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Annäherung an China

Nach einem Treffen am runden Tisch ist klar: Die Schweiz und China wollen wirtschaftlich noch näher zusammenrücken.

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf traf am Donnerstag am ersten «Chinese - Swiss Financial Round Table» den Gouverneur der chinesischen Zentralbank, Zhou Xiaochuan, um eine weitere Zusammenarbeit der beiden Länder zu besprechen. Eines der zentralen Themen des Treffens war die Möglichkeit, die Schweiz zum internationalen Renminbi-Hub zu machen, teilte die Schweizerische Bankiervereinigung, die ebenfalls am Gespräch teilgenommen hat, gestern mit. Die Schweiz will sich dabei als europäische Drehscheibe für Transaktionen mit chinesischen Unternehmen und der chinesischen Währung etablieren. Dies werde sowohl von der Schweizer Regierung wie auch von den hiesigen Banken unterstützt.

Kosten sollen sinken

Ausserdem werde der Abschluss eines Währungsabkommens zwischen der Schweizerischen Nationalbank und der chinesischen Zentralbank befürwortet, hiess es weiter. Dazu gehört auch ein Clearing, also die Übermittlung und Abwicklung von Transaktionen, durch eine chinesische Bank mit Sitz in der Schweiz. Dadurch würden Kosten sinken, und die Abwicklung würde deutlich einfacher. Um die Ziele voranzutreiben, haben die Bankiervereinigung sowie die China Banking Association eine Absichtserklärung unterzeichnet.

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