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Annik Marguet verpasst Final-Einzug

Die Schweizerin Annik Marguet verpasst im Luftgewehr über 10 m die Final-Qualifikation. Die Freiburgerin belegt an ihren zweiten Olympischen Spielen mit 392 Punkten den 38. Rang bei 56 Teilnehmern.

Am frühen Morgen in den "Royal Artillery Barracks" vermochte Marguet vor allem in den ersten beiden Durchgängen nicht zu überzeugen. Sie schoss lediglich 97 und 96 Punkte (Punktemaximum pro Runde 100). Erst in der dritten Runde kam die gelernte Chemielaborantin langsam auf Touren und schoss 99 Punkte. Endlich warmgelaufen, rief die 31-Jährige im letzten Durchgang ihr Potenzial vollständig ab und erreichte die volle Punktzahl. Doch für den Einzug in den Final der besten Acht reichte dies nicht mehr.

Der Wettkampf war ein Spiegelbild der bis anhin nicht nach Plan verlaufenen Saison; Marguet wartet in diesem Jahr immer noch auf ein Top-Resultat. Hinzu kamen die eigenen Bedingungen an Olympischer Spielen, mit denen die Schweizerin im Stehendschiessen vor allem zu Beginn des Wettkampfs nicht zurecht kam.

In London wird sie nun nochmals im Dreistellungsmatch über 50 m am 4. August im Einsatz stehen und hofft sicherlich auf einen besseren Start in den Wettkampf. Dieser Wettbewerb dürfte Marguet auch besser liegen, gewann sie doch an den Weltmeisterschaften in München vor zwei Jahren die Bronzemedaille.

Die erste Goldmedaille an diesen Olympischen Spielen überhaupt gewann die nach der Qualifikation an zweiter Stelle liegende Chinesin Yi Siling. Silber sicherte sich die Polin Sylvia Bogacka, Bronze holte die Chinesin Yu Dan.

(Si)

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