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Ab Mittwochmittag wird es in der Schweiz wieder nass

Die Schweiz wird vorübergehend vom Dauerregen erlöst: Ab heute Nachmittag regnet es fast nur noch in der Ost- und Südschweiz. Doch bereits ab morgen Mittag wird es vielerorts wieder nass.

Zwischen morgen (Mittwoch) Mittag und Donnerstagmittag dürften am Alpennordhang zwischen 20 bis 40 Millimeter Regen fallen, wie Meteorologe Bernd Konantz von MeteoSchweiz sagte. Nach einem weitgehend trockenen Nationalfeiertag sind auch am Wochenende Gewitter zu erwarten, wenn auch nicht der Dauerregen der letzten Tage.

Randvolle Flüsse und Seen

In den letzten 24 Stunden fiel wiederum im Napfgebiet sehr viel Regen, zwischen 50 bis 80 Millimeter. Ähnliche Regenmengen massen die Meteorologen in der Südschweiz, im Simplongebiet und im Berner Oberland.

Der Pegelstand vieler Gewässer ist bedenklich hoch: Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) warnte die jeweiligen kantonalen Behörden wegen der Situation bei der Aare in Brugg AG, der Reuss in Mellingen AG, des Rheins in Basel und der Rhone in Brig VS.

Warnungen gab das BAFU auch für den Bielersee, Bodensee, Brienzer- und Thunersee sowie den Vierwaldstättersee heraus.

Stromausfälle im Emmental

Im Emmental fiel erneut viel Regen. Die am letzten Donnerstag von einem Unwetter verwüsteten Ortschaften Schangnau BE und Bumbach BE hätten aber eine vergleichsweise ruhige Nacht erlebt, sagte der Informationschef des Führungsstabes Emmental, Georges Wüthrich. Das Problem seien die aufgeweichten Hänge.

Im Oberen Emmental hingegen seien in der Nacht alle Feuerwehren im Einsatz gewesen. Zwar habe der Hornbachgraben bei Sumiswald Hochwasser geführt und auf einzelnen Höfen sei der Strom zeitweise ausgefallen. Doch alle Personen hätten kontaktiert werden können.

Verschiedene Verkehrswege gestört

Das viele Nass setzte in der ganzen Schweiz zahllose Keller unter Wasser. Feuerwehrleute in vielen Gemeinden standen in der Nacht auf Dienstag im Dauereinsatz. Am mehreren Orten - beispielsweise im Kanton Luzern oder bei Altstätten SG - gab es Überflutungen und Erdrutsche.

Auch Strassen und Schienen kamen zu Schaden. Zum Beispiel ist die Kantonsstrasse ins Melchtal OW seit Dienstagmorgen unterbrochen. Die Bahnstrecke zwischen Nottwil LU und Sempach-Neuenkirch LU auf der Linie Olten - Luzern ist nur beschränkt befahrbar.

(sda)

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