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Alternative Liste nimmt zweiten Sitz ins Visier

In Wähleranteilen ist die AL die grösste Kleinpartei im Rat. Doch mit diesem Titel will sie sich nicht mehr zufriedengeben.

Seit elf Jahren ist die AL im Winterthurer Gemeinderat vertreten. Ihr bekanntester Kopf, Programmierer und Hostel-Receptionist David Berger, will auch 2014 wieder antreten. Diesmal hofft er, nicht allein zu bleiben. Vor vier Jahren konnte die AL 2,4 Prozent der Stimmen hinter sich versammeln. Das ist etwas mehr als die EDU, gut doppelt so viel wie die Piraten und dreimal so viel wie die Schweizer Demokraten, die alle ebenfalls mit einem Sitz im Parlament vertreten sind.

Mit ihren Fraktionspartnern, den Grünen, profilierte sich die AL im September, als sie als einzige Partei neben der Juso die Zeughausvorlage zu Fall brachte. An Bord war dabei auch der Mieterverband Winterthur. Dessen Geschäftsstellenleiterin Katharina Gander ist hinter Berger die Nummer zwei auf der Liste 8, gefolgt vom 25-jährigen Informatiker Manuel Sahli.

Als Ziele nennt die AL unter anderem eine Verkehrspolitik mit Vorfahrt für Velo, ÖV und Gewerbe, vielfältige Kulturbetriebe und bezahlbare Wohn- und Gewerberäume. Beim Wahlkampf helfen soll die im November lancierte kantonale In­itia­ti­ve «Bezahlbare Kinderbetreuung für alle», die eine Mitfinanzierung von Krippen und Horten durch die Wirtschaft fordert. (mig)

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