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Ärzte bitten um bessere Konditionen

Stadtzürcher Oberärztinnen und Oberärzte haben beim Stadtrat eine Petition eingereicht, in der sie zeitgemässe Arbeits­bedingungen einfordern. Die Arbeitszeiten seien zu lang.

Die Stadtzürcher Oberärztinnen und Oberärzte bitten den Stadtrat um zeitgemässe Arbeitsbedingungen und eine Senkung der Arbeitszeiten. Der Stadtrat soll mit dem Berufsverband VSAO-ZH über eine Anpassung der Arbeitsbedingungen verhandeln, heisst es in der gestrigen Mitteilung. Unterzeichnet wurde die Petition von 132 Oberärztinnen und Oberärzten, die an den Stadtspitälern Triemli und Waid beschäftigt sind. Die Arbeitsbedingungen seien längst nicht mehr zeitgemäss und die Arbeitszeiten viel zu lang, heisst es in der Petition. Gemäss Petition gehören die Arbeitsbedingungen für Oberärzte in der Stadt Zürich zu den schlechtesten in der Schweiz. Der Stadtrat beantrage trotzdem in einer Weisung an den Gemeinderat, daran festzuhalten.

Die Oberärzte fordern deshalb den Stadtrat auf, die Weisung zu sistieren und stattdessen mit dem VSAO-ZH über eine Anpassung der Arbeitsbedingungen zu verhandeln. Das Personalrecht der Stadt Zürich enthält für die Oberärztinnen und -ärzte keine Sollarbeitszeit. Geregelt ist aber die Höchstarbeitszeit, die bei 55 (ohne Honorarberechtigung) beziehungsweise 65 (mit Honorarberechtigung) Stunden pro Woche liegt. In seiner Weisung an den Gemeinderat empfiehlt der Stadtrat aber, die Option einer wöchentlichen Sollarbeitszeit von 50 (ohne Honorarberechtigung) beziehungsweise 55 Stunden (mit Honorarberechtigung) abzulehnen. sda

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