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Als Sieger ins Tessin

schaffhausen. Mit einem 3:1-Sieg gegen den FC Schaff- hausen, die womöglich stärkste Mannschaft der 1. Liga Promotion, beendete der FCW seine Saisonvorbereitung.

Boro Kuzmanovic wollte vier Tage vor dem Challenge-League-Start in Locarno nochmals jene Mannschaft sehen, die sich in der Vorbereitung auch deshalb als erste Wahl erwiesen hat, weil sie es schon ausgangs vergangener Saison war – mit Ausnahme Luca Zuffis, der nun in Thun spielt, und Michel Sprungers, der nach einer Kniearthroskopie noch nicht im Mannschaftstraining ist. Und Neue hat der FCW ja noch nicht verpflichtet, mit Ausnahme des Rückkehrers Denis Simijonovic.

Was er dann auf der Schaffhauser Breite sah, stellte den Trainer insofern zufrieden, als seine Mannschaft die gewünschte Stilsicherheit und Geschlossenheit erkennen liess; das Selbstverständnis eines eingespielten Teams. Allerdings ist auch klar, dass sie im Tessin zielgerichteter, entschlossener auftreten muss als in Schaffhausen nach starken ersten zehn Minuten bis zur Pause. Nach einzelnen guten Szenen wie einem Pfostenschuss Sven Lüschers nach einem starken Doppelpass wirkte der FCW nämlich zu selbstgefällig, weshalb er auch seine Überlegenheit einbüsste und gegen einen guten Gegner in Rückstand geriet.

Der FCS dürfte sehr wohl das Niveau des FC Locarno haben, also konnten die Winterthurer an diesem Beispiel erkennen, wohin mangelnde Entschlossenheit führen kann. Immerhin, in der zweiten Halbzeit kehrten sie das Spiel – mit zwei Toren kurz nach den ersten Wechseln und einem dritten, als in der 88. Minute beidseits nur noch der Torhüter und die Innenverteidiger aus der Startelf auf dem Platz standen.

Auffallend war, dass Lüscher zuerst den Ausgleich schoss und danach das 2:1 Kevin Hedigers einleitete. Seine Frühform verspricht einiges, wie überhaupt zu sagen ist: Die Mannschaft ist bereit; sie steht, aber nur, wenn sie auch bereit ist, mit der nötigen Ernsthaftigkeit aufzutreten. Das 3:1 war dann noch ein Schmankerl: Altin Osmani schlug eine Rechtsflanke Patrik Schulers, die man guten Gewissens massgeschneidert nennen darf, volley in die hohe Ecke. (hjs)

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