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Ab in die Würfelarena!

Durch geschicktes Werfen der Würfel versuchen wir möglichst viele gleiche Augen­zahlen zu erzielen – oder noch besser, direkt die ganze Arena leerzuräumen! Wer wird als Letzter in der Arena der erste Sieger sein?

Anzahl Spieler: 2–5

Alterskategorien: Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab ca. 8 Jahren Spieldauer: ca. 10–20 Minuten

Spielablauf

Schrill, aber für diesen actionreichen Würfelspass absolut passend, kommt das Spielmaterial daher. Die Schachtel fungiert mit ihrem goldenen Plastikeinsatz als Würfelarena, welche mit einer lilafarbenen Würfelmatte ausgelegt wird. Die 31 hochwertigen, gut klingenden Würfel zeigen auf den Seiten jeweils die Zahlen 2 bis 6 sowie ein «X» als Niete. Jeder erhält zu Beginn – je nach Spieleranzahl – als persönlicher Vorrat 6 bis 9 Würfel, und zudem wird ein Würfel mit einer beliebigen Augenzahl (aber nicht dem X) nach oben in die Arena gelegt. Es wird reihum gespielt. Bin ich am Zug, werfe ich einen meiner Würfel in die Arena. Liegen nach dem Wurf Würfel mit gleichen Augenzahlen in der Arena, so nehme ich alle diese Würfel aus der Arena her­aus und lege sie in den eigenen Vorrat; der Zug ist damit beendet. Wenn z. B. nach dem Wurf die fünf Würfel in der Arena zwei 3er, zwei 5er und einen 6er zeigen, so nehme ich vier Würfel (die zwei 3er und die zwei 5er) zu mir. Zeigen nach dem Wurf aber alle Würfel in der Arena verschiedene Augenzahlen, so darf ich einen weiteren Würfel werfen oder den Zug freiwillig beenden. Wichtig: Der Würfel darf jeweils durchaus sportlich geworfen werden! D. h. bereits in der Arena liegende Würfel dürfen vor dem Wurf (ohne die Augenzahlen zu verändern) umgruppiert und beim Wurf dann auch umgewürfelt werden, sodass sie hinterher vielleicht eine andere Augen­zahl zeigen. Da gibt es ja noch die Niete «X». Liegen nach einem Wurf ein oder mehrere Würfel mit dem X nach oben, muss man diese sofort aus der Arena entfernen; sie sind damit für alle aus dem Spiel. Schaffe ich es, nach einem Wurf die Arena leerzuräumen (durch das Herausnehmen gleicher Würfel und/oder das Entfernen aller Nieten), so ist mir «Der grosse Wurf» gelungen. Der nächste Spieler muss dann statt einem alle seine Würfel auf einmal in die Arena werfen! Sobald ein Spieler am Ende seines Zuges keinen Würfel mehr hat, scheidet er aus. Nach dem Highlander-Prinzip «Es kann nur einen geben ...» gewinnt der letzte Übriggebliebene das Spiel!

«Der grosse Wurf» kennt keine Planung und keine Taktik, dafür Emotionen wie im Sport. Erfolgreiche Würfe kommen einem Torschuss gleich; verloren ­geglaubte Partien können schnell wieder kippen, und der Sieg schmeckt natürlich süss! Carlos Wehrli

«Der grosse Wurf» von Dieter Nüssle wird von einigen Bibliotheken und Ludotheken geführt und ist erhältlich in Spiele­geschäften oder selbstverständlich auch bei mir (24.90 Fr. plus Versand) unter:

www.derspieler.ch

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