manier über ihre „Gegner“ herziehen. Was steckt dahinter? Sind es die viel bemühten Ängste vor Fusionen? Ist es gar nur die klammheimliche Furcht, eigene Machtallüren einzubüssen? Schauen wir doch einmal ein bisschen um uns. Das Leben und die Dörfer verändern sich. Schon immer. Schulhäuser gab es früher in jedem Weiler. Heute sind die meisten geschlossen. Turbenthal und Hutzikon waren früher eigenständige Dorfgebilde. Heute wissen wohl die wenigsten überhaupt noch, wo Hutzikon liegt. Chöre gehen ein, Restaurants machen zu und Geschäfte verschwinden. Das ist bedauerlich. Aber Lamentieren und Verklären der Vergangenheit helfen einfach nicht. Behörden – gouverner, c’est prévoir – haben den Auftrag, weitsichtig und vorwärts zu schauen. Sie haben auf Bedingungen Antworten zu finden, die ihnen vielleicht nicht passen mögen, die aber nun einmal Tatsache sind. Wir können uns auf Veränderungen einstellen. Männerchöre aus dem WWT-Gebiet haben fusioniert. Im Glarnerland, wo es nur noch drei Gemeinden gibt, leben immer noch Menschen. In Dörfern. Denn – und das haben eventuell nicht alle Gemeindepräsidenten verstanden – Behörden haben an sich keinen Selbstzweck. Wir verstehen uns als Mitglied einer Gemeinschaft, eines Dorfes, einer Schule, einer Gruppe. Heimat hat wenig mit Ämtern und Behörden zu tun. Verwaltungen und Behörden dienen letztlich den Menschen. Und wenn es nötig ist, können sich diese administrativen Gebilde ohne grosses Aufheben verändern und anpassen. Genau um das geht es bei dieser Schulfusion. Es ist eine notwendige und sinnvolle Anpassung, nicht mehr und nicht weniger. Die heutige Schule – das stelle ich als aktiver Lehrer täglich fest – wird massgeblich von der Schulleitung und von der Bildungsdirektion geprägt. Hier werden die Weichen gestellt und Schule gemacht. Deshalb ist ein JA zur WWT-Vorlage kein Wagnis, keine Schicksalsentscheidung. Sondern einfach ein sinnvolles Zeichen für eine nötige und wohlbedachte Veränderung. Martin Kieser, Turbenthal


  • Marianne Zollinger, 8400 Winterthur 06.11.2016 13:38
  • Grüne Gentechnik? Artikel von Claudia Hoffmann, 4.Nov.

    Es ist sehr erstaunlich, dass Frau Hoffmann bei ihren Recherchen über die Gentechnologie auf keine kritischen Argumente gestossen ist. Aber es ist auch symptomatisch: Die mächtigen Konzerne im Agrobusiness setzen alles daran, über ihre PR-Kampagnen jegliche kritische Auseinandersetzung zu verhindern. Nicht zuletzt bekommen das Wissenschafter zu spüren, die bei ihren Untersuchungen zu unliebsamen Ergebnissen kommen wie der im Artikel erwähnte renommierte Professor Seralini. Sie werden massiv bekämpft, unter anderem mit Verleumdungskampagnen. Ob gesundheitliche Schäden durch gentechnisch veränderte Organismen befürchtet werden müssen, wird wohl noch lange umstritten sein. Viel schlimmer erscheinen auf jeden Fall die Schäden, die bei der Anwendung der Technologie entstehen. Gentechnisch veränderte Pflanzen gedeihen nämlich fast ausschliesslich nur zusammen mit dem jährlichen Einsatz von Millionen Tonnen von Pflanzengiften. Das sind beinahe unvorstellbare Mengen, die oft mit Flugzeugen grossflächig versprüht werden. Dass diese Gifte für die Menschen gesundheitsschädigend sind, kann von den Herstellern immer weniger bestritten werden. Die Klagen von betroffenen Bauern gegen die Konzerne häufen sich und werden von der Oeffentlichkeit zur Kenntnis genommen. Wie man sich leicht vorstellen kann, vernichtet das Gift nicht nur die Unkräuter, sondern fast alle Pflanzen in den riesigen Anbaugebieten. Es richtet somit grosse Schäden im ganzen Oekosystem an. Böden und Wasser sind verseucht. Bienen und andere Insekten sind davon betroffen. Beobachter und Experten sprechen von Oekozid. International sind Bestrebungen im Gang, dieses Verbrechen zu benennen und zu beweisen, damit es am internationalen Gerichtshof eingeklagt werden kann. So kann man eigentlich nicht über den Nutzen und die gesundheitlichen Folgen der Gentechnologie schreiben, indem man einfach die Versprechen der Gentech-Lobby übernimmt. Die Folgen bei der Anwendung der Technologie sind schwerwiegend und gehören in die Diskussion über die Zukunft unserer Landwirtschaft. In allen betroffenen Ländern gibt es Anstrengungen von Experten und Bauernorganisationen, die Macht der finanzstarken Konzerne zu brechen, um die Ernährung der gesamten Menschheit in Zukunft zu sichern - auf einer Grundlage, welche die Ressourcen der Erde sowie die Gesundheit der Menschen und die Lebensgrundlage der Bauern nicht zerstört.


  • Baumann Markus, 8405 Winterthur 06.11.2016 08:56
  • Heuchelei!!

    Zürcher Dachverband suspendiert AnNur-Verein Die Haltung des Dachverbandes ist die totale Heuchelei! Sie schliessen einen Verein aus der sich um den Islam stark macht! Betrachten wir doch mal was denn genau in der Moschee in Winterthur geschehen ist: Ein Gast- Imam wird eingeladen die Predigt zu halten. Der Imam kommt aus einem islamischen Land. Er bereitet sich verantwortungsvoll vor und beschliesst den Glauben und die Konsequenzen aus dem nicht so genau nehmen der Schriften aufzuzeigen, denn er will verhindern, dass die Gläubigen in aller Ewigkeit in der Hölle schmoren werden. Also wollte er ihnen das, was in den Schriften steht, herüberbringen. Hätte er diese Predigt in seinem Heimatland oder in jedem anderen islamisch dominierten Land gehalten, dann wäre seine Predigt mit dem Prädikat hervorragend versehen worden, weil er sich um seine Schäfchen kümmert, und sie über die Konsequenzen ihres Handelns aufgeklärt hatte. Wäre in dieser Moschee nicht ein Spion gesessen, der die Predigt via Smartphone aufgezeichnet dann publik gemacht hätte, dann wäre nichts passiert, weil sich die wenigsten Muslime dagegen gewehrt hätten. Ein Muslim kann sich ja nicht gegen seine heiligen Schriften aussprechen. Ja es ist sogar so, dass als Shirk (Todsünde ) betrachtet wird wenn eine Aussage eines Imams (Vorbeter) oder die heiligen Schriften anzweifelt wird. Eine Person mit gesundem Menschenverstand empört sich über solche Aussagen. Nur das Problem ist, dass die Aufforderung die Apostaten ( diejenigen sich vom Glauben entfernen oder den Glauben nicht richtig praktizieren) getötet werden müssen, so in den heiligen Büchern des Islam steht. Nicht nur im Koran sondern auch in den Hadithen und der Sharia (Umdat al Salik). Ein Imam (Vorbeter), der die heiligen Schriften des Islam In- und Auswendig kennt, der weiss genau, dass das so ist und er wir in der Öffentlichkeit das Gegenteil sagen. Es ist sogar so, dass er nicht einmal Sündigt, wenn er uns seine Lügen erzählen und so tut als ob sie einer von uns wäre. Weil das eines der Konzepte des Islams ist, das heisst Taqiyya: Ein Muslim darf nicht Lügen ausser die Ungläubigen darf man anlügen um sie über die wahren Absichten des Islams zu täuschen. Hätte der Islam die Taqiyya nicht erfunden, dann könnte sich der Islam nirgendwo verbreiten. Mit dieser Methode aber können sie so lange so tun als ob sie niemals die Absicht hätten, die Macht in dem Land in das sie ausgewandert sind, an sich zu reissen und dem Islam zum Durchbruch zu verhelfen, und so die wahre Absicht zu verschleiern. Diese Methode funktioniert hervorragend, und welcher der Einheimischen bemüht sich denn wirklich sich in die Schriften einer „Religion“ vertraut zu machen, die ihm Fremd und nicht sympatisch ist. Mit dieser Methode schaffen sie es sich hier festzusetzen und eine Generationen später hier als Einheimischer zu gelten. Die Geschichte vom Wolf im Schafspelz. Sie können versuchen mich zu widerlegen, das können sie aber nicht, weil ich seit 15 Jahren die heiligen Schriften des Islams studiere, ohne Muslim zu sein, und sie Herr Alimi und Ihre Aussagen durchschauen kann. Dank der politischen Korrektheit ist es nicht angebracht, dass die Medien über den Islam aufklären und so kommen sie in der Presse vor, und ihre Kritiker nicht, oder wenn, dann werden sie als Spinner bezeichnet (wie dem Komiker Andreas Thiel geschehen) . Wer sich gegen diese totalitäre Ideologie äussert wird als Islamophob abgekanzelt, ein Unglaublich raffinierter Begriff. (Wer will denn schon eine Phobie haben). Nur wer den Islam kennt, der hat keine Phobie, sondern der weiss genau, was die Zukunft bringen wird. Die islamische Kriegführung (der Jihad) ist sehr Effizienz. Attentate wie Charlie Hebdo in Paris bewirken genau das was beabsichtigt ist: es verstummt die Kritik am Islam und keiner wird es wagen, sich öffentlich dagegen auszusprechen! Gewalt wird hier im Westen als abscheulich betrachtet, und ein normaler Bürger mit gesundem Menschenverstand kann sich nicht vorstellen, dass eine Ideologie sich mit Gewalt verbreiten kann. Das ist aber genau der Grund weil es eben trotzdem so ist. Der Islam verbreitet sich schon seit 1400 Jahren sehr erfolgreich mit dem Schwert und ist die Ideologie, die sich immer noch am schnellsten verbreitet. Die Realität betrachtend muss ich konstatieren, dass wir das nicht aufhalten können, das hat noch niemand geschafft! Schlafen sie weiter liebe Winterthurer! Markus Baumann Hinterdorfstrasse 35 8405 Winterthur Markus.baum@nnmail.ch 079 429 50 64


  • Peter Briner, 8404 05.11.2016 09:53
  • Atomausstiegsinitiative

    Wir haben am 27.November die einmalige Gelegenheit mit einem Ja, aus dieser so schwer zu erfassenden Atom-Technologie auszusteigen und zwar gestaffelt, was absolut Sinn macht. Oh, hätten wir damals gewusst, dass es zu super Gaus kommen kann, dass es Strahlenabfälle von tausenden von Tonnen weltweit erzeugt, ohne dafür Endlager zu haben, dass Störrfälle nie offen und ehrlich kommuniziert werden, dass die Kosten nie transparent aufgezeigt werden. Wir hätten schon damals Nein, Danke gesagt. Machen wir das Beste daraus, Abschalten und auf Erneuerbare Energien umschalten.


  • Denise Dejung, 8405 Winterthur 03.11.2016 20:30
  • BÄNKE MIT LEHNEN!?

    Warum keine Bänke mit Lehnen? Kurz und bündig: Weil sich die Jungen auf die Lehne setzen, die Füsse auf der Sitzbank! Voilà. Warum nicht aus Holz? Weil die schönen Holzbänke der sinnlosen Zerstörungswut einiger "lustigen Gruppen" nicht gewachsen wären. Cest domage...


  • Sibylle Wäckerlin, 8408 Winterthur 02.11.2016 13:38
  • Neues Polizeigebäude

    Wir stimmen für oder gegen ein neues Polizeigebäude. Das bisherige sei viel zu klein und müsste für ca. 15 Millionen Fr. saniert werden. Anstelle eines Neubaus für 82 Millionen Fr. könnte doch die Stadt der Polizei vis a vis im Obertor die leerenRäume ehemals Einwohnerkontrolle übergeben? Der Ort am Obertor ist und bleibt für die ganze Stadt zentral.


  • David Hauser, 8400 Winterthur 02.11.2016 10:33
  • Ein wichtiger Ort

    Auf dem Friedhof Rosenberg ist ein schöner, kleiner Ort, zentral und doch diskret gelegen entstanden: Das neue Grabfeld für Kinder und - ganz besonders - ein Gedenkstätte für Engelskinder, also für Kinder, die noch vor ihrer Geburt gestorben sind. Das Mobile und die ganze Anlage sind feinfühlig gestaltet, mit einer sensiblen Symbolik. Dank einer modernen Formensprache und der lichten Bepflanzung - verspielte Kleinbäume und hohe Gräser - werden die Betroffenen Eltern von gut abholt. Die Trauer der Eltern über den Tod ihres ungeborenen Kindes ist oft sehr tief. Er trifft sie zumeist unvorbereitet, in einer Phase, die ganz auf neues Leben und Lebendigkeit ausgerichtet ist. Umso erschütternder und oft auch sprachloser ist die Situation. Ich hoffe, dass dieser Gedenkort den Eltern ins Leben zurück helfen wird. Die Idee dazu ist 2008 zunächst offen aufgenommen worden, ging dann aber den Weg der städtischen Sparbemühungen. Es brauchte viel leises Nachfragen und zuletzt einen Hinweis an der Veltheimer Landsgemeinde. Nun ist der Wunsch erfüllt. Herzlichen Dank an Stadtgrün und Stadt Winterthur! David Hauser, Alt-Gemeinderat und Mitglied Kirchenpflege Veltheim


  • Ewald Keller, 8404 Winterthur 04.11.2016 12:08
  • Kunst kommt von «Können»

    Ich teile die Ansicht der Leserbriefschreiber Theo Spinnler und Georg Frehner, dass Kunst einen festen Platz in unserer Gesellschaft haben soll. Leider haben aber offensichtlich beide nicht verstanden, WARUM «Kunst am Bau» die Winterthurer erneut empört. Die Geschichte mit dem KVA-Zaun für 380‘000.- Steuerfranken ist der berühmte Tropfen des Überlaufens. In der Mittelschule lernte ich von unserem Lehrer Dr. N. Zbinden (KME Zürich): «Kunst kommt von Können». Es ist eine besondere, das Durchschnittliche überragende Fähigkeit, welche einen Menschen zum Künstler macht. Ein Kunstobjekt ist etwas, das der «Normalsterbliche» nicht so «eins - zwei - drei» aus dem Ärmel schütteln kann. Betrachtet man den KVA-Zaun, sieht man das Gegenteil: Ein schlechten Scherz eines Lernenden, welcher ohne Führerschein die frisch einbetonierten Armierungseisen über den Haufen gefahren hat. Was bitte hat das mit Kunst zu tun ? Unweigerlich erhält das Andersen-Märchen «Des Kaisers neue Kleider» von 1837 eine neue Dimension! Tragisch genug, dass der Kaiser im Märchen nackt an den Umzug geht in der Meinung, er trage Kleider aus besonders gewobenen Stoff! Die Winterthurer Bevölkerung freut sich an echter Kunst. Künstlerisch gestaltete Zäune verschönern das Stadtbild seit langem zu aller Freude, so das Tor des Musikschulparkes an der Gottfried-Keller-Strasse oder der «tanzende Zaun» beim Brühlgut-Park. «Kunst» am Bau-Aktionen wie der KVA-Zaun stossen die arbeitende und zahlende Bevölkerung vor den Kopf. Die wirklich «Kunst»-Schaffenden täten gut daran, sich von solchen «Scheinkunstwerken» zu distanzieren. Auf Schreinerarbeiten kann man bei keinem Neubau verzichten, wie Herr Frehner unvorsichtigerweise vorschlägt, auf den 380‘000 Fr. teuren KVA-Zaun jedoch problemlos! Nicht auszudenken, dass das dringend benötigte Polizeigebäude an der Urne wegen des 500‘000 Fr «Kunst am Bau-Kredites» durch die Bevölkerung gar bachab geschickt werden könnte! Eben: «Kunst kommt von Können»!


  • Trudi Oehninger-Oertli, 8545 Sulz 29.10.2016 12:05
  • Halloweenscherz oder Architekturwunder? Auf den "Rosthaufen" folgt ein Frischluftwunder

    Seit Jahren wird Hauseigentümern empfohlen, Gebäudehüllen und Fenster zu sanieren mit dem Ziel, den Energieverbrauch zu senken. Und nun dies: die Stadt will ein Schulhaus bauen mit 28 Klassenzimmer und 28 Gruppenräumen, deren jeweiliger Zugang direkt aus dem Freien erfolgt. Den 30 Prozent "beheizte Fläche" die eingespart werden stehen die übrigen 70 Prozent gegenüber, deren Wärme durch das stetige Ein und Aus von rund 700 Schülern andauernd ins Freie verpufft. Das Ganze aus Glas und Stahl. Resultat: Backofen im Sommer - Eishalle im Winter. Ich kann nicht glauben, dass dies so funktioniert. Es ist zu befürchten, dass das Schulhaus zum angeblichen Schnäppchenpreis schnell zum Fass ohne Boden wird, da schon bald Anpassungen vorgenommen werden müssen.


  • Andreas Geering, 8409 Winterthur 28.10.2016 09:34
  • Das Kantonsspital Winterthur ist kein Sonderfall

    Regierungsrat Heiniger suggeriert, dass die heutige Rechtsform des Kantonsspital Winterthur ein Sonderfall sei. Deshalb müsse dieses in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Die Gleichung keine AG bedeutet Sonderfall ist aber falsch! So wurden in Affoltern und Uster die Umwandlungen der Spitäler in AGs an der Urne abgelehnt. In der Tat gibt es bessere Rechtsformen für Spitäler. Das Kantonsspital Graubünden und das Kinderspital in Zürich sind Stiftungen. Die Kantonsspitäler beider Basel, sowie von Luzern, St. Gallen und Schaffhausen sind öffentlich-rechtliche Anstalten. Winterthur ist somit keineswegs ein Sonderfall, wenn es keine KSW AG will. Der Kanton könne nicht gleichzeitig Auftraggeber und Leistungserbringer im Gesundheitswesen sein, wird als Argument für die Umwandlung in eine AG ins Feld geführt. Dieser Wiederspruch wird aber mit der vorliegenden Umwandlung in eine AG keineswegs aufgelöst, da die Aktien im Besitz des Kantons bleiben. Kurz die Aktiengesellschaft ist die falsche Rechtsform für unser Spital! Andreas Geering, Präsident CVP Winterthur


  • Karl Müller, 8472 Seuzach 27.10.2016 17:46
  • Gewerbe warnt vor Geisterdörfern: WARUM

    Der entscheidende Satz der klagenden Gewerbler im Artikel im Landboten vom 27. Oktober 2016 lautet: Sie würden auf den HOHEN Kosten sitzen bleiben. Dazu meine grundlegende Frage: WARUM SIND DIE KOSTEN SO HOCH ? Hier wäre ein starkes Engagement des Gewerbeverbandspräsidenten (Hrn. H. U. Bigler, FDP) zu fordern, dass die Preise für viele Waren auf durchschnittliches europäisches Niveau sinken, und schon wäre kein Grund zum "EINKAUFSTOURISMUS" mehr vorhanden. Von den Statistikern wird immer berichtet wir haben keine, oder sogar negative Teuerung. Was ist mit den Krankenkassenprämienerhöhungen, dem SBB Fahrpreisaufschlag, den Kosten für die Strassenbeleuchtung die über eine Strompreiserhöhung finanziert wird. Um nur einige Preisaufschläge zu erwähnen. Wann wurden z. B. die AHV-Renten letztmals erhöht? Und was ist mit Null- resp. Negativzinsen. Ich denke es gäbe einiges zu verändern, das sich schlussendlich auf eine Verringerung oder vielleicht auf ein gänzliches Verschwinden des beklagten Einkaufstourismus auswirken würde. In diesem Sinne ist die POLITIK gefordert.


  • Markus Baumann, 8405 26.10.2016 23:15
  • Islam ist keine Religion!

    Antwort zum Leserbrief von André Zuraikat: „Umstrittene An Nur Mosche“ Was lese ich Da? Sie wollen den Islam als öffentlich-rechtliche Religion anerkennen? Es ist ungeheuerlich wie naiv Sie sich zu diesem Thema äussern. Bevor sie sich für die Anerkennung des Islam als öffentlich- rechtliche Religion einsetzen, befassen sie sich bitte mit der Materie! Der Islam ist keine Religion sondern eine gewaltverherrlichende Nazi-Ideologie die im Deckmantel einer Religion daherkommt! Warum sage ich Nazi- Ideologie, weil genau wie die Nazis sich als den anderen überlegende Arier bezeichnen, bezeichnet der Koran die Muslime als Koran (3:110) „die beste Gemeinschaft auf Erden“ und die Ungläubigen bezeichnet der Koran (8:55) als „niedrigste Tiere“. Kommt Ihnen das Bekannt vor? Diese „Religion“ (Kroan 9:29) ruft auf zum Kampf auf gegen die „Leute des Buches“, bis sie sich zum Islam konvertieren oder Schutzgeld(Jizzya) bezahlen! So eine Organisation gehört verboten! Benennen sie mit bitte eines der 57 Länder die die Muslime in den letzten 1400 Jahren erobert haben (mit dem Schwert) das eine Demokratie ist, wo Meinungsfreiheit garantiert ist, wo die Menschenrechte eingehalten werden, wo es gleiche Rechte für Mann und Frau gibt! Es gibt keines. Nennen sie mir ein Land das eine signifikante Einwanderung von Muslimen hinter sich hat und nicht im Bürgerkrieg geendet hat? Den Libanon haben sie schon vergessen? Haben sie vergessen, wie die Kopten in Ägypten behandelt werden? Als „Dhimmi“ (Sharia „Reliance oft he traveler“ o 11) dürfen sie Leben, ohne Rechte, ohne Aussicht auf Erfolg im eigenen Land! Und nun wollen sie dass wir den gleichen Fehler machen wie die Libanesen, die eine massive Einwanderung von Muslimen ertragen haben und anschliessend in einem Bürgerkrieg untergegangen sind? Wenn sie nicht glauben wollen was der Koran sagt, dann lesen sie in den Hadithen nach. In Al Bukhari beispielsweise, einem der anerkanntesten Koranerklärers im Altertum , finden sie jeden Vers des Koran im Detail erklärt wie man ihn zu verstehen hat, und wenn sie immer noch nicht glauben können zu welch abscheulichen Gewalttaten der Koran aufruft, dann nehmen sie die Sharia zur Hand (Reliance of the traveler) und lesen sie dort nach wie diese Gewaltaufforderungen zu verstehen sind! Ich höre immer „radikaler“ Islam! Wissen wie man Jihadisten rekrutiert (übrigens jeder Muslim ist ein Jihadist sagt der Koran (5:34, 8:71, 9:40, 9:72, 9:87, 25:51, 49:14))? Indem man mit ihnen den Koran liest, und die Geschichtsfälschungen erzählt, die alle „radikalen“ Muslime erzählen. Das Märchen von der Unterdrückung der Muslime und dass sie sich Verteidigen müssen gegen diese dreckigen (weil Schweinefleisch essenden) Kufars (Niggerwort für die Ungläubigen) die aus jedem Anständigen Muslim einen Sünder und Abtrünnigen machen will, der deshalb anschliessend im ewigen Feuer in der Hölle schmoren muss! Ist das Radikal? Nein, das steht so in den"heiligen" Schriften. Wenn sie das ausführen zu was die „heiligen" Schriften des Islams die Gläubigen aufrufen, dann sie sie ein „Radikaler“? Nein dann sind sie ein ganz normaler Muslim der den „Glauben“ ernst nimmt! Denn all diese Muslime die sie als „Moderate“ bezeichnen sind in Wahrheit Ignoranten, die keine Ahnung haben, was die „heiligen" Schriften sagen und auch so von ihren Vorbetern (Imamen) belogen werden! Wenn einer diese Imame öffentlich auftritt, können sie sicher sein, dass er uns Ungläubigen etwas vormacht und genau das Gegenteil davon in seinen „heiligen" Schriften steht! Das hat sogar einen Namen. Es ist Taqiyya was so viel bedeutet wie: „Ein Muslim darf nicht Lügen, ausser einen Ungläubigen darf er anlügen um ihn über seine wahren Absichten zu täuschen! (Koran 3:28) Das beste Beispiel ist die Stellungnahme der Muslimverbände im interreligiösen runden Tisch des Kanton Zürich //www.rundertisch.ch/content/e269/index_ger.html lesen sie die Stellungnahme der muslimischen Dachverbände zu den Anschlägen in Paris. Dort schreiben sie: {Der Islam verurteilt jeglichen Mord und der Koran sagt unmissverständlich hierzu : „Wer einen Menschen tötet, handelt als er hätte er die Menschheit getötet.“} Stimmt das? Warum schreiben sie nicht wo im Koran es steht? Weil es so nicht da steht! Es steht nämlich (Koran 5:32): [Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne daß dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne daß ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; ] Sie sehen es geht hier nur um die Kinder Israels, also um die Juden. Den Juden wurde aufgetragen, dass wenn sie einen Menschen (in diesem Zusammenhang: Gläubige Muslim) töten…. Sollte das für alle Menschen und auch für Muslime gelten, dann müsste man das anders formulieren! Jeder Muslim ist ein Jihadist, und er soll sich den Ungläubigen anbiedern und so tun als ob er seinen Freund sei, aber im Herzen muss er immer ein Muslim bleiben, denn er hat die Aufgabe, die Übernahmen der Macht vorzubereiten, denn das Friedensland (Dar as Salam) ist das Land wo es nur noch Muslime gibt. Die meisten haben konvertiert, und die restlichen wurden enthauptet! Übrigens im selben Kapitel steht auch noch wie die Muslime unser Land bezeichnen: Land der Krieges (Dar al Charb) das ist dort, wo die Muslime eingewandert sind und die Macht noch nicht ergreifen konnten. Die einzige Aussicht auf erhalt unseres Landes und unserer freien Gesellschaftsform ist: Der Islam muss als Terroristische Ideologie eingestuft werden, und so alle Aktivitäten von Verbänden und Interessensgruppierungen zu unterbinden! Diejenigen die sich nicht von dieser totalitären Ideologie lossagen können sollen auswandern in eines der 57 islamisch dominierten Länder die sie schon erobert haben!! Lesen sie es nach, die Quellenangaben habe ich ihnen hingeschrieben, und kommen sie wieder und widerlegen sie mich!


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 26.10.2016 17:53
  • Polizeigebäude.

    Ein neues Polzeigebäude ist sicher von Nöten.Dabei wird zaghaft von eventueller Steuererhöhung geredet.Daraus muss ich schliessen, dass die auf dem Foto ver- schwommene Schale mit Aepfeln symbolisiert, ihr Steuerzahler müsst in denn sauren Apfel beissen. Ich versuche es, wenn es so weit ist, mit den dritten. Aber auch bevor man über die Kunst am Bau diskutiert. Sollte die Polizei zuerst das Kunststück vollbringen,das befahren von Gehwegen und Zebrastreifen mit dem Fahrrad, zu unterbinden und ihnen beibringen dass das Rotlicht(Ampeln) auch für sie gilt.Ich rede von Töss, bin aber überzeugt es wird in diversen Stadtkreisen nicht anders sein. Auch ich lasse das Licht im dunkeln brennen, zum signalisieren,hier ist jemand. Im Polizeigebäude aber, in der Nacht, sollte eigentlich kein Licht brennen, denn wenn alles dunkel ist,weiss man"Achtung" die gesamte Polizei ist unterwegs für unsere Sicherheit.


  • Hans Meier, 8405 Winterthur 26.10.2016 15:40
  • «Besser wäre, darüber zu diskutieren, den Islam als öffentlich-rechtliche Religion anzuerkennen»

    Bestrebungen die den Islam als öffentlich-rechtliche Religion anzuerkennen sind nicht neu. Mit diesbezüglichen und generell kritischen Äusserungen geht es in keiner Art und Weise darum, die gesamte muslimische Bevölkerung, die ja auch unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger sind, anzuprangern! Was hingegen der Koran preis gibt, sollte uns allen, ob Muslime, besonders aber Juden oder Christen zu denken geben. Darüber müsste man diskutieren können... Schönreden, grosszügig tolerant darüber hinwegsehen, um ja niemanden zu stigmatisieren, ist keine Lösung. Auch die seit Jahren zum Einweg verkommenen Dialoge führen nie aus der Sackgasse! Es ist eine Illusion zu glauben, die seriösen Probleme mit der Ideologie Islam mit einer öffentlich-rechtlichen Anerkennung in den Griff zu bekommen! Zudem darf die Sichtweise nicht nur auf die Schweiz reduziert werden. In der "Kairoer Erklärung der Menschenrechte" aus dem Jahre 1990, wird die Scharia als "alleinige Grundlage von Menschenrechten" definiert. Ganz allgemein und für alle Menschen, nicht nur für die Nachkommen des Propheten Mohammed. Wie können solche Werte denn mit den unsrigen kompatibel sein? Dass ausgerechnet immer wieder auch Christen sich dazu hingeben, dem Islam das Wort zu reden, ist in Anbetracht der täglichen, massivsten Verfolgungen mit Folter und Tod unserer Glaubensbrüdern und Schwestern geradezu grotesk. Anstatt sich für das Evangelium einzusetzen, mutieren solche politisch oder kirchliche Exponenten vielleicht sogar unbewusst, zu Sargträger der Kirche.


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 26.10.2016 10:49
  • Replique auf den Lesebrief von A. Zaraikat vom 26.10

    Es ist die Demokratie, die uns erlaubt praktisch Alles zum Ausdruck zu bringen was den einzelnen Menschen in diesem unserem abendländischen Lande bewegt. Da muss sich Herrn Zaraikat auch gefallen lassen, dass ich ihm vorenthalte mit seiner „Gutmensch“-Gesinnung sich in einer Einbahnstrasse zu bewegen. Es ist doch genau das was der politische Islam anstrebt, uns Andersgläubige zu Toleranz herauszufordern um selbst der Intoleranz treu zu bleiben, die Akzepttanz der islamischen Sonderheiten und Rechte einzufordern und dies mit dem Ziel die Weltherrschaft einer totalitären Ideologie zu etablieren. Da ich selbst 4 Jahre in einem rein islamischen Umfeld in Nordafrika gelebt habe, weiss ich wovon ich spreche und stehe voll hinter den professionellen Ausführungen einer Frau Saida Keller–Messahli eines Shams Ul-Haq und Hamad Abdel Samad („Der Koran“), dass im Koran die Botschaft des Hasses die Botschaft der Liebe grösstenteils übertüncht. Und solange das erstere die Extremtendenzen befeuert, scheint mir ein Dialog mit islamistischen Organisationen eine Zeitverschwendung. Dies nicht zuletzt, weil gemässigte Muslime deren es viele gibt nicht organisiert sind sondern still und leise (ohne Kopftuch, Tschador oder Niqab) ihrem Glauben huldigen – und das ist gut so!


  • René Truninger, 8307 Effretikon 26.10.2016 09:59
  • NEIN zum verschärften Planungs- und Baugesetz

    Humustourismus ist schädlich Humustourismus klingt in etwa so harmlos wie „Ferien auf dem Bauernhof“. Wer sich aber etwas genauer informiert, was das für die Natur genau bedeutet, wird schnell feststellen, dass dem definitiv nicht so ist! Es genügt nicht, eine Grasnarbe abzutragen und an einer anderen Stelle auf den Boden zu legen. In Tat und Wahrheit geht es um die Verschiebung von riesigen Mengen Erdreich! Beunruhigend ist ausserdem, dass die Wohnpreise weiter ansteigen werden, da der Humustourismus für Bauherren zusätzliche Kosten verursacht. Die Grünen und die Bauern waren bis vor wenigen Monaten noch vehement gegen diese Praktik. Mittlerweile haben aber wahrscheinlich gewisse Kreise erkannt, dass ein Teil dieser Zusatzkosten auf das eigene Bankkonto gelenkt werden können - was den Meinungsumschwung erklären könnte. Neben dem administrativen Mehraufwand (der Kanton Zürich rechnet mit mind. 2 neuen Stellen) wird es ausserdem schwieriger werden, Baulücken innerhalb von bestehendem Siedlungsgebiet zu schliessen, was die Zersiedelung zusätzlich fördern würde. Ich bleibe dabei: Aufgrund der hohen Kosten und des massiven Eingriffs in die Natur sollte der Humustourismus nicht zusätzlich gefördert werden. Deshalb sage ich überzeugt NEIN zum verschärften Planungs- und Baugesetz. René Truninger Kantonsrat SVP


  • René Truninger, 8307 Effretikon 25.10.2016 14:36
  • NEIN zum verschärften Planungs- und Baugesetz

    Humustourismus ist schädlich Humustourismus klingt in etwa so harmlos wie „Ferien auf dem Bauernhof“. Wer sich aber etwas genauer informiert, was das für die Natur genau bedeutet, wird schnell feststellen, dass dem definitiv nicht so ist! Es genügt nicht, eine Grasnarbe abzutragen und an einer anderen Stelle auf den Boden zu legen. In Tat und Wahrheit geht es um die Verschiebung von riesigen Mengen Erdreich! Beunruhigend ist ausserdem, dass die Wohnpreise weiter ansteigen werden, da der Humustourismus für Bauherren zusätzliche Kosten verursacht. Die Grünen und die Bauern waren bis vor wenigen Monaten noch vehement gegen diese Praktik. Mittlerweile haben aber wahrscheinlich gewisse Kreise erkannt, dass ein Teil dieser Zusatzkosten auf das eigene Bankkonto gelenkt werden können - was den Meinungsumschwung erklären könnte. Neben dem administrativen Mehraufwand (der Kanton Zürich rechnet mit mind. 2 neuen Stellen) wird es ausserdem schwieriger werden, Baulücken innerhalb von bestehendem Siedlungsgebiet zu schliessen, was die Zersiedelung zusätzlich fördern würde. Ich bleibe dabei: Aufgrund der hohen Kosten und des massiven Eingriffs in die Natur sollte der Humustourismus nicht zusätzlich gefördert werden. Deshalb sage ich überzeugt NEIN zum verschärften Planungs- und Baugesetz. René Truninger Kantonsrat SVP


  • Hans CATTANEO, 8404 Winterthur 25.10.2016 09:10
  • Detektive nicht erlaubt.

    Täterschutz durch Brüssel Wohl kaum jemand bedauert die Existenz der «Allgemeine Erklärung der Menschenrechte» von 1948, ein Dokument das als Basis eines Zusammenlebens der Menschen in Würde, Freiheit und unter rechtlichen Bedingungen, die den korrekten Bürger schützen sollen, ver-fasst wurde. Soweit so gut. Weniger schön ist die Interpretation von Teilen dieses Dokuments durch die Juristen am Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte in Brüssel. Einmal mehr, in diesem speziellen Fall die Unfallversicherer wie SUVA und Andere, werden nicht diejeni-gen, die kriminelle Taten aufdecken wollen geschützt, sondern jene die versuchen die All-gemeinheit zu betrügen. Täterschutz scheint in Juristenkreisen immer mehr Rechts-Basis zu werden, dies jedoch nicht nur in Brüssel. Ich gehen von der Voraussetzung aus, dass die Versicherungen nicht einfach so nach Lust und Laune Ihre Kunden observieren, sondern dass bei einem Einsatz eines Detektivs kon-krete Verdachtsmomente für einen Versicherungsbetrug vorhanden sind. Dieser Betrug wird ja in gewissen Kreisen als Kavaliersdelikt betrachtet und Erfolge in dieser «Sparte» sogar noch mit Stolz im Freundeskreis bekannt gemacht. Es ist aber nicht Betrug an den Versicherungen, sondern auch an uns allen, die wir mit un-seren Prämien diese doch auch sozialen Werke finanzieren. Was die Richter in Brüssel nun dazu bewogen hat ein Urteil zu fällen, das den Organisatio-nen verbietet entsprechende Investigationen zu veranlassen um kriminelle Betrügereien zu unterbinden ist für mich nicht nur schleierhaft sondern auch unverständlich. Allerding sind die Entscheide dieses Menschenrechts-Gremiums nicht das erste Mal Grund für ein Kopf-schütteln. Hans L. Cattaneo Winterthur


  • Jürg Keller, 8461 Oerlingen 22.10.2016 11:26
  • Der einzige sichere Weg zum Atomausstieg

    Was wären die Folgen eines Nein zur Atomausstiegsinitiative? Der Ausstieg würde entsprechend der Energiestrategie 2050 erfolgen, das heisst, die AKWs würden weiterlaufen, solange sie das ENSI für sicher befindet. Sie würden also abgestellt, wenn sie unsicher sind. Halt, wie das? Wir sollen das Risiko eingehen, zu warten, bis ein AKW ernsthafte Sicherheitsmängel aufweist? Für mich ist das definitiv zu spät! Und weiter: Ein Nein würde den Atomkraftbefürwortern Aufwind geben. Sie wittern jetzt schon die Chance, nach einen Nein die ganze Energiestrategie 2050 zu kippen oder mindestens nochmals substantiell zu verwässern. Vielleicht würden sogar neue AKWs wieder möglich. Der einzige sichere Weg für einen klaren, gut geplanten Atomausstieg ist ein Ja zur Initiative!


  • Theres Krämer, 8400Winterthur 21.10.2016 16:40
  • Blaues Schaf vom Balkon geklaut!

    Selma und mein Gschpänli sind schockiert, dass ein blaues Schaf unserer Grossfamilie an der Neustadtgasse gestohlen wurde! Wir Beiden stehen beim Hauptbahnhof auf einer Terrasse, im 6. Stock. Wir haben eine grosse Weitsicht über das Geschehen von Winterthur, und unsere Aufmerksamkeit wird gross sein, die Diebe zu finden. Unsere Sponsoren haben wir gebeten, uns zu unterstützen. Bei dieser Gelegenheit wollen wir einmal allen "orangen" Männer danken, die in den letzten Monaten fleissig am Ausbau des Bahnhof Winterthur arbeiten. Wir konnten beobachten, wie sie bei grosser Hitze diesen Sommer und über viel lange Nächte ihre anspruchsvolle Arbeit verrichtet haben. Ein grosses Kompliment!!! Nun hoffen wir, dass das "verlorene Schaf" bald wieder aufgefunden wird! Selma und das Gschpänli


  • André Zuraikat, 8400 Winterthur 21.10.2016 15:48
  • Islam als öffentlich-rechtlich anerkannte Religion

    In den letzten Tagen wurde im Landboten über die An’nur-Moschee (als Arabist darf ich behaupten, dass die Schreibweise falsch transkribiert ist und überprüft werden sollte) berichtet. Als Lokalpolitiker und gläubiger Christ ist es mir ein Anliegen, zum Thema Stellung zu nehmen. In erster Linie verurteile ich jede Form von Radikalisierung und Anstiftung zur Gewalt. Meines Erachtens dürfen wir aber nicht aufgrund einiger weniger radikaler Köpfe gleich die gesamte muslimische Bevölkerung und somit unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger anprangern. So eine kollektive Pauschalverurteilung entspricht weder unserer Rechtsauffassung noch wäre es nach unserer Verfassung, die das Verhältnismässigkeitsprinzip festschreibt. Wir dürfen nicht eine Abschottungspolitik zulassen, sondern besser den Dialog suchen und eine Konsenspolitik anstreben. Nicht nur mit Vertreterinnen und Vertretern des Islams, aber sowohl mit Interessengruppen des Judentums als auch mit Anhängern des Christentums. Dies entspricht unserer Schweizer Kultur, auf die wir zu Recht stolz sein dürfen und die wir immer wahren sollten. Eine Schliessung der Moschee löst nicht das Problem. Besser wäre darüber zu diskutieren, den Islam als öffentlich-rechtliche Religion anzuerkennen. Nur so können wir nachhaltig eine Radikalisierung - besonders von jungen Leuten - bekämpfen. Eine rechtliche Anerkennung schafft nicht nur Gleichberechtigung zwischen allen Religionen, sie schafft auch mehr Transparenz. Die Muslime hätten so die Möglichkeit, eine eigene Steuer zu erheben, womit sie für qualitativ besseren Religionsunterricht, Seelsorge oder zum Beispiel auch für die Betreuung in Gefängnissen sorgen könnten. Durch eine bessere Ausbildung dank einer Anerkennung, liessen sich Extremismus-Tendenzen präventiv vermeiden. Die Religionsfreiheit, wie sie in unserer Verfassung festgehalten ist, muss von allen respektiert werden. Umgekehrt gilt aber auch, dass alle, die hier leben und von unseren Freiheitsrechten profitieren, unsere Gesellschaftsnormen zu akzeptieren. Dazu gehört auch, sich die Hand zu geben.


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 20.10.2016 08:26
  • Salafisten von Winterthur anti Porta

    Waehrend im Fraumuenster Oberhäupter verschiedener Religionen - im Schatten des alles ueberragenden Dalai Lamas - Toleranz und zum Frieden aufrufen, ruft die Al Nur Mosche in Hegi zum Jihad und Widerstand gegen die Schweizer Verfassung auf. In Toess jubeln 1000 Tuerken dem APK Abgesandten Metin Kueluenk zu, der stellvertretend fuer den Menschenrechts verachtenden Erdogan mit der Vernichtung der in der Diaspora lebenden Guelen Anhaenger droht. Von Toleranz oder der Umsetzung der anscheinend von Mohamed propagierter Friedfertigkeit keine Spur. Ich kann deshalb der von Experten wiedergegebenen Aussage nicht widersprechen, dass der Islam auf weiter Strecke keine Religion mehr ist, sondern eine totalitaere Ideologie, wie wir ähnliche im Abendland aus den Geschichtsbüchern des letzten Jahrhundert her kennen. Warum also nicht mit gleicher Werfe - wie mit Recht - gegen die Neonazis vorgegangen wird, nicht auch den Salafisten von Winterthur das Handwerk legen und erstmal die Verteilung des Korans durch Lies verbieten und die Mosche in Hegi schliessen, wie es auch in Deutschland unwidersprochen geschieht.


  • Michael Gross, 8400 Winterthur 19.10.2016 18:13
  • Sexismus-Debatte

    Was für ein zynischer „Aufschrei“ von Mattea Meyer in der Sexismus-Debatte. War es nicht Mattea Meyer, die als Vizepräsidentin der Juso die Nacktkampagne mit Daniel Vasella und Oswald Grübel im Rahmen der 1:12-Initiative veranstaltete? Auch Vasella oder Grübel wollen nicht „auf ihren Körper reduziert werden“. Ist es der Sache wirklich dienlich, wenn sich Exponenten wie Meyer als Moralapostel darstellen oder nennt man das dann einfach billigen Populismus? Michael Gross, Gemeinderat SVP


  • Christoph Baumann, 8400 Winterthur 18.10.2016 15:28
  • Problemlösung statt -bewirtschaftung

    Zur SVP-Forderung nach einer Schliessung der Al nur Moschee Einig sind wir uns alle, Gewaltaufrufe sind in unserem Land nicht tolerierbar. Eine Schliessung der Mosche, alleine aufgrund der privaten Recherchen von Herrn Ul Haq, zu fordern ist nicht die verlässliche Grundlage für solche Schritte. Solche Forderungen sind populistisch und tragen nichts zu einer Lösung bei. Im Gegenteil damit werden einzig Ängste, Unverständnis und auch Hass geschürt. Das ist Problembewirtschaftung und eben nicht Problemlösung. Wenn ein Strafbestand besteht, so muss dieser selbstverständlich polizeilich geahndet werden, das wäre dann aber eben mehr als eine einfache Schliessung der Moschee. Wir müssen unseren rechtsstaatlichen Weg beschreiten. Wichtig für eine wirkungsvolle Arbeit im Bereich der Radikalisierung ist die Stärkung der Zusammenarbeit, mit der neuen Fachstelle, mit der Schulsozial- und Jugendarbeit und natürlich mit den zuständigen Diensten des Bundes. Ich denke den verantwortlichen Personen ist das bewusst. Nur schon die personellen Wechsel in der Al Nur Moschee zeigen, dass man hinschaut und die Zusammenarbeit intensiviert hat. Dies ist der erfolgsversprechende Weg, das zeigt das als Best Practice geltende Beispiel der Stadt Vilvoorde in Belgien deutlich. Davon konnte sich eine Delegation unter Jacqueline Fehr, an der auch die Stadt Winterthur beteiligt war, überzeugen. Wir wollen dem Problem der Radikalisierung wirkungsvoll begegnen und dazu braucht es nicht die Ausgrenzung, sondern im Gegenteil eine Stärkung des Kontakts, der Zusammenarbeit und der interkulturellen Vernetzung. Christoph Baumann


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 17.10.2016 12:46
  • Der lange Arm von Erdogan.

    Ich kann es kaum glauben, da k0mmt ein AKP vertrauter von Herrn Erdogan, in die Schweiz um zu politisieren.Die Obrigkeit lässt es zu dass ein Erdogan Anhänger eine Hexenjagd gegen anders denkende veranstalten kann.. Wie kann man nur solche gefährliche schürende Reden, dulden. Wollen den wir solche Konflikte in der Schweiz.Ist das die von uns gross geschriebene Integration, der türkisch islamischen Mitmenschen? Es gibt ein Satz von Claud Cueni der zum nachdenken anregt:Sie(Muslime)benut-zen die liberalen Gesetze der freien Welt, um ihren Traum einer unfreien Welt, zu verwirklichen.


  • Max Baumann, 8408 Winterthur 18.10.2016 12:54
  • Missachtung der Demokratie durch Initianten

    Nachdem diverse Einsendungen des Leserbriefschreibers Karl Meier-Zoller unwidersprochen geblieben sind, es wieder einmal höchste Zeit für eine Erwiderung. Was in seinem Schreiben zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative im Nationalrat zuerst unangenehm auffällt, ist die abfällige Art und Weise, in der er sich über die Stellungnahmen diverser "Professoren" äussert. Daraus spricht ein Anti-Intellektualismus, wie er schon von den Faschisten praktiziert wurde und der in seiner Widerlichkeit nur noch übertroffen wird durch denjenigen von Leuten, die selber Lizentiaten oder Doktoren sind, die sich aber damit bei leicht beeinflussbaren Stimmbürgern immer wieder billige Vorteile verschaffen können. In SVP-Kreisen ist diese Haltung bis in allerhöchste Chargen besonders beliebt; Namen müssen da nicht genannt werden, sie sind allgemein bekannt. Zum Zweiten ruft der in der Überschrift genannte Tenor des Leserbriefes ("Die schlimmste Missachtung der Demokratie liegt vor, wenn Volksabstimmungen nicht mehr umgesetzt werden"), der im Brief selbst als Satz zwar nicht erscheint, nach einer deutlichen Richtigstellung. Nein, Herr Meier-Zoller, die schlimmste Missachtung der Demokratie liegt nicht in der Art und Weise, wie der Nationalrat versucht hat, die von Anfang an von vielen Experten (eben den verhassten Professoren) als nicht umsetzbar bezeichnete Initiative ins Recht zu setzen. Die allerschlimmste Missachtung der Demokratie liegt darin, dass verantwortungslose Politiker im Wissen um die Unmöglichkeit der Umsetzung die Initiative dem Stimmvolk zur Abstimmung vorlegten und zur Annahme empfahlen. Auch im Wissen natürlich, dass die Unmöglichkeit der Umsetzung ihnen weitere Gelegenheiten zur persönlichen Profilierung bieten würde. Als Beispiel sei hier nur (der studierte) Nationalrat Köppel erwähnt, der jeweils fast platzt vor gespielter Empörung, wenn er sich vor Publikum über dieses Thema auslassen kann.


  • Albert Schafflützel, 9016 St. Gallen 13.10.2016 15:41
  • Krankenkassenprämien sparen

    zu Ihrem Artikel von heute "Tiefere Prämien für Familien" Als Rentner wechsle ich jedes Jahr zur Kasse mit dem günstigsten Prämienangebot. Dort wähle ich die höchstmögliche Franchice. Für die Vorauszahlung der Jahresprämie erhalte ich einen Rabatt. Zudem gehe so wenig wie möglich zum Arzt. Bis heute geht meine Rechnung auf!


  • Christof Bürgi, 8404 Winterthur 13.10.2016 10:36
  • Die Masseneinwanderungsinitiative verhindert sich selbst

    Die Masseneinwanderungsinitiative verlangt im Absatz 2 ausdrücklich Kontingente für Einwanderer. Im Absatz 3 wird ebenso ausdrücklich dem Interesse der Wirtschaft Vorrang eingeräumt. Eine Umsetzung, welche die Bilateralen gefährdet, ist aber nicht im Interesse der Wirtschaft. Auch Kontingente, die zu einer erheblichen und dauerhaften Reduktion der Zuwanderung führen würden, sind nicht im Interesse der Wirtschaft. Der vom Volk angenommene Initiativtext selbst verhindert also eine griffige Umsetzung. In letzter Zeit ist es Mode geworden, unausgegorene Initiativtexte einzureichen und mit völlig falschen Versprechungen zu bewerben. Wenn die Initiative dann vorhersehbarerweise nicht zum gewünschten Ergebnis führt, wird das ganze auf eine falsche Umsetzung oder Anwendung geschoben. Das ist es, was die direkte Demokratie gefährdet, nicht die angebliche Missachtung des Volkswillens. Letzteres kommt leider durchaus vor, ist aber viel seltener, als behauptet.


  • Monika Imhof, 8406 Winterthur 10.10.2016 20:59
  • AG Integration der Tösslobby einverstanden mit Antwort Stadtrat Interpellation Steig

    Leserbrief auf Antwort des Stadtrates Interpellation «Steig – ein Problemquartier?» Die Interpellation, deren Beantwortung durch den Stadtrat seit kurzem vorliegt, ist eine politische Reaktion auf den NZZ-Artikel über die Steig im März dieses Jahres, der zu heftigen Reaktionen geführt hatte. Im Stadtteil Töss blieb man nicht untätig: Fast gleichzeitig mit der Veröffentlichung der Antwort des Stadtrates auf die Interpellation fand Ende September 2016 die erste Steig-Teilet statt. Die AG Integration, eine Arbeitsgruppe der Tösslobby, hat zusammen mit den Fachstellen Quartierentwicklung und Integrationsförderung die Steigemer und Dättnauer Bevölkerung eingeladen, gemeinsam in der Freizeitanlage Zeit zu verbringen, Ideen zu diskutieren und die mitgebrachten Köstlichkeiten zu geniessen (Bilder der Steig-Teilet sind auf www.toess.ch zu sehen). Die Idee war, mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Steig in einen Dialog zu kommen, erste Ideen abzuholen. Dies ist gelungen, Kontakte wurden geknüpft, die Kinder amüsierten sich ebenfalls mit dem Spielbus. Wir haben festgestellt, dass die Steig nicht in erster Linie innere Probleme hat, sondern Verbesserungspotential und Wünsche nach öffentlichen Ressourcen. Die AG Integration hat deshalb mit grosser Genugtuung die Antwort des Stadtrates zur Kenntnis genommen. Wir sind genauso wie der Stadtrat der Meinung, dass die Bedeutung der Quartierentwicklung für die Siedlungen Dättnau – Steig gross ist. Wir haben uns bereits im Rahmen des Projekts Töss mit ganzer Kraft für den Aufbau und die Erhaltung der Quartierentwicklung in Töss eingesetzt, weil es unsere Überzeugung war und ist, dass mit einer Präsenz vor Ort die Gelder für die Quartierentwicklung effektiver eingesetzt werden können. Die Zusammenarbeit an der Steig-Teilet mit den städtischen Stellen war sehr gut und zeigt uns, dass solche Kooperationen zielführend sind. Wir unterstützen daher das Ansinnen, für das Jahr 2018 die personellen Ressourcen der Quartierentwicklung wieder auszubauen und so die Voraussetzungen zu schaffen, in der Steig wieder aktiv zu werden. Genauso begrüssen wir, dass für die Gemeinschaftsanlage Steig eine Sanierung und ein Konzept für den künftigen Betrieb geplant ist. Wir freuen uns, dass der Stadtrat Handlungsbedarf sieht und konkrete Massnahmen geplant sind. Unsererseits werden wir das Thema weiterverfolgen und unseren Beitrag zu einem friedlichen Zusammenleben leisten. Mesut Gönç, Präsident AG Integration Monika Imhof, AG Integration


  • Beata Sievi, 8400 Winterthur 06.10.2016 22:10
  • Café-Bistro am Römerholz

    Wer nach dem Rundgang durch die bezaubernde Sammlung Oskar Reinhardt einen wohltuenden Ort der Entspannung sucht, findet ihn im Café-Bistro am Römerholz gleich nebenan, wo das Wirte-Ehepaar Salamin hoch über Winterthur mit welschem Charme immer wieder eine Atmosphäre des Wohlbefindens schafft. Da pflanzen sich die Schwingungen der Bilder und Meisterwerke fort in den Köstlichkeiten aus Küche und Keller. Wirt und Wirtin verstehen es meisterhaft, ihr kulinarisches Angebot fein zu komponieren und im Gast besondere Gaumenfreuden zu wecken. Die herzliche Aufmerksamkeit dem Gast gegenüber zu erfahren ist ein Erlebnis, das ich immer wieder mit Dankbarkeit annehme. Und nun soll es diese einzigartige Oase im neuen Jahr nicht mehr geben? Warum denn das? Die Pacht wurde - ohne Absprache mit dem Wirte-Ehepaar - neu ausgeschrieben und da stehen sie plötzlich mit "leeren Händen" da, der Wirt zwei Jahre vor der Pensionierung. Da regen sich in mir Gefühle der Wehmut und des tiefen Bedauerns: Ich kann es nicht fassen. Sind Dankbarkeit, Gesprächsbereitschaft und Wertschätzung Fremdwörter geworden? Ich hoffe sehr, dass sich eine Tür des Entgegenkommens öffnet, sodass die Sonne im Café-Bistro am Römerholz Ende Jahr nicht untergeht . . . Mit freundlichen Grüssen Beata Sievi


  • Rudolf Bodmer, 8312 Winterberg 06.10.2016 21:44
  • US-Botschafterin löst Kopfschütteln aus

    US-Botschafterin Suzan LeVine beklagt, dass Schweizer Banken die Konten amerikanischer Kunden in der Schweiz schliessen und diese keinen Zugang zu Bankdienstleistungen mehr hätten. Das ist angesichts der Fakten, die Frau Le-Vine anscheinend unbekannt sind, kein Wunder: Jede Person amerikanischer Nationalität, die bei einer Schweizer Bank ein Konto hat oder eröffnet, unter-liegt dem Generalverdacht der amerikanischen Behörden, Steuern zu hinter-ziehen. Jede Schweizer Bank, zu deren Kunden Personen amerikanischer Nati-onalität zählen, unterliegt dem Generalverdacht, bei der Steuerhinterziehung behilflich zu sein. Mit dieser Taktik und dem Ruf nach weltweiter Transparenz bei ausländischen, aber natürlich nicht amerikanischen Banken (Fatca-Abkommen, automatischer Informationsaustausch) hat sich Amerika inzwi-schen zum weltweit grössten Anbieter für Personen und Gesellschaften entwi-ckelt, die Steuern hinterziehen oder Geld verstecken wollen (z.B. in Delaware, South Dakota oder Nevada). Angesichts dieser verlogenen Politik hat der ame-rikanische Staat allein sich selber zuzuschreiben, wenn US-Bürger im Ausland mit einer gewissen Zurückhaltung bedient werden.


  • Marcus Naegeli, 8486 Rikon im Tösstal 06.10.2016 09:15
  • Schweizer AKW vom Netz!?

    Zugegeben, Kernspaltung ist nicht ungefährlich, wie Staumauern auch! Restrisiko soll das sein? Tschernobyl liege vor der Haustür, werden wir belehrt! Wovon niemand spricht: Zu Jahresbeginn 2014 waren weltweit 72 Kernkraftwerke im Bau - 176 sind projektiert. Nur zwei Länder diskutieren ernsthaft den Ausstieg aus der Atomenergie (Tagesanzeiger 2014!) Marcus Naegeli, Zell


  • Aeschlimann Peter, 8406 Winterthur 11.10.2016 11:04
  • Koran gratis Verteilung

    Meine Lebenspartnerin raucht (leider) Auf jedem Zigaretten-Päckli steht steht die Warnung geschrieben: Rauchen kann tödlich sein, oder: Rauchen kann Ihnen und der Umgebung schweren Schaden zufügen. Sind die Raucher jetzt Selbstmörder und Attentäter? Auf der Strasse wird der Koran gratis verteilt.Warum wird da mit keinem Aufdruck vor dem Inhalt gewarnt, den darin wird zum töten aufgerufen. Wo sind da die Behörden oder irgendwelche Vereinigungen? Dazu noch ein nachdenklicher Satz aus dem Buch"Gordlen Sun" von Claude Cueni über den Islam:Sie benutzen die liberalen Gesetze der freien Welt,um ihren Traum einer unfreien Welt zu verwirkli- chen. Ich ahne nichts gutes.


  • Peter Abegglen, 8405 Winterthur 05.10.2016 13:25
  • Immense Schäden durch Konkurse

    Im Landbote, wie auch in andern Zeitungen liest man immer wieder von der steigenden Zahl an Konkursen. Nicht erstaunlich ist, dass es sich meist um Firmen von ausländischen Staatsbürgern aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus der Türkei und von afrikanischen Staaten handelt. Diese Leute fügen unserem KMU und vielen Privatleuten immensen Schaden zu. Unser Gesetzgeber könnte diesem Malheur Abhilfe schaffen, und zwar dahingehend, dass solche Betreiber von zum Teil Scheinfirmen bei einem Konkurs das Bleiberecht verlieren würden. Da würde sich sicher der eine oder andere überlegen, schnell eine Firma zu gründen um sie kurze Zeit später wieder an die Wand zu fahren.


  • Jürg Hiltebrand, 8405 Winterthur 11.10.2016 11:12
  • Geschwafel im Gesundheitswesen

    Ein Beispiel zur Sache: Vor etlichen Jahren liess ich zwei Diskushernien (Bandscheiben) per Laser behandeln. Kosten: 5200 Franken (Bar vor dem Eingriff). Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse (KVG), Fehlanzeige! Der Intervention meines Hausarztes sei Dank wurden mir aus der Zusatzversicherung (VVG) (ausdrücklich ausnahmsweise) 3900 Franken rückerstattet. Dies alles vor dem Hintergrund, dass konventionelle Eingriffe an den Bandscheiben in aller Regel Kosten ab ca. 20000 Franken (mit Luft nach oben) generieren, auch heute noch ein mehrfaches Risiko darstellen und in vielen Fällen MEHRMALS durchgeführt werden müssen, von den KK aber stillschweigend (auch MEHRMALS) übernommen werden. Fazit: Meine gelaserten Bandscheiben sind, wie nach einem konventionellen Eingriff auch, nicht neu, sondern ganz einfach "nur" mit einem ANDEREN Verfahren repariert. Und das nachhaltig, bin ich doch seit diesem Eingriff weitgehend schmerzfrei. Ich habe also meiner Krankenkasse zig-Tausend Franken erspart. Als Dank dafür wollte man mir zuerst nicht einmal den im Verhältnis läppischen Betrag zurückzahlen. Und noch dies:Infolge Pension unseres langjährigen Hausarztes sind wir nach bald 40 Jahren gezwungen einen "Neuen" zu suchen. Nach mehreren schriftlichen und mündlichen "BEWERBUNGEN" war unsere Suche glücklicherweise doch noch von Erfolg gekrönt. Soviel zum Eidgenössischen Gesundheitswesen.


  • Benjamin Kellerhals, 8408 Winterthur 03.10.2016 17:43
  • „Konservatorium prüft Rechtsweg“ (Landbote 27.09.2016) Winterthurer Musikschulen leiden unter Spardruck im Kanton

    Musikunterricht hat erwiesenermassen eine enorme Bedeutung als Bildungsbestandteil und geht weit über ein einfaches Freizeitangebot hinaus. Er bereichert unser Zusammenleben in gesellschaftlicher, kultureller, sozialer und integrativer Hinsicht. Das weiss auch die Schweizer Bevölkerung, denn sie hat im September 2012 mit stolzem Mehr von 73% den Verfassungsartikel „Musikalische Bildung“ angenommen. Die Bevölkerung will ausdrücklich die Förderung des Musikunterrichts an Musikschulen wie an der Volksschule, aber auch ein besseres Ausbildungskonzept für musikalisch begabte Kinder und Jugendliche. Damit bekam der Berufsstand der Musiklehrpersonen eine längst verdiente Anerkennung in der Bevölkerung, welche von der Politik nun aber vollkommen missachtet wird. Mit den Worten „Dieses Gesetz braucht es nicht.“ empfahl Regierungsrätin Steiner im vergangenen März dem Kantonsrat die Ablehnung eines neuen Musikschulgesetzes, was denn auch geschah und nun verheerende Folgen zeigt: Anstatt endlich zeitgemässe Rahmenbedingungen für den Musikunterricht zu schaffen, droht an vielen Orten ein Rückschritt um viele Jahrzehnte, zumal im Sog des Kantons auch viele Gemeinden die Sparschraube anziehen. Die Lehrpersonen der Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung (JMSW) leiden seit Jahren unter Raumknappheit und ungeeigneten Unterrichtsräumen. An der Musikschule Prova führten Finanzengpässe im letzten Jahr zu temporärem Verzicht auf den Lohnstufenanstieg. Folgenreich ist nun die Streichung der Kantons-Gelder ans Konservatorium Winterthur, welches mit seinem über Jahrzehnte aufgebauten Know-How etwa essentiell dazu beiträgt, dass auch in Zukunft noch Schweizer Nachwuchsmusiker eine Chance haben, den Musikerberuf zu ergreifen. Es droht ein substanzieller Verlust für die musikalische Bildung der ganzen Region Winterthur bis in die Ostschweiz. Was ist der Sinn hinter dieser Politik? Soll nun zuerst einmal möglichst viel zerschlagen werden, bevor die Verfassung umgesetzt wird? IG Musiklehrpersonen Winterthur: Erika Peter, Paolo Vignoli (Prova), Andreas Aeppli (JMSW), Elisabeth Trechslin, Benjamin Kellerhals (Konservatorium), Sibylle Schuppli (Muv.ch), Diego Bacchetta (SMPV)


  • Christof Bürgi, 8404 Winterthur 03.10.2016 12:37
  • Angenommen und doch abgelehnt

    Um den Streit um das Abstimmungsergebnis in Ungarn zu verstehen, muss man deren demokratischen Gepflogenheiten ein wenig kennen. Für die Abstimmungsgegner ist es dort nicht üblich, Nein zu stimmen, sondern die Abstimmung zu boykottieren. Das geht vermutlich zurück auf die Sowjetunion, wo ein offenes Nein zu Parteivorlagen gefährlich war, aber es hat dank des 50%-Quorums bis heute überlebt: Da ein Volks-Ja nur bei einer Stimmbeteiligung von mindestens 50% gilt, ist ein Stimmboykott für die Abstimmungsgegner eine wirkungsvolle Taktik. Aus diesem Grund ist eine Zustimmung gegen 100% fast garantiert, existiert aber nur auf dem Papier. Entscheidend ist letztlich die Stimmbeteiligung. Im konkreten Fall war dies 44%, also klar zuwenig. Bei den ungarischen Spielregeln ist dies de facto ein Volks-Nein. Das Orban sich trotzdem als Sieger aufführt, wird ihm wahrscheinlich mehr schaden als nützen.


  • Jutta Gess, 8408 Winterthur 01.10.2016 15:04
  • Es gibt sie noch, die Töpferei Deinböck in Seuzach!

    in seinem Leserbrief „Kein Verkehrschaos in Seuzach“ schreibt Herr Hanspeter Zwyssig von der „ehemaligen“ Töpferei Deinböck. Seuzach ist mein Bürgerort, hier bin ich aufgewachsen und ich nehme regen Anteil an der Entwicklung dieser meiner Ortschaft. Eines weiss ich gewiss: Es gibt sie noch, die Töpferei Deinböck an der Stationsstrasse 33 – noch bis zum 31. Dezember 2016!! Noch können Sie hier altes Handwerk beim Töpfermeister Deinböck lebendig miterleben. Noch gibt es den liebevoll eingerichteten Töpferladen. Das ganze Haus ist ein Zeitzeuge Seuzachs! Es hat sich darin der Konsum des Dorfes befunden. An der Hand meiner Mutter ging ich hierher mit zum Einkaufen. Etwa 1962 wurde der jetzige Coop eröffnet! Nach dem Sterben vom Bernergüetli und Co, nach den zunehmend 08/15-Häusern, haben Sie noch bis Ende Jahr Gelegenheit, dieses Haus und die Töpferei in Seuzach zu sehen! Nutzen Sie sie!


  • Elisabeth Fannin, 8046 Zürich 01.10.2016 12:27
  • Die Debatte um das Reformpaket Altersvorsorge 2020 macht uns wütend

    Unter dem Deckmantel die Altersvorsorge zu sichern, wird kaltblütiger Abbau betrieben. Ein Grossteil der Rentenreform geschieht auf dem Buckel der Frauen. So sollen, das Frauenrentenalter erhöht und die Witwenrente gekürzt werden um zusätzliche Finanzen für die AHV zu generieren. Auch die Senkung des Umwandlungssatzes der Pensionskassen trifft Frauen besonders hart. Historisch ist die AHV auf Solidarität aufgebaut, indem die Einzahlungen prozentual zum Einkommen und die Auszahlungen nahezu unabhängig von den Einzahlungen geschehen. Denn die Gesetzgeberin sieht vor, dass die höchste Rente nicht mehr als das Doppelte der tiefsten Rente betragen darf. Dieses Solidaritätsprinzip sucht seinesgleichen in Europa. Dennoch erhalten Arbeitnehmende mit tieferem Einkommen auch eine tiefe Rente. Frauen sind davon stark betroffen, da sie in der Schweiz durchschnittlich 20 % weniger verdienen als Männer. Dies liegt einerseits daran, dass die Löhne in sogenannten Frauenberufen deutlich tiefer sind als in vergleichbaren Männerberufen und andererseits, dass Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen innerhalb des Berufsfeldes weniger verdienen. Ausserdem betreuen viele Frauen Kinder und alte Eltern, was sie wiederum zwingt, teilzeit zu arbeiten. Bei der Betrachtung der Pensionskasse wird die Benachteiligung der Frauen besonders deutlich. Diese ist auf individuelles Sparen ausgelegt. Dabei wird abhängig vom Einkommen Geld versichert und als Rente ausbezahlt. Dies bedeutet, dass Arbeitnehmende mit einem tiefen Einkommen logischerweise eine tiefe Rente erhalten. Arbeitnehmerinnen, die wenig angespartes Kapital in der Pensionskasse haben werden doppelt bestraft indem sie länger arbeiten müssen und durch die Senkung des Umwandlungssatzes eine tiefe Rente bekommen. Es scheint notwendig den Nationalräten- und rätinnen in Erinnerung zu rufen weshalb Frauen mit 64 in Rente gehen. Denn dies ist eine kompensatorische Massnahme, mit der die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern und die Mehrfachbelastung der Frauen durch die Übernahme der Betreuungsaufgaben ausgeglichen werden. Neben dieser offensichtlichen Ungleichbehandlung gilt es aber auch wirtschaftliche Realitäten in die Debatte um die Rentenreform einzubeziehen. Denn Rentnerinnen leisten einen Grossteil der unbezahlten Arbeit. Sie betreuen und sorgen für Familienangehörige, kümmern sich um Nachbarn und engagieren sich in Institutionen. Wenn die Wirtschaft diese Arbeit durch bezahlte Arbeitnehmende leisten müsste ginge der Schuss gewaltig nach hinten los. Des Weiteren ist die Erhöhung des Rentenalters nicht auf die Realität der Schweizer Wirtschaft ausgerichtet. Die zunehmende Arbeitslosigkeit der Personen über 50 ist eine Tatsache. Dies bedeutet, dass die geplanten Einsparungen durch die Erhöhung des Rentenalters in Wahrheit die Ausgaben in die Arbeitslosenkasse und die Sozialhilfe verschiebt. Wir schauen der Debatte im Nationalrat mit grosser Besorgnis zu und fordern vom Ständerat eine korrigierende Einwirkung. Elisabeth Fannin & Stefanie Bachofner Mitglieder der Frauenkommission des Gewerkschaftsbundes des Kantons Zürich.


  • Urs Peter, 8404 Winterthur 01.10.2016 10:06
  • Schleichverkehr in Wiesendangen

    Dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner von Wiesendangen über den permanent zunehmenden Schleichverkehr auf dem Gemeindegebiet beschweren ist nachvollziehbar und verständlich. Die in den Leserbriefen ausgeführten Lösungsvorschläge, insbesondere die Schliessung des Kistenpasses, taugen nicht wirklich und müssten bekämpft werden. Eine Lösung des Problems kann Wiesendangen nur in Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur erwirken, dies umso mehr, als dass der Ursprung des Schleichverkehrs ja nicht nur aber vor allem in der zunehmenden Erschliessung der Gebiete Neuhegi und Grüze liegt. Die geplante Entlastungsstrasse in eben diese Gebiete würde Abhilfe schaffen und zur Schliessung des Kistenpasses führen. Nur müssten die Gemeindevertreter Wiesendangen endlich vorbehaltlos und im Sinne des Ganzen hinter dieser Entlastungsstrasse stehen und zu Kompromissen auf Gemeindegebiet bereit sein. Planung und Realisierung der Entlastungsstrasse könnten vorangetrieben werden, wenn Wiesendangen nicht darauf beharren würde, die Unter- oder Überquerung der Bahngeleise in der Nähe der Unterführung beim Sportplatz Rietsamen wegen einem einzigen Bauernhof mit Reitanlage auf das Gebiet der Gemeinde Winterthur zu drücken, mit entsprechenden Kostenfolgen für den Kanton. Isolierte Massnahmen lösen das Problem Schleichverkehr in Wiesendangen nicht, ein grosser, gemeinsam getragener Wurf schon eher und vor allem schneller.


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 01.10.2016 10:01
  • Koranverteilaktion von Lies in Winterthur

    Was aus dem Landboten vom Samstag zu erfahren ist, muss jedem vernünftigen Schweizer die Schamesröte ins Gesicht treiben. Winterthur bereitet sich vor, ein weiteres Ruhmesblatt aufzuschlagen, das den Ruf dieser Stadt als Salafisten-Hochburg befeuern wird. Über was für eine „warmduschende“ Legislative und Exekutive verfügt denn diese Stadt, die es nicht fertig bringt, einer Organisation, die den Wertekodex des Abendlandes mit allen Mitteln bekämpft, Paroli zu bieten. Da kann diese zwielichtige Organisation „Lies“ wie jeder anständige „Maroniverkäufer“ mit einem Fetzen Papier die Bewilligung einholen Bücher totalitären Inhalts an Frau/Mann zu bringen. Hat das Schweizervolk nicht eben darüber abgestimmt, den Geheimdienst im Kampf gegen Terrorismus mit zusätzlicher, kostspieliger Infrastruktur zu verstärken? Andrerseits lässt der Gesetzesgeber die Drahtzieher jenes real existierenden Übels unter dem Deckmäntelchen „Religionsfreiheit“ unbehelligt gewähren? Rechtsstaat quo vadis.


  • Kurt Leemann, 8400 Winterthur 30.09.2016 10:32
  • Technik vor Betriebswirtschaft

    Als langjähriger Mitarbeiter (seit 3 Jahren in Pension), macht mich die Situation bei den STWW sehr betroffen. Alle Angestellten waren stolz, dass sie zu einer sicheren Energieversorgung beitragen konnten. Durch die Zusammenlegung der Gschäftsfelder Strom/Gas/Wasser/KVA/ARA/Telekomm/Contracting, wurde der Betrieb immer unübersichtlicher. Teure Kurse und Seminare sollten die Stimmung und Zusammenarbeit fördern. Leider gingen bei all diesen Bemühungen viele Werte verloren. Die Technik wurde dabei nur noch zweitrangig. Betriebswirtschafter, Manager, Personalsachverantwortliche, übernahmen das Geschehen. Gewinnoptimierung und Beteiligungen waren wichtiger als die Technik. Schöne Tabellen und Grafiken wurden präsentiert. Das Ergebnis ist negativ spührbar. Bei allen Anschuldigungen darf der pensionierte Direktor Chr. v. Burg nicht verschont werden. Unter ihm wurden verschiedene Projekte angerissen und auch vollendet. Dafür sollte er zur Verantwortung gezogen werden. Hoffentlich gelingt es, für die Zukunft eine technisch interessierte Geschäftsleitung zu finden, welche als öffentliche Unternehmung zum Wohle der Bevölkerung handelt. Kurt Leemann, Winterthur


  • Barbara Hartmann, 8405 Winterthur 11.10.2016 11:06
  • Moral und Werte in Winterthur

    Da hat uns unsere Stadtregierung doch wieder eine Lektion in Sachen Moral und Wertehaltung erteilt! Herr Gfeller teilt lächelnd und selbstbewusst mit, dass er in seinem Verantwortungsbereich leider nicht richtig aufgepasst habe und deshalb die Verwendung von einigen Millionen Franken verschleiert, und unser Stadtpräsident findet, dass keine Anzeige gegen diese Kadermitarbeiter erstattet werden müsste, da ja niemand «etwas Böses» wollte. Bilanztricks und Mauscheleien sind bei der Stadt Winterthur offenbar nicht so schlimm. Eine Buchprüfung existiert offenbar ebenfalls nicht, ansonsten wären diese ominösen Transaktionen ja längstens aufgedeckt worden. Das weitere Fortfahren sieht dann so aus, dass Herr Gfeller weiter sein volles Gehalt bezieht, aber mit ärztlichem Segen nur noch sehr eingeschränkt tätig sein will, und der Stadtpräsident keinen Anlass sieht, eine grundsätzliche Durchleuchtung der Machenschaften bei Stadtwerk anzusetzen. Die bekannt werdenden Desaster (Personalmisere Sozialdepartement, Pensionskasse oder Stadtwerk etc.) häufen sich, Untersuchungen werden gross angekündigt und gebären als Ergebnis regelmässig höchstens eine Maus, und die Winterthurer und Winterthurerinnen werden zunehmend mit Steuer- und rechtlich zweifelhaften Gebührenerhöhungen (Strassenbeleuchtung) «beglückt». Die sich häufenden Fälle von Geldverschleudern in grossem Stil sind derart beunruhigend, dass das Vertrauen in unsere Institutionen wieder hergestellt werden muss! Parteien und verantwortungsvolle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sind jetzt gefragt. Ansonsten stellt sich wirklich die Frage, wie weit sich Winterthur bereits auf das Niveau einer Bananenrepublik begeben hat.


  • Peter Niederhäuser, 8400 Winterthur 29.09.2016 16:16
  • Was heisst ergebnisoffen?

    Es ist dem CVP-Politiker Werner Schurter unbedingt zuzustimmen, dass dem Theater viele Besucher zu wünschen sind … ein Wunsch, der übrigens auch einem allfälligen Neubau gelten sollte. Ansonsten wundert man sich aber über die ausgesprochen schönfärberisch-parteipolitische Darstellung einer Diskussion, die Beobachter und Beteiligte alles andere als «ergebnisoffen» wahrgenommen haben. Dass die Sanierung auch billiger zu haben wäre, dass die Denkmalpflege ein gewichtiges Wort mitzureden hat und dass das (eher bürgerliche) Theaterpublikum nicht unbedingt euphorisch reagieren würde, waren Punkte, die schon früh absehbar waren, aber eigenartigerweise lange ausgeblendet blieben. Positiv für uns Steuerzahler ist deshalb auch der Verzicht auf weitere «ergebnisoffene» Projektabenteuer, deren Mängel offensichtlich sind. Zu einer «ergebnisoffenen» Diskussion gehört in der Regel nicht nur die Prüfung des Contra, sondern auch des Pro. Es passt zur aktuellen politischen Debatte, dass bezüglich Stadttheater primär über Kosten, nicht aber über die Qualität des Gebäudes debattiert wird. Ganz anders bei der Eröffnung 1979, als der Bau als «augenfälliges Wahrzeichen für die kulturelle Aufgeschlossenheit» gewürdigt wurde und der (bürgerliche) Stadtrat die Architektur als passend zum «Charakter der Stadt» sowie als «Markstein in der Baugeschichte unserer Stadt» verstand. 1981 erhielt das Theater übrigens den europäischen Stahlbaupreis. Unabhängig davon, ob man sich an Beton erfreut oder nicht – das Stadttheater gehört zu den wenigen Bauten Winterthurs, die international bekannt und zu den Wahrzeichen der Stadt zu zählen sind. Dass die «Kulturstadt Winterthur» sich schwer tut mit diesem kulturellen Erbe, wirft ein bezeichnendes Licht auf die politische Diskussionskultur. Peter Niederhäuser, Präsident Heimatschutz Winterthur


  • Mirjam Urfer, 8442 Hettlingen 28.09.2016 21:14
  • Nur durch Dumpingpreise möglich

    Sehr geehrte Damen und Herren, Eine Übersetzungsagentur, die mit Preisen von weniger als 40 Rappen pro Wort aufwartet, schafft dies eigentlich nur durch Dumpingpreise. Normalerweise berechnet man in der Schweiz Übersetzungsansätze pro Zeile (55-60 Anschläge), nicht pro Wort, und hierfür empfiehlt der Übersetzerverband ASTTI einen Preis von 3-4 CHF für allgemeinsprachliche Texte (Rechtstexte sind teurer). Rechnet man die 40 Rappen pro Wort auf einen Zeilenpreis um, kommt man nur sehr knapp auf den Mindestbetrag von 3 CHF/Zeile. Die Agenturen geben auch nicht alles an die Übersetzer weiter, so dass man sicher sein kann, dass die Übersetzer bei weniger als 40 Rappen/Wort keine angemessene Bezahlung erhalten. Sparen ist ja schon recht, aber können die Steuerzahler hinter einer derartigen Ausbeutung von Übersetzern stehen?


  • Bernd Kiefer, 8038 Zürich 28.09.2016 18:25
  • Wärmering - Affäre des Winterthurer Gesamtstadtrats

    Die Wärmering-Affäre ist die Affäre einer strategischen Führung auf Ebene Gesamtstadtrat, welche auf ganzer Linie versagt hat. Ihre Überforderung versucht der Stadtrat nun mit einem personalrechtlichen Durchgreifen zu überdecken. Den entlassenen Führungsmitarbeitern von Stadtwerk gebührt grosser Respekt, denn sie haben versucht, in einem unbefriedigenden organisatorischen Umfeld für Stadtwerk das beste zu machen. In einem privatwirtschaftlichen Unternehmen würde man ihr Verhalten als in höchstem Masse unternehmerisch bezeichnen. Dort wäre ihr "kreatives Accounting" übrigens gar nicht nötig gewesen! Indem der Stadtrat die Schuld auf die operative Führung abschiebt, suggeriert er, dass man das Problem im Griff habe. Dem ist nicht so. Stadtwerk bewegt sich heute in einem komplexen regulatorischen, technologischen und wettbewerblichen Umfeld, für welches es organisatorisch als Dienstabteilung der Stadt nicht gerüstet ist, denn eine professionelle strategische Führung ist nicht vorhanden. Die Exekutivpolitiker im Stadtrat sind keine Fachleute und fachlich schlichtweg überfordert - guter Wille wie bei Stadtrat Gfeller reicht dabei leider nicht. Stadtwerk braucht dringend ein strategisches Führungsgremium, wie es der Verwaltungsrat bei der Aktiengesellschaft darstellt. Zudem fehlt die Unterstützung des externen Wirtschaftsprüfers, der immer auch Berater der Geschäftsleitung ist. Die städtische Finanzkontrolle kann diese Aufgabe nicht erfüllen. Ein weiter wie bisher - so hat man es jetzt mit dem Stopp des Ausgliederungsprojekts bei Stadtwerk entschieden - ist fatal. Man wird kaum qualifiziertes, unternehmerisch denkendes Führungspersonal finden, das bereit ist, unter diesen Bedingung die Verantwortung für die operative Führung zu übernehmen. Schlussendlich geht dieser Fehlentscheid zu Lasten der Winterthurer Steuerzahler.


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 28.09.2016 17:10
  • Theater.

    In Winterthur, habe ich an einer Theateraufführung (Drama) beigewohnt,ein klassischer Dreiakter (Vermutung,Wahrheit und Tatsache). Die Darsteller haben ihr schauspielerisches Talent dem Publikum bestens vorgeführt. Der Applaus allerdings blieb aus Mir kommt die ganze Geschichte vor wie ein selbstreinigender Backofen (Stadtwerke) der die Kruste nicht selbst entfernen kann. Somit muss die praktisch, versierte veranlagte Hausfrau (Prä. M. Künzle) zu einem starken Putzmittel greifen um den Schmutz zu beseitigen.Oder gibt es dafür noch keines? Momol, ich weiss das als Aushilfe im Haushalt, es gibt für alles ein gutes Mittel( Kündigung aller Beteiligten). Mir ist das Vertrauen in die jetzige Regierung verloren gegangen. Ein Kopf schüttelnder pflichtbewusster Steuerzahler.


  • Heinz Stirnemann, 8405 Winterthur 28.09.2016 13:49
  • Kostenexplosion im Gesundheitswesen

    Die Gesundheitspolitik ist ein Feld mit vielen Akteuren mit unterschiedlichsten Interessen, die leider häufig entgegengesetzt sind. Als Krankenversicherte sind wir davon direkt betroffen, am deutlichsten sichtbar wird dies bei den steigenden Krankenkassenprämien. Dass Handlungsbedarf besteht, ist unbestritten. Verschiedene Verbesserungsvorschläge werden laufend diskutiert. Meiner Meinung nach ist es höchste Zeit für ein Revisionsprojekt mit klar bekannten Rahmenbedingungen. Eine solche Revision darf auf keinen Fall zu Mehrkosten führen, denn wir als Versicherte wollen keine steigenden Prämie mehr akzeptieren. Vielversprechend finde ich ein System, welches auf Pauschalen basiert. Pauschalen sind fixierte Preise bei einem Arzt, unabhängig vom Zeitaufwand. Mit solchen Pauschalen wird eine effiziente Leistungserbringung belohnt. Effizienz im Gesundheitswesen ist der Schlüssel für qualitativ hochstehende Behandlungen und die Beschränkung der steigenden Kosten.


  • Michael Gross, 8400 Winterthur 28.09.2016 10:32
  • Leserbrief vom 28.9.2016 - Kesselhausplatz und Salzhausplatz sollen verbinden

    Als Mitglied der Jury und Vertreter des Quartierverein Neuwiesens möchte ich gerne zur Kritik an der Namensgebung der neuen Zwillingsplätze Stellung nehmen. Bei einem Wettbewerb gibt es leider immer mehr Verlierer als Gewinner. Die Enttäuschung der Nichtberücksichtigten kann ich daher durchaus nachvollziehen. Das sehr grosse Interesse spricht jedoch trotzdem für die Art des Verfahrens. Die Jury hat sich die Auswahl der Namen für die Plätze nicht leicht gemacht. Neben Randbedingungen - z. B. das keine lebenden Personen berücksichtigt werden dürfen - gibt es andere Faktoren wie Originalität, Gestaltung (Zwillingsplätze), historische Flurnamen oder eben naheliegende, in der Umgebung bereits verankerte, Begriffe. Je nach persönlicher Gewichtung gibt man dem einen oder anderen den Vorzug. Die Jury hat sich entschieden, bereits in der Bevölkerung verankerte Namen hoch zu gewichten. Erstens haben die meisten Wettbewerbseingaben in diese Richtung gezeigt und zweitens wollten wir, dass die Namen von den Winterthurern angenommen werden. Eine Bezahlung der Jurymitglieder gab es nicht. Wir haben das in unserer Freizeit gerne gemacht. Das Wichtigste sind doch die gestalterisch wunderschönen Plätze und das funktional gelungene Gesamtbauwerk. Freuen wir uns über diese Leistung. Michael Gross Jurymitglied für den QV Neuwiesen


  • Eliane Benz, 8474 Dinhard 27.09.2016 14:08
  • Prostitution in Dinhard: Auf dass wir ein weisses Dinhard (Andorra) haben

    Die Empörung ist scheinbar gross….Prostitution in Dinhard? Doch nicht bei uns, in dem schönen Dorfe auf dem Lande…. Meine Belustigung wächst, wie verlogen das Ganze ist. Prostitution gibt es wohl seit es Menschen gibt, warum soll es die nur in den Städten geben und nicht auf dem Land? Ein gewisser Prozentsatz aller Männer geht ins Puff, also auch ein gewisser Prozentsatz der Männer aus Dinhard. Man könnte meinen in diesem heiligen Dorf gäbe es diesen Prozentsatz nicht, und ich nehme mal an, diese gehen in die Stadt ins Puff. Prostitution ist sehr tragisch wenn es um Ausbeutung von Frauen geht, diese tun mir grundsätzlich leid, aber in der Schweiz gibt es immerhin einen gewissen Schutz, also besser, die Schweizer Männer gehen hier ins Puff als in Thailand. In der Umfrage höre ich von einem Mann, mit kleinen Kinder, der nun Bedenken hat, was da für zwielichtige Gestalten die Runde machen werden….was sind denn das für Vorurteile und Ängste? Ich arbeitete jahrelang am Sihlquai in Zürich in einer Schule für Kinder, da sah man gut, was für „zwielichtige“ Gestalten Prostituierte freien: Normale Männer genau wie er, in aller Regel mit Kindersitzen auf dem Autorücksitz. Da ist doch ein Etablissement doch besser als der Strassenstrich. Und Fürchten wovor? Ein Mann, der bereit ist, in einen Club zu gehen und Geld auszugeben für eine Frau, der missbraucht keine Kinder, das sind statistisch gesehen ja meistens enge Familienmitglieder und Bekannte. Ich würde es begrüssen, wenn diese Dörfler aufwachen und die Realität sehen, statt sich in Empörung rein zu steigern. Zum Glück gibt’s ja auch viele Dinharder, die eher belustigt sind und das Ganze gelassen normal betrachten, denn sonst müsste man ja an Max Frisch denken: Auf dass wir ein weisses Andorra haben.


  • Jürg Hiltebrand, 8405 Winterthur 28.09.2016 10:58
  • Nachfolge von Stadtrat M. Gfeller

    Eindrücklicher als im Landboten vom 27. September kann die Linke die Angst vor Nationalrätin Nathalie Rickli kaum dokumentieren! Wohlweislich, dass wenn sie zur Verfügung stehen würde, niemand, aber gar niemand, auch nur die geringste Chance gegen sie hätte! Das Leitmotiv dürfte wohl sein: Unsere Chancen sind zwar verschwindend klein, beginnen wir also früh genug mit Lehm zu schmeissen. Zu verlieren haben wir ja eh nichts.. Es hat zwar lange, sehr lange, ja zu lange gedauert, bis das gemeine Stimmvolk von Winterthur endlich erwacht ist und gemerkt hat, dass SP und Gewerkschaften mangels Büezer von Sulzer, SLM, Rieter und Co. ihre Daseinsberechtigung in Winterthur verwirkt haben. Meine Damen und Herren Linke, mittlerweile sind wir seit 16 Jahren schon im 21. Jahrhundert angekommen und wir brauchen zeitgemässe Lösungen. Es hat ja auch niemand etwas dagegen, wenn sie ihre Wählerschaft aus "anderen" Reihen versuchen zu rekrutieren..


  • Werner Giesenhagen, 8487 Rämismühle 25.09.2016 11:43
  • Ärzte sollen den Todesbecher verschreiben

    Ich spüre in dem Artikel, „Ärzte sollten den Todesbecher verschreiben“ den Kampf der Ärzte um eine gute Lösung. Da bin ich doch sehr dankbar. Denn mit dieser Aufforderung bin ich nicht einverstanden. Trotzdem meine ich, als Christ, dass wir selbst eine Verantwortung Gott und uns selbst gegenüber haben. Wir Menschen haben unser Leben geschenkt bekommen und stehen in der Verantwortung es zu leben bis ans Lebensende. Der Begriff des Suizid als „sich das Leben nehmen“ ist völlig verdreht. Wer dies tut wirft sein Leben weg. Wir sollten aber das Leben wirklich „nehmen“ und wie ein Gefäss der Lebenszeit füllen. Gott will bis an unser Lebensende der Begleiter sein. Er ist ja schliesslich unser Schöpfer. Trotz der Grenzwerte in unserem Leben. Ich wünsche den Ärzten die Weisheit für diese Fragen zumal dies nicht nur eine medizinisch, rechtliche Frage ist sondern auch eine seelsorgerliche. Werner Giesenhagen, Rämismühle


  • Roberto Maraschiello, Winterthur 26.09.2016 14:34
  • Lohnmassnahmen

    Stellen sie sich Folgendes vor: Seit 4 Jahren arbeiten Sie bei der Stadt Winterthur. Sie machen einen guten Job, die Chefin ist zufrieden, die Kundinnen und Kunden sind zufrieden und auch mit den Kolleginnen und Kollegen klappt es sehr gut. Seit nunmehr vier Jahren haben sie keine Lohnmassnahmen erhalten und dass obwohl die regelmässigen Lohnmassnahmen beim Bewerbungsgespräch als der Pluspunkt bei der Stadt Winterthur hervorgehoben wurden. Vor einem Monat haben sie einen neuen Kollegen erhalten, er hat noch keinen Tag für die Stadt Winterthur gearbeitet, er macht dieselbe Arbeit wie Sie, er hat vier Jahre weniger Erfahrung als Sie und trotzdem verdient er jeden Monat 300 Franken mehr als Sie. Ist das fair? NEIN auf keinen Fall aber es ist die Realität in einer Stadt in welcher das Lohnsystem seit vier Jahren missachtet und zerstört wird. Das führt zu absurden Situation wie der beschriebenen, es führt zu Missstimmung und Abgängen. Die Stadt Winterthur braucht die Lohnmassnahmen 2017. Der Ruf der Stadt und die Glaubwürdigkeit als Arbeitgeberin sind mehr als angeschlagen.


  • Ueli Anderes, 8418 Schlatt 23.09.2016 21:04
  • Muss House of Winterthur neutral sein?

    Ein grünliberaler Piratenakt verhinderte vor einer Woche im Winterthurer Gemeinderat den folgerichtig nächsten Schritt hin zum House of Winterthur, der Fusion von Winterthur Tourismus mit der Standortförderung. Ein anscheinend gewichtiges Argument gegen die Behandlung des Geschäfts war der Vorwurf an die Standortförderung respektive an deren Präsidenten Mike Künzle sich im Vorfeld der Abstimmung über die Parkplatzverordnung für ein Nein stark gemacht zu haben. Was soll denn daran falsch sein? Ein Investor, der sich für eine Ansiedlung in Winterthur interessiert, fährt nicht mit dem Liegevelo vor. Und er beabsichtigt auch nicht, seine Rohprodukte mit Stadtbus liefern zu lassen. Neben geeignetem Bauland und einem Potential an gut ausgebildeten Mitarbeitern spielen wohl oder übel Erschliessung, Strassen und genügend Parkplätze eine entscheidende Rolle. Ich weiss wovon ich spreche. Ich war vor 25 Jahren Wirtschaftsförderer in Winterthur. Es war mir damals nicht gelungen Lego Schweiz von Baar nach Winterthur zu verlegen, weil der Gemeinderat nicht bereit war, städtisches Land zu verkaufen sondern nur im Baurecht abzugeben. Und ein möglicher Standort Niederfeld scheiterte, weil das Parlament sich nicht über eine zeitnahe Erschliessung einigen konnte. Lego entschied sich schlussendlich für Willisau als neuen Standort. Damals wie heute sind Flexibilität und pragmatische Lösungen gefragt. Deshalb ziehe ich den Hut vor dem Winterthurer Stadtpräsidenten, der eine eigene Meinung hat und auch zu dieser steht. Mit Neutralität und politischem Fundamentalismus lässt sich kein Investor beeindrucken. Aber vielleicht wollen das die grünliberalen Piraten ja gar nicht!


  • Heini Metzger, 8472 Seuzach 22.09.2016 21:31
  • Wir sind und bleiben ein Dorfverein

    Herr Seethaler, der Kritiker unseres Cupfestes scheint den FC Seuzach und dessen Leitbild nicht gut zu kennen. Wir sind ein Dorfverein und bekennen uns dazu. Wir pflegen gute Kontakte zu Behörden und Bevölkerung und streben im Dorf eine grosse Akzeptanz an. Der Fussballclub trägt stolz den Namen unserer Gemeinde. Die Gemeinde unterstützt den Verein im Rahmen ihrer Möglichkeiten grosszügig. Der Club zählt rund 800 Mitglieder. Unzählige Partner, Sponsoren, Supporter, Bandenwerber, Inserenten, Matchballspender aus dem Dorf und der nahen Umgebung ermöglichen den Spielbetrieb für Jung und Alt. Und nun konnten wir den wohl grössten Erfolg in der 40-jährigen Geschichte des Vereins feiern. Und dies sollten wir, nach Empfehlung des Verfassers, in Winterthur tun? Dies einzig, weil der Schreiber zu spät anreiste oder vergessen hat, sein Ticket beim Ticketcorner zu lösen. Es ist dem Vorstand und allen Helfern hoch anzurechnen, dass wir diese Party in unserem Dorf, auf unserem Rolli, und eben gerade nicht in der Anonymität der Grossstadt durchführen wollten. Es war der Dank an die Gemeinde, an alle Spieler, alle Funktionäre und an diejenigen, welche den Verein stets grosszügig unterstützen und sich für den Club einsetzen. Alles andere wäre ein schlimmer Affront gewesen. Es war kein einfacher Entscheid, das Risiko mit einem „richtigen“ Heimspiel zu wagen. Der Erfolg war schlicht überwältigend, die Begeisterung grenzenlos bis in die tiefe Nacht hinein. Und eben darum sind und bleiben wir ein Dorfverein und spielen mit Sicherheit auch den nächsten Cup 1/16-Final auf dem einheimischen Rolli. Heini Metzger , Seuzach (ehemaliger Präsident)


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 22.09.2016 16:54
  • Die Zeiten ändern sich und wir mit ihnen..

    Tempora mutantur et nos in illis, wie oben auf Deutsch geschrieben, so sah es schon der römische Dichter" Ovid " voraus, Änderungen und Anpassungen sind immer wieder vorzunehmen im Leben. Wenn sich was in der Gesellschaft verändern soll zum Positiven, muss gehandelt werden. Dann schlägt das Pendel aus und zeigt Prioritäten an. Der Erhalt einer gesunden Bevölkerung bleibt die Priorität, damit jeder bei seiner Arbeit gerecht belohnt wird und auch nach dem Rentenalter noch zufrieden leben darf. Unser Volk schafft für seine Sicherheit auf allen Ebenen, im Beruf, im Alltag, in der Vorsorge, in der Gesundheit, in der Umwelt, als Gastland und als Binnenland mit Panzer und F/A 18. Nun wo gilt es das Auge zu öffnen an erster Stelle? Eine Umverteilung der grossen Gelder lehrt uns die Zeitenwende und nicht das Sitzenbleiben auf das herkömmliche Verteilen der Geldströme. Der Mensch ist an erster Linie der Empfänger, der für den Bau unserer Reserven schwitzt, tagtäglich. Darum sollen die Milliarden von oben herunter geholt werden zur Deckung unserer Renten, IV, Pensionen. Weitere Millionen müssen umverteilt werden an Familien, an Schulen,an Bauten, die wichtige Sicherheiten bedeuten wie Spielplätze und Hallenbäder etc. Es darf nicht sein, dass Flüsse, Biber, Frösche, Fische, Vögel den Vorrang erhalten und unsere Steuergelder so davon schwimmen oder fliegen. Noch hat sich wohl nichts geändert bei unserem Parlament in Bern, wenn es heisst: "Lappi tue dAugen uf ".


  • Jürg Läderach, 8422 Pfungen 22.09.2016 13:07
  • "Lieber gar nicht abstimmen als falsch"

    Melanie Kollbrunner ist zuzustimmen, die Anzahl Abstimmungen ist zu hoch, wir sollten endlich die Zahl der notwendigen Unterschriften für Initiativen auf 200000 erhöhen. Und wir sollten darauf achten, dass nur noch über Sachverhalte abgestimmt werden muss, die nicht nur der Profilierung einer Partei dienen. Gerade die Abstimmung über die Erhöhung der AHV zeigt, dass die Initianten (vielleicht bewusst) "übersehen" haben, dass die Bedürftigen, also die Ergänzungs-Leistungen-Empfänger, nach Annahme dieser Initiative schlechter gestellt würden. Jürg Läderach, Pfungen


  • HansRudolf Hollenstein, 8352 Räterschen 21.09.2016 17:00
  • Ermotti unter den europäischen Topverdienern

    Angesichts des katastrophalen Verlustes und dem dementsprechenden Aktienkurs, ist dieser "Topverdienst"eine absolute Frechheit überhaupt von Verdienst zu sprechen. Dies trotzdem Sergio Ermotti derjenige ist, der den Karren, den seine Vorgänger in den Sumpf gekarrt haben und dafür mit Boni sondergleichen belohnt wurden, wieder versucht flott zu machen. Wann nehmen die Pensionskassenvertreter und Verantwortlichen der AHV-Gelder, die enorme Summen und Volksvermögen , von Angestellten etc. bei solchen Institutionen investiert haben ihren Job endlich wahr? Wann endlich intervenieren sie und ziehen die Schuldigen zur Verantwortung ? Grosse amerikanische Pensionskassen machen bereits seit längerem von Ihren Rechten, wenn nötig auch juristisch Gebrauch. Die Abzockeriniative war somit leider einmal mehr nur ein Papiertiger. Die mickrige Stimmbeteiligung lässt grüssen.


  • Jörg Gnotke, 8400 Winterthur 21.09.2016 11:16
  • Wir haben die Tendenz bei Abstimmungen immer alles „durch“ zu winken.

    So ist dies auch bei der Fusion der beiden Organisationen Winterthur Tourismus und Standortförderung Region Winterthur so geschehen. Bei der Tourismusorganisation waren aber nicht nur begeisterte Stimmen zu hören. Ich bin der Meinung, dass die Bedenken welche im Raum stehen (Grosser Gemeinderat) berechtigt sind. Eine gute Abklärung ist hier wichtig, denn als Leistungsträger im Tourismus, habe ich meine Bedenken, dass wir bei der neuen Organisation (Organisation House of Winterthur) genügend Gewichtung haben werden. Kongress- und Kirchgemeindehaus Liebestrasse Jörg Gnotke Geschäftsführer


  • Sarah Bolleter, 8408 Winterthur 26.09.2016 14:30
  • Aufwertung Töss = Abfallberge? (LB Artikel "Müllproblem an der Töss hat sich verschärft", 16.09.16)

    Neftenbach geht mit dem überbordenden Müll am Tössufer pragmatisch um. Dennoch wächst der Gemeinde der Abfall über den Kopf. Genau so geht es uns in der Hard (Tössabschnitt vor der Affenschlucht): Wir bitten die Besucher auf Plakaten, ihren Abfall mitzunehmen und stellen Säcke zur Verfügung. Nach einem schönen Wochenende sammeln wir Scherben, Einweggrille, Fleischreste auf – und entsorgen vier volle grosse Abfallsäcke. Alles in aufwändiger Freiwilligenarbeit, weil uns unsere Umgebung am Herzen liegt. Wir begrüssen die städtische Aufwertung der Töss mit neuen Bänken und weiteren Massnahmen. Aber es ist klar: Eine Aufwertung ohne kluges Abfallmanagement ist letztlich eine Abwertung. Wir fordern die Stadt auf, ihrem lauschigen Freizeitraum Sorge zu tragen und die Abfall-Entsorgung zu organisieren. Sarah Bolleter, Geschäftsleiterin Gemeinschaft Hard AG


  • Simon Büchi, 8400 Winterthur 19.09.2016 18:21
  • Ideologisch motivierter Abschuss des "House of Winterthur"

    Wer hätte gedacht, dass eine kleine Bemerkung der Standortförderung, die sich vor einiger Zeit kritisch zur Parkplatzverordnung geäussert hat, den nachhaltigen Groll der Linken auf sich ziehen würde. Eine linke Mehrheit im Gemeinderat hat am Montag Abend das Projekt "House of Winterthur" abgeschossen, obwohl sich alle einig sind, dass der Standort Winterthur eine bessere Vermarktung verdienen würde. Doch eine Organisation, die städtische Mittel erhält und es gleichzeitig wagt, sozialdemokratischen Parolen zu widersprechen, wird nicht toleriert. Besonders die Grünliberalen sabotieren damit ihre eigene Haltung zum Wirtschaftsstandort und tragen den zweiten Teil ihres Namens wohl bloss noch als ironische Erinnerung an frühere Zeiten. Simon Büchi, Präsident SVP Winterthur


  • René Seethaler, 8414 Buch am Irchel 18.09.2016 20:37
  • Amateur bleibt Amateur

    Am letzten Samstagabend wollte ich mir das Cupspiel in Seuzach anschauen , Gegner sind die Grasshoppers, immerhin 27 - facher Schweizer Meister. Als ich 20 Minuten vor Spielbeginn mein Ticket an der Kasse kaufen wollte traf mich fast der Schlag ! Es gab tatsächlich nur 1 Kasse und hinter dieser hatte es bereits eine fast 50 m lange Warteschlange ! Hätte ich nicht schon bereits Fr. 5.-- ( !!! ) für den Parkplatz bezahlt wäre ich sofort wieder nach Hause gegangen ! Also wartete ich geduldig bis ich an die Reihe kam und ich meine Fr. 22.-- Eintrittsgeld abliefern konnte. Bis ich dann endlich im Stadion ankam und einen einigermassen über - sichtlichen Platz fand waren die ersten 20 Minuten bereits gespielt ! Liebe Seuzi - Verantwortliche , ich weiss Ihr sind Amateure aber es kann doch nicht sein, dass Ihr bei einem solchen Spiel ( 3500 Zuschauer ) nur 1 Kasse installiert. Auch wenn viele andere Sachen gut organsiert waren ist und bleibt diese Kassahäuschen-Planung eine Katastrophe !! Uebrigens , dass viele Seuzi - Verantwortliche mit diesem Spiel am " Anschlag " waren muss auch nicht sein. Macht es doch das nächste Mal wie der SC Veltheim mit dem Spiel gegen YB und nehmt die Schützenwiese als Spielort mit ihrer ganzen Infrastruktur ! Die sportlichen Chancen sind nicht unbedingt viel kleiner !


  • Roberto Maraschiello, 8400 Winterthur 19.09.2016 18:05
  • Lohnmassnahmen 2017

    Seit 2013 werden dem städtischen Personal die ihm zustehenden Lohmassnahmen verweigert. Dies unter Verweis auf die tiefroten Zahlen der Stadt Winterthur. Die Rechnung der Stadt Winterthur hat jedoch seit 2012 immer positiv abgeschlossen. Gesamthaft wurde in den Jahren 2013, 2014 und 2015 ein Gewinn von 34.9 Millionen Franken erwirtschaftet. Oder korrekter: 34.9 Millionen Franken wurden aus den städtischen Mitarbeitenden herausgepresst. Damit ist jetzt Schluss. Die Lohnmassnahmen 2017 sind ein Muss! Mit freundlichen Grüssen Roberto Maraschiello


  • Roberto Maraschiello, Winterthur 18.09.2016 11:47
  • Lohnmassnahmen 2017

    Seit 2013 werden dem städtischen Personal die ihm zustehenden Lohmassnahmen verweigert. Dies unter Verweis auf die tiefroten Zahlen der Stadt Winterthur. Die Rechnung der Stadt Winterthur hat jedoch seit 2012 immer positiv abgeschlossen. Gesamthaft wurde in den Jahren 2013, 2014 und 2015 ein Gewinn von 34.9 Millionen Franken erwirtschaftet. Oder korrekter: 34.9 Millionen Franken wurden aus den städtischen Mitarbeitenden herausgepresst. Damit ist jetzt Schluss. Die Lohnmassnahmen 2017 sind ein Muss! Mit freundlichen Grüssen Roberto Maraschiello


  • Bettina Thalmann, 8832 Wilen 17.09.2016 11:55
  • Lösungen gegen steigende Krankenkassenprämien

    In den letzten Tagen wurde bekannt, dass die Krankenkassenprämien um 4 bis 5 Prozent steigen werden. Grund dafür ist, dass die Kosten im Gesundheitswesen erneut zunahmen. Um diese Kostenzunahme und die steigenden Prämien in den Griff zu bekommen, muss an zwei Stellen angesetzt werden. Einerseits müssen Massnahmen entwickelt werden, um eine faire Preissetzung bei den Medikamenten zu erreichen. Es braucht eine jährliche Überprüfung aller Arzneimittel. Zudem ist es ungerecht, dass die Preise der Generika doppelt so hoch sind wie im Ausland. Andererseits müssen Anreize geschaffen werden, dass man, wann immer möglich zuerst den Hausarzt aufsucht, bevor man sich für eine deutlich teurere Behandlung im Spital entscheidet. Eine Möglichkeit wäre, die Kostenbeteiligung zu erhöhen. Um die steigenden Gesundheitskosten wirkungsvoll zu bekämpfen, braucht es sowohl gesetzliche Regelungen als auch eine Verhaltensänderung der Versicherten.


  • Doris Alt, 8472 Seuzach 15.09.2016 22:10
  • Ein Dankeschön an die Schülerin, die schnelle Hilfe organisierte.

    Am Mittwoch 14. September 2016, gegen Abend, verunfallte mein Vater hinter dem Zentrum Seen, im Durchgang zur Hinterdorfstrasse, indem er eine Treppe herunter stürzte und verletzt liegen blieb. Wie er erzählte, habe ihn eine Schülerin gefunden, Hilfe organisiert und im etwas zu trinken geholt. Leider hat niemand nach dem Namen des Mädchens gefragt und ihm für seine beispielhafte Tat gedankt. Ich möchte dies hier nachholen und die " Retterin" bitten, sich unter der Nummer 052 335 27 86 zu melden, damit wir ihr wenigstens ein kleines Präsent überreichen können.


