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Abschied des Trainers

Der Kolumbianer Luis Fernando Suarez (54) hat drei Jahre lang die honduranischen Fussballer trainiert. Durchaus mit Erfolg, denn er hat nicht nur das A-Team an die WM in Brasilien geführt, sondern auch die Olympiaauswahl im Spätsommer 2012 in London bis in die Viertelfinals. Dafür brauchte es schon einen Sieg gegen Spanien, und geschlagen wurden die Honduraner erst von Neymars Brasilianern.

Am Mittwochabend ist diese Zeit zu Ende gegangen – mit einer Niederlage gegen die Schweiz. «Ich träumte von einem Sieg,» sagte Suarez danach, aber der sei nicht möglich gewesen nach dieser ersten Halbzeit, in der uns «der Fussball fehlte, die Intensität, das Spiel ohne Ballbesitz.» Erst nachher, nach den Wechseln, sei mehr davon zu sehen gewesen, «aber gebracht hat das nicht viel». Sie hätten sich zwar «drei, vier Chancen» herausgespielt, «aber Chancen zu haben ist das eine, Tore zu machen das andere». Und gegen «eine so starke Mannschaft war es unmöglich viele Tore zu schiessen». Mindestens vier hätten es nun sein müssen, um vor die Schweiz zu kommen – ganz abgesehen davon, dass auch Ecuador noch mit drei Toren Differenz hätte verlieren müssen. Und dass, wie auch Suarez eingestand, «nun fast jeder Gegenangriff der Schweiz gefährlich war».

Die Basis ist gelegt

Suarez, der vor acht Jahren in Deutschland mit Ecuador Achtelfinalist war, zog seine Tagesbilanz und sagte dann: «So, und jetzt gehe ich und werde mich von der Mannschaft verabschieden.» Er werde ihr sagen, «dass meine Zeit als Nationaltrainer abgelaufen ist». Honduras habe unter ihm «eine gute Position erreicht, gut für die Zukunft. Aber das muss jetzt ein anderer weiterführen. Und er wird feststellen, dass Honduras gute Spieler hat.» Es sei eine gute Zeit gewesen, mit den Olympischen Spielen, mit der WM-Qualifikation, aber jetzt leider ohne Sieg, welcher der erste an einer WM gewesen wäre.

Suarez also stand auf und sagte noch: «Ich weiss noch nicht, was ich mache. Aber ich werde auch künftig mit Honduras mitfiebern.» hjs

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