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Ammanns Duell mit Diethart

innsbruck. Simon Ammann untermauerte in Innsbruck seine Ambitionen auf den Gesamtsieg an der Vierschanzentournee. Nach den Rängen 2 und 1 im Training verzichtete der Toggenburger auf die Qualifikation.

Ammann schüttelte nach seinem zweiten Flug leicht den Kopf, dennoch leuchtete die Nummer 1 auf. Er habe den Absprung noch nicht ganz zu 100 Prozent getroffen, kommentierte er seine Geste. Dies ändert nichts am Umstand, dass er die Bergiselschanze in diesem Jahr im Griff hat.

Durch Ammanns Verzicht wird der Qualifikationszweite und Tourneeleader Thomas Diethart mit einem K.-o.-Duell gegen den vierfachen Olympiasieger «bestraft». Thomas Morgenstern, der wie Ammann im Training die Plätze 1 und 2 belegt hatte, liess den letzten Sprung des Tages ebenfalls aus. Er trifft auf den Qualifikationssieger Anders Fannemel. Somit dürften zwei der fünf Lucky-Loser-Plätze bereits vergeben sein.

Starker Föhn

Die drei Erstklassierten der Zwischenwertung der Prestigeserie – Diethart führt mit rund 7 m Vorsprung auf Morgenstern und Ammann – treten somit kurz nacheinander an. Allerdings wird für den Wettkampf von heute Samstag starker Föhn prognostiziert. Ein mögliches Szenario wäre, das Springen abzusagen und am Sonntag in Bischofshofen nachzuholen, wo für Montagabend auch der Schlusswettkampf angesetzt ist. «Ich rechne mal mit einem windigen Springen, das viel Nerven braucht», sagte Ammann. «Und wenn verschoben wird: Was solls.» (si)

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