  • Georg E. Radecke, 8408 Winterthur 15.09.2016 14:57
  • Demokratische Rechte wegen Chaoten eingeschränkt

    Am Montag, 12. Sept. schaue ich im Landboten die Informationen über die Schweiz an. Welch farbenfrohes Bild lacht mich da an! „Demonstrationszug am Samstag auf der Berner Nydeggbrücke“ heisst es da. Es ging um die Initiative für eine 10%-ige Erhöhung der AHV. Eine solche friedliche Kundgebung: Das ist gelebte Demokratie! Auch am Samstag, dem 17. 9. wird in Bern eine friedliche Kundgebung stattfinden, mit einem anderen Anliegen: Schutz des Lebens. Menschliches Leben ist so wertvoll, dass es von Anfang bis zum Ende geschützt sein soll. Doch der „7. Marsch fürs Läbe“ darf nur als stationäre Kundgebung durchgeführt werden, auf einen Demonstrationszug muss verzichtet werden. Warum? Weil die Polizei das nicht bewilligte. Und warum dies? Weil mit Attacken der linksautonomen Szene zu rechnen sei. Soweit sind wir! Freie Meinungsäusserung und Versammlungsfreiheit, Grundrechte der Demokratie, werden eingeschränkt wegen einer Horde von gewaltbereiten Chaoten. Diese Leute haben nichts begriffen von Demokratie. Sie sind nicht Demokratie-tauglich. Sie habe Demokratie nicht verdient. So wie Hooligans nichts mit Sport zu tun haben, haben diese Linksautonomen nichts mit Demokratie zu tun! Ich habe kein Rezept; ich bin einfach traurig. Ich werde am Samstag, 17. Sept. in Bern dabei sein und hoffe auf eine farbenfrohe, friedliche Kundgebung. Unserer direkten Demokratie und unserem Rechtsstaat, beiden müssen wir Sorge tragen und sie pflegen.


  • Victor Camenzind, 8405 Winterthur 19.09.2016 18:04
  • Ein Heim in der grünen Oase . . .

    "Ein Heim in der grünen Oase für 24 demente Personen" Ja, das steht das Heim vor uns mittendrin im Grünen als Modell-Ansicht: geometrisch, ästhetisch und seelenlos, 3 Kuben, eng miteinander verwachsen. Warum, so frage ich, wird so wenig mit Holz gebaut, mit gewachsenen Strukturen? Besonders nötig hätten das Menschen, die langsam hinübergleiten, getragen von einem gemütvollen, seelisch warmem Wohnraum. So vieles geschieht da wortlos, doch seelentief. Und wir speisen diese gemütshungrigen Menschen ab mit funktionell durchdachten, logisch einwandfreien und doch so herzlosen Lösungen. Wachet auf aus dem Tiefschlaf, liebe Architekten und Baukommissionen, wünsche ich mir so oft, doch ich fürchte, dass ich als "dement" in ihr geometrisches, betongraues Büchlein eingetragen werde, oje . . . oje . . ! Victor Camenzind Winterthur


  • Damaris C. Bächi, 8405 Winterthur 14.09.2016 17:25
  • Abstimmung NDG: Ein aufgeblähter Nachrichtendienst schützt nicht vor Terror!

    Am 25. September 2016 stimmen wir über das Nachrichtendienstgesetz ab. Nach Durchsicht der Vorlage stellte ich fest, wie schwammig formuliert und mangelhaft dieses Gesetz ist. Zum einen diene die Informationsbeschaffung laut Art. 6 der Vorlage dem «frühzeitigen Erkennen und Verhindern von Bedrohungen der inneren und äusseren Sicherheit, die ausgehen von (u.a.) Terrorismus (ein sehr dehnbarer Begriff!), verbotenem Nachrichtendienst (welche Dienste betrifft das?), gewalttätigem Extremismus (gilt dies nur für Links- und Rechtsextremismus sollten damit vielmehr aufkeimende Bürgerproteste ausspioniert und eliminiert werden?). Zum anderen die Art und Weise der Beschaffungsmassnahmen wie in Art. 26. Da wären die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs, der Einsatz von Ortungsgeräten, Überwachungsgeräte wie Wanzen oder Kameras in Privaträumen installieren, Wohnungs- und Fahrzeugdurchsuchungen, Eindringen in Computersysteme und –netzwerke (gegen unliebsame investigative Journalisten?), etc. – eine krasse Verletzung unserer Grundrechte, die in der Bundesverfassung wie in Art. 13, Abs. 1 und 2 geregelt sind: «Jede Person hat Anspruch auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung sowie ihres Brief-, Post- und Fernmeldewesens. Jede Person hat Anspruch auf Schutz vor Missbrauch ihrer persönlichen Daten.» Es ist bekannt, dass Geheimdienste gerne ein Eigenleben entwickeln, also zum «Staat im Staate» werden. Man braucht nicht auf die CIA und deren dunklen Machenschaften (Folter, Terrorfinanzierung, Drogenhandel, Mord, Waffengeschäfte, etc.) zu schauen, um diese Tatsachen zu sehen: Der NDB und seine Vorgängerorganisationen haben schon mehrfach ihre Kompetenzen deutlich überschritten. Der Fichenskandal 1989 (und ein Jahr später die Enttarnung der Geheimarmee P-26), dessen Folgeskandal 2010 und der Datenklau eines NDB-Mitarbeiters 2012 sollten uns mahnend daran erinnern. Wenn wir schon bei den Fichen sind: Wie steht es denn mit dem Recht auf Akteneinsicht? Wer wissen will, ob er vom NDB fichiert wurde, hat kaum eine Chance auf Klarheit. Auskunft erhält nur, wer keinen Aufwand und Kosten scheut. Zudem werden die vom NDB gesammelten Daten in verschiedenen Informationssystemen abgespeichert, was nicht nur unseriös ist sondern auch für regelrechtes Chaos sorgt (wie sollen denn da Terror und andere kriminelle Machenschaften verhindert werden?). Auch die Kontrolle und Aufsicht des NDB ist mangelhaft. Dies führt – wie oben erwähnt – zu einem Eigenleben des Geheimdienstes. Ziemlich stossend an der Gesetzesvorlage ist zudem Art. 12 über die Zusammenarbeit mit ausländischen Nachrichtendiensten, was ein grosses Sicherheitsrisiko darstellt und die Schweiz zum Spielball fremder Mächte wie der NATO und dem US-Imperium wird. 2012 wollte der NDB dem Bundesrat allen Ernstes weismachen, die Schweiz solle sich am Raketenabwehrsystem beteiligen, das die USA und die Nato in Osteuropa aufbauten. Gerade jetzt in der Ukraine-Krise wäre dies ein folgenschwerer Entscheid und macht unser Land gegenüber dem Ausland unglaubwürdig. Ich stelle immer mehr mit Befremden fest, wie fahrlässig Bundesrat und Parlament mit unserer strikten Neutralität umgehen und offensichtlich im Fahrwasser der NATO schwimmen. Das ist kaum verwunderlich, denn vor genau 20 Jahren trat die Schweiz (natürlich ohne Volksabstimmung!!!) dem NATO-Programm mit dem irreführenden Namen «Partnership for Peace (PfP)» bei, wodurch Armeeangehörige sich an umstrittenen Manövern beteiligen wie 2015 an der «Arctic Challenge Exercise» in Skandinavien oder in Krisengebieten wie im Kosovo, Afghanistan, im Nahen Osten u.a. als Militärbeobachter, Minenexperten, etc. tätig sind. Die Teilnahme an solch dubiosen Programmen ist mehr als fragwürdig und widerspricht klar der Bundesverfassung (Art. 185). Die Schweiz hat weder in der PfP noch in der NATO etwas zu suchen – ein Austritt aus der PfP würde die Glaubwürdigkeit, Unabhängigkeit und Neutralität der Schweiz wieder herstellen. Und zu guter Letzt: Ein aufgeblähter Nachrichtendienst schützt nicht vor Terror (wie die Anschläge in Orlando und Nizza beweisen), schützt nicht die Bürger sondern schützt eher sich selbst. Sicherheit beginnt nicht beim Nachrichtendienst, sie beginnt sowohl bei der Polizei als auch beim Grenzschutz und wachsamen Bürgern. Als Bürger dieses Landes haben wir andere Bedrohungen zu fürchten wie etwa die nächste Finanzkrise, die geplante Abschaffung des Bargeldes sowie die umstrittenen intransparenten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA (bei Letzterem ist die Schweiz seit Beginn der Verhandlungen – ohne Wissen der Bevölkerung - involviert). Da mir die Freiheit, Demokratie und der Schutz vor Missbrauch durch den Staat wesentlich wichtiger ist als eine «Schein-Sicherheit», kommt für mich nur ein klares NEIN zum NDG in Frage und hoffe, die Stimmbürger tun es mir gleich. Damaris C. Bächi, SVP- und Syndicom-Mitglied, Winterthur


  • Elmar Gächter, 9244 Niedeuzwil 14.09.2016 17:43
  • Wo bleibt der Anstand?

    Ich war heute Vormittag im Coop Grüze einkaufen. Ich konnte zusehen wie ein junges Mädchen sich in aller Seelenruhe die Lippen schminkte. Auch als diese sah, dass ich sie beobachtete machte sie weiter. Nach dem Schminken stellte sie die angebrochenen Kosmetika wieder zurück ins Gestell. Auch trank sie ungeniert ihr Cola im Laden. Ich finde es eine Frechheit, ich würde mich ekeln wenn ich angefangene Kosmetika kaufen würde. Ob sie die Cola bezahlte oder die leere Dose wieder ins Regal stellte kann ich nicht sagen. Ich musste gehen, sonst wäre ich ausgerastet. Sind wir heute schon so weit, dass Anstand nichts mehr gilt.


  • Heinz Stirnemann, 8405 Winterthur 19.09.2016 18:02
  • Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative

    Die vorgeschlagene Lösung zur Masseneinwanderungsinitiative ist nicht umsetzbar, weil sie gegen den Volkswillen verstösst. Die Einwanderung wird so nicht reduziert, die Schweiz wird immer noch attraktiv für Ausländer sein. Es braucht daher Kontingente. Bei Drittstaaten gibt es heute schon Kontingente. Vor der Personenfreizügigkeit gab es sie auch schon. Zwischen den Politikern und der Wirtschaft ist das Verhältnis zerrüttet. Diese Lösung zur Masseneinwanderungsinitiative zeigt: Bundesrat, Parlament, Beamte und die Mehrheit der Wirtschaft wollen in die EU. Man muss sich fragen, ob der Bundesrat und das Parlament dem Volk noch in die Augen schauen können. Ein institutionelles Rahmenabkommen braucht es nicht, denn das wäre der EU-Beitritt. Vom Bundesrat und den Parlamentariern erwarte ich, dass man eine Lösung mit Kontingenten sucht und den Volkswillen respektiert. Heinz Stirnemann, Winterthur


  • Allan Bazzotti, 8400 Winterthur 13.09.2016 15:00
  • Schweinethur oder Winterthur! Es war beschämend!

    Bei sonnigem und schönem Wetter zeigte ich einer Gruppe von Gästen, die sonst vor allem an der Fasnacht jeweils bei uns sind, Winterthur einmal von einer anderen Seite. Unsere schöne grüne Stadt vom Bäumli und vom Rosengarten aus gesehen von wo man herrliche Ausblicke geniessen kann und mit einem Rundgang durch die schöne belebte Altstadt. Meine Gäste waren begeistert wie schön das Winterthur ist und wie kulturell vielseitig. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen, denn was ich bei diesem Ausflug entdeckt respektive gesehen habe war beschämend. Im Bäumli wie im Rosengarten sah es aus auf einer Müllhalde. Übervolle Abfalleimer, übersät von Bierdosen, Vodkaflaschen, Fresstüten usw. Fackeln die liegen gelassen werden, Getränkeflaschen und Pizzaschachtel die einfach auf dem Gehweg, der Wiese oder übers Bord in die Reben entsorgt geworfen oder liegengelassen wurden. Ebenso ärgerlich. dass man bei jedem zweiten Schritt aufpassen musste, dass man nicht in einen Hundekot steht. Ein ebenso schauderhaftes Bild stellte sich uns an einigen Bushaltestellen mit überfüllten und am Boden liegenden Unrat. Vom nächtlichen Nachhauseweg nach dem Besuch eines Anlasses vom Bahnhof bis zum Obertor und Vögelipark mag ich gar nicht mehr sprechen. Einfach nur beschämend und eine absolute Sauerei wie sich Winterthur unseren Gästen als Schweinethur präsentierte! Es wird Zeit, dass man sich gegen diese Art von Abfallentsorgung und Litering etwas einfallen lässt. Die vermutlich mehrheitlich nächtlichen Parkbesucher darauf hinweist mit welchen Konsequenzen sie zu rechnen haben wenn sie nicht wissen wie sie sich an diesen Orten zu verhalten haben. Ich fordere klare Hinweisschilder, scharfe Bussen und Kontrollen mit entsprechende Hinweisschilder für alle die nicht wissen wie wie sie sich auf öffentlichen Grund zu verhalten haben. Reaktionen seitens der Bevölkerung, der Stadt (Politik) und der Polizei sind jetzt gefordert und dies bitte ohne wenn und aber und ohne die üblichen Ausreden es geht nicht wegen diesem und jenem usw. Es wird Zeit umzudenken und zu Handeln!


  • Larissa Burri, 8404 Winterthur 13.09.2016 14:59
  • «Die Schmerzgrenze ist überschritten»

    Als junge Freiwillige finde ich es schade und bedenklich, dass die Dorfeten immer kleiner und kleiner werden und auch die Besucherzahl stetig abnimmt. Ich bin mit dem Oberi-Fäscht (jetzt Römer­fest) gross geworden und muss nun Jahr für Jahr zusehen, wie die Zahl der Stände und Besucher immer mehr abnimmt. Die kritischen Stimmen aus vielen Vereinen werden lauter und lauter. Viele Vereine denken bereits laut darüber nach, den ganzen organisatorischen und finanziellen Aufwand nur für einen minimalen Gewinn nicht mehr auf sich nehmen zu wollen. Vereine, welche jahrelang ein fester Bestandteil des Oberi-Fäschts waren. Einerseits sind es die stark ansteigenden Kosten, welche den Vereinen immer mehr zu schaffen machen, dazu kommt aber, dass die Musikfestwochen par­allel dazu durchgeführt werden. Seit die Veranstaltung am gleichen Wochenende wie das Römerfest stattfindet, wurden viele Familien und auch junge Besucher durch die Konzerte abgeworben. Man bedenke, dass jede Dorfet ein eigenes Wochenende hat! Trotz jährlichem Aufruf, die Musikfestwoche zu verschieben, bleiben die Ohren des Stadtrates taub, und es wird nichts dazu getan, irgendwas an der Situation für die Vereine zu ändern. Leider ist die Stadt nur darauf bedacht, möglichst viel Gewinn zu generieren, das Sterben von Dorfeten nimmt sie dafür in Kauf. Es gilt jedoch zu bedenken, dass, wenn die Dorfeten sterben, auch der Gewinn der Stadt abnimmt und neue Stellen gesucht werden müssen, wo Geld her­geholt werden kann. Was also auch versucht wird, das kulturelle Angebot der Stadt Winterthur leidet, während die Verwaltungspolizei nur darauf aus ist, ihre Zahlen zu erreichen. Schade.


  • Roberto Maraschiello, Winterthur 12.09.2016 14:49
  • Franco Albanese wechselt von bder CVP zur SVP

    Alle staunen über den Wechsel vom Herrn Albanese Franco, ich auch aber wundern tut es mich nicht. Was ich aber nicht begreife ist, dass die heutigen Politiker für Ihre Entscheidungen keine Verantwortung übernehmen. Die Gemeinderäte Baumberger und Albanese sind mitverantwortlich für den Sparwahnsinn in unser Stadt. Erst Angst verbreiten, nicht nachhaltig politisieren und dann zurücktreten oder wie Herr Albanese einfach wie ein Fussballer die Manschaft wechselen. Die beiden haben schon lange rechts politisiert, schlimm ist, dass die anderen Gemeinderäte der CVP sie nicht aufgehalten haben. Wir Bürgerinnen und Bürger erhalten dann für solche Schildbürgerstreiche die Quittung. Aber die sogenannte Elite kann machen was sie will, um ihre Interessen zu befriedigen. Vielleicht ist die Zeit gekommen, sich zu überlegen, dass es nur noch zwei Parteien geben sollte. Schlussendlich ziehen die kleinen Parteien entweder nach Rechts oder nach Links, denn sie haben nie die Möglichkeit eine Mehrheit zu erzielen. Und zum Schluss: Herr Albanese, treten sie zurück und geben der CVP den Sitz zurück! Vielleicht vertritt ihr Nachfolger die Werte der CVP besser. Das C steht für christliche Werte .


  • Patrick Fischer, 8413 Neftenbach 10.09.2016 22:30
  • Fernsehsendung « zum Beispiel Neftenbach »

    Als Neftenbacher hat mich dieser interessanter und informationsreicher Beitrag erfreut. Etwas schockiert haben mich einige Reaktionen aus der Nachbarschaft. Die Aussagen wie „Schliessung der Grenzen“ und „Angst vor fremdfarbigen Menschen“ sind wohl auf fehlende oder falsche Informationen zurück zu führen. Auch wenn diese asylsuchenden Menschen auf der Flucht sind, so bedeutet dies noch lange nicht, dass sie keine Würde oder Stolz aufweisen noch ungebildet sind. Mögen einzelne Personen aus rein wirtschaftlichen Gründen unser Land anpeilen, so sollte man die Mehrheit nicht in den gleichen Topf werfen. Wir können uns kaum vorstellen welches Leid diese asylsuchende Menschen (zum Teil hochqualifizierte Personen) erleben mussten. Seit über 30 Jahre habe ich mit sozialbenachteiligten Personen in Afrika und Südamerika zusammengearbeitet und Probleme gemeinsam gesucht. Nie erlebte ich die Situation, dass jemand zu uns in die Schweiz kommen wollte um unseren Materialismus zu geniessen. Schon dreimal besuchten mich Afrikaner die noch nie fliessendes Wasser oder regelmässigen Stromzufuhr erlebten. Und trotzdem zählten sie die Tage, bis sie zurück reisen konnten. Diese Menschen möchten nur eines: wieder in ihre Heimat zurück kehren um ihre Traditionen zu leben – aber ohne Krieg und Gewalt. Aber die Gewalt kann ein ganzes Leben oder sogar Generationen verändern und das schlimmste – entwurzeln. Während einem Aufenthalt musste auch ich diese Gewalt erfahren, bei welchem ein Mensch sein Leben verlor. Ein Albtraum für mich – wie muss aber ein Leben aussehen, wenn täglich Familienmitglieder vor seinen Augen erschossen, vergewaltigt oder gefoltert werden? Kaum vorstellbar. Erinnern wir uns: vor noch nicht allzu langer Zeit suchten oder versuchten Schweizer aus rein wirtschaftlichen Gründen die Flucht ins Ausland, so unter anderem auch mein Urgrossvater. Einige davon haben in ihrem neuen Land die einheimischen verdrängt und enteignet. Nun hat sich der Migrationsstrom in eine andere Richtung gewendet. Was wen sich dieser Strom wieder in die andere Richtung dreht. Solange wir die südlichen Länder ausbeuten, ihnen Waffen liefern, die Gelder von Diktatoren annehmen, solange müssen wir mit „schutzsuchenden Mitmenschen“ leben. Öffnen wir die Türen und das Herz! Im Übrigen: In den letzten Jahren habe ich einige Arbeitseinsätze mit asylsuchenden Menschen aus Eritrea, Afghanistan und andere Ländern durchgeführt. Resultat: einfach super! Patrick T. Fischer und Marguerite Ndo Eba Fischer Tropenagrotechniker 8413 Neftenbach


  • Bettina Brunner, 8404 Winterthur 12.09.2016 14:47
  • Abschaffung der Schulweglotsen

    Ja,ja, die Stadt muss sparen, muss es aber wirklich bei der Sicherheit unserer jüngsten Verkehrsteilnehmer sein? Die Kinder sollen sich nun also von Anfang an alleine im immer dichteren Strassenverkehr zurechtfinden? Man soll sie alleine den Schulweg gehen lassen, obwohl sie zum Teil schon mit vier Jahren eingeschult werden? In all den Jahren, die der Dienst nun schon besteht, bedeuteten die Schulweglotsen immer Sicherheit für die Eltern und Freiheit für die Kinder. Kann man wirklich nicht anderswo sparen? Die Verantwortung liegt bei den Eltern. Ja, wäre es nicht schön und vorbildlich von der Stadt Winterthur, die Eltern in diesem Bereich zu unterstützen? Und sind all diese Übergänge wirklich sicher? Vielleicht um neun Uhr morgens oder um drei Uhr nachmittags, aber mittags um zwölf? Nach meiner persönlichen Erfahrung weit davon entfernt. Wo wird nun das Geld ausgegeben, das auf Kosten unserer Jüngsten eingespart wird? Bleibt es bei den Kindern? Wird es in Schulen, Kindergärten oder in die Schulung der motorisierten Verkehrsteilnehmer investiert, damit sie lernen anzuhalten, wenn ein Kind die Strasse überqueren will und nicht wie wild zu winken? Zum Schluss noch: Kann Winterthur wirklich in Sachen Sicherheit gleich sein wie andere Städte wie St. Gallen und Luzern oder sind diese Städte vielleicht auch ohne Lotsen sicherer, da Geld für bauliche Sicherheitsmassnahmen vorhanden ist? Ich bin enttäuscht über diesen Entscheid.


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 13.09.2016 15:03
  • Nicht schon wieder. Artikel vom 10.09.2016

    Vor gut einem halben Jahr wurden die Leser/innen über die vegane Küche informiert. Und jetzt wieder ein missionarischer Artikel der uns weiss machen soll, vegan ist das Nonplussultra. Persönlich habe nichts gegen Veganer/ innen, aber sie sollten dann mit aller Konsequenz das Ganze durchziehen müssen. Denn wenn sie auf alle Tierprodukte ver- zichten, müssten sie eigentlich vor einer Operation nachfragen, ob durch Tierver- suche der standart erreicht wurde, an- sonsten müssten sie verzichten. Auch im kulturellen Bereich müsste sie Abstriche machen vor allem, hinsichtlich der Musik.Ein veganer Musikabend bestünde beispielweise aus:Posaune,Horn, Blechflöte,Trommel(ohne Tierfell) und Gesang. Denn das andere geht nicht. Geige unmöglich,Saiten aus Schafsdarm, Rosshaar im Bogen.Gitarre geht nicht sie enthält Knochenleim.Das Klavier auch problematisch.die Tasten sind zwar nicht mehr aus Elfenbein sonders aus Kunst- stoff, aber Filz (Wolle)wird zum Dämpfen verwendet, auch Leder kommt in der Mechanik vor.Also kein musikalischer Ge- nuss. Vielleicht erlebe ich es noch, eine Sinfonie für Chor und vegane Musik. Für weitere Aufklärung empfehle ich das Buch "BIG 05049". Ich bin einfach der Meinung:Lasst die Menschen selbst ent- scheiden, was sie wollen und können. Die versteckte Beeinflussung durch die Medien geht mir langsam auf die Nerven.


  • Ralph Bauert, 8401 Winterthur 08.09.2016 08:12
  • Halbwahrheiten im Abstimmungskampf

    In Abstimmungskämpfen werden oft Halbwahrheiten erzählt, so auch bei der SP-Initiative „Wohnen für alle“ in Illnau-Effretikon. Für den Stimmbürger wird es damit schwierig zu beurteilen, was stimmt und was nicht. Im Artikel 1 der Initiative steht klar, dass in allen Quartieren preisgünstige Wohnungen erstellt werden müssen. Also auch in den klassischen Einfamilienhausquartieren von Illnau-Effretikon. Das ist die grosse Schwäche dieser Initiative, welche einfach von anderen Städten kopiert wurde. Damit in diesen Quartieren 15% subventionierte Wohnungen entstehen können, müssten entweder auf der grünen Wiese mehrere Wohnblöcke erbaut, oder bestehende Einfamilienhäuser günstig vermietet werden. Da es nicht genügend verfügbare Wiesen gibt, werden die Grundeigentümer bei Um- oder Neubauten verpflichtet werden müssen, ihre Wohnungen und Einfamilienhäuser in Kostenmiete anzubieten. Der Grundeigentümer wird damit eingeschränkt und faktisch enteignet. Eine weitere Halbwahrheit betrifft die Auswirkungen auf die Steuerkraft. Es stimmt zwar, dass durch subventionierte Wohnungen mehr Personen nach Illnau-Effretikon kommen werden. Dass damit aber die Steuerkraft steigen wird, ist mehr als fraglich. Die aktuelle Situation von Winterthur beweist das Gegenteil. Der Finanzhaushalt kam durch die enormen Sozialkosten aus dem Lot, was zu Sparprogrammen und Steuererhöhungen führte. Eine aktuelle Studie vom Winterthurer Stadtrat zeigt klar auf, dass attraktive Wohnungen im oberen Preissegment gefördert werden sollten, damit die Stadt einen grösseren finanziellen Spielraum erhält. Dies wird Illnau-Effretikon aber durch die Initiative in den nächsten 25 Jahren verunmöglicht. Damit der Stimmbürger entscheiden kann, was von den zahlreichen Halbwahrheiten stimmt und was nicht, gibt es bei dieser Abstimmung zum Glück eine glaubhafte Entscheidungshilfe. Sowohl der Stadtrat, wie auch der Gemeinderat, sagen klar Nein zur schädlichen SP-Initiative „Wohnen für alle“. Ralph Bauert, Geschäftsführer Hauseigentümerverband Region Winterthur


  • David Berger, Winterthur 07.09.2016 21:53
  • Zum Outing von Franco Albanese

    Der Übertritt von Franco Albanese von der CVP zur SVP hat bemerkenswert hohe Wellen aufgeworfen. Man kann ja durchaus der Meinung sein dass ein Parlamentarier in diesem Fall das Amt niederlegen soll, die Realität sieht aber anders aus. Parteiübertritte gibt es immer wieder und die WechslerInnen nehmen den Sitz fast immer mit – das kommt in den besten Familien vor. Etwas heuchlerisch finde ich die Empörung der CVP. Kann sich noch jemand an den letzten Parteiwechsel im Winterthurer Gemeinderat erinnern? Richtig es war Ursula Dolski und sie wechselte von der SP zu, na, zu wem wohl? Meines Wissens hat die CVP sie nicht zum Rücktritt genötigt. Ob Franco Albanese wegen der CVP oder wegen Franco himself gewählt wurde weiss niemand. Zumindest hat vor ihm wohl noch nie jemand soviel Geld in den Wahlkampf investiert – verstehe ich ja auch nicht, so unglaublich toll ist dieses Amt nun also auch wieder nicht, ganz okay, aber dafür viel Geld in die Hand nehmen? Vieleicht bin ich ja auch einfach zu arm um das zu verstehen. Immerhin: vielleicht ist in Zukunft der Stadtpräsident wieder mit einer Fraktion im Parlament vertreten... David Berger, Gemeinderat AL


  • Doris Hofstetter, 8400 Winterthur 07.09.2016 15:02
  • Bezahlbare Kinderbetreuung für alle

    Leserbrief zur Volksinitiative „Bezahlbare Kinderbetreuung für alle“ „Unnötig“ oder „faire Aufteilung“ ist eine Frage des Blickwinkels: für viele Eltern aus dem Mittelstand ist das Angebot an Krippen, Tagesfamilien und Horten schlichtweg zu teuer, um es nutzen zu können. Wenn praktisch das gesamte zweite Erwerbseinkommen für die Kinderbetreuung und die zusätzlich zu entrichtenden Steuern draufgeht und unter dem Strich kaum etwas übrig bleibt, ist die Aufgabe der Erwerbstätigkeit des einen Elternteils vorprogrammiert. Die Initiative „bezahlbare Kinderbetreuung für alle“ möchte da Abhilfe schaffen: die Kantone Waadt, Neuenburg und Freiburg machen seit Jahren gute Erfahrungen mit diesem Modell. Die Unternehmen profitieren davon, weil ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Familie und Beruf gut vereinbaren können. Das entschärft den Fachkräftemangel. Ich stimme deshalb am 25.9.2016 Ja zur Initiative Bezahlbare Kinderbetreuung für alle. Doris Hofstetter, Gemeinderätin Grüne


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 07.09.2016 00:10
  • Wenn böse Mächte uns umgeben, muss FA/18 sich erheben ?

    Ein trauriges Spiel und Einsatz für den Menschen und für den Staat. Ich bin gewiss kein Feigling für das Vaterland zu kämpfen, aber mit was schützen wir das Volk, unsere Grenzen. Die Gefahr kommt nicht von oben, über die 4000 ender, über die Berge, vom Himmel. Auch die Flüchtlinge sind nicht unsere bösen Mächte. Diese rufen nur um Hilfe, dass wir sie herein lassen für ein Leben ohne Angst und Tod. Wir können mit unseren Militärspielsachen sprich FA/18, Panzer, Maschinengewehren keinen Krieg zurückdrängen oder aufhalten. Es kriegt ja schon überall rundherum. Welches Manöver gegen wen wollen wir gewinnen? Warum müssen wir damit Feinde produzieren. Weg von den Waffen zurück zu den Pflugscharen. Der erste und zweite Weltkrieg brachte nur Schmerz, Leid und Tod. Unser Land verteidigt sich nur mit der eigenen Stärke und zwar ohne Waffen mit Solidarität, Offenheit, Freizügigkeit und ohne Angst auf Verlust der eigenen Güter. Denen Heimat gewähren, die um ihr nacktes Leben kämpfen. Die dunklen Mächte hinter unseren Bergen und darüber dürfen in Frieden ruhen ganz ohne FA/18 und dergleichen Unglücksbringer.


  • Christof Bürgi, 8404 Winterthur 05.09.2016 13:33
  • Viel Geld für wenig Sicherheit

    Als Antwort auf die Terroranschläge in jüngster Zeit soll in der Schweiz der Geheimdienst massiv ausgebaut werden. Das NDG, über das wir Ende Monat abstimmen, erlaubt zu diesem Zweck eine Totalüberwachung des öffentlichen Raums, und eine sehr weitgehende Überwachung des privaten Raums. Vorbild sind offensichtlich Frankreich und die USA. Doch sollten wir uns diese Länder zum Vorbild nehmen? Deren Geheimdienste haben bekanntlich trotz jahrzehntelanger Totalüberwachung diverse Anschläge nicht verhindern können. Der Grund ist bekannt: Die entscheidenden Hinweise in all den Überwachungsdaten zu finden, ist selbst mit modernstem Computereinsatz fast unmöglich. Das US-Parlament hat darum untersuchen lassen, ob mit Hilfe der Totalüberwachung überhaupt je Anschläge verhindert wurden. Die Antwort lautete Nein. Wo Anschläge verhindert wurden, geschah dies durch klassische Detektivarbeit, Hinweise aus der Bevölkerung, oder blanken Zufall. Schlimmer noch: Der Anschlag auf den Boston Marathon wäre zu verhindern gewesen, wäre auch nur ein Bruchteil der Ausgaben für die Totalüberwachung statt dessen in klassische Aufklärung investiert worden. Kurz: Das NDG folgt einem überholten Konzept, das viel kostet und unsere Privatsphäre gefährtdet, aber bestenfalls nichts bringt.


  • Martin Lugenbiehl, 8408 Winterthur 05.09.2016 06:36
  • Geheimtipp aus Neuhegi

    Noch wenig bekannt ist das A Cappella Festival Winterthur in Neuhegi. In einer wunderbaren Atmosphäre Open Air im Innenhof der Giesserei bot sich am Wochenende Grosses: Rock 4 und ihr charismatischer Sänger Luc Devens verzauberte das Publikum. Les Brünettes, vier Powerfrauen aus Deutschland, begeisterten mit einer sensationellen Bühnenshow. Neuhegi, immer noch «Entwicklungsland» in Winterthur, hat genau solches verdient.


  • Katrin Bossard, 8404 Winterthur 30.08.2016 17:25
  • Dorfkern Oberi Verkehr

    Die fünf Wochen Sommerferien sind vorbei, somit der Riesen Auto Verkehr zurück. Liebe Autofahrer; fahrt(wenn möglich) nicht immer um 8:00 und 16:00-17.00 durch den Dorfkern Oberi, denn dann sind die meisten Kindergarten-und Schüler unterwegs! Viele fahren auch zu schnell, es ist 30 Zone. Liebe Polizei, stellt ihr nach langer langer Zeit wieder einmal ein Blitzkasten auf (an einer sinnvollen Stelle)? Frau Günthard-Maier, Herr Künzle, machen sie sich persönlich ein Bild vor Ort? Besten Dank. K.Bossard


  • susan meili, 8404 winterthur 29.08.2016 13:55
  • Leitungswasser - Gratis oder nicht?

    Ich bin kürzlich von ein Ferien Aufenthalt in Estland und Litauen zurückgekommen. Dort haben wir immer sofort, ohne es zu verlangen oder bezahlen, ein Krug Leitungswasser bekommen, oft hübsch mit Citronen Stücke oder Kräuter Zweige drin. Als wir einmal gefragt haben ob uns das nette Geste etwas kostet, sagte der Kellner, "Selbstverständlich nicht, Sie sind unsere Gäste". Wäre das nicht schön wenn ein Paar mehr von unsere lokal Wirte daran denken das ohne uns "Gäste" waren sie alle ein bissen arme gewesen!


  • Sonja Meier, 8408 Winterthur 30.08.2016 14:32
  • Musikfestwochen - Tom Odells Konzert ohne Stimme

    Am Samstag Abend wartete ich mit vielen anderen Fans auf den Auftritt von Tom Odell. Die Stimmung war super toll. Zwei sehr gute Vorgruppen, vor allem Elias hat uns begeistert. Dann endlich wurde Tom Odell vom Musikfestwochensprecher auf der Bühne angekündigt. Wir mussten nochmals 50 Minuten (Bühnenumbau und etwas Verspätung) warten, dann kam er. Zu diesem Zeitpunkt deutete nichts auf das hin, was dann kam. Der Sprecher gab keinerlei Hinweis. Tom kam mit seiner Band auf die Bühne, setzte sich an Klavier. Vom Publikum wurde er begeistert begrüsst. Der Auftakt war fulminant, er spielte zwei Songs. Dann drehte er sich zu uns und sagt:" Hi guys, this is something I never did, but I lost my voice and I cant sing anymore, I could play the piano all night, but I cannot sing. I am sorry I hope you forgive me!" Dann spielte er seinen grössten Hit, stand er auf und verliess die Bühne. Wir im Publikum schauten uns im ersten Moment erstaunt an und waren nicht sicher, ob das jetzt wirklich passiert. Viele haben ihn auch gar nicht verstanden. Er kam dann wieder, entschuldigte sich sehr und spielte grandios Klavier und seine Band machte wirklich das Beste aus dieser Situation, aber sie konnten seine Stimme natürlich nicht ersetzten. Die Stimmung blieb wirklich gut und ich glaube, niemand nahm es Tom in irgend einer Weise übel. Natürlich waren wir enttäuscht, aber es war nun Mal einfach Pech. Was mich aber fassungslos zurückliess, war das in meinen Augen unmögliche Verhalten den Musikwochensprechers. Wir erkannten nicht sofort, dass die Band ihren letzten Song gespielt hatten und sie verliessen die Bühne (jedenfalls für mich) ohne, dass wir wussten, dass nun das Konzert zu Ende war. Wir konnten so, Tom und der Band nicht mehr wirklich applaudieren. Plötzlich stand der Sprecher wieder auf der Bühne. Völlig unberührt sagt er kurz, ja nu, nun konnte Tom leider nicht singen, aber die Band hätte sich ja schliesslich Mühe gegeben. Wir sollen in ruhig ausbuhen, kein Problem und dann war auch er weg. Seine Haltung, auf mich wirkte sie arrogant und komplett ohne jegliche Empathie für uns Zuschauer, kein ehrliches Sorry. Er hätte doch die Band nochmals auf die Bühne holen können, für eine Zugabe oder einfach für ein respektvolles Verabschieden. Aber nein, er tat nichts, nada! Ja, wir haben ihn dann ausgebuht. Hey, die Steinbergasse war voll, wir haben alle CHF 69.00 für das Ticket bezahlt, da hätte ich wirklich, wirklich mehr Ausdruck von Bedauern seitens der Organisation erwartet. Auf der Facebookseite konnten wir dann lesen, dass intensiv mit Tom Odell vor dem Auftritt diskutiert wurde...ja aber wieso hat uns denn der Speaker nicht informiert? Er hätte uns doch sagen können, dass Tom gesundheitliche Probleme hat, es aber wirklich versuchen will. So wären wir nicht so überrumpelt worden. Leid tut mir, dass Tom und Band die Buhrufe gehört haben müssen und sie nicht wissen konnten, dass diese dem Sprecher galten. Also Tom, komm wieder nach Winterthur. Das Publikum freut sich! Sonja Meier, Wülflingen


  • Rolf Furrer, 8472 Oberohringen 27.08.2016 18:03
  • Winti-Sack oder Kehrichtmarken

    Ich wohne in einer Agglomerationgemeinde mit Kehrichtmarken. Schon als Winterthur den Winti-Sack eingeführt hat, habe ich mich gefragt, weshalb die "Verbündeten" nicht mit ziehen. Eigentlich ist es mir heute noch nicht klar, dachte aber, dass die Transparenz zwischen Winterthur und den Aussengemeinden grösser sei, da ja der Kehricht unter anderem kostendeckend entsorgt werden muss (Deckung durch Gebühren). Aber nach den vorgegebenen Diskussionen, scheint dies nicht der Fall zu sein und dabei fehlt es mir am Verständnis. Wie ich in meiner Wohnortgemeinde feststellen kann, sind es entgegen den Aussagen der Gemeindebehörden nicht nur Neuzuzüger aus Winterthur, die den Winti-Sack benützen und unverfroren vor dem Haus deponieren...auch langjährige Bewohner bedienen sich dieser verbilligten Abfallentsorgung (Sparpotential 1 Abfallsack= ca. Fr. -.30). Der Prozentsatz ist nicht hoch, aber diese Abfallentsorger können sich bei einer ev. Verteuerung der Abfallgebühren in den Agglomerationsgemeinden an der eigenen Nase nehmen. Es ist absolut beschämend, sich infolge dieser geringfügigen Sackdifferenz nicht an die Regeln zu halten. Es ist ja auch bekannt, dass eben in diesen Agglomerationsgemeinden die Steuerfüsse markant tiefer sind -weshalb man auch dahin zieht- als in Winterthur. Einen Witz finde ich die Ausgleichszahlung von Rappen 8 pro Sack von Winterthur, denn wie Jede/-r weiss, bekommen wir 10 Säcke auch nicht für 80 Rappen im Laden. Es ist richtig, die Winti-Säcke in den Aussengemeinden stehen zu lassen, um diesem Unsinn ein Ende zu bereiten. Andernfalls frage ich mich, weshalb sind die Kehrichtmarken nicht um den Betrag des Sackbetrages billiger, d.h. z.Zt. Fr. 1.70 oder weniger, dann hört dieses Theater auch auf. Aber es wird ja Einem Tag für Tag vor Augen geführt, je mehr Eine/-r abzockt, um so weniger bereit ist er/sie für die Allgemeinheit zu berappen. Nach der Abzocke in der Wirtschaft der Beschiss im Alltag. In unserer ach so reichen Schweiz hat es noch genügend Leute/Familien/Rentner, die trotz Fulltimejob oder Rente nicht wissen, wie sie den Monat überstehen. Aber diese kümmern sich nicht um das Minimal-Bescheissen der Gesellschaft, sondern machen sich Gedanken, wie das Leben billiger zu gestalten ist: MIT DEM EINKAUF IM BENACHBARTEN AUSLAND! (wie übrigens auch Besserverdienende). Dieses Problem gilt es anzupacken, liebe Politiker und Politikerinnen, denn das richtet grösseren Schaden an als Differenzen zwischen Winti-Sack und Kehrichtmarken!


  • Urs Glättli, 8400 Winterthur 27.08.2016 12:12
  • Danke für das politische Wirken

    Der Landbote hat die Vorstoss-Königin und die Vorstoss-Könige des Winterthurer Parlaments und die GLP als aktivste Partei gekürt. Herzliche Gratulation! Danke, dass ihr Euren Job ernst nimmt. Ihr repräsentiert die Winterthurer Stimmbevölkerung. Dafür seid ihr gewählt. Nur wer das Wirken des Stadtrats und der Verwaltung regelmässig hinterfragt, überprüft und weiter entwickelt, hat es verdient, im Parlament Einsitz zu nehmen. Es ist mir ein Rätsel, wie man – in den Worten des Landboten – „Hinterbänkler, Minimalisten und Duckmäuser“ und ihre Parteien wählen kann. Ab dem 1. Januar 2018 wird zudem in allen Parlamentsgemeinden direkt ein zusätzliches Instrument eingeführt: Die Parlamentarischen Initiative. Mit ihr erübrigt es sich, nach einer überwiesenen Motion mehr als zwei Jahre warten zu müssen, bis die Vorlage vom Stadtrat dem Parlament vorgelegt wird. Eine Schuldenbremse beispielsweise, lässt sich dann rascher und nach den Vorstellungen des Parlaments ausformuliert verankern. Nur schon dieses Besipiel zeigt, dass Winterthur ein aktives Parlament braucht, das seine Instrumente zu bedienen weiss.


  • Helen Bohni, 8360 Wallenwil 26.08.2016 15:00
  • Burka-Debatte vom 25. August

    Ich gehe mit der Redaktorin Lucie Machac einig: Ein Burkaverbot trifft die Falschen, damit stellen wir nicht die Täter, sondern die Opfer an den Pranger. Eine liberale Gesellschaft akzeptiert doch, dass Menschen eigene Entscheidungen treffen, solange sie niemandem schaden. Es wäre eigenartig, wenn sie Verbote für Frauenkleider erlassen würde! Natürlich steht die Sicherheit der Gesellschaft an oberster Stelle, aber die Verhüllungsdebatte zielt an den wichtigen Fragen vorbei die dringend diskutiert werden müssten: Wie können wir einer Radikalisierung entgegenwirken? Wie integrieren wir Menschen, die neu hinzukommen?


  • Philipp Künzler, 8400 Winterthur 24.08.2016 11:15
  • Chicken verdrängen Schweinefleisch und Kuhmilch vom Obertor und Untertor

    Grossverteiler setzen auf Chickerias, das ist ihre Aufgabe, Nahrung für die Massen und da hat es keinen Platz mehr für Würste und Käse, die sind bekanntlich mit Schweinefleisch und Kuhmilch gemacht. Das Angebot richtet sich nach der Nachfrage. Migros verkauft das, was in Massen gegessen wird. Servelat, Bratwurst, Fondue adieu, das war einmal unsere Kultur. Döner und Chicken sind die Zukunft.


  • Gaby Nehme, 8400 Winterthur 24.08.2016 10:00
  • Zu: Warum sich über solche Dinge streiten? (LB v. 24.8.16, Seite 9)

    Nur ganz kurz: Ohne Gott gäbe es keine Atheisten. Warum? Weil man dann auch nicht um einen Gott wüsste. Somit bräuchte es das Konzept des Atheismus gar nicht. Es gäbe auch keine Ethik, denn sie ist ein göttliches Prinzip.


  • Heinz Stirnemann, 8405 Winterthur 23.08.2016 11:05
  • Burkaverbot ist unbedingt gesamtschweizerisch durchzusetzen

    Zurück aus Oesterreich und Deutschland sind wir froh wieder in der Schweiz zu sein. Unglaublich wie häufig wir Burkaträgerinnen hauptsächlich in den Städten angetroffen haben. Die vielen Diskussionen die wir mit Leuten aus diesen Ländern führten, waren alle äusserst negativ. Zum Teil waren die Leute empört und ängstlich, dass diese Burkaträgerinnen sich in ihrem Land bewegen dürfen. Viele Einheimische machten sogar die Behörden verantwortlich, indem sie meinten, dass diese die Möglichkeit haben, dass Burkatragen zu verbieten. Es sei äusserst beunruhigt in der heutigen Zeit, dass man nicht weiss wer sich dahinter versteckt oder verbirgt. Gegen das Kopftuchtragen hat heute niemand mehr was einzuwenden und ist auch kein Diskussionsthema mehr. Gesichtsverhüllung und Handschlagverweigerung gelten in unserer Kultur als nicht akzeptabel. Wer sich hier bei uns aufhalten und leben will, hat sich ohne wenn und aber an unsere Werte zu halten. Dasselbe gilt auch für die sogenannten linken Autonomen und Hooligans, die sich aus Feigheit hinter einem Gesichtsschutz verstecken. Wir sind überzeugt, im Jahr 2017 über das Burkatragen abstimmen zu können. Von einem NEIN sind wir heute schon überzeugt. Heinz u. Regula Stirnemann, Winterthur


  • Niklaus Brändli, 8542 Wiesendangen 22.08.2016 07:44
  • Die Aufgabe ist eben nicht erfüllt zum Artikel im Landboten am 18.8. und zwei Leserbriefen

    Die Recherche im Landboten vom 18.8. greift zu kurz und ist beschränkt, beschränkt auf ein Stück neuen Radweg, ohne dessen Enden anzusehen. Das Stück ist 72 Sekunden lang und zugegeben luxuriös: feiner Teerbelag, überbreit, gut beleuchtet, weg vom Autoverkehr, eine Art isolierte Champs Elysees für Zweiräder! Vielen Dank dafür, es macht wirklich Spass, dort Velo zu fahren. Warum haben denn die Velofahrer dennoch das Gefühl, dass sie als Störfaktoren wirken? Auf meinem 3km langen Alltagsweg von Wiesendangen nach Oberwinterthur gab es bis vor kurzem von der Stadtgrenze bis zum Technorama 13 Schlaglöcher, Absätze, Schwellen oder vorstehende Schächte. Dazu muss ich oder musste ich entlang des Riedbachs und bei der Unterführung zur Schreinerei Erni lange Sperrungen inkauf nehmen. Der neue Weg endet auf der einen Seite rechtwinklig, auf der andern mit einer gefährlichen Einfahrt in die Technoramastrasse, die ich nach 200 Metern gleich nocheinmal kreuzen muss. Das ist leider keine Ausnahme, sondern in der Schweiz beinahe die Regel. Schräge Randsteine schlagen in die Handgelenke, Radwege sind oft kurz und beginnen oder enden mit gefährlichen Einfahrten, ohne Vortritt, überall hat es Haifischzähne. Der Artikel gaukelt eine heile Velowelt vor, dabei sind wir meilenweit entfernt von den Verhältnissen in Holland oder Dänemark. Ich empfehle unseren Verantwortlichen Veloferien in Holland oder einen Fortbildungskurs in Planung und Realisierung von Veloverbindungen in Kopenhagen!


  • Marc Wäckerlin, 8409 Winterthur 21.08.2016 19:29
  • Religion verdient Kritik und keinen Respekt Antwort auf alle Leserbriefe vom 20.08.2016

    Es scheint, als hätte ich mit meinem letzten Leserbrief, in dem ich die Rationalität des christlichen Glaubens in Frage stellte, in ein Wespennest gestochen. Ich betone nochmals: Jeder Mensch hat das Recht unter der Bedingung, dass er sich keine Bevorzugung verschafft und andere Ansichten toleriert, zu glauben, was immer er will, auch wenn es noch so absurd ist. Christen sagen gern, die hassten nicht den Sünder, sondern die Sünde. Als Atheist hasse ich nichts und niemanden. «Sünde» ist ohnehin nur eine Erfindung der Religionen, um die Menschen zu knechten. Aber ich kritisiere: Nicht die Gläubigen, aber ihren Glauben. Religion verdient keinen Respekt, sie verdient es, kritisiert und hinterfragt zu werden. Kritik an Religion ist wichtig und darf keine Tabus kennen, sonst entwickelt sie sich nicht weiter. Auch ein «Gott» muss sich der Kritik stellen. Ein guter und lieber Gott tötet keine Menschen, braucht keine Höllenstrafen und auch kein Menschenopfer am Kreuz, um sich mit den Menschen zu versöhnen. Folglich ist der christliche Gott kein lieber. Es ist der zentrale blutige Erlösungsmythos des Christentum, den ich kritisiere. Die Menschen finden selbst den Weg, sie brauchen kein Kreuz, keinen Jesus und keine Erlösung. Ein solcher Glaube schadet letztlich unseren liberalen humanistischen Werten — nicht wegen der gemässigten Mehrheit, sondern weil diese den Weg für die Fundamentalisten bereiten. Wenn sich so viele Menschen genötigt fühlen, in Leserbriefen ihren Glauben zu bekennen, zeigt das nur, wie stark sie verunsichert sind. Wer einen unerschütterlichen Glauben hat, der ist gegen Kritik immun und lässt nichts an sich heran. So gesehen ist es gut, dass mein Leserbrief erschüttert. Nur durch Erschütterung kann etwas in Bewegung geraten. Und am Ende einer kritischen Auseinandersetzung mit Religion steht fast zwingend der Atheismus, weil das ganze Fundament des Glaubens weg erodiert, wenn man ihn gründlich hinterfragt. Zumindest war das bei mir der Fall.


  • Thomas Kunz, 8400 Winterthur 20.08.2016 15:50
  • Das Denken nicht andern überlassen

    Meinungsäusserungen über Glaubensfragen vs. Erkenntnissen der Wissenschaft führen nicht weiter und polarisieren. Das zeigt sich an den vielen Reaktionen auf den Leserbrief von Marc Wäckerlin. Über Glaube soll diskutiert werden, aber nie in der Absicht, den andern überzeugen zu wollen. Es gibt Menschen, die glauben, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat (mit allen Konsequenzen!) und solche, die glauben, dass der Mensch Gott erschaffen hat - beide glauben also an einen Gott. Und es gibt sog. Atheisten, die sich jedoch ebenfalls mit Glaubensfragen auseinandergesetzt haben müssen, um zu dieser Einstellung gelangt sein zu können. Entscheidend ist, dass wir selber denken und das Denken nicht andern überlassen! Es ist beruhigend, dass wir Vieles nicht wissen und das Staunen nicht verlernt haben.


  • Elmar Gächter, 8405 Winterthur 19.08.2016 15:43
  • Verhüllungsverbot im Tessin

    Was sind Gesetze wert wenn Ausnahmen gemacht werden. Im Tessin gilt seit Sommer 2016 ein Verbot der Verhüllung, laut Gesetzestext gilt dies auch für Touristinnen. Im heutigen Landbote habe ich gelesen, dass dieses Gesetz nicht umgesetzt wird. Wenn wir in einem anderen Land sind müssen wir uns auch anpassen, kann man das nicht auch von Touristinnen aus Arabien verlangen? Ich finde es eine Frechheit von diese reichen Touristen, dass sie unsere Gesetze so mit Füssen treten.Ich war in verschiedenen Länder diese Erde und musste mich auch anpassen, ich musste mir einmal sogar eine andere Badehose kaufen, weil mein Badeslip zuknapp war (es war kein String, sondern ein normaler Slip) innerhalb einer Hotelanlage am Roten Meer.


  • Stutz Mario, 8545 Rickenbach 19.08.2016 09:45
  • Auf „Schleierfahndung“ im Tessin Philipp Hufschmid Landbote vom 19.08.

    Im Generellen ticken Tessiner doch etwas anders als die Deutsch-Schweizer, sie sind etwas larger in der Auslegung des Gesetzes, weniger Geschwindigkeitskontrollen oder Verkehrskontrollen resp. tolleranterer Nachvollzug von Gesetzesübertretungen. Umso mehr hat mich die Umsetzung am 1.7.2016 des Verhüllungsverbots für den Kanton Tessin beeindruckt. Da erhoffte ich mir allerdings, dass der „fast Bundesrat“ und als SVP Hardliner verschriene Norman Gobbi endlich den Sack zumacht und in Sachen Durchsetzung des neuen Gesetzes seinem Heimatkanton eine echte Vorbildfunktion gegenüber der „Gutmenschen-Mentalität“ der Deutschschweiz-Kantone zukommen lässt.


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 18.08.2016 18:52
  • Nicht die Noten sind wichtig, die Schulkinder sind wichtig

    Liebe Erzieher, Lehrerinnen, liebe Eltern, im Leben kommt es nicht auf die Schulnoten an, sondern auf den erwachsenen Menschen mit all seinen Fähigkeiten, Talenten und mit einer sozialausgeprägten Haltung. Schlimm ist es, wenn die Kinder angetrieben werden zu Bestleistungen. Obwohl wir alle infiziert sind von dem " immer mehr, immer besser, und immer schneller ", lasst uns diese Spirale bei den Jüngsten stoppen helfen, damit wir endlich eine Endschleunigung auch in den Schulen und gerade in den Schulen einbringen können. Denn die Arbeitswelt reisst das Maul immer weiter auf , um neue Gewinne zu steigern und damit das junge heranwachsende Völklein zu verschlingen. Das Leben, unser Leben besteht nicht aus Erfolg, Gewinn, sondern auch aus langsamen, ruhigen, gemütlichen Phasen. Und dann, die besseren, die stärkeren Schüler leben und arbeiten und spielen in der Arbeitswelt eine Rolle, aber nur gemeinsam mit der Rolle der Schwächeren. Am Ende der Lernzeit ist es nicht wichtig, wie lange der 30 jährige Krieg gedauert hat, oder wann die Schlacht bei Salamis war oder wer das Licht erfunden hat! Viel Glück und Freude an der Lernstufe eins nach dem Elternhaus den Kindern vom Kindergarten und den Erstklässlern.


  • Reto Ehrensperger, 8545 Rickenbach Sulz 25.08.2016 08:37
  • Die Stadt hat Ihre Aufgabe nicht gemacht

    Wäre die Journalistin mit ihrem Velo weiter in Richtung Wiesendangen gefahren, dann hätte Sie die unmöglich steile Rampe bei der Querung der Einfahrt zur neuen SBB Unterhaltsanlage gefunden. Ich weiss nicht nach welcher Norm diese Auffahrten geplant worden sind, mit normaler Geschwindigkeit sind sie aber mit dem Velo nicht passierbar! Ich als Velofahrer störe mich daran, dass mir bei der Fahrt nach Sulz, vom Technorama bis und mit der Autobahneinfahrt, bei 5 Einmündungen der Vortritt genommen wird! So wird das Velofahrer sicher nicht atraktiver.


  • Walter Rohrbach, 8409 winterthur 18.08.2016 12:52
  • Sicherheit an den musikfestwochen!

    Ich wundere mich, dass das Präsidium musikfestwochen sich nie zu einem Sicherheitskonzept geäussert hat. Es gibt ja keine idealerweise Veranstaltung wie diese, dass sich Besucher unverhofft in delikaten Situationen ausgeliefert sein könnten. Kein Wort davon, wie sich Besucher dann Verhalten sollten. Keine Tipps, wie sich im Festgelände zu bewegen. Der Alkohol und die Drogen werden zugegen sein und manch einer wird davon zuviel bekommen. Dann ist die Unberechenbarkeit da. Die zum Teil dröhnende Musik wird zusätzlich ihren Beitrag leisten. Auf engstem Raum die Menschen, eingeschlossen wie sardanellen.keine Fluchtwege, einfach einer höchst gefährlichen Situation ausgeliefert!


  • Miro Porlezza, 8418 Schlatt 18.08.2016 07:52
  • Antwort an Marc Wäckerlin

    Lieber Herr Wäckerlin In Sachen Verstand, Anstand, Ethos, Umgang miteinander sind wir uns ziemlich einig. In Sachen Religion jedoch nicht! Als Katholik bin ich durchaus nicht immer glücklich mit der Geschichte und auch nicht immer mit der Entwicklung des Christentums. Schon gar nicht gereiche ich zum Idealtypus eines Christenmenschen. Aber eines ist wichtig zu beachten. Die Bibel, die Evangelien sind von Menschen geschrieben. Alle Untaten im vermeintlichen Namen Gottes wurden von Menschen begangen. Der Mensch ist per se imperfekt und er hat Gott immer wieder als Rechtfertigung für Untaten missbraucht und auch noch im Mittelalter wurde Gott als strafendes Ueberwesen dargestellt. Die (katholische) Kirche kassierte Unsummen für Ablässe und musste deswegen dieses Bild bewahren. Erst mit der Reformation wurde das Christentum vom Bild eines vergebenden Gottes geprägt. Dieses Bild gilt bis heute und wird zumindest von den Landeskirchen auch so gelebt. Gott vergibt! Und dieser vergebende Gott steht letztlich über dem Menschen der immer wieder seine Fehler begeht und auch weiterhin begehen wird. Deshalb steht es einem Christen auch gut an, selber zu vergeben, nicht anzuklagen und nicht zu strafen. Da bin ich mir dann mit Marc Wäckerlin wieder einig.


  • Urs Rechsteiner, 8400 Winterthur 15.08.2016 14:52
  • Leserbrief zum Leserbrief im Landboten vom Samstag, 13. August 2016, „Bravo zu dieser Standhaftigkeit“ Kirchensteuern für Juristenstreit mit ungewissem Ausgang?

    Soll eine Kirche die Steuergelder, die ihr ihre Mitglieder anvertrauen, verwenden, um eine juristische Auseinandersetzung über den nächtlichen Stunden- und Viertelstundenschlag notfalls bis vor Bundesgericht ziehen? Soll sie dem Verdruss, dass die Kläger mit vollem Wissen neben eine Kirche ziehen und in der Folge gegen das Glockengeläut protestieren, Raum geben und Geld und Energie investieren in eine Auseinandersetzung, die gemäss der Beurteilung massgebender Juristen tendenziell gegen die Tradition des nächtlichen Stundenschlags entschieden werden wird? Das ist die Kernfrage, die sich jede Kirchenpflege stellen muss, wenn sie mit einer derartigen Lärmklage konfrontiert ist. Die Kirchenpflege der Katholischen Kirche in Winterthur hat vor rund drei Jahren entschieden, Klagen gegen nächtlichen Glockenschlag in zwei Pfarreien pragmatisch zu lösen: Das liturgische Geläut rund um die Gottesdienste, an den Festtagen und zu Beerdigungen, Hochzeiten usw. ist nicht verhandelbar. Der nächtliche Glockenschlag zur Viertel- und vollen Stunde im urbanen Umfeld entspricht heute jedoch keinem Muss mehr und wird abgestellt. Die reformierten Kirchgemeinden haben sich damals auf Anfrage der Katholiken nicht durchringen können, mit den Katholiken gemeinsam eine stadtweite Lösung zu formulieren – der Vorwurf des Leserbriefschreibers Niklaus Herzog, man habe keine Rücksprache mit den Reformierten genommen, ist schlicht falsch. Interessant ist sein jetziges Bekenntnis für den Erhalt des nächtlichen Glockenschlags. Im Vorfeld des breit diskutierten Entscheids und nach dem Abstellen des nächtlichen Glockenschlags sind bei der Kirchenpflege keine Forderungen eingegangen, die nächtliche Zeitangabe zu erhalten. Statt für Anwälte und Gerichte hat die Kirchenpflege Finanzen und Engagement investiert in Gottesdienste und Unterstützung für Hilfsbedürftige, in Seniorenarbeit, offene Jugendtreffs, Bildungsveranstaltungen, Entwicklungszusammenarbeit und ein lebendiges Pfarreileben – die vom Leserbriefschreiber geforderte „Standhaftigkeit“ ist in diesen Bereichen wichtiger als bei der nächtlichen Zeitanzeige. Urs Rechsteiner, Präsident der Römisch-katholischen Kirchgemeinde Winterthur


  • Jürg Martin, 8400 Winterthur 13.08.2016 20:48
  • Schweizer Recht vor Völkerrecht

    Meine lieben Freunde aus den liberalen und linken Parteien Einige von Euch gehen intensiv gegen diese Initiative an. Ist das wirklich wohlüberlegt und entspricht dem Interesse Eurer Wähler? Ich bin parteilos; Parteien interessieren mich nicht (sondern Personen und Sachthemen). Aber ich fände es ein trauriges Armutszeugnis, wenn bei einem so wichtigen Thema das Denken abgestellt, die eigenen Wähler vergessen und nur auf Grund eines Abwehr-Reflexes gegen eine ungeliebte Partei gehandelt würde. Leider legen die vorgebrachten abstrusen Argumente aber nahe, dass es genau so ist: Weder verlangt die Initiative Vertragsbruch (Kündigung ist nicht Vertragsbruch), noch würden die Menschenrechte abgeschafft (denkt ihr denn, sie würden aus unserer Verfassung gestrichen, und das Bundesgericht würde sie nicht wie schon sehr lange mindestens so gut überwachen, wie das ein internationales Gericht tut?). Diese Argumente sind doch wirklich unter Eurem Niveau; es sind genau solche "Stammtisch-Sprüche" wie Ihr sie der ungeliebten Partei zu Recht oft vorgeworfen habt. Andererseits geht es um viel; es steht m.E. der Fortbestand unserer direkten Demokratie auf dem Spiel. Also bitte denkt nochmals nach und, wenn Ihr zu anderen Schlüssen kommen solltet, habt den Mut, nach Fakten und Überzeugung, nicht gegen ein Parteibuch zu handeln.


  • Charles Sarasin, 8400 Winterthur 13.08.2016 19:29
  • Störfaktor Velo

    Peter Bachmann spricht mir mit seinem Leserbrief vom 13. August aus dem Herzen. Ich pflichte den Punkten bei, möchte die Liste aber noch ergänzen: An verschiedenen Orten (z.B. Tösstalerstrasse stadteinwärts, Zürcherstrasse stadtauswärts) wird der Veloverkehr teilweise über das Trottoir geführt. Velos gehören aber in meinen Augen grundsätzlich nicht aufs Trottoir, denn die Doppelnutzung ist einerseits äusserst unangenehm, wenn nicht gar gefährlich für die Fussgänger, andererseits habe ich als Velofahrer immer Angst, dass mir ein Fussgänger in die Fahrbahn läuft. Separate Velowege sehen in der Theorie vielleicht gut aus, sind in der Praxis aber v.a. für Streckenfahrer ein absolutes Ärgernis. Es ist äusserst lästig, alle 1 bis 2 Kilometer die Strassenseite wechseln sowie Umwege mit zusätzlichen Steigungen fahren zu müssen. Zudem sind die Velowege in der Regel nur Stückwerk und enden meist irgendwo abrupt, von der oft schlechten Ausschilderung einmal ganz zu schweigen. Als nicht Ortskundiger muss ich den weiteren Weg oft mühsam suchen gehen. Separate Velowege werden auch an Strassen gebaut, die weder sehr viel Verkehr aufweisen noch besonders schmal sind. Beispiele dafür sind Turbental – Rikon, Andelfingen Richtung Frauenfeld und Russikon – Madetswil. Der allerschlimmste mir bekannte "Veloweg" führt von Wülflingen nach Pfungen (Wülflingerstrasse, Weiachstrasse). Stadtauswärts muss ich auf der linken Seite, also gegen den Autoverkehr fahren. Ich teile mir die Fahrbahn mit Fussgängern und entgegenkommenden Fahrrädern, zudem hat es verschiedene Ein-/Ausfahrten. Muss ich ausweichen, bin ich sofort im Gegenverkehr der Hauptstrasse. Ich finde diesen Weg deshalb nicht nur sehr unangenehm zu fahren, sondern auch durchaus gefährlich. Es scheint mir, dass sich die Verkehrsplaner nicht immer in Velofahrer hineinversetzen können oder wollen. Die Auto- und v.a. die Lastwagenfahrer mögen mir deshalb verzeihen, dass ich auf sog. "Radwege" ganz allgemein sehr gut verzichten kann und lieber auf der Hauptstrasse fahre, am liebsten mit gelben Randstreifen – das ist in aller Regel völlig ausreichend. Es gibt zwar zunehmend automobile Oberlehrer, die glauben mich erziehen zu müssen, auch wenn sie genügend Platz zum Überholen haben, aber damit werde ich wohl leben müssen.


  • Thomas Kunz, 8400 Winterthur 12.08.2016 15:46
  • Angriffslustige Kühe

    Beim Lesen der Mitteilung, dass in Davos eine Mutterkuh erschossen wurde, erinnerte ich mich sofort an unsere Wanderung im schönen Surses, als wir ebenfalls weidenden Kühen mit Kälbern und Rindern sehr nahe kamen, da der Wanderweg durch ihr Revier führte. Plötzlich ging ein gewaltiger Lärm los, ein Getöse von unbändigem Brüllen machte sich breit. Die Kühe schienen sich gegenseitig aufzustacheln. Und dann gings los: eine Kuh begann zu laufen und alle andern rannten ihr hinterher. Ich habe nicht gewusst, dass Kühe dermassen schnell laufen können! In einem gewaltigen Garacho rannten sie dicht an uns, die wir unterdessen unter dem Draht hindurch gekrochen waren - wobei sich eine ältere Frau beim Sturz leicht verletzte - vorbei und blieben dann unten plötzlich stehen. Das war knapp! In unserem Fall wäre es möglich gewesen, den Wanderweg ausserhalb der Kuhweide zu führen. Dies sollte in den Wandergebieten überall, wenn möglich, gemacht werden.


  • Marc Wäckerlin, 8409 Winterthur 25.08.2016 08:29
  • «Der wesentliche Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion ist die Methode» Zu «Der Unterschied zwischen Fakt und Theorie» Leserbrief vom 22. Juli

    Am 22.07. wird in einem Leserbrief als Antwort auf «Keiner will für Werte zahlen» die Behauptung in den Raum gestellt, Evolution sei kein Fakt, sondern «nur» eine Theorie, die auf derselben Stufe wie der biblische Schöpfungsmythos stehe. Diese Reaktion zeigt, dass gerade die Aussage «Evolution ist Tatsache» gut geeignet ist, um Fundamentalismus zu erkennen, denn selbst der Papst akzeptiert mittlerweile den Urknall und die Evolution als Tatsachen. Zwar sind nicht alle Detailfragen geklärt, aber die Evolution ist trotzdem im Grundsatz gesichertes Wissen und nebst dem Urknall einer der am besten überprüften und gesicherten Theorien. Richtig ist, dass der Mensch vieles nicht weiss, ja auch niemals wissen kann. Es gibt keinen direkten Zugang zu «Wahrheit». Dennoch bleibt die Wissenschaft als einziger Weg zu einem einigermassen gesichertem Wissen. Glaube ist nicht Wissen, Glaube ist Nichtwissen. Der wesentliche Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion ist die Methode. Wichtig ist nicht der aktuelle Stand der Erkenntnis, der kann tatsächlich revidiert werden, sondern der Weg dahin. Der Wissenschaft muss man nicht glauben, man kann alles selbst nachvollziehen. Wissenschaft untersteht ständiger Kritik, auch Selbstkritik. Theorien werden in Frage gestellt, ihre Vorhersagen werden überprüft, man versucht sie zu widerlegen. Darum steht die Wissenschaft niemals auf der gleichen Stufe wie Religion. Darum ist die wissenschaftliche Methode die einzige uns Menschen zugängliche Quelle des Wissens. Je länger eine Theorie sich behaupten kann, umso gesicherter ist sie. Die Evolutionstheorie steht seit über 150 Jahren unter Dauerkritik. Sie hielt diesen Angriffen nicht nur Stand, sie wurde immer wieder bestätigt. Somit gilt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit: «Evolution ist Tatsache!» Quelle: z.B. //www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-franziskus-kein-konflikt-zwischen-evolution-und-schoepfung-a-999893.html Marc Wäckerlin, Präsident FreidenkerInnen der Region Winterthur


  • Marc Wäckerlin, 8409 Winterthur 11.08.2016 23:37
  • Ist der christliche Glaube rational? Bezug auf den Leserbrief vom 11.08. von Stefan Bachmann, Henggart: «Der christliche Glaube ist nicht irrational» Diverse Leserbriefe: Wissenschaft kontra Religion

    Unter der Voraussetzung, dass man andere Meinungen respektiert und niemandem basierend auf der eigenen Religion Vorschriften macht, darf man glauben, was immer man will. Vor allem aber berechtigt ein Glaube nicht zu Vorteilen und schon gar nicht dazu, über andere zu urteilen oder gar zu töten. Leider ist es aber genau das, was Fundamentalisten sehr oft tun. Vernünftiger wäre es, die Bibel als das zu nehmen, was sie ist: Eines von vielen historischen Büchern voller Geschichten, über die man nachdenken kann. Glaube bleibt Glaube und ist nicht rational, auch wenn das verschiedene Leserbriefschreiber nicht wahrhaben wollen. Unsere Gesellschaft bräuchte dringend mehr Verstand und weniger Glaube. Ist der christliche Glaube rational? Was soll man von einem Gott halten, der die Welt und die Menschen einfach so aus Langeweile erschafft, aber nur um gleich darauf sein Werk zu bereuen und die Menschen aus dem Paradies zu werfen? Es ist ethisch verwerflich, wenn ein Gott Massenmord an unbeteiligten unschuldigen Kindern begeht, nur um einen Pharao zu beeindrucken, dem er extra dazu zuvor erst höchstpersönlich selbst das Herz verstockt hatte. Überall in der Bibel gilt: Wer Gott nicht bedingungslos gehorcht, wird umgebracht und in die Hölle verdammt. Von den zehn Geboten sind die ersten drei reine göttliche Selbstbeweihräucherung. In der engen Gedankenwelt einer solchen Glaubensvorstellung gibt es keine Gnade ohne Blut, so ist es logisch, dass ein solch brutaler Gott den Menschen nur vergeben kann, wenn dafür ein Menschenopfer erbracht wird. Also lässt er sich selbst als eigenen Sohn reinkarnieren und ans Kreuz schlagen. Objektiv und ohne rosarote Glaubensbrille gesehen, ist dieser «Gott» eine der unangenehmsten Figuren der Weltliteratur, ein kleinlicher, eifersüchtiger, egositischer, kontrollsüchtiger, frauenfeindlicher, homophober, brutaler, blutrünstiger Tyrann. Wir können von Glück reden, dass es diesen Gott nicht gibt und wir für uns selbst verantwortlich sind. Marc Wäckerlin, Präsident der FreidenkerInnen Region Winterthur


  • Christoph Lips, 8032 Zürich 11.08.2016 14:50
  • BVK erneut in kritischer Phase, 11.8.2016

    «Es wird nun viel Lärm um wenig gemacht.» Das ist die saloppe Reaktion von Stiftungsratspräsidentin Lilo Lätzsch der Pensionskasse BVK auf den Proteststurm tausender Versicherter und Arbeitgeber. Dieser Protest richtet sich in erster Linie gegen drei Beschlüsse des BVK-Stiftungsrats: 1. Entgegen der einstimmigen Empfehlung des Zürcher Kantonsrats liess der BVK-Stiftungsrat die Haftungsklagen gegen den Regierungsrat wegen der immensen Korruptionsschäden an der BVK fallen. 2. Der Stiftungsrat hebt den bisherigen griffigen Sanierungsmechanismus, der die BVK schrittweise aus ihrer Schieflage gebracht hätte, ohne angemessenen Ersatz leichtsinnig auf. Der Stiftungsrat pries diesen Beschluss ausdrücklich als Geschenk an die Arbeitgeber! Tatsächlich müssen die Arbeitgeber künftig auf Jahre hinaus weniger an die BVK bezahlen – ganz im Gegensatz zu den Versicherten. Damit wird ausgerechnet der Arbeitgeber Kanton am meisten entlastet, welcher die BVK früher in alleiniger Verantwortung leitete und durch grobfahrlässige Geschäftsführung in Schieflage brachte. 3. Der Stiftungsrat senkt die Renten der zukünftigen Generationen um bis gegen 20%. Nach monatelangem Herumeiern gibt er selber zu, dass im Durchschnitt die zukünftigen Renten um sage und schreibe 8% sinken werden! Das ganze Ausmass dieser einschneidenden Rentensenkung kann nur erahnt werden, wenn in Zukunft die Inflation wieder einsetzen und die Konsumkraft wegfressen wird. Und darauf antwortet die BVK-Präsidentin Lätzsch nur mit saloppem Spott!? Das ist unerträglich. Die 115000 BVK-Versicherten haben in ihrem Stiftungsrat eine andere Besetzung verdient. Christoph Lips, Zeltweg 64, 8032 Zürich


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 11.08.2016 11:12
  • Die Moral der Geschichte.

    Zum Artikel:Die Show von Michael Phelps. Die Sportler des sauberen Westen schwimmen den teils "Staatsgedopten"aus Russland,sowie den Chinesen um die Ohren. Da gibt es Fabelrekorde und ein Michael Phelps,der vor noch nicht langer Zeit un- trainiert und auf Alkoholentzug war,der schwimmt nun allen davon. Ein Schelm der hier böses denkt. Meine Mei- nung ist: wenn Michael Phelps nicht gedopt ist,sollte man die russischen Schwimmer heilig sprechen.Und was sollen die wilden Spekulationen betreffend Schröpfen(dunkle Flecken)bei Herrn Phelps. Das wird wohl noch erlaubt sein jeder Steuerzahler ist davon betroffen.


  • Werner Huber, 8400 09.08.2016 20:47
  • Operationshäufigkeit

    Wieder einmal mehr wird im Krankenversicherungswesen nicht Klartext gesprochen. Es wird über die Operationshäufigkeit sinniert. Dabei wird nicht erwähnt, dass die Privat- und Halbprivatpatienten massiv zur Quersubventionierung der allgemein Versicherten herangezogen werden. Diese hängt auch mit der Buchhaltung der Spitäler zusammen, wird von diesen üblicherweise keine Aufteilung nach den drei Sparten vorgenommen. Der in diesem Artikel ausgewiesene 30%ige Gewinn ist nichts anderes als eben im Wesentlichen die Quersubventionierung. Demzufolge zahlt der allgemeine Patient zuwenig. Darauf deutet auch die Zimmeraufteilung z. B. im Neubau eines Kantonsspitals hin. Interessant wären in diesem Zusammenhang die Gesamtverhältnisse über das ganze Spital bzw. Schweiz. Beim obigem Neubau ist es so, dass 75% für 1er oder 2er Betten gebaut werden. Betrachtet man den effektiven Anteil der Versicherten, dann ist das Verhältnis umgekehrt, 75% sind allgemeine Patienten und nur 25% private oder halbprivate. Die Tendenz ist, dass die Obrigkeit vermehrt auf 2er-Zimmer umstellen will, man will ja eine Einklassengesellschaft im Krankenwesen fördern. Dieses Ziel hat bei der Abstimmung über das KVG schon Frau Dreifuss klar deponiert. Dieses Vorgehen müsste jedoch einen Einfluss auf die ‚Hotelkosten’ (ich weiss, die Spitäler lieben diesen Ausdruck nicht) haben, vor allem auf die halbprivat Versicherten, da ja diese schon im allgemeinen Teil enthalten sein müssten, weil praktisch alle mit dieser Entwicklung in einem 2Bettzimmer untergebracht werden. Und wenn man noch besonders aufsässig ist, wird man als Allgemeinpatient in einem Einbettzimmer platziert. Dass der Bund nur für den allgemeinen Teil zuständig ist, ist eine Tatsache ebenso wie auch, dass die Querfinanzierung durch die Privat- und Halbprivatpatienten in den Statistiken nicht berücksichtigt wird und so den allgemeinen Kostensatz verbessern hilft. Den Krankenversicherern nützt es, den Spitälern nützt es und der Preisüberwacher ist nur für den querfinanzierten, allgemeinen Teil zuständig. Werner Huber, Winterthur


  • Erich Bernet, 8400 Winterthur 08.08.2016 15:28
  • Zeitungen werden nicht getauscht Ausg. 8.8.2016 Seite 2

    Schade - auch ich freute mich, dass damit das frühere Mitte-Rechts-Sprachrohr wieder eingeführt werden könnte. Die Verteidigung des linken Spektrums analog zum Tagesanzeiger ist nicht meine Zeitung! Ich dürfte in Kürze meine Überlegungen dazu tätigen. Erich Bernet, Winterthur


  • Marianne Honegger, 8404 Winterthur 07.08.2016 10:54
  • Halle 710, die neue Ausgehmeile von Winterthur?

    Ausgelassen und von lauter Musik unterstützt, feierte am letzten Samstag eine Festgemeinde in der Halle 710 in Neuhegi ihren Anlass. Dass die dadurch entstehenden Lärmemissionen sich nicht auf die Halle beschränkten, das ganze Quartier beschallten und bis in die Nacht hineindauerten, schien den Organisatoren, Besuchern und Besucherinnen des Festes nicht auf zu fallen. Erst die herbeigerufene Polizei setzte dem lauten Treiben ein Ende und bescherte den vielen Quartierbewohnern die erwünschte Nachtruhe. Es war nicht das erste Mal, dass Veranstaltungen in der Halle 710 für die umgrenzenden Liegenschaften zu einer Belastung wurden. Wird die Halle 710 während den Sommermonaten zu der neuen Ausgehmeile von Winterthur? Es ist nicht zu hoffen. Uns Nachbarn wurde seitens der Stadt immer wieder erklärt, es fänden nur ruhige Veranstaltungen in der Halle statt. Ich erwarte, dass die massgebenden Stellen in der Stadtverwaltung Interessenten für die Nutzung der Halle deutsch und deutlich darüber informieren, was die Auflagen sind und das deren Befolgung nachhaltig eingefordert wird. Passt es nicht, ist es den Festveranstalter freigestellt auf eine passendere Lokalität auszuweichen. Die Berücksichtigung der Ruhebedürfnisse der Anwohnerschaft hat Vorrang.


  • Gabriela Geering, 8409 Winterthur 06.08.2016 17:32
  • Drei Tote nach Krebsbehandlung

    Polizei und Staatsanwaltschaft fahren auf, einem Heilpraktiker wird ein Berufsverbot auferlegt und seine Praxis von den Behörden geschlossen, weil drei Personen tot sind nach Krebsbehandlung und gleichzeitig wird berichtet, dass die Ursachen noch gar nicht geklärt sind! Hatte dieser Heilpraktiker wohlmöglich bis jetzt grossen Erflog mit seinen Behandlungen und nun sind ihm drei Patienten gestorben? Heilpraktiker so wie Aerzte sind nicht Gott, dass sie alles und jeden "heilen" könnten. Wie sieht es in der Schweiz aus? Da müssten ja laufend Praxen geschlossen werden und Aerzten das Berufsverbot auferlegt werden. Wann wagt sich mal ein Journalist an eine Statistik, die aufzeigt, wie viel Menschen hier zu Lande, wegen Chemotherapien und Pharmazeutikas während Krebsbehandlungen sterben? Gift heilt nun mal nicht und wie es heisst:“ Es gibt kein Medikament, das heilt.“


  • Gabriela Geering, 8409 Winterthur 05.08.2016 22:55
  • Zahl der Masernfälle nimmt zu--- trotz hoher Impfquote

    Was die Vollzugsverordung zur eidgenössischen Epidemiegesetzgebung von uns will ist ja unerhört, als hätten wir ein Verbrechen begangen, wenn wir uns nicht impfen lassen wollen. Dann auch noch Angst schüren, ist in meinen Augen einfach nur fies. Aber wie wir wissen eine mächtige Waffe, um Menschen zu verunsichern und umzustimmen. Und zum Schluss auch noch drohen! Wenn du nicht, dann….pass auf. Sieht so Demokratie aus? Wissenschaftliche Begründungen für oder gegen eine Impfung fehlen gänzlich. Nur lächerlich machen, was dagegen ist. Weshalb? Wem passt es denn hinter den Kulissen nicht, wenn Menschen sich nicht impfen lassen wollen? Wenn sie selber entscheiden wollen und nicht dem Bund noch Aerzten noch sonst wem das Denken überlassen wollen? Sich informieren wird normalerweise als wichtig erachtet und in der Schule gedrillt. Hier sollten wir es bitte unterlassen! Dass die Pharmaindustrie so viel Geld ins „Gesundheitswesen“ investiert, wie gestern in den Nachrichten zu hören war, war in meinen Ohren „Lob“ für die Pharma. Wir sollten dankbar sein für das Geld. Wie schnell und auf welchem Weg die Pharma das Geld aber wieder drinnen hat, darüber wurde nichts gesagt. Wie heisst es doch: “Wer zahlt, befielt!“


  • Heinz Stirnemann, 8405 Winterthur 05.08.2016 12:19
  • Die Migration ist steuerbar!

    Es ist die Politik die verantwortlich ist, dass wir in unserem Land Migrationsbewegungen zulassen die ins Uferlose führen. Die Menschen kommen zu uns, weil wir es zulassen. Die Politik verdrängt aber nach wie vor diese banale Erkenntnis. Es ist bereits erkennbar, dass in vielen Gemeinden für die Flüchtlingskinder, gerade im Schulwesen, mehr getan wird, als für unsere Kinder. Das wird sich rächen. Wir gängeln die Wirtschaft mit rigorosen Quoten für qualifizierte Drittstaatenangehörige, lassen gleichzeitig aber unkontrollierte Zuwanderung durch die Hintertür "Asyl" zu, mit Menschen, die erst noch für viel Geld und ohne Erfolgsgarantie ausgebildet und integriert werden müssen. Lösungsansätze gibt es viele: Klassische Einwanderungsländer wie Kanada setzen konsequent auf Quoten, auch für humanitäre Aktionen. Ungarn und Oesterreich investieren in Grenzzäune. Italien tut wie immer nichts und schaut zu, wie die Migranten nach Norden weiterreisen. In der Schweiz, umgeben von sicheren Drittstaaten, könnte man das Asylverfahren von 120 Tagen auf 120 Minuten an der Grenze verkürzen. Heinz Stirnemann, Winterthur


  • Peter Müller, 8400 Winterthur 04.08.2016 18:05
  • Arroganz, Ignoranz oder einfach nur Dummheit?

    Heute wird in den Nachrichten berichtet, dass Forscher von zwei renommierten Hochschulen aufgrund der Auswertung von 17000 Dossiers herausgefunden haben, dass aufgenommene Asylbewerber umso schneller eine Arbeit finden je rascher ihr Asylgesuch bearbeitet wurde. Eine Aussage, welche auf einer ansehnlichen Datenbasis beruht. – So weit, so gut. Umgehend meldet sich einer der sogenannten Migrationsexperten der SVP, NR Brand, zu Wort und relativiert diese Erkenntnisse mit seinen nicht fundierten und wohl auch kaum datenbasierten Aussagen. Er weiss es einfach besser, ohne diese 17000 Dossiers zu kennen; ganz einfach weil die SVP-Exponenten bezüglich Migrationspolitik die absoluten Experten sind. Unmittelbar kommen mir die Worte von alt Bundesrat Samuel Schmid in den Sinn, welche er an der 1. Augustfeier auf dem Hohen Hirschberg so trefflich formulierte: es gibt in diesem Land Leute einer bestimmten politischen Gruppierung, welche nur Antworten haben – Fragen haben sie nie. Und: es sind nicht diejenigen, die am lautesten schreien auch diejenigen, die am meisten arbeiten; meistens sind es stille Schaffer, welche uns voranbringen. Und noch ein schönes Bild, welches der alt Bundesrat im Zusammenhang mit der Migrationspolitik in der Schweiz „gemalt“ hat: An Weihnachten erzählen wir unter dem Christbaum unseren Kindern gerne die Geschichte von Josef und Maria, welche als Fremde eine Unterkunft gesucht haben. Spätestens ab Februar verkünden dieselben Erwachsenen wieder lauthals „Ausländer raus“ – eine seltsame Logik. Aufgrund des permanenten und blindwütigen fremdenfeindlichen Verhaltens der SVP-Exponenten frage ich mich, ob diese Männer und Frauen noch einen minimalen Realitätssinn besitzen oder ob sie nicht doch eher dem Gedankengut frönen, vielleicht sogar nachtrauern, welches vor gut 80 Jahren in Europa Einzug gehalten hat. Die Geschichte hat uns aber gelehrt, wohin eine derartige Selbstüberschätzung, ein solches überhebliches, besserwisserisches Gebaren führen kann. Bleiben wir wachsam und heulen wir nicht bedenkenlos mit den Wölfen, auch wenn sie uns scheinbar bessere Zeiten versprechen.


  • David Berger, 8400 Winterthur 03.08.2016 19:36
  • Evolution ist mehr als eine Theorie - sie ist ein Fakt

    Mit etwas kopfschütteln musste ich die Leserbriefe zum Thema „Wissenschaft kontra Religion“ lesen. Es ist mir unverständlich dass heutzutage die Evolution noch in Frage gestellt wird. Es stimmt, rund um die Evolutionstheorie gab es in der Wissenschaft immer wieder Diskussionen, - sei es ob sie im Grundsatz stimmt oder um einzelne Aspekte. Die Evolution ist aber mittlerweile in der Wissenschaft nicht mehr umstritten, es ist keine Theorie mehr sondern ein Fakt, wie auch die Gravitationstheorie mittlerweile nicht mehr nur eine Theorie ist sondern ein Fakt. Sie ist auch erlebbar mit Fruchtfliegenexperimenten oder Anhand der grossen Anzahl an Fossilien und genetischen Untersuchungen. Tut mir leid, man muss schon sehr ignorant sein um diese Beweise alle wegzuwischen. Man darf ja gerne an Gott, das Einhorn oder die Homöopathie glauben – weil diesen Dingen jegliche wissenschaftliche Grundlage fehlt bleibt einem ja auch nur Glauben oder Nichtglauben. Wen man daraus aber beginnt die Ablehnung gesicherter wissenschaftlicher Erkentnisse abzuleiten wird es schwierig. Es gibt noch genug Unbekanntes zu erforschen, investieren wir lieber die geistige Energie in die Zukunft anstatt aus ideologischen Gründen Fakten zu bekämpfen!


  • Werner Huber, 8400 Winterthur 03.08.2016 11:10
  • Letzte Woche Anmerkung nicht zu veröffentlichen: Bei den heutigen Anschlägen und der Initiative der Türkischen Präsidenten und den Anschlägen muss man sich fragen, ob man noch mit seinem Namen auftritt.

    Das sind ja wieder einmal spannende Nachrichten im Landboten in der vergangenen Woche: z. B. über die Mücken: Es gab doch einmal einen Conrad Escher, der die mäandernde Linth kanalisierte, und damit die Mückenplage auf der Linthebene beendete. Was macht man heute, man lässt die Thur wieder mäandern und wundert sich über die Mückenplage. Die dritte Seite im gleichen LB ist noch irrwitziger: Man erbringt den ‚Kunden’ - ja, als Kunden werden sie in den Ämtern bezeichnet - Sozialleistungen, abgesichert durch das SKOS, in einer Höhe, welche die ‚Kunden’ nie und nimmer selbst durch eigene Arbeit und Ausbildung erreichen könnten, auch wenn sie wollten. Man muss sich nur entsprechend aufsässig benehmen, Restriktionen braucht man praktisch keine zu befürchten, man hat ja Anspruch darauf. Warum werden immer nur einige Extremfälle bekannt? Ganz einfach, muckt der Steuerzahler auf, dann heisst es umgehend: „Vertraulich“, und das Theater, unter anderem der Sozialindustrie, der KESB und anderen, kann weitergehen. Oder die Abhandlung vom Samstag über einen Teil der - für eine durchschnittlich europäische Lebensweise unübliche - Islamischen Regeln. Es erstaunt mich, dass es scheinbar keine rechtsgültige deutsche Übersetzung aus dem arabischen Gesamt-Regelwerk gibt; darüber müsste auch einmal ausführlich berichtet werden, z. B. wie dies unter anderen, im speziellen mit dem von Mustafa Kemal Atatürk 1925 offenbar abgekupferten schweizerischen Zivilrecht in der Türkei, bzw. unserem geltenden Zivilrecht vereinbar ist. Werner Huber, Winterthur


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 31.07.2016 09:56
  • Mit 9 Punkten gegen den Terror (Landbote 29.07.2016)

    Wo sie recht hat, hat sie recht die Angela aus dem : „Wir sind nicht im Krieg mit dem Islam!“ Der Satz muss aber zu Ende gesprochen werden:“Der Islam ist im Krieg mit dem Abendland!“


  • Peter Blanc, 8400 Winterthur 30.07.2016 12:10
  • "Wissenschaft kontra Religion und umgekehrt"

    Im Leserbrief vom 30. Juli wird zu Recht gesagt, dass der wesentliche Unterschied der Wissenschaft zur Religion die Methode des immer wieder erneuten Hinterfragens ist. Das wissenschaftliche Weltbild ist also stets im Wandel und nie definitiv. Nun gibt es aber auch "Wissenschaftsgläubige", und man könnte fast sagen, je laienhafter desto wissenschaftsgläubiger. In hundert Jahren wird man vielleicht über manches wissenschaftliche Modell von heute lächeln. Aber wie dem auch sei; viel wesentlicher als was wir glauben oder wissen ist doch wie wir uns verhalten! Ob aus religiösen, ethischen oder wissenschaftlich-ökologischen Gründen spielt dann wirklich keine Rolle. Unseren Mitwesen auf unserer kleinen begrenzten Erde ist es wohl herzlich egal, was für Gedanken uns zu rücksichtsvollem Benehmen bewegen. Wenn wir nur nicht so rücksichtslos weitermachen wie bisher! Gerade die Wissenschaften haben uns in das technische Zeitalter mit den Euphorien der unbegrenzten Machbarkeiten geführt und uns neben den unzähligen Annehmlichkeiten auch die allmählich erkannten Umweltprobleme beschert. Welches Weltbild nun letztlich das Nachhaltigere sein wird, bleibe dahingestellt.


  • Peter Diethelm, 8224 Löhningen 28.07.2016 08:43
  • Schmutziger gehts nicht mehr!

    Solarimpuls ist das wohl schmutzigste Fluggerät aller Zeiten. Nie wurde mehr Kerosin eingesetzt, um eine einzige Person um den Globus zu zügeln – man bedenke den Transport der immensen Infrastruktur und der Bodenmannschaft in alle Winkel des Planeten mit schmutzigem Kerosin. In 500 Tagen hätte dies auch ein Velofahrer geschafft. Dümmer kann das Potential der Sonnenenergie nicht mehr demonstriert werden! Doch darum ging es ja auch gar nie. Die Sonne wurde dazu missbraucht, den selbstverliebten Piccard anzustrahlen – und gewisse Medien gingen der peniblen Show sogar auf den Leim!


  • Jörg Nyffenegger, 8404 Winterthur 23.07.2016 10:19
  • Werden wirklich so viele Velos gestohlen ?

    Ich glaube nicht, denn wenn ich sehe wie Tag täglich über Monate die gleichen Velos bei den Veloständern stehe sind sicherlich auch vergessene oder Ausgelehnte dabei. Also bevor man jedes Velo als gestohlen meldet bitte mal da nach sehen.


  • Remo Hollenstein, 8405 Winterthur 22.07.2016 10:48
  • Zu wenig Schwimmlektionen für Winterthurs Schüler

    Dieser Artikel erstaunt mich nicht. Gibt es doch schon seit Jahren Platzprobleme im Städtischen Hallenbad Geiselweid und die anderen Lehrschwimmbecken sind ebenfalls gut ausgebucht. Der Stadtrat sagt das Problem sei erkannt jedoch noch keine Lösung vorhanden. Für mich gibt es nur eine Lösung und die lautet; Es muss ein neues zusätzliches öffentliches Hallenbad erstellt werden. Es kann doch nicht sein, das die Stadt Winterthur mit über 100000 Einwohnern nur ein grosses öffentliches Hallenbad hat. Für was zahlen den die Einwohner der Stadt Winterthur soviel Steuern. Mann kann doch mit einem Teil der Steuern, auch mal in etwas Sinnvolles investieren.


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 21.07.2016 10:12
  • Die Pensionierten und Frühpensionierten sollen den Jungen Platz machen

    Beim Bund, bei den Renten, und bei den Pensionskassen wird stets schwarz gemalt, dass die Gelder nicht ausreichen für eine würdige Altersabsicherung. Aber bitte, meine Herren und Damen, nehmt euren Hut oder Handtasche, wenn es Zeit ist aufzuhören zu arbeiten. Mann und Frau können auch vorzeitig in Rente gehen und dann für alle mit 65 Jahren. Lasst doch dann die " Jungen " in die Arbeitswelt einsteigen mit ihrem frischen Elan. Das wäre Solidarität, Bekämpfung gegen Jugendarbeitslosigkeit. Ein Niedergang der Industrie ist kein Grund, weil zu niedrige qualifizierte Menschen anstehen. Gebt den " Jungen " das Vertrauen, den Mut, und daher eine Sicherheit für ihr junges Leben, gebt die Schlüssel ab und nehmt euren wohlverdienten Wanderstab, ihr Pensionierten, und macht Platz für unsere aller Zukunft, denn so bleiben wir im Gleichschritt mit der neuen Generation.


  • Gabriela Nehme, 8400 Winterthur 20.07.2016 18:33
  • Zu "Vom Armsein in einem reichen Land".

    In besagtem Beitrag vom 20. Juli wird die härtere Gangart der IV erwähnt, die u.a. auch auf demokratischem Weg nach der Hetzerei einer gewissen Partei gegen "Scheininvalide" zustande gekommen ist. Dass dadurch Invalide in der Sozialhilfe parkiert werden, weil eben die Arbeitsfähigkeit, die die IV ihnen bescheinigt, nicht gegeben ist, ist eines Sozialstaats unwürdig. Dass dafür die Kosten dann bei den Gemeinden hängenbleiben, sollte bei diesen das grosse Interesse wecken, dafür zu sorgen, dass die IV ihren Pflichten nachkommt. Es kann und darf nicht sein, dass die Schwächsten - nämlich die Behinderten - jahrelange zermürbende Kämpfe mit der IV austragen müssen, obwohl sie am viel kürzeren Hebel sitzen. In Winterthur scheint man immer noch zuviel Geld zu haben, denn man verwaltet lieber die Behinderten als Sozialhilfebezüger, statt ihnen effizient in die IV zu verhelfen. Darum kann ich das Gejammer der Stadtoberen einfach nicht nachvollziehen, das alle Jahre wegen der steigenden Sozialhilfekosten ausbricht. Ich bin sicher, dass sich die Kosten, Behinderte der IV zuzuführen, im Rahmen halten im Vergleich zur endlosen Alimentierung derselben. Die IV sollte für die Behinderten da sein. Inzwischen ist sie zu einem unmenschlichen Moloch verkommen, der sich selber füttert, statt seinen Zweck zu erfüllen.


  • Christof Bürgi, 8404 Winterthur 19.07.2016 09:19
  • Demokratisches Ende der Demokratie

    Wir erleben in der Türkei eine Demokratie in den letzten Zügen. Justiz und Presse sind bereits durch Parteisoldaten besetzt, das Verbot der Opposition aufgegleist, die Ernennung des Präsidenten zum Souverän schon lange geplant. Die AKP, welche hier die Demokratie beendet, wurde aber von einer Volksmehrheit gewählt. Und fragt man die Anhänger der Partei, so hört man zwischen den Zeilen bereits, dass man mit der Abschaffung der Demokratie nicht wirklich ein Problem hat. Hauptsache Erdogan führt das Osmanische Reich, pardon, die Türkei in eine glorreiche Zukunft. Kurz: Die Demokratie wird demokratisch legitimiert abgeschafft. Wenn sie sich das nächste Mal fragen, warum Volksentscheide in der Schweiz nicht absolut sind, dann schauen sie einfach zur Türkei rüber. Ohne ein paar wenige aber wichtige Regeln läuft man nur all zu leicht Gefahr, so zu enden. Wenn wir Glück haben, wird es nun eine jahrzehntelange Tyrranei geben. Wenn wir Pech haben, einen blutigen Bürgerkrieg.


  • Thomas Kunz, 8400 Winterthur 18.07.2016 11:07
  • Die Elite der Schweiz?

    Hans Fehr schreibt in seinen Erinnerungen an seine Kantonsschulzeit, er wisse, dass die Gefahr bestehe, die Dinge aus grosser zeitlicher Distanz zu vergolden. Aber genau das tut er in hohem Masse. Nicht weiter erstaunlich ist auch, was er unter einer gesunden Autorität versteht. Ich persönlich litt während meiner Schulzeit unter solchen Selbstdarstellern unter den Pädagogen...


  • Max Vontobel, 8413 Neftenbach 16.07.2016 13:39
  • Ausverkauf - SR Technics, Syngenta und und und

    Auch wenn ich nicht alles verstehe und mich der Weltoffenheit nicht verwehre, frage ich mich, wie lange es noch dauert, bis die Mehrheit der Schweizer die Identität aufgibt und folglich nicht einmal mehr das Schönreden auf offene Ohren stossen wird.


  • Marcel Winkler, 8444 Henggart 14.07.2016 16:04
  • Warum in die Ferne schweifen…

    Zum Artikel «Tablets in den Schulen auf dem Vormarsch» im Landboten vom 13.Juli 2016 wird erwähnt, dass vor drei Jahren im Kanton Luzern ein Pilotprojekt in Sachen Tablet-PCs bei Mittelstufenschülern lanciert wurde. Das ist fortschrittlich und bemerkenswert. In der Sekundarschule Andelfingen wurde vor vier Jahren ein Pilotprojekt mit I-Pads für den Unterricht gestartet. Dieses Projekt wurde vor zwei Jahren in den Dauerbetrieb überführt. Alle Sekundarschüler jeden Jahrgangs erhalten ein persönliches I-Pad welches sie am Ende der Sekundarschulzeit entweder zurückkaufen oder zurückgeben können. In diesen Tagen endet die Sekundarschulzeit von Sekundarschülern welche das I-Pad bereits seit drei Jahren rege benutzten. Siehe auch: https://www.sek-andelfingen.ch/ict/ipad-projekt Wir sind stolz darauf, unseren Jugendlichen mittels I-Pads aktuelle Arbeitsmittel zum täglichen Gebrauch beizustellen und ihnen moderne Arbeitsmethoden für den zukünftigen Alltag beizubringen. Grosses Lob an die Lehrpersonen welche mit den Jugendlichen diesen Weg gemeinsam beschreiten und in Ihrer Entwicklung tatkräftig unterstützen. Marcel Winkler, Verantwortlicher ICT Kommission, Sekundarschule Andelfingen


  • Heinz Stirnemann, 8405 Winterthur 14.07.2016 15:16
  • Zentrales Friedensrichteramt Winterthur

    Erfreulich zu vernehmen, dass nun ein zentrales Friedensrichteramt in unserer Stadt besteht. Die noch vorhandenen 3 Friedensrichterämter wurden vernünftigerweise zusammengelegt. Ein richtiger Entscheid, waren doch diese in teuren Mietobjekten untergebracht. Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat 2010 die Betreibungsämter reorganisiert. Aus polit. Gründen hat er sich nicht getraut in den Städten Zürich und Winterthur, Anpassungen vorzunehmen, in der Meinung, dass die Stadträte diese selber durchführen sollen. Ein zentrales Betreibungsamt im Superblock ist nach wie vor aktuell. Das Sparpotential ist dabei enorm. Die Stadt bezahlt dem Vermieter des Superblocks immer noch Mieten für leerstehende Räume. Es spricht nichts dagegen, dass nun endlich auch in Winterthur ein zentrales Betreibungsamt eingerichtet wird, so wie es sich in Genf, Basel und Bern und weiteren Städten längst bewährt hat. Wir haben ja auch nicht in jedem Kreis ein Steueramt oder eine Einwohnerkontrolle. Dass heute die noch übriggebliebenen Betreibungsämter in teuren Mietobjekten untergebracht sind ist nicht nachvollziehbar. (es muss überall gespart werden, Stadtrat!) Der Beamtenstatus wurde in Winterthur abgeschafft. Der Leiter des Betreibungsamtes ist personell dem Stadtpräsidenten direkt unterstellt. Fachlich, erstinstanzlich dem Bezirksgericht. Aus diesem Grunde kann es doch nicht sein, dass ein Leiter eines Betreibungsamtes versucht der Behörde vorzuschreiben, wo sein Amt untergebracht sein soll! Heinz Stirnemann


  • Ruedi Graf, 8408 Winterthur 13.07.2016 16:58
  • Spendensammler helfen Gehörlosen!

    Mit einem gewissen Verständnis lese ich im Landboten: «Spendensammler vertreiben Kunden». Als gehörloser Einwohner der Stadt Winterthur und Geschäftsleitungsmitglied des Schweizerischen Gehörlosenbundes SGB-FSS beschäftigt mich dieser Artikel. Er zeichnet ein Bild der Situation, bei der die Perspektive ausser Acht gelassen wird, dass Behindertenorganisationen auf Spenden angewiesen sind. Auch der Schweizerische Gehörlosenbund führt seit Jahren gemeinsam mit Corris in verschiedenen Schweizer Städten Standaktionen durch und konnte so langjährige und zufriedene Spender gewinnen. Dank spendenfinanzierter Projekte erfahren Menschen mit einer Hörbehinderung Wertschätzung und erhalten Zugang zur Arbeitswelt. Zugleich sind die Standaktionen eine wichtige Möglichkeit, die Bevölkerung für die Anliegen der Menschen mit Hörbehinderung in unserer Gesellschaft zu sensibilisieren. Ruedi Graf, Winterthur


  • Dorothea Schwitter, Winterthur 13.07.2016 14:52
  • Studie: Mayonnaise gegen Läuse?

    Endlich empfiehlt der Schulärztliche Dienst nur noch physikalische Mittel gegen Läuse statt dieser giftigen Pestizide. Auch Mayonnaise wirkt rein physikalisch. Diese fettige Masse lässt die Läuse einfach ersticken und löst gleichzeitig die angeklebten Läuse-Eier (Nissen) von den Haaren. Zudem macht der Essig (in der Mayo) die Haare seidig, so dass sich die Nissen und die toten Läuse zuletzt leicht ausgekämmt lassen. Alles ganz logisch. Den Tipp mit der Mayo-Kur habe ich vor 16 Jahren von einer Nachbarin bekommen und mir gesagt: nützt nichts, so war`s zumindest nicht teuer. Doch es hat genützt, was mir der Schulärztliche Dienst jedes Mal in der Nachkontrolle bestätigt hat. Und das waren über die Jahre bei vier Kindern nicht wenig. Kurzanleitung für die Mayo-Kur: die trockenen Haare vollständig in Mayo einpappen. Für Langhaar etwa eine grosse Tube normale, billige Mayo (keine Light). Gut bis auf die Kopfhaut einreiben. 20 Minuten einwirken lassen. Zum Zeitvertreib Frisuren formen, Faxen machen und fötelä. Dann eine grosse Handvoll Shampoo pur einmassieren. Erst dann kommt Wasser ins Spiel: warm ausspülen. Eventuell das Shampoonieren wiederholen. Anschliessend, wie bei allen Lauskuren, gründlich mit dem Läusekamm ausstrählen. Nach einer Woche die Mayo-Kur wiederholen. Liebe Frau Bittner, wie wäre es, wenn sie als Chefin vom Schulärztlichen Dienst Winterthur eine Studie dazu durchführen würden, statt die Mayo-Kur als nicht nachahmenswertes Experiment abzutun?! Mayo ist günstig und absolut unschädlich. Sie wären unsere Heldin. Die besagte Homöopathin Dorothea Schwitter


  • Andreas Geering, 8409 Winterthur 12.07.2016 15:23
  • Die Medien schulden den Lesern eine korrekte Berichterstattung

    Mit Interesse habe ich im heutigen Landboten den Artikel zum politischen Vorstoss über Standaktionen in der Winterthurer Altstadt gelesen. Verschiedene Politiker werden namentlich erwähnt und zitiert. Zu meiner Überraschung wurde aber verschwiegen, dass es unser CVP Fraktionspräsident Matthias Baumberger war, der dieses Postulat dank wertvollen hinweisen aus dem Gewerbe verfasste. Ich fordere den Landboten auf auch für Politiker von kleinen Parteien das Gebot der Fairness zu beachten und die Leser korrekt über die Urheber von politischen Vorstössen zu informieren.


  • Dieter Sprenger, 8353 Elgg 06.07.2016 22:45
  • Welche Anti EU Hetze ?

    Im Leserbrief des Landboten vom 6.7.16 behauptet Herr Baumgartner , dass nach dem Brexit, von einigen Leserbriefschreibern Hetze gegen die EU betrieben werde ! Dies mag seine persönliche Ansicht als möglicher EU Befürworter sein . Doch dem ist nicht der Fall . Selbst beim wiederholten lesen dieser vorgängigen EU kritischen Leserbriefe kann ich auf Grund der erwähnten Tatsachen keine Anti EU Hetze orten . Dass nun das einst gute gemeinte Friedensprojekt EU wegen des Zankapfels der nach oben unbegrenzten PFZ zuehmend und berechtigt unter Kritik gerät , sollte wenn schon die EU veranlassen diese Kritik nicht zu ignorieren oder gar drohen, sondern diese als Chance einer Veränderung und Verbesserung wahrzunehmen. Wer nur droht, verhält sich gar Kontraproduktiv ! Zudem müssten sich gute Verträge dem Wandel der Zeit anpassen können und nicht auf immer und ewig in Stein gemeisselt sein. Was sich bewährt sollte beibehalten werden , hingegen müssten negativ Punkte flexibel auf Grund von Erfahrungen anpassungsfähig gestaltet werden. Wenn nicht , wird die EU früher oder später an der eigenen Sturheiten scheitern !


  • Hans CATTANEO, 8404 Winterthur 07.07.2016 14:40
  • Sport, Politik und Doping

    Leserbrief zum Thema Doping und Sport: "Jetzt hat er aber Gas gegeben, unser Leserbrief-Russe, der sich anscheinend auch in der dritten Generation noch immer als Russe fühlt und eine entsprechende antiamerikanische Geisteshaltung an den Tag legt, oder in diesem Fall, in seinen Leserbrief einbringt. Wenn ein Staat wie Russland derart krass seine Sportförderung über das Doping ihrer Athleten betreibt, dann ist eine Unterbindung dieser verbotenen Praxis in Form einer generellen Landessperre nicht unbedingt die falsche Methode. Besonders dann nicht, wenn ja die nicht gedopten Athleten an den Olympics in Rio teilnehmen dürfen, allerding nicht unter Flagge des ihre Athleten dopenden Landes. Nun aber gleich die USA zu beschuldigen, diese Vorgehen als Kriegstreiberei zu benutzen, um die Rüstungsindustrie in Ihrem Lande anzukurbeln ist, um es sanft zu sagen, doch sehr weit hergeholt. Damit treibt unser Freund doch genau das auf die Spitze was nicht sein soll, nämlich den Sport mit der Politik zu vermischen. Der Internationale Leichtathletikverband, der für diese Entscheide verantwortlich zeichnet, besteht ja nicht nur aus Funktionären der USA, sondern ist Weltweit abgestützt. Ohne durchgreifende Sanktionen, wie sie nun dieses internationale Gremium endlich durchführt, ist dem Problem Doping nicht beizukommen. Ich wünsche jenen russischen Athleten, die in Rio teilnehmen dürfen den ihnen gebührenden Erfolg und den russischen Profi-Sportpolitiker, auch jenen in der Duma, die Erleuchtung, dass Sport und Doping nicht vermischt werden darf.


