Zum Hauptinhalt springen

Ammanns kleiner Schritt

Lahti. Simon Ammann steigerte sich im zweiten Weltcupspringen von Lahti und erreichte Platz 14. Gregor Deschwanden konnte den zweiten Top-10-Platz seiner Karriere nicht bestätigen.

Ammann zeigte nach dem Springen vom Freitag, in dem er zum zweiten Mal in der laufenden Saison den Finaldurchgang verpasst hatte, gestern Sonntag zwei mittelmässige Sprünge. Er landete nach 123 und 122 m und bekam zu Recht Abzüge in den Haltungsnoten. Als 14. schaffte es der Toggenburger diesmal locker in den zweiten Durchgang, blieb dort aber auf seiner Klassierung sitzen.

Bei Trainer Martin Künzle löste Ammanns Leistung gemischte Gefühle aus. Er erhoffte sich in Lahti rangmässig mehr, war aber auch erleichtert über die Steigerung des Leistungsträgers. «Die Sprünge waren sicher besser, aber da ist immer noch einiges drin», sagte Künzle. Ammann sei auf gutem Weg, wieder den Anschluss an die Spitze zu schaffen, was er bereits morgen Dienstag bestätigen könnte. In Kuopio, etwas weiter nördlich in Finnland, steht bereits das nächste Springen auf dem Programm.

Für Gregor Deschwanden folgte nach dem starken 10. Platz vom Freitag ein Dämpfer. Wegen eines Fehlers im Anlauf verpasste es der Luzerner, seine gute Form ein zweites Mal im Wettkampf unter Beweis zu stellen. Deschwanden liess sich im Radius der Schanze zu sehr zusammendrücken, und so stimmte das Timing beim Absprung nicht. Er musste bereits nach 117,5 m zu Boden, was nur zu Platz 40 reichte.

Stoch überflügelt Freund

An der Spitze bahnte sich der dritte Weltcupsieg in Serie für Severin Freund an. Der Deutsche führte nach dem ersten Durchgang mit komfortablem Vorsprung, doch die Entscheidung, im zweiten von einem Gate tiefer abzustossen, zahlte sich nicht aus. Freund landete bei 129,5 m und musste sich von Kamil Stoch überflügeln lassen. Der Pole erreichte im Finaldurchgang mit Windunterstützung die Tagesbestweite von 134,5 m. Dank dem Sieg holte sich der Doppel-Olympiasieger von Sotschi auch die Führung im Gesamtweltcup von Peter Prevc (Sln/6.) zurück. Als Mannschaft überzeugten in Lahti die Österreicher. Nach dem überlegenen Triumph im Teamspringen vom Samstag brachten sie am Sonntag hinter dem Dritten Gregor Schlierenzauer noch vier weitere Springer in die Top 10. (si)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch