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Anreizsystem für preisgünstige Wohnungen

Wer freiwillig günstigen Wohnraum schafft, soll dichter bauen dürfen, als dies der Gestaltungsplan eigentlich erlaubt. Diesen Gegenvorschlag unterbreitet heute der Stadtrat zur Motion zum Gestaltungsplan.

Der Winterthurer Stadtrat will den Bau von preisgünstigen Wohnungen durch ein Anreizsystem fördern. Grundeigentümer, die freiwillig günstige Wohnungen errichten, sollen dichter bauen dürfen, als in der Grundordnung (BZO) erlaubt. Für das Anreizsystem spricht sich der Stadtrat im Rahmen seines indirekten Gegenvorschlags zur Motion betreffend Gestaltungsplan mit gemeinnützigem Wohnanteil aus, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Als erfolgreiches Beispiel, wo bereits eine Mehrausnützung gestattet wurde, nennt der Stadtrat die Studentenhäuser an der Bürglistrasse.Ausmass ist Verhandlungssache Der Stadtrat teilt das grundsätzliche Anliegen der Motion, beantragt aber trotzdem diese nicht erheblich zu erklären. Sie enthalte beispielsweise Punkte, die mit dem übergeordneten Recht nicht oder noch nicht vereinbar seien. Im Gegenzug verpflichtet sich der Stadtrat dazu, eine Vorlage zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus auszuarbeiten, die auf ein Anreizsystem setzt. Das Ausmass der höheren Ausnutzung und die Zahl der Wohnungen mit Kostenmiete sind Verhandlungssache und werden mittels Gestaltungsplänen festgelegt, wie es in der Mitteilung heisst. Denkbar sei eine neue Bestimmung, welche Verdichtung und Kostenmiete im Wohnungsbau mittels Gestaltungsplan in der Bauordnung der Stadt Winterthur verankert.

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