  • Stephan Denzler, 8408 Winterthur 30.06.2016 22:06
  • Unter reisserischen Titeln leidet die Wahrheit

    Zu „Die Landeskirchen liebäugeln mit der Esoterik“ Liebe Frau Stoffel Nach wie vor heisst der erste Satz in der Grundlage der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons Zürich: Kirche ist überall, wo Gottes Wort aufgrund der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testamentes verkündigt und gehört wird. Artikel 1 KO Diesem Artikel wird Sonntag für Sonntag in allen Gemeinden des Kantons nachgelebt und ist dem Gros der Pfarrschaft sehr wichtig. Von Liebäugeln mit Esoterik keine Spur. Es gehört aber zu einer weltoffenen Kirche, dass sie sich mit verschiedenen Geistesströmungen auseinandersetzt, wie z. Bsp. in der Veranstaltung Nacht der Spiritualität in Oberi. In der Reformation wurden viele Praktiken der katholischen Kirche, wie z B. Pilgern oder Fasten aus damals verständlichen Gründen abgelehnt. 200 Jahre später führte die Aufklärung zu einer noch viel tiefgreifenderen Veränderung der reformierten Theologie. Damit einher ging auch eine Intellektualisierung des geistlichen Lebens und das führte zu einer Verarmung an spiritueller Erfahrung. Heute bemüht man sich wieder ganzheitlicher Kirche zu sein, nicht nur mit dem Kopf und der Gesinnung den Glauben zu „leben“, sondern auch mit Herz und Hand, Ohr und Auge. Einzelne Kolleginnen und Kollegen nutzen oder missbrauchen die Freiheit der reformierten Kirche und meinen mit Praktiken aus der Esoterik diese Sehnsucht nach religiösem Erleben stillen zu müssen. Doch die Mehrheit beschreitet einen anderen Weg: So haben zum Beispiel Kerzen wieder Einzug in die reformierten Kirchen gefunden. Es gibt da und dort auch Fasten- und Pilgergruppen, Salbungsgottesdienste und Meditationszirkel. Formen, die seit Jahrhunderten in der christlichen Tradition zu finden sind. Diese Methoden sprechen alle Sinne an und wenn sie auf das Evangelium bezogen sind, dann führen sie zu überkonfessionellen christlichen Erfahrungen. Ich kann Sie also beruhigen: Die reformierte Kirche liebäugelt nicht mit der Esoterik, aber sehr wohl mit einer ganzheitlicheren Praxis eines gelebten Evangeliums. Stephan Denzler, Pfarrer in Wülflingen und Präsident des städt. Pfarrkonvents


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 30.06.2016 17:54
  • Mein lieben Stadträte.

    Hört bitte auf mit dem Gejammer,der Kanton zahlt nicht mehr, es belastet die Stadt. Wenn man ganz ehrlich wäre, müsste es heissen es belastet den Steuerzahler im- mer mehr. Ich bin nicht die hellste Kerze auf dem Kuchen,aber eines weiss ich,dass das Ganze in absehbarer Zeit nicht mehr finanzierbar ist. Asylwesen,Strafvollzug,Krankenkassenprämien und Arbeitslose.Alle Kosten sind in diesen Bereichen, tendenz steigend. .Warum? Ein Beispiel:Immer mehr Kassenärzte, machen auch mehr Kranke, also braucht es mehr Pflegepersonal.Tito,im Asylwesen, Strafvollzug und Sozialamt überall das gleiche Prinzip. Die Kinder,die heute den Kindergarten besuchen,tun mir Leid.Sie müssen die Fehler die wir gemacht haben auslöffeln. Und die Verantwortlichen der aufgezähl- ten Institutionen kommen mir vor wie Eu- nuchen:Sie wissen wie man es macht aber können es nicht.


  • Gabriela Nehme, 8400 Winterthur 30.06.2016 17:24
  • Man rechne...

    In der Ausgabe vom 30. Juni Seite 5 habe ich aufmerksam den Beitrag über die geplante Asylunterkunft in der Gemeinde Seuzach gelesen. In den letzten Zeilen wird erklärt, dass die übrigen 17 Asylanten auf 22 Wohnungen verteilt seien. Ich folgere: Fünf von ihnen haben zwei Wohnungen. Und das in einer Zeit, in der es Menschen, auch Schweizer, gibt, die nicht einmal eine Wohnung haben. Ich hoffe sehr, dass von der Autorin des Beitrags noch ein Korrigendum erscheint oder wenn das wahr ist, die Gemeinde Seuzach diesen sozialen Missstand behebt.


  • Christof Bürgi, 8404 Winterthur 29.06.2016 09:09
  • Ende der Extrawurst

    Nach dem Brexit-Entscheid sollte man meinen, dass unter den EU-Befürwortern Katerstimmung herrscht. Nach dem ersten Schock geht der Tenor aber anscheinend eher in Richtung: "Ist wahrscheinlich besser so." Der Grund: Grossbritannien mit seinem Sonderkurs wurde in letzter Zeit immer mehr als Störenfried statt als Mitglied gesehen. Das trotz aller Rabatte und Sonderregeln letztlich doch der Austritt beschlossen wurde, wird zudem als Versagen des Föderalismus betrachtet. So gesehen überrascht es nicht, dass die EU-Grössen zu einem raschen Austritt drängen. Fast schon bekommt man den Eindruck, das Vereinigte Königreich trete gar nicht aus, sondern werde rausgeschmissen. Hintertrieben wird der Brexit denn auch nicht von der EU, sondern von der Londoner Elite. So wurde bereits ziemlich offen angeboten, den Brexit abzuwenden, wenn die EU weitere Zugeständnisse mache. Aber die Zeit für Extrawürste ist wohl endgültig abgelaufen.


  • Claudia Dreisiebner, 8472 Seuzach 26.06.2016 23:46
  • Aus Spargründen wird mit Sicherheit in Zukunft ein weiterer Fachkräftemangel im Schneiderberuf entstehen

    Die Aktion vom Regierungsrat "die Schliessung des Ateliers für Bekleidungsgestalterinnen" ist vermutlich eine nicht ganz zu Ende gedachte Aktion. Wollen wir in wenigen Jahren diese Fachkräfte auch im Ausland rekrutieren? Aus dem Osten? Aus Asien? Die Couture-Schneiderin Ausbildung ist kreativ und ist eine echte Chance für viele Jugendliche. Es ist eine der nachhaltigsten Ausbildung, denn modische und stilistische Kleider wurden vor 100 Jahren schon getragen und, werden es wohl auch noch in 50 Jahren sein, oder sei es nur mit einer Aenderung oder Auffrischung mit der bestehenden Garderobe. Dieser Beruf ist für kreative Jugendliche, welche handwerklich geschickt sind und eben nicht im Büro arbeiten wollen. Auch für diejenigen die eine Berufung dafür haben kann auch während und nach der Mutterschaft weiter in verschiedenen Funktionen (Teilzeit, Heimarbeit etc.) ausgeübt werden. Unser "Duales-Ausbildung System" hat auch hier seinen Wert! Ob hier die kurzfristig gesparten Franken wirklich sinnvoll sind, wage ich zu bezweifeln. Claudia Dreisiebner seit 30 Jahren Haut-Couture Schneiderin Color-Style-Fashion-Imageberatung


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 26.06.2016 21:48
  • Ein "Schlechtreden " hört nur der Teufel gerne

    Schadenfreude oder Solidarität Brexit bringt die Schweizer SVP zum Feiern und die EU endlich zum Wanken. Ein Bild der Schadenfreude schickt also auch die Schweiz in die europäischen Länder hinaus. Nichts ist so verletzend und beschämend für unsere Nachbarn. Es geht hier nicht, wer hat wieviel Fehler gemacht, es geht um die gesamte Friedenspolitik von über 70 Jahren, was die 28 europäischen Staaten geschaffen haben. Wollen wir hier in der Schweiz endlich auch als Schmarotzer konstruktiv mithelfen, das gemeinsame Europa Projekt neu ausrichten und festigen für alle, besonders für die junge Generation in diesen Ländern. Ein Schlechtreden hört nur der Teufel gerne. Kein Brexit hilft, kein Abseits stehen hilft, nur gemeinsames Handeln bringt auch die Schweiz in den Genuss eines politischen, wirtschaftlichen und sozialen Friedens.


  • Heinz Stirnemann, 8405 Winterthur 26.06.2016 13:54
  • "Brexit",ein vernünftiger Entscheid, die EU bröckelt

    Endlich ist England wieder ein normales Land. Sie wollen so wie die Schweizer leben. Jetzt darf auch Grossbritanien bilateral verhandeln- wie wir, keine EU-Diktate mehr. Unabhängig und frei zu sein, das ist der allgemeine Tenor aus England. Eine gleiche Abstimmung in Deutschland oder Oestereich käme sogar ein noch deutlicheres Ja für einen Austritt zustande. Die Bevölkerung der beiden Länder haben genug davon ständig der Geldgeber für die maroden Länder in der EU zu sein. Warum ist die EU so unbeliebt? Experten nennen verschiedene Gründe. Seit der Finanzkrise von 2008 befindet sich die EU in permanentem Krisenmodus. Auf die Wirtschaftskrise folgte die Euro- und Schuldkrise, 2015 die Flüchtlingskrise. Die EU hat ihre Integrationsmethode verloren. Grossbritanien wird sich nicht um die Schweiz kümmern. Wir schafften es in den vergangenen 50 Jahren sehr gut alleine. Werden weitere Länder dem Vorbild der Britten folgen? Heinz Stirnemann, Winterthur


  • Daminelli Brigitte, 8604 Volketswil 26.06.2016 09:23
  • Wydenfest in der Hardau

    Vielen Dank an die Winterthurer Polizei. Meine Busse von Fr. 140.-muss ich nicht bezahlen. Nach einer Abklärung wurde das möglich. Ich werde umgehend dieses Geld an die Brühlgutstiftung spenden. B. Daminelli


  • Jürg Hiltebrand, 8405 Winterthur 24.06.2016 21:51
  • Gedanken eines grundsätzlich überzeugten Europäers bezüglich Brexit

    Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass Europa gut beraten ist/wäre, sich auf irgend eine Art und Weise zusammen zu raufen. Die Konkurrenz, (links auf der Weltkarte Nordamerika mit USA und Kanda und rechts auf der Landkarte Fern-Ost mit Indien, Japan, Korea, Indonesien usw.) schläft nicht! Wehe, links auf der Landkarte kommt noch Südamerika dazu (NAFTA) und rechts auf der Landkarte China, Vietnam, Burma (Myanmar) und vielleicht später einmal sogar noch Nordkorea? Vor diesem Szenarieo hätte Europa wirschaftlich wohl nur eine Chance, wenn es in absehbarer bis ferner Zukunft und allen Unkenrufen zum Trotz gelingen würde, den in allen Beziehungen wertvollsten aller Kontinente, Afrika mit ins Boot zu holen! Nun denn.. es würde vorläufig nach wie vor genügen, wenn das Europäische Zusammenraufen auf wirtschaftlicher Ebene, wie zu Beginn Mitte der 1960er Jahre in einer Europäische Wirtschaftsgemeinschft (EWG) stattfinden würde. Zur Not könnte dieser neue Verein auch Europäischer Wirtschaftsraum (EWR), Europäische Freihandelszone (EFTA) oder wie auch immer genannt werden.. Der Zusammenhalt von Europa darf keinesfalls politisch, auch nicht währungspolitischer Natur sein, sondern muss zwingend rein WIRTSCHAFTLICH sein! Jeder Mitgliedstaat behält seine VOM VOLK bestimmten Strukturen, ist aber auch selber VOLL und GANZ dafür verantwortlich. Für die Sicherheitspolitik steht Europa, nebst jeweils staatseigenen Organen, zusätzlich eine gut funktionierende NATO zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund ist die jetzige Reaktion der EU-Verantwortlichen in Brüssel schwer bzw. überhaupt nicht nachvollziehbar. Statt sich Gedanken über den Austritt eines so wichtigen Mitgliedes wie UK zu machen und die Situation zu überdenken, befriedigt Brüssel seiner Rachegelüste, macht damit bereits den nächsten Fehler und leitet damit wohl den allergrösten Fehler der noch jungen EWG, EG, EWR und EU-Geschichte ein, nämlich deren eigenen UNTERGANG! Fazit: Sollte es den verbleibenden 27 EU-Staaten bzw. deren Regierungen, analog derjenigen von Grossbritanien gelingen, Volksabstimmungen über den Verbleib in der EU durchzuführen, dürfte dies dann der absolute GAU und damit das Schiksal der EU besiegelt sein! Die Sesselfurzer in Brüssel sollten sich spätestens JETZT Gedanken über einen möglichen Beitritt, z. B. der Schweiz, mit entsprechenden Massnahmen zu ermöglichen um einen DRINGEND notwendigen Fortbestand des Kontinentes Europa zu sichern!!!!


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 24.06.2016 07:54
  • Islamismus - Künzle kontert...

    Nach all den Jahren des Schweigens hat sich Stadtpräsident M.Künzle endlich durchringen können, zum unrühmlichen Ruf Winterthurs als IS/Jihadisten Hochburg der Schweiz, Stellung zu nehmen. Einfach nur schweigen und hoffen, dass der Kelch an ihm vorbeigehen möge ist Vogel-Strauss Politik. Der Stadtpräsident müsste doch auch gehört haben, dass in Paris und Bruxelles die Stadtverantwortlichen um die Gefahr wussten und sich nur auf „Beobachten“ beschränkt haben. Was daraus geworden ist, wird durch die Aussage von Ahmad Mansour, der die Berliner Beratungsstelle für islamischen Extremismus fragen anführt, akzentuiert:“Wer wartet bis Islamismus in Gewalt umschlägt hat schon verloren“!


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 23.06.2016 08:27
  • Jihadismus in Winterthur Landbote vom 23.6.2016

    Endlich sind auch die Gutmenschen-Medien von Winterthur aufgrund der Verhaftung des „Emir“ durch die Bundesanwaltschaft aufgeweckt worden! Schon seit Monaten und Jahren bekleckert sich Winterthur ausgelöst durch verschiedene Vorfälle mit dem Ruf sich zur „IS-Hochburg“ der Schweiz zu entwickeln. Umso erstaunlicher, dass ein Linker, der SP-Mann Blerim Bunjaku sich traut, das „Geschwür“ Salafismus in Winterthur, der Nährboden des „Islamistischen Staat“ und der Gefahr welche von ihr ausgeht, beim Namen zu nennen. Es bleibt zu hoffen dass den Stadtpolitikern, vor allem dem Präsidium endlich die Augen geöffnet werden und sie sich nicht ausschliesslich mit „Anlaufstellen“ beschäftigt, sondern die lokale Justiz beauftragt, islamistische/salafistische Exponenten mehr als nur zu beobachten aber Leute wie der schon verschiedentlich auf dem Gefahren-Radar aufgetauchte, libysche Imam Abu Muhammed nicht mehr in die Stadt einreisen zu lassen.


  • Silvio Stierli, 8405 Winterthur 21.06.2016 16:32
  • "Die Stadt braucht ein neues Polizeigebäude" Zum Leserbrief von Daniel Kindlimann

    Entgegnung zum Leserbrief von Daniel Kindlimann im Landbote vom 21.06.2016: Dass Stadtpolizist Kindlimann in seinem Leserbrief der Finanzvorsteherin Yvonne Beutler eine Verletzung des Kollegialitätsprinzips vorwirft, ist unerhört. Wenn er ihre Zitate richtig gelesen hätte, hätte er festgestellt, dass sie sich in keiner Weise gegen das POM gewendet hat, im Gegenteil. Ihre Aussage, dass Investitionen finanziert werden müssen, weil unser Schuldenberg sonst anwächst, ist absolut korrekt. Ich bin froh, dass wir eine so engagierte Finanzvorsteherin haben, welche Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen wahr nimmt. Die zuständigen Kommissionen des Grossen Gemeinderates werden in den nächsten Wochen genau prüfen, ob und wie ein solches Gebäude finanziert werden kann und was die Auswirkungen auf andere geplante Bauvorhaben wären. Von einem Stadtpolizisten erwarte ich, dass er bei den Fakten bleibt und nicht derart respektlos gegen eine Stadträtin und gegen Gemeinderäte und Gemeinderätinnen wettert. Silvio Stierli, Fraktionspräsident SP


  • Ursula Voser, 8408 Winterthur 21.06.2016 13:10
  • Schneckenplage

    Die Kreatur, die Regenwetter liebt ist bei den Gärtnern gar nicht beliebt. Schnecken, manchmal zu Dritt an einem Blatt, fressen sich genüsslich satt. Fallen sie wohl aus Wolken vom Himmel? Oder lagerten sie im Mist vom Schimmel? Doch endlich wird mir die Sache klar: Es ist der Salat, der die Schnecken gebar.


  • Monika Schenk, 8400 Winterthur 19.06.2016 22:14
  • Baustellen: Vortritt für den Schleichverkehr

    Auch bei der Sanierung des unterirdischen Kanals an der Bachtelstrasse erachtete es die Stadtpolizei nicht als nötig, den mehrfach geäusserten Anliegen aus dem Quartier entgegen zu kommen. So herrschte vom Oktober 2015 bis Mai 2016 während acht Monaten ein Einbahnregime, ohne Velos im Gegenverkehr zuzulassen. Nur ist die Bachtelstrasse zwischen Feldstrasse und Lindspitz die wichtigste und kürzeste Veloverbindung Richtung Spital/Kantonsschule und zudem ein vielfrequentierter Schulweg. Weil Parallelstrassen fehlen, gibt es keine geeigneten Umfahrungsmöglichkeiten. Interventionen bei der Stadtpolizei fruchteten nicht, obwohl Lösungsspielräume sehr wohl vorhanden waren. Man beharrte auf der Deutungshohheit und liess dem Schleichverkehr den Vortritt. Dieser konnte vom Lindspitz her weiterhin ungehindert mit 50 km/h an der Baustelle und durch die Engstellen fahren, während den velofahrenden Quartierbewohnern Umwege von gut 5-10 Minuten mit zweimaliger Gleisquerung zugemutet wurde. Derart uneinsichtige Regelungen werden über kurz oder lang ignoriert, was die Sicherheit auch nicht gerade fördert. Faktisch war dann die Bachtelstrasse - neben der einfach zu umfahrenden Einmündung - an drei überaus übersichtlichen Stellen auf kurze Distanz eingeengt. Diese wären ohne Einbahnregelung z.B. mit Vortritt beachten und einer vorübergehender Temporeduktion zu lösen gewesen. Vielleicht müssen für die Verkehrslenkung bei Baustellen künftig unabhängige Experten beigezogen werden, die einen zeitgemässeren Umgang mit dem Langsamverkehr pflegen.


  • Daniel Kindlimann, 8548 Ellikon an der Thur 19.06.2016 19:59
  • Die Stadtpolizei braucht ein neues Polizeigebäude; hört auf am falschen Ort zu sparen.

    Dass sich die Finanzvorsteherin früher oder später gegen das Polizeigebäude stellen würde (LB vom 18. Juni 2016), war leider zu erwarten. Damit wird öffentlich, was die Spatzen schon länger von den Dächern pfeifen: Stadträtin Beutler stellt sich gegen die Stadtpolizei, wo immer es nur geht. Das jüngste Vorpreschen reiht sich nahtlos ins auch vom Landboten munter geschürte Polizei-Bashing ein; dass der Gesamtstadtrat sich klar für den Kredit für ein neues Polizeigebäude ausgesprochen hat, darf hier scheinbar entgegen jeder Kollegialität ignoriert werden. Der Stadtpolizei wird das eigene Gebäude seit Jahrzehnten versprochen, nur um dann jedes Mal wegen gerade bestehender Finanzierungsprobleme abgeschrieben zu werden. Mal ehrlich: Das ist nichts anderes als Heuchelei. Wenn einzelne PolitikerInnen das Polizeigebäude nicht haben wollen, soll man bitte ehrlich hin stehen und sagen, dass man gestern keines wollte, heute keines will - und am liebsten gleich gar keine Polizei hätte. Eines können wir vom Polizeibeamtenverband heute schon versprechen: Wir werden die anstehenden Debatten im Gemeinderat sehr genau verfolgen. Hier wird sich zeigen, wie viel Wert der Stadt(politik) ihre Polizei ist, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz ist. Daniel Kindlimann Vizepräsident Polizeibeamtenverband der Stadt Winterthur


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 18.06.2016 12:44
  • Versauter Himmel " Versaute " Gassenschau

    Alles passt eigentlich in unsere momentane Zeit. Tief ziehen sie 24 stundenlang, schon wochenlang über unser Land und laden ab, die vollgefüllten Wolkentank. Es mag wohl Zufall sein, dass sich auch die Gassenschau diese Umrahmung gewünscht hat. Dreck und Schlamm auf Wiesen und Felder, Geröll und Abfälle aller Art auf Flüssen und Bächen. Überall wird Alarm geschlagen, werden Schäden gemeldet und Hand angelegt oder man ist hilflos und sitzt vor der Gassenschau und schaut zu. Wir alle sind dort die Mitspieler, wir alle konsumieren diesen Dreck, der uns alle krank macht. Weil wir eben nicht nein sagen können.Psychisch und physisch macht uns die galoppierende Marktwirtschaft kaputt. Wohin mit all den Angeboten im Alltag. Abfälle bis zum geht nicht mehr. Auch die Psychiatrie kann mit diesen Abfällen nichts mehr anfangen.


  • Brigitta Thomasin, 8400 Winterthur 16.06.2016 20:05
  • Euro-Fieber in der Schule,weshalb rotieren?

    Bedenklich, wenn die Schule via Elternbrief, Richtlinien für EM-Frenseh-Spiele verteilen muss ! Wo bleibt das Elternhaus ?


  • Bernhard Fiedler, 8400 15.06.2016 22:20
  • Engstelle Baustelle

    Das Thema Baustellen ist ein Dauerbrenner in der Tätigkeit von Pro Velo. Nach unseren Beobachtungen stimmt es nicht, dass immer die Sicherheit vorgeht. So stellen wir öfters grosse Mängel fest. Diese liegen oft am unglücklichen Stellen der Tafeln oder aber an der Verkehrsführung. Es erstaunt, dass Stadträtin Barbara Günthart-Maier die Vorwürfe zurückweist, denn immer wieder müssen Baustellensignalisationen korrigiert werden. Ich frage mich auch, wie mitten auf dem Radweg platzierte Verkehrsschilder die im Ldb-Interview versprochene Sicherheit fördern können. Vor drei Jahren hat der Stadtrat in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage zugesichert, dass " bei der Baustellenplanung darauf geachtet wird, dass dem Langsamverkehr ein möglichst ungehindertes und sicheres Passieren der Baustellen möglich bleibt". Diesem stadträtlichen Grundsatz wird von Seiten der Polizei leider nicht nachgelebt. Darum erstaunt es nicht, dass in der regelmässig durchgeführten Umfrage zur Velofreundlichkeit der Schweizer Städte Winterthur in der Kategorie Baustellen jeweils ungenügend abschneidet. Es ist sehr zu hoffen, dass dieses Thema intern endlich ernst diskutiert wird und bald mit erfreulicheren Baustellensituationen zu rechnen ist. B.Fiedler Pro Velo Winterthur


  • Jürg Hiltebrand, 8405 Winterthur 15.06.2016 14:47
  • Einbürgerung in Russikon abgelehnt!

    Gratulation der Gemeindeversammlung von Russikon, Vorgeschichten dieser Art dürfen nicht noch honoriert werden. Doch? Dann versuchen Sie das Gleiche mal in der Türkei! Apropos Bundesgericht: Wurde der Beschwerdeführer über die möglichen finanziellen Konsequenzen einer Niederlage aufgeklärt? Wenn nicht, sollten dies die Befürworter seiner Einbürgerung, möglichst noch vor seinem Gang nach Lausanne nachholen! Manch ein Eidgenosse ging dabei schon Konkurs...


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 14.06.2016 16:33
  • Haftanstalten am Limit Landbote vom 13.6.

    Sicher ist nicht erst seit Juni 2016 bekannt, dass die "B+B"-Unternehmen - auch Gefängnisse genannt - dem Ansturm von "Gästen" nicht mehr gewachsen sind. Amüsant, dass man analog dem Flugtransportwesen, nun auch bei den Einweisungen von Deliquenten von "Waitlist-Prisoners" spricht! Vielleicht hätten eben all die Linken-und Grünen-Gutmenschen eben doch für die SVP-Durchsetzungsinitiative stimmen sollen um mit einer rigoroseren Abschiebungsparaxis ("upgradings") ausländischer Gesetzesbrecher mehr Betten für anderweitige "Gäste" Platz machen zu können!


  • Heinz Peter, 8408 Winterthur 13.06.2016 18:14
  • Taschentuchbäume im Eulachpark

    Meinen ersten Taschentuchbaum habe ich vor etwa 15 Jahren bewusst entdeckt. Daraufhin habe ich mich bei der Stadtgärtnerei über diese Bäume erkundigt und erfreue mich jedes Jahr wieder an dem sehr schönen Exemplar auf dem Heiligberg und auch an verschiedenen anderen Plätzen in Winterthur. Trotzdem ist es für mich völlig unverständlich, dass die Stadt Winterthur, welche den Auftrag zu Sparmassnahmen und Budgetreduzierung hat, in einem Park, der meines Erachtens auch total überbudgetiert wurde, über 30 exotische, sehr teure Bäume pflanzt. Zum einen kommt in dieser Menge der einzelne Baum überhaupt nicht mehr zur Geltung, zum anderen ist diese Spezies sehr anspruchsvoll bezüglich Standort, was sich jetzt finanziell schmerzlich gezeigt hat. Eine Menge Geld zum Fenster raus geworfen! Auch ich bin der Ansicht, dass sich der komplette Schaden auf ein vielfaches der im Artikel erwähnten 17‘000.— Franken beziffert. Es liegt auf der Hand, dass hier in unserer Stadt noch viel Sparpotenzial vorhanden ist! Zudem frage ich mich, wie solche Entscheidungen getroffen werden und ob der Lohn des/der Entscheidungsträger bei solchen Fehleinschätzungen gerechtfertigt ist. Ich hoffe, dass man sich bei den Ersatzbäumen wieder etwas auf einheimische, für unser Klima geeignete Arten zurück besinnt und auch zu den Finanzen besser Sorge trägt. Heinz Peter, Winterthur


  • Marthi Schlatter, 8200 Schaffhausen 12.06.2016 19:35
  • Fragezeichen? Heimleiterwechsel Thayngen SH/Marthalen

    Ein grosses Fragezeichen zum überraschenden Heimleitungswechsel in Thayngen Seit 2013 ist Herr Thomas Bucher Heimleiter in Thayngen. Kaum Fuss gefasst in dieser neuen Berufswahl zieht es den ehemaligen Bankangestellten von der einten Baustelle zur nächsten ins Weinland. Der Landbote vom 11.05.16 Titelt gross zum Neuanfang in Marthalen : Heimleiter sieht`s gelassen. Von einer ausgeglichenen Persönlichkeit und Fähigkeit Stresssituationen durch zu stehen ist dort die Rede. Steht man so Stresssituationen durch indem man nach nicht mal drei Jahren ein Heim im Umbauprozess und mit laut SN vom 20.05.16 massiv überhöhten Ausgaben über dem Budget verlässt? M.Schlatter


  • Peter Jenni, 8408 Winterthur 12.06.2016 15:06
  • Noch 80 Jahre bis zur Lohngleichheit / Landbote vom 11.06.2016

    Es sei in letzter Zeit en vogue geworden, sogar die Zahlen, die die Lohndiskriminierung belegen, anzuzweifeln sagte die Juristin Andrea Gisler. Das ist sogar nötig, meine ich. Die Behauptung, dass die im Kanton Zürich arbeitenden Frauen für gleiche Arbeit 8,7% weniger verdienen als die Männer stimmt schlicht und einfach nicht. Das beweist die kürzlich publizierte Lohnstudie gleich selber. Die verfügbaren Daten des statistischen Amtes des Kantons Zürich belegen: Von total 297611 Frauenlöhnen (Vollzeitäquivalente) wurden 54594 oder 18,3% im öffentlichen Bereich verdient. 243016 oder 81,7% im privaten Sektor. Nur diese für das erwünschte Resultat der Lohnstudie; Nur diese 81,7% der Frauenlöhne im Kanton wurden verglichen. Die 18,7% der Frauenlöhne im öffentlichen Bereich, bei denen die Gleichstellung erreicht ist, wurden ganz einfach unterschlagen. Was soll man von den Auftraggeberinnen dieser Lohnstudie, der Kommission für die Gleichstellung von Frau und Mann und der Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann halten, die es darauf anlegen ein möglichst günstiges, wenn auch unkorrektes Resultat für die Besserstellung der Frau zu erhalten? Zu behaupten, dass 8,7% der Frauen im Kanton Zürich weniger verdienen als die Männer ist falsch. Ganz bewusst irreführend! Wenn man korrekt alle Frauen- und Männerlöhne in die Studie einbezieht, entsteht eine Lohnungleichheit von 7,1%. Dem gegenüber werden 100% aller arbeitenden Männer in der Schweiz diskriminiert. Sie arbeiten bis zur Pensionierung ein Jahr länger als die Frauen. Noch nie habe ich vernommen, dass sich eine Fachstelle für Gleichstellung in dieser Richtung engagiert hat. Wenn sich die Kommission und die Fachstellen für Gleichstellung umbenennen und neu etikettieren in „Besserstellung für die Frauen“, dann sollen sie weiter bestehen. Ich meinerseits werde mich, 10 Jahre nach der Pensionierung, weiterhin für die Besserstellung der Frauen einsetzten und zusammen mit meiner Frau regelmässig Enkel betreuen, damit auch unsere Schwiegertöchter im Beruf weiter kommen. Es muss nicht immer der Staat sein, der hilft. Nichts ist gratis. Und alles so genannt zahlbare muss mit Steuern finanziert werden. Auch in den viel gelobten Wohlfahrtsstaaten im Norden Europas ist das so. Die Steuern dort sind horrend. Für alle - nicht nur für wenige! In Finnland beträgt die Mehrwertsteuer 24%, in Schweden und Norwegen 25%. Uns geht es hervorragend in der Schweiz: Allen - Frauen, Männern und Kindern. Setzen wir uns weiterhin dafür ein. Aber bitte - nur mit fairen Mitteln!


  • Heinz Stirnemann, 8405 Winterthur 12.06.2016 12:59
  • Die gierigen CEOs

    Die Volksseele kocht immer mehr über wegen völlig überrissenen Löhnen gewisser Manager, die zwar ständig von Verantwortung schwatzen und dabei in Wahrheit weniger Verantwortung tragen müssen als jeder Automechaniker oder jede Pflegefachfrau, bei deren Fehler Menschenleben gefährdet sein können. Wann sehen diese Herren endlich ein, dass sie durch ihre überrissenen Löhne den Sozialfrieden in unserem Land immer mehr gefährden ? Gerade Chefs von Krankenkassen bereichern sich unverantwortlich an Prämiengelder ihrer Krankenkassenkunden; ist dies nun der Dank für deren Nein zur Einheitskasse? Wie wäre es denn, wenn die Saläre nicht fix, sondern an die Erreichung messbarer Ziele gebunden wären? In modernen Betrieben ist das gang und gäbe. Langsam verkommt die Berufsbezeichnung "Manager" zum Schimpf- und Schandwort wegen unersättlicher Gier und Dekadenz. Heinz Stirnemann, Winterthur


  • Johanna Stalder Thomass, 8400 Winterthur 10.06.2016 11:49
  • Prominentes Kultur Opfer Leserbrief Artikel 1. Juni „Festival abgesagt“

    Wieder einmal wird eine bekannte und beliebte Kulturveranstaltung Opfer der Winterthurer Sparwut. Zuerst lässt sich die Stadt ewig lang Zeit für ihre Entscheidung (6 Monate). Und dann ist sie nur noch bereit, die Hälfte des sonst üblichen Betrages an das Festival der gehobenen Unterhaltungsmusik bei zu tragen. Als interessierte Bewohnerin dieser Stadt meine ich gelesen zu haben, dass sich Winterthur die Kultur gross auf die Fahne schreibt. Ist mein Gedächtnis schlecht oder habe ich hier etwas falsch verstanden? Auch scheint mir, dass ich in den letzten Jahren immer wieder solche Geschichten lese im Landboten. Hat das etwa System, dass die Stadt zuerst die Kulturveranstalter lange hinhält und dann meistens weniger Geld beiträgt als in den letzten Jahren üblich? Kann es sein, dass der Stadtrat und / oder das Kulturdepartement Mühe hat diese Entscheidungen Zeitnah zu fällen und zu kommunizieren? Kann es sein, dass unsere Stadträte Mühe haben für eine Entscheidung hinzustehen? Schade! Denn den Kulturveranstaltern und in diesem speziellen Fall dem Festival Direktor Reto Parolari wäre schon viel geholfen, wenn solche Budget Entscheidungen rasch gefällt und kommuniziert würden. Wie sonst soll es möglich sein ein solches Festival zu planen? Ein Saal wie der des Theater Winterthurs, muss mindestens ein Jahr vorher reserviert werden. Solisten und Orchestermusiker müssen frühzeitig engagiert werden, ganz zu schweigen von der Moderatorinnen der Konzerte. Und wie sollen zusätzliche Sponsoren Gelder gesucht werden, wenn die Zusage der Stadt so lange in der Luft hängt? Wie wir alle des Öfteren lesen konnten in letzter Zeit, zahlt zum Beispiel die Landeslotterie nur, wenn die Stadt oder der Kanton schon Geld zugesagt hat. Und so halten es eventuell auch andere Sponsoren. Zwar gibt es einen Kulturverein PRO ORP, welcher das Orchester Reto Parolari finanziell unterstützt. Doch diese Unterstützung allein reicht nicht, ausser der Verein würde in der nächsten Zeit massiv wachsen. Das Festival ist in Europa ein Unikat. Das ist Vielen vielleicht zu wenig bewusst. Wenn das Festival nicht weiterbestehen kann, geht eine ganze Musikgattung verloren die beim Publikum äussert beliebt ist. Schade, dass in Winterthur das Bekenntnis zur Kultur irgendwie nicht ganz ernst gemeint zu sein scheint. Es wäre alle Kulturschaffenden dieser Stadt Besseres zu gönnen. Insbesondere dem Festival Direktor Reto Parolari, welcher im letzten Winter von der Carl Heinrich Ernst-Stiftung für sein Lebenswerk geehrt wurde. Johanna Stalder Thomass Präsidentin Kulturverein PRO ORP


  • Dora Schoop, 8404 Winterthur 09.06.2016 06:37
  • Wohnquartier Winterthur 2016

    Wir wohnen seit mittlerweile 44 Jahre ca. 300 m von einem Schulhaus entfernt in einer Mietwohnung. In dieser Zeit hat sich vieles verändert, vor allem der Verkehr. So wurde unser Quartier zur 30er-Zone erklärt. An die Geschwindig-keit halten sich die Autofahrer überwiegend. Was auch gut ist, denn in den letzten Jahren zeigen sich immer mehr Schüler, z.T. zu Viert nebeneinan-derfahrend auf dem Velo. Rollbrett-Fahrer sind auf der Strasse wiederzu-finden, während Velofahrer z.T. die Fussgänger erschrecken, wenn sie in einem Höllentempo auf dem Gehsteig an diesen Vorbeirasen oder aber mit ihren Stahleseln zu Dritt auf dem Troittoir diskutieren. Da sich vis-a-vis des Schulhauses ein Alters- und Pflegeheim befindet, wird von den Senioren und Seniorinnen viel Geduld bzw. Rücksicht-nahme erwartet, denn die Schüler sind Unwillens auf die z.T. netten Hinweise aus der Bevölkerung einzugehen, dass sie doch bitte die Strasse benutzen sollen. Anscheinend gibt es heute keinen Ver-kehrsunterricht mehr, denn in diesem wird gelernt, wie man sich auf der Strasse gegenüber den schwächsten Verkehrs-teilnehmern, nämlich den Fussgängern, zu verhalten hat. Auch die Lehrer und die Eltern, die z.T. ihre Schützlinge vom Schulhaus abholen, weisen die Velo-, Trottinett- oder Rollbrettfahrer nicht zurecht. So bleibt nur ein mittlerweile etwas Unwilliges Auftreten von Senioren, die sich gegen die Rowdys verbal wehren. Ist es da ein Wunder, dass man sich ab und an die alten Zeiten zurück wünscht?


  • Ralph Bauert, 8401 Winterthur 08.06.2016 11:53
  • Wird die Fernwärme ein zweites Gotzenwil?

    In Gotzenwil wurde Eigentümern noch 2014 von Stadtwerk empfohlen, ihr Haus an die Gasleitung anzuschliessen. Nur zwei Jahre später erklärt dann das gleiche Stadtwerk, dass die Gasleitung abgestellt wird. Wenn ein Eigentümer eine Investition tätigt, ist er auf eine langfristige Sicherheit angewiesen und sollte sich auf Empfehlungen von Experten verlassen können. War diese falsche Empfehlung nur ein bedauernswerter Fehler? In Winterthur werden aktuell Hauseigentümer gezwungen ihre Liegenschaft an das Fernwärmenetz von Stadtwerk anzuschliessen. Diese Umstellung kann für den Eigentümer teurer sein, als wenn er die bestehende Heizung ersetzt. Trotzdem wird ihm von Experten versichert, dass es langfristig die günstigste Lösung sei. Erstaunlich ist, dass trotz dieser langfristigen Betrachtungsweise, der Bezug von Fernwärme vertraglich nur für fünf Jahre garantiert wird. Die gleichen Leute, welche in Gotzenwil 2014 den Anschluss an die Gasleitung empfahlen, sehen auch den Anschluss an die Fernwärme als die langfristig beste Lösung. Die nur fünfjährige Liefergarantie wird dabei nicht beachtet. Ein Schelm wer böses dabei denkt. Einen Unterschied hat es aber schon: In Gotzenwil war der Anschluss an die Gasleitung noch freiwillig, der Anschluss an die Fernwärme wird dem Eigentümer jetzt aber von der Verwaltung aufgezwungen. Ralph Bauert, Geschäftsführer Hauseigentümerverband Region Winterthur


  • Jean-Marc Rusterholz, 8409 Winterthur 07.06.2016 07:35
  • Erstmals ein Seelein in Hegi - Juhui

    Wird nun bei jedem kleinen Gewitter das Seelein gefüllt um uns Winterthurer zu zeigen, wie sinnvoll die Steuergelder verbaut werden. Können wir jetzt annehmen, dass die Altstadt bereits zum ersten Mal vor Überschwemmungen verschont geblieben ist? Toll.


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 06.06.2016 16:45
  • Einer büsst für Tausende

    Der " Haschbruder " Trummer aus Frutigen wird zwar nicht ans Kreuz genagelt, wohl aber mit Fussketten bestraft oder für 2 Tage ins Gefängnis gesteckt, nur weil er zuhause seine zwei Haschpflanzen geniesst. Es ist wahrlich eine Jagd unserer Ordnungshüter, die deresgleichen man im Ausland suchen muss. Selbst ein Bär bekommt solches Aufwarten nie und nimmer, es sei denn er reisst 50 Schafe. Der Konsum von Cannabis oder Hasch im Privaten bringt keine " Sau " um, und einer, der mit 60 Jahren seinen Sinn im Leben gefunden hat, soll in Frieden und in Ruhe gelassen werden. Wo steht die Polizei bei den Tausenden Alkoholikern, Tablettensüchtigen, Kocksern etc., sicher nicht in den Spitälern. Die Verhältnismässigkeit möge hier endlich berücksichtigt werden und bitte keinen polizeilichen Ritt mehr auf unseren Bruder Trummer aus Frutigen.


  • Christian Brunner, 8400 Winterthur 05.06.2016 19:37
  • Gratulation dem Journalismus

    Gespannt habe ich in den verschiedenen Medien die Abstimmungsresultate verfolgt. Die Zahlen wurden kurz veröffentlicht und dann - fast gleichzeitig - der Triumph - die SVP hat verloren. Darum frage ich mich, ob es hier um die Sache geht oder ob die Gegnerin - insbesondere für den Journalismus - die SVP ist. Sollte der zweite Fall richtig sein, gratuliere ich allen Medienschaffenden. Ach ja, vielleicht findet man ja später einmal Zeit und Platz, um sachbezogen über die Politik zu berichten. Wünschen würde ich es mir.


  • Victor Johanna Camenzind, 8405 Winterthur 04.06.2016 07:07
  • Landbote: Sa 4. Juni 2016 Turbulenzen bei der FIFA Die FIFA, ein wohltätiger Verein?

    Wer im Landboten die Berichterstattung über die Höhe der Boni bei den FIFA Spitzenfunktionären liest, dem sträuben sich die Haare. Da brodelt es zünftig im Topf! Warum gilt die FIFA unseren Steuerbehörden sozusagen als Verein, der wenig oder gar keine Steuern bezahlt, obwohl sie ein WELTIMPERIUM ist mit sagenhaften Einkünften? Da zeigt sich deutlich, wie mit sagenhaft ungleicher Elle gemessen wird. In einem Verein wird ehrenamtlich ein Beitrag zum Gemeinwohl geleistet, da dienen seine Minister noch - ganz nach dem ursprünglichen Sinn des Wortes. Und bei der FIFA? Was gilt dort als Ehre? sich grosszügig Millionen zu gönnen. Victor Camenzind / Winterthur


  • Thomas Merkt, 8405 Winterthur 03.06.2016 15:37
  • Abschaltung Gasversorgung in Gotzenwil und Weiherhöhe

    Vor einer Woche wurden uns Gasbezüger ein Infoschreiben von Stadtwerk zugesandt. Darin steht, dass die Gasversorgung in 9 Jahren abgestellt wird. Der Gemeinderat und Stadtrat Gfeller (wieder einmal!) stützt sich auf die Abstimmung der Bevölkerung vom November 2012 zur Reduktion des CO2 Ausstosses. Weil die Ziele nicht zu erreichen sind, wurde beschlossen, notabene über unsere Köpfe hinweg, dass die Gasversorgung für die Bewohner in Gotzenwil und Weiherhöhe den Hahn zugedreht wird. Dass heisst, dass alle Gasbezüger eine neue Heizung und Gaskochherde ersetzten müssen. Stadtwerk kommt mit einer Gratis -Beratung und mit einem Restbetrag entgegen. Bei genauerem Betrachten ist das ein Witz, denn den Betrag können Sie damit völlig willkürlich selber bestimmen. Fakt ist, dass alle Hausbesitzer und Familien grösstenteils selber berappen müssen.( Demontage der bestehenden Heizungsinstallationen, Rückbau der Gasleitungen und Montage der neuen Heizungen mit Heizungs - und Elektroinstallateur und natürlich die neue Heizung. Denn Subventionen gibt es dafür vom Kanton Zürich keine. Diese werden sowieso durch den Regierungsrat im nächsten Jahr gestrichen. Am Montag,6.Juni 19.00 Uhr findet ein Info-Abend seitens Stadtwerk in der alten Kaserne statt. Ich fordere jeden Einwohner in Gotzenwil und Weiherhöhe auf, diesen Anlass gemeinsam zu besuchen, denn wir sind jetzt die Opfer, die für die Politik unserer Stadtregierung gerade stehen müssen!


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 03.06.2016 10:27
  • Die Schweiz entdecken 3 für 2

    Wie wäre es, wenn sich die Hoteliers mal bewusst machen, dass es auch Leute gibt in unserem Land, die weniger wohlhabend sind als solche, die es sich leisten können für zwei Tage zu zweit 400 oder 5oo Franken auszugeben. Schon die Anreise zB. zum Lauenersee oder nach Bivio hat seinen Preis. Dann wäre es toll, wenn der Anreiz für den Aufenthalt von 2 Personen erhöht würde als Gastfreundschaft. So würde dies lauten: 3 Tage geniessen und 2 zahlen. Was für eine Verlockung. Ich wäre sofort dabei. Ich danke der Coop- Zeitung für den grossen Einblick und Angebot von Wanderungen und bitte Hoteliers, seid grosszügig bei den Preisen auch für Leute, die aus dem Ausland die Schweiz entdecken möchten.


  • Jürg Hiltebrand, 8405 Winterthur 02.06.2016 19:34
  • Die alten Tössemer sterben aus..

    Diesen Feststellungen, erschienen in der Donnerstag-Ausgabe des Landboten ist aus Gründen der Realität nichts mehr, aber auch gar nichts mehr hinzu zu fügen, ausser soviel: Die alten Tössemer sterben aus und je länger je mehr kein Einheimischer Schweizer in Sicht..


  • Hans-Peter Ingold, 8309 Nürensdorf 02.06.2016 10:49
  • Berichterstattung über die Einweihung des neuen Gotthard-Basistunnels

    Als Schweizer-Bürger, bin ich stolz darauf, welch technisches Wunderwerk die Schweiz unter Mitarbeit von Tausenden fremden Mitarbeitern mit dem neuen Gotthard-Basis-Tunnel in 17 Jahren Arbeit dem Felsmassiv des Gotthards abgerungen hat. Eine Meisterleistung der NEAT für die verkehrstechnische Infrastruktur nicht nur der Schweiz, sondern vor allem Europas, also der EU. Da ist es schon etwas beschämend, dass am gestrigen Festakt unter den Promi-nenten die Vertreter des EU-Rates völlig fehlten. Merkel, Hollande und Renzi ver-traten ja einfach ihre Länder. Die Schweiz hat dieses Jahrhundertwerk aus der eigenen Kraft eines kleinen Landes ohne Hilfe von aussen gebaut, eigenfinanziert und termingerecht fertiggestellt, während weder Deutschland noch Italien es fertig brachten, in 17 Jahren Bauzeit die wir für den Gotthard benötigten, eigene adequate Zubringer-Anschlüsse bereitzustellen. Italien haben wir, die Schweiz, schon ein paar hundert Millionen Euros für Anschlussbauwerke zur Verfügung gestellt, aber was ist aus diesem Geld geworden? Wenn wir jetzt nicht die Gunst der Stunde nützen und der EU gegenüber nicht als Bittsteller sondern endlich fordernd weit-gehendes Entgegenkommen für unsere schweizerischen Belange verlangen, dann haben unsere Regierung und unsere Vertreter gründlich versagt. Jetzt muss die Stunde der Wahrheit , dh. die Stunde der Gegenleistungen kommen. Parallel zu all den Massnahmen rund um die NEAT ist jetzt auch der Moment für die Einführung einer Maut für die Befah-rung sämtlicher Schweizer Alpenpässe und Strassentunnels gekommen. Wie lange wollen wir unser Strassennetz noch für eine lappige Fr. 40.00-Vignette aus-nützen lassen, ohne dafür eine adequate Gegenleistung zu erhalten. Da ist man uns im Ausland längst voraus, aber da haben wir Hemmungen! Falsch! Jetzt gilt es die entsprechenden Entscheide zu fällen, diese durchzusetzen und endlich Rückgrat zu zeigen! Das wünsche ich mir!


  • Jürg Hiltebrand, 8400 Winterthur 01.06.2016 18:29
  • Soviel zur vielzitierten Rosinenpickerei..

    Die Schweiz hat die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels, die NEAT, ihres Zeichens immerhin der längste Tunnel der Welt, auf schlichte, ihr typische Art und Weise und ohne grossen Pomp gefeiert. Ausnahmsweise gefallen haben für einmal die Reden der verschiedenen Schweizer-Magistraten, indem sie der ganzen Welt, allen voran der EU vor Augen führten, dass solche Kraftakte auch in einem kleinen Land, der direkten Demokratie zum Trotz, in erster Linie zu Gunsten von Europa und erst noch eigenfinanziert möglich sind! Was sich ein Regierungspräsident eines Nachbarlandes dabei denkt, wenn er dieses Eidgenössische Jahrhundertwerk als das seinige/ihrige reklamiert, grenzt vor dem Hintergrund, dass ausgerechnet sein Land von der Schweiz mit 100 Mio. "gesponsort" werden muss um die zu erwartende Mehrkapazität zu bewältigen an Schizophrenie.. Bravo Schweiz, bravo Schweizer-Regierung!


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 31.05.2016 16:05
  • Quartier Töss

    Wenn die SP- Töss (Frauen) die Lage, bei einem Ausländer-Anteil von 53% nicht als dramatisch einschätzt dann bekomme ich eine schnapp Atmung. Und wenn dann die Aussage, dass sich sehr wenig älter Leute in Töss wohnen dann stehen meine spärlich vorhandenen Haare zu Berge.Denn sie haben gar nichts begriffen.Es ist nun mal so. Die alten Tössemer sterben aus und nur wenige Schweizer finden(wollen) den Weg nach Töss um hier zu wohnen mit dem Wissen das die einheimische Bevölkerung in der Minderheit ist(Schule,Religion usw.) Nur beiläufig möchte ich die SP-Frauen fragen wie viele Geschäfte in Töss noch in schweizer Hand und wo in welchem Restaurant ich einfach so, allgemeine schweizerische Küche konsumieren kann.Diese Kultur ist schon verschwunden.Wenn ich dann das darbende Dorffest besuche dann hat sich auch die Vereins-Kultur verändert.Es hat immer weniger einheimische Schweizer. Und die Integration der Ausländer hat nicht statt gefunden.Ich glaube nur der FC-Töss hat keine nachwuchs Sorgen.Wenn der Stadtrat hier nichts unternimmt wird Töss in nächster Zukunft seinen Namen ändern müssen.(Babel (Turmbau) wäre eine Möglichkeit.Den Sozialen Aspekt habe ich extra nicht erwähnt den dann geht mir endgültig der Hut hoch.


  • Christoph Magnusson, 8400 Winterthur 29.05.2016 16:37
  • Zügiger umsetzen statt verhindern betrifft Artikel „Winterthurer fahren Auto – ausser nach Zürich“ im Landboten vom Sa, 28. Mai 2016

    Der Verein Winterthur:agil-mobil begrüsst die im Landboten publizierte transparente Darlegung der Menschen- bzw. Verkehrsströme in Winterthur und Umgebung. Der Anteil von 20% ÖV zu 80 % Auto erstaunt nicht weiter, entspricht dies doch den gesamtschweizerischen Durchschnittswerten. Zu Recht wird darauf hingewiesen, dass der Verkehr auf der A1 täglich staut, was einen kaum zu beziffernden volkswirtschaftlichen Schaden nach sich zieht. Deshalb ist es seit der Gründung von agil-mobil im Jahr 2008 eines unserer Kernanliegen, dass die Standstreifenbewirtschaftung so rasch als möglich eingeführt wird. Denn so könnten wir die Winterthurer Innenstadt deutlich entlasten. In den letzten Jahren wurde massiv in den Ausbau des ÖV in und um Winterthur investiert. Dies haben wir immer unterstützt, um damit die Attraktivität des ÖV zu steigern. Eine ÖV-Priorisierung darf aber nicht dazu missbraucht werden, den motorisierten Individualverkehr oder 80% der Bevölkerung unnötig zu schikanieren. Sprich: das Angebot, Service und Preis des ÖV müssen verbessert werden, nicht der Verkehrsfluss für die Autos verschlechtert. Deshalb sind dringend auch flankierende Massnahmen notwendig, um den Verkehrsfluss des MIV zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Allzuoft haben die bisher von den Verkehrsplanern vorgeschlagenen Massnahmen aber den faden Beigeschmack gehabt, den MIV unattraktiver zu machen statt den ÖV attraktiver zu gestalten. Diese reine Verhinderungspolitik lehnen wir konsequent ab. Seit der Präsentation des Städtischen Gesamtverkehrskonzeptes im Jahr 2011 hat sich die Verkehrssituation in Winterthur nicht wesentlich verbessert. Im Gegenteil: Das Zentrumsentwicklungsgebiet Neuhegi-Grüze wird laufend überbaut, obwohl die Erschliessung erst im Planungsstadium ist. Mit Vorlagen wie der arbeitsplatzfeindlichen Parkplatzverordnung werden Grabenkämpfe aufgerissen, statt die offensichtlichen Verkehrs-Bedürfnisse der Winterthurer befriedigt. Erkennbar visionäre Lösungen sind offenbar keine vorhanden. Um das Mobilitätsbedürfnis der Bevölkerung befriedigen zu können, müssen die städtischen Verkehrsplaner dringend davon abkommen, die Verkehrsmittel gegeneinander auszuspielen. Denn je nach Abfahrtsort, Zielort und Grund der Bewegung, gibt es offenbar auch bei bestens ausgebautem ÖV Gründe, den Weg mit dem Auto zurück zu legen. Deshalb ist die Politik gefordert, die Bevölkerung zu einer bewussten Wahl des Verkehrsmittels aufzufordern, denn es gibt nicht „das richtige Verkehrsmittel“, sondern es gibt nur das beste Verkehrsmittel für den jeweiligen Zweck. Wenn wir es schaffen, dass mit jedem Verkehrsmittel der Weg ohne Stau und unnötigen Zeitverlust zurückgelegt werden kann, haben wir für den Standort Winterthur einen grossen Gewinn erzielt. Christoph Magnusson, Präsident Winterthur:agil-mobil


  • Carmen Rappazzo Keller, 8312 Kleinikon 27.05.2016 17:32
  • was passiert mit der Seele? (Fortpflanzungsmedizingesetz)

    Heute ist das Konservieren von Embryonen verboten (Art. 17 Abs. 3, FMedG). Diese Bestimmung soll aufgehoben werden und die sog. Kryokonservierung - also das Gefrieren von Embryonen - würde damit erlaubt! Was, wenn der Mensch eine „Seele“ hat, weil es vielleicht doch so etwas wie den Himmel gibt? Wann kommt die „Seele“ in den Menschen? Wenn er geboren wird? Wenn sein Herz schlägt? Oder vielleicht dann, wenn das Sperma auf das Ei trifft,sprich bei der Befruchtung? Was, wenn danach die „Seele“ eingefroren wird, eingesperrt in eine Gefriertruhe. Eine „Seele“ verlässt den Körper, wenn dieser tot ist, der Embryo in der Gefriertruhe ist aber nicht tot! Wer kann das verantworten!? (Carmen Rappazzo Keller, Kleinikon)


  • Petra Jakob, 8400 Winterthur 27.05.2016 15:28
  • Zur falschen Zeit am falschen Ort

    Kam doch neulich unser Sohn am Mittag etwas später nach Hause. Auf mein Nachfragen hin erzählte er mir der Quartierpolizist hätte ihn angehalten weil er auf einer Nebenstrasse freihändlig mit dem Velo gefahren ist.Einverstanden..geht natürlich nicht...Strafe muss her!Er musste Händy Nummer,Aderesse,Klasse und Lehrperson angeben. Alles wurde natürlich noch vor Ort genau überprüft. Zur Strafe darf er nun an einem Mittwochnachmittag in den Verkehrsgarten. Ich frage mich ernsthaft was das Bezwecken soll und vorallem würde ich den Beamten mal Vorschlagen sich in der Altstadt zu dieser Zeit auf die Lauer zu legen um zu sehen was da so alles abgeht. Rotlichte werden missachtet,Sicherheitslinien überfahren,Fahrverbote ignoriert und im Zickzack um Autos und über Fussgängerstreifen gefahren....aber ja genau...Es ist natürlich viel schwieriger Erwachsene aus dem Verkehr zu nehmen,ihnen die Leviten zu verlesen,Personalien aufzunehmen und sogar den Arbeitsort zu informieren?!Und ja natürlich kann man sie ja auch nicht mehr in den Verkehrsgarten zitieren,der ist ja nur für Kinder in solchen Fällen. So bleibt nur zu hoffen,dass unserer Sohn an dem besagten Mittwochnachmittag nochmals aufs Schärfste genau erklärt bekommt,dass man nicht freihändig velofahren darf und dass er sich nicht wieder erwischen lässt.


  • Claudia Janssen-Breitung, 8471 Oberwil/Dägerlen 26.05.2016 10:44
  • Noch fleissiger Trennen als bisher - Der Landbote vom 25. Mai 2016

    Wir haben jahrelang in Deutschland gelebt und waren begeistert vom «Gelben Sack»-Prinzip, d.h. die getrennte Abgabe von Kunststoff für die Wiederverwertung. Dadurch werden Abfallkosten gespart und der Kunststoff eignet sich sehr gut zur Wiederverwertung. Nun sind wir in die Schweiz gezogen und wundern uns nach wie vor, dass der Kunststoff hier nicht recycelt wird, sondern komplett in der Kehrichtverbrennung landet. Umso grösser war unsere Freude, als wir durch ihren Artikel erfuhren, dass in Winterthur Kunststoff ebenfalls getrennt abgegeben werden kann bei der Fa. Häusle in Wülflingen. Leider erwies sich diese Information als Falsch, denn die Fa. Häusle betreibt laut eigener Angabe seit September 2015 ihre Niederlassung in Wülflingen nicht mehr !


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 23.05.2016 09:24
  • Mir fehlen die Worte...

    Denn die " Abzockerlöhne " sind verwerflich und skandalös dem arbeitenden, gemeinen Volk gegenüber. Selbst der Bundesrat der Finanzen findet es super, wenn Manager der Bundesbetriebe jährlich über eine Million einkassieren. Wie weit steht es mit der Empathie, mit dem Einfühlungsvermögen eines solchen Bundesrates. Würden diese Ultralöhne an die " Alltagsmenschen " nach unten weitergegeben, um die steigenden Preise zu senken, wäre allen geholfen. Wann wacht die Partei " SP " auf, um endlich Stellung zu nehmen, was da abläuft. Diese Partei scheint ihren Intellekt nur im Kopf zu haben und nicht im Herzen bei den einfachen Leuten. Die SP muss sich endlich bewegen nach unten zu den Menschen, so etwa wie die SVP, aber ohne Nationalgehabe.


  • Marcel Hablützel, 8408 Winterthur 21.05.2016 06:05
  • Stadtwerk hoch rentabel! Strompreise runter!

    News vom 20.5.2016 «Das Geschäftsjahr 2015 präsentiert sich für Stadtwerk Winterthur erfreulich. Bei einem Betriebsergebnis von 226,6 Millionen Franken weist die Rechnung einen Gewinn von 13,9 Millionen Franken auf – dies nach Abzug der finanziellen Vergütung von 14,6 Millionen Franken an die Stadtkasse. Das Unternehmensergebnis fällt insgesamt besser aus als budgetiert.» Ein Privatunternehmen mit 12,6% Reingewinn gilt als hoch rentabel. Wir Kunden des uns gehörenden Stadtwerk zahlen also indirekt 14,6 Mio Fr. Steuern. Dies ist ein grober Unfug und an der Grenze der Legalität. Neuerdings zahlen wir Strombezüger nun auch noch die Strassenbeleuchtung! Für den Stadtrat und den Gemeinderat heisst sparen, die Kosten anderen aufbürden. Von den sehr tiefen Einkaufspreisen beim Strom spüren wir auch nichts! Bei so einem hohen Gewinn müssen wir Kunden Preisreduktionen verlangen. Marcel Hablützel


  • Thomas Gubler, 8400 Winterthur 23.05.2016 15:15
  • Standortförderung im Out

    Die Einmischung der Standortförderung in die Abstimmung über die Initiative „Schaffe und Wohne z’ Winterthur“ ist ein steuergeldbezahlter, unzulässiger Eingriff in den laufenden Abstimmungskampf. Zudem entbehrt sie jeder Sachlichkeit: Es ist ja eigentlich die Aufgabe der Standortförderung Arbeitsplätze zu schaffen. Hat sie Angst, dabei gemessen zu werden? Eigentlich sollte sie politische Rückendeckung bei der Stärkung des Wirtschaftsstandorts begrüssen. Die Standortförderung Region Winterthur ist ein Verein, der massgebend von der Stadt Winterthur und umliegenden Gemeinden finanziert wird. Es ist Sache der Stadt, vor dem Abstimmungskampf zu informieren, was sie mit dem Abstimmungsbüchlein auch gemacht hat. Die Statuten der Standortförderung schreiben vor, dass sie sich politisch neutral zu verhalten hat. Nicht zum ersten Mal wurden die eigenen Spielregeln verletzt.


  • Hans Meier, 8405 Winterthur 18.05.2016 20:29
  • Stadt schafft Jihad-Fachstelle (Landbote 18.05.2016)

    Dem Stadtrat kann nicht vorgeworfen werden, dass er in den besorgniserregenden Entwicklungen mit dem angeblichen Phänomen der Jihad-Reisenden, nichts unternimmt. Herr Künzle erwähnt gleich zu Beginn des Interviews, dass bei dieser Präventionsstelle für Extremismus der Islamismus im Vordergrund steht. Im Stellenprofil allerdings sind, man höre und staune, keine besondere Islamkenntnisse festgeschrieben!? Diese Passagen wecken geradezu den Eindruck, dass die Behörden einmal mehr den Islam nicht hinterfragen und "nur" den Islamismus thematisieren wollen. Unglaublich, denn eine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist unsinnig, solange die beiden Hauptquellen des Islam, der Koran und die Sunna mit den wegweisenden Taten des Propheten Mohammed, für unfehlbar und zudem für alle Zeiten wahr sein sollen. Bezeichnenderweise berufen sich auf den Koran, sowohl jene Muslime, die einen "toleranten Islam" vertreten, als auch jene, die die ganze Welt notfalls mit dem Schwert zu Allah bekehren wollen! Die Frage drängt sich geradezu auf, ob der Jihadismus als Ursache für den weltweiten Terror im Islam begründet ist? Deshalb muss der Koran und Sunna entschiedener hinterfragt werden. Auch sind gewisse Moscheen und problematische Imame schonungslos unter die Lupe zu nehmen. Dabei gelten zwingend die Grundwerte der Demokratie als nicht verhandelbare Messlatte. Auch Kontakte zu Muslimischen Vereinen und Moscheen soll die neue Fachstelle pflegen. Das ist begrüssenswert. Wir wissen aber auch von unzähligen interreligiösen (Einweg)Dialogen: Der Islam / Islamismus ist eine hoch-komplexe Thematik. Dass dabei ausgerechnet keine spezifischen Islam-Kenntnisse vorausgesetzt werden, ist man kann es nicht anders sagen, grotesk und naiv! Bleibt zu hoffen, dass der Stadtrat auch in dieser Angelegenheit nochmals über die Bücher geht.


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 18.05.2016 08:20
  • Stadt schafft Jihad Fachstelle

    Da reduziert die Stadt an allen Ecken und Enden, produktive Städtische-Arbeitsstellen und Einrichtungen um Geld zu sparen und plötzlich hat man pekuniäre Mittel für eine Jihad-Fachstelle, die entsprechend dem Anforderungsprofil nichts anderes bedeuten kann, als Geld aus dem Fenster zu werfen. Wie soll jemand eine Fachstelle besetzen, dem der Islam so fremd ist wie dem Beduinen das Schlittschuhlaufen. Jihadisten, Salafisten und Lies-Gruppen werden jeden über den Tisch ziehen, dem der Islam nicht schon in die Wiege gelegt ist. Wie sagt doch Sure 14: „…Unser Herr Du weisst ja was wir verbergen und was wir offen legen….“ Da bleibt bei jeder Logik zum vorne herein die Glaubwürdigkeit, die man Moschee- und Muslimen-Vereins-Exponenten entgegen bringt, auf der Strecke. Ich meine wenn schon Geld für die Bekämpfung islamistischer Auswüchse-/Gefahren und Gettobildung zur Verfügung steht, dann mit Fachkräften wie ein Ahmad Mansour, ein Mohammedaner und Kenner der entsprechenden Szenen und erfolgreicher Berater in Berlin, von dem nicht zuletzt die Warnung auch an Politiker ausgeht:“Wer wartet bis Islamismus in Gewalt umschlägt, hat schon verloren“!


  • Urs Glättli, 8400 Winterthur 17.05.2016 16:11
  • "Gemeinsam für Winterthur"

    In grossen Inseraten mit magerem Inhalt schiessen HEV und bürgerliche Kreise gegen die Initiative „Schaffe und Wohne z’Winterthur“. Mager ist auch die Bilanz betreffend Entwicklung der Arbeitsplätze dieser Stadt: Stetes Bevölkerungswachstum, bei wenig mehr Arbeitsplätzen. Das heisst mehr Wohnspekulation und mehr Pendlerautos. Wen wunderts: Davon profitieren die Inserenten, aber nicht Winterthur. Die Initiative will einen Zielwert verankern, um die Zahl der Arbeitsplätze pro Einwohnerinnen und Einwohner zu steigern. Das ist keine Planwirtschaft und kein gesetzlicher Zwang, sondern verbindliches Ziel. Stadt und Wirtschaft werden gemeinsam für eine wirkungsvolle Umsetzung sorgen. Die Politik wird dabei beim Wort genommen. Es waren einmal bürgerliche Kreise, die im Wahlkampf 10000 Arbeitsplätze versprochen haben. Getan hat sich bisher wenig, zu wenig. Machen wir Nägel mit Köpfen, stimmen Sie Ja zur Initiative. Da wird behauptet, Winterthur sei auf gutem Weg. Wir wissen: Die Nettoschuld dieser Stadt hat sich allein zwischen 2009 und 2014 auf 10000 Franken pro Kopf verdreifacht (Gemeindefinanzporträt Kanton Zürich, der Landbote hat berichtet). Das macht über 1 Milliarde Franken Schulden. Sind das die guten Rahmenbedingungen, die da in teuren Inseraten wieder versprochen werden? Liebe Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, welcher Zinssatz wird der Tragbarkeitsrechung Ihrer Hypothek für den Worst Case unterlegt? Nehmen wir 5%. Dies ergäbe für Winterthur inskünftig eine jährliche Schuldzinslast von 50 Millionen Franken. Dafür wäre ein jährlich wiederkehrendes, einschneidendes Sparprogramm vonnöten. Schaffen wir wirksam bessere Rahmenbedingungen für die Steuerkraft dieser Stadt und reden nicht bloss davon. Nur qualitiatives Wachstum bringt wirksameres Steuersubstrat. Winterthur verdient mehr.


  • Andreas Ruckstuhl, 8404 Winterthur 17.05.2016 16:10
  • Politik mit Zahlen

    Mehr Arbeitsplätze pro Einwohner in Winterthur bis 2030. Dieses Ziel soll in der Stadt verbindlich festgeschrieben werden. Die Umsetzung erfolgt flexibel, über Planungsvorgaben zum Beispiel. Wieso baut die Stadt ins Obertor auch noch teure Wohnungen für Wenigverdienende, statt an bester Lage Raum für Unternehmungen zu öffnen? Unternehmungen die Jobs schaffen, wachsen, investieren und Steuern generieren! Zürich und Bern haben fast doppelt soviele oder mehr Arbeitsplätze pro Einwohnerinnen und Einwohner. Sogar Biel liegt 20% vor Winterthur. Luzern und St. Gallen liegen mehr als 50% vor. Trotzdem schafft Winterthur im Sulzerareal Stadtmitte 1700 zusätzliche Wohnungen statt Raum für Innovation und Jobs schaffende Dienstleister. Noch ein Beispiel gefällig? Winterthur zont in Neuhegi Industrieland an bester Lage zu 1000 Wohnungen mehr um. Wollen wir noch mehr Wohnkomplexe, noch mehr Schulaufwendungen, noch mehr Soziallasten? Reichen über eine Milliarde Franken Schulden nicht? So bleibt Winterthur Tabellenletzter unter den Schweizer Städten. Die Folgen sind rote Zahlen, mit Pendlern überfüllte Züge und Strassen, weniger Prosperität und darbendes Gewerbe. Stehen wir ein für messbare Ziele und eine ehrliche und verbindliche Politik. Winterthur kann und muss mehr.


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 15.05.2016 13:21
  • Kein Bürgerkrieg

    Der Mensch ist doch nach Jahrmillionen der Evolution,an die Spitze der Nahrungskette an gekommen. Und jetzt soll er nur noch Grünzeug verspeisen? Ich jedenfalls werde kein Bürgerkrieg vom Zaun reissen. Da gebe ich mich lieber einem original Zürcher Geschnetzelten mit Rösti und einem guten Glase Rotwein hin. Und lasse dem Veganer sein Blattspinat-Steak auf einer Silberdistel mit gegrillten Schwarzwurzel(die Spargel des kleinen Mannes) an einer kalt gepressten Föhren- rinde Sauce und anschliessen ein Desser aus leicht gekühltem Waldmoos Gelee mit Walderdbeeren garniert,geniessen. En Guetä! Uebrigens, jedem Tierchen sein Pläsierchen.


  • Jürg Kassu, 8484 Weisslingen 13.05.2016 22:16
  • Nicht benötigte Embryonen

    In unserer Ferienabwesenheit hat eine Amsel in einem Busch gleich neben unserer Sitzplatztür ihr Nest gebaut und vier Eier hineingelegt. Aus den Ferien zurückgekehrt, haben wir durch unsere Anwesenheit die Amselmutter aufgeschreckt und so gestört, dass sie das Nest und ihre Eier aufgegeben hat. Mir haben die jungen Vögel leid getan, weil ihnen die Chance, als Vogel zu leben, genommen wurde, schon bevor sie aus dem Ei schlüpfen konnten. Am 5. Juni 2016 werden wir in der Schweiz darüber abstimmen, ob die Präimplantationsdiagnostik (= genetische Untersuchung eines ausserhalb des Körpers erzeugten Embryos) in unserem Land angewendet werden darf oder nicht. Dieses Verfahren dürfte nur bei Paaren angewendet werden, die auf natürlichem Weg keine Kinder zeugen können oder bei solchen, die eine Erbkrankheit in sich tragen. Würde die Präimplantationsdiagnostik angenommen, dann dürften pro Fortpfanzungszyklus bis zu 12 Embryonen entwickelt und untersucht werden. Dann würde der gesündeste und geeignetste Embryo ausgewählt und der Mutter zum Austragen eingepflanzt. Was würde mit den anderen, «nicht benötigten» Embryonen passieren, die ebenfalls alle Voraussetzungen in sich tragen, zu einem Menschen heranzureifen? Sie dürften noch einige Jahre zur späteren Verwendung aufbewahrt werden, bevor sie von den Eltern aufgegeben würden, so wie «unsere» Amsel ihre Eier aufgegeben hat.


  • Kilian Rensch, 8356 Ettenhausen 12.05.2016 15:10
  • "Pro Service Public" - Mogelpackung oder Meilenstein?

    Alles was mit „Pro“ beginnt ist gut... Dies wohl die Meinung vieler Menschen. Meistens trifft es auch zu. Doch bei der Initiative „Pro Service Public“ wage ich meine Meinung frei zu äussern. Es ist eine Mogelpackung sondergleichen; man könnte es gar als Etikettenschwindel abtun. Ich habe mir in den letzten Tagen etliche Leserkommentare zu Gemüte geführt und mich befällt langsam eine Ohnmacht. Liebe stimmberechtigte Schweizerinnen und Schweizer: Ich hoffe und wünsche es mir sehr, dass die Initiative am 5. Juni abgelehnt wird. Unser Service Public in der Schweiz ist mehr als durchschnittlich, er ist richtig gut! Wieso sollen wir experimentieren? Bei einer Annahme der Initiative wird unser Service Public auf Dauer geschädigt und die betroffenen Betriebe über Jahre gelähmt. Keine Gewinne, keine Investitionen, keine Zukunft. Die Lohndiskussion der Manager hat nichts mit dem Service Public zu tun. Schlussendlich werden nicht die Obersten die wirklich Leidtragenden sein sondern alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebe und dies sind über 100000 Menschen! Es leiden diejenigen, die täglich, sieben Tage die Woche während 24 Stunden ihr Bestes geben. Nicht für sich selbst sondern für die Allgemeinheit! Egal ob Stadt- oder Landbewohner. Die Initiative ist ein Angriff auf unsere Solidarität in der Schweiz! Leistungen in ländlichen Gebieten würden gegenüber den Ballungsorten wesentlich teurer. Die Initiative reisst Löcher in die Kassen des Bundes, der Kantone und der Gemeinden. Schlussendlich trifft es alle Steuerzahler. Die Initiative bringt keine Poststelle, keinen SBB-Schalter oder ähnliches zurück. Im Gegenteil: Bei einer Schliessung einer Poststelle wurde stets ein anderes Angebot eingeführt. Sei es eine Postagentur oder der Hausservice zu Hause an der Tür. Auch diese beiden Dienste würden verschwinden und mit ihnen auch soziale Kontakte. Denn der grundsätzliche Service Public besteht darin, dass man innerhalb von 20 Minuten mit dem öffentlichen Verkehr einen Postpunkt erreichen kann und dies wird in der Schweiz bei weitem erreicht. Bei einer allfälligen Annahme dieser Initiative, müssten auch hier wohl Abstriche gemacht werden. Die betroffenen Betriebe sind bestrebt, den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Doch irgendjemand hat immer etwas auszusetzen... Kilian Rensch, Ettenhausen


  • Thomas Hinni, 8404 Winterthur 12.05.2016 15:11
  • Fragwürdige Statements der Gegner der „Milchkuh-Initiative“.

    Da flattert doch ein Flyer der Gegner der „Milchkuh-Initiative“ ins Haus, der mir zu Denken gibt. Es wird von „Raubzug auf die Bundeskasse“ gefaselt, es wird behauptet, „die Strassenverbände möchten 1.5 Mia mehr aus der Bundeskasse, obschon die Strassenkasse prallvoll sei“. Der Zweck heiligt wohl die Mittel, wie könnte sonst so gelogen werden. Wieso wollte Doris Leuthard am liebsten 100 Franken für die Autobahnvignette kassieren? - Weil die Strassenkasse prallvoll ist? Sicher nicht. Und dauernd wird gewerweist, ob man die Treibstoffsteuern für Benzin und Diesel nicht doch wieder etwas erhöhen könnte. Und wieso wird periodisch versucht, die Strassensteuern zu erhöhen? Also, die Strassenkasse ist NICHT prallvoll, das ist eine Lüge. Die Strassenverbände wollen ja nicht 1.5 Mia Franken mehr aus der Bundeskasse, diese Aussage ist auch eine Lüge, denn sie wollen nur IHRE 1.5 Mia Franken endlich wieder haben, die ihnen sozusagen aus der Strassenkasse gestohlen wurden, welche sie über Treibstoff- und Strassensteuern etc. einbezahlt haben. Das Geld wurde in die allgemeine Bundeskasse verschoben und dort für allgemeine Zwecke verwendet, unter anderem sogar auch zu Subventionierung des ÖV. Dem sage ich nicht „bewährte Partnerschaft von Schiene und Strasse – die „Strasse“ wird hier abgezockt! Also, KEIN Raubzug! Wenn die 1.5 Mia Franken in der allgemeinen Bundeskasse nach einer Annahme der Initiative tatsächlich fehlen sollten, dann soll diese Summe auch auf allgemeinem Weg wieder eingenommen werden, z.B. über Mehrwertssteuerprozente oder über die Bundessteuer. Es ist ungerecht, wenn eine einzelne Bevölkerungsgruppe, hier die Autofahrer, für alle möglichen Kosten des Bundes aufkommen sollten, die für die Allgemeinheit sind. Deshalb fühlen sich die Autofahrer als die „Milchkuh der Nation“ und darum wurde auch die Milchkuh-Initiative auf den Weg gebracht. Bei einer Annahme hätte man endlich etwas Geld um die nötigen Reparaturen und Renovationen im Stassenbau zu machen und evtl. reicht es sogar noch für einige Umfahrungen von verkehrsgeplagten Ortschaften.


  • Dani Altenbach, 8408 Winti 11.05.2016 09:54
  • Bedingungsloses Grundeinkommen

    Töss, ein Industriestandort, viele Arbeiterinnen, Arbeiter und Angestellte – das war einmal. Töss ist seit langem betroffen von den Veränderungen in der Industrie. Viele Arbeitsplätze wurden abgebaut oder ins Ausland verlagert. Das hat wenig mit dem starken Franken zu tun, sondern mit der Globalisierung und der Computerisierung. Ohne leistungsfähige Computer könnte etwa Autoneum (Schlosstalstrasse) nicht 50 Standorte in 20 Ländern koordinieren. Da geht es um Warenflüsse, Produktionen, die Logistik zu den Kunden, usw. Dies alles wird mit Rechnern gesteuert. Diese Entwicklung hat bis heute schon viele Familien betroffen, es ist aber erst ein Anfang. Die Fähigkeiten dieser Computer werden in den nächsten Jahren noch enorme Fortschritte machen. Schon jetzt gibt es selbstfahrende Lastwagen auf Autobahnen, Roboter ersetzen die Menschen in den Maschinenhallen, Produkte entstehen ohne Menschenhand. In den Büros beginnt dieser Prozess erst jetzt. Computer werden alle Mitarbeitenden ersetzen, die irgendwelche Formulare ausfüllen, Buchungen vornehmen, Dispositionen machen. Der Superblock wird halb leer stehen. Das alles bedeutet, dass immer mehr Menschen, auch aus Töss, arbeitslos und von sozialen Institutionen abhängig werden. Wer das schon erlebt hat oder in der Nachbarschaft sieht, der weiss, wie entwürdigend das ist. Soziale Netze sind ja gut, aber wenn man sich darin verfängt, dann kommt man kaum mehr frei. Man zappelt in diesem Netz. Das bedingungslose Grundeinkommen befreit von dieser unwürdigen Situation. Es befreit von der Fixierung auf den Jobverlust, von der Angst, ins Netz der sozialen Abhängigkeit zu geraten. Es löst nicht alle Probleme, aber es unterstützt einen Wandel hin zu mehr Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Es gibt noch viele Gründe für ein bedingungsloses Grundeinkommen, aber ein Aspekt ist noch ganz wichtig. Einkommen und Vermögen sind zunehmend auf eine kleine Gruppe von Spitzenverdienenden und Superreichen konzentriert (Zahlen und Fakten auf //www.soziale-arbeit.bfh.ch/fileadmin/wgs_upload/soziale_arbeit/newsletter/1-2016/jahrbuch_denknetz_2015.pdf). Die Ungleichheit nimmt seit Jahren zu, und die technologischen Veränderungen der nächsten Jahre werden diesen Trend noch verstärken. Die Produktivität wir mehr und mehr durch Maschinen generiert und nicht mehr mit Menschen, d.h., die obersten Einkommen und die Gewinne der Unternehmen steigen nochmal. Das ist der ungebremste Kapitalismus für wenige. Das Grundeinkommen ist eine kleine Korrektur, eine Art Dividende vom Volkseinkommen für alle. Übrigens: 58% der BürgerInnen in Europa befürworten bereits ein Ja, so auch die Präsidentin von UNIA. D. Altenbach für den Vorstand der SP Töss Willi Fehlmann und Gisela Audergon


  • Jürg Hiltebrand, 8405 Winterthur 09.05.2016 15:03
  • Warum nicht gleich?

    Vor ca. einem Jahr habe ich vor dem Hintergrund der tragischen Ereignisse im und um das Mittelmeer die Erfassung von Flüchtlingen "ennet dem Teich", vor allem ausserhalb der EU-Aussengrenzen und für echte Flüchtlinge einen Fährdienst nach Südeuropa vorgeschlagen. Nun denn, nach einem beispiellosen, noch nie dagewesenen und äusserst menschenverachtenden Polit-Chaos Marke Eigenbau, dürfte es nun endlich soweit sein. Wie sagt man doch so schön? Es hat alles auch immer etwas Positives, man muss es nur sehen wollen! Die EU jedenfalls kann sich diesbezüglich getrost aus dem Schaufenster in die dunkelsten Kellergewölbe zurückziehen..


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 08.05.2016 17:28
  • Mit Geld verkaufen auch wir " Menschen "

    Siehe in der Aargauer Gemeinde Lieli.. Wie weit sind wir schon, dass Politiker solche Geschäfte gut heissen, beziehungsweise ein gemeines Volk in unserem Land. Ein Land mit Stacheldraht umzäunen, setzt dem Ganzen noch den Rest, eine Äusserung, die nichts mehr mit unseren menschlichen Werten zu tun hat. Wir sind umgeben von den besten Partnern und Nationen in Europa, selbst mitten drin, und zeigen politische , verbale Stacheln, anstatt gemeinsame Schwierigkeiten anzugehen. Unser Staat blüht nur,weil uns niemand das Wasser abgräbt, die Freundschaft kündigt, den Handel verweigert und im Menschen den Menschen sieht und weil unsere Grenzstaaten in Frieden zusammen leben wollen, man muss sich deswegen nicht zusammen schliessen. Zurück zur Bescheidenheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und zur Gemeinsamkeit. Jeder von uns halte sich den Spiegel vor, erkenne dich selbst, wer du bist und wie du behandelt werden möchtest als Mensch, genau so wollen es unsere Flüchtlinge.


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 06.05.2016 19:56
  • Die Wahl des kleineren Übels

    Was das Alter anbelangt, hat Donald Trump gegenüber Hillary Clinton die Nase knapp vorn. Faktisch kämpfen zwei Rentner um den Präsidentenamt in den USA. Dies ist kein spezifisches amerikanisches Phänomen und es geht auch nicht darum, ältere Menschen zu diskriminieren. Sondern um die Frage, wie zukunftsgerichtet die Politik von Trump und Clinton überhaupt noch ausfallen kann? Eine verbrauchte Politikerin gegen einen gefährlichen Populisten? Die Auswahl ist klein, so klein wie die Parteienlandschaft in den USA. Entweder Demokrat oder Republikaner. Keine anderen Parteien haben die Macht einen amerikanischen Präsidenten zu stellen. Donald Trump ist die Mensch gewordene Verweigerungspolitik der Republikaner der letzten Jahren und Hillary Clinton wird vielleicht die erste Frau an der Spitze Amerikas sein, dies ist aber auch schon alles an Erneuerung. Die Wahl wird also eine Wahl des kleineren Übels sein. Beruhigend ist in diesem Zusammenhang, dass auch die Macht des amerikanischen Präsidenten letztlich beschränkt ist und dies ist unter dem Strich der einzige Lichtblick in diesem Zusammenhang.


  • Heinz Abler, Winterthur 06.05.2016 16:29
  • Der Nationalrat als Theater

    Ich verstehe die nachhaltige Aufregung um Köppel nicht. Er erfüllt mit seiner Show im - von ihm zum Theater umfunktionierten - Nationalratssaal ja nur den Auftrag, den ihm 178090 (Rekord) mündige Zürcher Staatsbürger bei vollem Bewusstsein erteilt haben. Nun ist Köppel im Programm, und wenn einem das Gebotene nicht unbedingt zusagt, darf man den Saal schon mal verlassen, bevor der Vorhang gefallen ist.


  • Ursula Roder, Menzengrüt 06.05.2016 16:09
  • Eine Viertelmillion für einen Spaziergang!

    Für den Bauern aus Gachnang lohnt es sich also nicht, vor dem Mähen durch das Gras zu gehen, um versteckte Rehkitze, Hasen und Katzen zu finden. Dafür sterben 65 Kühe im Gesamtwert von einer Viertelmillion. Wenn das kein Verhältnisblödsinn ist. Und weil das nicht vermeidbar sei, soll jetzt eine Versicherung oder gar eine neue Impfung her. Auch die dürften nicht gratis zu haben sein. Würde man nicht besser die Ursache statt die Symptome bekämpfen? Derartige „Unfälle“ seien eine Folge des Preisdrucks, der zur Technisierung zwinge, heisst es. Je weniger von Hand oder zu Fuss erledigt werden muss, je grösser die Maschine, desto wirtschaftlicher also. In besagtem Fall ein Zehnmeter-Mähbalken, bei dem laut betroffenem Bauer keiner sagen solle, er sehe, was er mähe. Die Geschichte beweist wohl eher das Gegenteil. Und warum fressen Kühe denn überhaupt so viel Silofutter? Ist das wiederum eine Folge der überall aus dem Boden schiessenden Laufställe? Die führen zwar zu einer artgerechteren Haltung im Stall, verhindern aber leider auch vielerorts, dass die Tiere trotzdem noch auf die Weide kommen. Dazu kommt, so wurde mir gesagt, dass viele Kühe bereits wegen des bei der Vergärung im Siloballen entstehenden Alkohols unter einer stark vergrösserten Leber litten… Ein wahrer Fortschritt! Manchmal wäre ein Schritt zurück vermutlich ein Riesenschritt vorwärts!


  • Simon Büchi, 8400 Winterthur 09.05.2016 12:36
  • Mogelpackung "Schaffe und Wohne"

    Am 5. Juni stimmen wir über die Initiative "Schaffe und Wohne" ab, die den Standort Winterthur attraktiver machen will und Arbeitsplätze schaffen soll. Hinter dieses Ziel können sich alle stellen. Nur, wie wir zum Ziel gelangen, darüber schweigt sich die Vorlage aus. Die grünliberalen Köpfe hinter der Vorlage stimmen für Steuererhöhungen und bekämpfen jeden neuen Parkplatz. Mit dieser Politik wird sich bestimmt keine neue Firma ansiedeln. Diese Initiative ist eine Mogelpackung, mit welcher sich eine linke Partei einen liberalen Anstrich zu geben versucht.


  • Nadia Monsch, 8404 Winterthur 04.05.2016 13:53
  • Alles begann so friedlich

    Als ich heute bei bestem Wetter mit meinem Hund in Pfungen an einer Weide vorbeispazierte, konnte ich mit Freuden die Geburt eines Kaelbchens beobachten. Es war sehr eindrücklich, wie es von seiner Mutter und seinen "Tanten" umsorgt und beschütz wurde, einfach allerliebst. Ich traute meinen Augen nicht, als keine 10 Minuten später der Bauer angefahren kam, das Kleine aus der Gruppe riss, es auf die Schaufel seines Traktors lud und abtransportierte! Wie kann man so herzlos sein, ich war zutiefst erschüttert! Zum Glück gibt es auch andere Bauernbetriebe, welche die Würde der Muttertiere zu einem festen Bestandteil der Zusammenarbeit mit den Tieren macht.


  • Stefan Epprecht, 8400 Winterthur 04.05.2016 10:32
  • Die Jugend und der Respekt

    Gemeinsames Liftfahren ist ja eine dieser sozialen Situationen, die wohl kaum ein Mensch als wirklich angenehm empfindet. Betretenes Schweigen, Blick auf die Lifttür oder wenn möglich auf das Smartphone. Hauptsache kein Augenkontakt. Sie müssen hierbei wissen, dass wir in einer Überbauung mit total 150 Wohnungen leben, die sich durch eine ziemlich hohe Dichte an Pensionären auszeichnet. Und mit eben einer dieser Pensionärinnen hatten wir gestern das Vergnügen, eine Fahrt im Lift zu teilen. Doch nach einer kurzen Fahrt und entspannendem Anstarren der Lifttür, ertönt plötzlich ein „Unfreundliche Leute“, bevor die ältere Dame um die Ecke verschwindet. Was wir verbrochen haben? Ich weiss es nicht. Vielleicht nicht artig genug Grüezi gesagt? Die Tür nicht aufgehalten? Ich kann es Ihnen leider nicht sagen. Ich muss hier ehrlich sein: Solche Situationen machen mich sowohl stutzig, wie auch traurig. Oft heisst es ja, die heutige Jugend hätte keinen Respekt und keine Höflichkeit mehr. Nun gut, meine Verlobte und ich zählen mit einem Alter von Mitte und Ende Zwanzig wohl nicht mehr wirklich zur Jugend, aber betroffen fühle ich mich, als Vertreter einer jüngeren Generation, dann doch von solchen Vorwürfen. Deshalb möchte ich jetzt hier etwas klarstellen: Respekt und Höflichkeit bedeutet, zumindest für meine Generation, nicht, dass ich alle 149 Nachbarn am Lift mit „Grüezi Frau Müller, wie gahts Ihne hüt?“ begrüsse. Insbesondere nicht nach einem langen Arbeitstag. Respekt bedeutet für uns aber, dass wir nicht vor dem Verschwinden um die Ecke noch jemandem passiv-aggressiv „Schlötterlig“ nachrufen. Es bedeutet für uns, dass wir uns beim Warten auf den Lift nicht vordrängeln. Es bedeutet für uns, dass wir eine offene Kommunikation pflegen. Darum möchte ich Sie, liebe Nachbaren, gerne einladen: Wenn Sie mich für einen ungehobelten Kerl halten, dann sagen Sie mir das gerne. Aber so, dass ich auch eine Möglichkeit habe zu diesen Vorwürfen Stellung zu beziehen. Denn das bedeutet für mich und meine Generation Respekt.


  • Hans Keller, 8542 Wiesendangen 03.05.2016 13:44
  • Anstandsregeln nur für die einen? (div. Leserbriefe i/S Köppel/Sommaruga)

    Einmal mehr beschränkt sich Kritik an der SVP und deren Exponenten auf Stilfragen. Was denn sonst, solange deren Botschaften sachlich zutreffen und Gegenargumente fehlen? Das Vorpreschen von Bundesrat Schneider in Sachen Kroatien-Protokoll (Landbote vom 2. Mai 2016) bestätigt zusätzlich, wie richtig Nationalrat Köppel mit seiner Kritik lag. Hans Keller, Wiesendangen


  • Hanspeter Isenegger, 8444 Henggart 02.05.2016 10:15
  • Antwort an Frau Dalzotto-Keller, Wiesendangen, Leserbrief ldb. von Sa., 30.04.16

    Oh doch, Frau Dalzotto, genau das ist es: flegelhaft und absolut rücksichtslos, was Herr Köppel von sich gegeben hat. Dazu beklagt sich dieser Politiker, "Vorgesetzter" von Frau Sommaruga, wie er sich selber bezeichnet, über ihre Respektlosigkeit, weil sie nicht gewillt ist, sich seine unhaltbaren Vorwürfe (z.B.: Missachtung der Verfassung), die Halbwahrheiten und verdrehten Darstellungen von Tatsachen (z.B.: Enteignung), nicht weiter anzuhören. Muss man sich denn jeden Bockmist gefallen lassen? Hier von "dünnhäutigem Reagieren" seitens der Bundesrätin zu sprechen, ist sehr, sehr weit hergeholt. So wie auch die übrigen, oberflächlichen Behauptun-gen in Ihrem Leserbrief. Aber schliesslich passt das zur Gesinnung der sogenannten Volspartei, vor allem aber zum Gedankengut ihrer führenden Exponenten. Bedenklich ist, dass sich diese Volkstribunen einer grossen Änhängerschaft erfreuen, die ihren Parolen einfach blindlings folgt und dabei das selbstständige Denken vergisst. Darunter viele wie zum Beispiel jene, die einen FDP-Nationalratskollegen und mutigen Kritiker von Köppel mit Schmähungen der übelsten Art bombardieren, z.T. anonym natürlich (wie denn sonst?). Eine Kostprobe gefällig? Hier ein Zitat: "Ich wünsche dir, dass du an der Krankheit Aids verreckst, du abartiges Schwein!" Zu solchen Äusserungen nimmt Köppel selbstvertändlich keine Stellung. Schliesslich kann er nichts dafür, nicht wahr? Wirklich?... Immerhin bin ich froh um den in der gleichen Ausgabe des ldb erschienenen Leserbrief von Silvia Weidmann, selber SVP-Politikerin: sie beweist, dass man in dieser Partei auch vernünftig argumentieren kann und schämt sich sogar für die sich häufenden Entgleisungen in der Führungsriege.


  • Sebastian Reiterer, Rheinau 01.05.2016 21:17
  • Höchste Zeit für " sans Papiers "

    Schweiz, gib den " sans Papiers, den Menschen ohne Papier endlich ein Gesicht. Es sind über 70 Tausend solcher Menschen, die schon jahrelang, unerkannt, versteckt, verlassen, ohne Sozialhilfe mitten unter uns wohnen, arbeiten und in finsteren Räumen leben müssen aus Angst, sie werden erkannt. Eine unglaubliche Haltung, Menschenhaltung, was wir alle an den Tag legen oder besser der Nacht zu schieben. Und ganz oben, die Verantwortlichen, aber auch wir alle in unserem Lande, schweigen und lassen diese moderne Sklaverei geschehen. Und das im reichsten Land der Erde. Geben wir endlich diesen jahrzehntenlangen arbeitenden Menschen den status Mensch, die Würde und wohl nicht zuletzt eine Heimat, unsere Heimat Schweiz als Geschenk, die sie sich im Dunkeln mit Angst und Not verdient gemacht haben, verschuldet oder unverschuldet.


  • Stefan Schumacher, 8404 Winterthur 29.04.2016 20:59
  • Ärzte amputieren den Kompromiss...welchen Kompromiss

    Als Teilnehmer der besagten Ärztekammer bin ich überrascht über den Artikel des Landboten. Deswegen anbei einige Gedanken: - für mich liegt kein Kompromiss vor, wenn der Bundesrat diktiert, ein betriebswirtschaftlich gerechneter Tarif müsse linear um 27% gekürzt werden, das sei nicht verhandelbar, bei Ablehnung werde einfach bestimmt. - zur Kostenneutralität: Seit Jahren sinken die Umsätze der Praxen, die Betriebskosten (Löhne, Qualitätsmanagement, Normierungen, Geräte, Ansprüche...) steigen. Eine Anpassung hat nie stattgefunden. Mit dem neuen Tarif werden sämtliche Privatpraxen nochmals das Nachsehen haben. - H+ hat dem Tarif zugestimmt. Nimmt man diesen genauer unter die Lupe, wird klar warum. Der spitalambulante Bereich wird Gewinne generieren. Ein Ausbau wird sich lohnen. - das Projekt wird kaum wegen dieses Entscheids bachab gehen, man hat ja 5-10 Jahre Zeit, die Diskussion einer Anpassung aufzuschieben. Diese "einen Spalt breit offene Türe" ist nicht mehr als ein löchriger Vorhang. Wir brauchen eine Lösung, mit der motivierte Ärzte den Schritt in die Praxis wagen, da sie wissen, in vernünftiger Zeit schuldenfrei zu sein und eine Vorsorge für ihre Familien aufbauen zu können.


  • Barbara Mahler, 8405 Winterthur 27.04.2016 15:48
  • Jede Frau soll selbst entscheiden.

    Leserbrief von Frau Christiane Brunschwiler, Brütten BRAVO, Sie schreiben, was ich schon oft gedacht habe!


  • SILVIA WEIDMANN, 8413 NEFTENBACH 27.04.2016 13:12
  • ARBEIT AN DER BASIS

    Ich bin sozusagen in die SVP geboren worden. Daheim wurde am Küchentisch viel politisiert und debattiert. Ich fand diese Gespräche als Kind immer sehr interessant und ich hatte meine Ohren immer gut gespitzt. Ich mag diese Diskussionen sehr und sie haben mir auch beigebracht, meine Meinung zu sagen. Aber fair sollen sie sein! Inzwischen bin ich im Parteivorstand, natürlich von der SVP und seit einiger Zeit auch Gemeinderätin. Für mich gibt es keine andere Partei, da bei mir die SVP vielleicht sogar mit der Muttermilch vermischt wurde. Als engagiertes Parteimitglied bemühe ich mich auch um Neumitglieder und Kandidaten für die Behördenwahlen. Mit dem jüngsten Fall Köppel, wird uns aber die Arbeit an der Basis wirklich sehr schwer gemacht! Unsere Spitzen-Politiker vergessen einfach zu oft, wie sie mit ihrem Auftreten, mit ihrer Wortwahl dem Image der SVP schaden. Dass ihre Meinung oder Einschätzung wohl richtig wäre, geht in der gewählten Wort-Verpackung schlichtweg unter. Die Grundaussage der SVP wird so gar nicht gehört und übergangen. Übrig bleibt für die Medienlandschaft und für die Bürger nur, die SVP hat sich wiedermal in die unterste Schublade vergriffen. Bei uns auf dem Land wird im Geheimen SVP gewählt. Sich öffentlich zur SVP zu bekennen, grenzt manchmal schon als äusserst mutig! Ich erlebe das persönlich. Bei meiner Wahl wurde mir mehrmals direkt gesagt, dass man mit mir als Person kein Problem hat, aber dass ich für die SVP kandidiere, das könne man nicht verstehen. Im nächsten Jahr wird das Kandidaten-Karussell für die Erneuerungswahlen im Jahr 2018 wieder zu drehen anfangen. Ich bitte dringend unsere Vertreter in Zürich und Bern, dass sie ihre Wortwahl bei öffentlichen Auftritten überdenken. Es ist jetzt schon ausserordentlich schwierig, neue Partei-Mitglieder zu finden. Dass dazu noch jemand öffentlich den Kopf für die SVP hinhält und für diese Partei kandidiert, wird immer schwieriger. Auch wenn ich als SVP Kind geboren wurde, fällt es auch mir je länger je schwerer, meinen Kopf und mein Herz für diese SVP hinzuhalten. Wie man in den Wald ruft, so kommt es zurück. Silvia Weidmann, Neftenbach


  • Brigitte Gubler, 8408 Winterthur 27.04.2016 11:00
  • Rechnungsabschluss 2015

    Wie jedes Jahr wird der Rechnungsabschluss der Stadt Winterthur bekanntgegeben. Im November 2015 wurde ein Verlust in der Höhe von ca. 4 Millionen prognostiziert und heute nehmen wir zur Kenntnis, dass ein Gewinn von fast 13 Millionen verbucht wird. Wie wahrscheinlich viele städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bin ich sehr erstaunt über dieses Ergebnis denn wir alle warten schon seit langem auf die im Personalstatut verankerten Lohnmassnahmen. Der Antrag des gesamten Stadtrates an den Gemeinderat, die langersehnten Lohnmassnahmen endlich zu gewähren, fielen leider auf unfruchtbaren Boden. Es macht den Anschein, dass auf dem Buckel der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gespart wird. Wir Hauswartinnen und Hauswarte des Departementes Schule und Sport werden seit Jahren mit Mehrarbeit belastet. Zunehmende administrative Aufgaben, übertragen von Kompetenzen in der Personalführung, Zusammenarbeit mit Schulleitung und Elternrat, vermehrter Einbau von Computer gesteuerten Anlagen, längere Öffnungszeiten in den Betreuungseinrichtungen, Zuständigkeit eines Hauswartes für mehrere Schulanlagen, zunehmendes Littering und Vandalen Akte um nur einiges zu nennen. Im Gegenzug wurden uns nicht nur die Lohnmassnahmen nicht gewährt, sondern es wurden verschiedenen Zulagen abgeschafft, Parkplatzgebühren eingeführt und zu guter Letzt helfen auch wir mit die Pensionskasse zu sanieren. Fakt ist, dass sich die Arbeit einer Hauswartin / eines Hauswartes in den letzten Jahren stark verändert hat. Es sind nicht mehr die in blauen Kitteln gekleideten Männer die mit dem Besen die Schulplätze wischen. Heute wird von einer Hauswartin oder einem Hauswart mit eidgenössischem Fachausweis einiges mehr verlangt. Zum Fundament dieser Stadt gehören unter anderem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wenn das Fundament nicht genügend gepflegt wird, sprich dem Personal eine geringe Wertschätzung entgegengebracht wird, wird der Arbeitgeber «Stadt Winterthur» unattraktiv und viele gut ausgebildete Arbeitskräfte wandern ab. Zur Wertschätzung gehören nicht nur die mündlichen Danksagungen, sondern auch eine Lohnpolitik die mit den steigenden Arbeitsbelastungen Schritt halten kann. Brigitte Gubler, Präsidentin Hauswarteverein Winterthur


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 26.04.2016 20:17
  • Anti ist im Trend

    Noch ist kein Bundespräsident in Österreich gewählt. Das Ergebnis des ersten Wahlganges aber ist ein politisches Erdbeben. Die beiden etablierten Volksparteien sind regelrecht abgestraft worden. Doch woran liegt dies? Die FPÖ ist nicht gerade jene Partei, die mit visionärer Alternativpolitik aufwartet im Gegenteil. Oft ist es die Antihaltung. Und was passiert ist, als die FPÖ damals unter Jörg Haider mit der ÖVP zusammen Regierungsverantwortung übernahm, sollte den Österreichern eigentlich noch in Erinnerung sein. Nebenbei hat Jörg Haider in Kärnten mit seiner quasi Hausbank, die heute ein völlig überschuldeter Sanierungsfall ist, seine narzisstische Grossmannssucht finanziert. Heisse Luft gepaart mit viel Antihaltung. Und dies soll also die österreichische politische Alternative sein? Die Alternative gegen die passive Verwaltungspolitik von ÖVP und SPÖ. Noch ist Österreich nicht so ein Sanierungsfall wie die einstige Hausbank vom damaligen FPÖ Chef Haider. Doch sollte die rechte Partei auf Kosten der gemässigten politischen Kräfte weiter zu legen, kann, was noch nicht ist, durchaus noch werden.


  • Walter Rüegg, 8484 Weisslingen 26.04.2016 14:39
  • Dunkelheit im Blätterwald

    Es ist unglaublich, was uns von den Printmedien sowie auch vom Fernsehen und von den verschiedenen Internetanbietern seit Jahren, aber vor allem in letzter Zeit, an haarsträubenden Geschichten aufgetischt wird. Fernsehen und Internet haben den Vorteil, dass man sich per Knopfdruck ausblenden kann. Natürlich gibt es da wie überall löbliche Ausnahmen. Ich spreche in erster Linie von Politik, Wirtschaft/Finanzen, Flüchtlingsdramen, Terror und kriminelle Handlungen, einfach Dinge, die unser tägliches Leben heute und morgen betreffen. Kaum zu glauben, was da für Mist geschrieben und erzählt wird. In der Politik von Blocher und Köppel zu Merkel und Trump bis hin zu Assad und Putin. Man bekommt manchmal das Gefühl, es gebe nur „Böse“ im rechten Lager, obwohl vielleicht ebenso viele auf der andern Seite stehen. Nur ist es offensichtlich einfacher, diejenigen zu kritisieren, die etwas machen, als selber etwas Vernünftiges zu tun. An und für sich gute Ideen, die aus verschiedenen Gründen nicht durchführbar oder unbezahlbar sind, taugen nicht viel. Zeitungsverleger kämpfen um Anteile und Abonnemente, Fernsehstationen um Einschaltquoten. Man glaubt, mit Sensationsnachrichten und möglichst vielen Todesopfern die Chancen auf dem Markt zu verbessern. Das Gegenteil ist der Fall, die Leute verlieren vermehrt das Interesse. Leider verkaufen sich schlechte Nachrichten besser, je grauenvoller, desto besser (glaubt man). Das Thema wird dann über Tage und bisweilen Wochen ausgeschlachtet, bis es nichts mehr hergibt, und man wechselt dann zur nächsten Horrormeldung. Es wird auch nicht mehr gross diskutiert, vorgefasste Meinungen prallen frontal aufeinander, und Kompromisse, meist die beste und einzige Option, werden gar nicht erst angestrebt. Beide Seiten glauben, nur ihr Weg führe zum Ziel. Eine Verbesserung der Kultur und der Umgangsformen wäre wünschenswert.


  • Gabriela Geering, 8409 Winterthur 25.04.2016 21:59
  • Malariabekämpfung

    Als die Nachrichten heute den Beitrag brachten über die Malariabekämpfung und Herr Tanner so begeistert über die neue Impfung, die sicherlich bald eingesetzt werden könne, berichtete, hat mich das unglaublich geärgert. Weshalb? Ich kenne Organisaionen, die auch in Afrika Artemisia anpflanzen. Eine Pflanze, die das beste Malariabekämpfungsmittel enthält und zusätzlich das Immunsystem des Körper stärkt. (Das wissen auch die Forscher) Diese Pflanzen sind aber Pharmariesen ein Dorn im Auge, denn die Behandlung durch diese Pflanze kostet sehr, sehr wenig. Ich weiss von solchen Pflanzungen, die abgebrannt, verwüstet und nicht mehr erlaubt worden sind. Weshalb wohl? Stecken da wohl die Pharmariesen dahinter, die lieber ihre teuren Medikamente verkaufen wollen? Leider geschieht es immer wieder, das sich bereichern am Elend des anderen.


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 25.04.2016 19:49
  • Cannabis Legalisierung statt Verbot

    Cannabiskonsum ist in der Schweiz seit Jahren strafbar und zu was hat dies geführt? Die Schweiz ist anscheinend Weltmeister im Kiffen unter Jugendlichen. Statt aufzuklären hat der Schweizer Staat und Gesetzgeber bisher verboten. Obwohl zahlreiche Studien belegen, dass eine liberalisierte Drogenpolitik mit starker Prävention zu besseren Ergebnissen geführt hat als eine reine Verbotspolitik, konnte sich die Politik nicht zu einer Abkehr der Cannabis Repression durchringen. Die Fakten liegen schon länger auf dem Tisch und werden mit jeder neuen Studie bestätigt. Bleibt die Frage, wann endlich die konservativen Politiker ihre Ideologie ablegen und einen pragmatischen Schritt Richtung Cannabis-Liberalisierung machen.


  • Peter Aeschlimann, 8406 Winterthur 25.04.2016 14:09
  • Wahlen in Oesterreich,Deutschland

    Wenn das Establishment den Bürger kein Gehör schenkt und keine Bereitschaft zeigt der Unzufriedenheit und die Opponierenden einfach schlecht und dumm redet dann Verweigert sie sich dem Prozess einer neuen Gestaltung. Natürlich hat das Volk nicht immer recht aber das gleiche gilt auch für das Establishment(Wissenschaft,Medien,Kul- tur und Politik)und sich viel zu wichtig und die Bürger nicht mehr ernst genug nimmt. Dazu braucht es die Einsicht und das Bekenntnis die begangenen Fehler zu Korrigieren.Gilt auch für die Schweiz.


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 24.04.2016 10:53
  • Schweizer Waffen für Unrechtsstaat

    Der Bundesrat lässt – was Waffenexporte in den Nahen Osten betrifft – die Moral wieder einmal hinter wirtschaftlichen Aspekten anstehen. Dass Waffenexporte in Staaten wie Saudi-Arabien zu jeder Zeit problematisch sind, scheint dabei von sekundärer Wichtigkeit. Gerade als angeblich neutraler Staat sind Waffenexporte sowieso höchst problematisch. Oder anders formuliert: Von Lachen zu reden und dabei eine säuerlich Miene zu machen, ist ein wenig ähnlich wie die humanitäre Tradition zu preisen und dabei gleichzeitig Waffen in den Unrechtsstaat Saudi- Arabien zu liefern. Es gibt jedoch einen kleinen Unterschied, während Lachen kranken Menschen tatsächlich helfen kann, töten Schweizer Waffen im Ausland.


