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Aktivisten besetzen Koch-Areal

Eine Gruppe von rund 150 Personen hat gestern eine Reihe von Gebäuden im Westen Zürichs besetzt. Dies steht in einer Mittelung der Aktivisten. Die Liegenschaften befinden sich auf dem Koch-Areal an der Grenze zwischen Albisrieden und Altstetten. Die Besetzer nennen sich Familie Wucher und Familie Zauber. Auch Aktivisten der Autonomen Schule Zürich (ASZ, siehe auch Artikel oben) haben ein Haus in Beschlag genommen.

Die besetzten Gebäude gehören der UBS und stehen seit Kurzem leer. Offenbar plant die Bank mittelfristig einen Neubau auf dem Areal, will aber die bestehenden Bauten schon in Kürze abreissen. Dagegen wehren sich die Besetzer mit ihrer Aktion. Sie sprechen von einem «Abriss auf Vorrat» und davon, dass es in der Stadt Zürich zu wenig «alternatives Kulturangebot» und «unkonventionelle Räume» gebe. Auf dem Koch-Areal wollen sie «unsere Ideen von Freiraum verwirklichen». Die ASZ-Vertreter wollen zudem auf ihr eigenes Raumproblem aufmerksam machen.

Die Stadtpolizei hat sich vor Ort ein Bild der Lage gemacht und beschlossen, «vorerst nicht einzuschreiten», wie ein Sprecher sagte. Man behalte die Situation aber im Auge. (awe)

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