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Anders Eldebrink schon Lakers-Chef

RAPPERSWIL. Das ging schnell, schneller als (fast) alle Beteiligten erwartet hatten: Anders Eldebrink, der die letzten zwei Partien der Rapperswil-Jona Lakers als Co-Trainer von Harry Rogenmoser an der Bande stand, ist vorläufig bis Saisonende zum Cheftrainer ernannt worden. Rogenmoser tritt ins zweite Glied zurück, er widmet sich nur noch seinem Amt als Sportchef. Eldebrink war am letzten Samstag in Rapperswil eingetroffen, mit ihm als Hilfe an der Bande setzten die Lakers mit dem 5:3 gegen Ambri ihrer Negativserie nach zehn Niederlagen in Folge ein Ende. Am Dienstag allerdings verloren die St. Galler in Ambri 2:4 und die Playout-Serie 1:4. Rogenmoser hat offenbar die Vereinsführung selber um «Entlastung» angefragt, er spürte keine Ener­gie­ mehr, um dieses Team zu coachen. So, wie die Mannschaft nach dem Spiel in Ambri den Kopf hängen liess, war Rogenmosers Entscheid eigentlich keine Überraschung mehr. Er besitzt allerdings noch einen Vertrag über zwei weitere Saisons im Doppelmandat. «Ich habe eigentlich gedacht, dass ich nur ein bisschen helfen würde. Ich bin nicht gekommen, um Chef zu werden», sagte Eldebrink zu seinem «Aufstieg». Eigentlich – wenn alles normal gelaufen wäre – wäre Eldebrink noch immer Trainer der Kloten Flyers. Die besonderen Umstände im letzten Sommer führten zur Trennung, nun wirkt der 52-Jährige bereits zum zweiten Mal als Nothelfer in diesem Winter. Im Dezember stieg er bei AIK Stockholm ein, mit ihm gelang der problemlose Ligaerhalt. «Das ist eine gute Erfahrung für mich», sagt «Elda», der sich schon bald als «Spezialist» in Sachen «Rettungsaktion» bezeichnen kann. Das ist jetzt auch das Ziel mit Rapperswil. «Es bleibt sehr wenig Zeit», sagt Eldebrink. Der Playout-Final gegen Langnau beginnt am Dienstag mit einem Heimspiel. «Die schlechten Gewohnheiten, welche die Spieler angenommen haben, kann man nicht so schnell ausschalten.» Er müsse versuchen, der Mannschaft wieder Ener­gie­ zu vermitteln. «Alle müssen das Gleiche denken. In der eigenen Zone muss das Vertrauen in die Mitspieler und das Passspiel viel besser werden», hat er erkannt. (jch)

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