  • Joseph-André Joseph-André Vogel, 8404 Winterthur 22.04.2016 15:07
  • Reaktion auf die Leserbriefe über Stadtrat Mathias Gfeller

    Als umweltbewusstem und zukunftsorientiertem Bürger tut es mir Leid, immer wieder Leserbriefe zu lesen, wie über unsern Stadtrat Gfeller hergezogen wird (naiv, inkompetent, Mauschler, usw). Ich bin bereit, wie sicher auch ein Teil der Bevölkerung, mehr für umweltfreundliche Energie zu bezahlen, und dabei gewisse Experimente, die die Entwicklung fördern, mitzutragen. Investitionen, die sich nicht sofort rentieren, gehören dazu. Die Reaktionen widerspiegeln die rechtsorientierte Politik: egoistisch und kurzsichtig. Die, die schon viel haben, wollen noch mehr . Durch etliche Steuerreduktionen müssen die Wohlhabenden weniger bezahlen, dadurch werden die Finanzen für die Allgemeinheit knapp. Obwohl wir in einem der reichsten Länder der Welt leben, wird uns suggeriert, dass wir immer mehr sparen müssen, kein Geld riskieren dürfen, wie wenn dies ein Naturgesetz wäre. Dass die Kommunikation in so einem Klima nicht optimal läuft, ist verständlich. Geld scheint ein Ziel an sich zu sein, das sofort realisiert werden muss. Die Zukunft scheint keine Rolle zu spielen. Die, die anders denken, sind einfach weltfremd. Die kurzsichtige, profitorientierte Politik des Momentes, ist genau die Denkweise, die unsere Gesellschaft mit voller Wucht an die Wand fahren lässt. Schade, dass immer noch die Mehrheit der Stimmbürger diese Denkweise unterstützt. J.-A.Vogel


  • jürg frey, 8428 Teufen 22.04.2016 11:10
  • Anti-Raucher Photo-Kampagne des Bundes

    Sorry, liebe "Kreative" des Nicht-Raucher Photoautomaten: Ich bin seit mehr als 20 Jahren Tabak-Unabhängig und ich habe es geschafft aus Eigenmotivation und ohne Fotos auf Zigi-Päckli und ganz ohne Photoautomaten. Es muss in Deinem Inneren geschehen und mit dem eigenen Willen, da helfen Tipps und Tricks von aussen wenig. Dieses Geld hätte man sich sparen können. Und last but not least, muss ich doch, wenn ich mich, mittlerweile 56, in Raucherkreisen umsehe, eingestehen, die Photos sind absolut surreal, denn da treffe ich Menschen, die vergleichsweise als Raucher nicht schlechter aussehen als meine Wenigkeit und schon gar nicht weniger Falten haben, allenfalls, dass stimmt wohl, etwas fahlere und grauere Haut. Das ganze ist also eine inszenierter Chabis! Wer rauchen will soll weiter qualmen, aber gerne mit Rücksicht, auf jene die es nicht tun, oder damit aufgehört haben, dann passt das schon.


  • Doris Hofstetter, 8400 Winterthur 19.04.2016 13:05
  • Abstimmung zum neuen Fortpflanzungsmedizingesetz am 5.6.2016

    Am 5.6.2016 stimmen wir erneut darüber ab, ob in der Schweiz die sogenannte Präimplantationsdiagnostik erlaubt werden soll. Vom neuen Gesetz profitieren werden lediglich diejenigen Paare, die wegen unerfülltem Kinderwunsch oder einer schweren Erbkrankheit eine künstliche Befruchtung benötigen. Es handelt sich dabei um weniger als 1% aller Schwangerschaften. Die Präimplantationsdiagnostik wird in allen Ländern Europas (ausser Litauen und dem Vatikan) angeboten, was dazu führt, dass Paare, die von einer schweren Erbkrankheit wie zum Beispiel der Mukoviszidose betroffen sind, gezwungen sind, neben der aufwendigen, körperlich belastenden und teuren künstlichen Befruchtung die Behandlung in einem umliegenden Land durchzuführen. Die werdenden Eltern möchten nämlich die bestmöglichen Startchancen für ihr Kind, auch gesundheitlich. Aus eigener Betroffenheit wissen an Mukoviszidose erkrankte Eltern, wieviel Einschränkungen und Leid eine solche Krankheit mit sich bringt. Dies möchten sie verständlicherweise ihrem Kind ersparen. Mit der aktuell in der Schweiz geltenden Regelung darf der entsprechende genetische Test für Mukoviszidose aber erst während der Schwangerschaft durchgeführt werden, was für die betroffene Frau eine „Schwangerschaft auf Probe“ und, falls das Resultat ungünstig ist, einen Schwangerschaftsabbruch mit all seinen Konsequenzen bedeutet. Wird das Fortpflanzungsmedizingesetz geändert, kann der Embryo schon vor der Einpflanzung in den Mutterleib auf die entsprechenden Krankheiten untersucht und ein Embryo ohne Mukoviszidose eingepflanzt werden. Ich sage Ja zum neuen Fortpflanzungsmedizingesetz, weil das Wohl des betroffenen Paares und die Gesundheit des Kindes mit dem neuen Gesetz viel besser geschützt werden. Dr. med. Doris Hofstetter, Gemeinderätin Grüne


  • Charles Henry, 8404 Winterthur 19.04.2016 08:33
  • Seltsame Idee gegen das Überleben des Atomstromes

    In Benken ZH hat alt Regierungsrat Martin Graf anlässlich einer Veranstaltung zum Endlager der Nuklearabfälle aufgezeigt, wie er sich die Zukunft ohne Atomstrom vorstellt. Der Landbote berichtete darüber in der Ausgabe vom 18. April 2016. Er spricht von Zechprellerei, und vertritt die abstruse Meinung, «man (die AKW-Betreiber) bezahle die Rechnung des Konsums nicht, den man schon getätigt hat». Wer ist denn hier der Konsument und wer der Lieferant? Strom wurde und wird immer noch von den Stromlieferanten, z. B. AXPO, verkauft und die Bevölkerung als Konsument bezahlt dafür einen angemessenen Preis. Seit 1969 wird in der Schweiz Strom aus Kernenergie erzeugt. Mit der Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes Leibstadt hatten die Einwohner der Schweiz die Gewissheit, 40% ihres Strombedarfes aus zuverlässiger, kostengünstiger und, vom Bezug des Brennstoffes abgesehen, einheimischer Produktion zu decken. Wo ist denn hier die Zechprellerei? Der fallende Strompreis bringt nicht nur die Kernkraftwerke in Bedrängnis, sondern auch die Wasserkraftwerke. Beide können nicht mehr kostendeckend Strom produzieren. Dadurch gerät die Anhäufung des Stilllegungsfonds der AKW ins Stocken. Die vorgeschlagene Rosskur will diesen Vorgang beschleunigen und schlägt vor, alles überschüssige Geld in die Sonnenenergie zu stecken und so die Kernenergie in die Knie, sprich in den Konkurs zu treiben. Hat alt Regierungsrat Graf zu der Zeit, als er im Verwaltungsrat der AXPO sass, eventuell seine Entschädigung der Solarenergie zu Gute kommen lassen? Sind denn die Arbeitsplätze in der Kernenergie weniger wert als die in der Solarenergie? Es führt kein Weg an der Tiefenlagerung der Nuklearabfälle vorbei. Über die Kosten eines Rückbaus mit Entsorgung gibt es jetzt eine erste Schätzung für die Anlage Mühleberg, welche im Jahre 2019 vom Netz gehen wird. Erst im Laufe dieses Rückbaus wird sich zeigen, ob der dafür angelegte Fond ausreicht. Wenn nicht, werden letztendlich die Steuerzahler dafür aufkommen müssen. Folglich macht es Sinn, unsere AKW’s so lange wie möglich zu betreiben, damit noch möglichst viel Geld in diesen Topf fliesst und keine Rosskur eingeleitet wird. Charles Henry, Winterthur


  • F. Schneider , 8544 Attikon 18.04.2016 20:37
  • Bedingungsloses Grund Einkommen – Spinnerei oder Zukunftsvision?

    Bald können wir über das BGE abstimmen und es stellt sich die Frage ob wir das überhaupt ernst nehmen können oder gleich als Spinnerei von Weltverbesserern abtun sollten. Geld für‘s nicht’s tun bekommen ist ja wohl das konträrste das es in unserer Wirtschafts - und Leistungsgesellschaft überhaupt gibt. Doch die eigentliche Frage ist wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft in 10 bis 20 Jahren. Ein ernst zu nehmendes Problem wird die sogenannte 4 Revolution. Das ist wie der Namen schon sagt die Übernahme unserer Arbeitsplätze durch die künstliche Intelligenz. Sprich Microcomputer die selbständig zu lernen in der Lage sind wie auch Roboter die den Menschen immer ähnlicher werden. Schon heute gibt es Autos die ohne Fahrer durch die Strassen fahren. Computer die kein Schachgrossmeister mehr bezwingt und die Vernetzung im Internet ist allgegenwärtig. In ein paar Jahren schon werden Bürojobs und einfachere Tätigkeiten wie Transportindustrie, Pflegeberufe oder Handel und Verkauf durch Roboter ersetzt. Die arbeiten 24 Std. an 7 Tagen die Woche. Sie brauchen keine Ferien und vor allem keinen Lohn mehr. Industrienationen wie China und Indien haben billige Arbeiter. Viele CH Firmen werden dann mit Robotern rationalisieren und an den Mitarbeitern sparen. Damit werden sie wieder konkurrenzfähig. Die Gewinne die sie dann einfahren gehen an die Chefs und Verwaltungsräte sowie Aktionäre. Auf dem Buckel der Arbeiter wird die Lohnschere weiter geöffnet und der Mittelstand erodiert zunehmend. Hier könnte das BGE eine Lösung sein für die Arbeitnehmer. Niemand müsste dann wirklich Sorge haben wann auch er überflüssig wird. Ein Grundeinkommen wäre sicher. Die Besteuerung der Roboter Arbeit sowie eine micro Finanz Handelssteuer würden genug finanzielle Mittel äufnen unser Grundeinkommen zu sichern. Deshalb gilt es auch bei dieser Abstimmung die Zukunft aller Arbeitnehmer im Auge zu behalten. Franc Schneider, Attikon


  • Ueli Merz, 8408 Winterthur 18.04.2016 14:14
  • ArtGarden - und wir?

    Seit ein paar Tagen wird die Altstadt temporär mit aufwändig arrangierten Gartengestaltungsvorschlägen möbliert. Schön für die Bewohner und Besucher, denke ich mir als Wülflinger. Noch viel schöner wäre es gewesen, wenn die kreativen Gartengestalter unsere Verkehrsinseln in ein Auge und Herz erfreuendes Blumenparadies verwandelt hätten. Liebe Gärtner, gibt uns doch wenigstens das Gefühl, auch irgendwie ein Teil der vielbeschworenen Gartenstadt zu sein und nicht einfach Brachland. Wieso nicht ein Wettbewerb darüber, welche dieser Firmen die schönste Verkehrsinsel gestalten kann? Eine win-win Situation für die (arme) Stadt und deren Bewohner.


  • Urs Glättli, 8400 Winterthur 18.04.2016 08:50
  • „Fertig Schlafstadt“

    Die Initiative „Schaffe und Wohne z Winterthur“ will unsere Stadt vorwärtsbringen. Die Devise heisst: „Mehr Jobs – weniger Wohnsilos“. Dies soll verbindliches Ziel sein. Diktieren wir der Stadtpolitik wo’s lang geht: Mehr Jobs vor Ort, heisst mehr Unternehmertum, mehr wirtschaftliche Dynamik, mehr Steuereinnahmen. Die Stadtregierung befindet sich im Blindflug: Sie will keine vebindlichen Vorgaben. Nur weiter so! Als ob wir uns mit über 1 Milliarde Schulden eine Schlafstadt leisten könnten. Das Schiff steckt schon im Sumpf. Der Steuermann beschäftigt sich lieber mit Jihad-Reisenden als mit Job- und Steuerwachstum. Lassen wir uns nichts mehr vorgaukeln (Abstimmung Energiecontracting). Nehmen wir das Steuer selber in die Hand. Setzen wir der Stadt das Ziel, in 15 Jahren für 25000 zusätzliche Jobs zu sorgen! Verlierer haben keine Ziele – Gewinner fokussieren. Winterthur kann und muss mehr, Winterthur verpflichtet!


  • Jan Stanek, 8400 Winterthur 17.04.2016 17:38
  • Die Zeugen der Vergangenheit, die Basis des Wohlstandes in Winterthur.

    Mit Bedauern habe ich vernommen, dass das Dampfzentrum in Winterthur keine Zukunft hat, weil die Stadt das nötige Geld nicht zur Verfügung stellen will bzw. kann. Auf einer Seite möchte man im Sulzer Areal einiges erhalten, was an die ruhmreiche Vergangenheit der Industriestadt Winterthur erinnert, indem man alte Fabrikhallen und diverse Schuppen (siehe Forum Architektur) weiter stehen lässt und notdürftig noch brauchbar macht. Zu diesen alten Gebäuden pflegen nur noch die ehemaligen Mitarbeiter von Sulzer und SLM eine nostalgische Erinnerung, aber kaum deren Kinder, geschweige denn die Enkelkinder. Was für die Vergangenheit wichtig ist, sind die Produkte, die in diesem Fabrikareal hergestellt und in die ganze Welt die Namen Sulzer, SLM und Winterthur ausgetragen haben. Einige dieser Produkte wurden vor der Verschrottung gerettet, von Freiwilligen des Dampfvereins in unzähligen Stunden liebevoll in Betrieb gesetzt und dampfend und zischend der Bevölkerung im Sulzerareal vorgestellt. Diese Produkte sind erhaltenswert, die waren die Basis des Reichtums der Stadt. Was in Winterthur in zweiter Hälfte des 19ten und 20sten Jahrhunderts entstand konnten nur die Tausende Angestellten, Mitarbeiter und weitsichtige Unternehmer möglich machen. Neben den Prachtwillen der Unternehmer entstanden auch fortschrittliche Arbeitersiedlungen, die Kultur wurde massgebend unterstützt, die Museen, das Musikkollegium, das Theater, die Infrastruktur, u. v. m. aufgebaut. Ohne die Industrie wären wir keine Kulturstadt von weltweiter Bedeutung. Deshalb erstaunt und enttäuscht mich, dass sich für die lebendigen Zeugen der Vergangenheit keinen Platz in Sulzer Areal und kein Geld im Finanzplan der Stadt finden kann. Jan Stanek 8400 Winterthur


  • Katrin Cometta-Müller, 8400 Winterthur 17.04.2016 14:53
  • Zielen wir ins Schwarze!

    Stadtrat und Parlament scheuen sich vor verbindlichen Zielen für mehr Arbeitsplätze pro Einwohnende in Winterthur. Das Anliegen der GLP-Initiative, mehr Jobs zu schaffen, wird zwar geteilt, aber bloss unverbindlich, im Bereich der Sonntagsreden. Aber wollen wir wirklich weiterwursteln? Ohne Ziel ist jeder Schuss ein Treffer. Ohne mess- und überprüfbare Vorgaben bleiben Legislaturziele, Impulsstrategien, Absichtserklärungen und Wahlversprechungen Papiertiger! Die Rechnung dieser ziellosen Politik zahlt der Steuerzahler. Eins ist gewiss: Es braucht mehr Jobs in Winterthur! Winterhur muss Steuersubstrat schaffen, Soziallasten reduzieren und endlich das Steuer in die Hand nehmen. Es braucht qualitatives Wachstum statt Bevölkerungsexplosion. Setzen Sie der Stadt diese Vorgabe und unterstützen Sie am 5. Juni 2016 die Initiative „Schaffe und Wohne z Winterthur“! Katrin Cometta-Müller, Gemeinderätin GLP


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 16.04.2016 12:03
  • Merkels Vorurteilung in die Sackgasse

    Ich bin ein Verfechter der Gewaltentrennung, denn diese ist ein Garant für eine funktionierende Demokratie. Unter diesem Aspekt und isoliert von jeglichen Vorgeschichten betrachtet, hätte Angela Merkel mit der Zulassung des Strafverfahrens gegen Jan Böhmermann richtig entschieden. Wären da nicht der sehr umstrittene Flüchtlingsdeal mit der Türkei und das vorgängige Telefonat Merkels bei Präsident Erdogan mit der Beurteilung und quasi Vorurteilung von Böhmermanns Schmähgedicht gewesen. Genau mit diesen beiden Entscheidungen hat Merkel sich überhaupt in diese Sackgasse manövriert. Mit dem Entscheid Böhmermanns Schmähgedicht nach ihrer politischen Beurteilung nun den Juristen zu überlassen, hat die Kanzlerin versucht sich aus der Sackgasse zu manövrieren. Letztlich bleibt es beim Versuch. Die EU im Allgemeinen und Angela Merkel im Besonderen, haben sich mit dem Türkei Flüchtlingsdeal in die Abhängigkeit eines narzisstischen Diktators begeben. Wer dies verneint, kann sich folgende Frage stellen. Wie hätte Angela Merkel reagiert, wenn Jan Böhmermann statt Präsident Erdogan einen x-beliebigen afrikanischen Staatschef mit einer Schmährede eingedeckt hätte? Die Antwort liegt auf der Hand und sie ist dieser Staatsaffäre mehr als entlarvend


  • Ursula Hegetschweiler, 8404 Winterthur 15.04.2016 09:33
  • Schwimmbäder einsparen Sauna ist keine Kernaufgabe der Stadt

    Ich teile die Meinung von Herrn Hans Peter Hofer, dass auch Schwimmbäder oder eine Bedachung über dem Schwimmbecken nicht zur gesetzlichen Aufgabe der öffentlichen Hand gehören! Die Bemerkung, dass man dann ja auch Laufschuhe etc. bezahlen müsste, finde ich daneben. Nicht nur Angebote, welche rentieren, machen eine wohnliche Stadt aus!


  • Urs Brunner, 8400 Winterthur 14.04.2016 20:33
  • Contracting der Stadtwerke Winterthur

    Es ist mehr als erstaunlich, dass es im Fall des Energie Contacting Personen gibt, welche in Tat und Wahrheit ihr Geschäft in keiner Art und Weise verstehen. Aufgrund der Anhäufung von "Altlasten" - verursacht durch den zuständigen Stadtrat Matthias Gfeller mit seiner Crew - würde es einem üblichen Prozedere entsprechen, als Konsequenz aus diesem Debakel den umgehenden Rücktritt aus dem ohnehin salärmässig zu hoch entschädigtem Stadtrat zu geben. Zudem wird erwartet, dass die Verantwortlichen für die vermutlich nicht unbedeutenden erheblichen finanziellen Konsequenzen zur Rechenschaft gezogen werden. Urs Brunner, Winterthur


  • Jürg Hiltebrand, 8405 Winterthur 14.04.2016 19:42
  • Welche Leichen hat Stadtwerk wohl NOCH im Keller?

    Den 3 Leserbriefen unter diesem Titel vom Donntestag, den 14, April 2016, von Christine Spenger, Daniel Affeltranger und Simon Büchi ist wohl nichts, aber auch gar nichts mehr hinzu zu fügen! Es sei denn, die Leserinnen und Leser tun ihre Meinung kund über die Tatsache, dass Winterthur innerhalb weniger Jahre unaufhaltsam zur Grosstadt herangewachsen ist, im Gleichschritt aber immer mehr Finanzprobleme hat! Na?


  • Christof Bürgi, 8404 Winterthur 14.04.2016 09:32
  • Falsch, aber verständlich

    Das vor einer Abstimmung relevante Zahlen verschwiegen werden, geht nicht. Wenn ich allerdings die Berichterstattung und vor allem die Leserbriefe zum Thema lese, dann kann ich Herrn Gfeller zumindest verstehen. Genau wie von ihm befürchtet werden die Zahlen dazu missbraucht, zu behaupten, das Energie-Contracting sei ein riesiges Verlustgeschäft. Das Energie-Contracting ist aber insgesamt ein Erfolg, und bringt Stadtwerk Gewinn. Davon profitieren wir als Stadtwerk-Kunden mit. Wegen der Finanzprobleme der Stadt muss Stadtwerk nämlich jedes Jahr mehr Gewinn an die Stadtkasse abliefern. Wenn die Gewinne aus dem Energie-Contracting wegfallen würden, so müssten logischerweise wir Kunden diesen Gewinn mittels höherer Gebühren finanzieren.


  • Hans Peter Hofer, 8400 Winterthur 13.04.2016 18:41
  • Sauna ist keine Kernaufgabe der Stadt.

    Als Antwort auf diese Aussage von Herrn Stadtrat Fritschi könnte beigefügt werden das wir auch kein Dach über das Schwimmbecken beim Geiselweid brauchen. Auch könnten alle Schwimmbäder eingespart oder Ausgelagert werden, denn auch sie gehören nicht zur gesetzlichen Aufgabe der öffentlichen Hand. Soviel zur Ergänzung der vorgenannten Aussage. Hans Peter Hofer, Winterthur


  • Hans Rudolf Schenk, 8408 Winterthur 13.04.2016 11:34
  • Dampfzentrum ohne Zukunft

    Mit grossem Erstaunen musste ich heute im Landboten lesen, dass die Stadt Winterthur nicht in der Lage ist, die für die Geschichte des ehemaligen Industriestandortes Winterthur wichtige Sammlung weiter finanziell zu unterstützen. Unserem Stadtrat ist es leider wichtiger, Millionen in kränkelnde grün angehauchte Energieprojekte wie Biorender und Wärmering Frauenfeld zu stecken, als mitzuhelfen, wichtige Zeitzeugen der Industriegeschichte der Stadt zu erhalten. Für die 8 Millionen, die der grüne Stadtrat Gfeller in den vom Konkurs bedrohten Wärmering stecken will, könnte die Jahresmiete für die Halle 53 während 80 Jahren bezahlt werden. Nachdem die vormals linkslastige Stadtregierung nach den Neuwahlen leicht nach rechts rutschte, wurden bei mir Hoffnungen wach, dass in Winterthur die Vernunft wieder einkehren wird und die knappen Finanzen der Stadt für Aufgaben und Projekte in Winterthur ausgegeben und nicht auswärtige grüne Projekte gefördert werden. Eine permanente Ausstellung der alten Dampfmaschinen würde dem Image der Stadt wie auch dem Stadtmarketing gut tun. Nicht zu vergessen die zu erwartenden Besucher, die neben dem Besuch der Ausstellung sicher auch noch die Altstadt besuchen werden. Hans Rudolf Schenk Winterthur


  • Brigitta Thomasin, 8400 Winterthur 13.04.2016 11:18
  • Lomo Pädagogik für Faultiere

    Sehr geehrter Herr Johannes Binotto "Vorbildliche Eltern!" Mit grosser Freude schliesse ich mich diesem Kompliment an. "Eifach ume sy" hat leider in der heutigen Zeit Seltenheitswert und wäre dabei für Kind und Eltern so enorm wichtig, einmalig wertvoll und dazu erst noch stressfrei und unglaublich beruhigend.Welch pädagogisch geschenkte Zeit !


  • Daniel Affeltranger, 8400 Winterthur 13.04.2016 08:00
  • Tumult im Stadtwerk

    Es scheint, Stadtwerk verdient mit ihren Leistungen für die Winterthurer Bevölkerung, Strom, Gas, Wasser usw., zu viel Geld wenn so leichtsinnig damit umgegangen wird. Seine stark ideologisch gefärbte Gesinnung macht ihn zur finanziellen Zeitbombe. Als Stadtwerk Kunde fühle ich mich sehr über den Tisch gezogen und beim Bezahlen der Rechnungen beschleicht mich ein schlechtes Gefühl. Welche Leichen hat Stadtwerk noch im Keller? Jemand schreibt treffend in einem Leserbrief, dass Herr Gfeller in der Privatwirtschaft längst eine Klage wegen Betrug oder ungetreuer Geschäftsführung am Halse hätte. Im öffentlichen Dienst scheint es die Regel zu sein, persönlich keine Verantwortung zu haben.


  • Günther Prassl, 8404 Stadel 11.04.2016 16:13
  • Danke an die Bauleitung SBB

    Montag, 7 Uhr, Schüler und Stadler auf dem Weg zum Bus nach Winterthur. Zu Fuss. Als wir den Bescheid erhielten, dass der Bahnübergang geschlossen ist, dachten wir nie, dass dies auch für Fussgänger gilt. Aber dem war so. Nun, also entlang des Waldes und weiter Richtung Winterthur, wer den Weg kennt der weiss ihn, aber für ältere Personen ist dies nicht zumutbar und schon gar nicht bei Regen. Aber auch wer von Oberi kam hatte, wenn er sich nicht auskannte, keine Ahnung wo durch. Aber auch nachts dem Wald entlang, na ja... Nachdem der verantwortliche der SBB um 15 Uhr erreicht wurde, ging es keine 60 Minuten und der Fussweg war wieder geöffnet und somit war Stadel (auch die Restaurants für die Spaziergänger) nicht mehr Fussverkehrstechnisch abgeschnitten. Danke der SBB, dass diese so schnell reagiert haben.


  • Simon Büchi, 8400 Winterthur 11.04.2016 14:30
  • Gfellers Eskapaden

    Stadtrat Gfeller hat mit der "Wärme Frauenfeld AG" ein weiteres Fiasko angerichtet. Ist das bereits das dritte oder vierte? Man kommt mit dem Zählen kaum mehr mit (wir erinnern uns: Biorender, Ocean Breeze,...). Die SVP hat sich als einzige Partei konsequent gegen den Kredit fürs Energie-Contracting gewehrt, damit das Departement Gfeller keine weitere Eskapaden eingehen kann. Wir haben Recht behalten. Jetzt brauchen wir eine schonungslose Aufklärung. Simon Büchi, Präsident SVP Winterthur


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 10.04.2016 19:48
  • Steueroasen mit dichtstressiger Doppelmoral

    Es gibt auf der Welt Gebiete, da ist die Briefkastenfirmendichte weltrekordverdächtig. Warum aber betreibt jemand überhaupt eine Briefkastenfirma? Oder stellen Sie sich vor, jeder Ottonormalverbraucher würde sich eine Briefkastenfirma einrichten. Die Steueroasen würden unter dem Dichtestress zusammenbrechen. Glücklicherweise ist das Potential an Briefkastenfirmen beschränkt respektive deren Auftraggeber eine Minderheit, da das Vermögen entsprechen sehr ungleich verteilt ist. Aber zurück zur Ursprungsfrage. Letztlich geht es um Steueroptimierung. Derweil jene Personen, die ihre Steuern zulasten ihrer Wohnsitzländer in Briefkastenfirmen optimieren, die Annehmlichkeiten und gut ausgebauten Infrastrukturen in den Ländern ihres Wohnsitzes nutzen. Dies ist eine Form von Doppelmoral. Oder wie es eine US-Milliardärin schonungslos und offen auf den Punkt gebracht hat; Steuern zahlen, vor allem die „volle Länge", sei etwas für arme Leute. Dies ist die eine Form von Doppelmoral. Die andere Form gehört Politikern wie David Cameron und Barack Obama. Diese angeblichen Vorkämpfer für Steuergerechtigkeit und Transparenz lassen in ihren Ländern oder auf ihren Inseln seit Jahren bekannte Steueroasen in Ruhe gewähren.


  • Beatrice Kappeler, 8405 Winterthur 10.04.2016 19:22
  • Energie-Contracting

    Ja, mir lupft es effektiv den Deckel. Jetzt ist langsam aber sicher genug, was sich da Herr Gfeller leistet. Einmal mehr wird das Volk hinters Licht geführt, dass kann es doch nicht sein! Was kommt noch alles auf uns zu - was wurde noch rundweg verschwiegen? Fazit: Immer mehr Gebühren da - Gebühren dort mit der Ausrede - die Balance muss eben eingehalten werden.


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 09.04.2016 16:16
  • Hilfeschreie in Schweizer Gefängnisse

    Nein, sowas will ich nicht mehr lesen und hören müssen, was wir in der Schweiz handhaben. Solch ähnliche Fälle sehen und hören wir tagtäglich auch in anderen Ländern, welche kein weisses Kreuz an ihrer Fahne tragen. Ob man über solche Missstände in unseren Gefängnissen Stellung nehmen will oder nicht, es ist eine Schande. Wir entwürdigen uns selber und unseren Spezies " Mensch ". Macht ausüben mit solchen Situationen von zusammengepferchten Häftlingen schlägt doppelt auf unsere so " saubere, schweizerische Gesellschaft" zurück und bringt unser Menschenbild in schlechten Verruf. Strafen sind notwendig, aber sie dürfen niemals Entsetzen auslösen.


  • Heinz Stirnemann, 8405 Winterthur 09.04.2016 12:19
  • Kriminalität hat nicht abgenommen

    Die Behauptung, dass die Kriminalität schweizweit aber besonders im Kanton Zürich abgenommen habe, kann nicht stimmen. Ich habe mit mehreren Beamten der Kantons- und Stadtpolizei über diese Behauptung geredet, ihre Meinung zu hören war für mich wesentlich. Die meisten Beamten hatten nur ein "müdes Lächeln" übrig. Auch die Aussage von einigen Beamten, dass Papier "alles annimmt" wurde immer wieder erwähnt. Die Tatsache, dass das Bundesamt für Statistik brisante Fakten bezüglich der kriminellen Ausländer unterschlägt, verwundert mich überhaupt nicht.Diese Haltung geht einher mit der Tatsache, dass dauernd versucht wird, Volksentscheide zu verwässer. Es scheint der Fall zu sein, dass die Aussage in den Medien den Schweizerbürgern einwenig die Angst vor der steigenden Kriminalität nehmen soll. Die zunehmenden Aengste sind zu verstehen wenn man weiss wie viele Flüchtlinge noch in unser Land eingeschleust werden sollen. Dass es viele Kriminelle und Gewalttätige unter den Flüchtlingen hat ist bekannt. Im Fernsehen konnte man sehen wie gewalttätig diese sein können, als sie mit Wurfgeschossen auf die Polizei losgingen. Wir haben nicht erst heute schon Städte wo die Polizei nur noch mit mindestens drei Mann Streife fahren und sich nicht getrauen, in gewissen Quartieren das schweizerische Recht durchzusetzen. Wollen wir tatsächlich unsere Kultur, unsere Traditionen und Werte einfach so aufs Spiel setzen, oder uns sogar noch verbieten lassen? Heinz Stirnemann, Winterthur


  • Suzanne Steiner, 8405 Winterthur 07.04.2016 17:31
  • Winterthur Jazz-Provinz

    Sehr geehrter Herr Dworschak. Ich komme zurück auf Ihren Artikel im Landbote vom 6. April 2016 zum Thema "Winterthur soll nicht Jazz-Provinz werden". Sie erwähnen verschiedene Jazz-Events in Winterthur, vergessen aber gänzlich, dass es noch eine kleine, aber feine Jazz-Gruppe gibt "Jazz in dä Fabrik", die jeden ersten Mittwoch des Monats ein Super-Konzert anbietet, mit verschiedenen, auch internationalen Bands, in kleinem aber feinem Rahmen, mit jeweils um die 100 Gästen, und dies ganz ohne Stadt-Subventionen. Wieso erwähnt man diese Gruppe mit keinem Wort? Sie hat immerhin gestern das 100. Konzert mit den Picadilly Six gefeiert. Vielleicht findet unser Medienpartner, der Landbote, einmal die Möglichkeit ein Interview mit den Veranstaltern zu machen, um zu zeigen, es gibt noch mehr als nur hochkarätige Gruppen!


  • Margrit und Adolf Ott-Wirz, 8400 Winterthur 07.04.2016 10:58
  • I n t e g r a t i o n

    Die aktuelle Völkerwanderung stammt vorwiegend aus Ländern, wo Frauen als Person in Staat und Religion keine oder nur rudimentäre Rechte und Achtung haben. Die Vorgänge in der Schulgemeinde Therwil BL sind die Spitze des Eisbergs. Vordergründig geht es diesmal um das Händeschütteln als Begrüssung und Verabschiedung einer weiblichen Person, der Lehrerin. Es geht aber um die Respektierung der Frau in allen Bereichen. Alle wollen "die Menschenrechte" verwirklicht sehen, auch im unentgeltlichen, allgemeinen Schulwesen; dazu gehören aber fundamental die Beachtung der Gesetze und Pflichten im Gastland, wie auch die Respektierung der Frau und deren Rechte.


  • Elisabeth Rösli, 8474 Dinhard 06.04.2016 18:32
  • Neue Heimleitung im AZ Oberi

    Vor gut einem Jahr haben die städtischen Heime wieder Leiter bekommen, nachdem sie jahrelang ohne solche hatten auskommen müssen. Die Bereichsleiterin Franziska Mattes sagte, man müsse den Heimen ihre Seele zurückgeben. Tönt wunderbar, doch was sich dem gemeinen Besucher - und vor allem den Bewohnern - im „Kastanienbaum“ (Abteilung für Demenzkranke im AZ Oberi) bietet, ist trostloser als eine Steinwüste. Dabei gab es vorher so vieles, woran die Bewohner Freude haben konnten und was ihnen im eher tristen Alltag Abwechslung bot: kleine und grössere Gegenstände wie ein „Leiterwägeli“ mit Plüschtieren, bunte Tücher, Blumentöpfe usw. Man sah die Leute im Gang und sie konnten sich mit etwas beschäftigen. Doch das ist jetzt vorbei, nichts von alledem ist mehr da. Die neue Heimleiterin hat alles entfernen lassen. Ich frage mich, was in ihrem Kopf vorgeht. Hat sie überhaupt eine Ahnung davon, was demente Menschen brauchen? Demente Menschen sind immer noch Menschen und haben Anrecht auf ein menschenwürdiges Dasein, in dem Masse, wie es möglich ist. All die erwähnten Dinge haben die Stadt kaum Geld gekostet, also sind sie nicht etwa dem Sparen zum Opfer gefallen, sondern sie haben aus irgendeinem Grunde der Leiterin einfach nicht gepasst! Für die Bewohner ist das aber fatal und meiner Meinung nach eines städtischen Heims nicht würdig. So kann ich nur hoffen, dass die Situation von den verantwortlichen Personen bald wahrgenommen und zum Besseren gewendet wird.


  • Marianne Koyuncu, 8400 Winterthur 06.04.2016 08:08
  • Engpass im Geisi

    Zugegeben, als Laie kann ich die Hintergrundarbeit im Geisi nicht beurteilen. Im Vordergrund machen die Bademeister einen immensen, nicht immer einfachen Job. Aber wie wäre vorerst mal der Versuch moderater Öffnungszeiten, täglich 6 - 22 - wie im City Hallenbad Zürich - sowie straffe, zeitlich genau definierte Benutzungszeiten - Leistungssport, Schulschwimmen etc., Breitensport -? Würde eine enorme Entflechtung geben. Anstelle Fr. 1 Mio. sowie jährliche Betriebskosten von Fr. 200000 für ein Tragluftdach ausgeben, einen Teil in die eben vorgeschlagene, rasch umsetzbare, Lösung investieren? Was spricht dagegen? Wer tut sich schwer damit?


  • Jürg Stahel, 7250 Klosters 05.04.2016 14:55
  • Gedanken eines Gebirglers zum „Waldmeliorationsprojekt Zell“

    Am 30.März 2016 erschienen im Landbote zwei Beiträge zu einer bevorstehenden Gründungsgenossenschaft „Waldmeliorationprojekt Teilgebiet Gemeinde Zell“. Ziel ist, den Waldzustand aus der Sicht öffentlicher Interessen zu verbessern. Die Absicht ist verständlich und die Meinungen durchaus vertretbar. Wir dürfen annehmen, sie entsprechen dem heutigen Waldentwicklungsplan, wie er in Forstkreisen durch die vertretenen Interessensgruppen, wie den Waldbesitzern, den Jägern, dem Naturschutz ausgehandelt wurde. Wie weit sich dabei der wirtschaftliche Waldwert verändert bleibt vage. Das einzige was zu denken gibt: Es handelt sich um Privatwald. Dass sich die angesprochenen Waldeigentümer verwundert die Stirne runzeln, ist weiter nicht erstaunlich. Sie müssen im Rahmen des Projektes damit rechnen, dass ihre vertrauten Waldparzellen durcheinander gemischelt werden, dass sie gemeinsam im Rahmen der forstlichen Gesetzgebung bewirtschaftet werden und sie so auf die Bewirtschaftung kaum mehr viel Einfluss nehmen können. Vor allem jedoch müssen sie für die Projektrealisierung pro Are (10 m x 10 m) rund fünfzig Franken oder pro Hektare Fr. 5000.- hinblättern. Es sei denn, die Gemeinde würde sich später als Gutwillaktion erbarmen und mit Fr. 400000.- die kommenden Pflichten der Waldeigentümer mildern. Dazu einige Gedanken. Das Gefecht um den Waldentwicklungsplan ist gesetzlich festgelegt und die Förster leisten gute Arbeit. Daran herum zu kritteln, gibt gegenwärtig kaum Sinn. Auch über den Preis und das stark beschnittene Privateigentum lasst uns nicht streiten. Realität ist, der Waldeigentümer ist heut zu tags in seinem Waldbesitz sehr stark eingeschränkt. Um so mehr bleiben einige Fragen zur Opfersymmetrie offen. Vor allem, wie werden die Kosten zwischen den Interessenten gerecht aufgeteilt? Da sind die Jäger, die für einen gesunden, kräftigen, Wildbestand kämpfen. Wird der Waldeigentümer genügend entschädigt für die Waldschäden, für Zäune und Wildverbissmittel? Da steht der Naturschutz mit seinen berechtigten Anliegen vor der Tür, wie weit beteiligt er sich an den wirtschaftlichen Auswirkungen? Jedermann wandert in den Wäldern, sucht Pilze, Beeren, Hirschgeweihe und erfreut sich der Natur, die Haftung bleibt beim Waldeigentümer. Die forstliche Gesetzgebung, die zu all den Einschränkungen der Handelsfreiheit des Eigentümers führte, fand vor 150 Jahren ihren Ursprung im Gebirge. Sie lag in der Schutzwirkung der Wälder vor lebensbedrohenden Naturgefahren wie Steinschlag, Lawinen und Rüfen. Dies gilt weitgehend fürs Unterland auch. Erfüllen heute die Waldbestände im Projektperimeter „Melioration Zell“ diese grundlegenden Bedürfnisse nicht mehr? Dann lasst uns dort gezielt handeln. Es war der Kanton Zürich, in dem zudem der Gedanke des Erholungswaldes stark gefördert wurde. Vor allem um die Stadt Zürich erwachte die Idee des unberührten Urwaldes. Lassen sich denn im Zeller Wald Bestände finden, die dringend wirtschaftlich durchforstet und bepflanzt werden müssten? Dann lasst uns dort im Rahmen des Waldentwicklungsplanes handeln, holzen und entsprechend naturnahe Holzarten anpflanzen. Ist das Wertdenken für das Gemeinwesen tatsächlich so entscheidend, wie Rafael Rohner betont, dann werden sich die Waldeigentümer wohl oder übel daran beteiligen müssen. Doch denkt daran, wie ungleich die Spiesse im Kampf zwischen Waldeigentümer und Staats- oder Wirtschaftsinteressen sind. Denn jede abwesende Stimme gilt als „Ja“. Bitte seit so gut und zerstört nicht ohne wirkliche Not die Freude und den Idealismus althergebrachter Eigentümer an ihren Waldbeständen – seid fair! Jürg Stahel, Klosters


  • Werner Müller, 8442 Hettlingen 05.04.2016 11:32
  • SVP kämpft gegen Gratisanwälte. Steht nicht allen das gleiche Recht zu?

    Anwälte beraten ihre Klienten in Rechtsfragen und helfen die persönlichen Rechte durchzusetzen. Vor allem in schwierigen Situationen lebende, ansässige Personen stecken in Rechtsfragen in der genau gleichen Situation wie Zuwanderer. Auf welcher Rechtsgrundlage sollen Zuwanderer diesbezüglich besser behandelt werden?


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 04.04.2016 19:38
  • Der Zar hält sein Volk zum Narr

    Mit der zunehmenden Konzentrierung von Vermögen auf eine prozentuale Minderheit, erleben auch Begriffe wie der Geldadel wieder eine Renaissance. Die letzten Jahrzehnte war es auch möglich, Vermögen durch globale Transaktionen in Steueroasen zu verstecken und so, die Staaten und letztlich ihre Bürger zu betrügen. Das Internet und mit ihm die globale Vernetzung haben dieses Versteckspiel noch einmal erleichtert, doch das Internet kann auch dazu dienen, solche geheimen Datenbestände durch Lecks und Hacker auszuspüren und öffentlich zu machen. Dass die Datenbeschaffung teilweise auf illegale Weise passiert, hinterlässt ebenfalls viel Grauzone. Trotzdem sind solche Veröffentlichungen wichtig. Schliesslich untergraben Menschen, die ihr Geld in Steueroasen verstecken, die Moral und machen sich in vielen Staaten auch eines Verbrechens schuldig. Dass Vladimir Putin auf diesen Panama Papers erscheint, ist nicht wirklich überraschend. Wie auch andere Namen von bekannten Menschen. Warum Politiker von Transparenz und von zu trocken zu legenden Steueroasen reden, aber das Handeln auf irgendwann verschieben, lässt ebenfalls tief blicken. Geld regiert die Welt und jene die es in grosser Menge besitzen, agieren entsprechend und nehmen Einfluss auf die Politik. So bleibt letztlich die vierte Gewalt im Staat die Medien. Journalisten können Transparenz schaffen, doch auch „nur“ in demokratischen Staaten und selbst da, gehören grosse Medienhäuser wiederum einflussreichen und meist reichen Personen. Hier schliesst sich der Kreis. Am Ende bleibt tatsächlich „nur“ die Hoffnung auf integre Menschen für die Moral und Rechtschaffenheit nicht einfach eine leere Worthülse ist, sondern ihr tägliches Handeln beeinflusst.


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 03.04.2016 20:21
  • Der eingeschnappte Diktator

    Humor ist die Kunst, über sich selber lachen, so besagt ein bekanntes Zitat. Der türkische Staatspräsident scheint nicht über diese Qualität zu verfügen, dafür ist sein Ego entsprechend ausgeprägt. Satire ist in der Türkei des angehenden Diktatoren Erdogan nicht erwünscht. Selbst Kritik – auch wenn diese vollauf gerechtfertigt ist – wird entsprechend nicht goutiert und Journalisten zu jahrelangen Gefängnisstrafen verurteilt. Pressefreiheit ist in der Türkei zur Mangelware geworden. Erdogan regiert mit harter Hand und wer ihm die Gefolgschaft verweigert, wird hart bestraft. Was sagt die EU dazu? Sie schweigt, schliesslich ist die Türkei ein angeblicher Problemlöser in der Flüchtlingsfrage. Dafür lässt die EU – welche für Grundrechte, Menschenrechte und Demokratie weibelt - dagegen verstossende Staaten in ihren Reihen wie auch die Türkei gewähren. Dies ist feige und es zerstört die Glaubwürdigkeit der europäischen Union.


  • Reto Westermann, 8400 Winterthur 02.04.2016 20:00
  • Falsche Zahlen

    Es überrascht mich, dass sich mit Herrn Enz ein Einwohner von Hettlingen als Mitglied des Projektteams der Traglufthalle über dem Geisi meldet. Gemäss dem Komitee handelt es sich ja um eine Winterthurer Initiative über die auch die Winterthurer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger abzustimmen haben. Ich gehe deshalb davon aus, dass sich Herr Enz in Hettlingen bereits dafür eingesetzt hat, dass die Gemeinde sich an den Baukosten des Daches von einer Million Franken und an den Betriebskosten von 200`000 entsprechend beteiligen würde - oder soll die finanziell auf schwachen Beinen stehende Stadt künftig jeden Eintritt von Auswärtigen in das überdachte Becken mit einem namhaften Beitrag mitfinanzieren? Bei einem um 26 Punkte tieferen Steuerfuss in Hettlingen dürfte noch etwas finanzielle Luft vorhanden sein. Schade ist zudem, dass das Initiativkomitee mit falschen Zahlen auf Unterschriftenfang geht: Gemäss einer langjährigen Messreihe der Konferenz kantonaler Energiefachstellen braucht das überdachte Bad in Schaffhausen 4-5 Mal mehr Energie als ein Vergleichbares Hallenbad. Zudem sind die 40 Millionen Franken für ein neues Hallenbad viel zu hoch gegriffen: Ein einfaches, überdachtes 50-Meter-Trainingsbecken ohne Tribünen, Restaurant etc. kann man für die Hälfte bauen. Das wurde von Fachleuten mehrfach errechnet und bestätigt. Das Projekt in Basel wäre wesentlich luxuriöser gewesen.


  • simon neuhaus, 8400 winterthur 01.04.2016 18:13
  • 1. april

    die schneekanone auf dem eschenberg ab kommendem winter ist ein gelungener scherz. die schliessung der sauna geiselweid ab ende april ist hingegen ein bitterer, trauriger schmerz!


  • Ursula Bührer, 8472 Seuzach 01.04.2016 10:02
  • Habgier und Egoismus pur

    Den beiden Leserbriefschreibenden im Landboten vom 1. April kann ich nur zustimmen. Auch ich kann es immer wieder nicht fassen, dass solches Verhalten möglich ist. Zur Frage: "wann erheben sich die endlich und gebieten diesem Treiben ein Ende?" Habe ich eine Anschlussfrage: "Ja wie denn?" Jeder und jede muss um die Stelle bangen. Wenn du versuchst, dich zu wehren, bist du gekündigt oder sogar freigestellt. Das kann man sich - wenn man unten ist - schlichtweg nicht leisten... Ja, Moral, Anstand und Werte sind verloren gegangen. Vielleicht wäre da der Ansatz zu einer Veränderung. Wenn solche Machenschaften von der Politik gestoppt würden und Moral, Anstand und Werte dort wieder verlangt und praktiziert würden, wären solche Auswüchse nicht möglich. Aber vielleicht profitieren auch in der Politik zu viele von den Möglichkeiten der "Ausbeute" der "Unteren". Wenn ich dann noch lese, dass auf dem Eschenberg Kunstschnee eingesetzt werden soll - im Wissen, wieviel im Sozialen und in der Bildung gespart werden soll. Vermutlich haben wir einfach jeden Funken normalen Menschenverstand verloren...


  • Adrian Lehner, 8488 Turbenthal 30.03.2016 21:25
  • Artikel über: Geplanter Landabtausch weckt Widerstand

    Der Artikel bringt wenige Argumente, die wirklich überzeugen. Es werden Waldwege erwähnt, die unter Laub und Erde verschwinden. Ist es nur möglich, die Wege auf Kosten anderer zu pflegen und zu unterhalten? Warum können Wege nicht von denen unterhalten werden, die sie beanspruchen? Durch mehr Waldstrassen kann kein zusätzliches Holz geerntet werden, es wächst dadurch nicht schneller. Es wird nur einfacher aus dem Wald transportiert und davon profitieren ganz wenige. Eine Kostenhochrechnung von Fachleuten, die auf www.wiissen.ch zu finden ist, zeigt ganz klar, dass diese Investition für Waldbesitzer, und für die öffentliche Hand nicht rentiert. Bei einer Landzusammenlegung profitieren ebenfalls nur ganz wenige, denn für viele hat ihr eigenes Stück Wald vor allem einen emotionalen Wert. Es werden Bäume für zukünftige Generationen gepflanzt oder es wurde beim Aufforsten von unseren Vorfahren an die jetzige Generation gedacht. Für manche besteht der Wald aus Bäumen, nicht nur aus Holz. Ob ein Stück Land für jedermann gleichwertig ist, kann nicht berechnet oder bestimmt werden. Das Amt für Landschaft und Natur war an den Vorinformationsabenden der Melioration ebenfalls vertreten und wurde von verschiedenen Seiten darauf angesprochen, dass eine grosse Kiesgrube auf dem Land von Herrn Gähler entstehen soll und dass tausende Lastwagen das Kies über heikle Grundwassergebiete und Quellfassungen abtransportieren werden. Auf diese und weitere Bedenken wurde nicht eingegangen. Dem Wanderer, der sich über vier Meter breite Schwerverkehrsachsen im Wald freut, sei hier noch gesagt, dass Wanderwege auf günstigere Weise renoviert werden können, und dass diese mit dem Projekt nichts zu tun haben.


  • Reto Westermann, 8400 Winterthur 29.03.2016 09:03
  • Traglufthalle: Gefährliche und ökologisch fragwürdige Zwängerei

    Nach dem das Volk vor drei Jahren die Überdachung des Geisi klar abgelehnt hat, starten Sportlerkreise nun einen zweiten Anlauf. Die angepeilte Traglufthalle würde zwar nur im Winter das Becken überdecken, das Anliegen ist aber trotzdem gleich aus mehreren Gründen fragwürdig: -Nur drei Jahre nach Ablehnung des Cabriodachs ist eine solche Initiative eine politische Zwängerei, dessen sollten sich auch die beteiligten Politikerinnen und Politiker bewusst sein. -Traglufthallen dürfen aufgrund ihrer sehr schlechten Energiebilanz nur mit Ausnahmegenehmigung gebaut werden, für eine Energiestadt wie Winterthur ein No-Go. -In Lugano ist vor gut einem Monat eine Halle desselben Typs nach einem nächtlichen Schneefall plötzlich zusammen gebrochen. Zum Glück war sie zu dem Zeitpunkt leer, sonst wären wohl einige dutzend Sportler unter der auf dem Wasser liegenden Dachfolie ertrunken. Ich weiss nicht, ob die Vereine diese Verantwortung übernehmen wollen? Dass mehr gedeckte Wasserfläche für die Region Winterthur gebraucht wird, ist nicht zu bestreiten. Die Sportvereine und Traglufthallen-Initianten würden ihre Energie aber besser für eine langfristige Lösung einsetzen - beispielsweise für die Gründung eine Hallenbad-Zweckverbandes an dem sich alle Gemeinden im Grossraum Winterthur beteiligen würden mit dem Ziel irgendwo in der Region an guter Lage ein zweites, gedecktes Becken zu realisieren. Geld wäre zumindest in den angrenzenden Gemeinden im »Speckgürtel», aus denen nicht wenige der Sportclubmitglieder und Geisi-Benutzer stammen, ausreichend vorhanden. Es ist Zeit, dass diese Gemeinden die (finanzielle) Verantwortung für die Bedürfnisse ihrer Bürgerinnen und Bürger übernehmen!


  • Ulrich Keler, 8406 Winterthur 28.03.2016 13:34
  • Traurige Ostern

    „Sieben auf einem Schlag“, ein Märchen, leider nicht, ein Auto überfährt auf der Fahrt zum Golfplatz Rossberg sieben Frösche, das schafft ein Automobilist eigentlich nur, wenn er die Frösche gezielt ansteuert. Und das an Ostern, dem Fest der Überwindung des Todes. Wo bleibt da die Liebe zur Schöpfung Gottes, die Achtung vor dem Leben?


  • wilhelm schlatter, 8488 turbenthal 30.03.2016 09:28
  • frühlingsgrüsse aus dem tösstal

    Als ich vor ein paar jahren nach turbenthal zog, sangen im frühling vor meinem fenster die amseln. vier oder fünf waren es, jede hatte sogar einen eigenen, erkennbar anderen ruf. dann stellte ich fest, das jeden frühling mindestens eine stimme fehlte. vor zwei jahren stellte ich, wenn ich früh morgens in die welt hinaus horchte, fest, dass restlos alle amseln in der nähe verstummte waren. vom wald her hörte ich einen einzigen melancholischen sänger. sonst nichts. dafür wuchsen im selben zeitraum rund ums quartier die betonwände in die höhe. verdichtetes bauen war angesagt. aber den tieferen sinn dieser massnahme erkannte ich erst, als ich letzthin an den plakaten für das „wohnen am wasser“ südlich des bahnhofs vorbei kam und dabei die wohnungspreise sah, für die dort eine holding und ein bauspekulant ihre schuhschachteln anbieten: stolze 670-tausend franken. vom wald her sang eine einsame amsel, weit weg, und mir wurde plötzlich klar: jede amsel, die man in turbenthal singen lässt, kostet die privatwirtschaft - sagen wir: 670-tausend mal zehn oder mehr - also mehrere millionen schweizer franken. diese grosszügigkeit kann sich in zeiten des harten schweizer frankens niemand leisten. die bauwirtschaft nicht und auch nicht der turbenthaler zonenplan. das sah ich vollkommen ein. und bin seitdem bei jeder amsel, die ich aus fernster ferne noch ganz, ganz leise höre, begeistert, wie mir die hohe turbenthaler politik und die diversen holdings den wert der natur eindrücklich vor augen führen: jede singende amsel kostet 7 millionen franken! wilhelm schlatter, turbenthal


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 26.03.2016 18:36
  • Die Enteignung der Nachhaltigkeit

    Mario Draghi und die europäische Zentralbank sind derzeit wohl unbestrittener Weltmeister im Geld drucken. Die Erfolge dieser „Strategie“ sind überschaubar, wer dafür zahlt aber, ist schon längere Zeit klar; die Sparer. Das Hoch auf Schuldenmachen geht also weiter und damit auch die Verteilung der Vermögen von unten nach oben. Die europäische Zentralbank druckt Geld, um die Wirtschaft anzukurbeln, doch das Geld fliesst nicht in die Realwirtschaft. Warum auch. Schliesslich lässt sich mit Spekulation an der Börse mehr Geld verdienen und dies zu immer noch sehr begünstigten Steuertarifen. Obwohl der Erfolg bisher ausgeblieben ist, versucht sich die EZB mit immer grenzwertigeren Massnahmen die Inflation zu erkaufen. Nachhaltige Werte werden damit nicht geschaffen, aber die EZB kann in der aktuellen Situation auch nicht mehr zurückrudern. Augen zu und durch. Zahlen werden am Ende vor allem die als Mittelstand bezeichneten Menschen. Die Frage bleibt „nur“ wann und wieviel? Derweil sich das Vermögen weiter und weiter auf eine kleine Minderheit kumuliert. In dieses Ungleichgewicht fällt nun noch die Forderung von einigen Politikern nach der Bargeldbeschränkung. Natürlich mit der Begründung der Terrorbekämpfung. Sozusagen die Salamitaktik nach der schrittweisen Abschaffung des Bargeldes. Dies wiederum wäre die völlige Abhängigkeit des Einzelnen von der Finanzwirtschaft. Ich will dies nicht. Im Gegenteil. Es braucht weitere Regulierungen innerhalb der Finanzwirtschaft mit dem Fokus auf ihre ursprüngliche Aufgabe, die Realwirtschaft mit Kapital zu versorgen.


  • Heinz Oswald, 8415 Gräslikon 26.03.2016 07:54
  • Wirklich der Jesus der Bibel?

    Die Kommentare jener, die das Musical „Jesus Christ Superstar“ früher schon gesehen haben, vermitteln grösstenteils den Eindruck, dass es sich dabei um hinreissende Musik handle. Indes stellt sich aber die Frage, ob dieses beeindruckende Musical die Person Jesu bibeltreu wiedergibt oder aber nicht etwa teilweise sein Bild wesentlich verfälscht? In der Tat legt ihm der Texter Tim Rice eine ins Gegenteil verkehrte Schriftstelle in den Mund, wenn er Jesus Christus ausrufen lässt: „Heilt euch doch selber!“ Aus den historischen Quellen lesen wir es anders: „Und ihm folgte viel Volks nach, und er heilte sie alle.“ (Matthäus 12.15) Auf derselben Linie liegt der Ausspruch Christi: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Matth.11.28) Dagegen vermittelt das Musical schon vor der Kreuzigung fälschlicherweise einen überforderten Jesus. Zur Erinnerung an den biblischen Jesus: „Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.“ (Matth.4.2) Tim Rice verfälscht auch da den biblischen Christus, wenn er ihn über seine eigene Identität zweifeln lässt. Doch das Neue Testament spricht unmissverständlich von Jesus Christus als dem eingeborenen Sohn Gottes und Erlöser, der sich seiner Bestimmung über das Kreuz hinaus bewusst war: „Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde! Doch darum bin ich in die Welt gekommen.“ Johannes 12.27. Zu der Frage nach dem Warum, gibt Johannes der Täufer lange vor der Kreuzigung Auskunft: „…Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt! (Joh.1.29) Die Information der Bibel lautet unmissverständlich, dass Jesus Christus als Gottes Sohn mit dem Kreuzestod alles Trennende zwischen Mensch und dem Schöpfer aus dem Weg geräumt hat. Dagegen bietet das Musical den Nährboden zu glauben, dass es sich bei Jesus Christus bloss um einen verzweifelten, gescheiterten Spinner gehandelt habe, der nicht hätte sterben müssen, wenn er nur vernünftig geworden wäre? Für diese Denkweise scheint sich freilich eine Rechtfertigung zu bieten, da Jesus Christus am Kreuz ausrief: „…Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Markus 15.34 Leichtsinnige und Oberflächliche mögen deshalb an der Interpretation für einen gescheiterten Jesus Christus fest halten, wer aber bedenkt, dass Christus - prophetisch voraus geschattet (Jes. 53) - für die gottlose Menschheit sein heiliges, göttliches Leben opferte, wird erfühlen wollen, was die Gottverlassenheit in dem Menschen Jesu bewirken musste, als am Kreuz Gottes Geist von ihm (der im Wesen Gott gleich war) wich! Da bleibt für einen Menschen nur Verzweiflung! Dabei ist zu beachten, dass Jesus Christus seinen Tod in Verbindung mit seiner Auferstehung triumphal vorangekündigt hatte: „Niemand nimmt mein Leben von mir, sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.“ (Johannes 10.18) Für begeisterte Besucher von „Jesus Christ Superstar“ empfiehlt es sich, ihre erhaltene Musical-Information anhand der Bibel zu überprüfen.


  • peter wettstein, 8404 winterthur 23.03.2016 18:37
  • Benutzungsgebühren werden der Teuerung angepasst. winti-news vom 23.03.2016.

    und der nächste streich folgt sogleich was die gebührenpolitik der stadt winterthur anbelangt. was auf den ersten blick noch positiv scheint: „Mit Gebührenerhöhungen beispielsweise für Strassencafés, Marktstände oder Warenauslagen werden Mehreinnahmen für die Stadt von gegen 30 000 Franken pro Jahr erwartet.“ genau so auch der schlusssatz der neuesten winti-news: „Das vom Stadtrat im vergangenen März beschlossene Entlastungsprogramm «Balance» sieht als Massnahme zur Ertragssteigerung eine Anpassung der Gebühren bei Wirtschafts-, Gewerbe- und Veranstaltungspolizei vor, mit der letztlich jährliche Mehreinnahmen von insgesamt 400 000 Franken erzielt werden sollen.“ weil darin vor allem von einnahmen zu gunsten der stadtkasse die rede ist. der zweiten blick lässt einige fragen aufkommen. Dass diese mehreinnahmen von konsumenten, auch gebührenzahlern und steuerbezahlern, berappt werden müssen, dürfte jederfrau/mann klar sein. z.b. gebühren-mehrkosten auf dem wochenmarkt. da diese kosten nicht von den „verursachenden marktfahrern“ übernommen werden (können), werden sie an die einkaufenden konsumenten "weitergegeben". Geauso in anderen bereichen. Und wieder wird mit keinem wort „eine verursachergerechte“ gebührenerhöhung zahlenmässig begründet. Nicht deklariert, wo welche kosten durch welche gebühren gedeckt werden müssen. was auch hier den verdacht aufkommen lässt, dass gewinne zu gunsten der steuerkasse abgeschöpft sollen. Ertragssteigerung der gebühren im bereich Wirtschafts-, Gewerbe- und Veranstaltungspolizei sind ein heikles thema mit möglicherweise unerwünschten aus-und/oder nebenwirkungen. Das müsste auch langsam in winterthur angekommen sein.


  • Markus Bucher, 8413 Neftenbach 23.03.2016 16:22
  • „Sparen in der Langzeitpflege“

    Landbote vom Freitag 18. März 2016 „Sparen in der Langzeitpflege“ Der Regierungsrat ortet Sparpotential bei „ambulant vor stationär“: • Er erwähnt, dass 30% der stationären Patienten eigentlich zuhause von der Spitex betreut werden könnten. Und wenn dem so ist, wird z.B. der Neubau der Alterszentrums Seuzach völlig überflüssig und unsinnig. Es hat dann keine Patienten um das Heim zu füllen. • Er sieht auch Sparpotential bei der Privatisierung der Heime. Wie sieht es denn da bei der Spitex aus? Die Gemeinden weigern sich mit den „Privaten“ zusammen zu arbeiten. Aber es ist unbestritten, dass diese wesentlich günstiger sind. Warum werden mit den Privaten keine Leistungsverträge gemacht um Kosten zu sparen? • Auch besteht Sparpotential bei den Gemeindebeiträgen an die öffentliche Spitex. Da hat sich der Beitrag bei der Grundpflege von Fr. 35.40 pro Stunde im Jahre 2013 auf Fr. 77.65 pro Stunde fürs Jahr 2016 erhöht. Eine Zunahme von über 100 Prozent. Da stimmt doch etwas nicht. Mit was lässt sich diese Zunahme begründen? Die Privaten beziehen fürs Jahr 2016 nur Fr. 28.85 pro Pflegestunde. Was ist mit den zusätzlichen Betriebsbeiträgen („Defizitgarantien/Subventionen“) an die Öffentlichen? • Wenn tatsächlich diese 30% Heimpatienten von der Spitex betreut werden müssen, wird bei der öffentlichen Spitex unweigerlich die Kapazitätsgrenze gesprengt. Also muss man mit den Privaten zusammenarbeiten. Man tut es nur nicht. Das generiert bei den Öffentlichen Überstunden, die teuer abgegolten werden müssen. • Wenn man bei den sozialen Institutionen mit der Idee aufhört, „Öffentlich=gut, Privat=schlecht“, lässt sich schon Geld sparen. Es liesse sich tatsächlich in der Langzeitpflege sparen, nur hat die Politik keine Courage das zu tun.


  • Roger Rutz, 8405 Winterthur 22.03.2016 11:33
  • Sicherheit ist etwas wert!

    Das Winterthurer Stimmvolk hat im November 2013 deutlich gesagt: «Wir wollen mehr Polizeistellen, wir wollen mehr Sicherheit.» Eine ganz normale Abstimmung mit einem deutlichen Resultat – sollte man meinen. Aber nein, diese Antwort scheint für den Stadtrat weder klar zu sein, noch nimmt er sie ernst. Im Gegenteil. Er will die bereits bewilligten Stellen wegsparen, da ihm die Sicherheit von Winterthur zu teuer scheint. Dieses Vorgehen ist gleichermassen irritierend wie auch beängstigend. Spardruck hin oder her. Wie kann man in der heutigen Zeit so einen Vorschlag ernsthaft unterbreiten, der dem Volkswillen klar widerspricht? Demokratie, Freiheit und Sicherheit sind die Grundwerte unserer liberalen Bevölkerung. Wie kann eine Exekutive diese Säulen nur so mit Füssen treten!


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 20.03.2016 10:21
  • Unfaire Treibjagd gegen Schiedsrichter

    Ich gebe zu, dass ich mich im emotionalen Eifer eines Fussballspiels dann und wann über Schiedsrichterentscheide aufrege. Wobei der Ärger nach dem Spiel relativ schnell wieder verraucht ist. Was Präsident Constantin aber gegen Schiedsrichter Amhof nun lanciert hat, gleicht einer Treibjagd. Diese ist gleichermassen unfair, völlig überzogen und ein grobes Foul. Schiedsrichter sind Menschen und Menschen machen Fehler. Im übrigen arbeiten Schiedsrichter für einen Bruchteil des Lohnes eines Fussballprofis. Profis, welche sich gerne für Kampagnen für fairen Sport einsetzen und wie Miralem Sulejmani auf dem Platz dann offen gegen die hehren Worte verstossen. Schwalben sind Betrug und leider gehören diese Unsportlichkeiten zum guten Ton. Hier liegt das Hauptproblem. Damit ein Umdenken einsetzt, braucht es härtere Strafen gegen Betrüger. Schiedsrichter müssen innerhalb von Sekundenbruchteilen über solche Situationen entscheiden. Dies lässt sich nicht ändern. Aber die Einführung des Videobeweises und auch die nachträgliche Ahndung und Bestrafung von groben Unsportlichkeiten und Betrügereien können Abhilfe schaffen. 100% Fairness aber wird es auch dann nicht geben. Menschen machen Fehler. Constantins Fehler mit der Treibjagd gegen Amhof aber darf nicht unbestraft bleiben. Der Verband tut gut daran, die Integrität seiner Schiedsrichter zu verteidigen.


  • peter wettstein, 8404 winterthur 19.03.2016 10:39
  • moderate erhöhung wasserpreis winterthur

    und noch eine preiserhöhung per 1.7.2016 der wintiwerke für den wasserpreis. moderate 2% bei einer aktuellen annahme einer jahresteuerung von -0.6%. eine begründung gemäss der verordnung Verordnung über die Abgabe von Wasser (VAW) vom 4. Oktober 2010 fehlt, wie der wasserpreis zu erheben ist. unter art. 7 ist die finanzierung für eine kostendeckende rechnung aufgeführt. die aktuelle begründung: "das Unternehmen folgt damit der neuen Richtlinie des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW). Die Kosten für den Bezug von Wasser liegen auch nach dieser Anpassung schweizweit im unteren Drittel. Verglichen mit den zehn grössten Wasserversorgern in der Schweiz sind die Wasserkosten in Winterthur die tiefsten". eine begründung ohne erkennbare zahlenmässige auswirkungen, die so nun direkt einfach nichts mit dem zu erhebenden wasserpreis zu tun hat. der vergleich mit anderen wasserpreisen und die aussage, im unteren drittel der wasserpreise dabei zu sein, ist erfreulich. ist aber mit dem verweis auf die vo wasser, einfach kein grund eine preiserhöhung vorzunehmen. der verdacht liegt nahe, dass hier verbotenerweise erträge zu gunsten der steuerkasse generiert werden sollen. onehin ist nicht offengelegt, wie weit der gebührenfinanzierte teil der wiwerke verbotenerweise zu gunsten der steuerkasse belastet wird. mir bleibt die frage, wie lange der stadtrat, insbesondere gfeller, für solche mauscheleien zwischen steuern und gebühren weiter den segen bekommt.


  • Anneliese Bosshard, 8405 Winterthur 18.03.2016 17:32
  • Gierige Bauernlobby

    Herr Hodel prangert den Kommentar des Landboten äusserst wortreich als realitätsfremd an. Unter Entfremdung von der Realität scheint vor allem die Bauernlobby zu leiden, die sich immer mehr vom Empfinden der Bevölkerung entfernt. Die Bevölkerung will mehr und nicht weniger Ökologie. Besorgniserregend sind nicht "die Einkommen der Landwirte", die durch enorme Steuergelder zu Staatsangestellten degradiert wurden, sondern die dadurch verursachte Überproduktion von Milch und Fleisch. Weil als Folge davon die Preise sinken, sollen nun noch mehr Subventionen in die Produktion gesteckt werden? Das ist absurd, absurd wie die irreführende "Ernährungsintitiative".


  • Dani Altenbach, 8408 Winti 18.03.2016 14:49
  • fehlplatzierter Optimismus zum Richtplan

    "Die Region wünscht sich 50000 neue Arbeitsplätze" heisst der Landbote-Titel zu den Ideen der Regionalplanung. Das Bevölkerungswachstum soll jedoch "nur" 40000 Personen betragen. Auf eine arbeitende Person kommt +/- eine nicht arbeitende Frau, Senior, Kind (es sind statistisch genauer ca. 0.9), bleiben ca. 20000 arbeitende Personen. Wenn nur die Hälfte von den neu angesiedelten Erwerbstätigen auch in der Nähe arbeitet, muss von Glück geredet werden. Aber für jede angesiedelte Person müssen die Gemeinden und die Stadt Infrastruktutr in Form von Schulen, Horten und Krippen, Verkehrswegen, Wasser/Abwasser, Verwaltung, Sozialhilfe u.v.m. bereitstellen. Lohnt sich das für uns? - Angesichts der laufenden Diskussionen in der Bundesversammlung, dass Firmen noch weniger Steuern zahlen sollen (dritte Senkungsrunde, genannt "Unternehmenssteuerreform III."), muss das doch sehr bezweifelt werden! Meines Erachtens ist die proklamierte Wachstums-Begeisterung blind für die Folgen, die uns daraus erwachsen! Wir als Steuerzahler müssen am Schluss für die angesiedelten Arbeitsplätze draufzahlen. Ein Wachstum darf nur dann stattfinden, wenn die Firmen selber dafür sorgen, dass die Zunahme des Verkehrs minimal ist, also in der Näher Wohnungen für die Angestellten vermitteln, die Kinderbetreuung sicherstellen und für die Folgekosten im Gemeinwesen mindestens voll aufkommen!


  • Josef Hollenstein, 8408 Winterthur 17.03.2016 23:13
  • Ausverkauf der Swisscom?

    Ausverkauf der Swisscom? Auf der Swisscom-Webseite erfährt man, wie profitabel die Swisscom arbeitet! Da steht: „In den 17 Geschäftsjahren seit dem Börsengang 1998 ist die Höhe der Dividende kontinuierlich gewachsen. Bis 2015 hat sich der Betrag je Aktie von CHF 11 auf CHF 22 verdoppelt“! Und weiter lese ich, dass die Swisscom seit vielen Jahren, jedes Jahr einen Gewinn von über einer Milliarde Franken ausschüttet. Für das Jahr 2015 heisst es:“ Für das Geschäftsjahr 2015 wird der Generalversammlung am 06. April 2016 erneut eine Gesamtausschüttung von CHF 1’140 Mio. oder eine Dividende pro Aktie von CHF 22 beantragt.“ Der Bund besitzt 51.22% der Aktien, also erhält er mehr als eine halbe Milliarde an Dividende! Geld das der Bund dringend für seine vielfältigen Aufgaben braucht und wir Bürger entsprechend steuerlich entlastet sind. Und jetzt postulieren Natalie Rickli SVP und Rudi Noser FDP, dass der Bund Swisscom-Aktien verkaufen solle (und mit ihnen viele bürgerlich Nationalräte). Der Bund wäre nicht mehr Mehrheitsaktionär. Die beiden meinen dazu: „Sie würden nicht die totale Privatisierung verlangen, der Bund könne nach wie vor ein starker Minderheitsaktionär bleiben.“ Aber was nützt ein starker Minderheitsaktionär, wenn auf der anderen Seite in Zukunft ein Mehrheitsaktionär wäre? Dieser hätte dann das Sagen, starker Minderheitsaktionär hin oder her. Was das in der Praxis bedeutet, zeigt die Übernahme von Sulzer durch den russischen Milliardär Viktor Vekselberg. Er ist seit 5.10.2015 über seine Renova Gruppe Mehrheitsaktionär an Sulzer . Kontinuierlich und still kaufte er im Laufe der vergangenen Jahre Sulzer Aktien zusammen, bis er über die Mehrheit verfügte. Und was geschieht? In der Presse ist zu lesen! Landbote am 25.2.2016: Sulzer macht deutlich weniger Gewinn - Aktionäre werden belohnt“. NZZ vom 28.2.2016 :"Vekselberg holt bei Sulzer fast 400 Millionen Franken ab, und - Sulzer-Verkauf nicht unmöglich". Ja, als Mehrheitsaktionär konnte er den Verkauf beschliessen und sich damit selbst die Dividende von fast 400 Millionen zusprechen! Landbote 11.03.2016: "Sulzer schliesst Werk in Oberwinterhur und streicht 90 Stellen". Die bange Frage ist wirklich, wie lange gibt es Sulzer noch in Winterthur? Und jetzt soll der Swisscom das gleiche Schicksal wie Sulzer passieren?? Natali Rickli SVP und Ruedi Noser FDP ebnen mit ihrer Motion genau einen solchen Weg für die Swisscom!Das ist äusserst gefährlich und kurzsichtig! Die hohen Dividenden für die verkauften Aktien wären für den Bund, d.h für uns Steuerzahler dahin und der Bund könnte nicht mehr bestimmen, was mit der Swisscom geschehen soll. Der Verkauf von Swisscom-Aktien könnten die Steuerausfälle durch die kommende Unternehmensteuerreform III sicher für einige Zeit kompensieren, aber dann ist das Tafelsilber weg. Dieses wichtige und strategische, schweizerische Kommunikationsnetz muss in den Händen unseres Landes, unserer Bestimmung bleiben, so wie dies ja selbstverständlich ist für die Landwirtschaft und die Armee u.a. J. Hollenstein, Winterthur


  • Doris Hollenstein, 8400 Winterthur 16.03.2016 17:23
  • Mit Kanonen auf Spatzen geschossen

    Ich reibe heute Morgen meine müden Augen. Wo bin ich denn? Im Bus an der Haltestelle Tellstrasse. Zeit 07.05h. Mindestens 20-25 ! Uniformierte warten an der Haltestelle. Ich denke naiv an Zivildienstleistende. Aber nein weit gefehlt! Es ist eine Kontrolleur - Mannschaft. Mit ernster, finsterer Miene "stürmen" eine Anzahl den Bus! und kontrollieren die Billette der Fahrgäste. Nach einigen Minuten ist der Spuk vorbei. Wie es scheint, ist die Ausbeute gleich Null ! Folge dieses Kontroll-Überfalls ist, neben eines Schocks, verspätete Ankunft am Bahnhof, ausser Atem erreiche ich nur noch ganz knapp meinen Anschluss! Ich reibe mir die Augen: War das ein böser Traum? Nein - Wirklichkeit einer beängstigenden, unverhältnismässigen Kontrollmanie in Winterthur! Solche unverständlichen, teuren Einsätze und die daraus folgenden ärgerlichen Erlebnisse vergiften meines Erachtens die Atmosphäre und den Ruf unserer Stadt und der ZVV. Von den Kosten mag ich gar nicht reden! Es ist an der Zeit, derartige Machenschaften ernsthaft zu überdenken und eine Kosten/Nutzen, bzw. Schadenanalyse zu erstellen. Kontrolle ist sicher nötig, aber bitte auf eine würdige, anständige Art! Etwas Gutes hatte der Zwischenfall doch noch: man kam ins Gespräch mit dem Sitznachbar, aber leider waren die Äusserungen negativ.


  • Elisabeth Rösli, 8474 Dinhard 16.03.2016 09:17
  • "Jesus-Kritik"

    "Jesus-Plakate ernten Kritik" Landbote vom 15.3.2106 Als "Christen" glauben wir Landeskirchler eben auch an Jesus "Christus" als unseren Erlöser! Da brauchen wir nicht erst von anderen Kirchen eingespannt zu werden.


  • Gubler Matthias, 8404 Winterthur 15.03.2016 23:46
  • Den Volkswillen missachtet

    Das winterthurer Stimmvolk sagte Ende 2012 ganz klar ja zu mehr Polizeistellen. In der Zwischenzeit hat sich die globale Sicherheitslage weiterhin verschlechtert. Und nun empfhiehlt der Stadtrat diese Stellenaufstockung nicht zu machen? Dies ist ein Skandal! Eine totale Missachtung des Volkswillens und ein katastrophaler Fehlentscheid. Das dürfen wir als winterthurer Bürger nicht einfach so hinnehmen. Schliesslich leben wir immer noch in einer Demokratie! Matthias Gubler, Gemeinderat SVP


  • Peter Nussbaumer, 8400 Winterthur 15.03.2016 08:37
  • Bald ist es geschafft!

    Und aus der "Büezerstadt" ist eine reine Dienstleistungsstadt entstanden. Tönt doch viel besser und dass man dabei die Industrie, welche Winterthur gross gemacht und den Namen in die Welt hinaus getragen hat, beerdigen kann, ist doch gut so. Angefangen hat alles mit Herrn Farni welcher nicht den Namen sondern die lukrativen Teile der Firma Sulzer in die Welt verhökert hat. Dann verkaufte die ZKB ein grosses Aktienpaket an die russische Renova unter Viktor Wekselberg, in einer Nacht- und Nebelaktion. Dieser hat dann jedes Wiedererstarken in Winterthur unterbunden mit dem Einsetzen und Ersetzen der Mitglieder in Geschäftsleitung und Verwaltungsrat. Am Schluss wurde für ein Millionen Startgeld der Terminator bestellt welcher das Werk nun vollendet hat und die nötige Dividende in die Taschen der Aktionäre schaufelte, sodass dann nichts mehr für den Sozialplan übrig bleibt. Und was macht unsere Stadtregierung? Sie entschuldigt die Täter und schaut tatenlos zu wie alles beendet wird und das Aufräumen zahlt dann der Steuerzahler in der Stadt Winterthur durch die steigenden Sozialausgaben.


  • Michael Gubser, 8548 Ellikon an derThur 14.03.2016 20:11
  • Elternbesuch und Parkbussen

    Langsam wird es teuer... Ich besuche meiner Eltern in Wüflingen, Euelstrasse, halte vergebens Ausschau nach einem Besucherparkplatz, keine Chance an einem Sonntagnachmittag. Alles belegt, oft mit Firmenwagen...! Ist ja viel günstiger für die Unternehmen, nicht aber für Privatpersonen, wie es sich herausstellt. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als im Parkverbot zu halten, also ausserhalb der weissen Felder. War ein Fehler, 1 Stunde Besuch, Fr. 40.- Busse weil just zu diesem Zeitpunkt (17.09 Uhr) ein Streifenwagen vorbeifährt. Schon mal passiert an einem Samstagabend (19.37 Uhr), kurz vor Weihnachten 2015! Offenbar habe ich einfach Pech! Liebe Stadtpolizei, könnt ihr an Wochenenden nicht mal ein Auge zudrücken? Es ärgern sich übriges viele Anwohner an der Euelstrasse in Wülflingen über dieses Bussenregime. Fast niemand würde sich über einen Augenzudrücken ärgern! Also, liebe Stadtpolizei, gebt euch einen Ruck und seit mehr Freund an Wochenenden in den Quatieren!


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 14.03.2016 09:18
  • Auf die Hanfjagd

    Das " Gras " für die " kleinen" Leute Die Jagd auf Wölfe in Wallis oder Graubünden mag logisch und nachvollziehbar sein, doch was unsere Ordnungshüter, die Polizei mit der Jagd auf private Hanfbetreiber anrichtet, ist meiner Meinung nach schlimm, gelinde ausgedrückt. Sie verfolgen Menschen wie du und ich, die nicht schlimmeres machen als ihr Haschprodukt produzieren, verkaufen oder selber konsumieren. Dasselbe machen die Zigarettenhersteller, die Weinhändler, die Pharmazeutiker, die Apotheker. Nur weil die Hanfplantagen vom Staat nicht erfasst werden können, oder kontrolliert werden, jagt die staatliche Macht solches Vorhaben mit Waffe und Knast. Wirtschaft und Finanzskandale, Korruptionen aller Art reissen ganz andere Löcher aus unserem vielgeliebten Schweizerkäse heraus. So " reitet " man halt so gerne auf das Gras der " kleinen " Leute, das auch in Zukunft überall und in allen Kreisen geraucht, konsumiert werden wird. Was soll denn das alles mit einem solchen Aufwand einer Polizei, wo Menschen in den Tod getrieben werden, siehe Malters in Luzern. Eine Legalisierung vom Haschkonsum gäbe dem Menschen die Freiheit der Selbstbestimmung zurück und die Polizei hätte Kapazität für wichtigere Aufgaben als Helfer der Nation. Sebastian Reiterer Rheinau


  • Bruno Schneider, 8404 Winterthur 13.03.2016 20:12
  • Stadtrat nimmt Stimvolk nicht ernst

    Die Absicht des Stadtrats, die vom Winterthurer Stimmvolk mit grosser Mehrheit beschlossene Stellenaufstockung bei der Stadtpolizei nicht umzusetzen, zeugt von einem sonderbaren Demokratie- und Rollenverständis. Der mit dem Volksentscheid nicht einverstandene und überforderte Stadtrat scheint vom Urteilsvermögen "seiner" Bürgerinnen und Bürger nicht allzu viel zu halten. Also alles nochmals von vorne.


  • Fix Hoch, 8400 Winterthur 12.03.2016 10:03
  • Den Preis wert

    Vielen Dank Herr Poux-Guillaume, dass sie uns nicht länger auf die Folter spannen. Was zweifelten wir, ob Sie ihr unverschämtes Einstandsgehalt auch wert werden. Das aber haben Sie ja flink unter Beweis gestellt. Frau Share und Herr Holder applaudieren. Angesichts solch marktwirtschaftlicher Höhenflügen rückt die Streichung von 90 Arbeitsplätzen doch ins Unwesentliche. Bleibt zu hoffen, die globalen Player werfen jetzt kein Auge auf solch einen Wirtschaftsstrategen und Sie bleiben uns noch lange erhalten.


  • Rosmarie Schoop, 8404 Reutlingen 10.03.2016 19:42
  • Grab-Räumung zwecks Frühlingsbepflanzung

    Ich war auf dem Grab meiner Eltern im Friedhof Oberwinterthur und ich erschrak. Alles war abgeräumt, die Frühlingsbepflanzung noch nicht darauf. Ich wunderte mich, wo alle Geschenke für meinen im November 2015 verstorbenen Vater waren. Ich sprach eine Friedhofsgärtnerin darauf an und sie erklärte mir, wo allenfalls noch etwas von den Sachen, die auf dem Grab waren, zu finden war. Ich fand zwei Sachen: Die Christrosen im Korb nahm ich gleich auf dem Velo mit, das grosse Gesteck werde ich noch holen. Der Rest war verschwunden: das Gesteck mit zwei intakten weissen Kerzen in einem schwarzen Keramik-"Schiff" unauffindbar, ebenso grünschimmernde Weihnachtskugeln und ein kleines Körbchen mit Baststernchen und Christrosen darin, die vor ein paar Tagen noch schön waren und es heute wohl auch noch wären. Auf anderen Gräbern stand noch alles unberührt herum. Dies, weil die Angehörigen der Verstorbenen keinen Grabbepflanzungsvertrag mit der Friedhofsgärtnerei abgeschlossen hatten - und zu ihrem Glück keiner Willkür ausgeliefert sind. In der Mulde, in der ich zusammen mit der freundlichen Friedhofsgärtnerin wühlte, war von "meinen" Sachen nichts zu finden, dafür waren schöne Blumentöpfe zu sehen, intakte Christrosen et cetera. Wie kann man Sachen, die mit viel Liebe und Einfühlungsvermögen auf das Grab gelegt wurden, so respektlos und willkürlich umgehen? Mich hat es auf jeden Fall sehr verletzt, dass die Sachen auf dem Grab meiner Eltern einfach verschwanden. Mir wurde erklärt, dass auf einem Anhang beim Friedhofs-Häuschen darüber informiert wird, wann was abgeräumt wird und dass es ebenso in der Zeitung erscheint. Ich habe aber den "Landbote" nicht abonniert und ich kann mich nicht erinnern, dass ich bei der Anmeldung des Todes meines Vaters darüber informiert wurde. Am 29. Februar 2016 habe die Abräum-Aktion gestartet. Bis zu drei Wochen stehen die Pflanzen, die von den Friedhofs-Gärtnern als noch schön genug erachtet werden, neben dem Friedhofs-Häuschen und können von den Angehörigen abgeholt werden. Was nicht mehr durchging, liegt auf der Mulde. Der Friedhofsverwaltung habe ich ein entsprechendes E-Mail geschrieben. Auch mit der Bitte, in Betracht zu ziehen, die Angehörigen künftig per Mail über anstehende Räumungen zu informieren. Im heutigen Zeitalter könnte man diese Neuerung durchaus erwarten. Um allen Angehörigen, die dies lesen, die Möglichkeit zu geben, einige der abgeräumten Sachen auf den Gräbern ihrer Liebsten zu retten, verfasste ich diese Zeilen.


  • Rudolf Jaggi, 8406 Winterthur 09.03.2016 17:16
  • Beleuchtungsabgabe

    Hier noch ein paar weitere Geldbeschaffungsvorschläge z.H. des Grossen Gemeinderates von Winterthur: Das Salzen der Trottoirs wird neu den Bürgern direkt als Salz-Gebühr verrechnet. Massgebend ist die jeweilige Schuhgrösse der einzelnen Bürger. Auch die Kosten der Feuerwehr werden neu den Einwohnern von Winterthur überwälzt. Basis für die Höhe der Gebühr ist der Wasserverbrauch gem. eigenem Wasserzähler. Das Stadtorchester wird nicht mehr subventioniert, sondern mit Gebühren finanziert. Die Kosten werden all jenen Haushalten verrechnet, welche zu Hause keine, eine oder mehrere Trompeten aufbewahren. Lärmschutzwände werden neu von jenen Bürgern bezahlt, welche durchschnittlich weniger als eine Kopfwehtablette pro Minute einnehmen, und für den Unterhalt der Füssgängerstreifen kommen neu deren Benutzer selber auf (Fussgänger-Vignette). Ernst beiseite, darum hier noch ein konstruktiver Vorschlag: Der Gemeinderatsbetrieb wird neu von jenen Ratsmitgliedern finanziert, welche beim dümmsten Gemeinderatsbeschluss mit ja gestimmt haben. Der dümmste Beschluss wird jeweils Ende Jahr mit einem TED ermittelt (sofern er nicht schon vorher eindeutig feststeht).


  • Kaspar Vogel, 8408 Winterthur 08.03.2016 07:25
  • Kein Ausbau des Untergymis!

    Kein Ausbau des Untergymis! Antwort auf „Kein Mathe-Profil im Langzeitgymi“ 8.3.16 Das Untergymnasium ist nicht der Ort, an dem bereits eine Spezialisierung auf einen Fächerbereich erfolgen soll. Zwar ist es eine Eliteschule für unsere schulisch hochbegabten Kinder, in der diese neben einer breiten Allgemeinbildung durchaus zusätzliche Stoffinhalte lernen sollen, die in der Volksschule nicht angeboten werden. Diesem Aspekt wird jedoch bereits durch das Erlernen der Kultursprache Latein Genüge getan, die aus meiner Sicht im Untergymnasium am richtigen Ort ist. Ein Kind, das bereits nach der 6. Klasse ins Gymnasium eintritt, muss deshalb in der Lage sein, Latein zu erlernen. Wen dies überfordert, ist am Untergymnasium fehl am Platz. Heute entscheiden sich nach der 6. Klasse aber bereits viel zu viele Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern für einen Eintritt ins Untergymnasium. Von diesen wäre ein namhafter Teil in der Sekundarschule besser aufgehoben, weil sie noch gar nicht reif für ein Gymnasium sind. Eine Schule im nahen Umfeld und im behüteten Klassenverband käme ihrer persönlichen Entwicklung entgegen und liesse ihnen nach der 2. oder 3. Sekundarklasse alle Optionen offen, um dann ins Kurzgymnasium zu wechseln. Für diese Schülerinnen und Schüler muss daher zwingend die Übertrittsmöglichkeit an die Mittelschulen offen bleiben. Bereits heute verläuft dieser Anschluss jedoch leider nicht reibungslos und ist oft nur mit immensem Aufwand bewältigbar. Durch die Schaffung eines mathematischen Elite-Gymis öffnete sich diese Kluft noch weiter und der Zugang in ein mathematisch-naturwissenschaftliches Kurzgymnasium würde den Sekundarschülerinnen und -schülern nahezu verunmöglicht. Die viel gelobte Durchlässigkeit des schweizerischen Bildungssystems wäre eingeschränkt. Es hat sich bewährt, die Profilwahl nach der 2. Klasse des Untergymnasiums vorzunehmen, weil sich der Zeitpunkt mit jenem der Berufswahl in der Sekundarschule deckt. Eine Profil- oder Berufswahl ist in der Primarschule zu früh. Durch einen Ausbau des Untergymnasiums verliert die Sekundarstufe zudem leistungsstarke Schülerinnen und Schüler, auf die sie aber dringend angewiesen ist, wenn sie ihren progymnasialen Charakter erhalten soll. Ich bin aus genannten Gründen klar gegen einen Ausbau des Untergymnasiums und erwarte, dass die Sekundarschulen als betroffene Stufe auch in den Entscheidungsprozess miteinbezogen zu werden. Kaspar Vogel, Präsident der Sekundarlehrkräfte des Kantons Zürich (SekZH)


  • Benjamin Kellerhals, 8408 Winterthur 07.03.2016 20:05
  • Es braucht ein Zürcher Musikschulgesetz!

    Die bürgerliche Mehrheit der kantonsrätlichen Kommission für Bildung und Kultur empfiehlt, nicht auf ein neues Zürcher Musikschulgesetz einzutreten – wo sind da Bildung und Kultur geblieben? Die Zürcher Musikschulen mit ihren über 70000 Schüler/innen haben einen gesellschaftlich enorm wertvollen Bildungsauftrag inne, welcher auch einen massgeblichen Kultur-Beitrag leistet. Musikschulen sind nicht einfach nur Anbieter von Freizeitangeboten, sondern schulbegleitende Bildungsinstitutionen. Ohne gesetzliche Grundlage droht ein Rückschritt um viele Jahrzehnte. Es braucht verbindliche Vorgaben zu Angebot, Qualität, Zusammenarbeit und Finanzierung, damit der Zugang zur musikalischen Bildung für alle Bevölkerungsschichten, aber auch die Nachwuchsförderung für Musikberufe gewährleistet ist. Es wäre ein Armutszeugnis sondergleichen, sollte der grosse und reiche Kanton Zürich nicht einmal 15 Millionen für seine musizierende Jugend übrig haben! Benjamin Kellerhals, Winterthur


  • Elisabeth Trechslin, 8400 Winterthur 07.03.2016 16:29
  • Das Musikschulgesetz für den Kanton Zürich soll versenkt werden!

    Warum es unbedingt ein Musikschulgesetz braucht: Staatsbesuch von Monsieur Hollande im letzten Herbst: Eine stolze Crew von Politikern aller Couleur führt den französichen Staatspräsidenten durchs Toni-Areal. Ist ihm beim Rundgang gesagt worden, dass sich schon in näherer Zukunft kein Schweizer Nachwuchs in der Musik-Abteilung finden wird? Dass Leute aus Ländern wie Georgien, Lettland, der Mongolei den Einstieg ins Studium schaffen werden, nicht aber der Schweizer Nachwuchs – da für die Politiker der reichen Schweiz die Begabtenförderung und das Hinführen zur Hochschule nicht wichtig erscheint? V.a. an den regionalen Schulen kann die Finanziereung dieser Förderung längerfristig nicht mehr gewährleistet werden. Die Kostenaufteilung Kanton − Gemeinde − Eltern muss endlich klar geregelt werden! Es sollte gewährleistet sein, dass alle Jugendliche und Kinder - auch aus Familien mit kleineren Einkommen - Zugang zur musikalischen Ausbildung und Förderung haben können. Zur Zeit variieren die Elternbeiträge von Gemeinde zu Gemeinde. Ausserdem : Gerichtet an die Adresse der rechtsbürgerlichen, ablehnenden Mehrheit: Wir Musiklehrer sind u.a. auch Hüter unseres (schweizerischen) Kulturguts: “Alperose chömed mir I Sinn” , Volkslieder wie “Roti Rösli”, “Es wott es Fraueli.. gehören z.B. zum festen Bestandteil meines Musik- Unterrichts.


  • Lüthy David, 8400 Winterthur 07.03.2016 10:56
  • Der Kanton Zürich braucht ein Musikschulgesetz

    Die Vorberatende Kommission hat dem Kantonsrat mit 8:7 Stimmen empfohlen, auf die Vorlage für ein neues Musikschulgesetz gar nicht erst einzutreten. Somit würde sich der Kanton aus der Verantwortung stehlen und die Gemeinden mit der Finanzierung und der Gestaltung des Musikschulbetriebs alleine zurücklassen. Gerade für grössere Musikschulen, die sich durch viele überregionale Projekte und Angebote auszeichnen, würde ein Nichteintreten auf die Vorlage massive Konsequenzen mit sich bringen. Für alle Musikschulen im Kanton gäbe es keine Vorgaben zur Qualifikation des Personals, keine Grundlage für die Begabtenförderung und Studienvorbereitung, keinen Kostenverteilungsschlüssel und somit Planungssicherheit, um nur einige Beispiele zu nennen. Obwohl 2012 das Volk die Initiative Jugend und Musik deutlich angenommen hat, sieht es nun so aus, als ob musikalische Bildung nur so lange etwas Wunderbares ist, bis es den Kanton etwas kostet.


  • Alfred Felder, 8404 Winterthur 07.03.2016 09:47
  • Musikschulgesetz

    Für die rund 200 000 Musikschüler des Kantons Zürich wäre die Ablehnung eines neuen Musikschulgesetzes entsetzlich. Dieses Gesetz steht für Chancengleichheit und ermöglicht allen Kindern und Jugendlichen den Zugang zur musikalischen Bildung zu fairen Tarifen. Ohne das Musikschulgesetz ist diese Rechtsgleichheit nicht gewährleistet. Obwohl einst alle Parteien für ein neues Musikschulgesetz waren, könnte es im Kanton Zürich scheitern. Eine bürgerliche Mehrheit in der vorberatenden Kommission für Bildung und Kultur hat dem Kantonsrat beantragt, auf den Gesetzesentwurf gar nicht erst einzutreten! Das ist unbegreiflich, vorallem nachdem ein Verfassungsartikel mit knapp 73% vom Volk angenommen wurde. Musikbildung sollte ein integraler Bestandteil der öffentlichen Bildung sein und für alle zugänglich sein! Alfred Felder, Winterthur


  • Dorothee Labusch, 8400 winterthur 06.03.2016 22:32
  • Totgeburt??

    Jedes Dorf in der Schweiz hat seine Kirche, seinen Sportverein und seinen Gesangsverein. In fast jeder Familie turnt oder spielt oder singt jemand in einer Mannschaft, einem Chor, einer (Blas) musik, nimmt Instrumental- oder Gesangsunterricht. Das Singen , das Musizieren und das Turnen gehören zur Schweiz wie die Rigi und die Migros. Warum nur will sich jetzt der Kanton aus seiner Verantwortung schleichen, und seinen Anteil an der Sicherung der musikalischen Bildung, an Chancengleichheit und Finanzierbarkeit von Musikunterricht und musikalischer Begabtenförderung nicht leisten? Das hiesse, den Wählerwillen missachten, der sich in der Abstimmung vom 23. September 2012 mit grosser Mehrheit (73%) für den entsprechenden Verfassungsartikel 67a zur musikalischen Bildung aussprach. Eltern und Gemeinden müssen entlastet werden, Förderprogrammen für Hochbegabte dürfen nicht aufgrund kurzsichtiger Sparmassnahmen im Keim erstickt oder unbezahlbar werden. Die Schweiz muss sich weiterhin ihre Roger Federers und Anne-Sophie Mutters leisten können. Gehören wir doch zu den reichsten Nationen der Welt. Wenn nicht wir, wer dann??


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 05.03.2016 18:41
  • Das vorbestimmte Dilemma

    Die Masseneinwanderungsinitiative würde die Bilateralen Verträge nicht gefährden. Die gebetsmühlenartige Versprechung der verschiedenen Exponenten der SVP aus dem damaligen Abstimmungskampf klingt noch nach und erweist sich zusehends als Mär. Die Schweiz kann die Quadratur des Kreises nicht ohne Zustimmung der europäischen Union schaffen. Eine einseitige Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative ist Gift für die Rechtssicherheit unseres Landes. Unter dem Eindruck der Brexit Gefahr wird die EU der Schweiz bis zur Abstimmung im Juni in Grossbritannien keine Zugeständnisse machen. Kumuliert mit dem steigenden Zeitdruck bis zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative wird die Schweizer Verhandlungsposition zusätzlich geschwächt. Die heisse Kartoffel geht nun vom Bundesrat zum Parlament über. Das Dilemma aber bleibt. Die Bilateralen Verträge mit der EU stehen auf dem Spiel. Die SVP ist bereit für ihre Abschottungstendenzen die Bilateralen Verträge zu opfern. Es ist zu hoffen, dass die verbliebenen konstruktiven politischen Kräfte einen Weg aus dem aktuellen Dilemma finden, um die Bilateralen Verträge mit der EU zu erhalten und weiterzuentwickeln.


  • Lorenz Insermini, 8400 Wthur 05.03.2016 16:29
  • Pfui Sportler

    Laufsporttag Winterthur, ein Teil des ZKB ZüriLaufCup. Es regnet in Strömen. Die Lungen Pumpen unablässig frischen Sauerstoff in den Körper. Das schwer arbeitende Herz füttert unablässig die Muskeln. Die Energie kommt aus isotonischen Drinks. Irgendwann reicht der Sauerstoff nicht mehr fürs Gehirn und einige Läufer leeren ihre Blasen ungeniert an der Böschung des Mattenbachs, keine 100m von der Garderobe entfernt. Hinter ihnen Häuser, vis-à-vis Häuser und von beiden Seiten Fahrrad- und Fussgängerverkehr. Wie tief wollen diese „Sportler“ eigentlich noch sinken? Lorenz Insermini


  • Hans-Ulrich Munzinger, 8400 Winterthur 04.03.2016 16:23
  • Bürgerliche brüskieren das Konsi

    Nach dem Bericht über das Scheitern des Musikschulgesetzes fragt man sich: Wie nun weiter? Die Bildungspolitik der Zürcher Regierung und des Kantonsrates ist undurchsichtig und unverständlich. Es stellt sich die Frage, ob allerorts auf der Grundlage der nötigen Informationen entschieden wurde. Ein Sparziel zu setzen, wo nicht die Absicht bestanden hat, mehr auszugeben, ist wenig einsichtig. Die Situation ist verfahren. In der Bereinigung der uneinheitlichen Musikschulszene steht man nun auf halbem Wege still. Es trifft eben nicht zu, dass der Musikunterricht „aufs Beste“ organisiert ist, wie Politiker meinen. Es gibt viele Lücken. Die Musikschulen verbleiben in der Gemeindehoheit. Für die gemeindeübergreifenden Angebote, die ungedeckte Kosten verursachen, gilt es eine Lösung zu finden. Das Konservatorium Winterthur, das seit Jahren durch sein hochstehendes Angebot eine nachweislich über das Kommunale hinausgehende Aufgabe erfüllt, muss jetzt die Möglichkeit erhalten, die Arbeit auf einer gesicherten Basis fortzusetzen. Der Auszug der Musikhochschule, der für die Finanzierung dieser Schule die Misere geschaffen hat, darf nicht dazu führen, dass nun auch in der Begabtenförderung und der Studienvorbereitung Leistungen gestrichen werden. Einwände und Bedenken zu vorgeschlagenen Lösungen werden und wurden seitens des Kantons nicht gehört. Dass hohe Qualität wichtig ist und ihren Preis hat, weiss der Kanton aber ganz genau. Denn Fakt ist: Das Geld wird im Kanton Zürich zwischen Hochschule, Konservatorium und Musikschulen sehr ungleich verteilt. Hans-Ulrich Munzinger


  • Hirsch Hansruedi, 8404 Winterthur 04.03.2016 10:29
  • 2. Bundesliga St. Pauli - Braunschweig 1:0

    Beim Durchlesen des "Kurzberichtes" über das gestrige 2. Bundesliga-Spiel St. Pauli - Braunschweig ist mir aufgefallen, dass alle Schweizerspieler von Braunschweig erwähnt wurden, auch wenn sie nicht gespielt haben. Der Youngster und Verteidiger von St. Pauli, Joel Keller 06.03.95, auch ein Schweizer, stand während 90 Minuten auf dem Spielfeld, hat die Aufgabe sehr gut gelöst, wurde aber von Ihnen nicht erwähnt.


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 01.03.2016 19:54
  • Torschusslorbeeren

    Neuer Präsident und alles wieder gut bei der FIFA? Alles neu macht der Infantino? Das Wallis ein Hort von FIFA Präsidenten? Immerhin hat Gianni Infantino die Glocken nicht so hoch gehängt wie sein Vorgänger und von Fussballgöttern gesprochen. In der Euphorie der Torschusslorbeeren wird doch beinahe vergessen, dass Gianni Infantino als Generalsekretär der UEFA bereits Teil der problematischen Fussballwelt war. Bleibt die Frage, ob der Ball in analog zum halben Wasserglas mehr hinter oder vor der Torlinie liegt. Eines aber ist klar, die Glaubwürdigkeit der FIFA ist am Boden, insofern kann die Organisation respektive ihr neuer Präsident fast „nur“ gewinnen. Die Regeln machen sowieso die amerikanischen Justizbehörden und sollte die FIFA unter Gianni Infantino nicht danach tanzen, bleibt nichts mehr als der Platzverweis übrig.


  • Heinz Oswald, 8415 Gräslikon 29.02.2016 19:54
  • SVP-nahes Volk - eine Splittergruppe?

    "Volk weist SVP in die Schranken". Als ob das SVP-nahe Volk mit 2/5 Stimmenanteil eine Splittergruppe wäre und nicht zum Schweizervolk gehören würde! Wo bleibt da beim "Sieger" die demokratische Haltung? Ist da auch Schadenfreude dabei, die man bei einem kriminellen Secondo verstehen würde?


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 28.02.2016 13:10
  • Die andere Seite vom Spiegel

    Eine Lektion für die Nation(en) Im Casino Theater in Winterthur hielt uns der Kabarettist Hagen Rether eine 4 stündige Aufklärung über den momentanen Zustand unseres Zusammenlebens in Europa, in der Welt. Die Themen erstrecken sich von der Politik bis hin zu den menschlichen Bedürfnissen, über die Marktwirtschaft bis zu den Religionen. Die Langeweile existiert in unserer hektischen Welt nicht mehr, der Pool zur Entspannung und Kreativität. Sie ist nicht aushaltbar vom Kind bis zum Greisenalter, wie etwa nach dem Motto rennen, retten, flüchten, fliegen etc. Man holt populistische Parteien in Sendungen, die das gesamte System eines friedlichen Zusammenlebens vergiften und die Verantwortlichen im Staat lassen es gewähren. Menschen werden in Talkshows ausgepresst wie eine Zitrone, um menschliche Fehler doppelt auszukosten. Sind wir alle nicht mehr gesund, so Hagen Rether, müssen wir 3Mal im Jahr in die Ferien fliegen. Zu Hause ist es doch so schön und aufgeräumt. Was wir den " unterentwickelten" Ländern genommen haben, kommen jetzt zu uns und holen sich das zurück trotz Maschendrahtzäunen und Grenzen, und es werden noch mehr. Wir alle lernen jetzt von ihnen zu teilen, ob wir wollen oder nicht. Die Grosskonzerne bestimmen unser Alltagsleben ohne Rücksicht von menschlicher Ausbeute und der Umwelt und wir alle sehen gelassen zu. Ein wahrlich guter Geist, Hagen Rether, der uns wieder Mal die Augen öffnet und den Mund.


  • Maraschiello Roberto, 8400 Winterthur 28.02.2016 09:04
  • Tatort : Zeughaus

    Am 22.09.2013 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt Winterthur über den Verkauf der Zeughauswiese sowie über die Umzonung des Zeughausareals abgestimmt.Der Verkauf wurde mit 55.86 % abgelehnt ,wie auch die Umzonung des Zeughausareal mit 53,62%. Und jetzt musste ich lesen der Stadtrat allen voran unser Stadtpräsident hat 2000m2 Nutzungsfläche an die christliche Privatschule SalzZH zu einem sehr sehr freundschaftlichen Pachtzins vergeben und zwar für sage und schreibe 3225.-pro Monat. Unverständlich wie man den Volkswillen nicht umsetzt,einfach mit der Begründung die nächste Generation sollte die Zukunft des Zeughaus regeln. Übrigens der Mietvertrag dauert 30 Jahre. Ich als Stimmbürger erwarte das die gewählte Regierung diese Projekte als Herausforderung aufgleist und den Volkswillen respektiert.Wie kommt es dazu das die christliche Privatschule SalZH so begünstigt wird? Das gewisse Mitglieder des Stadtrates+Gemeinderat auch einer freikirchlichen Organisation dazu gehören,begünstige auch die Vergabe.Möchte ich nicht wahr haben , das hier dann noch eigene Interessen wahrgenommen werden auf Kosten der Bürgerinnen / er der Stadt Winterthur.Ich weiss genau wie gewisse Praktiken ausgeführt werden,möchte aber es nicht wahrhaben das hier diese Machenschaften zutreffen. Als Vergleich , hier in Winterthur kann man ein Haus mit 123m2 Nutzungsfläche mieten zu einem Preis von 3300.- /mtl.Unsere Regierung anstatt den Volkswillen zu umsetzen werden hier günstige Pachtzinsen an Freunden vergeben,und natürlich gehen viele Einnahmen der Stadt Winterthur verloren.( Ist das der Sparauftrag ??) Die Mitarbeiterinnen /er der Stadt Winterthur warten seit 4 Jahren auf Lohnmassnahmen.Dafür kann man günstig städtisches Land verschenken.( an politische Freunden)Unverständlich auch das die zweite Gruppe(Initianten des Zentrums für Nachhaltigkeit ein Baurechtszins von 6400.- monatlich bezahlen muss. Verstehe das man sich von Abstimmungen fernhält, die machen was sie wollen. So oder so die Entwicklung beim Zeughaus zeigt mir das eigene Interessen wichtiger sind als der Volkswille.Wo ist denn die Partei die immer den Volkswillen auf die Fahne schreibt??Man hört nichts ,es scheint, dort gibt es keine Äpfel zu pflücken!!!! Mit freundlichen Grüssen Roberto Maraschiello


  • Daniel Blaser, 8404 Winterthur 24.02.2016 17:16
  • Öffentliche Beleuchtung

    So so. Jetzt sollen wir also für die öffentliche Beleuchtung zum 2. mal zur Kasse gebeten werden, ( das 1. mal bezahlen wir ja mit den Steuern). Mit mir nicht meine Herren. Ich werde diesen Posten aus der Rechnung streichen und meine Überweisung entsprechend anpassen. Selbstverständlich wird auch der MwSt Betrag korrigiert. Es muss ja alles seine Richtigkeit haben.


  • Adolf Freitag, 8310 Grafstal 23.02.2016 20:17
  • Flugregime Kloten

    Die deutschen Nachbarn beanstanden den Fluglärm von Kloten. Da stelle sich doch einige Fragen: Sind es nicht zahlreiche Deutsche, die von diesem Flughafen profitieren? Zudem fliegen viele deutsche Flugzeuge Kloten an, die den Lärm verursachen. Wenn dies ein Problem ist, müssten endlich einmal lärmarme Flugzeuge angeschafft werden. Da die "Swiss" der Lufthansa gehört, wäre es in erster Linie an diesem Konzern mehr für Lärmschutz und Natur zu tun. Damit wäre allen Einwohnern in beiden Ländern gedient.


