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Achtung Kannibalen!

Im April öffnet sich das Kino Nische für das Horrorprogramm, es zeigt sich, dass in dieser Gattung viel mehr steckt, als sich auf den ersten Blick vermuten lässt. Wer einen zweiten riskiert, dem eröffnet sich, wie das Kino Nische sagt, «die ganze Schönheit im Augenblick des Todes». Denn es muss nicht immer «Saw», «Halloween» oder «Dawn of the Dead» sein: entweder triefend blutige Torture-Porn- respektive Slasher-Filme oder unappetitliche Zombiestreifen. «Doch dieses Filmgenre, das als eines der kreativsten überhaupt gilt, kann sich auch von seiner ruhigen, fast poetischen Seite zeigen. Mit dem gekonnten Spiel von Licht und Schatten, mit langsamen Kamerafahrten, genau pointierten Schockmomenten und stimmig erzählten Geschichten.»

So ein Film ist «We Are What We Are» von Jim Mickle. In einem abgelegenen Bergdorf irgendwo in den USA hat ein Unfall infolge eines heftigen Sturms den Parkers gerade die Mutter genommen. Dieser Verlust bringt das auf religiös motivierten Ritualen beruhende Familiengefüge ins Wanken. Die wunderschön fotografierte Kannibalengeschichte ist, wie das Kino Nische sagt, eine gelungene Neuinterpretation des ebenso sehenswerten mexikanischen Originals «Somos lo que hay». (red)

We Are What We Are

Kino Nische, Kulturzentrum Gaswerk,

Sonntag, 13. April, 19.30 Uhr

www.kinonische.ch

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