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Angriff auf IS-Hochburg

Bei einem der bisher schwersten Angriffe der syrischen Luftwaffe auf die Extremistenhochburg Raqqa sind mindestens 95 Menschen ums Leben gekommen.

Dies teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte gestern mit. Der Nachrichtenkanal al-Arabiya berichtete sogar von 170 Toten, die meisten von ihnen Zivilisten. Syrische Flugzeuge hätten am Dienstag mindestens zehn Angriffe auf Raqqa im Nordosten des Landes geflogen, erklärte die Beobachtungsstelle. Demnach bombardierte die Luftwaffe ein Industriegebiet, einen Markt und eine Moschee. Die Menschenrechtler warfen dem Regime in Damaskus ein «Massaker» vor. Im benachbarten Nordirak wehrten kurdische Peshmerga-Kämpfer einen IS-Angriff auf den strategisch wichtigen Mosul-Staudamm und den Ort Sumar ab. Dabei seien sie von Luftangriffen der USA und ihrer Verbündeten unterstützt worden, erklärte ein kurdischer Offizieller. Mindestens 30 Extremisten kamen demnach ums Leben. Der Mosul-Staudamm ist die grösste Talsperre des Landes.

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