  • Thomas Hinni, 8404 Winterthur 23.02.2016 11:44
  • Unverständliche und ungerechte Finanzierung der öffentlichen Stassenbeleuchtung

    Heute Dienstag ist die erste Stromrechnung der Stadtwerke mit dem neuen, zusätzlichen Punkt "Öffentliche Beleuchtung" ins Haus geflattert. Üblich ist eigentlich, dass Kosten, die jemandem direkt zugewiesen werden können auch dementsprechend verursachergerecht weitergegeben werden - meist allerdings noch mit einer Grundgebühr behaftet. Das funktioniert so beim Abfall, beim Wasser, beim privaten Stromverbrauch, usw. Die anderen, nicht zuweisbaren, allgemeinen Kosten werden über die Steuern finanziert. Dieses Vorgehen ist für jedermann verständlich, ist gerecht und wird auch so akzeptiert. Nicht verständlich ist hingegen, wieso diese bewährte Methode für die Finanzierung der öffentlichen Straßenbeleuchtung plötzlich nicht mehr gelten soll. Diese Kosten können nicht verursachergerecht aufgeteilt und zugewiesen werden und müssten deshalb ganz normal über die Steuern finanziert werden. So wie es jetzt gehandhabt wird, werden Ungerechtigkeiten geschaffen: Der alleinverdienende Familienvater mit Kindern und hohem Stromverbrauch muss nun bedeutend mehr an die öffentliche Beleuchtung zahlen als der gutverdienende Single, der kaum Strom braucht, weil er nur zum Schlafen nach Hause kommt. Das ist ungerecht, denn der private Stromverbrauch hat überhaupt nichts mit dem "Konsum" der Straßenbeleuchtung zu tun. Das stört mich außerordentlich und ich hoffe, dass sich auch noch andere Leute daran stören und dass baldmöglichst eine andere, gerechtere Finanzierungsmöglichkeit für die Straßenbeleuchtung gefunden wird.


  • Beat Schmidhauser, 8474 Dinhard 22.02.2016 13:53
  • Durchsetzungsinitiative SVP

    Durchsetzungsinitiative SVP Die Durchsetzungsinitiative hat grundsätzlich ein legitimes Ziel, nämlich die Sicherheit in der Schweiz wieder zu verbessern, wieder herzustellen. Genau im Sinne der Ausschaffungsinitiative von 2010, welcher die Mehrheit der Schweizer Bürger und Bürgerinnen zugestimmt hat. Kriminelle Ausländer sind auszuschaffen, ganz einfach. Eine entsprechende Praxis haben zahlreiche andere Länder bereits eingeführt. Jedermann bestimmt selber, ob er gegen die Gesetze der Schweiz verstossen will, ob er kriminelle Handlungen vornehmen will. Wie letzthin in der Sendung Arena von Markus Melzl erwähnt, finden die Richter in jedem Fall einen Grund, um Kriminelle nicht auszuschaffen: Die Täter sind entweder zu jung oder zu alt für die Ausschaffung, oder das Umfeld lässt eine solche nicht zu. Mit über 20 Jahren Erfahrung als Kriminalkommissar sollte M. Melzl wohl in der Lage sein, die Missstände in der Justiz zu beurteilen. Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga sollte sich darüber im Klaren sein, irgendwann hat auch das Schweizer Volk endgültig genug vom vorherrschenden Schlendrian, dann werden Taten folgen. Beat Schmidhauser, Dinhard


  • Hermann Dähler, 8405 Winterthur 19.02.2016 16:22
  • Zweite Gotthardröhre sehr problematisch

    Für die Durchsetzung der zweiten Gotthardröhre wird von Seiten der Bau- und Autolobby viel Geld in den Abstimmungskampf gepumpt, als gäbe es nur diese Lösung. Denn eine kostengünstigere Sanierung ohne zweiten Tunnel wird nämlich von ausgewiesenen Ingenieuren bestätigt. Auch gibt es heute technische und elektronische Möglichkeiten, mit denen der Tunnel im Gegenverkehr sicherer gemacht werden könnte. Für mich ist völlig klar, dass wenn die zweite Röhre realisiert wird, Mehrverkehr generiert und Verkehrsstaus am Gotthard weiter zunehmen werden. Die Schweiz käme weiter unter Druck, alle vier Spuren für den Verkehr frei zu geben. Es wäre dann für die Promotoren dannzumal ein Leichtes, das Schweizervolk einmal mehr in Geiselhaft zu nehmen, und mit Arbeitsplatzverlust zu drohen, falls der Nord-Süd- Verkehr nicht frei rollen darf. Die Stimmberechtigten würden so unter Druck gesetzt, den Alpenschutz aus der Bundesverfassung zu kippen. Ein zweiter Punkt wird in der Öffentlichkeit praktisch nie diskutiert. Es geht darum, die gegenwärtige Entwicklung im Privatverkehr zu hinterfragen, ein Thema, das die Politiker und Politikerinnen nicht gerne thematisieren, da sie berechtigte Angst haben müssen, nicht mehr gewählt zu werden. Zum Beispiel ist heute die Hälfte der gefahrenen Kilometer im Privatverkehr reiner Freizeitverkehr. Ist dieser wirklich nötig? Geht das dringend zu lösende weltweite CO2-Problem in dieser Diskussion einfach unter? Wir bekommen ja nach der Eröffnung des Neat- Bahntunnels auf der Nord-Süd-Achse eine ausgezeichnete Alternative zum Auto. Zudem scheint mir die Forderung nach einer zweiten Röhre etwas vermessen. Sind wir eine Generation geworden, die nur noch fordert? Eine Generation, die die Grenzen, die unter anderem auch die Umwelt uns auferlegt, einfach nicht akzeptieren will? Sind wir eigentlich für dieses Problem blind geworden? Wer einmal im Urnerland, in der Leventina oder im Südtessin zu Fuss unterwegs ist, erlebt hautnah, wie stark diese Talschaften vom Lärm und von den Abgasen belastet sind. Für mich genügen diese Gründe für ein Nein zur zweiten Gotthardröhre. Hermann Dähler, Winterthur


  • Barbara Pfister, 8404 Winterthur 19.02.2016 14:45
  • Kapuzenpelze

    Seit ein paar Jahren ist wieder Pelzmode angesagt. Wer nie einen Pelzmantel tragen würde, trägt wenigstens einer als Kapuzenumrandung. Es sind ja dann nur "ein bis zwei Tiere" die in Pelztierfarmen, in engen Käfigen "gehalten" werden. Bei der Schlachtung kriegen sie einen kräftigen Schlag auf den Kopf und es werden ihnen bei lebendigem Leib das Fell abgerissen. Dann schmeisst man, die meist noch lebenden Tiere auf den Kadaverhaufen, wo sie elend krepieren. Bleibt zu hoffen, dass es diesen wehrlosen Geschöpfen, nach dem Tod besser geht! Wenn ich die Menschen um mich herum, darauf hinweise, kriege ich Antworten wie:" wäääh, das wusste ich nicht! Die Tiere sind ja jetzt schon tot. Schon einmal über Angebot und Nachfrage nachgedacht? Ist es Ignoranz oder Unwissenheit? Ich tippe auf ersteres. Sind wir Menschen wirklich die Krone der Schöpfung?


  • Peter Müri, 8405 Winterthur 19.02.2016 14:15
  • Ein übles Spiel mit unseren Grundwerten

    Die Durchsetzungsinitiative ist eine neue Dimension der Zwängerei und Verweigerung des gesetzgeberischen Konsens. Dies ausgerechnet von der Partei, die sich in den letzten Jahren mehrfach bis zum Gehtnichtmehr und mit gröbsten Mitteln gegen die wortgetreue Umsetzung von angenommenen Initiativen gesträubt hat. Es geht um ein Verfahren, welches die wohl austarierte Gewaltenteilung unserer Demokratie aufs Schwerste bedroht und dazu auch im Widerspruch zum Grundsatz der Gleichheit vor dem Gesetz steht. Kein Zweifel, dass ausländische Straftäter bei einer gewissen Schwere der Delikte ausgeschafft werden müssen. Die entsprechenden Gesetze sind im Parlament zur Umsetzung der Ausschaffungsinitiative ausgearbeitet worden und harren der Einführung. Dass mit dem in der Durchsetzungsinitiative geforderten Automatismus in jedem einzelnen Fall die Ausweisung die richtige Lösung ist, glaubt wohl kein vernünftiger Mensch. Zu zahlreich sind die durchaus plausiblen Fälle, die im Vorfeld der Abstimmung diskutiert worden sind, und zu denen auch die Initianten selber, wenig überraschend, keine einheitliche Meinung haben. Dass in der Diskussion über die Initiative ausgerechnet Exponenten der SVP Ausländern empfehlen, sich einbürgern zu lassen, um das Risiko einer Ausweisung zu vermeiden, ist der Gipfel des Zynismus und sagt eigentlich alles.


  • Michael Höchli, 8197 Rafz ZH 19.02.2016 09:20
  • KMU-Arbeitgeber, die Mut machen! - SRF „Club“-Diskussionsrunde vom 16.02.2016: „Entlassungen : Wann trifft es mich?“

    Eine Tatsache scheint in der Vergangenheit völlig in Vergessenheit geraten zu sein: Gute Nachrichten sind ebenfalls Nachrichten. Täglich werden wir in schwindelerregender Weise mit Hiobsbotschaften und Krisenberichten aus Wirtschaft und Politik eingedeckt, sodass wir schliesslich in gänzlicher Apathie und Desinteresse versinken. Unsere Welt macht den Anschein, zunehmend aus den Fugen zu geraten: Die Schweizer Wirtschaft sucht im Sog des globalen Struktur- und Wertewandels fortgesetzt nach Auswegen, die Politik scheint diesen neuen Herausforderungen kaum mehr gewachsen zu sein. Keine besonders zuversichtlichen Perspektiven für eine Grosszahl von Arbeitnehmern/-innen hierzulande! Viele von ihnen stehen im Sold von börsenkotierten, markt- und medienbeherrschenden Unternehmen, denen eine kurzfristige Gewinnmaximierung, die Salär- und Bonusoptimierung in den Teppichetagen und letztlich auch deren anonyme renditegeilen Aktionäre bedeutend näher als die eigenen Mitarbeiter sind (jüngstes Beispiel: Zürich Versicherung). Das sind die schlechten Nachrichten! Und nun zum Glück die guten Nachrichten: Es gibt sie trotzdem noch, diese weitsichtigen, Mut machenden Unternehmer/-innen vor allem in der Welt der KMU, die gleicherweise ihre volkswirtschaftliche Verantwortung wahrnehmen, die mutig und unerschrocken gegen sämtliche Widerwärtigkeiten unseres aktuellen Wandels, der vielzitierten Desindustrialisierung, ankämpfen und nicht in einem statischen Links/Rechts-Denkschema verharren. Es sind Arbeitgeber, die mit innovativen, wertschöpferischen Konzepten ihre Mitarbeiter mit aufs Boot holen und ihnen, ungeachtet ihres Alters, Weiterbildung und Eigenverantwortung gewähren und damit für Motivation und beflügelnde Zuversicht sorgen. Zwei von ihnen nahmen an der jüngsten SRF „Club“-Diskussionsrunde teil und fesselten den Zuschauer durch ihr unternehmerisches Denken und inspirierende Weitsicht: Josef Maushart, CEO Fraisa SA und Jacqueline Badran, CEO Zeix AG.


  • Georg E. Radecke, 8408 Winterthur 18.02.2016 20:36
  • Schnitzelbängger fragen: „Wele Halbschue het scho sone Idee?

    Die St. Galler Fasnächtler „Sittenstecher“ texten: „Dur de Gotthard bruuchts e zwaaiiiiti Röhre – zur Sanierig vo der Erschte – chame ghöre – Me würdi baue und di ainti Spur la sii. Alls Geld wer denn verloched, aber … wele Halbschue hätt scho sone halbi Idee, sone tüüre, halpatzige Tunnel z’baue? – Das chönd ja doch nur halbpachni Bundespolitiker sii!“ *) Der Stossrichtung dieses Textes stimme ich zu und fordere alle auf, Nein zur sog. „Sanierung“ mit dem Bau einer zweiten Röhre zu stimmen. Es gibt Reiche, die haben mehrere Autos in der Garage stehen. Wenn ein Auto in den Service muss, nehmen sie einfach ein anderes. Doch wir als Schweiz können nicht so „geschäften“, wir haben „nüt vorigs“. Die Abstimmungsvorlage ist eine riesen Geldverschwendung…. falls dann wirklich nur zwei Spuren befahren werden. Aber das ist die grosse Befürchtung, dass eines Tages alle vier Spuren befahren werden. Der Druck von Interessengruppen und vor allem von der EU könnte dazu führen. Das wäre gegen den Alpenschutz. Bundesrätin Doris Leuthard setzt sich vehement und engagiert für ein Ja ein. Sie beteuert, es würden immer nur zwei Spuren befahren, das sei „genagelt“. Doch ich bezweifle das. Ich will noch klarstellen, dass ich sie nicht als „Halbpachne Bundespolitikerin“ bezeichne! Mir hat einfach diese Schnitzelbank Spass gemacht. Im Gegenteil, ich halte Doris Leuthard für eine fähige, integre Politikerin. Doch in der Gotthard-Sache muss ich ihr widersprechen.


  • Peter Müri, 8405 Winterthur 19.02.2016 14:09
  • Und wieder wird das Stimmvolk in die Irre geführt

    Der geplante Bau einer zweiten Röhre am Gotthard hat eigentlich nur zwei Ziele: Das erste ist die Kapazitätserweiterung am Gotthard auf Umwegen, das zweite ein Beschäftigungsprogramm für die Bauwirtschaft nach dem Ende des NEAT-Baus. Alle anderen bundesrätlichen Argumente, wie Sicherheit, Aufrechterhaltung der Nordsüdverbindung, um nur die wichtigsten zu nennen, dienen allein der Vernebelung. Die Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen sind zahlreich, die Sicherheit im Tunnel ist heute schon sehr gut und kann mit einfacheren Mitteln stark verbessert werden. Demgegenüber stehen eine gewaltige Zunahme des Strassenverkehrs, und zwar nicht nur am Gotthard, sondern von Basel bis in den Südtessin, eine Unterauslastung der teuer gebauten NEAT, die endgültige Ad-Absurdum-Führung des in der Verfassung festgeschriebenen Alpenschutzes und 3 Milliarden, die anderswo fehlen würden. Oder einfach ausgedrückt: Einmal mehr wird das Volk vom Bundesrat in die Irre geführt, mit Fehlinformationen, mit unvollständigen Informationen und mit aufgebauschten Scheinargumenten.


  • Margrit Wälti, 8444 Henggart 18.02.2016 17:49
  • Wer solidarisch ist mit dem Tessin, sagt Nein!

    Der Bürgermeister von Chiasso sagt: „Echte Solidarität mit dem Tessin heisst: Nein zur 2. Gotthardröhre.“ Als Grund führt er die schlechte Luft und den starken Verkehr an. Ein grosser Teil der Bevölkerung des Tessins ist gegen eine 2. Gotthardröhre. Es gibt auch noch andere Gründe, Nein zu sagen. Wir wollen weiterhin die Alpen schützen, wie es eigentlich das Volk mal bestimmt hat. Auch der Bundesrat war vor Jahren einmal der Meinung, der NEAT-Tunnel sei die Lösung für die Verkehrsprobleme. Wie viele Tunnels braucht es denn noch, bis die Auto- und Lastwagenfahrer zufrieden sind? Es wäre auch nicht schlimm, wenn einige Autofahrer von einer Autoreise ins Tessin abgehalten würden und sich darauf besinnen würden, dass ja auch noch ein Zug fährt. Ich wünsche den Umsteigern und Umsteigerinnen eine angenehme Reise ins Tessin. Margrit Wälti, Henggart


  • Emil Koller, 8405 Winterthur 18.02.2016 10:55
  • Zurück ins 19. Jahrhundert

    Wenn ich als neutraler Leser diesen Brief von Christoph Schürch lese, frage ich mich wer hier arrogant ist. Dass Sie 30% der Schweizerbevölkerung beschuldigen ins 19. Jahrhundert zurück zu wollen ist nicht nur arrogant sondern frech. Ihr Angriff auf die Familien Blocher, Frey, Spuhler usw. ist eine typische Neidattacke die nur vom linken Spektrum kommen kann. Sie haben mich mit Ihrer Neidattacke bestätigt dass ein klares Ja zur Durchsetzungsinitiative richtig ist. Ich hoffe dass das noch viele Schweizerbürger auch so sehen.


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 18.02.2016 08:26
  • Schulbesuche in der Am’Nur-Moschee verboten

    Endlich hat eine Behörde den Mut, der Beeinflussungsgefahr welche von der Radikalisierungs-Hochburg Am `Nur Moschee ausgeht entgegenzutreten. Warum aber weigert sich die Stadtregierung hartnäckig nicht nur die Moschee zu schliessen wie in anderen Ländern und Städten bei ähnlichen Vorfällen sondern auch den Libyschen Imam mit Familie, genauso wie die Koranverteiler „Lies“ aus Winterthur zu verbannen. Ist man im Stadthaus etwa noch stolz auf die Bezeichnung „Winterthur Hochburg des IS“?


  • Hans-Ulrich Vollenweider, 8460 Marthalen 17.02.2016 17:55
  • Wo bleibt die Glaubwürdigkeit der SVP?

    Herrn Rasom findet in seinem Leserbrief (Landbote vom 11.2.), die Linken und Grünen seien mit der Ablehnung der 2. Gotthardröhre nicht glaubwürdig. Wie glaubwürdig sind denn Parteispitze und Delegierte der SVP, die ihrem Erzfeind, der EU, für 3 Mrd. Franken einen neuen Lastwagen-Korridor durch die Alpen schenken wollen? Wäre ich SVP-Wähler, ich würde mir sagen, ich bin doch nicht blöd: finanziere dem europäischen Transitverkehr eine zweite Röhre am Gotthard und selber stehe ich auf dem Arbeitsweg jeden Tag im Stau? Ein klares Nein für jeden SVP-Wähler der glaubwürdig bleiben will. H.U.Vollenweider, Marthalen


  • Fischer Toni, 8405 Winterthur 18.02.2016 11:14
  • Heiratsstrafe abschaffen-ein Gebot der Fairness

    Abschaffung der Heiratsstrafe Die Gegner (Presse, familienfeindliche Parteien, Bundesrat) argumentieren mit folgender Taktik: Neid, nicht lügen, aber nicht die ganze Wahrheit sagen und so das Wesentliche verschweigen. So wird behauptet es seien bei der Bundessteuer nur 80’000 sehr gut situierte Zweitverdiener Ehepaare betroffen. Richtig ist aber, dass hunderttausende Rentnerehepaare betroffen sind. Und zwar sobald das gemeinsame AHV- und Pensionseinkommen höher als Fr. 50000.- ist (vergl. Abstimmungszeitung Seite 6). Bei der Kantons-und Gemeindesteuer ist es bei Kantonen ohne Splitting erst recht diskriminierend. Desweitern gilt, dass für Rentnerehepaare keine „Zweitverdienerabzüge“ zugelassen sind.


  • Mattea Meyer, 8400 Winterthur 17.02.2016 11:06
  • Untätig bleiben oder Lohndumping wirksam stoppen?

    Immer wieder wird von den Gegner behauptet, dass mit der Lohndumping-Initiative auch unschuldige Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen werden können – und die Initiative mehr schade als nütze. Das Gegenteil ist der Fall: Die aktuelle Untätigkeit spielt den fehlbaren Firmen in die Hände. Bis diese mit den heutigen Instrumenten überprüft werden können, sind die Firmeninhaber über alle Berge oder haben längst den Konkurs angemeldet. Das schadet nicht nur den Arbeitnehmenden, die um ihren Lohn betrogen werden. Sondern auch allen anständigen Firmen, die sich an das Gesetz halten. Sie können mit den Dumping-Offerten nicht mithalten, verlieren Aufträge und müssen Arbeitsplätze abbauen. Wir haben nun zwei Möglichkeiten: Weiterhin den täglichen Betrug auf den Baustellen kleinreden und tatenlos bleiben. Oder mit der Lohndumping-Initiative ermöglichen, dass in Zukunft anständige Firmen und die Arbeitnehmenden nicht mehr das Nachsehen haben. So soll der Kanton bei begründetem Verdacht die Arbeiten einer fehlbaren Firma einstellen können, bis die korrekten Löhne bezahlt werden. Ein ähnliches Gesetz besteht seit 2014 im Kanton Baselland. Eine klare Mehrheit des dortigen bürgerlichen Kantonsrats war sich einig, dass dem Lohndumping nur so einen Riegel vorgeschoben werden kann. Es ist auch in Zürich Zeit dafür. Mattea Meyer, Nationalrätin SP


  • Walter Fitze, 8408 Winterthur 16.02.2016 17:05
  • Winterthur schreit nicht auf

    Winterthur schreit nicht auf. Leserbrief zu Manuel Sahli Privatschule profitiert von Tiefpreis Wurde da vergeblich auf einen Aufschrei gehofft gegen den Stadtrat / Parlamentarier / Bürger und Religionen? Weltweite Beispiele lehren uns doch, wohin das führen würde. Gerade gewählte Politiker haben doch die Möglichkeit, auf demokratischem Weg nach Lösungen und Erklärungen zu suchen. Walter Fitze


  • Ronny Meier, 8400 Winterthur 16.02.2016 14:04
  • Schulparkplätze: Intelligente Alternativen sind gefragt!

    Für Stadtrat Stefan Fritschi wäre es nun langsam aber sicher an der Zeit die Posse um die fehlenden Parkuhren, bzw. die unpraktikable Alternative bei den Schulparkplätzen zu beenden. Bei einer privaten Firma würde man zurecht längstens von Abzocke sprechen. In diesem Dossier könnte durch den Schulvorstand endlich einmal gestaltet anstatt verwaltet werden - nutzen Sie diese Möglichkeit Herr Fritschi!


  • Arthur Lienhard, 8413 Neftenbach 16.02.2016 09:06
  • Modern times

    Schön. Es ist an der Zeit, dass sich auch der lokale Landbote an die modernen Zeiten anpasst. Heute auf Seite 27, unter "Sport" gibts bei der Bildunterschrift über den FC Winterthur das schöne Wort "Abpraller". Gott sei Dank haben Sie nun den "Rebound" erfunden. Super Leistung: Ich bin stolz auf Sie.


  • Susanne Stammbach-Honegger, 8404 winterthur 16.02.2016 02:51
  • So niederschwellig,dass alle mitmachen können

    Bravo, endlich ein Nagel mit Kopf! Mit Freude habe ich den Artikel über das Pilotprojekt "Seuzi grün" für Asylsuchende und andere Sozialhilfeempfänger gelesen. Herrn Thomas Köppel möchte ich danken und gratulieren, dass er durch seinen Einsatz mit Wissen über und Erfahrung mit anderen Kulturen, operativ anleitet. Mit Interesse werde ich den weiteren Verlauf des Projektes verfolgen und denke, dass ich, wenn ich dann auch pensioniert bin, meine Unterstützung in eine solche positive und sinnvolle Arbeit geben möchte. Susanne Stammbach-Honegger Kindergärtnerin Oberwinterthur


  • Gaby Igual, 8307 Effretikon 15.02.2016 15:41
  • Tragweite der Durchsetzungsinitiative bewegt viele

    Dies hat mir eine Lehrtochter geschrieben, die erst seit wenigen Monaten abstimmen darf: "Wir haben die Durchsetzungsinitiative gestern in der Schule auf Wunsch besprochen und unsere Meinungen ausgetauscht. 16 Klassenkameraden (inbegriffen ich) werden Nein stimmen, die anderen 5 neigen leider eher dazu, die Initiative anzunehmen. Der Grund dafür ist folgender: alle Familienmitglieder von jenen, die die Initiative annehmen wollen, sind im Besitz eines CH-Passes und somit müssen sie sich keine Sorgen machen. Wie du angedeutet hast in deinem Mail, fehlt leider vielen, vor allem auch bei den jungen Erwachsenen, der Blick fürs Ganze. Ich bin jedoch optimistisch, dass diese Initiative abgelehnt wird." Ich bin als alte Grossmutter beeindruckt und gerührt, dass gerade unsere jüngsten Stimmbürger ihre Bürgerpflichten so sorgfältig wahrnehmen.


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 15.02.2016 09:55
  • Nach Eritea Reisende stellen Forderrungen (Landbote 15.2.2016)

    Was haben wir denn für eine Bundesrätin, die so schwer zu überzeugen ist, dass Ihre Asylpolitik auf falschen Grundlagen basiert. Ich meine damit dass Frau Sommaruga, die noch vor einer Woche in Unwissenheit der eigentlichen Situation zum x-Male behauptet hat, dass man eritreischen Flüchtlinge nicht abweisen könne, weil im Herkunftsland eine Diktatur herrscht und die Menschenrechte nicht existent sind. So sind dann über die Jahre Tausende von „Wirtschaftsflüchtlingen“ aus Eritrea in die Schweiz gelangt wo sie unsere Sozialsysteme arg strapazieren. Ich konnte im Tessin immer wieder in einer von der Gemeinde Riva San Vital organisierten Unterkunft frisch angekommene Asylanten vom Horn von Afrika beobachten und auch sprechen. Keiner dieser Leute machte einen geschunden Eindruck als wären sie/er im letzten Augenblick einem tyrannischen Regime entronnen. Es ist bekannt, dass Eritrea ein äusserst armes Land ist und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Anreiz zur Flucht dieser Leute zum grössten Teil auf rein ökonomischen Überlegungen basieren. Diese Beobachtungen werden befeuert durch die Tatsache, dass die Doppelbürgerin Merala Tesfamichael, in der Schweiz aufgewachsen, mit 28 Jahren den sicheren Hort Schweiz verlassen und nach all den Jahren ins Land ihrer Vorfahren - zu dem sie sich immer noch zugehörig fühlt -zurück gekehrt ist. In ihrem Essay in der Weltwoche beschreibt sie eine Situation, die alles andere ist als das was unsere Bundesrätin von sich gibt.


  • Giuseppa Graf-Solèr, 8307 Effretikon 14.02.2016 22:40
  • Protuberanzen (Zu: Wer hat da einen Knall von Heinz Bosshard)

    In Winterthur aufgewachsen und im Geiselweidschulhaus zur Schule gegangen, habe ich sehr wohl in der 4. Klasse von Protuberanzen und Sonnenflecken, schwarzen Löchern, Mondseen und Sternbildern samt deren Griechischen Sagen gelernt. In den 50ern war es, bei Lehrer Richard Kägi. Damals hiess das Fach Heimatkunde. Warum sollen 10 Jährige nicht schon über die speziellen Erscheinungen unserer Umwelt orientiert werden. Es ist erst recht spannend, wenn dies so weit entfernt aber für unser Leben beeinflussend passiert!


  • Daniel Eberli, 8463 Benken 14.02.2016 15:43
  • Bitte nicht...

    Liebe Redaktoren des Landboten, Schon vor dem Aufschlagen meines Leibblattes vom Samstag 13. Februar fiel mein Blick auf die Schlagzeile auf der rechten Seite des Titelblattes, und die Luft blieb mir weg: „Parken wird in Zürich teurer“. Nun „parke“ ich nicht so oft in Zürich, als das mich dies erschüttern könnte. Genau genommen „parke“ ich gar nie, sondern ich parkiere. Wenn ich mal in einem Park-Platz gefunden habe, dann „flane“ ich nicht, sondern ich flaniere, ich „spaze“ nicht, sondern ich spaziere, oder gegebenenfalls „marsche“ ich nicht, sondern ich marschiere durch den Park. Die Angleichungen an unsere nördlichen und östlichen Nachbarn sind leider schon sehr weit fortgeschritten. Sogar den Mitarbeitern in Radio und Fernsehen scheint nicht mehr bekannt zu sein, dass die Mehrzahl von „Ma“ auf Zürichdeutsch nicht „Männer“, sondern „Mane“ lautet. – Nicht nur die Zürcher, auch die Berner brauchen diese Form, wie der Spruch „Manne wie Tanne mit Schéiche wi Eiche u Haar dranne wi Welospéiche…“ beweist. Man stelle sich einmal vor, wie dies mit „Männer“ klingen würde! Also, liebe Redaktorinnen und Redaktoren: Wenn wir uns sonst schon in so vielen Punkten Europa angleichen müssen, so lasst doch bitte unserem Schweizer-Hochdeutsch seine Eigenheiten. Auch die Österreicher nehmen übrigens dieses Recht für sich in Anspruch: Während wir Schweizer vor dem Parkieren mit dem Auto durch die Lande brausen, „brausen“ (= duschen) die Wiener erst nach dem Parken… Daniel Eberli


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 14.02.2016 15:29
  • Es ist ein Ausbau am Gotthard

    Im Namen der Verschleierung reden die Befürworter der zweiten Strassenröhre am Gotthard immer von einer Sanierungsvorlage. In Tat und Wahrheit geht es um einen Ausbau am Gotthard und dieser kostet zusätzlich Milliarden. Grundsätzlich hat sicherlich niemand etwas, was mehr Sicherheit bringt. Mit toten Verkehrsteilnehmer zu argumentieren ist diesbezüglich jedoch perse zynisch. Letztlich ist jeder Verkehrstote einer zuviel. Bleibt die Grundsatzfrage, was global mehr Verkehrssicherheit bringt? Es ist die Weiterentwicklung der Technik in den Autos, welche in Zukunft Unfälle und menschliche Fehler vermeiden werden. Darum Gotthard sanieren ja, aber kein Bau einer zweiten Röhre.


  • Hans Wild, 8542 Wiesendangen 13.02.2016 16:21
  • Schildbürgerstreich oder Zeitungsente ?

    Die untersuchten Szenarien betreffen Hochwasser, wie Sie einmal in 10000 Jahren vorkommen könnten! Jahrhundert Hochwasser in Winterthur ! 1000 Jahr Hochwasser an der Töss ! hätte nie gedacht das man das ganze noch toppen kann. Das Bundesamt für Umwelt hat laut Bericht im Landboten eine Studie über mögliche Hochwasser an der Aare lanciert und dies mit obigem Satz gerechtfertigt. Ich frage mich wer einen solchen Auftrag erteilt und vor allem wer das bezahlt. Ich nehme an das in dieser Studie auch die Arche Noa und zumindest auch Ötzi eingebunden werden damit diese Studie auch ernstgenommen werden kann. Zumindest die Baubranche wird voller Zuversicht auf die Resultate warten. Aufträge im 2stelligen Millionenbereich sind als Folge durchaus zu erwarten. H.Wild Wiesendangen


  • Christof Bürgi, 8404 Winterthur 12.02.2016 13:07
  • Die Durchsetzungsinitiative ist ein Gegner der Ausschaffungsinitiative

    Zur Klarstellung: Wenn wir die Durchsetzungsinitiative ablehnen, wird die Ausschaffungsinitiative nicht annulliert. Im Gegenteil: Wird die Durchsetzungsinitiative abgelehnt, tritt damit (endlich) die Ausschaffungsinitiative in Kraft. Wird die Durchsetzungsinitiative hingegen angenommen, ersetzt sie die Ausschaffungsinitiative, was unter Umständen einen neuen, jahrelangen Umsetzungsprozess mit sich bringt. So langsam beschleicht mich auch der Verdacht, bei der Durchsetzungsinitiative handle es sich um reine Verzögerungstaktik.


  • Käthy Hagen, 8400 Winterthur 11.02.2016 16:49
  • Ergänzung zum Leserbrief "Diskriminierend der älteren Generation gegenüber" vom 11.2.2016

    Dem Leserbrief von Daniel Affeltranger vom 11.2.2016 kann ich voll und ganz zustimmen. Es ist eine Zumutung, die Benützung von Schulhausparkplätzen vom Besitze eines Smartphones abhängig zu machen. Trotz meiner 73 Jahre habe ich das komplizierte, im Landbote-Artikel vom 10.2.2016 beschriebene Prozedere mit Anmeldung bei ParkingCard Services, Eröffnung eines Kontos, etc. durchgezogen. Seither bezahle ich getreulich per Handy-Telefonanruf die verlangte Parkgebühr, damit ich einmal in der Woche abends den Parkplatz beim Schulhaus Tägelmoos benützen kann. Am 3.2.2016 teilte mir ParkingCard per Mail mit, dass in Zukunft die Handy-Telefonnummer abgeschaltet werde und der Parkvorgang nur noch mit einer Parking-App von einem Smartphone aus gestartet werden könne. Ich teilte der Firma ParkingCard mit, dass ich kein Smartphone besitze und bekam zur Antwort: „dass, wenn von zig-1000 Benutzern nur noch etwa 50 Personen den Parkvorgang mit einer Handy-Telefonnummer starten, die Kosten und der Unterhalt einer solchen Einrichtung viel zu teuer sei“. Wenn ich eine andere Parkmöglichkeit wolle, müsse ich mich an das Sportamt Winterthur wenden. Das habe ich getan und den ganzen Mailverkehr zwischen ParkingCard und mir an Stadtrat Stefan Fritschi weitergeleitet. Da ich nur zu den (nach seinen Aussagen im Landbote-Artikel) 6 % der Bevölkerung gehöre, die kein Smartphone besitzen, bin ich auf seinen Lösungsvorschlag gespannt. Ich habe ihn gebeten, bei einer eventuellen Antwort auf das ermüdende „Sparen-müssen-Lamento“ oder das „in der Umgebung einen Parkplatz suchen“ zu verzichten und frage ihn auch an dieser Stelle, warum er diesem Parkierungs-Theater nicht endlich mit dem Aufstellen von Parkuhren ein Ende setzt. Käthy Hagen, Winterthur


  • Hans Sigg, 8400 Winterthur 10.02.2016 15:07
  • Ein System mit hohen Hürden - Es ginge auch einfach

    Als Velofahrer müsste mich der Artikel zwar nicht interessieren, aber der Inhalt entspricht so sehr meinem Eindruck über mangelnde Bürgernähe, dass ich mich als nicht-Betroffener dennoch äussern möchte: Für unsere Stadtregierung ist alles sehr komplex. Einfache Lösungen kommen deshalb niemandem in den Sinn. Sogar die Kosten einer Japanreise sind so komplex zu eruieren, dass man nach einem Monat immer noch nicht weiss, wieviel sie gekostet hat… Das Parkingcard-System scheint für die regelmässige Nutzer der Schulhausparkplätze durchaus sinnvoll, aber warum muss man seltene Parkierer von der Benutzung der Schulhausparkplätze durch komplizierte Schikanen ausschliessen. Dies entspricht nicht meiner Auffassung von Standortmarketing. Wer schon einmal aufmerksam über Land gefahren ist, hat bemerkt, dass viele Bauern Blumen oder andere Produkte an der Strasse feilbieten ohne selbst anwesend zu sein. Bezahlt wir in eine unbewachte Kasse – was offensichtlich funktioniert, da die meisten Passanten ehrliche Leute sind. Dieses einfache System liesse sich leicht und kostengünstig bei den Schulhäusern einrichten: Man stellt einen Briefkasten hin, legt einige Couverts dazu auf welchen Datum, Parkzeit und Autonummer notiert werden. In diese Couverts würde man die Parkgebühr legen (die natürlich bekannt sein müsste) und sie in den Briefkasten werfen. Die Kontrolleure könnten bei ihren Rundgängen die Parkgebühren einsammeln. Die wenigen Franken die so zusammenkommen, würden auch ohne gepanzertes Fahrzeug abgeholt werden können. Eine solche Lösung käme auf maximal Fr. 1000.- pro Schulhaus, also mindestens 100 mal weniger als eine Parkuhr zu stehen– und wenn Vandalen mal zuschlagen würden, wäre der Schaden auch wesentlich kleiner. Die Stadt würde natürlich weniger Bussgeld einnehmen, aber im Sinne des Standortmarketings wäre dies wohl verkraftbar.


  • Peter Christen, 8032 Zürich 10.02.2016 13:42
  • Nein zur ungerechten CVP-Initiative!

    Die CVP-Initiative gegen die Heiratsstrafe, über die wir am 28. Februar 2016 abstimmen, möchte einen Missstand beseitigen. Sie schafft aber neue Ungerechtigkeiten, weil Ehepaare in den Sozialwerken und aus andern Gründen heute schon bevorteilt werden; darauf weist sogar das Bundesgericht in einem weitgehend unbeachteten Urteil von 1994 hin (die NZZ hat das soeben in Erinnerung gerufen). Die Initianten verlangen nämlich statt der heutigen 150%-Rente für Ehepaare zwei Einzelrenten zu 100%, also ins¬gesamt eine 200%-Rente. Einen Verzicht auf die Witwen- / Witwerrente wollen die Christlichdemokraten aber nicht in Kauf nehmen. Diese zusätzliche Bevorteilung der Ehepaare würde die AHV mit ca. 2 Milliarden Franken zusätzlich belasten. Das ist aus Sicht eines Alleinstehenden (und auch von Konkubinatspaaren) schlicht stossend und ungerecht.


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 09.02.2016 19:55
  • Goodwill ohne Wert

    Einige Banken versetzen sich immer wieder in ungläubiges Staunen. Eine Firma, welche Verluste schreibt, zahlt normalerweise – den gesunden Menschenverstand als Basis nehmend – keine Bonuszahlungen aus. Natürlich galt dies nicht für die grossen globalen Banken. Der Steuerzahler durfte diese jahrelange Misswirtschaft in zahlreichen Ländern wieder beseitigen. Haben die Banken und ihre Manager daraus gelernt. Einige schon andere nicht. Die Credit Suisse scheint nach der Finanzkrise definitiv nichts dazugelernt zu haben. Jahrelang hat das Management den Goodwill einer Firma, deren Substanz sich bereits vor Jahren verdünnisiert hat, nach wie vor als Milliardenposten in der Bilanz aufgeführt. Also das Ergebnis geschönt. Dass Brady Dougan – als ehemaliger CEO der Bank - persönlich davon profitiert hat, in dem er die Altlasten der CS nicht beseitigt hat, lässt sich an den ausgezahlten Millionen an Bonuszahlungen relativ leicht erheben. Ein Verwaltungsrat, der seit 2011 als Präsident dieses Gremiums atmet und nach diesen Erkenntnissen noch auszusprechen wagt, dass er Teil der Lösung und nicht des Problems sei, der hat definitiv die Bodenhaftung und ein vernünftiges Mass an Selbstkritik verloren.


  • Seiler Daniel, 8852 Altendorf 09.02.2016 14:03
  • AHV sichern, CVP-Initiative ablehnen

    Mir ist unverständlich, weshalb in der Berichterstattung zur Initiative gegen die Heiratsstrafe kaum auf die Sozialwerke eingegangen wird. Die Auswirkungen sind enorm: der Bund schätzt die jährlichen Mehrausgaben bei der AHV nämlich auf 2 Milliarden Franken, sollte die Plafonierung der Ehepaarrente aufgehoben werden. Zusammen mit der AHV-Reform aus dem Hause Berset kommen Zusatzlasten auf uns, dass mir ganz Sturm im Kopf wird. Wer soll das finanzieren und wie? Das geht wohl nur über zusätzliche Lohnprozente und die Mehrwertsteuer – und damit trifft es die am schlimmsten, die ohnehin schon knapp bei Kasse sind. So christlich ist die CVP!


  • Max Baumann, 8408 Winterthur 09.02.2016 13:50
  • Hüter der nationalen Identität

    Leserbrief zum Artikel "Hüter der nationalen Identität" (Landbote vom 9. Februar 2016) Im Beitrag "Hüter der nationalen Identität" zur Neuen Helvetischen Gesellschaft (NHG) führt der Autor richtigerweise an, dass die Durchsetzungsinitiative auf der Traktandenliste der NHG weit oben stehe. Ein nicht ganz unbedeutendes Detail wird dabei allerdings nicht erwähnt, nämlich dass sich die Neue Helvetische Gesellschaft als patriotische staatsbürgerliche Vereinigung dezidiert gegen die Durchsetzungsinitiative ausgesprochen hat und zu deren Ablehnung aufruft, weil diese unter anderem "rechtsstaatliche Grundsätze ausser Kraft setzt" und "Regeln unserer Demokratie aushebelt", wie es in einer entsprechenden Pressemitteilung der NHG heisst. Nachdem die Position der NHG in dieser wichtigen Frage aus dem Artikel nicht hervorgeht, scheint diese Ergänzung doch sinnvoll. Freundliche Grüsse, Max Baumann (Vorstandsmitglied der NHG Winterthur)


  • Sebastian Reiterer, Rheinau 08.02.2016 21:54
  • Das Lied von der Glocke (Friedrich Schiller)

    Wir sind da zu leben, schnell, gut, kurz oder lang. Doch Bomben lassen die Erde beben und wie schreibt Schiller: gefährlich ist den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch das schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn. Oder gibt es eine Allmacht, an die geglaubt werden kann? Die gibt es, die Hoffnung heisst, nach dem Tod. Da, wo es keine Macht mehr gibt, den Körper des Menschen zu zerstören, zu töten oder verhungern zu lassen. Wie unterentwickelt bleiben wir Menschen in unserer Art. Wir bringen es nicht fertig, jemanden auszuschalten, der Millionen Menschen in die Flucht treibt. Vor 70 Jahren schon schafften wir es nicht, den Grausamkeiten unserer Mitmenschen entgegen zu wirken. O gäbe es diesen einen sanften Flügelschlag, der die Welle des Jammertals teilt und alle Flüchtlinge in das gelobte Land der Menschlichkeit einziehen könnte.


  • Ulrich Steiger, 8200 Schaffhausen 08.02.2016 16:04
  • ASTRA sieht keine Dringlichkeit für Sanierung mehr

    Nach einer Schlussfolgerung, dessen Bericht am 11.11.2015 erschien und leider neu auf dem Internet nicht mehr einsehbar, schreibt das ASTRA: „Die im Jahr 2010 als baulich schwächstes Glied identifizierte Zwischendecke kann aufgrund der Erkenntnisse der letzten fünf Jahre und der bereits initiierten Massnahmen ohne grössere Überbrückungsmassnahmen belassen werden." In der Schlussfolgerung heisst es dann weiter: „ Es wird davon ausgegangen, dass keine umfassenden Instandhaltungsmassnahmen der Zwischendecke, die eine Vollsperrung des Tunnels erfordern, bis 2035 notwendig werden." Eine Rückweisung dieser Milliardenvorlage erscheint daher vorteilhaft, damit stehen alle Wege der Verbesserung offen. Frau Leuthard kritisiert ihre Untertanen möchten alle Bauexperten sein-diese Auszeichnung wird sie sich bestimmt nicht anmassen, da sie auf den Bericht des ASTRA nicht reagiert.


  • Alois und Marlis Gisler, 8400 Winterthur 08.02.2016 12:18
  • Eigenartiges Verständnis von Solidarität

    Antwort auf den Leserbrief von Herrn Franco Albanese zur zweiten Gotthardröhre im Landboten vom 5. Februar 2016 Eigenartiges Verständnis von Solidarität Als gebürtige, im Kanton Uri aufgewachsene und mit diesem Kanton immer noch eng verbundene Einwohner der Stadt Winterthur haben wir uns gewundert über den Leserbrief von Herrn Franco Albanese im Landboten vom 5. Februar 2016. Darin schreibt er, dass er aus Solidarität mit den Kantonen Tessin, Uri und Graubünden ein Ja zum Bau der zweiten Röhre in die Urne legen werde. Herr Albanese nimmt für sich in Anspruch, zu wissen, was gut sei für den Kanton Uri. Er stellt sich indirekt gar als Sprecher des Kantons Uri dar, indem er die Wähler aufruft, aus Solidarität mit dem Kanton Uri Ja zu stimmen. Damit suggeriert er, dass der weitaus grösste Teil der Urner die zweite Röhre will. Tatsache ist jedoch, dass davon keine Rede sein kann. Nach unserer Beurteilung wird am 28. Februar im Kanton Uri ein Nein herauskommen. Auch in der Vergangenheit haben die Urner- und die Tessiner Bevölkerung wiederholt Nein gesagt zu einer 2. Röhre. Wie die Bevölkerung in den betroffenen Kantonen denkt und fühlt, scheint Herrn Albanese jedoch nicht zu kümmern. Das ist schon ein sehr eigenartiges Verständnis von Solidarität. Wir als gebürtige Urner werden jedenfalls am 28. Februar aus Liebe zu diesem Kanton, wo wir aufgewachsen und immer noch oft anzutreffen sind, ein Nein in die Urne legen. Alois Gisler, Mitglied des Urner-Botschafternetzes und Marlis Gisler-Püntener


  • Ursula Roder, 8546 Menzengrüt 08.02.2016 10:42
  • Liebe Frau Dalzotto

    vielleicht sollten Sie die Initiative erst mal richtig lesen bevor Sie sich so dafür ins Zeug legen, sie zu verteidigen. Leider stimmen die von Ihnen kritisierten Geschichten genau so. Und darum wollen wir diesen Kabis nicht! Wir leben nämlich lieber in einem Staat, in dem die Menschenrechte gelten und Richter über Schicksale entscheiden, statt Leuten, die nicht mal genau wissen, was sie selbst propagieren. Übrigens – wenn ich Ihren Nachnamen lese, kommt mir der Verdacht, dass Sie vielleicht gar selbst mal von Ihrer Härte hätten betroffen sein können…


  • Henriette Lottenbach , 8404 Winterthur 07.02.2016 21:24
  • Es werden nicht mehr Lastwagen durch den Tunnel fahren Landbote vom 6. Februar

    Wirklich nicht? Auch nicht wenn beide Spuren in beiden Röhren geöffnet werden? Ich stimme nein gegen diese unsinnige Investition in eine zweite Röhre - und fühle mich trotzdem solidarisch mit der Tessiner Bevölkerung. Nicht mit dem Teil, der eine zweite Röhre fordert (aus welchen Gründen auch immer!). Sondern mit dem Teil, der sich für eine vernünftige Verkehrspolitik einsetzt und den Alpenschutz ernst nimmt. Dazu gehört ja offenbar inzwischen auch Dimitri...Liebe Befürworter, wollt ihr nicht auch die Spur wechseln und nein stimmen? Man kann ja auch etwas dazu lernen, wenn man noch nicht 80 ist.


  • Sibylle Vogelsang, 8408Winterthur 07.02.2016 19:26
  • Hilfe (von) Migranten

    Hilfe von Migranten! Seit einigen Jahren unterrichte ich Deutsch und Integration für Fremdsprachige, für vermehrt Asylbewerber.Neben Sprechen, Lesen und Schreiben, lernen sie die schwierige deutsche Grammatik. Vom Verbe „helfen“ kamen wir die „Hilfe im Alltag“ zu sprechen. Wir diskutierten, wem sie als AusländerInnen helfen. Jemand sagte: „Wir helfen Bekannten, wenn diese finanzielle Probleme haben.“ Das erstaunte mich sehr, denn wie kann man mit dem Existenzminimum andern was geben? Und ein Zweiter ergänzte: „Ich lasse alte Leute an der Kasse immer nach vorne.“ Verdutzt stellte ich fest, dass ich zwar Leute, mit wenig Einkäufen vorlasse. Auf die Idee gekommen, älteren Menschen immer den Vortritt zu lassen, bin ich ehrlich gesagt noch nie gekommen. Ich bin betroffen. Menschen, die als Flüchtlinge, meist einseitig, von unserer Hilfe abhängig sind, bemühen sich, wo immer sie können, selbst Hilfe anzubieten! Als Kursleiterin erlebe ich das täglich. Es wäre unmöglich, dass ich mehrere Taschen alleine in das Schulzimmer trage. Nein, die männlichen Teilnehmer eilen herbei und helfen beim Tragen oder Türe aufhalten. Rundum stehen Berufsschüler, und keiner von ihnen kommt auf die Idee, das Gleiche zu tun. Meine Erlebnisse stimmen nicht mit dem Vorurteil der gefährlichen Asylanten überein. Eine eigene Meinung kann man sich nur im direkten Kontakt machen. Respekt und gegenseitige Hilfe sind in jeder Religion Grundgedanken. Die Verantwortung, danach zu handeln, liegt beim jedem von uns. Sicher, gibt es auch Ausnahmen, ebenso wie unter uns SchweizerInnen. Als Mutter stelle ich, mit Bestürzung fest, wie Eltern ihren Kinder nicht mehr beibringen zur Begrüssung die Hand zu geben oder im Bus für ältere Menschen aufzustehen. Integration kann nicht allein in Schulräumen unterrichtet werden. Ebenso viel lernen sie, im Alltag, durch Vorbilder. Ich wünschte mir, dass wir Schweizer vorleben, was Hilfe und Respekt bedeuten. Und sei es nur, dass wir freiwillig, das unbeliebte Schriftdeutsch, sprechen. Vielleicht bräuchten Ausländer dann keine solchen Sätze mehr zu lernen: „Können Sie bitte Hochdeutsch sprechen?“ Es braucht uns, damit auch diese Menschen kleine Erfolgserlebnisse haben. Sie haben es verdient! Kursleiterin ECAP


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 07.02.2016 11:35
  • Ein Abstimmungsmärchen….

    Die Durchsetzungsinitiative, die Initiative der Heiratsstrafe und die Vorlage für eine zweite Gotthardröhre sitzen zusammen am Tisch und diskutieren über die bevorstehenden Abstimmungen. Die Durchsetzungsinitiative prahlt: Bei mir gibt es nur schwarze oder weisse Schafe und schwarze Schafe werden konsequent ausgeschafft. Die Heiratsstrafe nimmt den Ball auf und wirft in die Runde, ich habe ebenfalls das Schaf als Basis genommen und mich als Wolf im Schafspelz verkleidet, so kann ich die konservative Ehedefinition meiner Initianten durch die Hintertür in die Verfassung schreiben. Genug von Schafen und Wölfen - schreit die Gotthardvorlage in die Runde - ich werde historisches vollbringen und eine nachhaltige Nord-Süd Verbindung schaffen. Was ist daran historisch, fragt die Durchsetzungsinitiative. Du bist vielleicht nicht das fünfte Rad am Wagen, aber doch schon die fünfte Röhre durch den Gotthard. Ja, aber warum reden denn alle von einem abgeschnittenen Kanton Tessin, fragt die Heiratsstrafe dazwischen. Seht ihr meine Freunde – meint die Gotthardvorlage – dies ist eben zugespitzte Dramatik. Aber im Grunde haben wir doch alle drei, die wir hier sitzen eines gemeinsam - fährt die Gotthardvorlage fort - die Schweiz braucht uns im Grunde gar nicht und trotzdem haben wir alle drei gute Chancen zu gewinnen. Irgendwie traurig oder?


  • Peter Müller, 8400 Winterthur 08.02.2016 15:15
  • Was gilt bei der Durchsetzungsinitiative?

    Ende Februar befindet das Schweizervolk über eine Initiative, bei welcher selbst die Vertreter der Initianten-Partei sich nicht einig sind, über was eigentlich abgestimmt wird. Es scheint ganz so, als dass die Durchsetzungsinitiative eine Trotzreaktion der SVP ist, welche – und das habe Trotzreaktionen halt so an sich – überhastet und nicht zu Ende gedacht formuliert wurde. Wie anders ist es dann zu erklären, dass das Parlament einen Passus des Initativtextes für ungültig erklären musste und dass sich die Parteirepräsentanten über die dereinstige Umsetzung nicht im Klaren sind und sich gegenseitig widersprechen? NR Brand fährt in einem Interview im Landboten die harte Linie, ohne Wenn und Aber. Allerdings relativiert er seine Aussagen in demselben Interview, indem er von Verhältnismässigkeit und Einzelfallanalyse spricht. Derselbe Herr Brand betont auch klar, dass der Initiativtext unverändert auf das Jugendstrafrecht anzuwenden sei. Demgegenüber meint NR Rutz, dass das Jugendstrafrecht nach einer Annahme der Initiative noch angepasst werden müsste, da die Bestimmungen der Initiative auf kriminelle Jugendliche natürlich nicht so, direkt angewandt werden sollen. Je länger die Diskussion dauert und je vertiefter der Initiativtext und allfällige Auswirkungen bei der Umsetzung betrachtet werden, umso mehr stellt sich heraus, dass wir über eine unfertige und schlechte Vorlage befinden sollen. Es ist nicht Aufgabe des Souveräns die Aufgaben zu erledigen, welche durch die Initianten nicht oder nur sehr schludrig gemacht wurden.


  • Anne-Sophie Tramer, 8400 Winterthur 08.02.2016 15:14
  • Auf Hunger spekuliert man nicht!

    Ich stimme für die „Spekulationsstopp-Initiative“. Denn ich will Spekulanten keinen Einfluss auf Lebensmittelpreise gewähren. Ich glaube nicht, dass diese ein Interesse an fairen Lebensmittelpreisen haben. Die Erfahrungen, die wir mit Spekulanten in der Wirtschafts- und Finanzkrise seit 2007 machen, sprechen dagegen. Wissenschaftliche Studien, die zurzeit häufig zitiert werden, sind mit Vorsicht zu geniessen. Wer hat sie in wessen Auftrag verfasst und wie ist die genaue Forschungsanlage? Ich vertraue der UNO und der Weltbank, wenn sie sagen: Spekulation mit Nahrungsmitteln führt zu Preisschwankungen und damit zu Hunger. Wir sollten uns klar machen, dass unzählige Menschen auf dieser Welt 60 bis 70% ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben müssen. Wir können uns kaum vorstellen, was für sie kleinste Preisschwankungen bedeuten. Niemand sollte das Recht haben, auf die Nahrungsmittelknappheit anderer Menschen zu spekulieren.


  • Markus Frei, 6300 Zug 08.02.2016 11:19
  • CVP Initiative ist Etikettenschwindel

    Es ist interessant, dass die CVP ihre Initiative konsequent als „Ja zur Abschaffung der Heiratsstrafe“ bezeichnet. Eine Abschaffung einer Heiratsstrafe, die nur rund 80,000 bereits gut situierte Ehepaare noch reicher werden lässt, klingt vordergründig gut, aber die Vorlage verlangt bei genauerem Hinsehen vielmehr. Die Initianten sollten dazu stehen, dass der Titel ihres Begehrens „Für Ehe und Familie - gegen die Heiratsstrafe“ lautet. Was die Christdemokraten somit betreiben, bezeichnet man im Volksmund auch gerne als Etikettenschwindel. Sie gaukeln vor, die unbeliebte Heiratsstrafe abzuschaffen. Durch die Hintertür definiert die Initiative die Ehe zugleich als Lebensgemeinschaft von Mann und Frau, ein traditionelles Weltbild aus vergangener Zeit. Dadurch würden alle angelaufenen politischen Prozesse zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare torpediert. Indem die Ehe zudem als Wirtschaftsgemeinschaft bezeichnet wird, verunmöglicht die CVP zugleich die einzig faire Individualbesteuerung. Und beschert dem Bund jährliche Mehrausgaben von 2 Mia Franken, sollte die Plafonierung der AHV Rente aufgehoben werden.


  • Fritz Schuppisser, 8400 Winterthur 08.02.2016 11:19
  • Nein zur zweiten Röhre

    Rund 80% des Gotthardverkehrs ist Ferien- und Freizeitverkehr. Ich gehöre da auch dazu. 1992 haben wir der Neat als Schweizer Beitrag für eine umweltfreundliche Bewältigung des wachsenden Nord-Süd-Verkehrs mit 63.6 % Ja zugestimmt. Diesen Sommer wird die Neat eingeweiht. Meine Ansicht ist klar. Nutzen wir zuerst unsere 10 Milliarden Investition und schauen wie’s passt.


  • Rolf Klauser, 8400 Winterthur 05.02.2016 09:43
  • Lauders schwarz-weisses Gurlitt-Bild

    Der gut recherchierte Artikel (Landbote 4. Feb. 2016) zur Lauders Polemik gegen die Gurlitt-Sammlung unterschlägt seltsamerweise das eigentliche Motiv des brillanten Redners. Die Polemik war nicht ein schwarz-weiss malen der Fakten, sondern verfolgte ein einziges Ziel: Geld. Und davon kann man ja nie genug haben, sagt sich der Milliardär, Sohn von Esthée Lauder, Präsident des New Yorker Museum of Modern Art und des Jüdischen Weltkongresses. Ganz ungeniert sagte er wörtlich: „Ich rate die ganze Sammlung zu verkaufen und die Einnahmen der deutschen jüdischen Gemeinschaft und Israel zu geben.“ Hätte ich diesen Druckversuch Lauders aufs Kunstmuseum Bern ebenfalls beklatschen müssen wie das artige Publikum? Rolf Klauser, Winterthur


  • Michael Höchli, 8197 Rafz ZH 05.02.2016 06:48
  • „Syngenta geht für 43 Mrd USD in chinesische Hände“, Landbote-Artikel vom 3. Februar 2016

    Unsere Naivität ist beinahe grenzenlos! Wenn ein China(be)kenner wie Joachim Rudolf in einem Zeitungsinterview allen Ernstes behauptet „die Chinesen sind darauf bedacht, niemandem wehzutun“ dann müsste jedem Demokraten geradewegs das Blut in den Adern gefrieren. Ebenso kläglich wirkt zudem unsere nur noch reagierende Bundesberner Politik, welche den Deal beinahe applaudierend und widerstandslos abgesegnet hat. Das war jüngst im Fall Alstom nicht anders. Dass Chinas (Staats)unternehmen nach den Kronjuwelen unserer westlichen Unternehmenslandschaft greifen, traditionelle Firmenstrukturen in asiatische Ordnungen zu integrieren versuchen, hat seinen effektiven Ursprung in unserer unsäglichen Globalisierungswut. Der Konsum und Import billigst hergestellter Güter aus dem Reich der Mitte hat letzterem zu unermesslichen Währungsreserven verholfen. Da kommt einem unvermeidlich das Zitat Lenins in den Sinn: "Die Kapitalisten werden uns noch den Strick verkaufen, mit dem wir sie aufknüpfen!“ Nun, die Volksrepublik China ist derzeit unbestritten noch meilenweit von einem Rechtsstaat westlichen Zuschnitts entfernt. Es besteht nur eine legale, von der Zentralregierung in Bejing gelenkte Gewerkschaft, Arbeitnehmerrechte werden systematisch missachtet, Streikende werden Opfer von Repressalien und gewaltsamen Übergriffen von Arbeitgebern und Behörden, eine Vielzahl von Billigprodukten wird unter katastrophalsten Bedingungen in chinesischen Arbeitslagern hergestellt, kritische Bürger, die sich öffentlich gegen giftige Lebensmittel, Kindesentführungen oder Behördewillkür auflehnen, werden an den staatlich kontrollierten Medienpranger gestellt. Besonders frappant, dass sogar die Verursacher des jüngsten Börsencrashs unter agitatorischen Kräften ermittelt worden sind. Unter welchem Licht erscheint also eine befristete Arbeitsplatzgarantie für Syngenta? Dabei werden notabene Plätze und nicht Jobs garantiert! Letztere könnten jederzeit durch importierte, systemtreue Tieflohnarbeiter ersetzt werden. Wer dies partout nicht wahrhaben will, soll mal einen Blick auf die zahlreichen China-Engagements auf dem afrikanischen Kontinent werfen.


  • Emma Müller - Sonderegger, 8400 Winterthur 04.02.2016 22:08
  • ZWEIFEL AN KESB BLEIBT

    Die Leserbriefe vom 4. Februar haben mir ganz aus dem Herzen gesprochen. Auch mir als Grossmutter ging es so, will man mit der zuständigen Person sprechen wird man kurz und bündig abserviert. Es heisst doch so schön, es geht doch um des Kindeswohl !!! ( Aber nicht bei der KESB )


  • Peter Müller, 8400 Winterthur 08.02.2016 11:15
  • Der kleine Diktator

    Die SVP-Genossen und dabei allen voran ihr Vordenker aus Herrliberg sorgen sich um unsere schweizerische Demokratie und um unser Selbstbestimmungsrecht. Sie fürchten sich vor einer Diktatur der sogenannten "classe politique". Ich, auch Schweizer Bürger, fühle mich aber vielmehr bedroht durch mein eigenständiges Denken, welches sich von demjenigen der SVP-Wähler stark unterscheidet. Mein Selbstbestimmungsrecht wird mir nicht zugestanden, Andersdenkende werden durch SVP-Strategen verhöhnt und der Lächerlichkeit preisgegeben. Ähnliche Situationen waren vor rund 80 Jahren in unserem nördlichen Nachbarland zu beobachten. Solches Gebaren verbinde ich sehr stark mit dem Begriff "Diktatur". Eines der aktuellen diktatorischen Beispiele aus der rechten Politecke ist die "Durchsetzungsinitiative". Noch bevor das Parlament über den vom Bundesrat vorgelegten Gesetzestext zur Umsetzung der Ausschaffungsinitiative beraten konnte, wurde durch die SVP eine neue Initiative lanciert und eingereicht. Mit diesem neuen Vorstoss werden unsere demokratischen Spielregeln überbeansprucht. Mit dem neuen Initiativtext soll unsere Bundesverfassung – ein Werk welches die grundsätzlichen Bestimmungen unseres Staates abbilden soll – mit Detailbestimmungen zu einem einzigen Lebensbereich überlastet werden. Was hat eine unendliche Aufzählung von Straftaten in einer Verfassung zu suchen? – Nichts! Solche Bestimmungen sind auf Gesetzesebene zu regeln, so wie es das Parlament nun mit den Regelungen über die Ausschaffung von kriminellen Ausländern getan hat. Weshalb haben die Parteioberen der SVP denn nicht das Referendum gegen dieses neue, verschärfte Gesetz ergriffen? Im Wortlaut der "Durchsetzungsinitiative" steht, dass "Das Gericht oder die Staatsanwaltschaft" strafbare Ausländer und Ausländerinnen des Landes verweisen. Was um Gottes Willen hat den die Staatsanwaltschaft damit zu tun? Sollen damit richterliche Entscheidungen verhindert werden, sollen nicht rechtskräftig verurteilte Personen des Landes verwiesen werden. Will die SVP in diktatorischer Art und Weise über eine Hintertür unser Justizsystem umkrempeln? In den Argumenten des Initiativkomitees steht geschrieben, dass dieser Vorstoss eine "konsequente Lösung mit Augenmass" darstellen soll. Allerdings ist damit das Augenmass der Diktatur – oder der Diktatoren? – gemeint, welche eine richterliche Beurteilung der Umstände einer Tat ausschliesst, indem eine Härtefallregelung ignoriert wird. Die Initianten geben dann unser Justizsystem ein weiteres Mal der Lächerlichkeit preis, indem sie mit zwei abwegig konstruierten Beispielen unsere Gerichtsbarkeit verhöhnen. Wollen wir wirklich solch menschenverachtendes Verhalten unterstützen? Wollen wir das Gedankengut eines Sozialversicherungsbetrügers (Fehr) oder eines Wahlbetrügers (Blocher) als unser eigen nennen? – Ich auf alle Fälle nicht, und aus diesem Grunde hoffe ich, dass die "Durchsetzungsinitiative" Schiffbruch erleidet.


  • peter wettstein, 8404 winterthur 04.02.2016 14:25
  • Umgang mit Sterbehilfe in Heimen. vom 3.2.2016

    Ein ernstes thema, das hier nur am rande angesprochen wird. Weil wir immer älter werden uns in zukunft bestimmt noch mehr beschäftigen wird. Dazu ein paaar zitate aus der statistik des bundes vom april 2015: Epidemiologie von Suiziden, Suizidversuchen und assistierten Suiziden in der Schweiz . Jeden tag 3 suizide, total pro jahr über 1000, 1.60% aller todesfälle. „ Suizide sind bei Männern häufiger als bei Frauen: So beträgt die gemittelte Suizidrate für die Jahre 2007 bis 2012 bei den Männern 18.5/100000 und bei den Frauen 7.1/100000. Dabei überwiegt der Suizid von Männern gegenüber dem Suizid von Frauen um den Faktor 2.6 (also ein Verhältnis von knapp 3:1). Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist das Geschlechterverhältnis mit einem Faktor 6.5 und bei den über 75-Jährigen mit einem Faktor 5 noch stärker ausgeprägt. Deutliche Geschlechtsunterschiede finden sich auch bei den Suizidmethoden (vgl. unten). Die altersspezifischen Raten und Zahlen weisen bei Männern und Frauen unterschiedliche Verläufe auf (vgl. Abbildung 1). Auffällig ist, dass die Raten bei den Männern sowohl in den jüngeren Altersgruppen (15-24 Jahre) wie auch bei den über 75-Jährigen steil ansteigen. Generell haben die Suizidraten bei älteren Menschen in den letzten 15 Jahren zugenommen. Mit der demografischen Alterung der Gesellschaft werden in den nächsten Jahrzehnten bei den Suiziden der über 65-Jährigen auch die absoluten Zahlen deutlich ansteigen.“ Die aussage zu menschenwürde, schuldgefühlen von heimbewohnern und ähnlichem dürften unter dem aspekt der angewandten suizidmethoden etwas relativiert betrachtet werden. Nicht jede methode bei einem suizid hat noch mit würde zu tun. Dies mal endlich öffentlich sachbezogen zu diskutiern ist ein dringendes thema. Auch unter dem aspekt, dass dabei auch hilfe angeboten werden könnte. Auch der satz „Rund 60 Prozent der Heimbewohner leiden an Demenz und dürfen deshalb keinen begleiteten Freitod machen. Dieser wird nur Menschen bewilligt, die auch urteilsfähig sind.“ macht mich nicht gerade glücklich. Die vorstellung, dass ich unter diesen voraussetzungen noch jahre als willenloses und pflegebedürtiges individium, ohne bezug zu meiner umgebung, als rentierende kostenstelle in einem heim verbringen könnte, gibt mir sehr zu denken. Und nicht mal ein vorgängiges „delegieren“ an meine angehörigen ist möglich. Einziger trost dabei: mich störrt das vermutlich kaum mehr. Bleibt zu hoffen, dass diese diskussion öffentlich und mit realem bezug endlich geführt wird. (deutschland steht da als denkbar schlechtes beispiel). Denn sicher ist eines: endlich sind wir alle. Peter wettstein


  • Sebastian Reiterer, Rheinau 03.02.2016 17:18
  • Leerläufe oder Lernläufe (über die Abstimmungen vom 28. Februar)

    Man sollte sich schon gut überlegen, was Mann und Frau sich wünschen, bzw. was sie wollen bei einer Abstimmung, besser gesagt, was will der Bundesrat überhaupt mit diesen neuen Vorlagen. Wieder einmal wird das Geld aus dem Fenster geworfen. Für Ehe und Familie und gegen die Heiratsstrafe. So soll doch jeder einzeln besteuert werden, das wäre gerecht. Dann die Durchsetzungsinitiative. Wir haben schon das Gesetz zur Ausschaffung Krimineller, die vom Gericht rechtens beurteilt werden oder an der Verhältnismäßigkeit angepasst werden. Die Spekulation mit Nahrungsmittel, also keine Zwischenkäufer, die auf Preisspekulationen ausgehen und somit den Bauer zB. in Kolumbien schaden und schwer täuschen bzw. die Kunden, die Käufer in unseren Läden mit noch höheren Preisen. Da braucht es keine Abstimmung, der Bundesrat hat dafür die Macht, die Pflicht und das Recht, die Nahrungsmittelkette ohne Spekulationen korrekt zu kontrollieren. Was der Gotthardstrassentunnel angeht, ist es ok, eine zweite Röhre mit einer Fahrspur, wenn die Lastwagen verladen werden zur Sicherheit für alle. Letztendlich geht es bei dieser Abstimmung immer um Parteiengezänke und nicht um das Wesentliche. Darum mehr Klarheit von oben, vom Bundesrat, und weniger Initiativen und somit weniger Gemetzel in der Arena. Das Volk wünscht keine Verzerrung, wenn es um die Sicherheit und Gerechtigkeit geht.


  • Felix Frey, 8548 Ellikon an der Thur 03.02.2016 10:33
  • Apropos Durchsetzungsinitiative

    Apropos Durchsetzungsinitiative Liefert die Annahme der Durchsetzungsinitiative einen Beitrag zur Lösung des Migrationsproblems oder dient sie als Ventil für die Einstellung “Kriminelle Ausländer raus“? Der Zeitung entnehme ich, dass etwa 2.3% der Ausländer kriminell sind. Dazu ein paar weitere Gedanken: In unserer Bundesverfassung steht nicht “Alle Schweizer sind vor dem Gesetz gleich“, sondern “Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“. Ferner steht: “Jede Person hat Anspruch darauf, von staatlichen Organen ohne Willkür und nach Treu und Glauben behandelt zu werden“. Nun will die Durchsetzungsinitiative diese fundamentalen Prinzipien des Rechtsstaates relativieren. Da stellt sich die Frage, welches das kleinere Übel ist: Der Aufwand von einem Gerichtsverfahren bei Bagatelldelikten oder der Abbau von unseren verfassungsmässigen Rechtsprinzipien. Was die Durchsetzungsinitiative besonders verwerflich macht ist, dass die Initianten auch vor Lügen nicht zurückschrecken. So wird etwa behauptet “Bundesrat und Parlament haben sich geweigert, den Volkswillen umzusetzen, nach 5 Jahren ist immer noch kein Gesetz in Kraft“. Tatsache ist, dass die Gesetzesänderung (aufgrund der Ausschaffungsinitiative) am 20.März 2015 verabschiedet worden ist, jedoch durch die Durchsetzungsinitiative blockiert wurde. Wem verdanken wir das ganze Durchsetzungstheater? Natürlich unserem famosen Volkstribun Blocher mit seinem verbalen Amoklauf gegen die “Class politique“, sprich Bundesrat, Parlament, Justiz und alle Parteien ausser der SVP. Persönlich muss ich zugeben, dass es nicht immer leicht ist, sich von Blochers Rhetorik nicht einseifen zu lassen.


  • Dani Altenbach, Winterthur 02.02.2016 00:14
  • Wieso Bewegung in der Ladenlandschaft?

    Im Landboten vom letzten Mi., den 27.1. hat Frau Fonti einen anschaulichen Bericht über den Wandel der Ladenlandschaft in der Winterthurer Altstadt publiziert. Verrückt, wie viele der letzten Lebensmittelläden, Cafés und kleinen, qualitätsorientierten Unternehmen schliessen. Interessant ist der gemeinsame Nenner aller Ladenschliessungen: Die Mieten werden zu teuer! Ich möchte der Redaktion einen Tipp für eine brandheisse Recherche geben, falls wieder einmal Budget für eine Lokalreportage zur Verfügung steht: Wieso steigen in der Altstadt die Mieten, wo sie doch eigentlich in einer Periode mit rekordtiefen Zinsen sinken müssten? Was tun die Eigentümer und Verwaltungen mit den doppelt gestiegenen Gewinnen, werden sie ins Stadtbild und in die kulturelle Vielfalt von Winterthur reinvestiert? Oder versanden sie einfach als Rente für den Lebensunterhalt der Eigentümer oder Aktionäre und Stiftungsräte? Wer sind sie überhaupt, die Besitzer der Altstadt-Liegenschaften? Das könnte ein sehr interessantes „Sittengemälde“ der neuen Winterthurer Pfründen-Wirtschaft werden, deren kulturelle Leistung in der Ansiedelung von noch mehr internationalen Fast-Food- und Mode-/Accessoires-Ketten besteht.


  • Hansruedi Metzger, 8472 Seuzach 01.02.2016 17:25
  • Das Sommertheater gehört zu den Verlieren bei den Subventionsnehmern

    Das Sommertheater Winterthur hat eine traditionsreiche Geschichte und ist in der Tat eine der originellsten Bühnen der Schweiz. Bei einem grossen Teil der Winterthurer Bevölkerung ist die Institution nach wie vor tief verankert. Markus Breitner, der das Theater von 1935 bis 1981 leitete, aber auch dem jetzigen Direktor Hans Heinrich Rüegg ist es zu verdanken, dass das Sommertheater nach einer anfänglichen bescheidenen Defizitgarantie in der Höhe von 4‘000 Franken im Jahre 1952, inzwischen Subventionen von rund einer Viertelmillion pro Saison erhalten hat. Mit dem Erfolg ist aber auch der Hochmut gekommen. Das Geviert im den Strauss ist inzwischen an Vorstellungstagen zu einem Reservat geworden. Der Direktor, meist in Begleitung einer Art „Bodyguard“, kontrolliert das Areal strengstens. Personen, die sich zu nahe an den Betonmauern um Bühne und Publikumsbereich aufhalten und sich unterhalten oder im Gartenrestaurant noch das Glas austrinken möchten, werden von ihm in wirschem Ton und mit unfreundlichen Worten weggejagt. Sogar solche, die seit über 30 Jahren treue Abonnenten sind (inzwischen waren) und seit der Gründung die „Freunde des Sommertheaters“ unterstützen. Vielleicht holt die Subventionskürzung den „kleinen König“ vom Sommertheater wieder auf den Boden der Realität zurück und er besinnt sich, dass sich seine Institution im öffentlichen Raum befindet, zu dem jedermann, ob Theaterbesucher oder nicht, mit der nötigen Rücksicht Zugang hat. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, könnte der Subventionsabbau auch Gutes bewirken, indem sich die Direktion gegenüber Passanten, die auch Theaterbesuch sind oder sein könnten, etwas respektvoller verhält.


  • Heinz Abler, 8400 Winterthur 01.02.2016 16:43
  • Zur Durchsetzungsinitiative: Nahe an Europa

    Jene Hälfte der Bewohner dieses Landes, die im Besitz eines Passes und Stimmrechtsausweises sind, jedoch für gewöhnlich wenig Lust verspürt, von ihren Bürgerrechten Gebrauch zu machen, sollten dies für einmal ändern. Es geht darum, ob man per Volksentscheid aus der Gemeinschaft zivilisierter Völker hinaus taumeln und also mühsam genug erworbene und verfasste Rechtsstandards, gewissermassen auch Bestandteile des Lebensstandards, über Bord werfen will. Es ist schon bitter genug, beobachten zu müssen, wie das umliegende Europa geschichtsvergessen in eine gefühlte aber keinesfalls zu verklärende Vergangenheit ver-rückt wird. Sollte man am diesjährigen Schalttag mit der Erkenntnis erwachen, dass dieser sogenannt direkt demokratisch verfasste Staat über Nacht in den Modus voraufklärerischer Willkür umgeschaltet wurde, wäre das nicht das Ende eines Albtraums sondern dessen Fortsetzung. Es mag eine scheussliche Ironie sein, aber so nahe waren wir Europa noch selten.


  • Walter Schmid, 8405 Winterthur 31.01.2016 16:21
  • Winterthur und seine Kunstmäzene

    Winterthurs Kunstmuseen schreiben hohe Defizite, aber alle Versuche einer Zusammenführung mit höheren Besucherzahlen scheitern. Nach der Ausstellung mit den Meisterwerken der Sammlung Blocher muss das Museumskonzept der Stadt Winterthur nochmals deutlich hinterfragt werden. Wer visionär denkt, sieht Möglichkeiten. Winterthur hatte schon immer eine Nähe zu grossartigen Kunstsammlern, zu Persönlichkeiten, die nicht nur das richtige Gespür für qualitativ hochstehende Malerei hatten, sondern auch das nötige Kapital. Oskar Reinhart, Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler, der Sammler Jakob Briner und der am Zürichsee lebende Sammler und Stifter Emil S. Kern. Und heute? Fragen wir doch die Herren Stefanini und Blocher, ob sie Teile ihrer Sammlungen nicht in Winterthur platzieren möchten. Im Raum Reinhartmuseum, Kunstmuseum, Stadthaus, Altstadtschulhaus hat es Platz für eine einzigartige Museumslandschaft, die jedoch baulich und thematisch neu gestaltet werden müsste. Mit einer tiefergelegten Museumsstrasse könnte ein Zentrum entstehen, das bahnhofsnah nicht nur Schweizer Kunst des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts vom Feinsten präsentieren könnte. Und die Kosten? Bei visionärer Planung und wertschätzendem Umgang mit möglichen Stiftern könnte die Finanzierung privat erfolgen. Übrigens: für einen Museumserfolg braucht es keine grossen Wechselausstellungen, sondern vielmehr eine Abkehr introvertierter Bild-um-Bild-Betrachtung. Wie tiefgründig, vielseitig und beeindruckend eine Bildaussage dargestellt werden kann, zeigt das Bild „Kreidefelsen auf Rügen“! Leider nicht in Winterthur, sondern im Besucherzentrum der Kreidefelsen auf Rügen.


  • Thomas Juzi, Klosterstrasse 79 31.01.2016 15:52
  • Ja zur Überdachung des Eisfeldes

    Als Bürger der sechstgrössten Stadt der Schweiz erachte ich es als wichtig und unumgänglich stetig in den Ausbau und in die Erweiterung von Sport- und Freizeitanlagen zu investieren. Die knappe Anzahl Turnhallen der Schulen, die stets wachsende Einwohnerzahl und die jüngsten sportlichen Erfolge des EHC Winterthur untermauern diese Notwendigkeit. Die Qualität des Eises auf dem Aussenfeld würde besser, die Vermietung der Fläche attraktiver, die Trainings für Clubs effektiver und konstanter. Familien, Schulen und Freizeitsportler/innen hätten keine nassen Kleider und kein unsportliches Schlechtwetterprogramm vor dem Fernseher. Das Aussenfeld könnte in den Sommermonaten sogar als weiterer Turnplatz für Schulen dienen. Neue Sponsoring- und Werbeflächen würden entstehen, vorübergehende Arbeitsplätze geschaffen, langfristig Kosten und Energie gespart. Sogar die Restaurantterrasse wäre bei Regen attraktiver als bisher und könnte als “Aussentribüne“ an Wert gewinnen. Die Überdachung käme allen zugute, kurz- und langfristig. Der Sport ist ein sehr wichtiger Teil des Kulturguts unserer Stadt. Lassen sie uns dieses Kulturgut pflegen und ausbauen; zum Wohle von Winterthur.


  • Dorothea Frey, 8404 Winterthur 31.01.2016 11:46
  • Löcher

    Ich verstehe ja schon: Wenn man mit dem eigenen Auto dem eigenen Ferienhäuschen im Tessin entgegenfährt und durch das enge Gotthardloch sausen muss, ist’s dort drin ungemütlich. Das kleine Ego sagt drum: Ja gern: Her mit dem zweiten Loch, damit ich und meine Liebsten sicherer durch die Röhre kommen! Alles andere blende ich aus, nämlich, dass: • der Alpenschutz, 1994 in unserer Verfassung verankert, buchstäblich durchlöchert wird • das Ganze ein Loch von drei Milliarden in die Staatskasse reisst (! -hä? Wie ist das jetzt mit dem Sparen?) • der Sinn unserer teuren NEAT, die dieses Jahr eröffnet wird, ebenfalls durchlöchert wird. • dass eine Zeitspanne, also ein Loch - nämlich 20 Jahre (!) - besteht, bis der Tunnel betriebsbereit wäre • die Tessiner Bevölkerung die Dreckluft, die der Mehrverkehr in ihren Kanton bringt, einatmen muss Dorothea Frey, Winterthur


  • Lars Moser, 8471 Berg (Dägerlen) 30.01.2016 13:05
  • Ehe =(1+1*0.5)

    Liebe Leserin und lieber Leser Bitte rechnen Sie doch mal die obengenannte Formel aus (Taschi ist erlaubt). Das Ergebnis ist der Teil den ein verheiratetes Paar max. in der AHV erhält, also Maximum 150%, gegenüber dem Konkubinatspaar, welches 200% bekommt. Die Heiratsstrafe gehört nun endlich begraben, auch wenn einige Kreise fadenscheinige Gegenargumente ins Feld führen. Wieder einmal treten Gruppierungen und div. Medien auf den Plan und wollen die Befürworter der Initiative, auf billige Art und Weise, in die homophobe Ecke drängen, da der Begriff Ehe in der Verfassung nicht nach ihrem Gusto definiert wird. Sie vergessen jedoch, dass die Frage der gleichgeschlechtlichen Ehe so oder so vors Volk kommt. Warum also dieses Theater der Gegner, insbesondere der Homo-Lobby und linken Parteien? Es geht Ihnen darum, die Ehe zwischen Mann und Frau nicht mehr als Gemeinschaft, sondern als einzelne Individuen zu sehen. Sie haben Angst eine Ehe könnte plötzlich das ach so verhasste, konservative Verhalten einer Gemeinschaft fördern, was so gar nicht in ihr gewünschtes Gender-Bild passt. Beenden wir also diese, vom Bundesgericht seit 1984 festgestellte, Ungerechtigkeit und stimmen am 28. Februar JA!


  • Stefan Zolliker, 8400 Winterthur 30.01.2016 11:42
  • Spekulation verstärkt den Hunger

    Wer mit Nahrungsmittel oder deren Preise spekuliert, handelt moralisch fragwürdig. Man verdient an steigenden Lebensmittelpreisen, wenn man richtig investiert hat. Und steigende Preisen bedeutet in einem Entwicklungsland mehr Hungernde. Wir als entwickeltes Land sollten diese fragwürdige Handlung unterbinden. Offenbar sind die ausufernden Finanzmärkte vom Geld geblendet und haben dabei ihr Gewissen vergessen. Denn wenn nicht wir, wer soll dann es sich leisten können, Argumenten der Ethik auch Gewicht zu geben? Die Schwellenländer, die erst gerade den Ausstieg aus der Armut schaffen? Wohl kaum. Deshalb nehme ich die Spekulationsstopp-Initiative an.


  • Moritz Baltzer, 8400 Winterthur 29.01.2016 22:54
  • Schau zu Dir und nicht zu tief in die Röhre!

    In Anlehnung an den Werbespot zur Alkoholprävention möchte man dies unserer stets lächelnden Verkehrsministerin empfehlen. Allerdings kann man ihr einen gewissen Röhrenblick wohl nicht verargen. Sie jedoch, liebe Stimmbürger, sind eingeladen, sich eigene Gedanken zu machen: Im Zürcher Weinland wurde vor etwa 20 Jahren die „Miniautobahn“ 2-spurig geplant und gebaut. Dabei wurde mehrfach betont, „nein, nie“ sei ein Ausbau auf 4 Spuren geplant. Seltsamerweise wurden dann allerdings Brücken und Übergänge bereits auf 4 Spuren ausgelegt…. In diesen Wochen, im Dezember 2015, wurde der Beschluss publik, die A4 im Weinland restlos auf 4 Spuren auszubauen! Mitten im Abstimmungskampf um die 5. Gotthardröhre und mit einem verblüffend ähnlichen Versprecher, pardon Versprechen. Man scheint das Stimmvolk also nicht nur für leichtgläubig, vulgo dumm, zu halten, sondern auch noch für dement. Das Kantonsspital Winterthur KSW wird demnächst neu gebaut, gleich neben dem alten, maroden Gebäude. Wird das alte Gebäude anschliessend luxussaniert, um „für die Sicherheit“, also z.B. für Komatrinker vom Wochenende fallweise zur Verfügung zu stehen? Nein, Sie haben richtig geraten: es wird abgebrochen. Indes soll, „um der Sicherheit willen“, am Gotthard der alte Strassentunnel erhalten bleiben, unter exorbitanten Kosten in Sanierung, Betrieb und Unterhalt. Wofür? Für die Folgen von Rowdies, Supereiligen, SMS-Lesern und Navi-Fummlern. Wir bezahlen, damit Menschen sorglos Gefahren verursachen dürfen? Schon ein Küchenmesser kann gefährlich sein, wenn es sorglos und unachtsam verwendet wird, dazu braucht es kein Auto. Doch es gibt auch für die Sicherheit eine Lösung: Unachtsame Autofahrer kann man mit einem kostengünstigen Monitoring auf den Zufahrtsstrecken Erstfeld-Göschenen und Biasca-Airolo bestens beobachten und vor oder spätestens nach dem Tunnel aus dem Verkehr ziehen. So wäre höchste Sicherheit gewährleistet und erst noch eine munter sprudelnde Einnahmequelle geschaffen. Einnahmen statt Ausgaben! Heureka! Daneben neu bauen, den alten Tunnel schliessen (vielleicht noch an jedem Ende die ersten 500 Meter an Wein- und Käsehändler zur Lagerung ihrer Produkte teuer vermieten) ist DIE clevere und im Kosten-Nutzen-Diagramm einzig brauchbare Lösung am Gotthard, wie sie jeder vernunftbegabte Mensch anvisieren würde. So rückt die Einhaltung des Alpenschutzartikels in der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft überhaupt erst in den Bereich des Machbaren. Genau dafür haben wir drei teure Bahnstrecken für alle Arten von Verkehr gebaut, 2 x Gotthard und 1x Lötschberg! Bei der vermutet hohen Konzentration an Brain-Power im EU-STRA, Verzeihung, im ASTRA, muss man sich ernsthaft fragen, was vonseiten EU als Belohnung heraus schaut, wenn man vorher ein derart verschwenderisches, für Bauherren untypisches Verhalten an den Tag legt. Sonderbar berührt, dass wir am selben Tag über unsere beabsichtigte Verschliessung gegenüber Mitbürgern ausländischer Herkunft abstimmen, wie wir dazu angehalten werden, dem EU-Schwerverkehrs-Moloch den goldenen Teppich auszurollen. Eine un-menschliche Gewichtung, fürwahr; unser wahres Gesicht könnte dabei deutlicher hervortreten, als es uns lieb ist. Die Menschen am Brenner würden sehr viel dafür geben, solches entscheiden zu dürfen. Stolpern wir nicht in die geöffnete Falle, stimmen wir zweimal NEIN! Moritz Baltzer, Winterthur


  • Markus Lehner, 8471 Oberwil-Dägerlen 29.01.2016 22:51
  • Solar-Eissport

    Die Stadt Winterthur erwägt, das Aussenfeld der Eishalle Deutweg mit einem Dach zu überdecken. Damit bietet sich das Dach zusätzlich für eine Solaranlage an. Da die städtischen Werke bereits eine Solaranlage auf dem Eishallendach betreibt, ist der Ausbau der bestehenden Anlage zu begrüssen ( oder ein Muss). Positiv ist das in die einheimische Stromproduktion investiert werden könnte, als z. B. in ein Windkraftwerk in Deutschland. Der gute Nebeneffekt wäre, das die Öffentlichkeit auch bei schlechtem Wetter sich in der Freizeit auf dem Eisfeld treffen kann. Auch der Breiten- und Vereinssport hätte mehr Trainingssicherheit. Also eine Win-Win Situation für alle. Ich erinnere mich noch an meine Juniorenzeit bei Pfadi Winterthur Handball. Bei einem Meisterschaftsspiel der Sommersaison (Freiluftsaison) regnete es das ganze Spiel wie aus Kübeln. Wir gewannen nach 60 min. mit 9:8, aber es war eher Schnappball als Handball.


  • Yasmin Yesildag, 8409 Winterthur 29.01.2016 17:56
  • Nicht nur für den Vereins-Eissport...

    Eine Eissport-Pergola, über dem Ausseneisfeld parallel zur Eishalle Deutweg, ein durchaus anstrebenswerte Lösung für den Vereinssport und die Öffentlichkeit. Winterthurer Eissport-Nachwuchs-Eltern sind sich einig, zumindest alle in unserem Umfeld, ein Dach über dem Aussenfeld wäre eine sehr Willkommene Lösung. 2-4mal die Woche fahren wir unsere Jungs zum Training beim EHCW Nachwuchs. Regelmässig fahren Benachbarte Mädchen, welche beim WSC Eiskunstlaufen, mit uns in die Sportanlage Deutweg. Thema Nummer eins, beim Nachwuchs, wenn das Wetter unbeständig ist, wer trainiert auf dem Aussenfeld und wird dabei leider oft Regen, Schnee und Wind ausgesetzt. Doch nicht nur der Vereinssport wird profitieren. Als Dauergast am Eisfeld, sehe ich auch wie gut oder eben schlecht, das Öffentliche Eislaufen besucht ist. Deshalb denke ich, das die Eissport-Pergola mehr als eine Bereicherung sein wird, sie wäre eine Qualitative Verbesserung für die Sportanlage Deutweg.


  • Andreas Geering, 8409 Winterthur 29.01.2016 09:45
  • CVP-Initiative gegen halbe Renten für Verheiratete

    Ehepaare werden in diesem Land bei den Steuern und bei den AHV-Renten diskriminiert. Dies hat das Bundesgericht in einem Urteil in den 80er Jahren festgehalten. Die Gegner der CVP-Initiative wollen diese Diskriminierung mit einer Individualbesteuerung beheben. Glauben sie wirklich, dass bei einer Ablehnung der Initiative das Parlament fähig sein wird die steuerliche Diskriminierung von Ehepaaren innert nützlicher Frist aufzuheben? Dies, obschon das Parlament über 30 Jahre keinen Weg fand, diesen Missstand zu korrigieren? Was in der Berichterstattung zur CVP-Initiative vergessen geht: Es geht nicht nur um die Aufhebung der Diskriminierung bei den Steuern. Landauf, landab erhalten Ehepaare – bestehend aus zwei vollen Personen – nur 1,5 AHV-Renten. Weshalb einer der Eheleute nur eine halbe Rente erhält ist schlicht nicht verständlich. Müssen sich Ehepaare im Alter tatsächlich scheiden lassen, damit jeder Partner eine volle Rente erhält? Können sie verstehen, weshalb gerade linke Parteien diesen Missstand aus dem letzten Jahrhundert zementieren wollen? Stimmen sie am 28. Februar für volle AHV-Renten für Verheiratete! Stimmen sie ja zur CVP-Initiative! Andreas Geering Präsident CVP Winterthur


  • Heidi J.M. Roth, 8405 Winterthur 29.01.2016 08:26
  • Überdachung Aussenfeld Eishalle Winterthur

    Tolle Idee!! Als Mutter von zwei Eishockeynachwuchsspielern würde ich es sehr schätzen, wenn an einem Regentag das Training nicht abgesagt werden muss bzw. uns eine triefendnasse Ausrüstung (oder zwei) erspart bleiben könnte. Auch für die Durchführung von Spielen am Wochenende & der Hockeyschule wäre eine Überdachung sehr hilfreich, denn dann wären diese praktisch bei jedem Wetter durchführbar. Aber nicht nur der Nachwuchs, allgemein der ganze EHCW & alle Plauschmannschaften könnten besser aneinander vorbeispielen. Sicher würden auch die Eiskunstläufer die Umsetzung einer Überdachung sehr begrüssen, das würde vieles für den ganzen Eissport vereinfachen. Nicht zu vergessen alle Familien, Kinder, Jugendliche & Erwachsene welche gerne den Winter auf der Eisbahn verbringen. Die Zeit, in der der öffentliche Eislauf betrieben wird, ist kurz & die Planung der Belegung der Eisfelder sehr eng & kompliziert, mit den Wettereinflüssen auf dem Ausseneisfeld auch oft mit Enttäuschungen verbunden. Und wenn das Ganze noch mit dem Effekt eines Solardaches verbunden werden würde... Ein Projekt, dass unbedingt zu Stande kommen sollte!


  • René Truninger, 8307 Effretikon 28.01.2016 10:42
  • Braucht es die Durchsetzungsinitiative?

    Auf diese Frage muss mit einem klaren JA geantwortet werden! Die Schweiz hat schon genug Probleme mit der steigenden Arbeitslosigkeit, dem sinkenden Pro-Kopf-Wachstum und mit der Integration der ungebremst hohen Anzahl von Migranten. Fast täglich hören wir von schweren Verbrechen krimineller Ausländer. Die Quintessenz ist, dass knapp 75% aller Gefängnisinsassen keinen Schweizer Pass haben! Das verursacht extrem hohe Kosten und auch das Sicherheitsgefühl in der Schweiz sinkt rapide. Wir sind uns alle einig, dass ein ausländischer Straftäter sein Aufenthaltsrecht verwirkt hat, wenn er für eine schwere Straftat wie Vergewaltigung, Raub oder Mord verurteilt wurde. Deshalb braucht es die Durchsetzungsinitiative, denn nur mit ihr werden ausländische Straftäter konsequent ausgeschafft. Die Durchsetzungsinitiative wird dank ihrer präventiven Wirkung zur Senkung der Kriminalität führen und damit schützt sie auch die grosse Mehrheit der anständigen und integrierten Ausländer in der Schweiz. Zum Schluss noch ein paar aktuelle Zahlen zu den Ausschaffungen im Kt. Zürich: Im Jahr 2009 wurden noch 1515 kriminelle Ausländer ausgeschafft und nachdem im Jahr 2010 die Ausschaffungsinitiative angenommen wurde sank die Zahl im Jahr 2014 auf nur noch 103 Kriminelle, die des Landes verwiesen wurden! Daran sieht man, dass es die Durchsetzungsinitiative dringend braucht um den Volkswillen endlich umzusetzen und damit den Standort Schweiz zu stärken. Deshalb empfehle ich Ihnen ein JA zur Durchsetzungsinitiative in die Urne zu legen. René Truninger Kantonsrat / Gemeinderat SVP


  • Hansjörg Bartholdi, 8400 Winterthur 28.01.2016 09:35
  • Zur Abstimmung vom 28. Februar 2016 "Stopp Lohndumping"

    Am 28. Februar stimmen wir im Kanton Zürich über die Lohndumping-Initiative ab. Lohndumping ist leider Alltag geworden. Skandalöse Fälle, wie beim Bau des ZARA-Stores an der Bahnhofstrasse in Zürich oder der Durchmesserlinie im HB Zürich, haben immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Aber sie sind nur die Spitze des Eisbergs. Das Lohndumping-Problem ist flächendeckend und branchenübergreifend ausser Kontrolle geraten. Das setzt eine Abwärtsspirale in gang, in der sämtliche Löhne unter Druck geraten. Das schadet uns allen! Der Kanton Zürich braucht jezt6 ein neues, griffiges Instrument um Lohndumping wirkungsvoll zu bekämpfen. Deshalb braucht es ein JA zur Lohndumping-Initiative am 28. Februar 2016. Hansjörg Bartholdi, Sekretär Gewerkschaftsbund Winterthur


  • Victor Camenzind, 8405 Wiinterthur 28.01.2016 06:30
  • Lebensmittel vom Untertor verdrängt . . . Landbote vom Mittwoch, 27. Januar 2016

    Jetzt ist es so weit: Am Untertor müssen 3 Lebensmittel Anbieter: Bäcker, Metzger, Milchmann wegen zu hohen Neumieten aufgeben. Was für ein Verlust an Angebot und Lebensqualität für unsere Stadt! Die Manager der ehemaligen Rentenanstalt sprachen vor der Überführung in eine Aktiengesellschaft von bedeutenden unternehmerischen Vorteilen. Als ehemaliger Genossenschafter ahnte ich es: Da geht der genossenschaftliche Gedanke im neuen Gewand rasant bergab. Und es ging bergab. Das Beispiel am Untertor führt es uns vor Augen. Anstatt mit den Mietern eine einvernehmliche Lösung zu finden, wird mit dem marktüblichen Preisniveau argumentiert. Was für ein Hohn für all jene, die die genossenschaftliche Solidarität hochhalten! Da steht nicht ungebremste Rendite im Mittelpunkt, sondern ein gesundes Mass an Einsicht in Lebensqualität und Lebensfreude. Rentenanstalt-SwissLife-SwissProfit, so kommt mir die Entwicklung des marktbestimmenden Lebens-Versicherers vor. Und wie kommt es Ihnen vor, liebe Leserin, lieber Leser?


  • Annemarie Gehring-Ketterer, 8400 Winterthur 27.01.2016 21:05
  • Drohender Rückfall

    Das gab es doch früher auch schon: Staaten, die Straffällige ins Ausland abschoben. Man nannte das damals Verbannung. Man kannte das Verfahren vor allem in den Staaten mit Kolonien und in Diktaturen. Grossbritannien und Frankreich z.B. verbannten ihre Missetäter grüppchenweise nach Übersee; in Russland und in Italien – unter Mussolini – wurden sie in eine abgelegene Gegend des eigenen Landes in die Verbannung geschickt. In Diktaturen galt und gilt das nicht nur für Straffällige, sondern auch für Regimekritiker, und zwar noch heute. Die Durchsetzungsinitiative der SVP müsste also eigentlich VERBANNUNGS-Initiative heissen. Und die neue Form der Verbannung wäre oft verschärft: Früher konnten sich die Verbannten immerhin in der neuen Umgebung verständigen, sie blieben im gleichen Sprachraum. Das gilt für Kinder oder Enkel unserer Ausländerbevölkerung, die in das Land verbannt würden, aus dem ihre Eltern oder Grosseltern ausgewandert waren, längst nicht immer. A propos Kinder oder Enkel unserer Ausländerbevölkerung: In vielen Staaten wären sie gar keine Ausländer mehr. Dort gilt das ius soli, das Geburtsortprinzip, verknüpft mit einigen Bedingungen, die aber leicht zu erfüllen sind. Wer in einem solchen Land zur Welt kommt, gilt als einheimisch. Die Frage, wie eine Verbannung bei sogenannten Secondos/-as gehandhabt würde, hat sogar in der SVP zu Kontroversen geführt. Sie würde sich dort gar nicht stellen! Wollen wir wirklich Strafen verhängen wie früher Grossmächte mit Kolonien und wie Diktaturen? Wollen wir uns mit ihnen auf eine Stufe stellen? Ich hoffe inständig, dass wir unser Strafrecht weiterhin human anwenden und dass die Schweizer Bevölkerung diese unmenschliche Durchsetzungs- und Verbannungs-Initiative ablehnt. Annemarie Gehring-Ketterer, Winterthur


  • Paul Moeller, 8542 Wiesendangen 27.01.2016 05:52
  • Autogrammstunde Dr. Ch. Blocher

    Im gestrigen Artikel zur Autogrammstunde mit Dr. Christoph Blocher kamen Heuchler und Gutmenschen zu Wort. Man versucht unverständlicherweise, den riesigen Publikumserfolg dieser Ausstellung schlecht zu schreiben und spielt jenen Kreise in die Hände, welche nicht wissen, was sie mit dem Erfolg anfangen sollen. Auffallend ist die pointierte Meinungsäusserung eines unterlegenen Mitkonkurrenten aus Bern. Anstatt sich über diesen Winterthurer Besucherrekord zu freuen, will man offensichtlich einen negativen Nachgeschmack konstruieren und damit den Neidern in die Hand spielen. Paul Moeller, Wiesendangen


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 26.01.2016 19:53
  • CVP Ehedefinition durch die Hintertür

    Was ist die Ehe? Wenn es nach der CVP geht, die Verbindung von Mann und Frau. Genau dies will die Partei mit Ihrer Initiative Heiratsstrafe abschaffen durch die Hintertür in die Verfassung schreiben. Als Zückerchen wird in der Initiative ein Steuergeschenk in Aussicht gestellt. Dass dieses Steuergeschenk einer sehr kleinen Zahl von Menschen zu Gute kommt und dem Staat wiederum einen Ausfall in Milliardenhöhe beschert, wird möglichst still geschwiegen. Dazu nehme man noch einen knackigen Namen, mit Heiratsstrafe abschaffen und der Wolf ist mit einem glänzenden Schaffell ausgestattet. In Tat und Wahrheit will die CVP einen Teil ihres konservativen Weltbildes in die Verfassung schreiben und auf Kosten von vielen für einige wenige Paare nebenbei ein bisschen Klientelmarketing betreiben.


  • Gret Leutwyler, 8400 Winterthur 26.01.2016 19:17
  • Blocher-Ausstellung

    Als langjähriges Mirglied des Kunstvereins habe ich unzählige Ausstellungen besucht. Alle trugen den Namen des betreffenden Künstlers. Giacometti. Zeniuk. Richter. Nebst vielen anderen. Und jetzt stehen Hunderte von Leuten an für die "Blocher"-Ausstellung. Wer ist Herr Blocher? Ein neuer Kunstschaffender? Ich freue mich auf eine Ausstellung, die den Namen eines begabten Künstlers trägt. Gret Leutwyler


  • Gret Leutwyler, 8400 Winterthur 26.01.2016 18:33
  • Blocher-Ausstellung

    Als Mitglied des Kunstvereins und Gönnerin der Villa Flora habe ich bis anhin viele höchst spannende und bewegende Ausstellungen besucht. Giacometti. Richter. Monet. Zeniuk. Und viele mehr. Immer prägte der Name des Künstlers den Titel der Ausstellung. Seit einigen Wochen besucht man die "Blocher"-Ausstellung. Was hat denn Herr Blocher gestaltet? Bilder? Skulpturen? Installationen? Nein. Er hat nur Bilder gekauft. Er besitzt sie. Toll. Ich freue mich auf eine neue Ausstellung. Mit dem Namen eines Künstlers!


  • Dietmar Hummel, 8406 Winterthur 26.01.2016 18:30
  • Was sind Schweizer Werte?

    Schweizer Werte sind Ehrlichkeit, Rechtschaffenheit, Korrektheit, Massvoll, Sorgfältigkeit, Freiheit, Sicherheit. Die Durchsetzungsinitiative ist in jeder Hinsicht unschweizerisch! Die Durchsetzungsinitiative ist unschweizerisch weil sie unehrlich ist. Der Initiativtext will gar nicht "durchsetzen". In Wirklichkeit handelt es sich um eine drastische Verschärfung um Bagatelldelikte gegenüber der Ausschaffungsinitiative. Die Durchsetzungsinitiative ist unschweizerisch weil sie nicht rechtschaffen ist. Durch die Vorgabe dass Ausländer in bestimmten Fällen nicht mehr bis ans Bundesgericht dürfen schafft sie zweierlei Recht. Dies ist eine neue Form der Apartheid! Die Durchsetzungsinitiative ist unschweizerisch weil sie handwerklicher Pfusch ist. In einem weltweit einmaligen Vorgang soll das höchste Recht unseres Landes, die Verfassung, auf darunter liegendes Recht verweisen. Die Gesetze werden von zuunterst nach zuoberst gekehrt. Die Durchsetzungsinitiative ist unschweizerisch weil sie nicht massvoll ist. Ein Rechtsstaat gewährt jedem das Recht, dass sein Vergehen individuell unter Betrachtung aller Umstände von einem Richter beurteilt wird. Die Durchsetzungsinitiative will diesen Verfahrensablauf durch einen zwingenden Automatismus ersetzen bei dem der Richter zum Statist degradiert wird. Die Durchsetzungsinitiative ist unschweizerisch weil sie nicht zu Ende gedacht ist. Sie ist nicht nur inkompatibel mit den Bilateralen und der Europäischen Menschenrechtskonvention, darüber hinaus steht sie in Konflikt mit nahezu allen international bestehenden Verpflichtungen, die die Schweiz in der Vergangenheit gegenüber anderen Staaten eingegangen ist. Die Durchsetzungsinitiative ist unschweizerisch weil sie die Schweiz unfrei macht. Das Erfolgsmodell Schweiz beruht darauf, dass freie Geister mit grossartigen Ideen hier immer einen Platz vorgefunden haben an dem sie ihre Ideen frei umsetzen konnten. Die Schweizer Geschichte ist voll von derartigen Persönlichkeiten denen die Schweiz Heimat geboten hat. Aber welcher dieser Einsteins, Nestlés, Browns, Hayeks der Zukunft will in ein Land ziehen und Arbeitsplätze schaffen in dem er durch die Verfassung zum Mensch 2. Klasse degradiert wird? Die Durchsetzungsinitiative ist unschweizerisch weil sie Unsicherheit schafft. Seit über 150 Jahren fährt die Schweiz hervorragend mit einem ausgewogenen Verhältnis aus starker direkter Demokratie und einem Parlament dass aus diesen Vorgaben einen für Alle lebenswerten Rechtsrahmen erarbeitet. In einem bislang einmaligen Vorgang ist ein Initiativtext so gestaltet dass das gewählte Parlament in der Umsetzung umgangen werden soll. Wenn Ihnen die Schweiz lieb ist, wenn Sie für Schweizer Werte stehen, dann sagen Sie Nein zur Durchsetzungsinitiative!


  • Peter Müller, 8400 Winterthur 26.01.2016 16:13
  • Vordenker und Diktator

    Der Vordenker der SVP und nicht wiedergewählte ex-Bundesrat Christoph Blocher sorgt sich um unsere Demokratie und um unser Selbstbestimmungsrecht; er sieht sich und sein Land bedroht von diktatorischen Tendenzen. Die SVP hat, zur Beschleunigung der Umsetzung ihrer einstigen Aus-schaffungsinitiative, nun die Durchsetzungsinitiative auf den Weg gebracht. - Aus diesen zwei Feststellungen heraus bekomme auch ich allmählich das Gefühl, dass wir uns vor einer Diktatur hüten sollten, der Diktatur der wählerstärksten Partei mit ihrem Vordenker. Schon im Ausdruck "Vordenker" ist ein diktatorischer Zug zu erkennen, welcher zum Nachdenken anregt. Wenn "vorgedacht" wird, so nimmt man mir die Freiheit selbst zu denken, da bestimmte Gedan-kenkonstellationen vorgegeben sind und der Rahmen meines eigenen Denkens schon stark einge-schränkt wird. Mein Selbstbestimmungsrecht wird von jemandem anderen beeinflusst, da der Vor-denker suggeriert sein Denkprodukt gebe schon die korrekte Richtung für eine Lösung an. Wenn ich eine gänzlich andere Ausrichtung meines eigenen Denkens einschlage, so gelte ich in den Au-gen des Vordenkers als fehlgeleitet, als Querulant. Die schweizerische Demokratie beruht auf unserer Verfassung und den daraus abgeleiteten Ge-setzen und Verordnungen. Die Ausschaffung krimineller Ausländer ist – nach Annahme der Aus-schaffungsinitiative der SVP durch die Stimmbürger – in unserer Verfassung verankert. Das Parla-ment hat in der Folge entsprechende Gesetzesbestimmungen ausgearbeitet, welche nun umge-setzt werden sollten. - Nun kommt aber die SVP mit einer zweiten, zusätzlichen Initiative zu der-selben Thematik, welche mit ihrem Text in der Verfassung verankert werden soll. Die Ausfüh-rungsbestimmungen wären in einem neuen oder einem revidierten Gesetz zu formulieren. Dies heisst, unser Parlamentsbetrieb wird dadurch ein zweites Mal mit sehr ähnlichen Aufgaben wie bei der Ausschaffungsinitiative beschäftigt – oder eben auch lahmgelegt. Ein Ermessensspielraum wird mit dem neuen Initiativtext stark eingeschränkt, respektive gänzlich ausgeschlossen. Dies sind klare Kennzeichen einer Diktatur. Ist dies auch die Diktatur vor der sich der SVP-Stratege fürchtet; oder meint er etwas anderes? Ich kann der Durchsetzungsinitiative keinen Sinn abgewinnen, da wir die Umsetzung der Ausschaffungsinitiative ja noch nicht einmal wirklich praktizieren konnten. Und wenn dass dies nicht funktionieren sollte, so besteht in unserem demokratischen System die Möglichkeit, das Gesetz dementsprechend anzupassen. Des Weiteren wehre ich mich dagegen, dass unsere Verfassung missbraucht wird, um Detaillösungen niederzuschreiben. In eine Verfassung gehören die wesentlichen Grundsätze. Details werden in Gesetzen und Verordnungen geregelt. Aus diesen Gründen ist die Durchsetzungsinitiative abzulehnen; mit einem wuchtigen NEIN wehren wir uns gegen die drohenden diktatorischen Tendenzen.


