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Ägyptens Ex-Diktator Mubarak im Gefängnisspital gestürzt: Beinbruch

Der zu drei Jahren Haft verurteilte ehemalige ägyptische Präsident Husni Mubarak hat sich im Militärspital in Kairo ein Bein gebrochen. Wie Ärzte mitteilten, zog sich der 86-jährige Häftling den Oberschenkelbruch bei einem Sturz in seinem Zimmer zu.

Mubarak könnte den Angaben zufolge schon bald operiert werden. Er war Ende Mai wegen Korruption zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. In dem Prozess ging es um die Veruntreuung von mehr als 100 Millionen Ägyptischen Pfund (umgerechnet fast 13 Millionen Franken) aus der Staatskasse.

Das Geld war für den Unterhalt der Präsidentenpaläste gedacht gewesen. Mubarak soll es während seiner Amtszeit aber für persönliche Zwecke ausgegeben haben.

Der im Februar 2011 gestürzte Staatschef muss sich darüber hinaus auch in einem Berufungsprozess wegen der Tötung hunderter Demonstranten während des Aufstands gegen seine Herrschaft verantworten. Er war deshalb im Juni 2012 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Mubarak war in Ägypten drei Jahrzehnte lang an der Macht.

(sda)

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