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Ambri: Wieder mal ist die Lage «ernst»

AMBRI. Klubpräsident Filippo Lombardi bezeichnete an einer Medienkonferenz die Finanzlage von Ambri-Piotta als «ernst, aber nicht katastrophal». Die Leventiner benötigen noch 1,3 Mio. Franken, um den Spielbetrieb für die kommende NLA-Saison zu gewährleisten. Am 15. Juli läuft die Frist der National League ab, um die entsprechenden Nachweise zu erbringen.

Vor zwei Jahren hatte Ambri-Piotta trotz eines Plus aus der Ligaqualifikation zum vorläufig zweitletzten Mal der Finanzkollaps gedroht. Damals waren diverse Rettungsaktionen für Gönner und Fans lanciert worden. Diesen Bereich will man diesmal aber nicht überstrapazieren. Durch eine SMS-Aktion wurden 75 000 Franken eingenommen (durch 2300 Personen). Im Tessin sowie in den Zentralschweizer Kantonen ist zudem eine Aktion zur Zeichnung von Klubaktien lanciert worden. Mit Investor Samih Sawiris befindet sich der Klub in Kontakt, doch laut Lombardi will der Ägypter nicht den Alleinretter markieren. «Doch er erklärt sich bereit, Ambri-Piotta zu helfen», so Lombardi. Ab dem 13. Mai startet der Klub zudem eine Saisonkartenaktion. Ambri plant für die kommende Saison eine Budgetreduktion von einer halben Million auf elf Millionen Franken für die erste Mannschaft. Zum Saisonstart sollen aber dennoch vier Ausländer bereit stehen. (si)

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