  • Claudia Forster, 8400 Winterthur 26.01.2016 12:05
  • Blochers einzigartige Signierstunde

    Den Winterthurer Museen muss daran liegen, nicht nur das Publikum zu erhalten, sondern neue Kunstfreunde zu gewinnen. Offensichtlich ist die Ausstellung von Blochers Gemälden dazu bestens geeignet. Daher ist zu begrüssen, wenn der Sammler Blocher die Attraktivität der Veranstaltung mit einer Signierstunde noch steigert. Hingegen fehlt mir das Verständnis für den Verzicht des Museums Oskar Reinhart, nicht des Sammlers, auf eine Verlängerung, offenbar aus bürokratisch-administrativen "Personal"-Gründen. Da wird eine wichtige Chance nur halbwegs genutzt.


  • Georg E. Radecke, 8408 Winterthur 25.01.2016 17:58
  • Keine zweite Röhre, keine Verschwendung, jedoch echte Solidarität mit dem Tessin

    Die Tessiner fühlen sich in vielen Stücken von ihren Landsleuten nördlich der Alpen im Stich gelassen. Vor allem kämpfte das Tessin schon lange vor der jetzigen Flüchtlingswelle mit Problemen mit Grenzgängern und andern Ausländern. Doch die Politiker im Norden kümmerte das nicht (die höchste Zustimmungsrate zur Masseneinwanderungs-Initiative belegt meine These). Viele Deutschschweizer haben mittlerweile ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Tessin entwickelt. Und nun die Gotthadabstimmung! Es besteht jetzt die Gefahr, dass wir aus diesem schlechten Gewissen heraus unüberlegt zustimmen. Doch die Solidarität mit dem Tessin muss anders gestärkt werden! Die Tessiner stimmten 1994 dem Alpenschutzartikel zu und lehnten 2004 die zweite Röhre ab. Über 10% der Unterschriften für das Referendum kamen aus dem Tessin, wo nur 4,3% der Schweizer Bevölkerung wohnen! Dies alles zeigt doch, dass viele Tessiner die zweite Röhre nicht wollen. Mit einem Ja würde man nichts für das Tessin tun! Haben Sie schon irgendwo gelesen, dass sofort nach der Neat-Eröffnung ein weiterer Bahntunnel geplant werden müsse, weil ja in einigen Jahrzehnten die Neat-Tunnels saniert werden müssten? Natürlich nicht. Das wäre ja absurd. Doch nach der Logik der Befürworter müsste das geschehen. Dieses Gedankenspiel zeigt, wie absurd das Projekt ist. Es ist eine gigantische Geldverschwendung! In einer Zeit, in der auf allen Ebenen gespart werden muss, ist es fahrlässig, einfach so locker 3000 Millionen zu verlochen! Viele Landbote-Leser wissen, dass der Schreibende überzeugter Christ und EVP-ler ist. Diese Haltung hat mich auch zu einem Nein geleitet. Denn als Christen sollen wir Geld haushälterisch einsetzen. Liebe, Güte, Hilfsbereitschaft sollen wir verschwenden, aber nicht Geld. Georg E. Radecke


  • Christina Mezzasalma, 8486 Rikon 25.01.2016 11:13
  • Leserbrief zum Landbote-Artikel „Grippeimpfung polarisiert“ vom 23.1.2016

    Wenn die Grippeimpfung nur 30% Schutz gegen Grippe bietet, sollten Impf-Befürworter und Gegner aufhören, in grossaufgemachten Wortduellen, Recht einzufordern und Schuldzuweisungen zu machen. Es wäre angebracht, Synergien zu nutzen und die gesamte Bevölkerung für die restlichen 70% einer sinnvollen Grippevorbeugung, zu sensibilisieren. Erst dann ist die Forderung, die Grippeimpfung im Arbeitsvertrag der Pflege zu fordern, diskutabel. Und auch erst dann ist die Aussage berechtigt, woran denn heute ein alter, schwacher Mensch noch sterben darf, wenn nicht an den Folgen einer Grippe. Christina Mezzasalma Pflegefachfrau HF


  • Albert Schafflützel, 9016 St. Gallen 25.01.2016 00:11
  • Ärztestopp

    Hin und her beim Ärztestopp Weshalb gibt es den Ärztestopp, jedoch keinen Bäckerstopp? Weil auch mit einer zusätzlichen Bäckerei nicht mehr Brot gegessen würde. Gibt es bei zusätzlichen Arztpraxen mehr Kranke und deshalb höhere Gesundheitskosten? Kaum. Die Ärzte müssten den Umsatz unter sich aufteilen. Also gibt es andere Gründe für die steigenden Kosten und Prämien. Zum Beispiel unnötige Behandlungen, Medikamente und Operationen. Was fehlt, sind entsprechende Kontrollorgane. Den Schwarzen Peter den Krankenkassen zuzuschieben ist unfair. Diese sind vertraglich verpflichtet, mit jedem zugelassenen Arzt und jedem Spital abzurechnen. Der Vertragszwang gehört abgeschafft oder er müsste zumindest gelockert werden. Albert Schafflützel Grünaustrasse 12 9016 St. Gallen 079 667 62 77 text@starnet.ch


  • Heinrich Frei, 8050 Zürich 24.01.2016 08:11
  • Rechtsstaat und Menschenrechte für alle, auch für Ausländer

    Rechtsstaat und Menschenrechte für alle, auch für Ausländer In der Schweiz leben viele Menschen die nicht eingebürgert sind. Viele von ihnen sind hier aufgewachsen, haben hier die Schulen besucht und haben einen Beruf gelernt. Die Sprache der Länder aus denen ihre Eltern, oder schon ihre Grosseltern in die Schweiz eingewandert sind, sprechen sie manchmal gar nicht mehr. Mit der Durchsetzungs-Initiative müssten diese Menschen bereits wegen zwei leichten Delikten ins Herkunftsland ihrer Vorfahren ausgeschafft werden, schon bei Delikten bei den Schweizer nicht einmal zu einer Gefängnisstrafe verurteilt würden. Dies widerspricht unserem Rechtsstaat, der Menschenrechtskonvention und dem Diskriminierungsverbot. Deshalb: Am 28. Februar 2016 ein Nein zur Durchsetzungs-Initiative.


  • Gabriela Geering, 8409 Winterthur 23.01.2016 19:38
  • Kontroverse um Grippeimpfung- Arzt und Pflegefachmann im Streitgespräch

    Beim Lesen dieses Streitgesprächs standen mir die Haare zu Berg. Weshalb Medikamente und Impfstoffe entwickeln, einsetzen und verteidigen, die nur teuer sind, in vielen Fällen nichts nützen aber den Körper weiter schwächen? Weshalb dem Körper nicht geben, was er braucht, damit er sich selber heilen kann, wie zum Beispiel Mikronährstoffe? Ach ja, dadurch, hätten wir bald viel, viel weniger kranke Menschen. Das ist nicht lukrativ. Infektionen sind ja nur der Hilfeschrei eines Körpers, dass Mikronährstoffe fehlen, welche er dringen bräuchte.


  • Marianne Koyuncu, 8400 Winterthur 23.01.2016 14:28
  • Grippeimpfung ja oder nein, LB vom 23.01.16

    Herr Dr. Urs Karrer vom KSW muss ja die Grippeimpfung befürworten. Er hat das ja so während seinem - heute etwas hinterfragten - Medizinstudium gelernt, nämlich dass die Pharmazie alle Leiden heilt. Leider ist es nicht so. Längst wenden sich viele Gesundheitsbewusste - geradezu jüngere Menschen aus dem Pflegebereich - bewusst ab von diesem übergöttlichem und eher krankmachendem Denken. Pflegende mit verantwortungsvollem Umgang mit ihrer Gesundheit wissen um dieses Denken und sind darin zu unterstützen. Diese zu dieser unsäglichen, ja fragwürdigen und eher schädlichen Impfung zu zwingen, wäre geradezu zynisch und verantwortungslos. Marianne Koyuncu


  • Bruno Rieser, 8400 Winterthur 23.01.2016 07:49
  • Ferienflüge für Flüchtlinge

    Genau. Es geht nicht um die 400 Franken für einen Ferienflug oder ein mehrfaches davon, das nur schon die Abklärungen dafür gekostet haben dürften. Es geht um das Signal: Bei unseren Kindern muss an allen Ecken und Enden gespart werden (Streichung von Schulreisen, Lotsendienst, Sonderklassen usw.) damit Flüchtlinge mit ihren Kindern in die Ferien fliegen können. Weil die SKOS dies verlangt und es der Integration dienen soll (hier kommt selbst der Sozialfachmann in Erklärungsnot). Weiteres Signal: Offenbar sind eritreische Flüchtlinge schon im Nachbarland Sudan in Sicherheit. Nur, die Schweiz macht das lukrativere Angebot: 4000 Franken SKOS-Geld monatlich plus Gratisferien, ohne arbeiten zu müssen. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen in Eritrea oder Sudan beträgt nur zirka 100 Franken monatlich, mit harter Arbeit verdient. Leider sind sich die Sozialbeamten nicht bewusst, welche fatale Signalwirkungen ihre gut gemeinten Entscheide ausserhalb ihrer Büros entfalten: Die Flüchtlingsströme und der daraus folgende Rechtsnationalismus werden weiter zunehmen.


  • Ruth Huber, 8400 Winterthur 22.01.2016 14:54
  • Religiöse Symbole sind Privatsache

    (zum heutigen Leserbrief von Rolf Klauser) Einspruch, lieber Rolf Klauser. Gerade weil religiöse Symbole Privatsache sind, sollen sie vom Zugehörigen auch gezeigt werden können, so wie wir Oldies seinerzeit mit Stolz unser Fip-Fop-Abzeichen und später unseren Pfadigurt getragen haben. Ruth Huber, Winterthur


  • Hans-Peter Bärtschi, 8400 Winterthur 22.01.2016 11:56
  • Der immerwährende Faschismus

    Für die auch hier zu Lande grassierenden antidemokratischen Tendenzen gibt es viele beschönigende Begriffe. Umberto Eco nennt in einer 1997 in Mailand erschienenen Schrift Kriterien, die die Verwendung des Begriffs Faschismus rechtfertigen: 1. das Rückwärtsgewandte, 2. die Ablehnung der Moderne, des Kulturellen und des Intellektuellen, 3. die Intoleranz gegen Kritik und Andersartiges, 4. die Fremdenfeindlichkeit, 5. das Ausnützen von Frustrationen, 6. das Schüren von Ängsten mithilfe von Feindbildern, 7. das Ideal eines Lebens für den Kampf im Dienste des Volkes und gegen den verrotteten Parlamentarismus, 8. ein überhebliches Sich-Besserfühlen, 9. eine Erziehung zum Heldentum und 10. eine entsprechende Frauenfeindlichkeit. Und das alles kommuniziert in einem verarmten Vokabular. Faschistische Tendenzen so verstanden waren nicht allein eine Angelegenheit des Zweiten Weltkrieges, sie sind leider wieder hoch aktuell, gerade auch und hoch finanziert in der Schweiz. Wehret diesem bösen Geist insbesondere bei der Abstimmung Ende Februar.


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 22.01.2016 10:09
  • Aus dem Paradies vertreiben

    Wie gehen wir mit Menschen um, die Fehler machen. Es sind ja die Fremden, die Asylanten, die Gastarbeiter, die Flüchtlinge, die Verfolgten, die Traumatisierten, die Unterdrückten, Menschen ohne Hab und Gut, Menschen ohne Heimat ! Wie können wir nur Menschen vertreiben, abschieben wie Tiere, die nicht unsere Werte und Gewohnheiten kennen. Lasst uns ein Herz fassen und lasst diese Menschen teilhaben an unseren Reichtum von Freiheit und Wohlstand und lasst uns von ihnen lernen : Bescheidenheit, Menschlichkeit, Freundlichkeit, Offenheit und Zufriedenheit. Wir Schweizer und Schweizerinnen machen täglich Fehler, sind korrupt, begehen Delikte oder Verbotenes und müssen die Heimat nicht verlassen....wohin auch. Wie armselig sind wir doch, dass wir uns als Übermenschen deklarieren und schwierige Fremde fort jagen. In uns allen steckt doch genauso das Unvollkommene, das Ungeordnete, das wir nie los werden. Wir haben genug Gesetze, um unsere Wertvorstellung von einem Zusammenleben zu regeln, darum braucht es keine Kontrollpartei, die an der Pforte unseres Staates schaltet und waltet.


  • Franziska van Velsen, 8400 Winterthur 21.01.2016 19:18
  • Morgenhort: Ein seit Jahren dringend benötigtes Angebot

    Verschiedene Politiker aus Winterthur wollen das Hortangebot ausbauen. Und bringen es meiner Ansicht nach genau auf den Punkt: Die Betreuung kleiner Kinder berufstätiger Eltern ist in Kinderkrippen mittlerweile gut möglich. Wahlweise oft von sieben Uhr morgens bis abends. Damit stellen Kinderkrippen es ein sehr gutes und unverzichtbares Angebot sicher. Kaum sind Kinder jedoch im Kindergarten, fehlt eine zeitlich brauchbare Folgelösung. Deren Bedarf sei nicht gegeben, heisst es. Meiner Erfahrung nach ist der Bedarf für eine zeitlich umfassende Betreuung in einem Hort insbesondere morgens mehr als vorhanden. Es scheint mir so, als werde dieser Bedarf ungenügend erfasst. Ein Morgenhort ist ein seit Jahren dringend benötigtes Angebot.


  • Susanne Kägi-Griesser, 8400Winterthur 20.01.2016 13:05
  • Ein Lichtblick in der Sauna-Kontroverse...

    Die Würfel betreffend der Saunadebatte sind noch nicht endgültig gefallen. Einige Krankenkassen haben Ihren Sitz in Winterthur, mindestens zwei grosse Unternehmen sind allteingesesen, wurden in unserer Stadt gegründet. Sie alle unterstützen mit ihrem Sponsoring wichtige Projekte, Sportanlässe für die Jugend, Orientierungsläufe, Familienausflüge, auch Fitnesszentren. Alles sehr wichtige Anliegen zur Förderung der Gesundheit, der Bewegung, aber auch zum Spass und zur Freude der Kundinnen und Kunden. Die positiven präventiven Aspekte der Saunabenützung, verbunden mit der Benützung des Hallenbades und des Freibades im Geisi durch Junge in Ausbildung stehende, der mitten im Berufsalltag oder sich im Pensionsalter befindenden Menschen, deren Einkommen beschränkt ist - sind ebenso wichtig. Am 20. November war in diesem Blatt zu lesen (Zitat von Christopher Schuetz, Leitender Psychologe, Kokainsprechstunde): „etwa 20 Prozent der Kokainsüchtigen, die wir behandeln, sind Kaderleute“. Hunderte Süchtige haben sich in den in den vergangenen Jahren einer Herointherapie (welche auch von den Krankenkassen mitfinanziert werden) unterziehen müssen…… Krankenkassen funktionieren, wenn das Prinzip der Solidarität angewendet wird. Deshalb mit Verlaub an Sie, sehr geehrte CEOs der in Winterthur ansässigen Krankenkassen: Ein grosszügiges Sponsoring Ihrerseits könnte eine Wende in diese (eigentlich unnötige) Debatte bringen und somit mithelfen, sämtliche hochgeschossenen Wogen wieder zu glätten…. Susanne Kägi-Griesser, Winterthur


  • Hans Ineichen, 8404 Winterthur 20.01.2016 12:24
  • Schildbürgerstreich Lötschberg

    Unabhängig davon, ob die 2 Röhre nun nötig und/oder verfassungsmässig ist - hat sich schon jemand Gedanken gemacht, ob die Westschweizerkantone dies auch so sehen? Denn die haben noch eine Rechnung offen (inkl. Bern). Denn der Schildbürgerstreich mit dem Teilausbau des Lötschbergtunnels ist nicht vergessen. Damals wurde ja auf die Kosten verwiesen. Und teilweise die gleichen Akteure zaubern nun Miliarden aus dem Hut für die 2. Gotthardröhre. Auch die Zweitwohnungsinitiative ist nicht vergessen. Und ich weiss, dass in der Westschweiz, im Wallis und anderen Regionen, diese Abstimmungen als "von Zürich gesteuert" betrachtet werden. Durch die schiere Macht von Zürich und teilweise den Mittellandkantonen fühlen sich diese Regionen (z.B. Wallis, Genfersee, Jura, teilweise Ostschweiz ect.) an die Wand gedrückt und auch benachteiligt. Es wäre deshalb intelligent gewesen, dass mit dieser Abstimmung auch gleich ein Vollausbau des Lötschbergs auf die politische Agenda gekommen wäre. Hans Ineichen Oberwinterthur


  • Niklaus Brändli, 8404 Winterthur 19.01.2016 22:32
  • Die zweite Röhre im Kino oder auch Ihr Titel: im Kino: die Schlacht am Gotthard

    Auch nach dem Podium mit Bundesrätin Leuthard bleibt das schale Gefühl, dass mit der 2. Röhre am Gotthard zur Unzeit ein Grossprojekt durchgedrückt werden soll, obwohl es gute Argumente dagegen gibt: mit der NEAT zeigen wir Europa ab diesem Sommer, wie Gütertransport im Alpenraum funktioniert:Güter auf die Bahn! Es wurde viel mit der Sicherheit argumentiert, aber Sicherheit auf der Strasse sieht in 20 Jahren anders aus als heute: Spurhalteassistent und Abstandsregler werden in fast allen Fahrzeugen vorhanden sein, die Kollisionsgefahr wird deshalb markant sinken. Mehrverkehr bedeutet Gefährdung der Gesundheit durch Lärm und Schadstoffe, aber auch Gefährdung der sensiblen Natur im Alpenraum. Darum empfehlen Aerztinnen und Aerzte für Umweltschutz ein NEIN zur Vorlage. Dr. N. Brändli, Hausarzt, Oberwinterthur


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 18.01.2016 18:29
  • Leben in der Schweizer „Diktatur“?

    Bisher dachte ich, ich würde in der am meisten entwickelten Demokratie weltweit leben. Meine Realität scheint sich jedoch diametral von derjenigen Christoph Blochers zu unterscheiden. Die Schweiz sei auf dem Weg zur Diktatur, so seine Worte. Mit Diktatur habe ich bisher Staatsterror gegen Oppositionelle, Krieg gegen die Freiheit des Einzelnen und permanente Einschüchterung in Verbindung gebracht. Es gibt Menschen, die dies alles erlebt haben. Sie kommen aus Afghanistan, Syrien und Eritrea als Flüchtlinge zu uns. In der Schweiz sind wir – zumindest nach meiner Einschätzung - glücklicherweise weit von diesen menschenunwürdigen Zuständen entfernt. Doch warum in aller Welt kommt ein intelligenter Mensch wie Christoph Blocher dazu, die Schweiz mit einer Diktatur in Verbindung zu bringen? Die einfache Antwort; Provokation. Provokation wiederum schafft mediale Aufmerksamkeit und diese Aufmerksamkeit nutzt die SVP um die politische Agenda zu bestimmen. Dazu gehört auch, dieselbe Botschaft gebetsmühlenartig immer wieder zu wiederholen. In einer Diktatur übrigens trägt die permanente Beschallung der Bevölkerung mit der Einheitsmeinung des Diktators grosse Wirkung, anders funktioniert dies glücklicherweise in einer prosperierenden Demokratie. Christoph Blocher mag sehr viel Schmiermittel besitzen, um seine provokativen Botschaften verbreiten zu können. Dass just die SVP mit der Durchsetzungsinitiative die Gewaltentrennung – Basis einer funktionierenden Demokratie – durch die Hintertür umgehen will, ist den Zynismus auf die Spitze getrieben. Letztlich aber zähle ich auf die Meinungsvielfalt und den gesunden Menschenverstand des Einzelnen, dass die Schweiz niemals zu einer Diktatur wird.


  • Bärbel John, 8406 Winterthur 18.01.2016 14:43
  • Zu Tode sparen

    Mit grosser Freude und Interesse habe ich den Artikel im Landboten über die Eisfeldüberdachung gelesen. Welch eine Aufwertung des Eislauf-angebotes wäre das - für den Vereinssport genauso wie für den Breitensport. Schon jetzt bietet das Areal des Deutwegs ein grosses Angebot für Sportbegeisterte, egal welchen Alters und welcher Profession. Die Überdachung verfeinert das Angebot, für den Hobbysportler genauso wie für den Vereinsportler. Und wenn die Halle ja auch eine Eventhalle ist - warum soll dann das Aussenfeld nicht auch ein Eventfeld sein? Mit dem Dach darüber eine in der Schweiz einmalige "Anlage". Sparen ist ja gut - aber bitte nicht in den Bereichen sparen, die eine Stadt doch so lebenswert machen: Bildung, Kunst und SPORT!


  • Bruno Rieser, 8400 Winterthur 17.01.2016 18:08
  • Gebührenerhöhungen à gogo

    Gebührenerhöhungen in Zeiten negativer Teuerung sind völlig fehl am Platz. Zudem sind viele Gebühren willkürlich und ungerecht. Dass ich als Winterthurer Steuerzahler Nachtparkgebühren für einen öffentlichen Parkplatz bezahle, den ein auswärtiger Pendler gratis benutzen darf, entbehrt jeder Logik. Noch unverständlicher sind Gebühren für die Gastronomie und Marktfahrer. Diese tragen doch zur Belebung und Attraktivität der Stadt bei und hätten statt Gebühren Direktzahlungen analog den Landwirten verdient.


  • bea koti, 8400/winterthur 17.01.2016 16:34
  • obligatorische Hundekurse

    Obligatorische Hundekurse – ein Fazit Etwas zweimal im Jahr steigt das „Interesse“ an den obligatorischen Hundekursen exponentiell an. Und zwar leicht zeitlich verzögert mit den verschickten Aufrufen der Stadt Winterhur an säumige Hundehalter, die geforderten Nachweise zu erbringen. Sehr erstaunt bin ich jeweils über Anfragen mit dem Inhalt: ich muss sofort den SKN Theoriekurs besuchen. Haben Sie in der nächsten Woche einen Kurs? Ja, wir haben schon einen Hund, seit ca. 1 Jahr. Aha! Mit den SKN Praxiskursen verhält es sich in etwa ähnlich: ich muss den Kurs innert 1 Monat absolviert haben. Ja, den Hund habe ich schon seit 14 Monaten. Aha! Für den/die nicht informierte/n LeserIn: das Gesetzt verlangt einen Theoriekurs VOR Anschaffung eines Hundes und der Praxiskurs muss innerhalb eines Jahres nach Anschaffung absolviert werden. Bei den obligatorischen Welpenkursen im Kanton ZH tönt es bei Anfragen ähnlich: haben Sie diese Woche noch einen Platz in der Welpengruppe? Mein Welpe ist schon 12 Wochen alt und zieht heute ein. Aha! Soviel zur Planung im Vorfeld, Hundeschulen anschauen gehen etc. Fragt sich doch die Hundetrainerin, was so ein Gesetzt nützt, wenn sich ein geringer Prozentsatz daran hält; ganz sicher nicht den Hunden. Wieviel Leid würde denen doch erspart bleiben, wenn sich der Mensch im Vorfeld ausgiebig mit der Frage auseinandersetzt, was es denn bedeutet, einem Hund ein artgerechtes Zuhause zu bieten und ob der Mensch dazu überhaupt in der Lage ist. Im weiteren würde es sicherlich weniger unpassende Mensch – Hund Teams geben, wenn sich der Mensch mit den Besonderheiten der gewählten Rasse vorher befasst. Zu vielen Fragen gibt es im SKN Theoriekurs Informationen und auch die Möglichkeit, sich Fachwissen anzueignen. Ein Hundewelpe ist schnell gekauft, auch der treue Blick eines Tierheimhundes weckt den Retter im Menschen. Nur: damit ist es leider nicht getan. Ich hege den Gedanken, dass vorallem die Ausbildungsstätten profitieren, welche in ein paar Wochenendkursen SKN – berechtigte Hundetrainer auf den Markt schwemmen, weil es gerade in ist, Hundetrainer zu sein. Kann man gut nebenbei machen und verdient erst noch Geld damit. Die Qualität solcher Ausbildungen lässt nicht selten zu wünschen übrig. Und die durchgeführten SKN Kurse auch. Der Markt ist unüberschaubar und übervoll. Ich appelliere weniger an das Durchsetzen von obligatorischen Kursen, sondern an den sich seiner Verantwortung bewussten Hundehalter. Informiert euch über Hundeschulen und Hundetrainer im Vorfeld, geht vorbei, schaut euch Lektionen an oder vereinbart einen Gesprächstermin. Die Ausbildung von Mensch und Hund soll Freude machen, beide motivieren, die Lust am gemeinsamen Lernen wecken und keine vorgeschriebene Pflichtübung sein. Bea Koti, Winterthur


  • Seraina Wäspi, 8400 Winterthur 15.01.2016 20:54
  • Kein Sparen bei der Bildung

    „Super!“, dachte ich mir, als ich den Artikel „Trotz zweier Absagen: Schüler protestieren“ vom 13. Januar las. Dass sich Schülerinnen und Schüler das Recht nicht nehmen lassen, sich für ihre eigene Zukunft einzusetzen, ist eine wahrhaft erfrischende und gute Nachricht! Sind es doch die Schüler, die die Folgen der momentanen Sparwut zu tragen haben. 49 Millionen Franken sollen im kommenden Jahr bei den Volks-, Mittel- und Berufsschulen gespart werden, 18 Millionen davon bei den Gymis. Diese Zahl entspricht einer ganzen Kantonsschule pro Jahr, die einfach weggestrichen wird. Bildung ist ein Fundament, die Schulen dessen Bausteine jeder Gesellschaft. Doch statt inhaltlich über den Bildungsabbau und die Sparpolitik zu diskutieren, wird lieber versucht, engagierten Jugendlichen den Mund zu verbieten und sie davon abzuhalten, aktives Interesse für die Situation zu zeigen. Bildung darf auf keinen Fall zu einem Privileg verkommen, dass sich nur noch finanziell Abgesicherte leisten können. Deshalb lege ich am 28. Februar ein klares Ja in die Urne, wenn über die Bildungsinitiative abgestimmt wird, welche eben diese schädliche Tendenz verhindert. Nur wenn Bildung kostenlos ist, steht sie auch wirklich allen offen. Je mehr Menschen der Zugang zu Bildung offen steht, desto besser wird es uns allen gehen – heute und in Zukunft!


  • Doris Hollenstein, 8408 Winterthur 15.01.2016 09:03
  • Berührende Begegnungen

    Berührende Begegnungen Im „Anhaltspunkt“ in Winterthur-Hegi treffen sich wie jeden Mittwoch Nachmittag eine schöne Anzahl Leute zum Treff „Hochdeutsch bitte“. Menschen aus allen Ecken der Welt, Flüchtlinge (auch dunkelhäutige junge Männer!), schon länger da lebende Fremdsprachige kommen hier mit Einheimischen zusammen um in Gesprächen, Austausch aber auch im gemeinsamen Tun die deutsche Sprache praktisch anzuwenden. Es herrscht eine offene muntere Atmosphäre, jede(r) zeigt Interesse am Anderen, wertvolle Tipps werden ausgetauscht, und dies obwohl die Deutschkenntnisse zum Teil noch sehr gering sind. Und weil Deutsch lernen im gemeinsamen Tun oft leichter fällt, war besonders über die Advents- und Weihnachtszeit der Raum zusätzlich noch mit feinem Backduft erfüllt: es wurden nämlich gemeinsam Grittibänzen, Guetzli und Dreikönigskuchen geformt, ausgestochen und gebacken und natürlich miteinander gekostet, mmmh... fein! Gleichzeitig wurden von uns die Geschichten und Gebräuche, die mit diesen Backwaren zusammenhängen, erzählt. Und wir einheimische Frauen und Männer erfuhren im Austausch gleichzeitig viel Spannendes über fremdes Brauchtum. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Solche Begegnungen und Erlebnisse erfüllen, machen glücklich und beschenken alle mit vielen neuen Erfahrungen und Einsichten. „Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ (afrikanisches Sprichwort)


  • Doris Hollenstein, 8408 Winterthur 14.01.2016 11:38
  • Seien wir wachsam!

    Lassen wir uns nicht in den negativen Sog ziehen, welchen die Medien und gewisse Politiker seit langem verbreiten und der für mich in den letzten Tagen einen Tiefpunkt nach dem anderen erreicht hat. Ich denke da im Besonderen an die tägliche ausführliche Berichterstattung über die Übergriffe an Silvester in Köln, Hamburg und Zürich, welche mit dem gestrigen Rundschau-Beitrag meines Erachtens absolut eskaliert ist; und dann auch den Bericht im Landboten vom 13.01.16 über „Konvertitin wollte zum IS“. Ich möchte hervorheben, dass ich absolut jeglichen Missbrauch, Übergriffe und Misshandlung verurteile und nicht toleriere. Doch was mit dieser Art von Berichterstattung geschieht, ist genau das nur in einer versteckten Form: klarer Missbrauch und Verletzung des Persönlichkeitsschutzes. Einerseits sind die mutmasslichen Täter nicht verurteilt und man hat auch nicht das Recht, sie ohne Bildverzerrung und mit Vornamen und Wohnort abzulichten (kommen hier unterschiedliche Wertmassstäbe zum Einsatz, abhängig von Rang und Nationalität?) und, andererseits ist eine 29jährige Frau eine erwachsene Person. Stand, politische Gesinnung, Religion oder Wohnort der Eltern geht niemanden etwas an. Beide Beispiele sind pure negative Stimmungsmache. Wohin führt und wozu dient ein solcher Journalismus? Werden morgen Sie oder ich öffentlich an den Pranger gestellt, weil wir verdächtigt werden? Sind wir auf dem Weg zurück ins Mittelalter? Mich entsetzt ein solcher Gedanke. Ich wünsche mir Medien, die seriös und differenziert berichten und auch ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wahrnehmen, nicht ein schwarz/weiss Weltbild vermitteln, und dazu beitragen, dass das Zusammenleben gemeinsam friedlich, solidarisch und mit Respekt gestaltet werden kann. Wir sind in unserer Stadt und der Schweiz schon lange eine multikulturelle farbige spannende Gesellschaft. Zusammen haben wir vieles erreicht, worüber wir uns freuen können. Packen wir doch weiterhin diese einmalige Chance und Herausforderung und gestalten mit den unzähligen Talenten und Ressourcen die unsere Stadt bereichern, unseren Alltag und unsere Zukunft! Und, liebe Landbote Redaktion, tragen Sie Ihren Teil doch bitte dazu bei!


  • Noemi Hofmann, 8400 Winterthur 13.01.2016 17:35
  • Sparmassnahmen an Zürcher Kantonsschulen

    Sparmassnahmen an den Zürcher Mittelschulen 18 Millionen sollen alle 20 Kantonsschulen jährlich einsparen. Dies bedeutet rund eine Million pro Schule, resp. 5% des Budgets der Kantonsschulen. Und dies wird gemacht, obwohl bekannt ist, dass die Schülerzahlen in den nächsten Jahren mit Sicherheit steigen werden. Natürlich sind 5% nicht die Welt, aber es bedeutet für uns Schüler, dass Freifachangebote, Reisen und Fachwochen gestrichen werden. Und dies sind genau die Angebote, die den Alltag an der Kantonsschule massiv auflockern und für den Zusammenhalt und die Gemeinschaft enorm wichtig sind. Es sind diese Angebote, die aus uns "Einzelkämpfern" Teams bilden und Freundschaften entstehen lassen. Die Kostenvergleiche zwischen den Kantonen, welche zum Teil in den Medien angestellt wurden, finde ich unfair, schliesslich hat der Kanton Zürich auch mehr städtische Gebiete und überdurchschnittlich viele Einwanderer aus Deutschland und anglikanischen Ländern, in denen es üblich ist, aufs Gymnasium zu gehen. Das Engagement von Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schülern in den letzten Wochen im Hinblick auf den Tag der Bildung war enorm. Ein Rap wurde geschrieben, ein Flash Mob einstudiert, Informationsveranstaltungen für die Schülerschaft durchgeführt, Mails verschickt, sowie die Reise zur Kundgebung nach Zürich organisiert. Es sollte ein positives öffentliches Zeichen gesetzt und ein friedlicher Anlass durchgeführt werden. Dass nun die grosse Kundgebung aufgrund von Personengruppen, die ihre Anliegen mit Gewalt durchsetzen wollen, abgesagt werden musste, macht mich sehr traurig. Nun bleibt die Hoffnung, dass die Botschaft, welche Auswirkungen Sparübungen bei der Bildung haben, trotzdem angekommen ist. Noemi Hofmann, 16, Schülerin


  • Harry Joelson, 8400 Winterthur 13.01.2016 16:28
  • Mehr Sachlichkeit

    Der Landbote-Artikel über die Winterthurerin, die mit ihrem Sohn zum IS reisen wollte, ist in einem Punkt unsachlich. Was spielt es für eine Rolle, dass ihr Vater politisch für Winterthur tätig war? Sollte der Hinweis auf die Parteizugehörigkeit Schadenfreude auslösen oder gar insinuieren, dass die Eltern am Irrweg der Tochter selber schuld seien? Es handelt sich um vorbildliche Winterthurer Eltern, die wir in dieser Situation zu unterstützen haben. Harry Joelson (parteilos), Winterthur


  • Elsbeth Horbaty, 8404 Winterthur 13.01.2016 10:44
  • Zu den Vorfällen in Köln

    Das Verhalten der Männer in der Silvesternacht in Köln ist aus meiner Sicht mit der Kultur zu erklären und hat nichts mit Religion zu tun. In vielen Ländern ausserhalb Europas, Nordamerika oder auch Australien, ist es nicht ungewöhnlich, dass Frauen an öffentlichen Orten angefasst werden. So hat zum Beispiel die U-Bahn der Stadt Mexiko seit mehr als 20 Jahren viele separate Frauenwagons eingeführt, damit die Frauen sicher von einem Ort zum anderen fahren können. Mexiko ist kein muslimisches Land und auch kein Einzelfall. An vielen Orten auf der Welt, können junge Frauen sich nicht in die Menschenmenge mischen, ohne Gefahr zu laufen, angefasst zu werden. Deshalb machen sie es auch nicht. Für Männer, die sich unserer hiesigen Kultur nicht gewohnt sind, ist es ungewöhnlich, junge Frauen zu sehen, die sich schön machen und sich mitten in die Menge mischen und tanzen. Giesst man dann noch etwas Alkohol dazu, der von einigen gewohnheitsmässig nicht getrunken wird, ist die Hemmschwelle sehr schnell durchbrochen, insbesondere, wenn sich alle in einer grossen Menschenmenge befinden. Wir Frauen haben uns in Europa (oder im sogenannten Westen) dafür eingesetzt, nicht nur das Stimmrecht zu erhalten, sondern auch öffentlich respektiert zu werden. Ich bin der Meinung, dass seit den 60er Jahren ein Kulturwandel stattgefunden hat, bei Frauen und bei Männern. So können wir heute an öffentlichen Plätzen gemeinsam auftreten und tanzen, ohne dass wir Frauen Angst vor Übergriffen haben müssen. Das ist eine der Errungenschaften der Frauenbewegung und unsere europäische Kultur, für die sich viele Frauen ein Leben lang eingesetzt haben. Ich bin deshalb der Meinung, dass wir die Argumente auf dieser kulturellen Grundlage aufbauen sollten, um ein sicheres und freies Zusammenleben zu garantieren. Es scheint mir insbesondere wichtig, dass Mütter von Emigranten mit in diese Diskussion einbezogen werden. Es sind diese Frauen, welche die Werte und Verhalten gegenüber Frauen ihren Söhnen vermitteln, aber genau auch sie, die hier oft nicht in den Sozialisierung- oder Arbeitsprozess mit einbezogen sind und durch die Maschen der Integration fallen. Elsbeth Horbaty Interkulturelles Coaching Winterthur


  • Christof Bürgi, 8404 Winterthur 13.01.2016 09:57
  • Härtefallklausel trotz Durchsetzungsinitiative

    Ende Februar haben wir die Wahl: Ein Ja zur Durchsetzungsinitiative steht für Ausschaffungen auch bei Härtefällen, ein Nein für Ausnahmen genau dafür. Nur: Eigentlich hat das Volk bereits darüber entschieden. Nicht 2010, sondern schon 1999. Damals wurde nämlich unsere historisch gewachsene Rechtsordnung vom Volk deutlich bestätigt, und damit auch die generelle Härtefallklausel. Diese Härtefallklausel ist "Jus Cogens", das heisst, sie steht über der restlichen Verfassung und dem Gesetz, und kann selbst vom Souverän nicht wieder abgeschafft oder abgeschwächt werden. Die entsprechende Passage in der Durchsetzungsinitiative wurde darum für ungültig erklärt. In Tat und Wahrheit macht es also fast keinen Unterschied, wie wir abstimmen. Die Zahlen, die herumgereicht werden, gehen davon aus, dass die Richter bei Annahme der Initiative die Härtefallklausel nicht anwenden werden, aber das ist weltfremd. Recht wahrscheinlich ist hingegen, dass die Richter eine Präzisierung der Initiative verlangen werden, und in dem Fall geht der Umsetzungszirkus von vorne los. Bei einem Nein hingegen ist die Umsetzung definitiv abgeschlossen. Mir persönlich reichen 5 Jahre, und darum stimme ich mit Nein. Falls Sie übrigens zustimmen wollen, um ein Zeichen gegen die Grabscher zu setzen, dann muss ich sie enttäuschen: Das ist nach der Durchsetzungsinitiative kein Grund für eine Ausschaffung. Und sowieso: Jede Initiative, die nur angenommen wird, um ein Zeichen zu setzen, ist Wasser auf die Mühlen der Demokratiegegner. Und die werden immer lauter, gerade in der Schweiz.


  • Thomas Peter, 8400 Winterthur 11.01.2016 14:13
  • Tag der Bildung

    Tag der Bildung Der Kanton Zürich plant, im Bereich Bildung jährlich 49 Mio. Franken einzusparen. Die Schweiz verfügt über keine Rohstoffe. Bis anhin war Bildung unsere wertvollste Ressource. Wie und wo sollen wir in der Volksschule jährlich ca. 20 Mio. Franken einsparen? Das Damoklesschwert der Budgetkürzungen der Stadt Winterthur schwebte vor zwei Jahren bereits über den Winterthurer Schulen. Damals war die Solidarität der Bevölkerung mit der Schule gross. Eltern und deren Kinder versammelten sich vor dem Gemeinderatssaal, um gegen die Kürzungen zu protestieren. Sie wollten verhindern, dass ihre Kinder auf Klassenlager und Schulreisen verzichten müssen. Sie hatten Erfolg. Die Kürzungen wurden moderater vorgenommen als angekündigt. Jetzt betreffen die Budgetkürzungen die Schulen im ganzen Kanton Zürich. Der Tag der Bildung vom 13. Januar will uns wachrütteln und uns vor Augen halten, was es für unsere Schüler heisst, wenn massiv weniger Geld für die Schule zur Verfügung steht als bis anhin: Sollen die Klassen vergrössert werden? Sollen Klassenlehrpersonen die Heilpädagogen ersetzen? Soll vermehrt unqualifiziertes Personal die Kinder unterrichten? Sollen die Klassenassistenten, die Kinder mit besonderen Bedürfnissen unterstützen, weggespart werden? Soll der Instrumentalunterricht nicht mehr mitfinanziert werden? Sollen die Budgets für textile Handarbeit, Werken und Hauswirtschaft – die Basis für unsere gut funktionierende duale Berufsbildung - weiter reduziert werden? Sollen die Quims-Gelder für Schulen mit hohem Ausländeranteil dem Sparstift zum Opfer fallen? Wichtige, aber auch belastende Reformen wie die Integration aller SchülerInnen in die Regelklassen wurden mit dem Versprechen eingeführt, dass genügend Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Waren das leere Versprechungen? Sollen Lehrpersonen und Kinder noch mehr belastet werden? Viele fragen sich auch, wie viel denn all die Reformen kosten? Wie viel kosten Lehrmittel des kantonalen Lehrmittelverlages (Explorer, Treffpunkt Sprache), die von vielen Lehrern als unbrauchbar bezeichnet werden und in den Kästen der Materialwarte verstauben? Wie viel kosten all die Experten, die während fast acht Jahren am neuen, fast 500 Seiten umfassenden – nicht unumstrittenen - Lehrplan 21 mitgearbeitet haben? Wie viel kostet dessen Einführung? Kann sich der Kanton die dadurch notwendigen Weiterbildungen, Anpassungen oder gar Neuschaffungen von Lehrmitteln überhaupt leisten? Die Frage, wie viel und wo gespart werden soll, muss überlegt und im Sinne einer Schule, in der sich Schüler und Lehrpersonen weiterhin wohl fühlen, beantwortet werden. Die Kinder von heute sind die Gesellschaft von morgen. Wir sind es ihnen schuldig, ihnen eine umfassende und ganzheitliche Bildung zukommen zu lassen. Team Tagesschule Mattenbach


  • Heinz Wicki, 8404 Winterthur 11.01.2016 13:40
  • Milchküche auch Pöschtlerbeiz

    Was in Ihrem Artikel nicht hervorgeht, war die Milchküche auch ein beliebter Aufenthalt für die Mitarbeiter der Hauptpost Winterthur Viele Jahre genoss ich persönlich in denn 60er und 70er Jahren die Verpflegung in diesem Lokal. Das Essen war stets einfach und preiswert. Ich meinerseits habe mich immer wohlgefühlt.Es gab gute Möglichkeit zum Gedanken-austausch mit Arbeits und Bahnkollegen. Aber wie sagt sichs so schön. Alten Zeiten sollte mann nicht nachtrauern!


  • Lotte Lauper, 8405 Winterthur 11.01.2016 11:56
  • Der Islamismus entsteht auch in Brussel, Berlin oder Winterthur Ihr Artikel vom 8. JAN 2016

    Steht es uns / Ihnen zu, den Vortrag Achmad Mansours als „schalen Geschmack der Oberflächlichkeit“ abzuurteilen angesichts des Umfeldes in welchem Herr Mansour seinen Vortrag hielt? Zwar sind die Polizisten in der Reportage erwähnt, nicht aber der schreiende Zwischenrufer aus dem Publikum! (Herr Mansour erklärte nämlich seine Thesen auch mit Hilfe von Beispielen aus der katholischen Glaubensgeschichte.) Als Folge dieses lauthalsen Protests, verzichtete Herr Mansour sofort auf jegliche vergleichende Beispiele! Damit fiel auch ein kritischer Blick auf die eigene Kulturgeschichte dem Lauten zum Opfer. Wessen Oberflächlichkeit ist denn das?


  • Mario S t u t z, 8545 Rickenbach 11.01.2016 10:35
  • Frauen als Freiwild für muslimischer Männer

    Selbstverständlich befeuern die Vorkommnisse in Deutschland und in Zürich vom Silvester 2015 die JA-Parolen zur Abstimmung über die Durchsetzungsinitiative – und das ist gut so! Dies nicht zuletzt als am Wochenende auch die „Flüchtlingsmutter“ Angela nun die harte Seite aufschlägt und bezüglich Deutschland, rigoros die Ausweisung von gewalttätigen Flüchtlingen in Aussicht stellt. Aus persönlichen Erfahrungen wage ich zu behaupten, dass „Katzenbuckeln“ bei diesen Macho-Muslimen als Schwäche ausgelegt wird und nur mit „harter Hand“ ein Grossteil dieser Kreise in unser Wertesystem integriert werden kann. Wie sagt doch so trefflich Ahmad Mansour aus Berlin: „Wer wartet bis Islamismus in Gewalt umschlägt hat schon verloren!“


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 10.01.2016 13:04
  • Köln überall oder Köln Einzelfall?

    Die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen? Im allgemeinen Erregungszustand hat es Sachlichkeit extrem schwer. Es ist allgemein bekannt, dass die Frau weder in der arabischen Welt als auch auf afrikanischen Kontinent keine Gleichberechtigung erfährt. Die Kultur ist eine andere, jedoch rechtfertigt dies in keinster Weise im Ausland – wie aktuell in Köln – sich ähnlich zu verhalten. Dafür wäre eigentlich Integration zuständig und wenn diese nicht greift, dann gelten die Regeln des hiesigen Rechtstaates. Werden quasi rechtsfreie Räume wie in der Silvesternacht in Köln toleriert, so ist dies ein Versagen des Rechtsstaates und dies darf in einer glaubwürdigen Demokratie nicht passieren. Ähnlich unglaubwürdig ist es aber auch, sich in den höchsten Tönen über Köln zu erregen und Staaten wie Saudi-Arabien und deren Führer im Westen als Partner zu hofieren. Gerade jene Staaten zementieren das rückständige Frauenbild. Zugewanderte Menschen, die die Regeln und Kultur der europäischen Demokratien nicht akzeptieren und sich integrieren können, die haben ein Europa keinen Platz. Aussenpolitisch ist es angezeigt, Schurkenstaaten wie Saudi-Arabien nicht als Partner sondern eben als Schurkenstaat zu behandeln.


  • Christoph Ziegler, 8353 Elgg 10.01.2016 09:43
  • Das Geld für die Bildung soll den Schülern zu Gute kommen und nicht der Bildungsbürokratie

    Der Kanton Zürich muss sparen. Davon ist neben verschiedenen anderen Bereichen auch die Bildung betroffen. In den letzten Jahren wurde in der Schule viel, aber nicht immer richtig investiert. Um die Volksschule herum hat sich zum Beispiel eine richtige Sonderpädagogik-Industrie gebildet. Viele kostspielige Reformen wurden eingeführt, welche nicht immer zielführend waren, die Bildungsverwaltung wurde aufgebläht. So ist es erst wenige Monate her, dass SP, FDP, CVP und Grüne einen neuen Berufsauftrag befürworteten, obwohl dessen Nutzen überall umstritten ist. Damit dies kostenneutral geschehen konnte, wurde der Halbklassenunterricht für die Primarschüler gekürzt. Es ist fatal, wenn man beim Kerngeschäft der Schule, dem Unterrichten, den Rotstift ansetzt. Vielmehr muss man sich überlegen, wo man abspecken könnte bei Reformen, Verwaltung und Bürokratie. Das Geld für die Bildung muss in den Unterricht für unsere Jugend investiert werden und nicht in eine aufgeblähte Bildungsbürokratie und eine ausufernde Reformitis. Christoph Ziegler, Kantonsrat GLP, Elgg


  • Patrick Koller, 8400 Winterthur 08.01.2016 17:59
  • Angstmacherei mit Masern

    Ich, praktizierender Naturheilpraktiker, habe mich sehr über die einseitige Berichterstattung im Bericht zur Masernerkrankung vom 6. Januar geärgert. Wie in ihrem Bericht geschrieben wird, können die Masern schwerwiegende Komplikationen wie Lungen- und Gehirnentzündung auslösen. In Fachkreisen der Naturheilkunde wird davon ausgegangen, dass die Impfung dieselben Risiken bewirken kann. In Manchen Ländern wird heftig darüber diskutiert, ob die Masernimpfung für Autismus, Multiple Sklerose und weitere schwere Krankheiten verantwortlich ist. Die Schätzung des BAGs, dass es bis zu 30 Todesfällen im Jahr kommen könnte, scheint mir eher hochgegriffen. Letztmalig war das sicher vor dem Zweiten Weltkrieg der Fall. Und seit daher sind die Todesfälle weiter drastisch gesunken. Und das, obwohl die Impfung erst lange später (1969) in der Schweiz eingeführt wurde. Zum Impfschutz: Als vollkommen Immun gilt jemand, wenn er die Krankheit durchgemacht hat. Nicht eine geimpfte Person. Diese muss die Impfung alle zehn Jahre auffrischen. Eine geimpfte Person kann den Virus auch aufnehmen und weitergeben, nicht so eine Person, die Immun ist. Die Tatsache, dass in Frankreich und Italien die höchste Zahlen an Masernerkrankungen in der EU vorkommen, obwohl dort eine Masernimpfpflicht herrscht, ist bedenkenswert. Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen, was eine durchgemachte Masernerkrankung für Vorteile bringen kann. Kinderkrankheiten führen zu markanten Entwicklungssprüngen im Kinderalter, weiter sind konstitutionelle Stabilisierungen und dauerhaftes Überwinden von Allergien als Folgen bekannt.


  • Christine Kessler, 8404 Winterthur 08.01.2016 15:57
  • Ist der Nutzen der Grippeimpfung wirklich so hoch, wie immer betont wird?

    Ich möchte Christoph Schürch danken für seinen mutigen Leserbrief. Er spricht mir mit jedem Satz aus dem Herzen. Genau so ist es, wie er das beschreibt. Toll, dass jemand es wagt, die Grippeimpfung einmal anders zu beleuchten. Christine Kessler, Pflegefachfrau


  • Max Baumann, 8408 Winterthur 07.01.2016 17:15
  • Grippeimpfung

    In den letzten Tagen sind mehrere Leserbriefe zur mangelhaften Grippeimpfung des Personals Heimen und Spitälern erschienen, die nach Richtigstellung rufen. Nachdem Fachleute sich offenbar nicht exponieren wollen, wage ich es halt als Laie, eine Gegenposition einzunehmen. Indiskutabel sind die Gedanken von Christoph Schürch, dessen Botschaft eigentlich lautet, dass Grippeansteckungen in Alters- und Pflegeheimen helfen würden, Leid und Kosten zu mindern, indem die Betroffenen dann früher sterben würden, und dass deshalb die Impfung des Personals nicht sinnvoll sei. Hier erübrigt sich jeder Kommentar. Hingegen macht es Sinn, auf einen Punkt einzugehen, der wiederholt als Argument gegen die Impfung des Personals angeführt wurde, nämlich dass die geimpften Heim- und Spitalinsassen ja geschützt wären, wenn die Impfung wirken würde, und dass deshalb die Impfung des Personals gar nicht nötig wäre. Leserbriefschreiber, die so argumentiert haben, hätten sich leicht von der Unsinnigkeit ihrer Meinung überzeugen können, wenn sie sich vor dem Schreiben informiert hätten: Das Argument wäre nur richtig, wenn die Impfung zu 100% wirksam wäre, was aber gar niemand behauptet. Bei Senioren erreicht die Impfung sogar nur einen Schutz von 30 bis 50%, bei jungen Leuten immerhin 70 bis 90%. Das zitierte Argument ist also schlicht falsch, und die Impfung des Personals wäre eine minimale Sorgfaltspflicht oder einfach nur Anstand, auch wenn dadurch die Grippe in Seniorenheimen immer noch nicht ganz vermieden werden könnte. Diese Zahlen kann übrigens auf der Website des BAG jedermann einsehen. Es gibt keinen Grund, an ihnen zu zweifeln, sie stammen nämlich von Fachleuten und das BAG nennt die Quellen. Ich jedenfalls glaube diesen Informationen viel mehr als den persönlichen Einzelfallerfahrungen von Laien, die die Wirkung von Impfungen anzweifeln, Bachblüten und Chügeli hingegen oft als Wundermittel preisen.


  • Bruno Rieser, 8400 Winterthur 07.01.2016 14:22
  • Milder Winter spart Schneeräumung

    Auch in schneereichen und eisigen Wintern könnten viel Salz und Geld gespart und zugleich die Umwelt geschont werden. Ist es wirklich nötig, auf jeder Quartierstrasse mit Tempo 30 in den tiefen Schnee Salz zu streuen? Oder sogar abends vorsorglich zu salzen damit der Regen am nächsten Morgen eine schöne Eisbahn bildet ? Braucht es Bauern die mit grossen Diesel-Traktoren (auf der schon geräumten Strasse !) stundenlang Schneemaden hin und her schieben ? Ich denke es ist für alle zumutbar, sich an den wenigen Schnee- und Eistagen an die winterlichen Strassenverhältnisse anzupassen.


  • Bruno Rieser, 8400 Winterthur 07.01.2016 14:05
  • Stadtgrün spart Kaderstelle

    Gratulation an Herrn Kunz und Herrn Gfeller. Endlich ein erster Sparschritt der über Budgettricks und Leistungskürzungen hinausgeht. In den nächsten Jahren können bei Pensionierungen noch dutzende Kaderstellen zusammengelegt und Hierarchiestufen abgebaut werden. Das spart zweistellige Millionenbeträge denn zu viele Köche verderben den Brei: In unserem Quartier wurden 12 Jahre nach der Erneuerung aller Abwasserleitungen die Strassen erneut aufgerissen ! Neue Frischwasser- und Stromleitungen waren nötig. Offenbar erfolgt sogar die Planung von so verwandten Dingen wie Abwasser- und Wasserleitungen in verschiedenen "Königreichen" der Stadtverwaltung. Ein einziger Chef hätte den Überblick und könnte solche Arbeiten koordinieren. Ein Segen für die Stadtkasse und die lärmgeplagten Anwohner.


  • Anne-Marie Tobler, 8405 Winterthur 07.01.2016 12:25
  • Impfen NB: Fals Sie der Meinung sein sollten, diesen Artikel nicht vollumfänglich zu drucken, bitte ich Sie davon abzulassen. Danke

    Die Grippe wütet....tägl. Schlagzeilen in den Tagespressen! Ich meine wir sollten unsere Infos von neutraler Seite holen ! Diese Möglichkeit haben wir heute zu genüge aber man muss selber aktiv werden , sprich Eigenverantwortung. (Bsp. Netzwerk Impfentscheid) Nebenbei: Haben sie je in den Schlagzeilen gelesen, dass jährlich "zig tausend" Menschen in den Krankenhäusern sterben an den Folgen unerwünschter Medikamentenwirkungen? Wäre das nicht eine Schlagzeile, ein Aufschrei wert? Wir müssten hellhörig werden! Wir, das Pflegepersonal und alle Menschen die sich nicht impfen lassen, sind nicht impfmüde sondern BEWUSST impfkritisch. Aus Japan weiss man, dass das Impfen gestoppt wurde nach dem Tod von 4 Kindern und das ist sicher ein weiser Entscheid. Eines sollte sich das Pflegepersonal und die Gesellschaft im klaren sein. Wir sind in der Ueberzahl gegenüber den Pharmaunternehmen, Organisationen und Politikern wenn wir solidarisch zusammenhalten. Wir haben es inder Hand was mit uns geschieht oder was wir mit uns geschehen lassen!!!!in der sogenannten Demokratie. Zitat:"Der Mensch braucht keine Revolution sondern Evolution" und darin bewegen wir uns JETZT


  • Christof Bürgi, 8404 Winterthur 06.01.2016 17:42
  • Der andere Terror

    2015 gab es wohl über 1000 terroristische Anschläge in Europa, über die kaum berichtet wurde. Nach wie vor versuchen nämlich extremistische Separatisten auf Korsika und in Nordirland, die Unabhängigkeit gewaltsam zu erreichen, während extremistische Loyalisten ebenso gewaltsam dagegenhalten. Meines Erachtens aber wesentlich beunruhigender ist die ständige Zunahme faschistischer Terroranschläge bei ebenso zunehmender Gleichgültigkeit. Ein Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim oder ein um sich schiessender Neonazi waren einst tagelange Berichterstattung wert. Heute reicht sowas noch für eine Randnotiz in den vermischten Meldungen. Aber glauben Sie mir: Ich habe mehr Angst vor Faschisten als vor Islamisten. Und dies nicht nur wegen der Anschläge, sondern auch wegen ihres politischen Einflusses. Die Islamisten werden es nie schaffen, uns zurück ins Mittelalter zu stürzen, aber den Faschisten könnte dies gelingen. Ganz legal über Wahlen und Abstimmungen.


  • Max Kuster, 8311 Brütten 06.01.2016 17:00
  • Köchle Stiftung Brütten mit Vorwürfen konfrontiert

    Landbote vom 13. Dezember 2015 Der Stiftungsrat wurde mit drastischen Vorwürfen konfrontiert ohne diese konkret zu beantworten. Das eingelegte Stiftungskapital wurde um einen Verlustsaldo von Fr 150’000 gemindert. Konsequenz ist, dass laut Stiftungsurkunde keine Hilfen gesprochen werden können. Diese wurde kürzlich einem behinderten Rentner verweigert. Um weiteren Vertrauensverlust der Bürger von Brütten gegenüber der Stiftung zu vermeiden, ist eine öffentliche transparente Orientierung angezeigt. Nur so kann die Glaubwürdigkeit des Stiftungsrates wieder hergestellt werden. Max Kuster, 8311 Brütten


  • Hans CATTANEO, 8404 Winterthur 05.01.2016 19:15
  • Fragt die Anwohner.

    Leserbrief zu diversen Artikeln im LB zum Thema "Gotthardröhre 3 " Quote: "Ich wohne hier in Winterthur, was doch eine ganze Strecke von der Gotthardroute und der Autobahn mit ihren Tunnels in den Tessin entfernt ist. Wenn ich selber so meine zwei bis drei Mal im Jahr in unsere Sonnenstube reise, nehme ich den Zug. Das ist zwar bald jedes Jahr noch teurer aber sehr bequem und entspannend, dies im Gegensatz zu einem Trip mit dem eigenen Wagen. Nun kommt aber mein Dilemma. Ich soll und darf im Februar darüber abstimmen, ob auf dem Autoweg in den Tessin ein weiteres Rohr gebaut werden soll, ein Thema also, das mich weder als Nichtbenutzer der Autobahn und auch nicht als Anwohner dieser von Unmengen von Autos und Lastwagen befahrenen Strecke irgendwie tangiert. Dabei geht es ja auch in erster Linie um die an dieser Strecke lebenden Menschen in der Innerschweiz und dem oberen Teil des Tessins, die diese Emissionen voll zu tragen haben. Ich habe mich also bei Freunden in den beiden Regionen, vor und nach dem Tunnel in den Süden, etwas umgehört und habe dabei vermieden, jene zu Fragen, die sich bei diesem Projekt einmal mehr eine goldene Nase verdienen werden oder Ihre Laster durch den Tunnel fahren anstatt Alpentransit – Gemäss auf die Bahn zu verladen. Resultat der nicht repräsentativen Privat – Umfrage: Eindeutig ablehnend im Hinblick auf den aus der weiteren Röhre resultierenden, enormen Mehrverkehr. Und die Story mir der später nur einspurig befahrenen Röhre wird ins Reich der Polit-Märchen verschoben. Somit Fazit: Weitere Milliarden – Röhre NEIN." Hans L. Cattaneo Winterthur Unquote


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 05.01.2016 19:01
  • Vor Herrliberg wird sowieso rechts geblinkt.

    Ist es Strategie oder einfach getreu dem Film; denn sie wissen nicht was sie tun? Die SVP betreibt im Abstimmungskampf wieder einmal einen Wortslalom. Der eine Exponent sagt die Durchsetzungsinitiative gelte für alle Ausländer, der nächste nimmt Secondos davon aus und der dritte hat noch eine ganz andere Interpretation. Dabei ist klar, dass der Initiativtext keinen Spielraum mehr lässt. Die Verhältnismässigkeit wird mit der Durchsetzungsinitiative torpediert und die Gewaltenteilung geritzt. Aber irgendwie schafft es die SVP mit dem internen Wortslalom wieder von diesen wunden Punkten der Initiative abzulenken. Dabei ist sowieso klar, sobald die Parteiexponenten Richtung Herrliberg fahren, blinken sie alle rechts.


  • Andrea Eggler, 8405 Winterthur 05.01.2016 13:24
  • (Die Impfmoral ist beim Winterthurer Heimpersonal noch schlechter als im KSW): Fragt den niemand nach dem "Warum"?

    Jährlich liest man in den Medien Artikel über die sogenannte Impfmüdigkeit vor allem des medizinischen Personals und verbindet dies sofort mit der Zahl der erkrankten Patienten oder Heimbewohner. Aber niemand fragt nach dem "Warum". Warum lassen sich denn nur gerade etwas mehr als die Hälfte der Ärzte impfen? Sind nicht sie diejenigen, die die Impfung normalerweise verabreichen? Wo bleibt da die Glaubwürdigkeit? Als Patient und Laie richte ich mich doch nach deren Verhalten, vertraue deren Meinung, da sie ja diesbezüglich mehr Wissen haben sollten? Ausserdem werden heutzutage die meisten Heimbewohner und andere sogenannten Risikogruppen sowieso fast nebenbei bei einem Hausarztbesuch auch gerade noch geimpft, also sollte deren Schutz ja vorhanden sein, oder irre ich mich da? Warum nur ist die Impfquote auch gerade beim Pflegepersonal so gering? Könnte es sein, dass sie mehr Informationen und Erfahrungen haben und sich mehr Gedanken über die Wirkung einer Grippeimpfung machen als andere? Um genau überprüfen zu können, wie grossen Nutzen diese Impfung z.Bsp.in einem Alterszentrum wirklich bringt, müssten doch auch die täglich ein-und ausgehenden Angehörigen, Mitarbeiter der Betreuung bzw. des Technischen Dienstes, des Restaurationsbetriebes usw. usw. überprüft werden. Denn man weiss ja, mit welch grosser Geschwindigkeit die infizierenden Tröpfchen z.Bsp. aus der Nase katapultiert werden und welche Reichweite sie haben. Wenn der Nutzen der Grippeimpfung wirklich so hoch ist, wie immer wieder betont wird, sollte meiner Meinung nach mehr Wissen darüber vermittelt werden statt das medizinische Personal an den Pranger zu stellen. Nur so wird es möglich, eigenverantwortlich handeln zu können.


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 05.01.2016 08:39
  • Jihad Kämpfer bleiben in Gewahrsam

    Jihad-Reisende bleiben in Gewahrsam, Mirko Plüss, Landbote 5.1.2016 Ja das fehlte noch, dass diese 2 Secondos wieder auf freien Fuss gesetzt werden nur weil sie noch unter das Jugendgesetz fallen. Was glaubt denn die Justiz, das die 2 Islamisten bei dieser IS gesucht haben. Wellness-Oasen gibt es weder in Syrien noch im Irak, wo sie sich hätten erholen können. Was tut man wohl, wenn man sich einer Mörderbande anschliesst? Denn der Begriff Jihad Kämpfer greift zu kurz, IS ist ein marodierender Haufen von blutrünstigen Gesellen und verdient nicht nur Verachtung, sondern rigorose Vernichtung. Und was soll der Jugendschutz mit dem argumentiert wird. Das Mädchen war schliesslich alt genug um so einen Mordgesellen zu heiraten. Was in den Koranschulen, die ihr Bruder besucht hat, gelehrt wird ist hinlänglich bekannt und nicht mit dem Katechismus vergleichbar. Dann sollen die 2 auch die volle Verantwortung von Erwachsenen übernehmen und die die entsprechenden Konsequenzen tragen, die das CH-Gesetz vorschreibt. Vielleicht bringt Ende Februar die Annahme der SVP-Initiative eine schlüssige Alternative!


  • Bruno Rieser, 8400 Winterthur 04.01.2016 10:29
  • Schlechte Impfmoral beim Heimpersonal

    Wieso lassen sich nicht einfach die gefährdeten Betagten gegen die Grippe impfen ? So wären sie sowohl vor dem Personal als auch den Besuchern geschützt. Oder vertragen alte und kranke Personen diese Impfung nicht ? Dann ist sie wohl doch nicht so harmlos und wirksam wie behauptet und ich verstehe die Impfabstinenz des Personals.


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 03.01.2016 12:02
  • Bankrotterklärung für die Verlagerungspolitik

    Wir fahren los mit quietschenden Reifen und hupen gemeinsam die Gotthardnäse. Wer weiss, vielleicht schaffen es diese Songzeilen in Anlehnung an die Polonäse irgendwann in die Hitparade. Zur Feier der neu eröffneten zweiten Gotthardröhre vielleicht? Spass beiseite. Noch ist es nicht so weit und die Stimmbürger haben am 28. Februar noch die Möglichkeit, einen zweiten Gotthard-Strassentunnel zu verhindern. Die täglichen Verkehrsprobleme in der Schweiz werden definitiv nicht am Gotthard gelöst. Irgendwie entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass wir gerade im Jahr der Eröffnung des NEAT Basistunnels am Gotthard über einen zweiten Strassentunnel abstimmen. Für mich ist dies die Bankrotterklärung der vom Volk befürworteten Verlagerungspolitik des Schwerverkehrs. Der zweite Tunnel wird zu mehr Strassenverkehr am Gotthard führen, alles andere wäre Augenwischerei. Niemand baut eine zweite Röhre, um danach zwei Spuren zu sperren. Es stünde den Befürwortern eines zweiten Gotthardtunnels gut an, wenn sie den Stimmbürgern hier keinen Sand in die Augen streuen würden.


  • Sabine Lach, 8406 Winterthur 02.01.2016 22:31
  • Zu wenig Platz für Dättnauer Schüler, Ausgabe vom 15. Dezember 2015

    Keine Frage, das Finanzloch ist gross und es muss gespart werden.Das Entlastungs-programm „Balance“ umfasst 75 Seiten! Ist es aber sinnvoll bei der Schulinfrastruktur zu sparen? Sollten nicht für alle Kinder dieselben Grundvoraussetzungen geschaffen werden? In der reichen Schweiz empfinde ich es als Armutszeugnis, dass für unsere Dättnauer Schüler nicht genügend Schulraum zur Verfügung steht. Die nüchternen kühlen Container (welche notabene gemietet werden müssen) dürfen keine Dauerlösung sein! Es kann nicht sein, dass die Kindergartenkinder nur alle 2 Wochen Turnunterricht erhalten, da die eine Turnhalle für über 320 Schüler schlicht nicht ausreicht. Es kann auch nicht sein, dass das Lehrerzimmer aus allen Nähten platzt und die Kinderbetreuung an ihre Grenzen stösst. Mein grösster Neujahrswunsch ist deshalb eine pragmatische und vor allem rasche Lösung für die Schule Laubegg! Nur so können wir unseren Kindern das beste Rüstzeug für ihre Zukunft mitgeben. In diesem Sinne wünsche ich allen ein glückliches und gesundes 2016!


  • Bruno Rieser, 8400 Winterthur 29.12.2015 09:16
  • Die Wagenleute harren aus (V3.0, ein herrliches Thema)

    "Wildwest-Romantik in der Grossstadt ! Winter-Wildcampieren bei uns erlaubt, kollektiver Frostschutz inklusive !" Winterthur bietet dem schneearmen Winter Paroli und setzt voll auf alternative Tourismus-Angebote. Seht her, wir sind nicht nur die Griechen der Schweiz, wir sind jetzt auch das Schweden der Schweiz und Cowboy-Stadt der Schweiz. Da kann ich nur sagen: Cool, auch ohne Schnee. Vorschlag für die Werbekampagne für den nächsten Sommer: Sozialhilfebezüger und Flüchtlinge in einem Camp aus IKEA-Shelters, romantisch placiert am idyllischen Tössufer. One-World-Feeling Sommer thurs!


  • Bruno Rieser, 8400 Winterthur 29.12.2015 09:00
  • Die Wagenleute harren aus. Der Stadtrat auch.

    So ein Bauwagendorf auf der grünen Wiese ist schon viel romantischer als die schnöden XXL-Wohnwagen von Fahrenden auf einem Teerplatz oder die Holzhütten für Flüchtlinge eingepfercht in einer Kirche. Da lässt man gerne Milde walten, besonders bei diesem Frühlingswetter! Noch 20 Jahre gewähren lassen und Frostschutz ist Winterthurer Kulturgut und das Wagendorf kommt unter Denkmalschutz.


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 28.12.2015 18:21
  • Durchsetzungsinitiative ist unvereinbar mit christlichem Weltbild

    In der Schweiz geben gemäss Statistik rund 65% aller über 15 jährigen Menschen entweder katholisch oder evangelisch als ihre Religion an. Würden dies am 28. Februar all jene Bürger zur Abstimmung gehen und das christliche Weltbild mitberücksichtigen, so wäre der Anteil der Gegner der Durchsetzungsinitiative bei mindestens diesem Prozentsatz. Kommt hinzu, dass die Durchsetzungsinitiative keine Verhältnismässigkeit mehr zulässt und die Gewaltentrennung unserer Schweizer Demokratie missachtet, was den Anteil der Neinstimmen zusätzlich in die Höhe treiben müsste. Schliesslich ist es just jene Gewaltenteilung, die in der Schweiz Stabilität, Wohlstand und Freiheit garantiert. Eigentlich dürfte eine so fundamentale Initiative wie es die Durchsetzungsinitiative in Wortlaut und Wirkung ist, in der Schweiz keine Chance auf Erfolg haben. Ich mache mir jedoch keine Illusionen, das Abstimmungsergebnis wird am Ende knapp ausfallen. Für Differenzierung bleibt in der aktuell hoch emotionalen Debatte praktisch kein Platz mehr. Wenn das Delikt eines Diebstahls plötzlich wie ein Gewaltverbrechen geahndet werden soll – zumindest wenn es um ausländische Mitbürger geht – bleiben Sachlichkeit und Verhältnismässigkeit auf der Strecke. Und was ist mit der Menschlichkeit, mit den christlichen Werten? Muss letztlich jeder selber beurteilen. Für mich aber ist klar, mit einem christlichen Weltbild ist die Durchsetzungsinitiative der SVP nicht vereinbar.


  • Bruno Rieser, 8400 Winterthur 28.12.2015 14:19
  • Die Wagenburg harrt aus

    Unsereins bekommt subito Besuch der Polizei, wenn er mal ein Velo vor statt hinter dem Gartentor abstellt oder einen Ast über der Strasse nicht zurückschneidet. Andere hingegen können offenbar unbehelligt monatelang illegal campieren wie das Kollektiv Frostschutz oder jahrelang einen unbewilligten Bau-Werkhof betreiben wie der Bauer auf dem Grundhof. Je gröber und dreister das Vergehen desto grösser die Toleranz und Nachsicht der Behörden! Wen wunderte dass man das Wort Rechtsgleichheit nicht mehr hören mag und sich zusehends in einer Bananenrepublik wähnt.


  • Urs Fries, 8472 Seuzach 25.12.2015 18:15
  • Der Gotthard, eine europäische Lebensader

    Auf der Handelsroute vom Nordkap bis Sizilien ist der Gotthard das wichtigste Nadelöhr. Wir sind verpflichtet, für alle Benützer eine sichere und möglichst störungsfreie Verkehrsverbindung zu schaffen und zu unterhalten. Das damit verbundene Verkehrsaufkommen verursacht unerwünschte Emissionen. Mit dem Versprechen, dass dieses auf einem für alle erträglichen Niveau gehalten werden kann, bewilligte das Schweizer Volk mittlerweile bald 25 Mrd. Franken für die Neat, damit der Güterverkehr von Grenze zu Grenze im Wesentlichen auf der Schiene erfolgen kann. Der Bundesrat versäumte es allerdings, dies mit der EU vor dem Baubeginn verbindlich zu regeln. Das bilaterale Transitabkommen gewährt den freien Verkehr auf der Strasse. Aus diesem Grund machen Deutschland und Italien kaum Anstalten, die nötigen Anschlüsse und Verladeterminals bereitzustellen. Wenn Sozialdemokraten und Grüne heute mit dem Argument Alpenschutzartikel den Ausbau der 2. Röhre bekämpfen, schlagen sie den Sack und meinen den Esel. Wenn die unumgängliche Sanierung nämlich ohne den Ausbau der 2. Röhre erfolgt, müssten im Urnerland und im Tessin auf etwa 155000m2 Fläche für diesen Zweck Verladeanlagen gebaut werden. Kulturland würde geopfert und weitere Milliarden würden sinnlos aus dem Fenster hinausgeworfen. Wenn Grüne und Sozialdemokraten mit der bewussten Herbeiführung von Stausituationen Politik treiben und dabei noch den Alpenschutz als Argument verwenden erreichen sie genau des Gegenteil. Der Schadstoffausstoss ist bekanntlich am grössten, wenn Autos im Stau stehen, abgesehen von den volkswirtschaftlichen Kosten. Sie treiben also mit falschen Argumenten Parteiideologie und nehmen die Bewohner im Urnerland und der Leventina dafür als Geiseln. Weitere Argumente sind die Sicherheit. Beim ADAC-Tunneltest 2015 landete der Gotthardtunnel auf dem letzten Rang. Nur wer den Tunnel benützen muss, kann die Wichtigkeit dieses Arguments beurteilen! SP und Grüne stehen hinter dem Projekt "Via sicura". Warum soll denn gerade der gefährlichste Autobahnabschnitt nicht sicherer gemacht werden? Parteiideologie und Vernunft stehen sich auch hier diametral gegenüber. Und letztlich die Solidarität zwischen den Landesteilen. Warum soll das Tessin im Winter mit nur je 2 Fahrspuren erschlossen werden, während das Jura und der Kanton Uri neben den Nationalstrassen mit getrennten Autobahntunneln erschlossen werden? Was man beim Bau des Gotthard-Strassentunnels versäumt hat, muss jetzt endlich verbessert werden: Nur die 2. Röhre am Gotthard gewährt Sicherheit, Solidarität und Nachhaltigkeit.


  • Georg E. Radecke, 8408 Winterthur 25.12.2015 13:39
  • Rückbesinnung auf unserer Grundwerte - gerade an Weihnachten

    Es tut gut, sich auf den ursprünglichen Sinn von Weihnachten zurück zu besinnen, auf Jesus von Nazareth und seine Botschaft. Diese ist ja auch die Wurzel der Grundwerte unserer westlichen Gesellschaft. Eine verbreitete Meinung ist, unsere Werte sowie die Menschenrechte beruhten auf der Aufklärung. Doch diese bahnten sich schon Jahrhunderte früher an. Und die Aufklärung wäre ohne die biblische Botschaft nicht denkbar. Unseren Gästen, ob als Flüchtlinge erst neu im Land oder schon lange als Asylanten hier, tut es gut, sich mit Weihnachten und dem christlichen Glauben zu befassen. So können sie merken, woher unsere Werte kommen. Uns Einheimischen tut eine Rückbesinnung gut. Dringend nötig ist sie für die Behörden von Adliswil, die für sich das Recht beanspruchen, ihren Angestellten das Tragen von Halskettchen mit einem Kreuzchen verbieten zu können. Dringend nötig ist sie auch für Olivier Arni, den SP-Stadtrat von Neuenburg, der vor einem offiziellen Christbaum die aufgestellten Holzkrippenfiguren in einer Blitzaktion wegräumen liess. „Die Weihnachtstanne darf nicht mit religiösen Symbolen in Verbindung gebracht werden“, war seine abstruse Argumentation. Ferner ist da kürzlich die Aussage in einem Leserbrief im Landboten: „Der Islam gehört zu Winterthur.“ Er hat damit eine Aussage von 2010 abgewandelt. Der damalige deutsche Bundespräsident Christian Wulff hatte gesagt: „Der Islam gehört zu Deutschland.“ Zu beiden Aussagen sage ich klar: Nein! Das ist so blauäugig! Oder wollen wir Verhältnisse wie in Grossbritanien, wo schon in ganzen Stadtteilen Subkulturen bestehen, in denen die Sharia regiert? Nebenbei gesagt: Für uns Einheimische ist es in der heutigen Situation auch angezeigt, sich mit dem Islam zu befassen. Menschen muslimischen Glaubens sind bei uns herzlich willkommen, wenn sie die Grundwerte unsres christlich geprägten Abendlandes akzeptieren. Nehmen wir Weihnachten als Chance zur Besinnung oder Rückbesinnung!


  • Walter Rüegg, Weisslingen 23.12.2015 10:43
  • Fifa - die Hoffnung stirb zuletzt

    Danke, Herr Blatter, für alles, was Sie für den Fussball weltweit geleistet haben! Wer selber ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein! Schade und tragisch ist, dass Sie rechtzeitig den Abgang verpasst haben und daher mitschuldig an der Zerstörung Ihres Lebenswerkes sind. Leider fehlten seinerzeit absolut vertrauenswürdige Persönlichkeiten und auch der Wille zu Reformen. Die Zeiten der Sonnenkönige sind vorbei und ein Milliardenunternehmen wie die Fifa kann nicht mehr wie ein Provinzclub aus dem Wallis geführt werden. Das Positive an der Geschichte ist, dass Sie mit Ihrer Art den jetzigen Umbruch erst ermöglicht haben. Ich bin absolut gegen die Erpressermethoden der amerikanischen Justizbehörden, wovor die ganze Welt kuschelt, aber in diesem Fall haben sie den Weg für Reformen begünstigt. Andernfalls hätten die altgedienten Herren noch jahrelang ihr Unwesen getrieben. Die Zukunft wird zeigen, ob die nötigen Lehren aus der Geschichte gezogen wurden. Mit der Wahl eines neuen Präsidenten – auch mit beschränkten Vollmachten – ist es nicht getan. Wenn nicht grundlegende strukturelle Anpassungen erfolgen ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir wieder gleich weit sind.


  • Christoph Gross, 8408 Winterthur 22.12.2015 17:59
  • So wird der ehrliche Bürger verärgert

    Gegen eine Hundesteuer und gegen eine sinnvolle Ausbildung der Hundhalter mit ihren Hunden ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Ob auf die kommunale Hundesteuer (in Winterthur immerhin jährlich 140 Franken je Hund, Mehrfachhundebesitzer erhalten keinerlei Rabatt) dann noch ein Kantonsbeitrag (Fr. 30) und eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 20 Franken – immer je Hund – gerechtfertigt sei, lassen wir mal offen. Ein Hund kostet in der Stadt Winterthur somit also jährlich Fr. 190.—. Weshalb auch im 2., 3. und jedem folgenden Jahr die Bearbeitungsgebühr von Fr. 20.—anfällt, konnte mir noch niemand erklären. Hier gibt es keinerlei „Bearbeitungsaufwand“, denn der Hund ist bei anis mit der Chip-Nummer registriert, alle Angaben sind vom Hundehalter online gemacht worden und bis zu irgendeiner Mutation (Adressänderung, Abmeldung des Hundes oder ähnliches) ist nur noch der Rechnungsversand vom Finanzamt der Stadt Winterthur zu bearbeiten. Meldet der korrekte und alle Auflagen erfüllende, pflichtbewusste Hundehalter seinen jungen Welpen z.B. am 17. Dezember 2015 an, dann fallen folgende Kosten an: 50 % der jährlichen Hundesteuer, 50 % des jährlichen kantonalen Beitrages und 100 % der jedes Jahr neu anfallenden Bearbeitungsgebühr! Somit kostet der junge Hund für 2 Wochen des laufenden Jahres Fr. 105.--! Pro rata Beitragserhebung ist nicht vorgesehen; egal ob man den Hund am 1. Juli des laufenden Jahres oder am 31. Dezember übernommen und auch korrekt anmeldet, 50 % werden fällig. Hauptsache, dem Gesetz und den Verordnungen ist genüge getan! Ist es unter diesen Umständen verwunderlich, wenn sich die korrekt handelnden Bürger veräppelt vorkommen? Solche „Regeln“ im heutigen Staatswesen sind leider weit verbreitet und fördern die Staatsverdrossenheit. Schade eigentlich. Christoph Gross


  • Heinz Schmitz, Neftenbach 22.12.2015 10:24
  • Glanzleistung der Post

    Nach dem Tod meiner Schwiegermutter in Uster schickte ihr die Post (adressiert mit "Herrn..., obwohl ihr Vorname eindeutig weiblich ist) ein komplettes Umzugsset mit allem, was man braucht zum Wohnungswechsel.


  • Hans CATTANEO, 8404 Winterthur 22.12.2015 09:06
  • Sepp Blatter am Pranger

    Herr Blatter hat Fehler gemacht. Der wohl Grösste war derjenige, dass er die marode FIFA zu einem Erfolgsorgan machte, das von 60 Millionen Schulden zu einem modernen Sport- Organ mit einem Umsatz von bis zu 5 Milliarden in einem WM-Jahr ausbaute, oder mit anderen Worten, Herr Blatter war erfolgreich und somit suspekt. Da kommt so einer kleiner Schweizer, weder Scheich noch MBA, ja nicht einmal Jurist, aus einer gebirgigen Gegend und zeigt der Welt, wie man die wohl populärste Sportart der Welt erfolgreich managt. Das muss ja Neid erzeugen. Da muss doch die internationale Manger-Welt diesem kleinen Walliser zeigen, wo der Bartli den Most holt oder die Berufsfunktionäre den Champagner und wenn es am Ende einer Super-Karriere ist. Also hängt man Ihn nun wegen diesen 2 Millionen an Freund Platini an den Galgen. Selbst wenn da möglicherweise schon nicht alles koscher war, reden wir doch über einen Betrag, welcher Angesichts der heute verschobenen Beträge im „Füessball“ schlicht und einfach als Peanuts zu bezeichnen sind. Da gibt es doch auch hier in der Schweiz andere Beispiele mit anderen Summen, wo zum Beispiel Manager Airlines an die Wand gefahren haben und dafür noch mit Millionen aus dem Deal als Helden und Ehrenmänner ausgestiegen sind. Und zwar Steuermillionen und keine Fussball-Millionen. Wir wissen Sepp Platter, ihr Walliser sind grosse Trickser und Sie waren über viele Jahre wohl einer der Grössten im Tal der Rhone. Trotzdem lieben wir Sie für Deinen Welterfolg, möge derselbe noch vielen Schweizer gelingen. Unser kleines Land braucht Leute wie Sie. Auch für mich sind Sie der Mann des Jahres, wenn nicht der letzten 40 Jahrzehnten. So lange waren wir doch Alle auch ein wenig Stolz auf Ihre Erfolge. Hans L. Cattaneo Winterthur


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 22.12.2015 06:58
  • Schweigen oder Selbstdemontage

    Sepp Blatter sollte einsehen, dass FIFA nicht gleich Sepp Blatter und Sepp Blatter nicht gleichbedeutend mit FIFA ist. Sein Auftritt nach der Urteilsverkündung lässt jedoch nicht darauf schliessen, dass Sepp Blatter dies noch trennen kann und will. Der ehemalige FIFA Präsident befindet sich auf dem Weg zur Selbstdemontage. Doch er will weiter kämpfen, wenn es sein muss, sogar bis zum Bundesgericht. Just jene Instanzen, denen er in seinem Amt als FIFA Präsident die Kompetenz über den Fussball und die Weltfussballorganisation zu richten, absprach. Auch an der von ihm vor kurzem noch hochgelobten FIFA Ethikkommission lässt Sepp Blatter kein gutes Haar mehr. Das Spiel ist für den ehemals starken Mann der FIFA vorbei, dies wissen praktisch alle. Alle bis auf Sepp Blatter. Wahre Champions zeigen sich im Moment der Niederlage; dies sollte sich Sepp Blatter jetzt zu Herzen nehmen. Die FIFA und auch die UEFA brauchen jetzt einen Neuanfang. Ob es besser wird? Zweifel bleiben. Letztlich waren Blatter und Platini zwar einflussreiche Personen, aber auch „nur“ Teil des Problems. Die grösste Veränderungsmacht im ganzen Spiel haben die Fans und Zuschauer. Wenden sie sich vom Fussball in grosser Zahl ab, dann gerät auch die Geldmaschine in Stocken.


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 21.12.2015 17:36
  • Vorwärts zur Schuluniform

    Warum vorwärts und nicht rückwärts zur Schuluniform. Weil ich überzeugt bin, dass die Einführung einer Schuluniform in der Volksschule viele Herausforderungen der heutigen Zeit lösen würde. Es gäbe keinen Aufschrei wegen Edelweisshemden. Die Kleidermarkenhysterie auf Primarschulniveau würde ebenfalls der Vergangenheit angehören. Die lästigen Diskussionen über zu kurze Röcke und zu enge Tops auf einen Schlag beendet und der Disput um Kopftücher und zusätzliche weitere Verhüllungen im Namen von Religionen ebenfalls erledigt. Auf Volksschulebene werden zur Schuluniform keine weiteren Kleidungsstücke zugelassen. Für mich wäre die Einführung der Schuluniform auf Volksschulebene darum kein Rückschritt sondern ein Fortschritt, der die teils sehr bemühenden Diskussionen um Kleider im Keim ersticken würde. Und wer damit nicht einverstanden ist, kann seine Kinder an eine private Schule schicken.


  • Susanne Friedrich, Ellikon am Rhein 21.12.2015 14:30
  • „Ausnahmeregelung für kurdische Familie“ in Weisslingen

    Leserbrief zum Artikel „Ausnahmeregelung für kurdische Familie“ in Weisslingen Ich gratuliere Weisslingen, dass sie eine Wohnung gefunden habe für die Flüchtlinge, ein Lob auf Sicherheitsdirektion und Volkswirtschaftsdirektion für ihre gute Zusammenarbeit? Wie so? Die Flüchtlinge sollten in einer Baugenossenschaftswohnung untergebracht werden, die mit Auflagen gebauten worden sind. Das für diese Anliegen die Gemeinde einen Brief an die Direktionen schreiben musste ist für mich unverständlich und auch in Zukunft für jeden Fall ein individuelles Gesuch gestellt werden muss. Die Gemeinden sind verpflichtet Asylsuchende aufzunehmen, in doch recht kurzer Zeit. Ich weiss von was ich rede ich bin fürs Ressort Soziales zuständig in unserer Gemeinde. Wohnraum zu suchen ist nicht einfach, wenn man dann hat kommen noch Vorschriften. Oder Wohnqualitäts Ansprüche die noch schwerer sind zu erfüllen in so kurzer. Mit unseren Vorschriften wird es unmöglich alles zu bewältigen. Für mich sind solche Forderungen schwer nachvollziehbar, bemüht man sich wird man schnell ausgebremst, man sollte aber doch auch sofort bereit sein wenn es den Wohnraum dann braucht. Eine einfache Lösung wäre das Malus System einfach zu zahlen, damit sind die Probleme nicht gelöst, aber das Bein das ich mir ausgerissen habe für den Wohnraum zu suchen habe ich als Sozialvorsteherin noch, auch für Weihnachten und nicht noch diverse Abklärungen die noch zu treffen sind. Susanne Friedrich Ressort Soziales Gemeinde Marthalen


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 20.12.2015 13:33
  • Der Stadtpräsident von Winterthur im Schlepptau des Islams

    Herr Künzle muss ja mächtig stolz sein, dass er Präsident einer Stadt ist, welcher der Ruf einer IS-Hochburg vorangeht! Was also soll die Geheimniskrämerei nach seinem Treffen mit Islam-Exponenten/Interessenvertretern. Sich mit einer Gemeinschaft zu treffen, deren Religion und explizit manifestierte Ausgrenzung in der Bevölkerung Besorgnis auslöst und danach nichts über weitere mögliche Zugeständnisse zu berichten, ist meines Erachtens verwerflich. Wer hat den dem ISZR unter der Führung extremer Jihadisten/Salfinisten, erlaubt in Oberwinterthur eine für die IS propagandistische Präsentation durchzuführen? Wann wird endlich lokal durchgegriffen und nicht gewartet bis sich die Bundesanwaltschaft aktiv einschaltet? Man muss schon unter Muslimen längere Zeit zusammengelebt haben um zu begreifen, dass Muslime es vorzüglich verstehen Geschichten zu erzählen und damit Andersgläubige hinters Licht zu führen. Wenn also Imame wie A.O oder der Vorstand der An’Nur-Moschee stellvertretend für die anderen Winterthurer Islam Gemeinschaften lautstark verkünden, dass in Winterthur niemals extremistische Texte verkündet werden und sie im Umgang mit Jugendlichen nur hehre Absichten hegen, höre ich wohl die Botschaft - nur fehlt mir begründet der Glauben. Ich habe immerhin über 4 Jahre in einem islamistischen Land gelebt und kenne zur Genüge den Wahrheitsgrad von Aussagen Angehöriger dieser Religionsgemeinschaft.


  • Heinz Waech, 8400 Winterthur 20.12.2015 08:58
  • Das Stadtglüüt läutet weiter „Landbote“ vom 17. Dezember 2015

    Gratulation an Pascal Mettler und sein Team vom Stadtglüüt, dass aus dem einmaligen Projekt eine Tradition eingeläutet werden kann. Es wäre schön, wenn von "Winterthur 750" ein weiteres Andenken länger bestehen bleiben könnte. Ob der „Labüsch-Turm“ respektive das Stadtspielwerk wirklich für die nächsten 100 Jahre auf dem Merkurplatz hinter dem Manor stehen wird, hängt allerdings weniger von der Dauerhaftigkeit der Eisenplastik ab als vielmehr von der Bereitschaft der Stadt Winterthur, die auf 10 Jahre begrenzte Baubewilligung dereinst zu verlängern. Das Stadtspielwerk wurde von ihren Erbauern, neben den Eisenplastikern ChrisPierre Labüsch noch eine ganze Reihe von KMU’s aus Stadt und Region, sorgfältig für eine lange Lebensdauer erstellt. Es würde alle Beteiligten freuen, wenn diese Installation noch lange in Winterthur stehen könnte, um mit ihrem stündlichen Öffnen der Metallkästen an die Winterthurer Industrievergangenheit zu erinnern. Heinz Waech, Winterthur


  • Mattea Meyer, 8400 Winterthur 19.12.2015 23:01
  • Eine Winterthurer Weihnachtsgeschichte

    Eine Winterthurer Weihnachtsgeschichte: Die Kirche Rosenberg wird dank dem engagierten Einsatz der Stadt und der reformierten Kirchenpflege Veltheim zu einer Asylunterkunft. Es ist eine Geschichte, die davon erzählt, dass wir es schaffen können, Menschen auf der Flucht einen würdevollen Ort des Schutzes und des Ankommens zu bieten. Eine Geschichte, die davon zeugt, dass nicht Ausgrenzung und geschürte Angst uns weiterbringen, sondern die gemeinsame und erfolgreiche Suche nach Antworten. Und es ist auch eine Geschichte, die der fremdenfeindlichen Hetze entgegentritt, die nur daran interessiert ist, Probleme zu bewirtschaften anstatt Herausforderungen zu lösen. Denn anders kann ich es mir nicht erklären, dass die SVP geschlossene Grenzen und das Ende des angeblichen „Asylchaos“ fordert und trotzdem weiterhin Kriegswaffenexporte befürwortet und als einzige Partei die beschleunigten Asylverfahren ablehnt. Umso wichtiger ist es, dass Projekte wie die Kirche Rosenberg auch über Winterthur hinaus Schule machen. Mattea Meyer, Nationalrätin SP


  • Silvio Waser, 8400 Winterthur 19.12.2015 18:20
  • Migros Obertor feiert sein 70 jähriges Jubiläum ganz ohne Vegetarier/Veganer

    Zuerst Gratulation zum 70 jährigen Geburtstag der Migros Obertor. Da ich in Winterthur aufgewachsen bin, kenne und schätze ich diesen Migros seit vielen Jahren(ich bin auch ein Migros Kind) vorallem auch das stets freundliche und hilfsbereite Personal. Doch als ich heute beim Bratwurststand eine Extra-Bürli verlangte, als ich eine Bratwurst für meinen Freund holte und mir salopp erwiderte wurde, ich soll es doch im Migros selber holen, ist mir Lust am Feiern ziemlich vergangen. Ich esse aus diversen Gründen kein Fleisch mehr und wollte, auf ein simples Bürli ausweichen, da es ja keine Alternativen zum Fleisch angeboten wurde, was ich ehrliche gesagt, für einen so grossen Konzern wie Mirgos, der sich ja gerne mit dem Laben Nachhaltigkeit brüstet, eher als peinlich empfinde. In Winterthur leben ca. 10% Vegetarier und 1% Veganer, Tendenz steigend. Winterthur wird sogar gerne als Veg-Hochburg erwähnt. Die steigenden Umsätze in diesem Bereich, nimmt die Migros vorallem in der Altstadt, gerne entgegen. Ein Dankeschön für diesen Teil der Kundschaft, würde nach meiner Meinung aber anders aussehen. Und so bleiben die fleischlosen aussen vor, obwohl ja inzwischen jeder weiss, je weniger Fleisch, je besseres Klima, bessere Gesundheit und vorallem weniger Tierleid. Silvio Waser


  • Stefan Schumacher, 8404 Winterthur 19.12.2015 15:53
  • Kommentar zum Kommentar...oder wie ernst nimmt die Politik die Ärzte

    Sowohl ein absoluter Zulassungsstop, als auch offene Schleusen sind kein Rezept. Vor etwa 15 Jahren wurde vom Verband der Assistenz und Oberärzte, also von den „Jungen“ der Vorschlag gemacht, dass über die Kasse abrechnen darf, wer mindestens 3 Jahre in einer schweizer Klinik gearbeitet hat und somit das System und unsere medizinischen Standards kennt. Ich habe das direkt an Herrn Kollegen Gutzwiiler geschrieben. Auf eine Antwort warte ich bis heute. Herr Zeltner tut sich schwer mit der Zusammenarbeit mit Ärzten, kritische Fragen sind beim BAG nicht beliebt. In Entscheidungspositionen sitzt kein einziger Mediziner. Das ist etwa so, als wenn es im Bundesamt für Justiz keine Juristen gäbe. So ist eine konstruktive Zusammenarbeit nicht einfacher. Herr Schäfer macht es sich in seinem Kommentar sehr einfach. Sind Sie der Meinung, dass die Kosten im Gesundheitswesen vor allem steigen wegen einer höheren Dichte an Spezialärzten? Was ist mit der wachsenden Bürokratie, den immer ausgedehnteren Qualitätsvorschriften (welche den Patienten zugute kommen)? Haben Sie sich einmal überlegt, wie viele Personen in den Verwaltungen angestellt sind, damit alles nach Vorschrift abläuft und welche Lohnkosten das generiert? Wir haben eine hohe medizinische Qualität in diesem Land. Trotz allen politischen Spielen im Nationalrat.


  • Werner Frei, 8406 Winterthur 19.12.2015 15:23
  • Unterschiedliche Visionen (Theater und Stadtkultur im Landboten vom 19.12.)

    Weshalb bin ich kein Bisschen erstaunt über die Meldung im Landboten, dass der Stadtrat entschieden hat vorläufig noch nicht über das weitere Vorgehen in Sachen Theater Winterthur zu entscheiden? Und dies obwohl ich an der Veranstaltung des Forum Architektur zu den Winterthurer Ikonen der Architektur vor wenigen Wochen mit eigenen Ohren gehört habe, wie der Stadtpräsident diesen Entscheid noch für dieses Jahr angekündigt hat. Die Antwort ist ganz einfach: ich bin aus Töss. Da haben wir reichlich Erfahrung mit Versprechen und Ankündigungen von Stadtrat oder Stadtpräsident, welche nach kurzer oder längerer Zeit - und meist nach Investition von beträchtlichen Ressourcen von Freiwilligen und Verwaltung – plötzlich nichts mehr galten. Das war der Fall bei der Aufwertung der Zürcherstrasse, dem sicheren Zugang zum Reitplatz und weitgehend beim Güterschuppen Bahnhof Töss. Wie unterschiedlich Visionen sein können ist in der Samstagsausgabe des Landboten auf nur zwei Seiten sehr schön dargestellt: Während der leider scheidenden Direktors des Museums Oskar Reinhardt zur Positionierung der Stadt Winterthur als drittwichtigste Kulturstadt der Schweiz erwähnt bezeichnet der Stadtpräsident den Abriss des Stadttheaters als Vision. Nun aber genug der Häme und ein Vorschlag zur Güte: Eine weitere Ikone der Winterthurer Architektur, vielleicht etwas bescheidener als Stadttheater und Stadthaus, steht wirklich zur Disposition, nämlich das Zentrum Töss. Hier könnte der Stadtpräsident wirklich aktiv werden, die Standortförderung tatsächlich etwas positives bewirken und Stadtpräsident Künzles giggerigen Investoren würden mit einer hochwertigen, die Interessen der Stadt und des Quartiers berücksichtigenden Lösung sicher mit offenen Armen und Applaus empfangen. Und sie hätten erst noch deutlich mehr Planungssicherheit, als beim noch jahrelangen und kaum erfolgreichen politischen Tauziehen um das Theater Winterthur. Hier innert nützlicher Frist eine gute Lösung zu finden wäre meine Vision. Werner Frei Winterthur-Töss


  • Sandra Bachmann, 8406 Winterthur 18.12.2015 10:53
  • Kreativität & Wissen braucht (Frei-)raum

    Liebe Redaktion, ein Beitrag zur Schulraumsituation im Dättnau: Gut Ding will Weile haben und langfristige Investitionen, sollten wohl analysiert und verhältnismässig sein. Doch wäre bei Investitionen in unserer aller Zukunft - unseren zukünftigen Lehrern, Pflegekräften, Polizisten, Politiker, Ärzten, Ingenieuren uvm. - nicht mehr Entscheidungsfreude angebracht? Stellen Sie sich doch bitte vor, Sie würden täglich Ihre Arbeit in den Containern verrichten? Wie wäre Ihre Konzentration, wenn Sie dabei noch mitbekämen, was 20 andere im Nebenraum gerade machen? Wie kreativ, motiviert und effizient wäre Ihre Arbeit nach 5 Jahren noch? Die gute Nachricht ist: Sie hätten die Wahl die Arbeitsstelle zu wechseln. Unsere Kinder haben diese nicht. Die Zeit drängt und wir sollten auch unseren Kindern lieber heute als morgen den dringend benötigten (Frei-)Raum schaffen, um die Weichen zu stellen, dass sie ihre Stärken in unserer Gesellschaft voll entfalten können. Den Wert, den sie in Zukunft für uns leisten werden, ist für jeden von uns unbezahlbar!


  • Martin Parpan, 8400 Winterthur 18.12.2015 09:16
  • Rüstung und Ethik

    Urs Breitmeier, Chef des Rüstungskonzern RUAG, erklärt im Landbote-Interview vom 16. Dezember, dass die Rüstungsexportbestimmungen in der Schweiz sehr restriktiv seien. Wer die Fakten betrachtet, der muss zum Schluss kommen, dass diese Aussage rein gar nicht mit der Realität zu tun hat. Die Schweizer-Rüstungsindustrie liefert in regelmässigen Abständen Waffen an Länder, welche die Menschenrechte mit den Füssen treten. Jüngstes Beispiel ist die Lieferung von Rüstungsgütern an Saudi-Arabien. So ist kurz nach den Anschlägen in Paris ein saudisches Transportflugzeug in Kloten gelandet, um Kriegsmaterial der Rheinmetall Air Defence AG einzuladen und in die Heimat zu transportieren. Von „restriktiv“ kann da keine Rede sein. Das Seco liess verlauten, dass die Gefahr eines Missbrauchs relativ klein sei. Wie das Seco zu dieser Analyse kommt, bleibt dahin gestellt. Urs Breitmeier hat in Bezug auf Rüstungsexporte keine ethische Bedenken. Rüstungsexporte würden zu Stabilität und prosperierenden Verhältnissen in den belieferten Ländern beitragen. Angesichts der Bilder, die uns beispielsweise aus Syrien täglich erreichen, ist eine solche Aussage schlicht grotesk. Waffen führen immer und in jedem Fall zu Zerstörung und Chaos. Die unübersichtliche Situation in Krisenregionen verunmöglicht es zudem zu kontrollieren, in welche Hände Rüstungsgüter gelangen. Gerade in Zeiten, in denen sich der Terrorismus ausbreitet, sollte dies auch Herrn Breitmeier zu denken geben. Fakt ist: Rüstungsexporte sind aus finanzieller Sicht zwar ein sehr lukratives Geschäft, unethisch bleiben sie trotzdem.


  • Ruedi Keller, 8412 Riet-Neftenbach 17.12.2015 21:13
  • Vollkasko-Heimatschutz nach Budgetdebatte für Landwirtschaft, mein Kommentar zum Kommentar von F.Schäfer (Redaktor)

    Nach der Meinung von F. Schäfer sind die Bundesgelder für die Schweizerische Landwirtschaft, welche nicht mal mehr 1 % des Bruttoinlandprodukts erwirtschaftet desaströs eingesetzt, also nach wirtschaftlichen Grundsätzen falsch eingesetzt. Die Leistungen der Landwirtschaft, welche nicht mit Franken ausgewiesen sind, erscheinen halt nicht im BIP (Landschaftspflege etc.) Zudem leidet die Landwirtschaft an einem ruinösen Preiszerfall ihrer Erzeugnisse, welches sich auch im BIP niederschlägt. So haben wir auch weltrekordmässige Beihilfe an unsere Einkommen, sorry aber wie steht’s denn mit den anderen Löhnen in der Schweiz? Natürlich sind auch die Nahrungsmittelpreise immer noch zu hoch, im Vergleich zum Ausland. Wohin hat denn uns das ständige Drücken der Preise geführt? Die Nutztiere in der industriellen Fleischproduktion bezahlen für unseren Geiz, Rückstände von Pestiziden nehmen wir in Kauf, Hauptsache billig! Ich erlaube mir ein kleines Beispiel zu Händen des Redaktors. Im Jahre 2000 kostete das Landbote – Abo 259 SFr. Heute 54 % mehr, nämlich 398 SFr. Für 1 lt Milch erhielt ich vor 15 Jahren ca. 79 Rp heute sind es noch 56 Rp also 28 % weniger bei gestiegenem Kostenumfeld. Vielleicht trägt dieser Vergleich zum besseren Verständnis bei. Ich bedanke mich in diesem Sinn bei der Mehrheit der Bevölkerung, welche uns bei unserer Arbeit für eine nachhaltige Landwirtschaft unterstützt. R.Keller, Landwirt, Neftenbach


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 17.12.2015 13:30
  • Jeder hat seinen eigenen Gott..

    Gott wird Mensch in der Krippe bei uns im christlichen Abendland und in den Ländern der Christianisierung. Buddha thront bei den Menschen in den asiatischen, indischen Gegenden und Allah schart die arabischen Völker um seine Nähe. Alle Menschen spüren in sich das göttliche Wunder. Jeder hat seinen eigenen Gott oder ist sein eigener Gott. Was uns nach dem Leben erwartet, wissen wir nicht, aber wir wissen, wir sind die Krönung der Schöpfung und diese Krönung wird täglich neu geboren als Baby, als Christkind, als Buddha, als Allah usw. Freuen wir uns als gottähnliche Schöpfung geboren zu sein oder geboren zu werden. Frohe Weihnacht Sebastian Reiterer


  • Bruno Rieser, 8400 Winterthur 17.12.2015 09:21
  • Sparen in der Forschung statt in der Landwirtschaft

    Mit solchen Entscheiden zeigt das Parlament was das Volk mit Annahme der Initiative gegen Masseneinwanderung schon bewiesen hat: Eine Mehrheit erachtet unseren Wohlstand als selbstverständlich und ist sich nicht bewusst, dass er von unserer Exportindustrie und ihren Beschäftigten mit immer wieder neuen innovativen Spitzenprodukten täglich erarbeitet wird.


  • Bruno Rieser, 8400 Winterthur 16.12.2015 14:21
  • Kette statt Betonelemente, weil es zu viele Schäden gab

    Nur weil das Auto eines "Betroffenen" ein Kratzerli bekommen und dieser mit einer Klage gedroht hatte, entfernte das Strasseninspektorat die Betonelemente bei den Parkplätzen vor der ZHAW und spannte stattdessen eine Kette. Muss die Stadt Winterthur nicht sparen? Sollen nicht die Sauna geschlossen und das Stadttheater abgebrochen werden? Was hat diese "Übergangslösung" wohl gekostet? Warum wurde dem "betroffenen" Autofahrer nicht stattdessen eine saftige Busse wegen "Nichtbeherrschen des Fahrzeugs" aufgebrummt? So werden also auch weiterhin unsere Steuergelder zum Fenster hinausgeworfen.


  • Thomas Kunz, 8400 Winterthur 16.12.2015 13:04
  • Von der Kultur- zur Flüchtlingskirche

    Grossartig! Ich gratuliere der ref. Kirchenpflege Veltheim zu diesem raschen Entscheid. Sie ist in sich gegangen und hat sich - wenn auch nicht ganz freiwillig - auf das Kerngeschäft der Kirche besonnen. Dafür zahle ich gerne Kirchensteuern...


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 14.12.2015 17:52
  • Grosse Worte nach Mini-Abkommen

    Ist das Glas nun halb leer oder ist es halb voll? Nach dem gigantischen Klimagipfel in Paris bleibt immerhin ein globales Abkommen übrig. Wobei keine Massnahmen und zwingenden Ziele in diesem Vertrag stehen. Gerade jene Staaten, die sich als grösste Klimasünder hervortun – haben sich bisher nicht durch grosse Taten hervorgetan. Der kurzfristige Profit stand bisher im Fokus und nicht das langfristig nachhaltige Wirtschaften. Warum das Abkommen von Paris an dieser Sichtweise etwas ändern sollte, bleibt mehr als fraglich. Massnahmen gegen den Klimawandel kosten etwas und dies ist die Krux. Obwohl die Zeichen für eine menschliche Mitverantwortung am Klimawandel nicht zu übersehen sind, scheint der Leidensdruck für die Menschheit noch nicht gross genug zu sein.


  • elmar Gächter, 9244 Niedeuzwil 14.12.2015 15:34
  • Bundesgerichtsentscheid Kopftuch in der Schule

    Was sind Schulvorschriften noch wert? Moslemische Mädchen dürfen in der Schule Kopftücher tragen, aber andere Kopfbedeckungen sind verboten. Laut Schulverordnung sind Kopfbedeckungen während des Unterrichts nicht gestattet. Wo bleibt da die Gleichbehandlung? Wenn wir in einem anderen Land sind erwartet man von uns, dass wir uns anpassen, können wir nicht das gleich erwarten? Ich habe mehrere Jahre in der Gastronomie gearbeitet und mit vielen Menschen aus div. Religionen diskutiert. Unser Küchenchef hat immer Rücksicht genommen auf moslemische Arbeitnehmer. Wenn wir Schweinefleisch bekamen hat er immer etwas anderes für die Moslems gekocht. Ein mal hatten wir Schweineschnitzel und für die Moslems hat er Rindfleisch gekocht. Wer aber die Schnitzel in rauen Mengen gegessen hat waren die Moslems. Also weshalb müssen die Moslems immer ein Extrawurst haben.


