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ACB: «Geständnis» des Präsidenten

BELLINZONA. Die Entlassung des Sportchefs Giuseppe Bifulco und des erst im Spätsommer eingesetzten Jungtrainers Francesco Gabriele bei der AC Bellinzona vor ein paar Tagen überraschte manchenorts, zumal der Verein auf Platz 2 der Challenge League überwintert und in elf Spielen unter Gabriele 25 Punkte gewann. Es war danach zu hören, die beiden seien gescheitert am Widerstand zumindest eines Teils der Spieler, angeführt von Altmeister Hakan Yakin und dem Deutschen Markus Neumayr.

Gestern hat sich Präsident Gabriele Giulini zu Wort gemeldet und erklärt, es habe «zu viel Unzufriedenheit und Nervosität» gegeben, die beiden hätten die Solidarität der «Kabine» verloren. Und Giulini rang sich gleichsam zum «Geständnis» durch, es sei ein Fehler gewesen, Ende vergangener Saison und nach dem sehr knappen Verpassen des Barrageplatzes dem Trainer Martin Andermatt keinen neuen Vertrag gegeben zu haben. Im Nachhinein würde er einige Dinge anders machen, sagte Giulini. Andermatts Rückkehr als Nachfolger Gabrieles gilt nun als wahrscheinlich. Giulini bestätigt diese Möglichkeit, fügte aber auch bei, Andermatt sei nicht der einzige Kandidat. In ein paar Tagen solle die Entscheidung bekannt gemacht werden. (hjs)

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