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Albasinis verpasste Chance

Am Samstag hatte der Schweizer Michael Albasini eine grosse Chance auf einen Etappensieg verpasst. In Lyon musste sich der 32-jährige Thurgauer im Sprint einer Fluchtgruppe nur ganz knapp geschlagen geben.

«Es ist schade, wenn man einen Tag hart gearbeitet hat, so nah am Etappensieg dran ist und dann noch so abgefangen wird», ärgerte sich der enttäuschte Albasini, nachdem ihn der Italiener Matteo Trentin auf den letzten zehn Metern noch überspurtet hatte. «Die Leistung war gut, aber der Zweite ist halt trotzdem der erste Verlierer.» Es wäre der erste Schweizer Etappensieg seit 2002 und Rubens Bertogliati gewesen, der nicht von Fabian Cancellara herausgefahren wurde.

Etwas «zu früh» habe er wohl den Sprint lanciert, so Albasini. Weil auf der zwei Kilometer langen Zielgerade Gegenwind geherrscht habe, sei er «versauert». Ganz anders Etappensieger Trentin, der angab, ganz genau gewusst zu haben, wann er in den Wind rausfahren müsse: «Ich wusste, wenn ich 200 Meter vor dem Ziel angreife, dann gewinne ich.»

Auf den Kilometern davor hatte Albasini die Spitzengruppe, die zuletzt noch aus 14 Fahrern bestand, im Griff. Er verhielt sich taktisch clever und machte im Prinzip alles richtig. «Es ist eine meiner Stärken, dass ich bei so Sachen die Übersicht behalten kann», so Albasini, der auf den verbleibenden Etappen wohl kaum noch einmal die Gelegenheit zu seinem dritten Saisonsieg erhalten wird.

Im Teilstück auf den Mont Ventoux liess es Albasini, der die Steigung zum ersten Mal absolvierte, gemächlich angehen. Er wurde zusammen mit Trentin bereits auf den ersten Metern des Anstiegs distanziert. Das Duo kam mit einem Rückstand von knapp 33 Minuten ins Ziel. (si)

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