  • Sylvia Bärtschi-Baumann, 8400 Winterthur 13.12.2015 12:02
  • Ein gewachsener Ort mit speziellem Charakter Zum Beitrag: Ein pfiffiger Würfel, Landbote, 11. 12. 15

    "Ein von Zufälligkeit geprägter (Un-)Ort" nennt Herr Mebold das alte Lokomotivdepot an der Lindstrasse, einen "pfiffigen Würfel" den kürzlich errichteten Neubau. Bis vor rund 20 Jahren war das Areal des alten Lodepots, das Im Wesentlichen in drei Bauphasen entstand, noch intakt. In der Pionierzeit der Eisenbahnen erstellten die Vereinigten Schweizer Bahnen bis 1859 das erste Depot "Gusti" mit Werkstätten und einer Drehscheibe. Es gehört heute zu den ältesten und bedeutendsten seiner Art in der Schweiz. Die zweite Ausbauphase erfolgte im Rahmen des Eidgenössischen Schützenfestes vor 1895. Um den Grossanlass zu bewältigen, wurden die Winterthurer Bahnanlagen inklusive Hauptbahnhof ausgebaut. Im Lokdepot kamen das Depot "Heiri" mit einer zweiten Drehscheibe und das Dienstgebäude an den Gleisen dazu. 1947 ergänzten die SBB die Anlage mit dem dritten Depot "Ida" und dem Depotarbeiterhaus. Das Resultat war ein Bahn-Ensemble in einem Fächer von 50 Gleisen. Es brauchte damals keine Wettbewerbe oder Stararchitekten, um ein harmonisches, in sich stimmiges Ensemble zu schaffen. Kein zufällig entstandener (Un-)Ort also, sondern ein gewachsener Ort von historischer und städtebaulicher Bedeutung, wo nicht nur SBB-Mitarbeitende, sondern Klein- und Gesundheitsbetriebe und Künstler gerne arbeiten. Ein spezieller Ort mit Charakter, das bestätigen auch die begeisterten Besucher, die an unseren Führungen teilnehmen. Die Zerstörung begann mit dem Abbruch der beiden Drehscheiben und dem Bau des grossen Betonparkhauses am westlichen Rand. Nun wirkt zusätzlich der neue Monstersarg mit den schwarzen Wellblechfassaden wie eine Faust aufs Auge und beeinträchtigt die historischen und städtebaulichen Qualitäten des Areals. Mebolds Beitrag zeugt von Unkenntnis. Sylvia Bärtschi-Baumman, Arbeitsplatz im Lokdepot Winterthur


  • Sonja Meier, 8311 Brütten 12.12.2015 19:09
  • Hass macht blind

    Auf der Heimfahrt im Bus stieg kürzlich eine grössere Ausländerfamilie zu. Kritische Blicke von allen Seiten. Der grössere der beiden Jungs fütterte seinen kleinen Bruder mit Erdnüsschen. Die zwei knopfäugigen Buben alberten, lachten. "Wie gut, dass diese beiden Jungen lachen können", dachte ich. "Wie viele Kinder sind wohl gerade jetzt auf der Flucht? Wie viele von ihnen erleben gerade, wie ihre Welt zusammenbricht?" Hinter mir hörte ich einen Passagier raunen: "Die sollte man zurück ins Meer werfen, wo sie hergekommen sind!" Ich traute meinen Ohren nicht... Auf dem Heimweg von der Bushaltestelle sprach ich kurz mit der Familie und fragte sie, woher sie denn kämen. "Syria", antwortete der junge Vater mit dem Kinderwagen in gebrochenem Englisch. Liebe Winterthurer, auch mich beunruhigt die Flüchtlingssituation in Europa. Auch ich fürchte mich vor diesen unberechenbar grossen Menschenströmen und davor dass Terroristen, diese Situation ausnutzen könnten. Aber noch viel mehr fürchte ich mich vor Hass und Hartherzigkeit. Sie machen uns blind für die Suche nach Lösungen!


  • HannaRuth Beck-Müller, 8405 Winterthur 12.12.2015 16:19
  • Weihnachtsgeschichte 2015

    Es begab sich in einer Zeit erhöhter Bedrohung auf dieser Welt, in einer ruhigen Schweizer Stadt. Joseph, ein junger, sportlicher Mann Mitte 20, durchströmten eines Abends Gefühle der Zusammengehörigkeit und Liebe für seine Angebetete Maria. Sie wollten diesen Abend zusammen verbringen: gemeinsam kochen, essen, es gemütlich haben und die Zweisamkeit geniessen. Voller Vorfreude beschloss Joseph, seine Maria mit leuchtend roten Rosen zu überraschen. Der sportliche Jüngling schwang sich also trotz eisiger Kälte auf sein Velo, fuhr zu seinem bevorzugten Blumenhändler und erstand wunderbar duftende Rosen - für jedes gemeinsame Jahr eine. Mit einem liebevollen Lächeln auf den Lippen machte er sich samt Blumen auf den Heimweg. Doch er kam nicht weit. Als er in die weihnächtlich beleuchteten Gassen der Altstadt einbog, stellte sich ihm unvermittelt ein kleiner, rundlicher Mann in Uniform in den Weg. Er zückte seinen Bussenblock und beschied dem verliebten Jüngling, dass er Verbotenes tue, wenn er sein Velo mit Rosen in der Hand lenke. Es kam zu einem Wortwechsel zwischen den beiden Männern, der so gar nicht zum Licht und Glanz der weihnächtlichen Altstadt passen wollte. Der uniformierte Polizist war nicht in milder Stimmung und liess den Jüngling erst mit einem Einzahlungsschein als Strafe für sein ungebührliches Tun von dannen ziehen. Eine Frau, die das Geschehen beobachtet hatte, steckte dem zerknirschten jungen Mann noch einen Beitrag an die unerwarteten Mehrkosten für die Rosen zu – sie konnte die harte Haltung des Ordnungshüters wohl auch nicht verstehen. Nichts desto trotz verbrachte das junge Paar einen wunderschönen und friedlichen Abend miteinander. Und sie werden wohl noch ihren Enkeln ihre wunderliche Weihnachtsgeschichte erzählen können, die sich im Jahr 2015 mitten in der Adventszeit im Lichte der Weihnachtsbeleuchtung einer Schweizer Stadt Namens Winterthur zugetragen hatte. Frohe Weihnachten!


  • Lisbeth Zumstein, 8408 Winterthur 11.12.2015 18:55
  • Adventszauber am Graben

    Mit meiner 92-jährigem Mutter besuchte ich am Donnerstag Abend den Adventszauber am Graben. Das Lichtermeer mit unzählig liebevoll arrangierten Kerzen und den beiden geschmückten Tannen, untermalt von besinnlicher Bläsermusik, schaffte eine wunderschöne Adventsstimmung. Herzlichen Dank allen Helfern, die viel Arbeit und Mühe nicht gescheut haben, um den zahlreichen Besuchern ein paar besinnliche Stunden zu schenken.


  • Marianne Koyuncu, 8400 Winterthur 11.12.2015 17:25
  • Geisi Sauna

    11. Dezember 2015 Hallenbadsanieurung 2016 Schliessung Sauna Geiselweid Danke Frau Schönenberger für Ihren Unterschrifteneinsatz zum Erhalt der Geisi Sauna. So einfach, wie Sie das sehen, ist es halt nicht. Soft-Renovationen genügen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Anforderungen an einen sauberen, hygienischen, gesundheitsfördernden Saunabetrieb (Garderobe klar getrennt vom Dusche- und Saunabereich), hygienisches Verhalten der Besucher/innen (nicht mit schmutzig, stinkender Kleidung kommen, duschen, saubere Saunatücher, etc.). Und das natürlich unter klarer Kontorolle des Personals). Diesen Bedingungen ist die Stadt längst nicht mehr gewachsen. Deshalb bleibt der Stadt nichts übrig, als die langjährig bestehende Sauna zu schliessen.


  • Ruth Bader, 8400 Winterthur 11.12.2015 15:26
  • Menschen mit Behinderungen "Kostenfaktor" Leserbrief von Ursula Schaffner

    Gerne möchte ich als betroffene Frau mit Tetraplegie den Leserbrief von Ursula Schaffner ergänzen und erwähnen, dass ich die schleppende Umsetzung vom BehiG teilweise als passiven Widerstand empfinde, erst recht dann, wenn erforderliche Massnahmen uns Menschen mit Beeinträchtigungen persönlich als Kostenfaktor angelastet werden. Da stellt sich mir die Frage nach dem Lebensraum, den wir erhalten, oder welcher uns durch passivem Widerstand und nicht Erfüllung von Richtlinien aberkannt wird. Das erschwert eine positive Haltung zum Leben, wie ich sie mir "eigentlich" auf die Fahne geschrieben habe und wirkt zermürbend. Die guten Beispiele und Erfahrungen möchte ich daher rot unterstreichen. Es gibt sie auch. Ruth Bader, Winterthur


  • Corinne Messikommer, 8400 Winterthur 11.12.2015 11:42
  • Versuche mit Affen beweilligt (Landbote vom 11. Dezember)

    Angesichts, dass es um Tiere geht, kann ich meine Schnauze einfach nicht mehr halten! Auf der ganzen Welt werden Unterschriften gegen Tierversuche gesammelt, Ärzte gehen auf die Strasse und Gesetze werden erlassen. Wofür?! Das der Regierungsrat einen (ich lach mich tot) Versuch mit Rhesusaffen befürwortet, der an der ETH und der Uni Zürich durchgeführt werden soll. Trotz Rekurs von Mitgliedern der Tierversuchskommission. Der Erkenntnisgewinn für die Gesellschaft gewichtet stärker. Um Gottes Willen! Hören die sich eigentlich selber zu?! Erkenntnisgewinn? Wozu? Man weiss ja mittlerweile, das Tierversuche im Zusammenhang mit Humanmedizin nicht wirklich sinnvoll sind. Ich gehöre auch zu dieser Gesellschaft, und solche Erkenntnisse sind mir wurscht, wenn sie auf dem Rücken von Tieren ausgetragen werden sollen. Der Regierungsrat kann sich ja zur Verfügung stellen, wenn er sich so für diese Erkenntnisse interessiert, die die Gesellschaft angeblich gewinnen kann. Die Rhesusaffen werden schliesslich auch nicht gefragt. Nicht nur die Tiere schreien zum Himmel, sondern auch diese absolute Ignoranz und Respektlosigkeit gegenüber Lebewesen. Irgendwann wird die Menschheit dafür geradestehen müssen.


  • Bertram Baier, 8352 ELSAU 11.12.2015 15:32
  • "Ohalätz" oder: Wie peinlich!

    Die Lieveübertragung der Bundesratswahl war interessant und bot auch Einblick (manchmal durch einen gezielten oder unfreiwilligen Kameraschwenk!) in die komplizierten Abläufe und Vorbereitungen bei den jeweiligen Auftritten. Imposant dabei auch die Arbeit der so imponierend wirkenden Weibel ("da gibt es nichts zu weibeln")! Als eigentliche Krönung dann das grosse Gesamtfoto des neuen Bundesrates,- vom "Landboten" doppelseitig abgedruckt. Und man will es fast nicht glauben - aussen links der Bundeskanzler. Mit den Händen im Hosensack, einem schlechtsitzenden, falsch zugeknöpften Anzug und auch sonst - Entschuldigung - als sei er eher zufällig in dieser Runde gelandet. Nun ja, man darf sich auch als Zuschauer etwas schämen. Aber hier ist eine Grenze klar überschritten. Das darf so nicht sein. Punkt. Bertram Baier, Elsau


  • Hanruedi Metzger, 8472 Seuzach 10.12.2015 11:19
  • Die Verunglimpfung der SVP geht weiter

    Die Bundesversammlung habe der SVP einen zweiten Sitz im Bundesrat „zugestanden.“ Nun sei die Partei ihrerseits gefordert, zum Kompromissmodus zurückzufinden und aufzuhören, zu den Waffen der Opposition, also Volksinitiative und Referendum, zu greifen. Was sollen diese Aussagen in gewissen Medien und von rot-grün-gelben Politikerinnen und Politikern? Die SVP hatte im Sinne der Schweizerischen Konkordanz schon immer Anspruch auf zwei Sitze im Bundesrat. Von einem „Zugeständnis“ zu reden ist schon sehr anmassend. Zudem greifen auch die ebenfalls in die Regierung eingebundenen Mitte-Links-Parteien nicht selten zu den Mitteln von Volksinitiative und Referendum. Besonders die SP steht in Sachen unnötiger und scheinheiliger Volksbefragungen der SVP in überhaupt nichts nach. Dass Politiker und Journalisten weiter den neuen Bundesrat Guy Parmelin im Voraus schlechtreden, seine Fähigkeiten bezweifeln und als „kleinstes Übel“ des SVP-Dreiertickets titulieren, ist respektlos und gemein. Oder ist das einfach „täubelen“ der Verlierer der Eidgenössischen Wahlen vom 18. Oktober 2015? Es scheint fast so, dass sie das Verdikt des Volkes noch nicht verkraftet haben. Diese Zeilen schreibe ich übrigens nicht als SVP-Mitglied oder SVP-Anhänger. Seit genau 40 Jahren bin ich Mitglied bei der FDP. Das werde auch bleiben und weiterhin liberal denken und handeln.


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 10.12.2015 06:47
  • Keine Zeit für Spiele

    Neben Konkordanz war dies vor und während den Bundesratswahlen wohl einer der meist ausgesprochenen Sätze von Politikern aus allen politischen Lagern. Und siehe da, beinahe niemand hat am Wahltag gespielt. Zumindest die arithmetische Konkordanz ist hergestellt. Die Schweiz aber braucht für die bevorstehenden Herausforderungen auch eine inhaltliche Konkordanz. Ob mit der Wahl von Guy Parmelin als zweiten SVP Vertreter im Bundesrat ein sachpolitisches Zusammenrücken einhergeht, ist stark zu bezweifeln. Doch will die SVP tatsächlich mehr Verantwortung übernehmen, so muss die wählerstärkste Partei aufhören, ständig mit dem Feuer zu spielen. Problem lösen statt Probleme zu bewirtschaften. Denn eines ist klar, die Zeit für Spiele ist vorbei


  • Stutz Mario, 8545 Rickenbach 08.12.2015 11:22
  • Am Tisch mit islamischen Vereinen

    Wenn der Vertreter eines islamischen Vereins an der Zusammenkunft vom Donnerstag 4.12. erklärt: „Die Schweizer wollen unter sich bleiben, wir interessieren sie nicht“! Wer trägt wohl Schuld an der mangelnden Akzeptanz? Nicht unbedingt wir Schweizer, sondern jene islamischen Kreise, die unserer Leitkultur eine Absage erteilen und bewusst mit in der Öffentlichkeit manifestiertem Verhalten, Bekleidung, Bin-Laden-Bärte bei Männern, erzwungene oder „pekuniär motivierte“ Kopfbedeckung bei Frauen, sich zwangsläufig damit provokativ „outen“! Sie kommen meistens aus Ländern aus denen sie wegen Repressionen und unter dem Diktat von Islamisten/Salafisten geflohen sind und nun in diesem unseren Lande doch am liebsten Vieles wieder einführen wollen, weswegen sie aus ihrer Heimat geflohen sind! Muslime sind gute Geschichtenerzähler und verstehen es vorzüglich uns Andersgläubige hinters Licht zu führen. Wenn also Imame wie A.E. aus Winterthur oder A.O. aus dem Kanton Nidwalden genauso wie der IZRS mit hehrer Stimme verkünden, dass sie niemals extremistische Texte verkünden, versetzten mich diese Aussage - als während vieler Jahren unter Muslimen lebender Christ – in einen Zustand besonders erhöhter Besorgnis. Wie sagt der auch in der Schweiz bekannte, gemässigte Ahmad Mansour aus Berlin, nicht zuletzt auch an Politiker gerichtet:“Wer wartet bis Islamismus in Gewalt umschlägt hat schon verloren!“ Winterthurer Justiz quo vadis……


  • Pascal Merz, Sursee 07.12.2015 20:28
  • Verbrauchtes Frankreich

    Ein armes grosses Land, welches sich in den letzten Jahren reformunfähig gezeigt hat und gleichzeitig verbrauchte Parteiführer ohne Visionen präsentiert. Bleibt also „nur“ noch der Front National. In dieser Konstellation kann Marine Le Pen praktisch keine Wahlen verlieren und sich praktisch „nur“ selber schlagen. Leider ist sie cleverer als ihr Vater und versteckt ihren Extremismus euphemistisch hinter schönen Parolen. Die Politik – ob die Sozialisten oder die UMP – haben die Probleme Frankreichs verwaltet aber in keinster Weise gelöst. Wobei Wähler, die eine rechtsextreme Partei zur Wahlsiegerin machen – auf welcher Ebene ist dabei völlig egal - doch auch kritisch in den Spiegel schauen sollten. Schliesslich sind Frankreichs Probleme hausgemacht. Und vielleicht trifft in diesem Fall der geflügelte Satz; jedes Volk hat die Politiker, die es verdient, nicht so weit daneben.


  • Karl Müller, Seuzach 07.12.2015 20:05
  • Fachkräftemangel - von wegen; ich kann es auch nicht mehr hören.

    Es wird geklagt, und angeklagt. PK-Experte Herr Martin Freiburghaus beklagt das Verhalten gewisser Spitäler. So weit so gut. Er hat angeblich Details, welche Spitäler Mitarbeiter die länger arbeiten wollen mit HOHEN ZAHLUNGEN für die AHV-Überbrückungsrente in die Frührente schicken; obwohl Fachkräfte-Mangel herrscht. Warum getraut sich Herr Freiburghaus nicht "Ross und Reiter"zu nennen !!!???


  • Ute Herzog, 8400 Winterthur 06.12.2015 19:15
  • Ein grosses Dankeschön

    Auf diesem Wege bedanke ich mich nochmals ganz herzlich bei dem hilfreichen jungen Mann mit Sohn, dessen Name ich leider nicht weiss (sie hatten Velos dabei). Er führte mich nachdem ich am Mittwochabend an der Schlosserstrasse in der Nähe vom Spar gestürzt war zur Bachtel-Apotheke. In der Apotheke wurde ich dann kompetent und liebevoll versorgt. Im wahrsten Sinne des Wortes fiel ich auf die Nase. Mit Glück erreichte meine Tochter unseren Hausarzt noch in der Praxis. Dieser stellte dann einen Nasenbruch und starke Prellungen am Knie fest. So hatte ich Glück im Unglück. Allen Helfern ein grosses Dankeschön. Ute Herzog


  • Werner Breitenmoser, 8450 Andelfingen 05.12.2015 11:44
  • Der fast perfekte Restaurantbesuch

    Er beginnt bei der Reservierung, oder sollte. Auf der Website steht, das Restaurant ist am Freitag ab 11.00 Uhr geöffnet. 11.05 stelle ich die Nummer ein, leider nimmt niemand meine Rufe wahr. Was soll ich tun? Ein anderes Restaurant suchen, nochmals anrufen? 11.15 ein neuer Versuch und welch ein Glück, eine krächzende Stimme fragt mich:"was si wollen? Wann kommen? Haben Telefonnummer?" Ja, ich wünsche ein Mittagessen, aber wann genau ich eintreffe? Spielt das eine Rolle am Mittag, wo der vornehme Betrieb ja sowieso nur von 11 - 14.30 geöffnet hat? Wir einigen uns auf 12.15 wobei mir die Dame versichert, es wäre egal um welche Zeit ich erscheine. Wir treffen pünktlich um 12.15 ein und wir dürfen aus 3 Tischen auswählen. Beim hinsetzen werden wir schon gefragt, ob wir was trinken möchten, dafür lässt die Speisekarte auf sich warten. Sie kommt dann in Form einer grossen Schiefertafel, die an unserem Tisch aufgebaut wird. Wir hatten kaum Zeit die originellen Gerichte zu studieren, erklärt uns die Dame mit der schrillen Stimme es gäbe auch noch Ravioli mit Bratenfüllung und Riz Casimir, was nicht auf der Tafel stünde und ob wir uns schon entschieden hätten. Sie wollte auch wissen ob wir Mineralwasser und Wein bestellen wollen, obwohl die inzwischen gebrachte "Stange" und das Cüpli Prosecco noch fast voll vor uns steht. Ja, wir würden gerne noch ein Glas Wein zum Essen trinken, aber wir würden gerne das Bier und den Prosecco vorher austrinken. Aber scheinbar hat die Kellnerin uns nicht richtig verstanden, denn Sie fragt sofort nach ob wir den Wein nun ausgewählt hätten und ob wir nicht doch Mineralwasser möchten. Ich habe Mitleid und bestelle 3 Dl Weissen für 7.50 wohlgemerkt pro Dezi. Erstaunlich wie schnell die Bestellung ausgeführt wird, Bier und Prosecco sind noch halbvoll, aber die Weingläser werden trotzdem gefüllt. An der Vorspeise und am Hauptgang ist nichts auszusetzen, beides schmeckt vorzüglich, aber kaum haben wir einen Schluck vom Wein genippt, wird sofort nachgeschenkt und leider, was meine Begleitung ärgert, immer etwas mehr für den Herrn, vermutlich trinken Frauen weniger trotz Gleichberechtigung. Wir möchten den Wein in Ruhe geniessen, aber wir werden gedrängt, ein Dessert auszusuchen. Ich erkläre, dass meiner Körperfülle keine zusätzlichen Kalorien mehr zuzumuten sind, ich aber nachher gerne einen Espresso bestellen würde - und Schwups, steht der Kaffee vor mir. Soll ich jetzt zuerst den kühlen Wein und dann den kalten Espresso trinken oder soll ich zuerst den heissen Kaffee und dann den warmen Wein austrinken? Meine Begleitung entscheidet sich für 2 Kugeln Sorbet ohne Rahm, was dann nach langer Wartezeit, mein Espresso ist längst getrunken, mit Rahm serviert wird. Das Lokal leert sich und wir versuchen unsere Rechnung zu begleichen was sich leider als sehr schwieriger Vorgang erweist, denn alle Bedienungen scheinen wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Folgenden Fragen drängen sich mir nach dem Restaurantbesuch auf: - warum lässt man den Gast nicht in Ruhe eintreten und Platz nehmen? - darf man die Speisekarte nicht "genüsslich" studieren? - ist es zwingend, dass ich (manchmal überteuertes) Mineralwasser bestelle? - warum werden Männer beim Weinnachschenken bevorzugt? - muss man unbedingt einen Kaffee bestellen? - traut sich die Bedienung nicht, die Rechnung zu präsentieren – weil sie auch nach dem dritten "Bitte zahlen“ immer noch nicht reagiert? Übrigens diese Beobachtungen machen wir leider sehr oft in der sogenannten "gehobenen" Gastronomie.


  • Peter Diethelm, 8224 Löhningen 04.12.2015 15:48
  • Ein Kuckuck in den Bundesrat?

    Soso, wer die permanenten Bundesrats-Ambitionen von Hannes Germann nicht honoriert treibt also ein "abgekartetes Spiel". - Peinlich, so reagiert nur ein ganz schlechter Verlierer! Dabei ist Germann doch lediglich ein zufälliges SVP-Mitglied. "Wäre damals die FdP auf ihn zugegangen, wäre er heute ein Freisinniger, sagt er", (Germann) über sich selber in der NZZ vom 22.11.13. Und die ehemalige SP-Fraktionschefin Ursula Wyss verriet schon vor vier Jahren, dass Germann in der SP viel Sympathien geniesst… Wir brauchen aber keinen freisinnigen Kuckuck von SPs Gnaden im Bundesrat, sondern einen prononcierten SVP-Vertreter, der es wagt, das Asylchaos beim Namen zu nennen und der Brüssel Paroli bieten kann. Woher ein solcher Vertreter der Volksmehrheit kommt ist belanglos. Neben Schaffhausen hat eine ganze Handvoll anderer Kantone auch noch nie einen Vertreter in der Landesregierung gehabt. Auch ohne Vertreter meines Kantons im Bundesrat habe ich mich als Schaffhauser noch nie diskriminiert gefühlt.


  • Ruedi Brugger, 8545 Rickenbach 04.12.2015 15:15
  • Leserbrief zum Artikel „Ringen um die Entschädigung“ vom 3.12.15

    Es ist enttäuschend, dass wir nachdem wir vor einem Jahr vom Rickenbacher Stimmvolk ins Amt gewählt wurden, nun endlich erfahren dürfen, dass wir mit einer um 9 % reduzierten Besoldung entschädigt werden. Dies, obwohl im Vorfeld der Abstimmung der Einheitsgemeinde immer bekräftigt wurde, dass es keine Sparübung sei und dass die Primarschulpflege ja immer noch das direkte Antragsrecht an die Gemeindeversammlung habe. Und genau dieses wurde uns jetzt verwehrt. Nun bleibt uns nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beissen und die Mitarbeiterbeurteilung an eine externe Firma zu vergeben. Denn die Arbeitsbelastung für die Primarschulpflege ist seit Jahren sehr gross und auch durch die Bildung der Einheitsgemeinde nicht kleiner geworden. Ich möchte mich bei meinen Primarschulpflegekolleginnen für das Vortragen des Antrags an die Gemeindeversammlung bedanken und hoffe, dass der Frust nicht zu gross wird und wir weiterhin als Team zum Wohle der Schule arbeiten können. Ruedi Brugger, Präsident der Primarschule Rickenbach


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 04.12.2015 10:23
  • Pflegeheimkosten ..überrissen hoch

    In einem Pflegeheim kostet der Platz im Monat SFR. 8700. Lieber Nachbar, liebe Menschen, liebe Kranke, liebe Pensionisten, liebe Jugendliche, wohin steuern wir mit solchen horrenden Monatssätzen in einem Pflege oder Altersheim? Dies schimpft jeder Realität, wenn eine fünfköpfige Familie im Monat mit 4500 Franken auskommen muss und im Pflegeheim zahlt ein Patient mehr als das Doppelte 8700 Franken im Monat. Nichts gegen die Arbeiten der Pflegeleistungen, aber, bitte bleiben wir auf den Boden der Wirklichkeit. Wer sahnt denn hier ab? Sicher nicht die Angestellten im Betrieb. Wer nimmt hier wen aus ? Die alten, gebrechlichen, pflegebedürftigen Menschen werden ausgenommen wie eine Weihnachtsgans und was sagt der Preisüberwacher dazu? Regt sich denn niemand auf, auch im Kreise unserer Pensionisten, wie solche Monatstaxen zustande kommen können ? So steigen sie weiter, die Krankenkassenprämien. Ein gesunder, nein auch ein kranker Menschenverstand kann nur den Kopf schütteln. Unser Gesundheitswesen braucht unbedingt Nachhilfeunterricht in Sachen Monatsbudgetierung . Reiterer Sebastian Rheinau


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 03.12.2015 10:12
  • Koranverteilung in der "IS-Hochburg Winterthur"

    Ich meine die Winterthurer Behörden müssten schon langsam von ihrer Naivität Abstand nehmen, wollen sie ihre Stadt nicht weiter dem Ruf „Hochburg des IS“ aussetzen. Dazu gehörte meines Erachtens, endlich dem Versteckspiel der Verantwortlichen der An’Nur-Moschee und besonders deren libyschen Imams A.E. Einhalt zu gebieten. Warum können Lies-Salafisten weiterhin auf öffentlichen Plätzen, mit ihrer Koranverteilung versuchen, nicht den Islam, sondern dessen zweifelhafte Ideologie dem Volk schmackhaft zu machen. Wären es Vertreter des ultrarechten Spektrums, die kahlrasiert, in Lederkluft und in Springerstiefeln ihre Schriften verteilten, hätte man diese schon lange mit Fug und Recht der Stadt verwiesen. Nicht so mit den Ultra Islamisten, im Kaftan, ungepflegten Bärten und anderen islamischen Insignien deren hehren Absichten, analog des IZRS (Islamischen Zentralrat), bei einem grossen Teil der Andersgläubigen ein ungutes Gefühl hervor rufen.


  • Reinhard Schramm, 8405 Winterthur 03.12.2015 09:51
  • Abbruch Theater Winterthur

    Die bevorstehende Beschlussfassung über die weitere Verfolgung der Abrisspläne Theater Winterthur veranlassen mich, einige Aspekte der »Planer« aufzugreifen. Vorweg sei gesagt, dass es natürlich keine, wie von manchen unterstellt, Denkverbote geben darf. Aber es kann natürlich nicht sein, dass Gegnern der Kongresshausprojektie-rung unterstellt wird, sie würden sich gegen ein Nachdenken über die Zukunft sträuben. Das Gegenteil ist der Fall. Der behutsame Umgang mit bestehender Bausubstanz und Theaterstrukturen verrät gerade eine im Sinne nachhaltiger Bewirtschaftung vorhande-ner Ressourcen und den respektvollen Umgang mit Gütern der Allgemeinheit. Warum soll ein im Wesentlichen funktionierender Theaterbau ohne Not abgerissen wer-den, der gerade einmal 36 Jahre alt geworden ist? Weil eine Investitionssumme von viel-leicht 15 Millionen droht? Es scheint mir doch sehr kurz gesprungen, hier dem Abriss das Wort zu reden. Der Gesamtwert des Theaters bleibt nach der Durchführung der in den nächsten Jahren anstehenden Instandsetzungen weiterhin im Vermögen der Stadt Win-terthur und es wird nicht wieder ein Filetstück vom Tafelsilber verkauft. Eine auf windigen Annahmen beruhende Planung eines Kongresszentrums und deren er-träumte Auslastung ist eine Sache. Dass künftig das Winterthurer Theater nur noch Mie-ter wäre, eine andere. Es gibt Untersuchungen, die nachweisen, dass sich Kongresszent-ren auf dem Rückzug befinden, weil immer mehr Hochschulen und Universitäten anstelle der Kongresszentren treten. In Winterthur stehen ausreichend Flächen und Räume für entsprechende Kongresse zur Verfügung. Und nebenbei, in Dübendorf entsteht ein Kon-gress- und Kulturzentrum für bis 3000 Besucher. Wie bescheiden sind da doch die pla-nenden Investoren in ihren Ansprüchen. Da könnte doch auch grosszügiger nachgedacht werden und auf freien Flächen in Winterthur geplant werden. Reinhard F. Schramm, Winterthur-Seen


  • Roswita Schönenberger Geschwister Madjdpour, Winterthur 02.12.2015 08:47
  • Plädoyer für den Erhalt der Sauna Geiselweid Winterthur

    Am 2. Mai 2016 will das Departement Schule und Sport Winterthur die Sauna Geiselweid aus Spargründen für immer schliessen. Wehren wir uns aus zahlreichen Gründen! Hier nur einige davon: • Diese Sauna, in Verbindung mit der Schwimmmöglichkeit (Bewegung gleich Bildung!) im Hallenbad, wird von Frauen und Männern das ganze Jahr hindurch rege benützt. • Diese Sauna ist mit ihren zwei getrennten Räumen gleichzeitig von beiden Geschlechtern an 7 Tagen ganztags geöffnet. Am Sonntag bietet sie gar die gemischte Nutzung an. • Diese Sauna ist baulich in tadellosem Zustand. Kleinere Mängel sind schnell behoben. Der Reinigungsservice ist vorbildlich. • Diese Sauna ist in Kombination mit dem ganzjährig geöffneten Hallenbad die weitaus kostengünstigste (im Sportpass inbegriffen). • Diese Sauna ist zentral gelegen und auch für Bewohnerinnen und Bewohner aus der Peripherie schnell und leicht zu Fuss erreichbar. • Diese Sauna ist ein sozialer Treffpunkt. Er dient der ganzheitlichen Integrität und ist Austausch für Freud und Leid aller Alters- und Herkunftsklassen. – sie ist sehr beliebt und sie ist einzigartig!


  • Christoph Anderes, 8400 Winterthur 30.11.2015 17:38
  • Wohnen Sie momentan auch an einer Baustelle?

    Wohnen Sie momentan auch an einer Baustelle? Kann überhaupt jemand in Winterthur diese Frage verneinen? Ich glaube nicht. – Die ganze Stadt ist eine Baustelle. Und die Baustelle, die mir am nächsten ist, mit der ich gelernt habe zu leben und die mir sicher einmal fehlen wird, das ist die im Breite-Vogelsang-Quartier. Genauer gesagt, die an der Wylandstrasse. Angefangen bei der Einmündung Vogelsangstrasse, hinauf bis zum Breiteplatz oder zur Jonas Furrer-Strasse. Wie ein urtümliches Riesenvieh kriecht sie langsam den Berg hinauf. Grosse gelbe Baumaschinen öffnen Gräben, es werden Rohre und Leitungen verlegt und die Gräben wieder zugemacht. Zum Schluss, Meter für Meter, werden Randsteine und Stellriemen gesetzt und es wird geteert. Zugegeben, ich habe auch schon mit den Zähnen geknirscht und den Kopf geschüttelt, wenn etwas mal nicht gleich geklappt hat, wenn wir über Kieshaufen klettern müssen und um Absperrungen herum gelotst werden. Aber, und nun kommt ein ganz grosses ABER, die Bauarbeiter sind immer hilfsbereit und äusserst zuvorkommend. Sie wissen nämlich, dass ihre Bauerei nervt. Bei jedem Wetter, im Sommer bei der grössten Hitze und jetzt bei Wintereinbruch, sind sie an der Arbeit. Und das mit der grössten Aufmerksamkeit. Auch die Ingenieure und ganz besonders unser Quartierpolizist, sie sind immer zur Stelle, wenn Probleme und Fragen auftauchen. Und immer haben wir eine Lösung gefunden. Vielen Dank für eure grosse, anstrengende Arbeit. Das muss auch einmal gesagt sein.


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 29.11.2015 19:52
  • Winterthur die IS-Hochburg

    Ich meine die Winterthurer Behörden müssten schon langsam von ihrer gespielten Naivität abweichen und sich endlich dem offensichtlichen Missbrauch der Meinungs- und Redefreiheit der Verantwortlichen der An’Nur-Moschee und besonders deren libyschen Imam A.E. Einhalt gebieten. Dazu gehört natürlich auch die Vertreibung der Lies-Salafisten die mit ihrer Koranverteilung versuchen der Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen. Wären es Vertreter des ultrarechten Spektrums, die kahlrasiert, Lederkluft und in Springerstiefeln ihre Schriften verteilen würden, hätte man diese schon lange mit Recht der Stadt vertrieben. Nicht so mit den teilweise ausländischen Ultra- Islamisten, im Kaftan, ungepflegten Bärten und anderen provozierenden, muslimischen Insignien, deren hehren Absichten, analog der Islamischen Zentralrates, welche bei einem gossen Teil der andersgläubigen Bevölkerung ein mega banges Gefühl hervorrufen .


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 29.11.2015 14:43
  • Online-Direktvermarktung statt mehr Subventionen

    Die Zeiten sind auch für die hiesigen Landwirte nicht einfacher geworden. Wobei sie dieses Schicksal mit sehr vielen anderen Branchen in der Schweiz teilen. Doch was tun? Die Landwirte zogen vor das Bundeshaus und fordern mehr staatliche Unterstützung. Würden mehr Subventionen und Direktzahlungen tatsächlich nachhaltig helfen? Nein. Letztlich müssen sich auch die Landwirte neue Einkünfte erschliessen. Das Internet bietet dazu die Plattform und Online-Direktvermarktung ist eine viel versprechende Alternative, um sich vom alleinigen Produzentendasein zu verabschieden. Wollen die Landwirte tatsächlich ihre durchaus wertvolle Arbeit besser vermarkten, müssen sie näher zum Endkonsumenten. Letztlich ist die Ertragskraft der Landwirtschaft gesamtwirtschaftlich für die Schweiz zu tief, dass eine ausgewogene und vernünftige Politik zusätzliche staatliche Unterstützung sprechen kann. Die Landwirte müssen sich daher selbst helfen und mit dem Internet steht ihnen eine ganze neue und viel versprechende Plattform zur Verfügung.


  • Paul Scheurer, 8472 Seuzach 28.11.2015 21:07
  • Rieter, ein weltweit führender Anbieter von Textilmaschinen

    Antwort auf Landbote Beitrag von Urs Peter, Winterthur Als ich 1959 bei Rieter eintrat, gab es tössauf und tössab viele Baumwollspinnereien und im Umkreis von nur 20 Km waren gar zig Spinnereien zu finden. Bereits im Jahr 2000, als ich in Pension ging, gab es nur noch einige wenige. Alle sind abgewandert, dorthin wo billiger produziert werden konnte. Meist wächst dort auch noch die Baumwolle, womit die teuren Transportkosten wegfallen. In meinen 41 Dienstjahren habe ich viele Funktionen durchlaufen vom Mechaniker bis zum Entwickler von neuen Maschinen. Die Firma kenne ich also fast wie meine Westentasche, auch fühle ich mich immer noch als Rieteraner. Ich frage mich wieso kennen alle diese Kritiker unseren speziellen Markt so genau? Soll die Geschäftsleitung etwa zuwarten und Däumchen drehen bis die Firma pleite ist und alle ihren Job verlieren? Wenn sich der Markt so krass verschiebt, also die Spinnereien völlig abwandern, müssen wir mit unserer Fabrikation zwangsläufig mitwandern, sonst sind wir hoffnungslos zu teuer. Rieter ist ja nicht der einzige Wettbewerber. Und: Niemand kann absolute Spitzenprodukte entwickeln, ohne mit den Kunden (Anwender) dauernd in engem Kontakt zu stehen! Es wird auch in diesem Punkt noch viel Flexibilität nötig sein. Vielleicht wird es bald erforderlich sein, Entwicklungsteams vor Ort zu haben. Trotz allem Verständnis für die beschlossenen Massnahmen sind es sehr harte Fakten für die Menschen, die ihre Arbeit verlieren. Solche Entscheidungen dürfen darum niemals leichtfertig getroffen werden. Paul Scheurer, Seuzach


  • Günther Prassl, 8404 Stadel 28.11.2015 08:12
  • Verkehrsberuhigung bei mir, frei fahrt auf dem Weg zur Arbeit für mich

    Ich staune! Ortsdurchfahrten mit Tempo 30 oder sogar 40. Vor Jahren ausgelacht Heute der Inbegriff der neuen Politik. Woher kommt das Kleine Dörfer um Winterthur habe plötzlich bemerkt, dass ihre Nachbardörfer ja auch immer mehr Einwohner bekamen und diese auf dem Weg zur Arbeit ihr sonst so ruhiges Dorf frühmorgens und auch abends queren. Es trifft jeden und je näher am Autobahzubringer, oder an der Grossstadt, am Stauschleichweg, desto höher der Pendlerverkehr. Aber das geht so nicht. Wir wollen ruhe und Sicherheit. Und vor allem WIR wollen ungehindert fahren können, also machen wir unser Dorf zu und ... ach nein das geht ja nicht, denn wenn alle Dörfer und Weiler Tempo 30 machen wird das zum Desaster. Weil 1. der ÖV nicht für alle erreichbar ist, 2. dieser nicht alle Pendler schlucken kann und 3. wir mit al den 30er Zonen überfordert sind. Was es kann nicht jedes Dorf eine Zone haben? Doch, weil hier klar der Grundsatz steht, wenn einmal bewilligt dann ist es sehr schwer die nächsten nicht zu bewilligen. Die Gerichte werden sich freuen. Aber im Ernst was bringt uns das? Nichts! Statt endlich Massnahmen zu ergreifen wie automatische Fahrverbote für LKW ohne Zubringerfunktion bei Staus bei den Ausfahrten, temporäre Geschwindigkeitsredutktionen bei Stau bis nach und von Frauenfeld, P+R Anlagen rund um Winterthur (Gratisparkhäuser mit Benützung ÖV) . Es ist eigenartig. Jeder will vor seinem haus Fahrverbot, Schwellen, Temporeduktionen usw. aber Frei fahrt zur Arbeit, Freizeit, Einkauf. Ist das die neue St. Florianspolitik? Beispiele an Hand von Stadel: Ortsdurchfahrt 5.8 m. Täglicher Verkehrskollaps frühmorgens und abends. Über 4000 Fahrzeuge täglich (von Lenkern welche bei Ihren Dörfern dies nicht wollen!!!und ausländische LKW die den täglich Stau umfahren. Täglich Invasionen von Hundehaltern die Ihren Spaziergang in der Umgebung machen, dabei Fahrverbote missachten, das Auto auf Wiesen und Feldern stehen lassen, Land- und Forstwirtschaft behindern usw. Alle nach dem Motto: bei mir im Quartier muss Fahrverbot und Tempo 2o sein. ich will aber Frei fahrt ins Naherholungsgebiet, denn dass ist ja mein recht ob es dort die >Anwohner stört oder nicht ist mir egal denn diese wohnen ja Freiwillig dort. Das alles was ich hier schreibe ist nicht erfunden oder emotional, nein das ist Tatsache und leider schreibt oder redet niemand, denn es betrifft nämlich jeden hier. Also was soll das alles? Miteinander, nicht gegeneinander und das genau passiert hier im Moment. Alles gegen ALLE.


  • Albert Walker, 8408 Winterhur 26.11.2015 07:21
  • Kulturkirche und Jesus?

    Eigentlich wollte ich nichts zur Kulturkirche schreiben, kann es aber nicht lassen, denn mit einigem befremden habe ich gelesen was Herr Müller geschrieben hatte. Abgesehen von den emotionalen Entgleisungen, hat er einen interessanten Aspekt hinzugefügt „Jesus wirkte mit offenen und nicht mit geschlossenen Armen“. Ja, da hat er Recht, was würde Jesus vermutlich machen? Nun meine Vorstellung: Die Kirche innen so ausbauen, dass Räume für Bedürftige entstehen, Schlafplätze, Gemeinschafts- und Essensräume, Raum geben zum Beten und für die Seelsorge. Einfach so, damit die wirklich Bedürftigen hier ein Zuhause finden können, wo sie, so wie sie sind, angenommen werden. Gut, das kostet und vielleicht hätte die Denkmalpflege etwas einzuwenden, aber es wäre sehr schön und würde Jesus dienen. Dies wäre eine diakonische Lösung die einer offenen, warmherzigen und vorwärtsgewandeten Volkskirche entspräche, ja da würde ich mich erst recht freuen Mitglied zu sein. Albert Walker, Wülflingen


  • Karl Müller, Seuzach 24.11.2015 14:52
  • Früher / Schweizer Firmen / Schweizer Produkte

    Früher hatten SCWEIZER Firmen auch noch Schweizer Eigentümer. Schweizer Firmen hatten in der operativen Führung und als Verwaltungsräte resp. -ratspräsidenten auch Menschen die den Firmennamen als Familiennamen trugen und die Aktionäre waren Schweizer. Wer hat die Aktien verkauft, weil es schönes Geld von irgendwoher aus der Welt gab. Und es wurden von Schweizer Eigentümern (Aktionären) "Manager" aus der ganzen Welt in die Führung berufen. Und man wollte als Schweizer Aktionär immer mehr Geld sehen, und hat VERKAUFT. Und heute wundert man sich, dass IRGENDein internationaler Geldgeber mehr Geld sehen will. Was soll das Gejammer, Schweizer haben Schweizer Firmen bestmöglich irgend jemanden verkauft.


  • Urs Peter, 8404 Winterthur 24.11.2015 13:30
  • Einseitige Stakeholderorientierung

    Gemäss Cash zeigt die Rückmeldung der Credit Suisse von der diesjährigen Konferenz für mittelgroße Schweizer Unternehmen, dass die Stimmung bei den Firmenverantwortlichen überraschend gelassen ist. Vertreter von Rieter AG haben in ihren Präsentationen zwar auf gewisse Schwierigkeiten hingewiesen, sich aber für die Zukunft geradezu enthusiastisch geäussert. Als CEO und Verwaltungsrat dieser Firma hätte ich ein sehr schlechtes Gewissen. Vor allem könnte ich keinem der rund 200 Angestellten in Winterthur, die im kommenden Jahr ihren Job verlieren, auch nur einen Augenblick in die Augen sehen. Ob diese einseitige Stakeholderorientierung unser Land wirklich weiterbringt?


  • Christof Bürgi, 8404 Winterthur 23.11.2015 17:36
  • Nach der Wahl ist nach der Wahl

    Es ist der Tag nach den letzten Wahlgängen 2015. Im Landboten erscheint unter "in Kürze" eine Randnotiz, in der Christoph Blocher sich wie folgt äussert: Die Masseneinwanderungsinitiative könne nicht wie ursprünglich geplant umgesetzt werden, da Brüssel schlicht mauert. Als Ausweg schlägt Blocher vor, in einer zweiten Volksabstimmung die Initiative so abzuändern, dass sie nur noch weiche Lenkungsmassnahmen fordert, die nicht in Konflikt mit der Personenfreizügigkeit sind. Tja, besser könnte man wohl kaum demonstrieren, dass die Wahlen durch sind.


  • Paul Girard, 8406 Winterthur 23.11.2015 16:26
  • Winterthurer Einkaufskultur in Deutschland

    Da flattert mir ein Heft namens "Winterthur live" in den Briefkasten. Untertitel: "Einkaufskultur in Winterthur". Ich blättere darin und versuche die Berichte über Hasler, Mundwiler, RahmeLade, Vollenweider, Kaspar Diener und Markthalle Trivisano zu lesen. Und gebe ziemlich rasch wieder auf. Sprachniveau: dürftig. Eine wohlwollende Sekundarschul-Lehrperson würde den Text allenfalls mit "knapp genügend" beurteilen. Fehler in rauen Mengen. Die Gestaltung: grauslich. Unbedarfte Typografie. Unkorrigierte Au-Tomatentrennungen. Wer macht so etwas? Ausser dass da ein namenloses "Team von Winterthur live" verantwortlich sein soll, erfahre ich nichts. Impressum: Fehlanzeige. Aber halt: Da hat es am Heftrücken einen klitzekleinen Vermerk: "Konzeption, Redaktion & Produktion Jörg Schaarschmidt". Das weltweite Netz gibt Aufschluss: eine "leidenschaftliche" Kleinfirma in Offenburg. Ich kenne in Winterthur bessere Werber, Konzeptionisten, Redakteure, Grafiker und Produzenten als diesen Herrn Schaarschmidt. Wesentlich bessere. Bis jetzt habe ich grundsätzlich vor Ort eingekauft, da ich der Überzeugung bin, dass ich mein Geld dort wieder unter die Leute bringen sollte, wo ich es verdiene. Auch lieber in Altstadtläden als in Einkaufszentren auf der grünen Wiese. Dass nun aber genau diese lokalen Fachgeschäfte ihre Kommunikationsdienstleistungen in Ein-Euro-Markt-Qualität bei einem deutschen Billig-Anbieter einkaufen, bringt meine Überzeugung ein bisschen ins Wanken. Eines ist für mich jedenfalls klar: Wenn ich wieder einmal Klagen von Winterthurer Ladenbesitzern höre, ihre Kundschaft kaufe lieber in Deutschland ein als bei ihnen, verweise ich sie an die Herren Diener, Trivisano, Vollenweider und Co. Das sei eben Winterthurer Einkaufskultur. Ich werde mir diese Geschäftsleute also mit gutem Gewissen zum Vorbild nehmen dürfen. In Waldshut und Konstanz soll es sehr gute (und günstige) Möbel-, Delikatessen- und Hauswaltwarenläden geben, habe ich gehört. Paul Girard Winterthur


  • Paul Girard, 8406 Winterthur 23.11.2015 10:10
  • Winterthurer Einkaufskultur in Deutschland

    Da flattert mir ein Heft namens "Winterthur live" in den Briefkasten. Untertitel: "Einkaufskultur in Winterthur". Ich blättere darin und versuche die Berichte über Hasler, Mundwiler, RahmeLade, Vollenweider, Kaspar Diener und Markthalle Trivisano zu lesen. Und gebe ziemlich rasch wieder auf. Sprachniveau: dürftig. Eine wohlwollende Sekundarschul-Lehrperson würde den Text allenfalls mit "knapp genügend" beurteilen. Fehler in rauen Mengen. Die Gestaltung: grauslich. Unbedarfte Typografie. Unkorrigierte Au-Tomatentrennungen. Wer macht so etwas? Ausser dass da ein namenloses "Team von Winterthur live" verantwortlich sein soll, erfahre ich nichts. Impressum: Fehlanzeige. Aber halt: Da hat es am Heftrücken einen klitzekleinen Vermerk: "Konzeption, Redaktion & Produktion Jörg Schaarschmidt". Das weltweite Netz gibt Aufschluss: eine "leidenschaftliche" Kleinfirma in Offenburg. Ich kenne in Winterthur bessere Werber, Konzeptionisten, Redakteure, Grafiker und Produzenten als diesen Herrn Schaarschmidt. Wesentlich bessere. Bis jetzt habe ich grundsätzlich vor Ort eingekauft, da ich der Überzeugung bin, dass ich mein Geld dort wieder unter die Leute bringen sollte, wo ich es verdiene. Auch lieber in Altstadtläden als in Einkaufszentren auf der grünen Wiese. Dass nun aber genau diese lokalen Fachgeschäfte ihre Kommunikationsdienstleistungen in Ein-Euro-Markt-Qualität bei einem deutschen Billig-Anbieter einkaufen, bringt meine Überzeugung ein bisschen ins Wanken. Eines ist für mich jedenfalls klar: Wenn ich wieder einmal Klagen von Winterthurer Ladenbesitzern höre, ihre Kundschaft kaufe lieber in Deutschland ein als bei ihnen, verweise ich sie an die Herren Diener, Trivisano, Vollenweider und Co. Das sei eben Winterthurer Einkaufskultur. Ich werde mir diese Geschäftsleute also mit gutem Gewissen zum Vorbild nehmen dürfen. In Waldshut und Konstanz soll es sehr gute (und günstige) Möbel-, Delikatessen- und Hauswaltwarenläden geben, habe ich gehört. Paul Girard Winterthur


  • Linus Meier, 8452 22.11.2015 14:13
  • Limmattalbahn kommt!

    Liebe Zürcher Ich bin hocherfreut, dass das Limmattal ihre Bahn bekommt. Nach diesem klaren Ergebniss und dem vor einem Jahr bei der Tramverbindung Hardbrücke, würde sicher auch Winterthur nun einen öV Ausbau begrüssen, ob Stadtbahn oder Tram. Nach der Fertigstellung des Ausbaus am Hauptbahnhof wird die Kapazität grösser für neue Verbindungen (neue Tunnels wären auch machbar, Lindbergtunnel lässt grüssen). Vielen Dank für die Annahme der Limmattalbahn!!


  • Hansruedi Metzger, 8472 Seuzach 23.11.2015 15:57
  • Wer trägt heute noch zehntausende von Franken Bargeld mit sich herum?

    Diese Woche ist ein Pärchen im Parkhaus am Stadtgarten von zwei Männern überfallen worden, welche dabei Bargeld in der Höhe von angeblich „einigen zehntausend Franken“ erbeutet haben. Nicht dass ich die Täter in Schutz nehmen möchte oder mit den Geschädigten kein Erbarmen hätte, aber seien wir doch ehrlich: Wer bezieht heute noch eine solche Summe in bar von seinem Bankkonto am Bankschalter und vor allem wofür? Jedermann weiss, dass er dabei beobachtet werden und anschliessend verfolgt werden kann. Zudem sind heutzutage Bargeldbezüge in dieser Grössenordnung irgendwie schon sehr suspekt. Normalerweise werden grössere Finanztranskationen, mit Zahlungsaufträgen über die Finanzinstitutionen abgewickelt. Alles andere ist fahrlässig und könnte - wie erwähnt - möglicherweise dubiose Geschäfte schliessen lassen. Also ich wüsste nichts, was in dieser Grössenordnung heute noch in die bar bezahlt werden müsste. Ich bin gespannt darauf, was die polizeilichen Ermittlungen in diesem Fall ergeben werden. Zwar kann ich nur von mir reden, aber ich trage nach einem Bezug am Geldautomat - ein bisschen Bargeld brauch man ja immer! - jeweils lediglich ein paar wenige hundert Franken auf mir. Bei einem Überfall könnte ich den Verlust also verkraften. Die meisten Einkäufe und Konsumationen laufen bei mir über die Kredit- oder Debitkarte oder über eine Rechnung, welche dann mittels E-Banking oder Zahlungsauftrag über die Bank bezahlt werden. Einem Überfall könnte ich gelassen entgegensehen. Der Verlust wäre zu verkraften.


  • Anita Simioni-Dahm, 8400 Winterthur 19.11.2015 09:56
  • Gedankentheater

    Sicher. Denken ist immer erwünscht. Den gefährlichen Gedankenspielen von Immobilien-Spekulanten aufzusitzen, die vor allem das Grundstück des Theaters an bester Lage im Visier haben, ist jedoch gefährlich. Winterthur braucht keinen zweiten Archhof-Flop. Wir wollen auch keine Theater-Ruine à la Stefanini. Deshalb konzentrieren wir uns doch lieber auf die wesentlichen und dringenden Unterhalts- und Renovationsarbeiten an unserem Denkmal geschützten Leuchtturm, unserem Stadttheater. Damit das Kulturleben und das freie Denken in unserer Stadt weiterhin pulsieren können.


  • David Stahel, 8412 Hünikon 17.11.2015 17:39
  • Zum Artikel "Stauumfahrer provozieren Ärger"

    Das Umfahren der Staustellen mag legal sein. Viele dieser Fahrer sind sich aber wohl nicht bewusst, dass der Stau auf der Autobahn durch das Wiedereinfädeln der vielen Autos noch verstärkt wird oder sogar erst entsteht. In der Stadt Winterthur sind mir aber einige Stellen bekannt, an denen ich fast täglich immer wider die gleichen - illegalen - Manöver beobachten kann: - am Feierabend wird stadtauswärts auf der Schaffhauserstrasse, vor dem Lichtsignal der Feldwiesenstrasse, über die Abbiegespur der Buchackerstrasse an der stehenden Kolonne vorbei geradeaus gefahren. - an der selben Stelle wird rechts - trotz ausgezogener Linie - auf der Busspur nach vor gefahren, um in die Feldwiesenstrasse abzubiegen. - Stadtauswärts wird auf der Zürcherstrasse die Abbiegespur zur Brühlbergstrasse missbraucht, um geradeaus über die Kreuzung zu Migrol-Tankstelle zu gelangen. - Vor der Einmündung in die Technikumstrasse wird auf der Tösstalstrasse die wartende Kolonne über das rote Lichtsignal hinweg auf der Busspur überholt - das zusätzliche Lichtsignal hätte eigentlich den Zweck, eben diese Spur für den Bus frei zu halten. Diese Liste liesse sich noch verlängern und sie zeigt auf, wie wenig die Verkehrssignalisationen (z.B. ausgezogene Linien) von einigen Personen beachtet werden. Als Autofahrer, der sich daran hält und beobachten muss, wie links und rechts an der stehenden Kolonne vorbei ohne Konsequenzen vorgefahren wird, kommt man sich irgendwann blöd vor.


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 16.11.2015 20:30
  • Und was nun; freiheitliche Gesellschaft?

    Der Terror ist nach London, Madrid nun definitiv in Paris angekommen und es ist sehr wahrscheinlich, dass weitere Staaten in Europa dazukommen werden. Diese Taten lassen uns fassungslos und ungläubig zurück und doch sind es Vorkommnisse, die in anderen Ländern an der bitteren Tagesordnung sind. Lange war der Krieg weit weg von Europa, dies dürfte nun vorbei sein. Bleibt die Frage wie wir damit umgehen? Die Terroristen von heute, waren die Freiheitskämpfer von gestern. Zumindest ist dies für Afghanistan und auch den Irak ein Faktum. Der IS kämpft sehr oft mit den modernsten Waffen amerikanischer Herkunft und wir sicherlich reichlich unterstützt mit Geld durch Saudi-Arabien, einen angeblichen Partnerstaat des Westens. Die Terrorbekämpfung nach dem 11. September 2001 ist eine gute Basis, um für die Zukunft daraus zu lernen. Dass Frankreich nun handeln muss, ist nachvollziehbar. Letztlich muss es jedoch darum gehen, den Terrorismus in allen Facetten zu bekämpfen und dies heisst nicht „nur“ militärisch. Dass dies nicht möglich ist, haben die Amerikaner in Afghanistan wie auch im Irak gezeigt. Auch ist es wenig zielführend, alle demokratisch freiheitlichen Grundrechte einzuschränken und einen uferlosen Überwachungsstaat zu implementieren oder treffender zitiert: "Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, wird beides verlieren." Dies nämlich wäre die eigentlich Kapitulation vor dem Terror.


  • HansRudolf Hollenstein, 8352/Räterschen 16.11.2015 13:33
  • Auch die Schweiz muss handeln

    Leider haben sich meine im Leserbrief erwähnten Befürchtungen bezüglich der Einschleusung von Terroristen innerhalb der massiven, unkontrollierten Flüchtlingsströmen vollumfänglich bestätigt. So wurde aufgrund der derzeitigen Ermittlungen bestätigt, dass mindestens zwei der Massenmörder als Flüchtlinge getarnt anscheinend ohne grössere Probleme einreisen konnten und die unglaubliche Saat der Gewalt und des Hasses nach Paris, in die Stadt der Liebe tragen konnten. Auch wenn es leider bereits zu spät ist, muss es mittlerweile für die Zukunft auch den "Gutmenschen" klar sein, dass die unkontrollierte Zuwanderung zu einer Gefahr wird, die ein erhebliches Gefahrenpotential, à la "Biedermann und die Brandstifter" in sich birgt


  • Hannes Wanner, 8400 Winterthur 16.11.2015 10:02
  • SBB: Jetzt startet die Informationsoffensive (Landbote vom 12. Nov. 2015)

    Am 13. Dezember ändert der Fahrplan für einen Grossteil der Züge ab Winterthur ganz erheblich. Vier Wochen vor dem grossen Wechsel ist der neue Fahrplan noch immer nicht online verfügbar. Die Leiterin Personenverkehr der SBB ist wohl zu sehr mit ihren dümmlichen Schotterblick-Kolumnen im "Blick am Abend" beschäftigt, als dass sie sich um die von ihr gross angekündigte Informationsoffensive kümmern könnte.


  • Gerold Gassmann, 8400 Winterthur 16.11.2015 09:39
  • Kulturkirche

    Gerne möchte ich den Gegnern der Kulturkirche eine Aussage von Oscar Wilde zu bedenken geben: "Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis, aber von nichts den Wert." Es würde mich enorm freuen, wenn die Winterthurer Reformierten am nächsten Wochenende den Mut aufbringen und eine Ja zur Kulturkirche in die Urne legen und somit helfen die - zur Zeit verschlossene, schwere - Türe zu einer neuen Vielfalt in die reformierten Gemeinde zu öffnen. Gerold Gassmann, Präsident des Diakonatskapitels Winterthur-Andelfingen


  • juerg frey, 8428 teufen 16.11.2015 08:15
  • Paris in Trauer, Frankreich im Krieg!

    Zuerst einmal, nur damit Leserin und Leser nicht gleich auf mich schiessen! Was in Paris geschehen ist, geht unter rohste Gewalt der feigsten Art und auch meine Gefühle sind bei der Grand Nation und den Angehörigen von Opfern! Nichts desto trotz erlaube ich mir den Bogen für einmal sehr weit zu spannen in Sache Politik und Krieg! Präsident Hollande hat kurz nach dem Akt der Gewalt verkündet, in Frankreich herrscht Krieg. Voila! Krieg ist etwas Grauenhaftes und zieht immer viele Unschuldige hinein, ungewollt wohlverstanden. Genauso ist es in Syrien aktuell und auch in manch anderen Ländern. Zeitlich aktuell heisst auch, dass sich viele Menschen, verständlicherweise auf die Flucht aus ihrer Heimat, in sogenannt sichere Länder aufmachen. Europa scheint für viele ein solch sicherer Hafen. Frankreich ist Europa, ein riesiger Teil sogar. Nun aber herrscht in Frankreich Krieg, oder? Heisst also, im sicheren Hafen ist der STURM angekommen und nun geht man weiter! Scheint auf den ersten Blick auch logisch. Meine Frage aber: Ziehen die Franzosen jetzt auch aus und treten die Flucht an? Eine Bedrohung ist nicht zu leugnen. Abnehmen werden solche Taten wohl künftig kaum, sondern eher zu und nicht nur dort! Frankreich, nicht zu vergessen hat einen der besten Geheimdienste der Welt. Genutzt hat es wenig, der Schaden ist da, der Gegner beruft sich auf den Erfolg Allahs und freut sich. Allah gibt ihnen insofern recht, dass die Tag geglückt ist, wenn auch nicht ganz so, wie offensichtlich geplant, denn Fussballstadion, Mannschaften, Zuschauer und Fans sind glücklicherweise mit einem blauen Auge davon gekommen. Undenkbar andersrum. Dann wäre Deutschland wohl spätestens jetzt auch im Krieg. Wenn nicht politisch, so wäre das Volk wohl in gröbster Art aufgebracht, und Pegida am Wachsen. Nun, wir haben letztlich die Wahl! Wir, also gesamt Europa - inklusive Russland - ohne geht nicht, einigt sich auf ein Miteinander gegen den IS und seine Anhänger, solche gibt es wohlverstanden auch unter den Flüchtlingen, oder wir sagen JA zum drohenden Kalifat mit seinen eigenen Regeln und Gesetzen streng nach Koran und werden wirklich eine Einheit, dann aber ohne Möglichkeit zur Flucht, Freiheit und innerem Frieden! Welcher Weg ist der bessere? Bleiben wir analytisch in der Sache. Unvorstellbar, wenn die Franzosen angesichts der Kriegszustandes a la Hollande nun auch noch eine West-Route erfinden würden und sich auf die Massenflucht nach Deutschland, Italien, Spanien und in die Schweiz begeben würden. Bienvenue! Klar wird das nicht passieren, denn sie stehen da und sagen: Wir lassen uns nicht erpressen, wir haben unser Leben, ihr Eures. Wir sind Franzosen und darauf sind wir stolz! Sie werden bleiben; im Vergleich zu den Nationen, die in Massen auf der Flucht sind und nicht von solchen Repressalien betroffen. Namen seien nicht genannt. Cest le difference, und ich meine jetzt wirklich nicht die Syrer, damit es nicht falsch ausgelegt wird, obwohl auch dieses ist Ansichtssache. Vive la France, auf jeden Fall!


  • Gianni Farrer, 8404 Winterthur 15.11.2015 01:05
  • Terror in Frankreich: Versagen oder Mitwirken französischer Geheimdienste?

    Man stolpert schon immer wieder über eigenartige Zufälle. Nicht nur, dass sich während der Anschläge Präsident Hollande mit Steinmeier zusammen gleich nebenan ein irrelevantes Fussball-Freundschaftsspiel anschaut und viele Medien dadurch unmittelbar vor Ort sind. Auch ein Mann namens Patrick Pelloux, der bis Januar noch Journalist und ein gefeierter Überlebender der Charlie-Hebdo-Anschläge war, ist nun ein gefragter Interviewpartner, weil er bei diesen Anschlägen erneut dabei war. Diesmal als Notfallarzt. In seinem Interview auf dem Nachrichtensender "France Info" von gestern (14.11.15) erzählt er denn auch erstaunliche Dinge: Es habe schon vor den Anschlägen eine Mobilisierung der Sicherheits- und Rettungskräfte gegeben, weil eine Übung für ein Szenario mit multiplen Anschlägen stattfand, just in dem Zeitraum, an dem die realen Anschläge dann tatsächlich eintraten. Aber in der Geschichte der Terroranschläge im Westen während der letzten 15 Jahre zumindest, gibt es schon eine lange Liste exakt der selben Zufälle. Gefundene Attentäterpässe gehören da genau so dazu. Jedenfalls verweisen die Experten- und Medienkommentare (zB. D. Freiburghaus) mit ihren "Pearl-Harbor" und "9/11"-Vergleichen darauf hin, dass Frankreich seine Kriegsbemühungen in Syrien verstärken wird. Ihr Träger "Charles de Gaulle" hat ja bereits vor 10 Tagen ebenfalls zufälligerweise schon mal Kurs Syrien gesetzt...


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 14.11.2015 17:27
  • Die Flucht vor dem Terror

    Was in Ländern wie Syrien, dem Irak usw. zur Tagesordnung gehört, ist mit den Terroranschlägen in Paris wieder einmal mitten nach Europa gekommen. Terror, Angst und Tod. Was in Europa zurecht Fassungslosigkeit hervorruft, ist für die Menschen in Syrien leider tägliche Realität und beantwortet auch die aktuell oft gestellte Frage, warum diese Menschen versuchen nach Europa flüchten.


  • Christof Bürgi, 8404 §interthur 14.11.2015 17:19
  • 700 Jahre Morgarten

    Am 15. November 2015 feierten wir 700 Jahre Morgarten. Aber was feierten wir eigentlich? Zum einen sicher den ersten Sieg über die mächtigen Habsburger. Zum anderen aber etwas noch wichtigeres: 1315 waren Uri, Schwyz und Unterwalden noch getrennte Staaten, und die Eidgenossenschaft "nur" ein Vertrag. Und Schwyz hatte gerade einen sehr schlechten Ruf. Die Exkommunizierung sowie der Angriff Habsburgs wurden von vielen als gerechte Strafe für den Überfall auf das Kloster Einsiedeln gesehen. Dementsprechend war das Volk von Uri und Unterwalden gar nicht begeistert vom Boten aus Schwyz, der um Unterstützung bat. Die eigenen Mannen in den Tot schicken, um die Gottlosen von ennet am See vor ihrer gerechten Strafe zu bewahren? Sonst noch was? Und doch zog man in den Krieg. Denn man hatte einen Vertrag, und Verträge werden eingehalten. Also, lieber Leser, denken Sie daran, wenn Sie einen Vertrag künden oder brechen wollen, weil er sich zu Ihrem Nachteil entwickelt: Hätten unsere Vorfahren so gehandelt, tja, dann wären Sie jetzt vermutlich Österreicher.


  • Burkhard Kinzler, 8404 Winterthur 14.11.2015 14:53
  • Kulturkirche Rosenberg zum zweiten

    Erstaunlich, wie viel Geld (Inserate etc.) die Kulturkirchengegner inzwischen für ihre Kampagne in die Hand nehmen – ist ihr Hauptanliegen doch das Sich-Sparen der angeblich unnötigen Kulturkirche. Die Angst vor der Konkurrenz einer solchen Einrichtung wird von den Gegnern unumwunden eingestanden. Von Konkurrenz zu sprechen, trifft die Sache aber keineswegs, wenn man sich vor Augen hält, was im kirchgemeindlichen Kulturangebot Winterthurs alles fehlt: Wo fanden in Winterthurer Teilgemeinden in den letzten Jahren Aufführungen von neuer geistlicher Musik statt, die das Prädikat „neu“ wirklich verdient (Musik von Daniel Glaus, Heinz Holliger, Lukas Langlotz, Daniel Ott, um nur einige lebende Schweizer Komponisten zu nennen)? Wo gab es Bach-Kantaten mit Tanz oder szenisch umgesetzte Oratorien, wo erklang alte Musik von Perotin, Machaut oder Dufay, die uns an die grosse Geschichte christlicher Kultur gemahnen? In welcher Kirchgemeinde gibt es Platz für wirklich innovativen spirituellen Jazz abseits des platten Mainstreams, in der Tradition von Coltrane’s „A Love Supreme“ bis hin zu „Abrahams new gift“ von Phronesis? Wo gab es Begegnungen religiös motivierter bildender Kunst mit darauf bezogener Musik? Wo fanden informelle Gottesdienste statt, wo wäre Winterthurs Ort für all die wunderbaren performativen und gottesdienstlichen Formen, die beim internationalen Kirchenmusik-Kongress in Bern zu erleben waren? Wenn viele der erwähnten Möglichkeiten hier eher unbekannt erscheinen, wird die Lücke klar, die in Winterthurs kirchlichem Kulturleben klafft. Oft scheitern solche Ideen ja schon an banalen Dingen wie z. B. fest installierten Kirchenbänken (die in der Rosenbergkirche problemlos aus- und einbaubar sind). Die Rosenbergkirche bietet den idealen Ort für solcherart (und noch ganz andere) Projekte. (Neue) Kunst und Kultur sind nicht elitär, sondern visionär und lebendig: Hier werden Fragen der Existenz und des Glaubens tiefschürfend, unbequem und mit geistiger wie geistlicher Freiheit beleuchtet. Eine reformierte Kirche braucht solche Kunst und einen Ort, an dem sie sich ereignen kann. Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt. Wir können und müssen uns das Nachdenken über unsere geistlichen Fundamente mit künstlerischen Mitteln leisten. Stimmen Sie ja für die Kulturkirche, die ein Zentrum für solche wichtigen Auseinandersetzungen werden kann. Burkhard Kinzler, Winterthur


  • Maraschiello Roberto, 8400 Winterthur 14.11.2015 10:12
  • Zeughausareal

    Da staunte ich nicht schlecht als ich las das die christliche Privatschule SalZH ein Mietertrag von 30 Jahren unterschrieben hat, mit dem Segen natürlich vom gesamten Stadtrat . ( Landbote vom 14.11.2015 ) Das der Stadtrat sich mit diesem Objekt nicht beschäftigen will ,ist bedenklich. Mann hat den einfacheren Weg genommen ,wo auch nahe Personen von dieser Variante sehr profitieren. Wie man auf 30 Jahre kommt das wissen sicher nur die Götter ,am Anfang war die Rede von 5 Jahren. Da hätten verschiedene Institutionen Zeit um eine Projekt zu erarbeiten um zahlbare Wohnräume zu erstellen, wie auch für Jungunternehmer. Aber das Interesse ist anderswo. Mir kommt es vor das die Anliegen für WENIGE wichtiger sind als für ALLE . Mit freundlichen Grüssen Roberto Maraschiello


  • Peter Müller, 8400 Winterthur 14.11.2015 09:15
  • Kulturkirche Rosenberg

    Auch in kirchenpolitischen Angelegenheiten ist es angezeigt Klartext zu sprechen. Dies nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit der Abstimmung über das Pilotprojekt für eine Kulturkirche im Rosenberg. Angst und Ideenlosigkeit, gepaart mit Neid und Missgunst waren schon seit jeher schlechte Ratgeber, wenn es um Zukunftsgestaltung geht. Exakt diese Attribute sind aber in den Beiträgen der Gegnerschaft dieses Projekts prominent vorhanden. Angst betreffend der finanziellen Verpflichtungen für diesen Versuchsbetrieb. Allerdings wird ausseracht gelassen, dass betriebliche Kosten anfallen, auch wenn keine Aktivitäten angeboten werden könnten. Angst vor Austritten von Mitgliedern aus der evangelisch-reformierten Landeskirche. Bei den katholischen Mitchristen waren vor allem dann gehäuft Kirchenaustritte zu registrieren, wenn rückwärtsgewandte Ansichten in den Vordergrund gerückt wurden; nicht aber bei fortschrittlichen oder neuen Ausrichtungen. Ideenlosigkeit: ich habe von der Gegnerschaft noch keine Alternativvorschläge für eine künftige Nutzung der Rosenbergkirche gesehen. Es heisst immer wieder, man könne dort auch etwas anderes, kirchennäheres machen. Wer „man“ ist und was mit „etwas“ gemeint wird bleibt bisher im Dunkeln. Wenn die Gegner der Kulturkirche die eigenen Anlässe in ihren Kirchgemeinden von der neuen Institution konkurrenziert sehen, so hat dies wohl einiges mit Neid und Missgunst zu tun. Dass aber dieses Projekt in Ergänzung zu solchen Angeboten steht, dass es die Möglichkeit bietet, gemeinsam etwas Beständiges aufzubauen, wird völlig ignoriert. Ich wünsche mir den notwendigen Mut für die Zukunft der Rosenbergkirche, in welcher sich viele verschiedene Menschen in der Vielfalt von Angeboten wiederfinden, welche eine lebendige Kirche auch ausmachen. Dies meine ich als Person, die diesen Kirchenbau in den letzten 50 Jahren in verschiedenen Facetten miterlebt hat. Als Jugendlicher beim Glockenaufzug, als Pfarrerssohn beim Eröffnungsgottesdienst und als ehemaliger Liegenschaftenverwalter der Kirchgemeinde Veltheim. So soll Zwingli´s Aufforderung aus Kappel: „Tut um Gottes Willen etwas Tapferes“, Leitspruch sein für eine leuchtende Zukunft der Rosenbergkirche. Ein überzeugtes „JA“ für das Pilotprojekt ist ein erster Schritt.


  • Bettina Thalmann, 8832 Wilen 13.11.2015 13:03
  • Streichung von Franchise-Stufen und Prämienrabatten sind das falsche Rezept

    Mit der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) sollen Wahlfranchisen gestrichen werden und Prämienrabatte gesenkt werden. Dies halte ich eindeutig für das falsche Rezept, um im Gesundheitssystem Kosten zu sparen. Es ist wichtig und richtig, dass wir Versicherten zwischen verschiedenen Franchise-Stufen wählen können. Wahlfreiheit und Selbstverantwortung führen zu mehr Kostenbewusstsein. Es braucht auch die weniger häufig gewählten Franchise-Stufen, da wir Versicherten so je nach finanziellen Möglichkeiten, mehr Selbstverantwortung übernehmen können. Ich befürworte es sehr, dass ich das für mich beste Modell selber auswählen kann. Damit diese Prämienoptimierung nicht die Solidarität in unserem Gesundheitssystem zu stark gefährdet, gäbe es eine geeignete Lösung: Nach der Wahl einer höheren Franchise dürfte man erst wieder nach drei Jahren zu einer tieferen Franchise wechseln, auch wenn man den Krankenversicherer wechselt. Dadurch bleiben die positiven Bestandteile von unserem Gesundheitssystem - Eigenverantwortung und Solidarität – weiterhin erhalten.


  • Karl Müller, Seuzach 12.11.2015 21:15
  • Was ist das Beste für die Schweiz und die Flüchtlinge; Antwort zu Leserbrief: Hans Fehr SVP-Nationalrat

    Dass VOR Schengen/Dublin-Abkommen alles besser war kann so wie es geschrieben ist nicht hingenommen werden. Es stimmt damals konnten vom Grenzwachtkorps Personenkontrollen durchgeführt werden. Heute: Mit Schengen/Dublin können "WARENKONTROLLEN" bei JEDER Person ob Schweizer/in, EU-Person oder SONSTIGER Person vorgenommen werden und das erst nach bis mindestens 20 km nach der Grenze, auf Schweizer Boden. Warum (Herr Fehr) ordnet die POLITIK (zu der Sie und Ihre Partei gehören, nicht an: Dass jede die CH-Grenze überschreitende Person einer Warenkontrolle unterzogen wird? Herr Fehr, Sie wollen mit Ihren POPULISTISCHEN Aussagen Stimmung machen, und dabei liegt das Problem einzig und allein bei der Politik. Sie MUSS anordnen, dass das ALLE Personen beim Grenzübertritt einer Warenkontrolle unterzogen werden müssen. Was dann an stark frequentierten Grenzübergängen für Staus entstehen steht auf einem andern Papier. Aber Herr Fehr: Nicht Schengen/Dublin ist das Problem sondern Sie und Ihre Politiker Kollegen/innen. Wann sehen Sie das endlich ein, und sagen die WAHRHEIT!!!


  • Roberto Maraschiello, 8400 Winterthur 12.11.2015 20:59
  • Service Public

    Das Jahr geht langsam aber sicher zu ende, und die Budget Debatten stehen vor der Tür, und zwar am 30.11.2015 und am 7.12.2015 . Die letzten Jahre waren für die Winterthurerinnen und Winterthurer nicht immer einfach ,sowohl auch für die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit drei Jahren sind die Lohnmassnahmen ausgesetzt worden. Aber der Service Public wird immer mit viel Engagement ausgeführt. Nun wie unser Stadtpräsident immer wieder betont wie schwer es ist gute ausgebildete Mitarbeiterinnen /er zu finden ,natürlich nicht nur in der oberen Etage, sondern auch die vielen städtischen Mitarbeiterinnen /er sagen wir mal in der unteren Etage. Der Stadtrat erachtet es als wichtig dass der Gemeinderat den Antrag einer 3 % Steuerhöhung und die Lohnmassnahmen zuzustimmen. Und schon hat sich der Wirtschaftsverband gemeldet und sein Veto eingelegt. Für sie gibt es keine Lohnmassnahmen und schon gar nicht eine Steuerhöhung. Man solle im Sozialamt die notwendigen Sparmassnahmen ausführen. Zu was es führen kann wurde am 10.11.15 +11.11.15 in Genf klar gezeigt. Wenn der Service Public still steht. Diese Stadt verdient ein funktionierendes Service Public und nicht ein System wo langsam schleichend privatisiert werden soll. Ich appelliere an dem gesamten Gemeinderat den Antrag des Stadtrates zu folgen und die 3 % Steuerhöhung sowie die Lohnmassnahmen zu bewilligen. Den nur so können wir positiv in die Zukunft blicken .Es ist einfach immer bei den sozial schwächeren das Geld einzusparen. Es ist höchste Zeit das die Politik der Bevölkerung etwas zurück gibt und zwar Wertschätzung für ALLE. Mit freundlichen Grüssen Städtischer Mitarbeiter Schulhauswart Roberto Maraschiello


  • Heinz Stirnemann, 8405 Winterhur 12.11.2015 14:18
  • Sparmassnahmen sind möglich und realisierbar

    1. Es ist nicht nötig aus der Kirche Rosenberg eine sog. Kulturkirche zu realisieren. Jede Kirchgemeinde in Winterthur bietet seit Jahren ein reichhaltiges Kulturprogramm an. Dass man für einen 2-jährigen Pilotversuch Fr. 450`000.-- ausgeben soll ist nicht nachvollziehbar. Zusätzlich 8 Millionen für Renovationen! Es gibt viele sinnvollere Nutzungsmöglichkeiten für die Kirche Rosenberg. 2. Das Stadt-Theater muss, so wie es heute erscheint, stehen bleiben. Wenn man bedenkt, dass es über 50 Prozent "Auswärtige" sind die das Theater besuchen, Leute aus Seuzach, Wiesendangen oder Brütten etc., wo der Steuerfuss 1/3 tiefer ist als in Winterthur. Lösung: Einwohner von Winterthur sollten eine 30-prozentige Eintrittsermässigung erhalten. 3. Die Millionen die die Stadt Winterthur für die 12 Museen ausgibt sollten zu bedenken geben. 6 Museen wären immer noch genügend. Die restlichen sind zu veräussern, und die Stadt schreibt wieder eine schwarze Null. 4. Eine Steuererhöhung kommt nicht in Frage. 84 Prozent in den genannten Gemeinde, 125 Prozent in Winterthur! Ich kenne viele finanzkräftige Leute die wegen der misslichen finanziellen Lage aus Winterthur in die genannten Gemeinden weggezogen sind. Das ist dann die Konsequenz! Heinz Stirnemann Winterthur-Seen


  • Jürg Martin, 8400 Winterthur 11.11.2015 16:46
  • Selbstkritik beim Heuberger Preis

    Schon mehrmals habe ich angeregt, die verschiedenen Winterthurer Preise klug zu koordinieren und mehr auf Winterthur auszurichten, fand aber kein Gehör. Mit MSM Genesis, Heuberger, Stellenschafferpreis und KMU Max hätte man einen attraktiven "Roten Teppich für Unternehmen in Winterthur" kreieren und kommunizieren können. Da es im Kanton Zürich auch immer schwieriger wird, Bankkonti für Gründungen zu erhalten, müssen wir in letzter Zeit für Ansiedlungen und Startups leider vermehrt nach Schaffhausen ausweichen.


  • Yvonne Bernhard, 8466 Trülikon 10.11.2015 09:42
  • „Gewisse Zeitbomben“, die da unter dem Boden ticken

    „Einst schludrig verlegt – jetzt bersten die Rohre“ / „Rostige Hypothek aus den Bauboomjahren“, Landbote vom 10. November. Der korrekte Einbau von Wasserleitung ist kein Novum. Nichtsdestotrotz sind dabei in der Vergangenheit Fehler gemacht worden und die Qualität der ausgeführten Arbeiten als „eher ungenüged zu taxieren“ wie die beiden Artikel informieren. Sicher hat man auch versucht, jeweils Kosten zu sparen. Der zitierte Satz: „Gewisse Zeitbomben, die da unter dem Boden ticken“ lässt aufhorchen – umso mehr, da die Region als möglicher Standort für das Endlager für hochradioaktiven Atommüll vorgesehen ist. Weltweit ist noch kein solches Lager im Betrieb; es ist ein Novum! Was, wenn beim Bau oder der Überwachung Fehler passieren? Was, wenn nach dem Verschluss „Probleme“ entstehen? Sind wir uns den Folgen bewusst, die unsere Entscheidungen hervorrufen - Entscheidungen, die nicht reversible Folgeschäden nach sich ziehen und sich über Generationen auswirken könnten?


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 08.11.2015 20:09
  • Falsches Verbot gegen Selbstbestimmung

    Der Deutsche Bundestag verbietet „geschäftsmässige“ Sterbehilfe. Ist damit die Herausforderung gelöst? Mitnichten. Niemand will, dass Vereine wie Exit oder Dignitas sich an sterbewilligen Menschen bereichern, aber die Realität zeigt, dass die Nachfrage nach diesen „Dienstleistungen“ in unserer Gesellschaft grundsätzlich vorhanden ist. Mit dem Entscheid des Deutschen Bundestages schränkt die Politik das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen bewusst ein. Dies erscheint mir sehr problematisch. Grundsätzlich sollte jeder Mensch frei sein, über sein Leben aber auch über dessen Beendigung zu entscheiden. Nicht alles, was noch nicht geregelt ist, muss auch geregelt werden. Doch der Zeitgeist ist aktuell ein anderer und dies gerade in angeblich aufgeklärten Gesellschaften, was doppelt irritiert. In diesem Kontext ist die liberalere Schweizer Lösung realitätsnaher und auch vernünftig. In Deutschland dürfte das neue Gesetz für zusätzlichen Aufwand bei den Gerichten sorgen. Die sterbewilligen Menschen werden noch vermehrter in die Schweiz reisen. Problem für Deutschland also gelöst und Symptom erfolgreich bekämpft. Was den Vorteil hat, sich nicht mit den Ursachen von Selbsttötungen auseinandersetzen zu müssen. Letztlich aber gehört der Tod zum Leben und wenn jemand selbstbestimmt über sein Leben wie auch seinen Tod entscheiden kann, ist dies freiheitlich und einer aufgeklärten Gesellschaft angemessen.


  • Christina Hügli, 8400 Winterthur 07.11.2015 23:48
  • Der Sesseltanz um die Finanzen

    Die Vorstellung, dass Herr Schneider- Ammann das Finanzdepartement übernehmen soll, lässt Schlechtes erahnen für die Schweiz. Ein Bundesrat, der sein Firmenvermögen im Ausland steueroptimiert, ist in dieser Position nicht tragbar. Christina Hügli


  • Verena Bula, 8405 Winterthur 06.11.2015 07:51
  • Kirchen mit Kultur brauchen keine Kulturkirche

    Kirchen mit Kultur brauchen keine Kulturkirche Der kürzlich in Veltheim durchgeführte gesamtstädtische Begegnungstag der reformierten Kirchen hat es in aller Deutlichkeit gezeigt: unsere Quartierkirchen sind auch Kulturkirchen. In jeder Gemeinde gibt es Angebote genau der Art, welche die Kulturkirche Rosenberg uns als „neu und experimentell“ anbieten will. Es gibt neben den traditionellen Gottesdiensten am Sonntagmorgen auch alternative Gottesdienste an verschiedenen Wochentagen, musikalische Anlässe und zahlreiche Chöre verschiedenster Musikstile, Filmabende, Kunstforen, Lesegruppen, Gesprächskreise, Meditatives, es gibt Referate und Kurse, man kann kontrovers oder traditionell über Gott und die Welt diskutieren. Wem das nicht genügt kann in der Fabrikkirche weitere innovative Anlässe besuchen. Fast alles, was die Kulturkirche Rosenberg anstrebt gibt es schon. Die von den Befürwortern anvisierten Zielgruppen, nämlich explizit kirchenferne Mitglieder höherer Gesellschaftsschichten, werden auch nicht durch eine teure Kulturkirche angesprochen. Darum wehren wir uns dagegen, nur schon für den Pilotbetrieb weit über eine Million Franken auszugeben. Dieses Geld kann sinnvoller eingesetzt werden. Darum stimmen Sie bitte NEIN zur Kulturkirche am 22.November. Verena Bula-Brunner, Präsidentin Kirchenpflege Seen


  • Willi JOSEL, 8212 Neuhausen am Rheinfall 04.11.2015 16:17
  • Herr Levrat ein Demokrat?

    Herr Levrat ein Demokrat? Demokratie ist, wenn man sie auch lebt. Von dem scheint der Schweizerische SP Präsident nichts zu halten. Er fordert die Kleinparteien in der sogenannten Mitte auf, einen eigenen Kandidaten zu nominieren. Alles Parteien, die deutliche Wählerverluste erlitten haben. Nicht die Sieger der Wahlen, sondern die Verlierer hätten Anrecht auf einen Sitz im Bundesrat. Er nimmt es sich zudem in erpresserischer Weise heraus, der SVP Vorgaben zu machen. Am liebsten sollte der Kandidat ein Euroturbo sein, der bereit ist, die Freiheit der Schweiz zu opfern und der die Urteile fremder Richter anerkennt. Dabei stellt Artikel 2 der Bundesverfassung klar: „Die Schweizerische Eidgenossenschaft … wahrt die Unabhängigkeit und die Sicherheit des Landes.“ Wie aber kann ein Land unabhängig sein, wenn es sich der Politik und insbesondere der Gerichtsbarkeit eines ausländischen Staatengebildes unterwirft? Und dass die Bundesverfassung ohnehin die Menschenrechte garantiert, scheint Herr Levrat auch nicht zu wissen. Spezielle Konventionen braucht es daher nicht, auch das sollte jedem klar sein. Damit steht fest: wer den Volkswillen nicht mitträgt, darf sich nicht als Demokrat bezeichnen und schon gar nicht Forderungen an andere stellen. Solche Antidemokraten wie der SP Präsident, stellen die Schweiz infrage. Das aber können wir uns nicht leisten. Das Stimmvolk hat der SVP einen klaren Auftrag erteilt, eine dem Wähleranteil gerechte Mitwirkung in der Landesregierung anzustreben. Die vereinigte Bundesversammlung ist somit gefordert, sich zur Demokratie und zur Konkordanz zu bekennen. In der Schweiz entscheidet das Volk. Dessen sollten sich unsere Parlamentarier in Bern bewusst sein.


  • Alexandra Dzintra Ganzoni, 8405 Winterthur-Seen 04.11.2015 10:20
  • Strassen-Beleuchtung

    Nun meine Lieben Damen und Herren, habt Ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht wie es wohl für einige Mitbürger ist, die jede Nacht trotz Fensterläden und Nachtvorhänge von den zum Teil überflüssigen Strassenbeleuchtung der Dunkelheit beraubt werden? Stromsparen finde ich toll, die Logik hierfür ist möglicherweise jene, dass wir vielleicht auf jede zweite oder gar dritte Strassen-Beleuchtung verzichten. Als Kind lernte ich mal das um 23uhr (vielleicht war`s auch 01.00) bis morgens um 4 bzw. 5 die Beleuchtung abgeschaltet wird weil dann Alle (heute die meisten) sich die Nachtruhe gönnen. Doch wie andere Werte auch, sind erstaunlicher Weise auch diese einfach abgeholzt worden. Und kommt mir nicht mit der Sicherheit. Denn was sollen denn die Kids und Frauen nach elf Uhr ;-) draussen herumlungern? Wenn sie sich unsicher fühlen, sollen Sie für eine sichere Begleitung sorgen. Das nennt sich übrigens Verantwortung übernehmen. Und ich spreche ja davon dass man verstandesmässig jede zweite oder dritte Laterne einfach abschaltet. Insbesondere die vor meiner Wohnung denn wenn ich das zahlen muss, knipse ich das Licht einfach aus ;-) ok. das ist wohl oder übles Wunschdenken. Aber, sich die Gedanken zu machen meine Lieben Damen und Herren, sind es Wert. Gezeichnet; Alexandra Dzintra Ganzoni, Seen


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 03.11.2015 21:03
  • Äusserer Feind, Angst, harte Hand, Wahlsieg

    Eine simple Formel, die jedoch politische Parteien immer wieder zum Erfolg führt. Neuestes Beispiel ist die AKP in der Türkei. Innenpolitisch zusehends angeschlagen, suchte die AKP den „äusseren“ Feind, welcher mit der PKK schnell gefunden war. Der Rest ist Geschichte, die AKP hat die absolute Mehrheit zurückerlangt. Praktisch die Freikarte für Präsident Erdogan, die Türkei zu einer Autokratie zurück zu entwickeln. Mit seinem Entgegenkommen in der Flüchtlingsfrage, hat sich Erdogan auch noch das Schweigen der europäischen Staaten erkauft. Alles wunderbar für ihn und die AKP. Geflüchtet aus der Türkei ist „nur“ die Demokratie, wohin der Weg sie führen wird, ist völlig unklar. Der Umarmung der europäischen Doppelmoral jedenfalls, hat sie bisher widerstanden.


  • Sebastian Reiterer, 8462 Rheinau 02.11.2015 21:08
  • Macht hoch die Tür, das Tor macht weit

    Bescheiden, aber wir lassen uns langsam erbarmen mit den Tausenden von Flüchtlingen an den Grenzen, indem wir pro Gemeinde im Kanton Zürich 2 Personen mehr aufnehmen. Diese Bescheidenheit ist zwar keine Grösse, ich hoffe, sie möge noch viel mehr wachsen über unser ganzes reiche Land. Viele Bürogebäude, Wohnblöcke, Werkhallen, Zivilunterkünfte, Militäranlagen stehen dafür leer da. Unser Bundesrat Ueli Maurer, ein SVP Mann mit grossem Herzen lädt die Ausgezogenen aus Syrien ein in unser Land, eine Zahl von ca. 50 Tausend. Wir können diese Zahl verkraften, sofort verkraften. Dies wäre ein Signal von Menschlichkeit und nicht der Ruf : Macht hoch den Zaun, das Tor macht zu !


  • Andreas Hotz, 8408 Winterthur 02.11.2015 11:58
  • Auto fährt 11-Jährigen an

    Oft, allzu oft stehe ich bei Rot am Fussgängerstreifen als Einziger und warte auf Grün, links und rechts wird die Strasse überquert, als obs keine Ampel gäbe. Von Kollegen werde ich deswegen oft belächelt und gefragt: Warum denn so korrekt? Nun, ich weiss, Kinder beobachten sehr genau und ahmen uns Erwachsene nach, auch im Verkehr. Darum werde ich auch in Zukunft bei Rot wie ein "Depp" warten.


  • Andreas Geistlich, 8952 Schlieren 02.11.2015 09:17
  • Die Limmattalbahn ist eine Investition in die Zukunft!

    Die Megatrends sind klar. Sowohl das eidgenössische Raumplanungsgesetz wie der kantonale Richtplan stossen ins gleiche Horn: die Zersiedelung ist zu stoppen, verdichtetes Bauen ist angesagt. Vor allem die Agglomerationen haben das Potential zur Verdichtung und übernehmen so –und darüber wird man beim Finanzausgleich auch sprechen müssen- eine höchst anspruchsvolle Rolle. Hinzu kommt als zweiter Trend ein stetig steigendes individuelles Mobilitäts- und Platzbedürfnis. Das Projekt LTB als Ganzes, d.h. die Bahn und die Flankierenden Massnahmen für den motorisierten Individualverkehr, ist eine Investition, welche mithelfen kann, das Wachstum im Limmattal positiv zu gestalten und den Verkehr in eine verträgliche Richtung zu lenken. Die Gegner argumentieren, die Limmattalbahn treibe ein Wachstum an, das man nicht wolle und verkennen die vorgenannten Fakten und Trends. Die Limmattalbahn wird die Entwicklung im Limmattal positiv beeinflussen. Das Projekt LTB wird erstens dazu beitragen, dass unsere Verkehrsströme wesentlich optimiert und entflechtet und dass die Zentren vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Sie wird zweitens in einer zukunftweisenden Art unsere attraktiven Adressen miteinander verbinden und eine städtebauliche und identitätsstiftende Funktion übernehmen. Und drittens wird sie Firmen und Menschen anziehen, welche mit dem ö.V. funktionieren wollen und können. Die LTB wird also kein Fremdkörper sein, sondern eine Lebensader für das Limmattal. Ein klares Ja zur Limmattalbahn am 22. November ist deshalb eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Andreas Geistlich Kantonsrat FDP Schlieren


  • Regula Keller, 8404 Winterthur 01.11.2015 14:15
  • Gutscheine statt Geld in der Sozialhilfe

    Die Diskussion über Praktikabilität und Aufwand für ein Gutscheinsystem in der Sozialhilfe lenkt von der eigentlichen Fragestellung ab. Die Frage ist nämlich nicht, ob wir ein Gutscheinsystem in der Sozialhilfe wollen, sondern welche Werte in den Systemen der sozialen Sicherheit in der Schweiz gelten sollen. Dem Vorschlag der SVP, die Sozialhilfe in Form von Gutscheinen auszuzahlen liegt eine Vorstellung von Sozialpolitik zugrunde, wie sie im 17. Jahrhundert vertreten wurde, als Armut als Folge individuellen Fehlverhaltens und moralischer Mängel angesehen, Arme in würdige (nämlich Einheimische) und in unwürdige (nämlich Fremde) eingeteilt wurden und man mit strengen Sozialdisziplinierungsmassnahmen und einer starken Einschränkung der persönlichen Freiheit Arme aus den Gemeinden zu vertreiben versuchte. Eine solche Form der Sozialhilfe widerspricht nicht nur humanistischen Wertevorstellungen moderner Staaten, sie steht auch im Widerspruch zu unserer Bundesverfassung, in der allen Menschen in der Schweiz ein menschenwürdiges Lebens garantiert wird. Mit den angepassten SKOS-Richtlinien und dem Gegenleistungsprinzip verfügen wir über sinn- und massvolle Steuerungsinstrumente in der Sozialhilfe. Statt Konzepte aus dem 17. Jahrhundert zu postulieren, sollte sich die SVP besser dafür einsetzen, dass die Kosten für die Sozialhilfe gerecht unter den Gemeinden verteilt werden.


  • Christian Brunner, 8400 Winterthur 31.10.2015 10:35
  • Mit fremdem Geld in den Ruin?

    Mit Erstaunen habe ich heute im „Der Landbote“ gelesen, dass die Stadt Winterthur keinen Sanierungskredit für das Defizit der „Afro Pfingsten, welche Fr. 700‘000.-- verschuldet sind, leisten will. Mein Kommentar dazu: „Gaht’s no?“ Die Organisatoren wurden jedes Jahr mit einem sechsstelligen Betrag aus der Stadtkasse unterstützt. In diesem Jahr kam ein Betrag aus dem schweizerischen Lotterie-Fond hinzu. Trotzdem resultiert ein so grosses Finanzloch? Da frag ich mich schon – wohin ist dieses Geld geflossen? Einen rein kommerziellen Anlass – welcher als Kulturanlass „getarnt“ wurde – mit öffentlichen Geldern in der Zeit, in welcher es mit den Stadtfinanzen nicht gerade rosig aussieht, so grosszügig zu unterstützen ist für mich schon lange mehr als fragwürdig. Und es ist gleichzeitig ein Affront gegenüber den vielen Vereinen und den Dorfeten von Winterthur. Sie alle betreiben auch Kultur, bringen der eigenen Bevölkerung das Vereinsleben und deren Tätigkeiten näher und sorgen sogar für sozial gute Umfelder. Jedes Kind, welches in einem Turn-, Ballsport- oder einem anderen Verein mitmacht, ist weg von der Strasse und betreibt eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Und diese Leistungen werden ohne Defizit-Garantie durch die öffentliche Hand erbracht. Im Gegenteil, die Platzgebühren, die Mietkosten für Signalisationen, die Kosten für Wasser und Strom und vieles mehr, steigen jedes Jahr. Die Vereine stossen langsam aber sicher an die Grenze ihrer finanziellen Möglichkeiten. Von einem grossen Gewinn kann gar nicht mehr gesprochen werden. Wenn ich mir ausrechne, was diese Helferinnen und Helfer, welche unentgeltlich arbeiten, mit dem Schuldenbetrag der „Afro Pfingsten“ alles machen könnten, wären alle Dorfeten auf Jahre hinaus gesichert. Wer weiss, vielleicht finden die Organisatoren der „Afro Pfingsten“ - da sie ja nun Zeit haben - Unterschlupf in einem der vielen Vereine von Winterthur. Dort könnten sie dann den haushälterischen Umgang mit städtischem bzw. fremdem Geld erlernen. Ch. Brunner


  • Eveline Kunz, 8400 Winterthur 29.10.2015 16:06
  • Wo bleibt die Verantwortung gegenüber den Arbeiter/innen?

    Trotz einem grossen Betriebsgewinn im ersten Halbjahr streicht Rieter die Produktion in Winterthur. Trotz „sorgfältiger und nachhaltiger“ Planung führt kein Weg an den Entlassungen vorbei? Für über 200 Rieter- Angestellte hat das lange Bangen um ihre Arbeit ein Ende. Aus. Ihre Jobs werden zusammengestrichen, in billig Lohnländer ausgelagert. Was geschieht mit all diesen Menschen? Den betroffenen Familien, Kindern? Sollen die vielleicht auch in billig Lohnländer auswandern? Es wäre wünschenswert, dass unsere Firmen auch Verantwortung gegenüber ihren Angestellten übernehmen und nicht nur ihren Aktionären gegenüber. Der Gewinn einer Firma kann nur mit Hilfe der vielen kleinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zustande kommen – dazu gehören auch diese aus Winterthur.


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 29.10.2015 15:31
  • Souverän, kontrolliert und teamorientiert

    Was Eveline Widmer-Schlumpf in den letzten acht Jahren geleistet hat – unter schwierigsten Umständen notabene – ist bemerkenswert und eindrücklich. Völlig unaufgeregt aber konsequent ist Bundesrätin Widmer-Schlumpf ihren Weg gegangen. Aus der eigenen Partei geschmissen, praktisch ohne eigene Hausmacht im National- und Ständerat und die gesamte Dauer von zwei Legislaturperioden angefeindet und von der SVP als Verräterin gebrandmarkt. Als Frau sowieso noch kritischer betrachtet, als dies beim anderen Geschlecht der Fall gewesen wäre. Als Mann kann ich dies - ohne gleich in die Feminismus-Ecke gestellt zu werden – schreiben und gut dazu stehen. Mit Eveline Widmer-Schlumpf verliert die Schweiz eine aufrechte und ehrliche bürgerliche Politikerin. Bundesrätin Widmer-Schlumpf hat das Chaos ihres Vorgängers im Finanzdepartement aufgeräumt und in den grössten Wirren der Finanzkrise und im Steuerstreit mit den USA und Europa politisch unaufgeregt und richtig gehandelt. Der oder die Nachfolgerin tritt definitiv in grosse Fuss-Stapfen.


  • Victor Camenzind, 8405 Winterthur 29.10.2015 08:00
  • Zum Rücktritt von Bundesrätin Eveline "Widmer-Schlumpf

    Was für ein Paukenschlag in den Medien, mit was für einer Konkordanz! Der Begriff "Konkordanz" bedeutet wortgemäss "Zusammenspiel der Herzen". Da wird nicht von Kopf und Arithmetik gesprochen. Erwartungsgemäss ist bei der männlich dominierten SVP von Konkordanz bezüglich Frauen-Beteiligung keine Rede. Dort wird erfahrungsgemäss vernetztes Denken eher kleingeschrieben, Macht hingegen gross und grösser. Am 9. Dezember wird es bei den Bundesrats-Wahlen einen unvergesslichen "Count-down" geben: Da werden die Köpfe "konkordanzmässig" gegen die Herzen kämpfen . . .


  • Jack Heaton, 8400 Winterthur 29.10.2015 01:31
  • Steuern: Bitte solidarisch!

    Leserbrief „Die lokale Wirtschaft greift in die Budgetdebatte ein“ 28.10.15 Immer wenn die sogenannt Reichen (oder euphemistisch – falls sie das überhaupt verstehen - „Vermögenden“, „Wirtschaftsverbände“, etc.) ihren steuerlichen-solidarischen Beitrag leisten sollen, wird mit abenteuerlichen Argumenten (sprich ultra-simplen Behauptungen!) dagegen gehalten: „Zu früh, um eine Steuererhöhung einzuplanen“ (nach jahrelangen Sparübungen!) oder „der Stadtrat baut eine Strategie auf Sand“ (tönt gut, ist aber ist nichts anderes als kein besseres Argument – wo bleibt denn da ein konstruktiver Vorschlag?). Es wurden bereits öffentliche Dienstleistungen abgebaut, schlimmer geht es nicht! Immerhin, die FDP schwankt noch – hoffentlich im Vollbesitz ihrer Kräfte – auf die Seite der Stadt. Ich hoffe doch sehr, dass die Politik sich von diesen verzweifelten Vernebelungsmanövern nicht einschüchtern lässt – ebenso die Bevölkerung! Wie kürzlich im „Landbote“ aufgelistet, hält sich die zukünftige Steuerbelastung für fast alle (normal Sterbliche) in sehr engen Grenzen. Jack Heaton, Winterthur


  • Robert Andreoli, 8953 Dietikon 28.10.2015 22:55
  • Keine Limmattalbahn

    "Hilferuf an alle Zürcherinnen und Zürcher: Wir Limmattaler wollen die Limmattalbahn nicht. Und so bitten wir Sie um Unterstützung über unser Limmattal hinaus, stimmen Sie am 22. November 2015 NEIN zur LTB. Begründung: Das Limmattal ist schon heute bestens mit dem ÖV vernetzt: ab Dezember 2015 sind es 3 -drei S-Bahnen- die uns mit Zürich und dem Aargau verbinden. Dazu verkehren ab Dietikon Bus 31 bis Hegibachkplatz, Bus 302 nach Urdorf via Spital, die 303 nach Killwangen via Shopping Center. Weitere 10 Buslinien verkehren quer durchs Limmattal und sorgen für die Feinverteilung. Zusätzlich durchquert die Bremgarten - Dietikon -Bahn unsere Stadt. Zu Hauptverkehrszeiten alle 15 Minuten. dh. sie quert alle 7.5 Minuten das Zentrum. Und da soll noch eine LTB Platz haben! Diese LTB soll von Altstetten bis Killwangen, später bis Baden verkehren. Eine Umfrage bei der Limmattaler Bevölkerung und das rasche Zustandekommen des Referendums mit 6600 Unterschriften (3000 wären nötig gewesen) zeigt, dass wir diese unnötige Bahn nicht wollen. Veranstaltungen und die Gespräche mit der Limmattaler Bevölkerung zeigen ebenfalls, dass eine Mehrheit gegen den Bau einer neuen Bahnlinie ist. Dazu kommt, dass das Depots für die LTB auf die grüne Wiese, auf landwirtschaftlich genutztes Land, gebaut werden soll! Aus all diesen Gründen bitten wir Sie: legt am 22. November 2015 ein Nein zur LTB in die Urne. Vielen Dank. Weitere Informationen finden Sie unter: limmattalbahn-nein.ch.“


  • Harry Liaskowsky, 8400 Winterthur 28.10.2015 16:34
  • Fragwürdiges Sparpotenzial

    Sehr geehrter Herr Modl. Wie das Sparen in der Wirtschaft anders aussieht haben wir ja bei Rieter gesehen. Und dies trotz satte, Reingewinn. Ohne Rücksicht auf Mitarbeiter und deren Angehörige. Gewinnoptimierung ist die Devise, damit die Chefetage noch mehr verdienen kann und die Aktionäre zufrieden sind. Soziales Gewissen ist kein Thema. Solange Sie mit Ihrem Luxussportwagen, dessen Preis mehreren Jahres-Durchschnittseinkommen entspricht, genüsslich durch die Altstadt in Ihr Büro fahren, kann ich Ihre Aussage was das Sparen bei den Sozialausgaben betrifft, nicht ernst nehmen. Arroganz pur! Seien Sie zufrieden über Ihren Wohlstand und gönnen Sie den finanziell und sozial benachteiligten die Unterstützung die sie brauchen.


  • Blumer Urs, 8309 Nürensdorf 28.10.2015 11:14
  • Bund und Stassenlobby fordern Luxusvariante

    „Leuthard lanciert Gotthard-Kampagne“ (28.10.15) Was zuerst wie ein Schildbürgerstreich anmutete, hat erstaunlicherweise an Fahrt zugenommen: Die zweite Gotthardröhre - zweimal vom Volk an der Urne verworfen - soll also doch gebaut werden. Als haarsträubend wirkende Begründung werden die Unannehmlichkeiten der Sanierung der ersten Röhre ins Feld geführt. Mit etwas Abstand betrachtet scheint sich das Aussen-Bild zu bestätigen, dass die Schweiz ein sehr reiches Land sein muss, um eine solche Luxus-Sanierungsvariante auch nur in Betracht zu ziehen. Nach der gleichen Logik bemessen, könnten noch andere Bauwerke gleich in doppelter Ausführung zur Verfügung gestellt werden. Natürlich ist die notwendige Sanierung nicht ohne Einschränkungen zu haben, deswegen aber einen Verrat am Tessin heraufzubeschwören, dürfte als heuchlerisch bezeichnet werden können. Die Frage sei zudem erlaubt, inwieweit der teure Bau eines zusätzlichen Tunnels auch der Idee des langfristig ausgerichteten Alpenschutzes widerspricht. Zudem eröffnet der Gotthardbasistunnel ab 2016 neue Perspektiven, welche sehr wohl torpediert würden, wenn die Chancen eines sanierungsbedingten Verlagerungsdruckes auf den Schienenverkehr nicht genutzt werden.


  • Brigitte Walder, 8413 Neftenbach 27.10.2015 16:31
  • Rieter - eine Schweizer Firma ... Kommentat zu dem vorhergehenden Leserbrief von Haymo Empl

    Vielen Dank an Herrn Haymo Empl für seine Antwort auf den Leserbrief von Herrn René Isler. Es freut mich sehr, dass die Einschätzung von Herrn Isler richtiggestellt wird. Unser Sohn arbeitet auch als Lehrling in der Firma Rieter, und ich habe selbst als Mitarbeiterin das Grounding der Swissair miterlebt – ich weiss also sehr wohl, wie traurig diese Situation für alle ist, die nun ihre Stelle verlieren. Nichtsdestotrotz ist die Schlussfolgerung von Herrn Isler in typischer SVP- Manier aufgebaut – indifferenziert, mit möglichst einfacher Schlussfolgerung, und die Schuld einem anderen zuschieben ( wie in diesem Fall natürlich sehr gerne einem Ausländer, ob Flüchtling, Arbeitsloser oder ein Manager ist eigentlich egal ). Schade. Denn für diese ganze Problematik würde ich mir eine ernsthaftere Beurteilung wünschen. Vor allem von einem Politiker.


  • HansRudolf Hollenstein, 8352 Räterschen 26.10.2015 16:17
  • Kunst und Rendite unter einem Dach

    Anscheinen aufgrund von Erfahrungen oder den diversen, negativen Pressemitteilungen, weist der Autor Marc Leutenegger auf das pikante Detail hin, dass die Priora, bzw. letztlich deren Hauptaktionär Remo Stoffel die Hände im Spiel hat. Da dieser ja bekannt ist, lediglich nur Lufttürme und Luftschlösser zu bauen, siehe Turm von Vals, sowie das gescheiterte Grossprojekt, "First two District" beim Flughafen Kloten, probiert er es mit seiner Priora, der Stadt Winterthur sein Denkmal aufzudrängen. Da die Podiumsdiskussion am 11. November, bzw. Fastnachtsbeginn stattfindet, dürfte denn somit kein Zufall sein.


  • Otto Dudle, 8400 Winterthur 26.10.2015 14:15
  • Nachtigall, ick hör dir trapsen

    „Kunst und Rendite unter einem Dach“ (Ausgabe vom 24. Oktober) Ruedi Widmers Karikatur bringt es auf der Frontseite auf unnachahmlich träfe Art auf den Punkt: Der Bedarf für ein Kongresszentrum Winterthur ist für die lokale Handelskammer, Winterthur Tourismus und die regionale Standortförderung a priori gegeben. Kaum zu glauben: Aber die Promotoren des Projekts zum Abbruch und Ersatz des Theaters durch ein Kongresshotel mit zwei integrierten Bühnen, scheinen von den bereits im Bau befindlichen neuen Kongresszentren am Flughafen („Circle“) und in Stettbach („Event-Park“) offenbar keine Kenntnis zu haben. Im Boot der Projekt-Initianten sitzt auch der Stadtrat, der sich an den Kosten der am Freitag präsentierten Studie erheblich beteiligt hat – eine Studie nota bene, von der nur die Auftraggeber, nicht aber die Namen derjenigen bekannt sind, welche die Studie durchgeführt haben. Allein schon dieser Umstand illustriert, was die (Standort-)Förderer unter der von ihnen versprochenen „grössten Transparenz“ verstehen. Das bestehende Theater, ein einzigartiger Bau von hohem künstlerischem Wert – das beweist nicht nur die Aufnahme ins kantonale Inventar der schützenswerten Bauten, das beweisen auch die zahlreichen Architekturstudenten, die jedes Jahr dieses bauliche Unikat besuchen kommen –, soll nach nur 36 Betriebsjahren abgerissen werden, um einem „architektonischem Leuchtturm“ zu weichen. Wie wenn nicht gerade der Theaterbau von Frank Krayenbühl einen solchen „Wurf“ darstellte, der das Epitheton „architektonischer Leuchtturm“ wahrhaft verdient! Zu allen Zeiten, von den Amphitheatern der Antike über die Hoftheater des Adels bis zu den Stadttheatern der bürgerlichen Gesellschaft, gab es eigens für die Aufführung dramatischer Werke bestimmte Häuser. In den Einrichtungen widerspiegelte sich das Selbstbewusstsein und der Stolz der jeweiligen Träger. Auf unser Theater Winterthur, für dessen Bau sich die Bewohner dieser Stadt 1972 klar entschieden haben, dürfen wir auch heute noch stolz sein. Diejenigen Kreise, die das Theater Winterthur als Abbruchobjekt betrachten, haben nicht die Kunst im Sinn, sondern die Rendite. Was uns als „Theater plus“ verkauft wird, ist nur die wohlfeile Watte, welche die Absicht dahinter kaschieren soll. Nachtigall, ick hör dir trapsen. Otto Dudle, Winterthur


  • Bea Wellig-Schmidli, 8400 Winterthur 26.10.2015 07:12
  • Kult, Kultur, Kulturkirche

    Ich freue mich, dass in den letzten Wochen so viel über Kulturkirche in Winterthur geschrieben wurde. Schade nur, dass wir so viel Energie und Zeit für den Abstimmungskampf aufwenden müssen, statt diese ins Projekt zu investieren. Mit der Pilotphase von zwei Jahren werden Erfahrungen gesammelt für eine fundierte und sachliche Diskussion über Kulturkirche, bzw. Kirche mit Kultur. Dann erst wird ja die eigentliche Entscheidung über eine mögliche Kulturkirche Rosenberg gefällt. Eine einfache Lösung für die Umnutzung der seit 50 Jahren bestehenden Kirche gibt es leider nicht. Ja, in Veltheim möchten wir etwas Neues wagen. Gemeinsame Zielsetzung sollte es sein, Menschen anzusprechen, die wir mit unseren Angeboten bisher nicht erreichen. Für das Stadtjubiläum 750 Jahre Winterthur wurde von den sieben Kirchgemeinden eine grössere Summe zur Verfügung gestellt. Das Pilotprojekt soll eine Bereicherung in der Kirchenlandschaft sein. Die Kirche kann ihre soziale Aufgabe in Zukunft nur wahrnehmen, wenn sie weiterhin auf einer breiten gesellschaftlichen Basis steht. Die Fr. 450‘000.—für 2 Jahre gehen also in keiner Weise zu Lasten von sozialen Projekten. Liebe Leserinnen und Leser ich lege ein Ja in die Urne und möchte damit helfen ein mutiges und zukunftsorientiertes Projekt auf den Weg zu bringen. Und anschliessend die Chance nutzen, mir ein eigenes Bild über Kirche mit Kultur zu machen. Bea Wellig-Schmidli, Winterthur


  • Hans Geiger, 8104 Weiningen 25.10.2015 23:32
  • Limmattalbahn Nein Danke

    Zum Artikel „Überparteiliches Komitee kämpft für „Stadtbahn“ Das „ überparteiliche Komitee“ steht für das Zürcher Politestablishment, das in seltener Einigkeit von links bis rechts dem Limmattal ein neues Tram verordnen will, das parallel zu drei S-Bahnen das Limmattal erschliessen soll. Gemäss dem Stadtpräsidenten von Dietikon haben Schlieren und Dietikon „von der kantonalen Raumplanung die Aufgabe zugewiesen erhalten, den Grossteil des Bevölkerungswachstums im Kanton aufzunehmen“. Das ist eine behördliche Anordnung zur Sankt Florian Politik, ganz gemäss dem Gebet „„Heiliger Sankt Florian, verschon‘ mein Haus, zünd‘ andre an“. Der Präsident der Limmattalbahn AG nannte das Projekt einen „Urbanisierungsgenerator“. Es geht nicht um die Konsolidierung des vergangenen Wachstums, es geht um noch mehr Wachstum. Die Einwohner von Schlieren und Dietikon wollen das sicher nicht. In nur fünf Jahren ist die Einwohnerzahl der zwei Limmattaler Städte um 15 Prozent gewachsen, mehr als doppelt so stark wie im restlichen Kanton. Die Limmattaler Bevölkerung hat das übermässige Wachstum satt, sie will die Limmattalbahn ganz bestimmt nicht. Sie will nicht noch weiter "urbanisiert" werden. Das masslose Langsamtram wird insgesamt rund eine Milliarde Franken kosten, gut 70 Millionen pro Kilometer. Es bringt der Limmattaler Bevölkerung mehr Bevölkerungswachstum, Verkehr und Stress. Und dem ganzen Kanton bringt es unnötige Millionenbelastungen, die letztlich die Steuerzahler zu berappen haben. Mit einem Nein am 22. November können wir das verhindern. Hans Geiger, Weiningen


  • Burkhard Kinzler, 8404 Winterthur 25.10.2015 20:33
  • Die Angst der Kulturkirchen-Gegner

    Die Angst der Kulturkirchen-Gegner scheint gross zu sein: Da werden Untergangsszenarien wie Austrittswellen als Reaktion auf eine solche Einrichtung beschworen und es wird behauptet, das eingesetzte Geld würde für andere, soziale Belange fehlen. Das Hauptproblem dürfte aber wohl die Angst vor der Konkurrenz den gemeindeeigenen Angeboten gegenüber sein. Dabei übersehen die Gegner der Kulturkirche, was für eine einmalige, wohl kaum wiederkehrende Chance diese Kulturkirche darstellt: Einen Kirchenraum nutzen zu können, der würdiges Podium bietet für Veranstaltungen und Ideen aus dem Geiste einer Kultur, die über den schmalen Tellerrand der einzelnen Gemeinden weit hinausreicht und etwas erfüllen kann, was vielen Noch- oder Nicht-mehr-Kirchenmitgliedern seit langem fehlt: Das Nachdenken über Mensch, Gesellschaft und Spiritualität mit Mitteln künstlerischer Auseinandersetzung, in performativen Formen, die den engen Horizont üblicher kirchlicher Arbeit überschreiten und es wagen, Fragen zu stellen, die vielen auf den Nägeln brennen, in den Kirchen aber mangels Mut nicht oder kaum behandelt werden. Dazu gehörten z. B. auch interkulturelle und religionsübergreifende Projekte, die dringend nötig wären, aber gerade in eher engherzigen Gemeinden nie eine Chance zur Realisierung haben. Wenn die Reformierte Kirche sich als eine „ecclesia semper reformanda“ (also eine Kirche mit anhaltendem Willen zur Veränderung und Erneuerung) versteht und weiterhin verstehen will, muss sie die Gelegenheit ergreifen, jetzt auf dem Rosenberg ein Forum zu schaffen, wo dringende Fragen der menschlichen Existenz und der Verortung des Menschen zwischen Glauben und Welt künstlerisch adäquat behandelt werden können. Die Kritik der Gegner erinnert mich an eine Bibelstelle (Matthäus 26), bei der die Jünger unwillig die Verschwendung wertvoller Salbe beklagen, die eine Frau über Jesu Kopf geleert hatte („...hätte teuer verkauft und den Armen gegeben werden können“). Das vorgeschobene soziale Argument gegen die Kulturkirche zieht nicht, die Kirche als Ganzes bedarf dringend eines solchen Ortes ohne kirchgemeindliches Kleingartendenken. Die Kirchenaustrittswelle ist seit langem eine Tatsache (wohlgemerkt OHNE Rosenberg), eine Kulturkirche kann sie meines Erachtens eher verlangsamen oder gar umkehren, wenn sich herausstellt, dass hier geistlich relevante und kulturell bedeutende Dinge laufen. Und nicht zuletzt könnte Winterthur den Zürchern (deren KunstKlangKirchenprojekt derzeit etwas harzt) den Mut vorleben, den es braucht, eine solche Institution einzurichten. Burkhard Kinzler, Winterthur


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 25.10.2015 18:15
  • Bunderatskandidat auf Zuruf

    Nach den Nationalrat- und Ständeratswahlen herrscht in der SVP das heitere Bunderatskandidatenraten. Auf mögliche Lancierungen folgen Dementis und Gegenvorschläge und auf Gegenvorschläge, Dementis und Neulancierungen. Es macht den Eindruck, als Spielen sich die SVP Exponenten gegenseitig Pässe zu und vergessen dabei, dass auch noch eine andere Mannschaft auf der Gegenseite steht. Immerhin wählt am Ende die vereinigte Bundesversammlung die sieben Bundesräte und weder in der grossen noch in der kleinen Kammer hat eine einzelne Partei die absolute Mehrheit. Kommt hinzu, dass die schweizerische Exekutivregierung keine Aufreihung von Einzelmasken ist, sondern eine Kollegialbehörde. Je nach Rechnungsart lässt sich ein zweiter SVP Bundesratssitz durchaus rechtfertigen und es wäre in der aktuellen Situation wohl vernünftig, diesen Anspruch zu berücksichtigen. Wobei die SVP gut daran tut, nicht in Hochmut zu verfallen, stellt sich der aktuelle Bundesrat doch derzeit als gut funktionierende Kollegialbehörde dar.


  • Christoph Baumann, 8400 Winterthur 25.10.2015 16:10
  • Kongresszentrum wohin?

    Dem Theater Winterthur ist trotz einem massiven Sparbeitrag gelungen, sich in dieser Zeit weiterentwickelt und zu einem Ort der kulturellen Begegnung zu werden. Abrisspläne gefährden den Erfolg unseres Gastspieltheaters, denn mit einem Spielstopp über mehrere Jahre würden die jetzigen Mitarbeitenden, die AbonnentInnen und auch erfolgreiche Kooperationen beispielsweise mit dem Musikollegium oder mit den internationalen Kurzfilmtagen verloren gehen. Mit einem Abriss würden wir ein wichtiges kulturelles Angebot mit überregionaler oder gar internationaler Ausstrahlung enorm aufs Spiel setzen. Das ist nicht das, was ich unter Standortförderung verstehe. Hier scheinen wohl eher eigene Gewinne auf städtischem Land, als die Interessen unserer Stadt und unserer Bevölkerung wichtig zu sein. Falls ein Kongresszentrum wirklich wichtig und auch rentabel sein kann, wäre es besser, dieses auf den freiwerdenden Parzellen der Rieter zu realisieren. Dies würde weder die innerstädtischen Verkehrskonflikte verschärfen, noch Probleme mit dem Heimatschutz bringen, noch einen wichtigen Bestandteil der Winterthurer Kultur aufs Spiel setzen. Ich hoffe, dass sich unser Stadtpräsident bei der Standortförderung klar für diese Interessen einsetzen wird.


  • Christoph Renold, 8400 Winterthur 23.10.2015 08:09
  • Fragwürdige Äusserungen von Dieter Schwarz zur Villa Flora

    Sie werden beim Lesen der nachfolgenden Sätze schnell merken: Die Äusserungen von Dieter Schwarz zur Villa Flora haben mich wütend gemacht. Die einmalige Stärke dieses Kleinodes liegt darin, dass dort eine qualitätsvolle Sammlung gezeigt wird, die teilweise sogar einen direkten Bezug zur Villa und ihren Besitzern hat. Zudem werden die Bilder in einem nach wie vor spürbaren Wohnambiente gezeigt, hängen zum Teil an dekorativen Brokatwänden und nicht an weissen sterilen Museumswänden. Das Erleben der Bilder in lebendigen Wohnräumen, das ist die einmalige Stärke der Villa Flora! Das macht einen Besuch dieses Museums so spannend und hier widerspreche ich den Äusserungen von Dieter Schwarz in aller Deutlichkeit. Sein Vergleich zur Villa Reinhart am Römerholz hinkt gewaltig. Zugegeben, das Römerholz liegt an einem wunderbaren Ort und es wird dort eine Sammlung von Weltruf gezeigt, aber vom ehemaligen Wohnhaus Reinhart ist kaum mehr etwas zu spüren. Das Gebäude wurde leider in den 60er Jahren umgebaut und das vormalige Wohnambiente wurde dem damaligen Zeitgeist entsprechend purifiziert und sterilisiert. Ich verstehe darum die platten Sätze von Schwarz zur Villa Flora vor allem als Giftpfeil gegen das Museumskonzept der Stadt Winterthur und gegen die Eigenständigkeit der Villa Flora. Christoph Renold, Winterthur


  • Jack Brunnschweiler, 8542 Wiesendangen 22.10.2015 10:53
  • Polizist benotet Rieter

    Der normale Leserbrief-Schreiber kennt sich in einem Gebiet aus und stellt seine Sicht der Dinge dar. Nicht so der Polizist, der am 22.10.15 die Umstrukturierung der Firma Rieter in Töss los gelöst von minimalem Fachwissen kommentiert: Eine Ausländerhatz ohne Substanz. Wer die Kommunikation verfolgte, der weiss, dass es um sehr ernsthafte Entscheide nach eingehenden Ueberlegungen geht, bei denen auch die sozialen Aspekte stark gewichtet wurden. Unangenehme Schritte müssen nicht falsch sein - die Zukunft wird zeigen, wo in Zukunft die erfolgreichen Rieter-Maschinen mit der Aussicht auf Ertrag hergestellt werden müssen. Das wird mit Sicherheit in der Nähe der Kunden, d.h. in Asien, sein. Das Pamphlet entbehrt jeglicher Sachlichkeit, schürt Fremdenhass und Neid - dabei wäre es für den Schreiber so einfach gewesen, bei seinem Parteifreund Peter Spuhler nachzufragen, wie ein Unternehmer, der mit seinem eigenen Geld stark engagiert ist, eine internationale Firma führt. Seinen Kollegen ist zu raten, dem SVP-Kantonsrat ernsthaften Nachhilfeunterricht zu erteilen.


  • Sylvia Halm, 8406 Winterthur 21.10.2015 17:43
  • Absurdistan

    Kurz vorweg: Ich bin keine Spar-Gegnerin, sondern eine Winterthurer Steuerzahlerin, die ein Interesse daran hat, dass öffentliche Gelder auch sinnvoll eingesetzt werden. Voraussetzung dafür ist vor allem eine gute Koordination aller Akteure innerhalb der Stadtverwaltung. Hinsichtlich der Optimierungsmöglichkeiten hat es hier scheinbar noch „Luft nach oben“: So staunte ich nicht schlecht, als im Eingang des Schulhauses, wo ich als Lehrerin arbeite (Eichliacker,Töss), vor Monaten plötzlich eine Alu-Säule mit Angaben zur Energie-Effizienz des Gebäudes prangte. Werte Damen und Herren des Departements Bau: Jeder Person mit gesundem Menschenverstand ist klar, dass ein mehr als hundertjähriger Altbau nur schwerlich den heutigen Energievorgaben entsprechen kann. Dafür brauchen wir keine teuer hergestellte Alu-Säule. Und Sie sollten wissen, was zu tun wäre, um diesem Ideal näher zu kommen, anstatt unnachhaltige Aktionen umzusetzen. Vor kurzem wurde im Schulhaus eine neue Heizung eingebaut. Während der Ferien wird die Heizung bei uns abgesenkt. Individuelles Heizen in den Schulzimmern, was meiner Meinung nach sinnvoll wäre, ist unmöglich. Wir Lehrpersonen arbeiten aber durchaus auch in der sogenannten unterrichtsfreien Zeit. Das sollen wir während der Ferien im Lehrerzimmer tun, weil dieser Raum beheizt wird. Leider steht da allerdings nur ein einziger Computer zur Verfügung. Ausweichen könnte man auch in den Singsaal, der ebenfalls warm ist. Nicht, weil das nötig wäre. Er liegt nur genau unter dem Lehrerzimmer und wurde in dieselbe „Schlaufe“ genommen… Sehr verehrte Akteure und Akteurinnen, bitte sprechen Sie doch miteinander. Sonst werde ich demnächst in ein Elektro-Öfchen investieren, auch wenn die Werte auf der Alu-Säule dann schlechter werden. Kranke Lehrpersonen sind auch ein Kostenfaktor. Die Vikariate muss nämlich die Stadt berappen. S. Halm


  • Ursula Roder, 8546 Menzengrüt 21.10.2015 16:13
  • Antwort auf den Leserbrief von U. Merz 21.10.15

    Sehr geehrter Herr Merz, eben lese ich, dass in konventionell (also IP-) produzierten Äpfeln ein wahrer Pestizid-Cocktail nachgewiesen wurde. Im Gegensatz dazu fand sich im Bio-Obst schlicht und ergreifend nichts. Es geht also auch ohne! Ich kann darum nicht verstehen, dass Sie in Ihrem Leserbrief statt den Bienen, die Pestizide vor dem Aussterben bewahren möchten. Wie Sie selbst schreiben, sind verschiedene davon am Bienensterben schuld. Die Bienen aber brauchen wir, um Nahrungsmittel zu produzieren. Dazu kommt, dass die meisten landwirtschaftlich genutzten Böden bereits stark verdichtet sind und die Biodiversität in der Schweiz hinter derjenigen anderer Länder herhinkt. Ja, wovon werden wir denn in Zukunft leben? Eigentlich müssten wir nun doch möglichst nur noch chemiefreie, gesunde – also biologisch hergestellte – Lebensmittel produzieren. Denn das Vertrauen in die Agrochemie und die minimierten Nebenwirkungen hat sich schon unzählige Male als ungerechtfertigt herausgestellt. Fragen Sie die Winzer.


  • Carmen Mathis, 6052 21.10.2015 08:02
  • Ausland-Schweizer und Reisespesen. Zwei Frechheiten

    Erstens: Es ist eine Frechheit, die Steuerzahler mit Flugkosten für Tim Guldimann von Berlin - Bern zu belasten. Er will hier in die Regierung, also soll er hier wohnen und genau die gleiche Reiseentschädigung erhalten wie die anderen Parlamentarier. Wenn die SP meint, einen Mann aus Berlin in Bern stellen zu wollen, so soll die Partei die Flugkosten übernehmen. Zweitens: Im Interview sagt er: "750000 Schweizerinnen und Schweizer leben im Ausland und bekommen alle vier Jahre eine gewisse Aufmerksamkeit, wenn es darum geht, ihre Stimmen einzusammeln. Aber ohne dass die Politik bereit wäre, viel für sie zu tun." Was erwartet Guldimann? Jene, die im Ausland leben, haben sich für diesen Weg entschieden. Wenn jenen die Schweizer Aufmerksamkeit fehlt, können sie gerne wieder zurückkommen.


  • Peter Müller, 8400 Winterthur 20.10.2015 09:48
  • Wahlartihmetik

    Christoph Mörgeli, Hans Fehr und Ernst Schibli wurden von der SVP-Wählerschaft nicht-wiedergewählt! Dies mag zwar erstaunen, ist aber aus nüchterner Betrachtung der Daten der Nationalratswahl offensichtlich. Im Kanton Zürich wurden etwas mehr als 129´000 SVP-Listen eingelegt. Das Ergebnis von Christoph Mörgeli liegt bei 122´753 Stimmen. Dies bedeutet, dass er – ohne allfällige Kumulier- und Panaschier-Stimmen – auf mehr als 6´000 der eingelegten SVP- Wahllisten gestrichen wurde. Diese Betrachtung überrascht und wurde auch von den SVP-Strategen so nicht erwartet. Zumal ein Rückfall der bisherigen und nun nicht mehr gewählten Ratsmitglieder auf die Plätze 17 (Schibli), 19 (Fehr) und 20 (Mörgeli) ein gar deutliches Verdikt ist. Es stellt sich die berechtigte Frage, ob sich die Wählerbasis nicht zu sehr vom Gedankengut und den Intentionen der Parteioberen entfernt hat; und – ob dies für das Politisieren in Bern eine erfolgreiche Grundlage ist. Die kommenden 4 Jahre werden es zeigen.


  • Pascal Merz, 6210 Sursee 19.10.2015 20:28
  • Von Saubermännern und Dreckwerfern

    Korruption ist FIFA und FIFA ist Korruption. Nun gerät auch die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland in den Korruptionssumpf. Ist noch jemand überrascht? Da hilft auch das noch weisser waschende Waschmittel nicht mehr. Der Dreck innerhalb der FIFA lässt sich nicht mehr verbergen. Mit den deutschen Verbandsvertretern trifft es nun auch jene Personen, welche sich bei neuen Korruptionsenthüllungen immer gerne im hellsten weissen Hemd und als mögliche Reformer präsentiert haben. In der täglichen Schlacht des sich gegenseitig mit Dreck-Bewerfen bleibt wohl kein FIFA Hemd mehr sauber. Sollte sich trotz schwieriger Suche innerhalb der FIFA doch noch eine Person mit weiser Weste finden, ist diese zum Präsidenten zu machen. Der Finderlohn von 2 Millionen CHF wird jedoch erst 4 Jahre nach der erfolgreichen Findung ausbezahlt. Um Stillschweigen wird gebeten.


  • Elisabeth Rösli, 8474 Welsikon 19.10.2015 16:37
  • Palästina schreit!

    Leserbrief im Landbote vom 19. Oktober von Peter Müller betr. Leserbrief „Palästina schreit!“ Soeben von einer Studienreise aus Israel zurückgekehrt, kann ich der Antwort von Peter Müller auf den Leserbrief von Monika Schmid nur voll und ganz beipflichten. Elisabeth Rösli, Welsikon


  • Franz Egli-Arm, 8422 Pfungen 17.10.2015 12:56
  • Anti-Rassismus-Strafnorm gehört abgeschafft. Zum Artikel: Die Anti-Rassismus-Strafnorm steht auf dem Prüfstand, LB 16. Okt. 2015, S. 22

    Ältere Menschen können sich daran erinnern, wie damals hinter dem Eisernen Vorhang Menschenrechtsaktivisten wegen „Verunglimpfung des Staates“ oder „Staatsverleumdung“ verurteilt wurden, nur weil sie die Menschenrechte einforderten. Leider gibt es immer noch Staaten, wo willkürliche Urteile aufgrund solcher „Gummi-Paragraphen“ gesprochen werden. Das Genozid-Urteil vom 15. Oktober des Strassburger Gerichtshofs für Menschenrechte zeigt eindrücklich, dass die „Anti-Rassismus-Strafnorm“ in dieselbe fragwürdige Kategorie gehört. Im Rahmen des Rechts auf freie Meinungsäusserung soll man offenbar das 1915 vom türkischen Staat angeordnete Abschlachten der Armenier als „tragisches Ereignis“ bezeichnen dürfen. Beim Holocaust wäre, ebenfalls gemäss Gericht, eine solche Taxierung jedoch eine „Überstrapazierung“ dieses Rechts. Die Unterscheidung, die der Gerichtshof macht, mag politisch verständlich sein – wegen der Flüchtlingskrise will niemand die Türkei verärgern –, aber nicht aus Sicht der Gerichtsbarkeit. Der Gerichtshof verwehrt es dem Schweizer Staat, zugunsten der Rechtssicherheit die Strafnorm im Sinne der Gleichbehandlung auszulegen. Und genau das, nämlich eine restriktive und verlässliche Auslegung, zum Beispiel gleiches Urteil für vergleichbare diskriminierende Aussagen, wäre gefordert, um die oben erwähnten Missbräuche zu verhindern. Aus meiner Sicht war es unklug, überhaupt ein solches Maulkorbgesetz einzuführen. Dies auch deshalb, weil mächtige Leute damit missliebige Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, ins Abseits drängen können. Nur schon die öffentliche Androhung einer Klage kann den Ruf eines unbescholtenen Bürgers ruinieren. Der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät hat wohl Glück gehabt, dass die Person, die ihn wegen seiner Italienerwitze verklagen wollte, nicht mächtig genug war.


  • Ursula Roder, 8546 Menzengrüt 15.10.2015 13:57
  • Ich weiss, man tut das nicht…

    …trotzdem möchte ich den «Räubern» für das Abhängen der viel zu vielen, riesigen und unanständigen Plakate der SVP danken! Damit der finanzielle Schaden nicht allzu gross wird, könnten sie die Blachen den Geschädigten jetzt ja vielleicht zurückschicken? Die Baustellengitter, an denen die Blachen hingen, waren zwar wohl deutlich teurer und die sind ja noch da. Was die Geschichte aber zeigt, es müssen dringend Veränderungen her! Einerseits muss ausgeglichener sein wer wo wieviel aufhängen kann, andererseits müssen die Kosten für den Wahlkampf offen gelegt werden. Was im Moment geschieht, ist ein Hohn für unsere Demokratie, denn es macht unsere Stimmen käuflich. Wer viel Geld hat, pflastert alles mit Slogans und Köpfen voll. Wer wenig Geld hat, schafft es kaum, seine Werte und KandidatInnen bekannt zu machen. Und wer viel Land hat bestimmt, was die Leute zu sehen bekommen. Damit entscheiden vor allem die Bauern – also 4.3% der Bevölkerung – was uns allen aufs Auge gedrückt wird. Dass das nicht zwingend zum Wohl der restlichen 95.7% ist, dürfte offensichtlich sein. Ein frommer Wunsch zum Schluss: könnte nicht jede Partei wenigstens auf den Plakaten gut schweizerisch anständig bleiben und auf Verunglimpfungen und Lügen verzichten?


  • Ralph Bauert, 8401 Winterthur 15.10.2015 11:46
  • Vorsicht bei Immobilienmaklern

    Immobilienmakler haben keinen guten Ruf. In den Ratings der vertrauensvollsten Berufe belegen sie in der Regel die hinteren Plätze. Das Beispiel des Maklers, welcher Grundstücke ohne Auftrag und ohne Einwilligung der Eigentümerin anbietet ist ein gutes Beispiel dafür, warum das Vertrauen in Makler so tief ist. Ein weiteres Beispiel von unseriösen Maklern sind fiktive Suchaufträge, mit welchen bei gutgläubigen Eigentümern ein Verkaufsmandat erschwindelt werden soll. Eigentümer, welche einem Immobilienverkäufer das Verkaufsmandat übertragen haben, berichten dem Hauseigentümerverband auch regelmässig von Maklern, welche dazu auffordern das bestehende Verkaufsmandat zu kündigen, damit der Makler die Liegenschaft anschliessend verkaufen kann. Bei dieser Vorgehensweise, bei welcher der Makler ohne Rücksicht nur seinen eigenen Profit sieht, überrascht es dann auch nicht, wenn die Eigentümerinteressen nicht im Vordergrund stehen. Wird dem Eigentümer zum Beispiel nicht das beste Kaufangebot mitgeteilt, sondern das Kaufangebot bei welchem der Makler vom Kaufinteressenten eine zusätzliche Provision erhält, entsteht dem Eigentümer ein grosser finanzieller Schaden. Der private Eigentümer, welcher sein Haus oder seine Eigentumswohnung verkaufen möchte, sollte sich deswegen rechtzeitig überlegen, wie er beim Verkauf vorgehen soll. Für diesen Entscheid, kann eine seriöse und unabhängige Beratung helfen. Ein guter Immobilienverkäufer kann den gesamten Verkauf für den Eigentümer optimal abwickeln. Der Hauseigentümerverband empfiehlt deswegen auch, dass private Eigentümer, welche keine Erfahrung beim Immobilienverkauf haben, sich für den Verkauf an einen erfahrenen und seriösen Immobilienverkäufer wenden sollen. Ralph Bauert, Geschäftsführer Hauseigentümerverband Region Winterthur


  • Marlies Steiner, 8400 Winterthur 14.10.2015 11:12
  • Stellungnahme zum Leserbrief von Josef Winteler, Elsau "Von der Eulachstadt zum Jammertal" (Landbote vom 14.10.2015)

    Sehr geehrter Herr Winteler Es ist selten, dass ich einen Leserbrief schreibe, obschon es mir oft in den Fingern juckt - insbesondere, wenn es um das Thema Finanzen geht. Ihre sarkastischen Anspielungen auf Reaktionen von Mitbrüger zur Sparpolitik der Stadt Winterthur möchte ich jedoch nicht unkommentiert lassen. Wenn sich ein Rentner beschwert, sich kaum den Coiffeur leisten zu können oder sich Menschen für die Erhaltung der Vogelvoliere einsetzen zeugt dies nicht nur von Respektlosigkeit sondern vor allem auch Blindheit gegenüber dem, was wirklich zum Loch in der Kasse führt. Es bedarf eines gewissen Realitätsverlustes zu denken, dass die paar tausend Franken jährlich für eine Vogelvoliere den Finanzhaushalt merklich verbessern würden. Auch das Lamentieren, in der Vergangenheit über die Verhältnisse "gelebt" (übrigens, müsste es "gewirtschaftet" heissen), und Ihre nichtssagende Aussage "es gäbe radikale Schritte" sind absolut nichtssagend und nutzlos. Es mag sein, dass Sie nicht auf dem laufenden sind - doch plant die Stadt z.B. ein neues Kongresshaus anstelle des heutigen, allseits beliebten Stadttheaters. Zudem findet man in der ganzen Stadt Baustellen, insbesondere das Grossprojekt "Verschönerung Stadtplatz Winterthur" (mit viel Beton und grau - sämtliche Bäume beim Neuwiesen wurden deswegen schon gefällt!!!). Nicht zu vergessen, der bereits gebaute "Busbahnhof-Pilz" (ich kenne niemanden, der diesen wirklich wollte), sowie die alljährlichen, umweltverschmutzenden und sinnlosen Feuerwerke, das vergangene Stadtjubiläum usw. uw. - also all dies, was wirklich Geld verschlingt und wo es aus meiner Sicht unnötig "verschleudert" wird oder wurde. Ich frage mich, warum Sie all das mit keinem Wort ansprechen anstatt Mitmenschen, die sich für etwas engagieren , ins Lächerliche zu ziehen. Ich kann nur sagen: Gottseidank gibt es noch ein paar Menschen, die über die "kleinen" und das Leben bereichernden Dinge "jammern". In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für die Zukunft einen klaren Blick für das Wesentliche und grüsse Sie freundlich Marlies Steiner


  • Wydler Wydler, Winterthur 12.10.2015 17:55
  • Keine Ruhe am Flughafen

    Seit Jahrzehnten wird in Zürich und Süddeutschland um den Fluglärm gestritten. Die Zürcher Regierung hat es nie geschafft, zwischen Flughafen und Bevölkerung einen politischen Konsens zu erwirken, ausser dem Versuch von Regierungsrat Jeker 2002, sich mit der Bevölkerung an den Runden Tisch zu setzen. Er wurde für seine erfolgversprechende Initiative abgestraft und zum Departementwechsel gezwungen. Seine Nachfolgerin Rita Fuhrer „erfand“ unter dem Druck der Plafonierungsinitiative den völlig unwirksamen Fluglärmindex. Regierungsrat Stocker sass den Fluglärmstreit aus und Frau Walker Späh erweist sich im Flughafendossier bisher als wenig kompetent. Hinzu kommt, dass Bundesrätin Leuthard am Staatsvertrag mit Deutschland scheiterte und der Kantonsrat die Pistenverlängerungen aus dem kantonalen Richtplan kippte. Die Behauptung, dass die Politik in der Fluglärmfrage kläglich versagt hat, ist da wohl keine Übertreibung. Im Kern scheiterte die Zürcher Regierung stets daran, dass sie Stadtzürcher Interessen über jene der Agglomerationen (inkl. Süddeutschland) stellte und sich damit den Kantonsrat zum Gegner machte. Dass der Bund in diesem Chaos das Heft in die Hand nehmen will, ist nachvollziehbar, aus föderalistischer Sicht jedoch bedenklich. Aber vielleicht gelingt es aus Bern ja besser, den sachlichen Aspekten mehr Gewicht zu verleihen. Dazu leistet der Bericht von Skyguide CEO Daniel Weder eine wesentliche Grundlage. Er legt klar, dass das Ostkonzept ohne Staatsvertrag nicht funktioniert und Milliarden teure Investitionen in Pistenverlängerungen deshalb keinen Sinn machen. Und er hat den Mut, den vom Flughafen beantragten Südstart geradeaus als richtige Lösung für den dringendsten Kapazitätsengpass bei Bisenlage zu proklamieren. Dass dies der Zürcher Regierung nicht passt, ist ihrem zentralistischen Denken geschuldet. Aber weshalb bleiben die Interessensverbände, wie „Weltoffenes Zürich“, das Komitee „Pro Flughafen“ und der Gewerbeverband, die sich stets für das Wachstum des Flughafens stark machen, diesmal stumm? Wohl weil sie, wie alle andern, dem Opportunismus statt der sachlichen Problemlösung frönen.


  • Victor Camenzind, 8405 Winterthur 01.10.2015 15:47
  • Wahlpropaganda im fahrenden Auto mit TV Moderatorin Mona Vetsch

    Da sitzt Mona Vetsch im fahrenden Auto, neben ihr im Gespräch eine Politikerin, ein Politiker mitten im Strassenverkehr. Da springt ein Kind unvermittelt auf die Fahrbahn: Reifen quietschen. Das hätte bös enden können. Die Fantasie lässt mich an zahlreiche andere Verkehrssitua-tionen denken und ich werde immer ärgerlicher. Wo bleibt nur das Verantwortungsgefühl der beiden Insassen? Welche propagandistische Notwendigket verlangt ein solches Szenario? Ists der Zwang, um jeden Preis in Fahrt zu bleiben? Wer eine solche Form der Wahlpropaganda als unbedenklich empfindet, vergisst, dass volle Aufmerksamkei nicht teilbar ist. Wie schön wäre es, wenn ein solch anregendes Gespräch zu Fuss auf einem erholsamen Pfad stattfände, wo jede Partei ihre Schwerpunkte in Ruhe darlegen könnte und niemand gefährdet würde! Aha, so was ist viel zu wenig spektakulär . . .


  • peter wettstein, 8404 01.10.2015 14:21
  • gebühren(-willkür) winterthur

    stadrat gfeller meint also, gebühren könnten zur querfinanzierung der steuerkasse erhoben werden. nach den kantonalen vorgaben sind gebühren aber verursachergerecht und kostendecken für die betreffenden werke zu erheben. allenfalls mit reserven für anstehende investitionen, ganz bestimmt aber nicht für die querfinanzierung der steuerkasse. so hatte ich es zumindest als mitglied im gemeinderat einer landgemeinde verstanden. als steuerzahler bin ich auch gebührenzahler und werde nun laufend mit solchen schlaumeierein konfrontiert. von sparen kann keine rede sein, wenn kosten einfach von steueraufgaben zu gebühren verschoben werden. da werden die netzkosten für strom erhöht ohne die abschreibungskosten auszuweisen und die werke gewinne schreiben. gerade habe ich die wasser- und abwassergebührenrechnung für 2016 erhalten. einfach ca. 10% höher als 2015, natürlich ohne angabe von gründen. monopolbetriebe können offenbar ohne politische schwierigkeiten ihre einnahmen laufend anpassen. öffentliche wc-reinigungskosten sollen nun offenbar ebenfalls den gebührenzahlern belaste werden. da frage ich mich, wo die die politische aufsicht des gemeinderates zu solchem tun ist. es ist mir verständlich, dass ein buget unter den aktuellen voraussetzungen keine einfache sache ist. bestimmt kann doch aber erwartet werden, dass eine gewisse ehrlicht herrscht und nicht mauscheleien, wie sie momentan laufend ausgedacht werden. unter diesen voraussetzungen kann eine privatisierung der stadtwerke kaum befürwortet werden, wenn stadtrat gfeller schon jetzt die möglichkeit von dividendenabschöpfung für die stadtkasse als plus sieht. da hoffe ich, dass bei kommenden wahlen realpolitsches tun bei den zu wähleneden bevorzugt wird. und was mich in dieser stadt noch besonders wundert ist, dass zu diesen mehr oder weniger gesetzeswidrigem vorgehen offenbar kaum oppostion entsteht. peter wettstein winterthur was hat das auf der hp stehende datum zu bedeuten? pw (Erstellt: 24.04.2015, 11:46 Uhr)


  • René Guthauser, 8472 Seuzach 30.09.2015 20:36
  • PPVO konkret

    Bei der laufenden Debatte rund um die PPVO ist es an der Zeit aufzuzeigen, was eine Annahme für Betroffene konkret bedeutet: Im Gebäude der Burckhardt Compression Immobilien AG arbeiten jeden Tag über 1000 Mitarbeitende. Dabei steht momentan für weniger als die Hälfte der Mitarbeitenden ein Parkplatz zur Verfügung. Berechnungen anhand der PPVO zeigen, dass bei Annahme lediglich noch rund ein Viertel der vorhandenen Parkplätze gesichert sind. Auf die unpräzise Formulierung von Artikel 22a (Bestandesschutz) können wir uns aufgrund der Voten im Gemeinderat nicht verlassen. Machen wir uns nichts vor: Eine massvolle Vorlage sieht aus Sicht der Unternehmen anders aus, weshalb die PPVO ein klares NEIN verdient. René Guthauser


  • simon neuhaus, winterthur 30.09.2015 13:30
  • sauna geiselweid

    was ich sehr vermissen werde durch die angekündigte schliessung im hallenbad geiselweid ist die sauna als ort der begegnung. täglich treffen sich verschiedenste männer und frauen vor, zwischen, nach dem sport zur entspannung. viele soziale kontakte konnten ich und andere nutzer/innen während der letzten jahre an diesem kleinen ort in der grossen stadt knüpfen.


  • Romana Heuberger, 8400 Winterthur 30.09.2015 13:03
  • Wahlfreiheit statt Verbote

    Ich wohne, arbeite und konsumiere bewusst in Winterthur. In meiner Familie haben wir die Regenbogenkarte, sind begeisterte Velofahrer und gehen meist zu Fuss in die Stadt. Doch wenn ich die Lehrmittel für unsere rund 50 Lernenden, Stand- oder Prüfungsmaterial transportieren muss oder wenn wir Grosseinkäufe machen, dann sind wir auf das Auto angewiesen, obwohl wir direkt neben einer Bushaltestelle wohnen. Die Wahl des Verkehrsmittels treffen wir heute schon mit viel Bedacht. Doch damit wir sie auch in Zukunft bedürfnisgerecht einsetzen können und uns die Wahlfreiheit bleibt, benötigen wir einen Parkplatz und keine Verbote. Deshalb sage ich nein zur PPVO.


  • Arthur Lienhard, 8413 Neftenbach 30.09.2015 09:26
  • "Die dreckigen Tricks von VW"

    Artikel von heute, 30.9.15, Mischa Aebi Ein Verwandter meiner Frau hat eine 4-jährige Berufslehre gemacht und ist heute als Servicemann unterwegs in CH. Genannt wird er aber Service-TECHNIKER. Dies obwohl er gar keine entsprechende Ausbildung hat. Die Klassifizierung von Hrn. Aebi, dass nur Techniker/innen eine Ahnung von Autos haben sollen, ärgert mich masslos. Geht das auch anders ?


  • Walter Staufer, 8400 Winterthur 29.09.2015 22:49
  • Gebühren bei Freizeitsport

    Antwort auf Leserbrief von Felix Landolt vom 28. August 2015 Gebühren bei Freizeitsport Im Leserbrief von Felix Landolt (Landbote vom 28. August 2015) wird der Eindruck vermittelt, dass es bei der Parkgebühren-Diskussion im Sport um die städtischen Anlagen geht. Dies ist nicht der Fall. Die geplante PPVO sieht vor, dass bei sämtlichen öffentlichen und privaten Freizeitnutzungen ab 10 Parkplätzen eine lenkungswirksame Parkplatzbewirtschaftung eingeführt werden muss. Die Diskussion im Gemeinderat über die Bewirtschaftung der städtischen Anlagen hat eindrücklich gezeigt, dass es eine Illusion ist zu glauben, der links-grün dominierte Gemeinderat würde dabei auf Gebühren verzichten, zumal Winterthur auch bei anderen Parkplatzgebühren einsamer Spitzenreiter ist. Die PPVO würde zahlreiche Freizeitsportler und (Junioren-)Trainer treffen: Schützen, Badminton-, Squash-, Tennis-, Fussball-, Handball- und Boggiaspieler, Kampfsportler, Benutzer von Fitnesszentren, Segelflieger etc. und die dahinter stehenden Vereine und Organisationen. Da die Parkplatzbewirtschaftung nicht einmal bei der Stadt kostendeckend möglich ist, wäre der Freizeitsport gleich doppelt bestraft. Deshalb empfehle ich ein NEIN zur Parkplatzverordnung. Walter Staufer, Präsident, Fussballverband der Stadt Winterthur


  • Heinrich Frei, 8050 Zürich 29.09.2015 16:32
  • Wie viel Steuern kassierte Zürich aus den Geschäften mit dem Krieg?

    Der Zürcher Stadtrat tut mehr für Menschen auf der Flucht und investiert 1,4 Millionen Franken, zum Beispiel in ein Gastfamilienprojekt. Dies ist zu begrüssen. Wie viel Steuern hat Zürich, die Stadt, der Kanton und die Landeskirchen in den letzten Jahrzehnten Steuern kassiert von Firmen die Kriegsmaterial exportierten? Steuern eingenommen von Geldinstituten die Waffengeschäfte finanzierten oder sich an ausländischen Rüstungskonzernen beteiligten? Die 60 Millionen Menschen die heute weltweit auf der Flucht sind, fliehen vor allem von Kriegen. Diese Kriege hätten nie das schreckliche Ausmass angenommen, wenn nicht die Industrieländer riesige Mengen Rüstungsgüter exportiert hätten. Auch von Zürich aus wurde Kriegsmaterial in das Pulverfass des Nahen Ostens geliefert, an Nato Staaten wie die USA, Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien usw. die immer wieder Kriege führten, in Afghanistan, dem Irak, in Libyen. Zürcher Grossbanken, auch die Zürcher Kantonalbank, finanzierten Waffengeschäfte, investierten sogar in Unternehmen die an der Produktion von Personenminen, Streubomben und Atombomben beteiligt sind. Die offizielle Schweiz hat über diese Waffengruppen zusammen mit anderen Ländern längst einen Bann ausgesprochen. Laut der offiziellen Statistik des Bundes exportierte die Schweiz von 1975 - 2014 für 16,666 Milliarden Franken Kriegsmaterial. Verkauft wurden diese Rüstungsgüter zu einem grossen Teil an kriegführende Staaten, in Spannungsgebiete, an menschenrechtsverletzende Regimes und an arme Länder in der Dritten Welt in denen Menschen hungern. In den 16,666 Milliarden Franken sind die besonderen militärischen Güter nicht eingerechnet, die ebenfalls exportiert wurden aber nicht in der offiziellen Statistik erscheinen. Auch die Finanzierung von Waffengeschäften durch Schweizer Banken erscheinen in diesen Zahlen nicht, auch nicht die Investitionen von Schweizer Geldinstituten in ausländische Rüstungskonzerne.


  • Ursula Roder, 8546 Menzengrüt 28.09.2015 20:04
  • Asylchaos?

    Liebe AufhetzerInnen gegen Menschen anderer Länder, ich kann Euch beruhigen, wir haben tatsächlich keinen Asylnotstand in der Schweiz. Das haben vertrauenswürdige Personen zwar schon mehrfach in den Medien erklärt, ab sofort wissen wir es aber auch ganz persönlich. Denn, die Wohngelegenheit, die wir unserer Gemeinde für Flüchtlinge zur Verfügung stellten, wird schlicht nicht benötigt und wurde deshalb dankend abgelehnt. Schade.


  • Kurt Müller, 8400 Winterthur 28.09.2015 17:18
  • Neue Voraussetzungen für die PPVO

    Die Befürworter der PPVO sprechen immer davon, dass der Verkehr stetig zunehme, was verhindert werden müsse. Fakt ist, dass gemäss dem städtischen Verkehrsbericht seit mehr als 10 Jahren auf den Hauptachsen von Winterthur keine wesentliche Verkehrszunahme mehr messbar ist. Der zusätzliche Verkehr findet auf der A1 Umfahrung Winterthur statt. Wenn dort der Verkehr zu den Hauptverkehrszeiten stockt, entsteht Ausweichverkehr und damit Stau in der Stadt. Laut Astra wird in den nächsten zwei Jahren aber nun endlich der Pannenstreifen auf der A1 zur Befahrung freigegeben. Damit wird der Verkehr verflüssigt – auf der A1 und auch in der Stadt Winterthur. Somit entfällt ein weiteres Argument für die PPVO, welche wir in der vorliegenden radikalen Form nun wirklich nicht brauchen. Sie schiesst weit über das Ziel hinaus und trägt den rechtlichen Entwicklungen auf kantonaler und eidgenössischer Ebene sowie dem technischen Fortschritt bei den Fahrzeugen und den Plänen des Astras keine Rechnung. Sagen wir nein zur PPVO, damit der Stadtrat eine neue Vorlage unter Berücksichtigung der aktuellen Gegebenheiten ausarbeiten kann. Kurt Müller, Winterthur


  • Marcel Hablützel, 8408 Winterthur 28.09.2015 12:00
  • Steuern via Stromrechnung !

    Steuern via Stromrechnung Scheinbar wollen der Stadtrat und Matthias Gfeller voran möglichst viel Geld vom Stadtwerk in die Stadtkasse abziehen. Jetzt sind es 14 Mio Fr.! Die Kunden der Stadtwerke zahlen also nochmals Steuern. Warum dies auch der Grosse Stadtrat absegnet ist mir schleierhaft! Per 1.1.2009 wurden die Preise für die Netznutzung z. T. um 85 % angehoben. Weil über 30 Winterthurer Kunden bei der ELCOM eine Beschwerde eingereicht hatten, untersuchte die was ELCOM 2009 die Winterthurer Preise und verfügte eine Reduktion und eine Rückvergütung rückwirkend auf den 1.1.2009 (Gutschrift in Rechnung Nov. 2009). Mit der Strommarkt-Liberalisierung gibt es beim Produkt (dem Strom) Wettbewerb. Beim Netz hat aber das Stadtwerk das Monopol, also verlagert man den Gewinn in die Netznutzung. Dies müssen auch die Bezüger von anderen Stromlieferanten bezahlen. Mit der Privatisierung will man die vom Bezirksrat kritisierte gesetzliche Grauzone verlassen und legal via Steuern und Dividende abkassieren. Als alleiniger Aktionär bestimmt die Stadt via Verwaltungsrat, was passieren soll! Also schon jetzt Nein zur Privatisierung der Stadtwerke! Neuestens will man den Strom für die Strassenbeleuchtung auch den Strombezügern belasten. Das ist nicht gerecht und eine weitere Mauschelei. Stadtrat und Grosser Stadtrat sollen mit solchen Mauscheleien aufhören. Marcel Hablützel


  • Martin Lugenbiehl, 8408 Winterthur 27.09.2015 17:49
  • Prostituierendes Museum?

    Danke für den Artikel über den Auftritt von Marc Fehlmann im Stadtalk. Und Ihm Danke für sein Abschiedsgeschenk an Winterthur: Die Ausstellung «Hodler, Anker, Giacometti: Meisterwerke der Sammlung Christoph Blocher». Und so dürfen wir gnädig Kunst sehen, auch wenn der Staat entgegen seinem Auftrag an der Kunst spart. Blocher bekommt die Gelegenheit, seinen Kampf um die Kulturhegemonie weiterzuführen. Das Museum prostituiert sich um der Wirtschaftlichkeit Willen und wirft sich der Macht an den Hals. Bleibt die Frage, wie kam und kommt Blocher zu seinen Millionen, mit denen er "seine Kunst" finanziert? Und Fehlmann geht nach Berlin, dort heisst man jetzt auch Flüchtlinge willkommen.


  • Bettina Brauchli, 8371 Busswil 27.09.2015 15:52
  • Mehr Selbstverantwortung in Krankheitsfällen

    Am 25.9 konnte man in vielen Zeitungen lesen, dass die Krankenkassen-Prämien wieder steigen werden für 2016. Das macht Bauchschmerzen, da geht man zum Arzt oder auf die Notfallstation eines Spitals, oder? Nein, denn wie in den diversen Berichten zu lesen ist, sind es genau die ambulanten Behandlungen, die die Kosten im Gesundheitswesen in die Höhe treiben. In den vergangenen 10 Jahren stiegen die ambulanten Behandlungen um unglaubliche 66 Prozent an und die Krankenkassen tragen dabei 100 Prozent dieser Kosten. Also mein Fazit ist, wenn es nicht unbedingt nötig ist, dann verzichte ich auf den Arztbesuch. Mit einer gesunden Ernährung, etwas Bewegung und einem gesunden Menschenverstand können wir weitere Prämienerhöhungen zumindest etwas bremsen. In diesem Sinne: Mens sana in corpore sano. Bettina Brauchli, Busswil TG


  • Barbara von Selve, 8353 Elgg 27.09.2015 15:08
  • Zu viele Köpfe verderben den Brei

    Am Freitagmorgen war das dann definitiv ein Kopf zu viel. Ich habe den Kopf schon voll von Köpfen. Aus allen Positionen lächeln, lachen und grinsen sie einem entgegen, sind omnipräsent und es besteht kaum die Möglichkeit, sobald man die eigenen vier Wände verlässt, sich der visuellen Überflutung zu entziehen. Dieser eine Kopf, möge er noch so brillant sein, aufgeklebt mitten auf den Eishockeyschlagzeilen auf der Frontseite meiner geschätzten Regionalzeitung, dass überstieg alles, was meiner Auffassung nach zugemutet werden darf zum Frühstück beim Zeitungslesen. Und dann frage ich mich ganz ernsthaft, mit welchem Recht es dieser eine Klebekopf auf meine Zeitung schafft, ich bin doch unabhängig und lebe in der freien Schweiz? Ich wähle gerne und bin stolz darauf, in einem Land zu leben, dass seinen Bürgern diese Freiheit zu bieten hat. Ich gebe meiner Vermutung nicht gerne Raum, aber ich muss feststellen, dass auch in unserem Land mit viel Geld die Meinungen der freien Bürger manipuliert werden und das ausgerechnet von einer Partei, die uns Freiheit und Unabhängigkeit weismachen will.


  • Gabriela Geering, 8409 Winterthur 26.09.2015 12:20
  • Krankenkassenprämienerhöhung

    Schon wieder! Unerhört! Gerne würde ich eine Volksinitiative starten mit dem Ziel: Weg von der obligatorischen Krankenkassenversicherung. Weshalb? Seit es die obligatorische Krankenkasse gibt, steigen die Prämien Jahr für Jahr. Es ist keine Versicherung mehr, sondern eine Steuer. Bei Versicherungen entscheidet der Konsument, was er wie versichert haben möchte. Bei der „kranken Kasse“ jedoch, soll möglichst alles von allen getragen werden, auch wenn moralisch und ethisch etwas nicht unterstützt wird. Man ist gezwungen, bei allem mitzumachen! Bevor die obligatorische Krankenkasse eingeführt wurde, gab es Menschen, die Arztrechnungen oder Prämien nicht bezahlt haben (nicht konnten). Heute gibt es viele Menschen, die Prämienverbilligungen erhalten. Ärzte und Spitäler dürfen Kosten bei den Krankenkassen einfordern. Es wird bezahlt. Eine eigentliche Steuer. Jeder macht und fordert ein, logisch wird immer alles teurer. Deshalb, weg von der obligatorischen Krankenkassenversicherung. Wenn die Wirtschaft nur noch gesunde Nahrung produzieren dürfte, ohne Inhaltstoffe wie Zucker, Chemikalien, E-Stoffe und Hormone ect., ginge es vielen Menschen gesundheitlich schnell wieder besser, ganz ohne Arztkonsultationen, Operationen usw. Gleichzeitig würden die Gesundheitskosten gewaltig sinken.


  • Kurt Humbel, 5723 Teufentha 25.09.2015 14:14
  • Jede 3. Operation überflüssig, da müssen die Prämien ja steigen!

    Vor Jahresfrist, als die Einheitskassen-Abstimmung zu reden gab, warfen deren Befürworter den Krankenkassen Manipulation vor: Der damalige Anstieg von 4 Prozent werde nach unten gedrückt, umso schlimmer komme es 2016 heraus. Nun sind es wieder „nur“ 4 Prozent, also keine Manipulation. Aber natürlich ist diese Erhöhung bei Null-Teuerung immer noch zu viel. Einen Grund sehe ich darin, dass in keinem Land so häufig operiert wird wie in der Schweiz. Und wenn dann noch jede 3. OP nachweislich überflüssig ist, kann auch der Laie den Kostenanstieg deuten. Es gibt offensichtlich Chirurgen, die viel zu rasch zum Skalpell greifen. In diesem falschen Anreizsystem wird nicht der Arzt, die Ärztin belohnt, die effizient heilen, sondern jene, die unnötige Konsultationen herausholen. Zumindest sollte der Vertragszwang fallen, damit die Kassen nicht mehr mit jedem Abzocker Verträge schliessen müssen.


  • Fritz Jenni, 8472 Seuzach 25.09.2015 10:01
  • Kartoffelernte

    Ich habe meinen Augen kaum getraut, als ich auf einem Spaziergang tausende von Kartoffeln auf den Feldern liegen sah. Nur weil diese nicht die nötige Norm-Grösse haben, um bei den Vermarktern durchzukommen, werden diese liegen gelassen und verfaulen. Warum kann mann diese nicht von Asylanten, Bedürftigen usw. zusammenlesen lasssen ??? Ist unsere Gesallschaft wirklich soweit dass wir Nahrungsmittel so verschwenden ???


  • Felix Landolt, 8408 Winterthur 24.09.2015 21:37
  • Erstaunliche Faktenresistenz

    „Gebührenwucher im Freizeitsport ist unfair – ..... “ immernoch werden falsche Aussagen auf der Homepage des gegnerischen Komitees zur neuen Parkplatzverordnung angeführt. Ehrenamtliche Trainer kommen zu Wort, welche ihre Ablehung dadurch begründen, dass sie mit dem vielen Trainingsmaterial auf das Auto und einen Parkplatz angewiesen seien. Diese Behauptungen sind falsch. Der für die Gebührenordnung auf Schulanlagen verantwortliche Stadtrat der FDP, Stefan Fritschi, erläuterte anlässlich der Fragestunde im Gemeinderat am 21.9.2015, dass zwischen der Parkplatzverordnung und der Erhebung von Parkierungsgebühren für Lehrer und Drittpersonen kein Zusammenhang besteht. Die Gebührenordnung für Schulanlagen aus dem Jahr 2014 bliebe bei einer Ablehung weiterhin in Kraft. Zudem könnten ehernamtliche Trainer eine Gratis - Parkkarte beantragen. Es war der Gemeinderat, welcher im Jahr 2013 den Stadtrat dazu verpflichtete, die Parkplätze auf öffentlichen Schulanlagen zu bewirtschaften. Diese Bewirtschaftung muss aus naheliegenden Gründen für alle Benützer der Parkplätze der Schulanlagen gelten, denn es ist einem parkierten Fahrzeug nicht anzusehen, ob die Eigentümerin eine Lehrerin oder vielleicht ein Benutzer eines nahe gelegenen Geschäftes ist. Diese vom Stadtrat erlassene Regelung mit Ausnahmen ist ein gutes Beispiel, wie die neue Parkplatzverordnung Interpretationsspielraum offen lässt und nicht der von den Gegnern heraufbeschworenen „Bevormundung“ entspricht. Die neue Parkplatzverordnung ist eine gemässigte Vorlage, welche mit flexiblen Lösungen eine moderne, angemessene Verkehrspolitik im städtischen Raum ermöglicht. Darum stimme ich zu. Felix Landolt, Gemeinderat SP


  • Dorothea Schwiter, 8400 Winterthur 24.09.2015 18:44
  • Rasante Zunahme von Autismus bei Kindern.

    Jedes hundertste Kind sei heute davon betroffen. Eine erschreckende Zahl. Die ersten Autismus-Fälle wurden vor etwa 60-70 Jahren beobachtet. Damals glaubten die Ärzte, Autismus befalle vor allem intelligente Gehirne, denn diese Erkrankung kam zunächst nur bei Kindern der gebildeten und wohlhabenden Oberschicht vor. Erst als rund zwei Jahrzehnte später das Impfen nicht nur den Reichen sondern der ganzen Gesellschaft zugänglich wurde, gab es plötzlich auch autistische Kinder bei der Arbeiterschicht. Vor einigen Jahren berichtete ein winziger Zeitungsartikel, dass Wissenschaftler Thiomersal als einen möglichen Auslöser bei Autismus nachgewiesen haben. Thiomersal ist eine Quecksilberverbindung wie sie in Impfstoffen verwendet wird. Diese Wissenschaftliche Erkenntnis wurde natürlich schnellstens wieder von der Presse geleugnet, "Mann" wollte ja nicht, dass die Impfbereitschaft im Volk sinkt. Bis vor ein paar Jahren war die Zahl der autistischen Kindern etwa gleich geblieben. Woher also der explosionsartige Anstieg an Autismus in den letzten Jahren? Was sich tatsächlich verändert hat, ist die Impfpraxis. Vor einigen Jahren wurde auf die Sechsfach-Impfungen umgestellt. Vorher bekamen die Kinder alles einzeln gespritzt. Etwas Gutes hatte diese Neuerung: Seither ist die Zahl an hyperaktiven (ADHS) Kinder stark gesunken. Doch die Zahl der Autisten ist seither sprunghaft angestien. Da frage ich mich, ob diese neuen Impfstoffe wieder (mehr) Quecksilber enthalten! Leider machen die Hersteller ein Betriebsgeheimnis daraus. Was wir essen muss peinlich genau deklariert werden. Aber was wir auf Anraten des Arztes uns einimpfen lassen, das wird uns verheimlicht. Quecksilber ist ein schweres Nervengift. Bei Erwachsenen werden Giftstoffe im Blut durch die Bluthirnschranke ausgefiltert und gelangen somit nicht ins Gehirn. Doch bei Kindern unter 2 ½ Jahren ist diese Bluthirnschranke noch offen, so dass alles was ins Blut gespritzt wird ungehindert durch das Gehirn fliesst. Trotzdem erleidet nicht jedes Kind einen Impfschaden. Wenn es zu den Glücklichen gehört, dann zirkulieren die Impf-Substanzen zuerst durch den Körper, lagern sich im Gewebe ab und verschonen so das empfindliche Gehirn. Fliesst der Impfstoff aber zuerst durch das Gehirn, dann zerfrisst das Quecksilber viele Gehirnzellen. Je nachdem, welche Areale betroffen sind, kommt es zu Störungen wie Autismus (Gefühlszentrum), Cerebrale Bewegungsstörungen oder gar geistige Behinderung. Natürlich kann man den Zusammenhang zwischen Impfstoff und gesundheitlichem Schaden nicht beweisen. Denn eine Vorher-Nachher-Beobachtung zählt juristisch nicht. Deshalb gibt es in der Schweiz auch keinen einzigen anerkannten Impfschaden. Wer aber die Veränderung seit einer Impfung selber erlebt hat, braucht dafür keine amtliche Bestätigung. Wie wir es als Familie selber zweimal erlebt haben. Unser einjähriger Sohn begann nur wenige Stunden nach der Impfung hecktisch zu Atmen mit Aussetzern, die sogenannte Cheyne-stokes Atmung. Auch sein Wesen veränderte sich von da an negativ. Aus dem friedlichen Wonneproppen wurde über Nacht ein depressiver und aggressiver Sürmel. Mit 3 Jahren ging es ihm so elendig, dass er häufig davon sprach, sich lieber vom Balkon zu stürzen oder vom Lastwagen überfahren zu lassen, als weiter leben zu müssen. Jeden Morgen erwachte er heulend und war den ganzen Tag zu nichts zu gebrauchen. Dank der Holopathie und Homöopathie war er mit 10 Jahren endlich wieder der Sonnenschein von vor her. Unserer Tochter erging es nicht ganz so schlimm, doch nach ihrer ersten Impfung begann sie komisch zu schreien. Es war ein minutenlanges hohes Fipen, mehrmals täglich, drei Wochen lang. In diesem Zustand war sie durch nichts zu beruhigen. Heute weiss ich, dass es sich um den sogenannten Cri-Enzephalie, (Hirnschrei) handelte, ein unwillkürlicher Schrei, der durch eine entzündungsbedingte Schwellung im Gehirn ausgelöst wird. Wenn eine Hirnschwellung zu stark wird, drückt sie auf das Atemzentrum und führt unweigerlich zum Tod. Der Zusammenhang zwischen Impfung und plötzlichem Kindstod erscheint somit logisch. Der plötzliche Kindstod tritt auch deutlich gehäuft einige Tage oder Wochen nach einer Impfung auf. Doch ist der zeitliche Zusammenhang nach geltendem Gesetz nicht Beweis genug. Es wird Zeit, dass die Pharmazeuten endlich die Inhaltsstoffe ihrer Impfungen deklarieren müssen. Vor allem jetzt, wo der Autismus sich häuft und das Thiomersal immer noch als Hauptschuldiger im Verdacht steht.


  • Markus Neukom, 8124 Maur 24.09.2015 18:14
  • Die PPVO zu Ende denken

    Eigentlich könnte mir die PPVO Winterthur egal sein. Ich komme ohnehin meistens mit dem ÖV nach Winterthur. Warum nach Winterthur? Weil Winterthur tolle Museen hat und eine der sympathischsten Flaniermeilen der Schweiz. Hier macht Einkaufen und Kaffeetrinken wirklich Spass. Die vielen verschiedenen kleinen Läden, Cafés und Restaurants in der Innenstatt können aber nur überleben, wenn sie Kunden haben. Kunden die eine Arbeit haben und Geld verdienen – am besten auch gleich in Winterthur. Die – zum Glück noch zahlreichen – Arbeitgeber in der Stadt Winterthur, kleine und grosse Geschäfte, Dienstleister und Gewerbler, sie alle brauchen Kunden und Arbeitskräfte. Nicht alle von ihnen können zu Fuss, mit dem Velo oder dem Bus zur Arbeit fahren bzw. anreisen, sondern sind aus ganz unterschiedlichen Gründen auf ein Auto angewiesen. Deshalb braucht es Parkplätze. In Winterthur sind sie jetzt schon knapp. Die neue, äusserst restriktive PPVO schiesst nun definitiv weit über das Ziel hinaus. Ich hoffe, die Winterthurerinnen und Winterthurer überlegen sich bei dieser Abstimmung die wirklichen Zusammenhänge und Konsequenzen gut. Es ist ihre, nicht meine Stadt. Ich kann problemlos auch im Glattzentrum einkaufen und Kaffee trinken gehen.


  • Albert Sennhauser, 8311 Brütten 24.09.2015 11:35
  • Lebensgeschichten

    Im Artikel Lebensgeschichten vom 23. September blickt der Landbote auf das bewegte Leben von Jakob (Köbi) Schlumpf. Tatsächlich ist dieser nicht nur ein guter Erzähler, sondern auch ein äusserst vielseitiger und engagierter Dieselgeschichtenschreiber. Im Internetportal des VDMW (Verein Diesel Motoren Winterthur) publizieren wir, die Dieselpensionierten Winterthur, seit bald vier Jahren, entsprechende Beiträge von ehemaligen und noch aktiven „Dieslern“. Neben Köbi und vielen anderen hat auch ein Wülflinger, Max Schwarz, mehrmals zur Feder gegriffen und uns aus seinem bewegten Leben mit Schiffen und deren Motoren erzählt. Gut 40 spannende Geschichten warten auf interessierte Leser. Albert Sennhauser, Brütten


  • Doris Hofstetter, 8400 Winterthur 23.09.2015 12:23
  • bleiben wir bei den Fakten

    Faktencheck: die Argumente der Parkplatzfreunde auf dem Prüfstand Ich gratuliere dem Landboten zu dem exzellent aufgearbeiteten Artikel über die mit grossem Werbebudget in diversen lokalen Medien geäusserten Behauptungen der Gegner der neuen Parkplatzverordnung. Es wird aufgezeigt, dass die Studien, auf die sich die Parkplatzfreunde abstützen, methodisch ungenügend sind und deren Aussagegehalt deshalb mehr als dürftig ist. Aus meiner Sicht handelt es sich bei der neuen Parkplatzverordnung im Gegenteil um eine ausgewogene Vorlage, die die Bedürfnisse der Bewohner und Bewohnerinnen von Winterthur sowie des hier ansässigen Gewerbes berücksichtigt. Von den Parkplatzfreunden unbemerkt, hat sich in grösseren Schweizer Städten ein neuartiges Mobilitätsverhalten etabliert. Bald jeder zweite Haushalt besitzt kein eigenes Auto (mehr), sondern es wird die jeweils geeignete Verkehrsmittelkombination (zu Fuss, mit dem Velo, mit ÖV, mit Mobilityauto) gewählt, um von A nach B zu gelangen. All diese Haushalte benötigen keine Parkplätze mehr, weder bei der Wohnung noch beim Arbeitsplatz. Mit der bisherigen Regelung musste für all diese Stadtbewohner ein teurer Parkplatz erstellt werden, schlussendlich bezahlt mit der Miete. Mein Fazit zu der Kampagne der Parkplatzfreunde: wer die Fakten zur Kenntnis nimmt, stimmt ja zur Parkplatzverordnung. Doris Hofstetter, Gemeinderätin, Grüne Winterthur


  • Walter Messmer, 8525 Wilen bei Neunforn 23.09.2015 09:14
  • Für einen hohen Selbstversorgungsgrad mit der Schweizer Landwirtschaft.

    Die Schweiz ist auf eine ökologisch produzierende Landwirtschaft angewiesen. Sie darf nicht immer mehr mit Regulierungen und Kontrolleuren behindert werden. Kosten die der Landwirtschaft zusätzlich aufgebürdet werden. Dazu braucht es Landwirte die ihre Betriebe im Einklang mit der Umwelt und Ökologie im Berg- wie auch im Talgebiet führen. Und das zu kostendeckenden Produktionspreisen. Pflege der Landschaft heisst für mich, saubere Acker und Weiden. Ohne Behinderung durch Stein- und Asthaufen in Wiesen und Grünflächen in Getreidefeldern. Soviel produzieren wie ökologisch verträglich ist um einen Nahrungsbedarf der Einwohner in der Schweiz mit mindesten 60% abzudecken und nicht die fehlenden Nahrungsmittel der ärmeren Bevölkerung anderer Ländern vor dem Mund wegkaufen. Für das setzt sich Konrad Langhart schon jetzt ein und wird das Anliegen auch in Bern als Nationalrat vertreten. Walter Messmer Wilen


  • Jan Stanek, 8400 Winterthur 22.09.2015 23:44
  • Energiezukunft der Schweiz

    Sind sich die Parlamentarier bewusst, welche Verantwortung sie für die Zukunft der Schweiz auf sich laden? Sie entscheiden über die Energiewende ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein. Sie entscheiden über Themen, die sie lieber den Fachleuten überlassen sollen, denn sie haben offensichtlich keine Ahnung von den Folgen ihres Tuns. Zurzeit ruinieren sie das Volkseigentum, indem sie die Solar- und Windenergie massiv subventionieren und die zuverlässige Wasser- und Kernkraft wirtschaftlich in ernste Probleme bringen. Anstatt der heutigen bisher perfekt funktionierenden und wirtschaftlichen Energieversorgung wollen sie auf den Aufbau der volatilen und unzuverlässigen Alternativenergien setzen ohne auf die unterbrechungsfreie Stromversorgung zu denken. Die Aussagen über sagenhafte Steigerung der Energieeffizienz (ohne zu wissen, was das kostet), die unrealistischen Vorstellungen über Stromsparen (43% bis 2050), die neuen Arbeitsplätze im Bereich der alternativen Energien versprechen unmögliches. Nachdem man vor Jahren durch ein Moratorium die Nuklearindustrie in der Schweiz begraben hat, hofft man heute auf die Solarindustrie, die in der Schweiz ohne Subventionen nicht überlebensfähig ist. Warum ist die Energiewende vereinnahmt von Politikern, welche Politologen, Juristen, Soziologen sind, aber ja nicht von Technikern, Physikern, Oekonomen, Finanzexperten und Unternehmern? Abschalten von Kernkraftwerken ohne zu wissen, wie die Energieversorgung über 24 Stunden im Sommer und Winter sichergestellt wird, die noch nicht ausgereifte Steuerung der Energieversorgung durch "smarte"Netze, die noch fehlende Stromspeicherung für die Nacht, Windstille und den Winter, der Verschleiss der Ressourcen, die Verschandelung der Landschaft durch Abertausende von Windrädern, das alles wird verantwortungslos ausgeblendet. Auch die totale Absenz von fundierten Kostenberechnungen soll die Parlamentarier zum Nachdenken bringen und auf die Stimmen der Industrie und der Technik hören. Schlagen sie die Verantwortung heute in den Wind, zählen sie offensichtlich darauf, dass sie zur Zeit der Energiewende nicht mehr im Amt werden. Es braucht endlich mutige Parlamentarier, die klar denken und die Tatsachen an den Tag bringen.


  • Jessica Fliri, 8405 Winterthur 21.09.2015 21:56
  • Bitte an die meisten Velofahrer/innen

    Meine Worte richten sich "nicht" an alle Velofahrer/innen. Den ich weiß es gibt andere von euch. Auch wenn man glaubt es sei ein Mythos, manche können sogar Danke sagen. Ja, die Grüßen sogar zurück. Doch ich meine solche die fahren als hätte ihnen der Leibhaftige die Gabel in den Hintern gerammt. Wie wäre die Idee, 5 min früher aus dem Haus zu gehen? Ich habe Anstand gelernt ud gehe immer auf die Seite. Lasse euch vorbeifahren. Wenn ich dabei aber angesehen werde, als ob Fussgänger auf dem Gehweg gar kein Recht mehr hätten. Frag ich mich ob das sein muss? Einige fahren mit einem Tempo vorbei als glaubten sie, sie wären an der Tour de France. Ist das Wirklich so schwer? Kann man nicht einwenig entschleunigen, wenn man bei Mensch und Tier vorbeifährt? Mir ist es ziemlich gleich, dass ihr auch bei Fahrverbot fährt. Den mit Rücksicht und angemessenem Tempo, kann das auch mal funktionieren. Doch die meisten haben auch noch ein loses Mundwerk. Ich möchte genug Zeit bekommen, um mich auf die Seite zu begeben. Nein, ein Danke erwarte ich nicht, man weiss ja, dafür habt ihr keine Zeit. Bemerkt man einen einmal nicht, wird der Fussgänger als Hindernisparcours betrachtet und umfahren. Als wäre es Verboten als Fussgänger unterwegs zu sein. von Jessica


  • Benny Riz, 5400 Baden 20.09.2015 14:46
  • "Orlando" im Kellertheater

    „Orlando“ im Kellertheater Winterthur. Die Vorstellung im Kellertheater Winterthur ist ein schönes Beispiel dafür, was ein kleines Theater Grossartiges leisten kann. Doris Strütt ist es gelungen, die Vorlage von Virginia Woolf in eine zeitlose Form zu bringen und unter Mitwirkung des ganzen Teams eine grossartige Performance auf die Bühne zu übertragen. Es ist zu hoffen, dass sich die Begeisterung von Besuchern aus dem fernen Aargau und dem nahen Ausland auch auf die Bewohner von Winterthur überträgt. Ein Besuch lohnt sich! Benny Riz, Baden


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 19.09.2015 14:05
  • Islam als faule Ausreden im Westen

    Ich kann es nicht unterlassen, mein Entsetzen über die Aussagen dieses sogenannten Islamforschers S. Behloul, zum Ausdruck zu bringen. Hat dieser Forscher seine Recherchen eventuell bei den Inuit in Nord-Canada durchgeführt? Er wird es wohl noch erleben, dass nach dem Zustrom von Muslimischen Flüchtlingen mit einer unüberschaubaren Schar von Kindern in einer oder zwei Generationen das Christentum und die Abendländische Kultur sowie die entsprechende Wertegemeinschaft in Zentraleuropa mehr als nur in Bedrängnis geraten werden. Wenn er dann noch zum Besten gibt, dass für den Westen der Islam als faule Ausrede dient, für das was wir nicht erklären können, dann soll er mal die Hinterbliebenen von getöteten Opfern durch die Anschläge von Islamisten in Paris, Madrid und London kontaktieren. Er wird sicher eines besseren belehrt werden.


  • Markus Hutter, 8400 Winterthur 18.09.2015 18:33
  • Gegen unsinnige Parkplatz-Verbote

    Mit der neuen PPVO sind nicht nur die Wohn- und Hauseigentümer, sondern auch die Mieterinnen und Mieter direkt betroffen: Bei neuen Wohnbauten wird gemäss PPVO nur noch rund die Hälfte der Mieter bzw. Stockwerkeigentümer einen Parkplatz erhalten. Für ein Haus mit acht 4 1/2-Zimmer-Wohnungen à 140 m2 im Stadtzentrum würden künftig insgesamt noch maximal fünf Parkplätze erlaubt sein. Dies entspricht keineswegs den Bedürfnissen der Bewohner und ist ein neuer, planwirtschaftlich motivierter Eingriff ins Grundeigentum, indem nicht mehr die Eigentümer bestimmen dürfen, wie viele Parkplätze für Bewohner und Besucher ihrer Liegenschaft nötig sind, sondern der Staat. Die Folge ist, dass die Anwohner in den Quartieren gezwungen werden, ihre Autos auf öffentlichem Grund abzustellen. Da die blauen Zonen bereits heute vielerorts knapp bemessen sind, ist das Gerangel um die Anwohnerparkplätze vorprogrammiert. Dadurch entsteht Mehrverkehr in den Quartieren und Streit um die ohnehin schon raren Parkplätze. Wer diese PPVO unterstützt, fördert den unsinnigsten aller Verkehre, nämlich den Parksuchverkehr, den niemand, nicht einmal der Fahrzeuglenker selbst will. Auch die Kunden- und Mitarbeiterparkplätze für Gewerbebetriebe sollen einschneidend reduziert werden. In Neuhegi hätte ein neues Büro mit 400 m2 für rund 25 Mitarbeiter noch Anspruch auf zwei Parkplätze (inkl. Besucherparkplatz). Betriebe, welche expandieren und neue Arbeitsplätze schaffen möchten, werden auf der neuen Berechnungsgrundlage kaum zusätzliche Parkplätze erhalten. Auch diese planwirtschaftlichen Parkplatzzahlen entsprechen bei weitem nicht den Anforderungen der Kunden, Mitarbeiter und Gewerbetreibenden. Dies hat auch der Stadtrat erkannt und empfiehlt deshalb die neue PPVO mit einer breiten Allianz von Parteien und Verbänden zur Ablehnung. Vertrauen wir deshalb unserem Stadtrat und sagen wir NEIN zu dieser staatlichen Bevormundung bei der Verkehrsmittelwahl, die uns allen nur Nachteile bringt. Markus Hutter, Präsident Hauseigentümerverband Region Winterthur, alt Nationalrat


  • Maria Sorgo, 8400 Winterthur 18.09.2015 12:20
  • Die Zeichen der Zeit richtig deuten

    Die Standortförderung hat auch dieses Jahr die Winterthurer Firmen nach ihren grössten Herausforderungen für die nächsten 6 Monate befragt. Von 20 möglichen Kriterien kommt die Parkplatzsituation mit 1,3% der Nennungen erst auf dem 16. Rang. Der Anteil der jungen Personen, welche überhaupt einen Führerausweis erwerben, ist seit Jahren am sinken und Car Sharing Modelle erfreuen sich seit Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Doch anstatt die veränderten Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung zu erkennen und diese mit innovativen Angeboten zu unterstützen, wird die Parkplatzfrage in Winterthur seit Monaten zum Allerheilsmittel des Wirtschaftsstandorts Winterthur stilisiert. Dass gerade die bürgerlichen Parteien, welche ansonsten Innovation und Fortschritt als wichtigste Standortfaktoren der Schweiz benennen, in der Parkplatzverordnung plötzlich einen Stillstand wollen, stimmt nachdenklich. Denn gerade die Stadt Winterthur ist mit der School of Engineering und vielen Firmen im Industrie- und insbesondere im Cleantechbereich prädestiniert dafür, neue Ideen für eine zukunftsgerichtete Mobilität zu entwickeln, anstatt sich einem Mobilitätskonzept hinzugeben, dass noch aus dem letzten Jahrtausend stammt. Um diese Entwicklung zu fördern, sage ich am 18. Oktober JA zur neuen Parkplatzverordnung.


  • Ralph Bauert, 8401 Winterthur 18.09.2015 09:49
  • Für Bewohner keine gute Lösung

    Die neue Parkplatzverordnung wird sowohl vom Stadtrat wie auch von einer grossen Allianz aus Parteien und Verbänden abgelehnt. Bei den Verbänden sagen neben dem Hauseigentümerverband (HEV) auch die beiden Autoverbände ACS und TCS Nein zur neuen Verordnung. Da überrascht es doch, wenn das Komitee der Befürworter mit Argumenten wie Rechtssicherheit für Bauherren oder einem flüssigerem Verkehrsnetz argumentiert. Wenn die neue Parkplatzverordnung für Bauherren und den Verkehr wirklich einem Vorteil bringen würde, wären die dafür zuständigen Verbände sicher nicht dagegen. Der HEV lehnt diese neue Parkplatzverordnung entschieden ab. Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Winterthur werden dadurch sowohl die eigenen wie auch die Besucherparkplätze massiv reduziert. Im Extremfall darf ein Mehrfamilienhaus mit 42 Wohnungen keinen einzigen Besucherparkplatz mehr anbieten. Ralph Bauert, Geschäftsführer Hauseigentümerverband Region Winterthur


  • Romana Heuberger, 8400 Winterthur 17.09.2015 23:12
  • Argumentation ohne Fakten

    Das Komitee Pro-PPVO behauptet, eine Reduktion der Parkplätze führe zu weniger Verkehr. Reto Diener bestätigte aber am KMU-Apéro, dass es keine Studie und keinen Beweis dafür gibt, dass dem tatsächlich so ist. Im Gegenteil. In mehreren Studien und in einer Arbeit des Instituts für Verkehrsplanung und Transportsysteme der ETH ist dokumentiert, dass die Reduktion von Parkplätzen zu Suchverkehr und damit zu lokalem Mehrverkehr führt. Im Weiteren behauptet Reto Diener in einem Leserbrief, Zürich habe seit einigen Jahren eine wesentlich weitergehende PPVO. Auch das stimmt nicht. Die neue PPVO in Zürich wurde nach langjährigen Rechtsstreiten und diversen rechtlich angeordneten Korrekturen erst im Juli 2014 in Kraft gesetzt. Die Inhalte sind zudem schwer vergleichbar, die Zürcher gehen aber deutlich weniger weit als die Winterthurer Restriktionen. Davon kann sich ja jeder Stimmbürger selber überzeugen. Er behauptet auch, dass die PPVO wegen den Gewerbetreibenden, die angeblich im Stau stehen, angenommen werden müsse. Bisher hat die Grüne Partei nie Hand geboten für die Standstreifenbewirtschaftung auf der Autobahnumfahrung A1, welche die Verkehrssituation in der Stadt zu den Hauptverkehrszeiten grundlegend verändern würde. Wenn sich die Grünen jetzt plötzlich um die Gewerbebetriebe Sorgen machen, die sich übrigens vehement gegen die PPVO einsetzen, so ist das doch ein wenig scheinheilig. Denn mit den Autos, die sie in der Stadt nicht mehr haben wollen, bleiben auch die Kunden weg. Ausgerechnet Reto Diener wirft dem NEIN-Komitee vor, nicht glaubwürdig zu sein, obwohl seine Aussagen auf reinen Ideologien statt Fakten beruhen und die Gegner der Vorlage der Bevölkerung permanent Fakten liefern, damit sich die Stimmbürger eine eigene Meinung bilden können. Immerhin hat er am KMU-Apéro frisch von der Leber zugegeben, dass es bei der PPVO schon lange nicht mehr um den Umweltschutz gehe sondern darum, dass Verkehrsverhalten der Winterthurer Bevölkerung zu verändern. Die Leute müssten zum Umstieg auf den ÖV gezwungen werden. Auf diese Bevormundung können wir gerne verzichten.


  • Joeph Hedld, 16 17.09.2015 10:30
  • sich schämen

    Es geht um den Fall Willi Buri da lebt ein Mann mit Haut und Haar für die Landi Rutschwil und Umgebung macht sie zu dem was sie heute ist ein Florirendes Gesundes Unternehmen und findet diese grüsse auch als richtig der Umsatz ist gut und die Zahlen stimmen da kommt ein Vorstand daher, der sich einDenkmal setzen will, lässt eine Abstimmung durch die Mitglieder des Verbandes wollen wir fusionieren oder nicht sie wollen nicht. In ihrem falschen Stolz verletzt greift Wunder Vorstand zu einem Mittel das aus der tiefsten Schublade kommt und entlässt den Vater der heutigen Landi Rutschwil und Umgebung wie ein Schwerverbrecher wird aus der Landi verbannt und darf sie nicht mehr betreten.Der Vorstand hätte Herr Buri auch einen ihm würdigen Abgang vorbereiten könnend in ein zwei Jahren in Ehen und ihn dann in den wohlverdienten Ruhestand entsenden können. Sie hinterlassen einen zutiefst enttäuschten Herr Buri auf typische Manager art. So ich musste meinen Frust über diese höchst unseriöse Freistellung einfach los werden und sage Pfui


  • Tanja Pfingstl, 8442 Hettlingen 16.09.2015 21:02
  • Ab 2016 keine Geburten mehr in der Klinik Lindberg

    Ein emotionaler Moment. Die Klinik Lindberg schliesst die Geburtenabteilung per Ende Jahr. Eine lange Tradition in der Region Winterthur geht zu Ende...viele Kinder haben im Lindberg das Licht der Welt erblickt, betreut vom Eintritt bis zur Geburt durch eine Hebamme und den persönlichen Gynäkologen. Das habe ich und viele andere Frauen so sehr geschätzt und bleibt nun den zukünftigen Eltern in der Region Winterthur verwehrt. Leider verlieren durch diese Schliessung auch viele fleissige, tolle Hebammen und Pflegende ihren Job, was mich traurig stimmt. Mir bleiben einfach nur wunderbare Erinnerungen an meine frühere Arbeitsstelle als Pflegende auf der Wochenbettstatiom und drei unvergesslich schöne und gut betreute Geburten!!!


  • Christoph Gross, 8408 Winterthur 15.09.2015 15:38
  • Stoppt den Gebührenwucher in Winterthur

    Stoppt den Gebührenwucher in Winterthur Vom Pro-Komitee wird behauptet, dass eine lenkungswirksame Parkplatzbewirtschaftung in der neuen Parkplatzverordnung nicht bedeute, dass Gebühren erhoben werden müssten, sondern es sei auch eine zeitliche Begrenzung möglich. Dem widersprechen die Erläuterungen der Stadt Winterthur zur PPVO aus dem Jahr 2013. Darin steht unmissverständlich geschrieben: „Für die Zentrumsgebiete, Kernzonen und punktuell für grössere Parkierungsanlagen sind verbindliche und lenkungswirksame Tarife für öffentliche und private Anlagen festzulegen. In der PPVO-W wird im Art. 21 der Grundstein für die Bewirtschaftung von öffentlich zugänglichen Parkplätzen auch auf privatem Grund gelegt. Darauf basierend kann die bestehende Verordnung über das gebührenpflichtige Parkieren auf öffentlichem Grund vom 24. Januar 2005 revidiert werden.“ Damit ist klar, wie die Verordnung ausgelegt würde. Sie bringt eine flächendeckende Einführung von hohen Gebühren auf öffentlichem Grund, auf öffentlichen und privaten Kunden- und Besucherparkplätzen von Einkaufszentren, Fachmärkten, Freizeitnutzungen (Sportplätzen, Pünten, Kirchen etc.) sowie öffentlichen Einrichtungen wie Museen, Spitälern und Heimen. Diesen Gebührenwucher in unserer Stadt gilt es zu stoppen. Mit einem klaren NEIN zur PPVO. Christoph Gross, Winterthur


  • Christoph Ziegler, 8353 Elgg 15.09.2015 10:56
  • Diese Beiträge gehören abgeschafft

    Auch der sozialdemokratische Sozialvorsteher von Winterthur hats gemerkt: Kleinkinderbetreuungsbeiträge (KKBB) sind kein wirksames Instrument. Seine Parteikollegin, Regierungsrätin Aeppli (SP), hat vor 3 Jahren die Anspruchsgrenze erhöht. Seither zahlen nun die Gemeinden absurde Summen für Mittelstandsfamilien, die es gar nicht nötig hätten. Als Gemeindepräsident von Elgg habe ich vorausschauend im Kantonsrat schon 2013 einen Vorstoss eingereicht, auf diese Beiträge zu verzichten. Die politischen Mühlen mahlen langsam. Nun scheint mein Vorstoss zwar mehrheitsfähig, bis er aber umgesetzt werden kann, wird die Gemeinde Elgg weiterhin jährlich über 3 Steuerprozente, Winterthur 7.5 Millionen Franken bezahlen. Doch eine späte Einsicht ist besser als gar keine. Christoph Ziegler, Nationalratskandidat glp, Elgg


  • Heinz Stirnemann, 8405 Winterthur 15.09.2015 10:22
  • Wann endlich wird das Asylgesetz angewendet?

    Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass vorläufig aufgenommene Flüchtlinge die Schweiz wieder verlassen, sobald sich die Situation in ihren Herkunftsländern normalisiert. (Wann wird das wohl sein?) Die meisten Parteien, ausser der SVP haben es bis heute immer noch nicht begriffen, was gemäss Genfer Konvention echte Flüchtlinge sind. Die Schweiz ist nach wie vor bereit echten Flüchtlingen die an Leib und Leben gefährdet sind , zu helfen. Tatsache jedoch ist, dass keine 10 Prozent der Asylgesuche von Syrern stammen. Ueber 40 Prozent aber sind Eritreer. (Wirtschaftsflüchtlinge) Erstaunlich wie sich unsere Behörde Zeit lässt, endlich unser Asylgesetz anzuwenden. Falsche Flüchtlinge sind ohne wenn und aber zurückzuschicken. Heinz Stirnemann, Winterthur


  • Ursula Roder, 8546 Menzengrüt 14.09.2015 22:22
  • Schützt unsere Bauern…

    …ermöglicht den Wirtschaftsflüchtlingen zuhause zu bleiben und verschafft Euren Kindern eine lebenswerte Welt. Wie das gehen soll? Ganz einfach. Die Fairfood-Initative unterschreiben. Oder nichts tun und weiterhin über Schein-Asylanten wettern. Jeder hat die Wahl.


  • Stefan Feer, 8400 Winterthur 13.09.2015 20:28
  • Die PPVO ist weder wirtschaftsfreundlich noch erreicht sie ihre Ziele

    Ausgerechnet die PPVO-Befürworter werfen den Gegnern der Vorlage Ideologie vor - geben aber im gleichen Atemzug zu, dass es ihnen um reine Umerziehung geht. Das Ziel der Parkplatzverordnung ist eine massive Benachteiligung des Autoverkehrs und somit der Zwang zum Umstieg vom Auto auf den ÖV. Das ist Ideologie pur, ohne Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse der Bevölkerung. Für die FDP ist die freie Wahl des Verkehrsmittels ein zentrales Anliegen. Der Vergleich mit Zürich funktioniert leider auch nicht, denn Zürich ist nicht Winterthur! Als Kantonshauptort, ausgestattet mit starken Finanzdienstleistern, hat Zürich ein innerstädtisches Verkehrsaufkommen, das Winterthur als traditioneller Industrie- und Gewerbestandort so nicht hat. Zudem ist die Zürcher Parkplatzverordnung erst seit 2014 in Kraft, kann folglich kaum wesentlich messbare Auswirkungen auf das Verkehrsaufkommen aufweisen. Aber das zentralste Problem ist folgende Fehlüberlegung der Parkplatzabbauer: weniger Parkplätze bedeutet nicht automatisch weniger Verkehr! Im Gegenteil, weniger Parkplätze führen zu mehr Such- und Ausweichverkehr in den Quartieren. Das will definitiv niemand. Darum sagt die FDP-Fraktion am 18. Oktober mit Überzeugung NEIN zur Parkplatzverordnung. Stefan Feer, Fraktionspräsident FDP, GGR Winterthur


  • David Berger, 8400 Winterthur 13.09.2015 18:34
  • Über das Demokratie(un)verständniss

    Interessiert habe ich den Leserbrief von Zeno Dähler letzten Freitag im Landboten gelesen. Er zeigt das Demokratie(un)verständniss, welches Exponenten rechten Parteien haben, exemplarisch auf. Er vergleicht darin die Kompetenz-Übertragung für Einbürgerungen an den Stadtrat mit der Errichtung einer Monarchie in dieser Frage und bedauert den Verlust direkten Demokratie. Dabei wird völlig ausser Acht gelassen, dass die Regelung zur Einbürgerng in einem demokratischen Prozess festgelegt wird. Es gibt Pflichten für die AntragsstellerInnen, aber eben auch Rechte. Scheinbar reicht das aber nicht, es muss auch noch eine pseudo-demokratisch Absegnung der Einbürgerungen durch den Rat erfolgen. Wenn Zeno Dähler von direkter Demokratie spricht, dann meint er aber offensichtlich nicht das aktuell gültige Einbürgerungsprozedere in Winterthur - hier wird ja über die Einbürgerung im Parlament entschieden, es gibt keine direktdemokratische Komponente. Er hat wohl ein Idealbild im Kopf, bei dem das Volk über jede Einbürgerung bestimmt. Wo das hinführt sieht man in Gemeinden, wo das möglich ist – rein willkürlich werden aufgrund der Herkunft Anträge abgelehnt („guter Italo, böser Jugo“). Das hat nichts mit Demokratie zu tun sondern ist näher bei einer frühzeitlichen Lagerfeuer-Versammlung eines Barbaren-Stammes. Die Mehrheit entscheidet, egal wie die Rechte des Einzelnen sind. Zu einer Demokratie gehört aber auch der Schutz der Grund- und Menschenrechte. Sie sind elementarer Teil dieses Systems. Wer dies verleugnet, wie es eben die rechten Parteien machen, redet von Demokratie und meint aber eigentlich die Diktatur der Mehrheit. Kleine Denkaufgabe anhand eines zugegeben billigen, aber passenden Nazi-Vergleichs: Wäre der Holocaust in Ordnung gewesen wenn er „demokratisch“ legitimiert in einer Volksabstimmung worden wäre? Eben! Demokratie ist toll, direkte Demokratie ist noch toller, aber sie ist nicht das Allheilmittel und muss seine Grenzen haben. David Berger Gemeinderat und Nationalratskandidat AL


  • Mario Stutz, 8545 Rickenbach 12.09.2015 09:14
  • Zögerliche Aufnahmewilligkeit der osteuropäischen Staaten

    Sie sind sicher nicht als „hartherzig“ zu verunglimpfen, wenn die baltischen Staaten bei der Aufnahme der Flüchtlinge etwas zögerlich sind. Vielleicht ist es eher die Erinnerung an die Zeiten, als sie von den Russen überrannt worden sind und sich auf einmal als Minderheit im eigenen Land konfrontiert sahen. Auch ich, der 4 Jahre in einem muslimischen Land lebte, habe mit vielen meiner Freunde und Bekannten etliche Bedenken, wenn ich höre und sehe welche Anzahl Flüchtlinge mit einer ganz anderen Kultur und intoleranten Religion, Nordeuropa überschwemmen. Sind sie einmal hier, so befürchten viele Bürger, wird es nicht lange dauern, bis die harten Gegensätze der Kulturen resp. Religionen zu unübersehbaren Konflikten führen werden. Dies umso mehr, als nicht auszuschliessen ist, dass unter den Flüchtlingen auch salafistische Agitatoren sind, die zwangsläufige Einschränkungen in den Lebensumständen der Flüchtlinge zu ihren Gunsten ausnutzen und Unruhe schüren werden.


  • Dieter Sprenger, 8353 Elgg 11.09.2015 00:28
  • EU Flüchtlings Standard Harmonisieren !

    Das leide Thema zu der teilweise dramatischen Situation des Flüchtlingsstroms vorab kommend aus Syrien über die Balkanstaaten entzweit die Meinung und Solidarität in der europäischen Bevölkerung und deren Politik . Dazu fallen von beiden Seiten leider oft Gehässigkeiten und unsachliche Unterstellungen von Fremdenfeindlichkeit , Rassismus usw. , obwohl dies niemals auf alle welche berechtigte Kritik und Sorgen ausüben zutrifft ! Während die eine Seite glaubt, dass es sich trotz der Flucht über sichere Staaten alles auf Leib und Leben Verfolgte handelt, spricht die andere Seite von reinen Wirtschaftsflüchtlingen . Ich selber denke eher an eine Mischung aus beiden Faktoren . Dazu sind jedoch eine übertriebene Willkommens Kultur mit falscher Hoffnungsmacherei einerseits, andererseits eine völlige harte Abschreckung fehl am Platz . Es darf jedoch auch nicht sein, dass die IS Terroristen für ihre Verbrechen und Ziele sei es im Irak oder in Syrien mit einer hiesigen grosszügigen Aufnahmepolitik ihrer einst eigenen Bevölkerung noch belohnt werden . Denn niemals kann und wird Europa selbst beim besten Willen, allen welche dazu noch kommen möchten eine eigene Existenz mit Arbeit und Verdienst anbieten, selbst wenn gewisse Kreise dies nicht wahrhaben möchten . Bestimmt gibt es für wenige Chancen, doch Abertausenden bleibt nur der Weg in die bestehenden hiesigen Sozialwerke . Betreffend der vorgeschlagenen EU Zwangszuweisung oder genannt ( gerechter Verteilung), sollten zuerst einmal die Standards für Flüchtlinge innerhalb der EU harmonisiert werden, denn kaum wird z.Bsp. ein in Schweden oder in der BRD angekommener Flüchtling freiwillig sich nach und in Osteuropäischen Staat umsiedeln lassen ! Abschliessend muss noch erwähnt werden, dass der Unmut auf keinen Fall an den Flüchtlingen selbst ausgetragen werden darf, da diese real betrachtet wie auch die EU Bevölkerung mit deren Kosten etc. nur die Opfer einer absichtlichen und wissentlichen Strategie der Mächtigen sind . Wenn schon müssen die Verursacher und Profiteure des Massen - Exodus mit deren Zielen und Leitmedien, nun offen und schonungslos aufgedeckt an den Pranger gestellt werden! Dazu hoffe ich auf einstimmigen Klartext von unseren Gesamten vorab europäischen Medien Verantwortlichen ohne Rücksicht auf deren wahren Verursacher mit deren egoistischen Eigeninteressen !


  • Monika Balle, 8422 Pfungen 10.09.2015 20:31
  • Welpen eingeschläfert Ausgabe 05.09.15

    Der heutige Leserbrief über die eingeschlä- ferten Welpen hat mich, als langjährige Hunde- und Katzenhalterin, sehr traurig gestimmt. Ist es in unserem Land so einfach über Leben und Tod bei Tieren zu entscheiden? Aber eine Quarantäne hätte ja Geld gekostet und somit war das Töten die schnellere und einfachere Lösung. Ich glaube, für die Leiterin des Tierheimes war das auch ein Schock. Wenn man gesehen hat, wie lustig und mobil die beiden waren, es tut einfach weh. Aber das Veterinäramt entscheidet? Monika Balle


  • Urs Pfeiffer, 8408 Winterthur 11.09.2015 10:22
  • Eyecacher

    Die Sanierung des Geselweidbades mit Schließungen der Saunas in den Quartierbadis, ist ja schon alleine ein Sache für sich! Langsam beschleichen mich dunkle Gedanken wenn ich fast jeden Tag lesen muss,wie pleite Winterthur ist. Da kam ja das bemalte Mehrfachblech, welches schon Jahre unvollendet in irgend einer Ecke beim Künstler vergammelte gerade zur richtigen Zeit! Eine winn-winn Situatio die beiden Parteien gelegen kommt. Der Künstler wird sein Kunstwerk....!? los und die Stadt muss glücklichefweise nicht den vom Künstler vorgesehenen Preis bezahlen. Auf gut deutsch werden die Steuerzahmer einmal mehr veralbert wird,und gleichzeitig die Stadt auf diese Weise Kunst kauft!!!! Am ende wollen sie den Bürgern noch erklähren es föredere das Arbeitsklima.Mit bestem Dank Urs Pfeiffer


  • Walter Rüegg, 8484 Weisslingen 10.09.2015 09:08
  • Völkerwanderung und globalisierte Gesellschaft

    Dieser menschenunwürdige Bazar um die Flüchtlingsaufnahme muss nun endlich aufhören. Wir schaffen dies, aber alle Länder Europas müssen Opfer bringen, und der Kampf jeder gegen jeden soll sofort beendet werden. Einmal mehr hat die Politik und vor allem die europäische Union – wie bei der Finanzkrise in Griechenland – total versagt. Statt rechtzeitig vor Jahren die Milliarden von Euros in den Ursprungsländern einzusetzen reagiert man jetzt verspätet auf vollendete Tatsachen. Auch die Schweiz ist im gleichen Boot. Es ist zu befürchten, dass dies erst der Anfang ist. - Europa und Amerika bekommen jetzt die Rechnung präsentiert für die Fehler der vergangenen Jahrhunderte. Die Kolonisation und imperialistische Ausbeutung vieler rohstoffreicher Staaten vor allem in Afrika und im Mittleren Osten haben unseren Wohlstand erst gefördert und in dieser Form ermöglicht. Man hat danach ungenügende Strukturen und Bildungsarmut zurückgelassen, welche bis heute andauern und der ideale Nährboden für Korruption und Despotismus sind. Kriege werden mit unseren Waffen geführt. Wer kann es den Menschen verargen, wenn sie vor diesen Umständen flüchten und von einer besseren Zukunft träumen? Wohl niemand glaubt, dass der Grossteil der Flüchtlinge in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehren werde, solange dort chaotische Zustände herrschen, und dies kann noch Jahre dauern. Zudem ist es ja offensichtlich, dass das Leben in Europa – zumindest momentan noch – auf einem Wohlstand ist, welcher in Afrika in absehbarer Zukunft unerreichbar sein wird. Dies könnte sich jedoch auch bei uns rasch ändern bei wirtschaftlichen Problemen und höherer Arbeitslosigkeit. Die Integration der Neuankömmlinge und der zu erwartende Familiennachzug ist nur eines der schwierig zu lösenden Probleme. Europa den Europäern, Afrika den Afrikanern, China den Chinesen, diese Zeiten sind vielleicht vorbei und wir sind am Anfang einer Völkerwanderung, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Wir alle und vor allem unsere Politiker sind gefordert, uns Gedanken zu machen, wie es weitergehen soll. Es kann ja nicht sein, dass Afrika und der Mittlere Osten entvölkert werden und man das Terrain den kriminellen Regimes überlässt. Die wirtschaftliche Globalisierung ist im Gang und zu einem grossen Teil schon vollzogen, die Vor- und Nachteile kennen wir. Die globalisierte Gesellschaft ist nochmals eine andere Dimension mit unabsehbaren Folgen. Nur ein Beispiel sind die anstehenden Probleme der verschiedenen Religionen, Sprachen und kulturellen Hintergründe.


  • Sylvia Laver, 8400 Winterthur 08.09.2015 18:19
  • Ich bin entsetzt! Die ausgesetzten Junghunde wurden ermordet !

    Ich bin entsetzt! Die ausgesetzten Junghunde wurden ermordet ! Klammheimlich, sauber und schnell wurden die 2 Junghunde vom Vetamt beseitigt. Wohlwissend, dass eine vorherige Information der Bevölkerung einen Sturm der Entrüstung verursacht hätte Lebewesen ohne trifftigen Grund zu töten ist gegen das Tierschutzgesetz und gegen jegliche Ethik und Moral. Die Begründung des Vetamtes ist hanebüchen, an den Haaren herbeigezogen und völlig haltlos. Tiere nehmen keinen Schaden in Quarantäne, zumal sie zu Zweit und unter Obhut von Menschen sind. Das Vetamt selber verfügt ständig, dass Tiere in Quarantäne verbracht werden müssen. Viel eher der Wahrheit entspricht, dass es reine Bequemlichkeit war, weswegen die Tiere sterben mussten. Leider handelt das Vetamt nicht so schnell, oder gar nicht, wenn es um gemeldete Missstände bei den Nutztieren geht. Da werden schon mal beide Augen zugedrückt... Den zwei Seelen ist leider nicht mehr zu helfen, aber wenigstens sind sie nicht lautlos und ohne Anteilnahme gestorben, es gibt sicher viele Menschen die die Beiden in Gedanken hinter die Regenbogenbrücke begleitet haben.


  • André Zuraikat, Winterthur 07.09.2015 21:53
  • Mehr Solidarität gegenu?ber Kriegsflu?chtigen

    Das jüngste Flüchtlingsdrama in Europa hat uns gezeigt, dass wir als Land mit starker humanitärer Tradition nicht auf das Dubliner Abkommen beharren können und die Opfer aus Kriegsgebieten oder Ländern, in denen die Menschen an Leib und Leben bedroht sind, zurück nach Griechenland, Italien oder Ungarn schaffen können. Diese Staaten sind offensichtlich mit der aktuellen Situation völlig überfordert. Die flüchtenden Menschen, Familien, Kinder sind dort in eine fast aussichtslose Situation geraten. Wenn gewisse Politiker behaupten, dass zum Beispiel eine grosse Mehrheit der syrischen Asylbewerber Wirtschaftsflüchtlinge sind, dann kann ich sie nur als verantwortungslose Menschen bezeichnen. Solche Aussagen sind unserer humanitären Tradition nicht würdig. Eine syrische Flüchtlingsfamilie verlässt nicht freiwillig ihre Heimat. Sie werden dort aufgrund ihres Glaubens verfolgt, ihr Wohnraum wird zerstört, ihre Angehörigen ermordet. Es gibt keine Perspektive mehr für sie. Diese Menschen brauchen Schutz vor den Gräueltaten des IS. Wir können ihnen helfen dank unserer stark ausgeprägten Organisationsfähigkeit und unserem über Jahrzehnte gewachsenen Wissen, wie man mit Menschen in Not umgeht. Es müssen aber alle europäischen Staaten diese Verantwortung übernehmen. Die Flüchtlinge müssen gerecht nach Einwohnerzahl der jeweiligen Länder verteilt werden. Diesen Grundgedanken der Solidarität und der Toleranz braucht es auch in der Politik. Alles andere wäre beschämend und unserer humanitären Tradition nicht würdig. André Zuraikat, Nationalratskandidat der CVP, Winterthur


  • Hans Meier, 8405 Winterthur 06.09.2015 16:57
  • «Gastprofessur für Islamische Bildung» (Landbote, 04.09.2015)

    An der Universität Zürich entsteht ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt (bewusst ?) eine Gastprofessur für Islamische Bildung mit dem Privatdozenten Dr. Abbas Poya. Dabei soll insbesondere die Auffassungen des Islam zum Thema Gerechtigkeit erörtert werden, etwa im Hinblick auf das Zusammenleben verschiedener religiöser Gemeinschaften in der Gesellschaft oder bezüglich der Gleichbehandlung der