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Auf allen Vieren besser gerüstet

Mercedes-Benz gehört zu den Pionieren des Allrad­antriebs und präsentiert mit dem attraktiven CLA Shooting Brake ein passendes Jubiläumsauto zum 30-jährigen Bestehen der 4Matic-Modelle. Die 4×4-Palette mit dem Stern umfasst schon 75 Modelle in 18 Baureihen.

Die unbestrittenen Vorzüge der modernen Allradsysteme ihren Kunden in der Praxis vorzuführen, fällt den Automobilherstellern in diesem Winter schwer. Auch in Hochgurgl im Öztal, dem traditionellen Schauplatz der Demonstrationsfahrten von Mercedes-Benz auf 2150 Meter über Meer, ist Schnee Mangelware. Zum Glück gibt es da noch die abgesperrte Hochalpenstrasse aufs 359 Meter höher gelegene Timmelsjoch. Der Bergpass erweist sich, auf den letzten Kilometern total vereist und schneebedeckt, als ideales Tummelfeld für Fahrkünstler und solche, die es werden möchten. Wo die Autos früher gleich reihenweise stecken geblieben sind, bekunden die mit 4Matic ausgestatteten Mercedes-Modelle der V-, C- und GLA-Klasse keinerlei Probleme. Die aktuelle Fahrzeuggeneration startet, beschleunigt und bremst auf dem extrem schwierigen Terrain fast wie im Alltag in der Ebene. So fährt die routinierte Instruktorin immer flotter voraus, und die Schäfchen folgen artig. Erst ein zufälliger Blick auf den Tacho lässt auch den Puls in die Höhe klettern: Auf 110 steht die Nadel plötzlich, obwohl Schnee und Eis den Asphalt bedecken und es auf der Talseite bedrohlich in die Tiefe geht. Kein Grund zur Sorge, die Allradler machen ihre Arbeit perfekt, und im selben Rhythmus geht es bald auch abwärts: 4Matic macht früher Unmögliches möglich. Die Einführung dieser Technik im Vorgänger der E-Klasse, der Baureihe W124, war 1985 ein Meilenstein in der Personenwagen-Geschichte von Mercedes-Benz. Kundschaft und Konkurrenz zeigten sich gleichermassen beeindruckt vom ausgeklügelten System mit permanentem Allradantrieb bis zu einer Geschwindigkeit von zwölf Kilometern pro Stunde und automatischem Wechsel auf Heckantrieb nach einer kurzen Übergangsphase mit 35 Prozent der Kraft auf der Vorderachse. Um in diesem immer wichtiger werdenden Antriebsbereich mithalten zu können, haben in der Folge auch die Mitbewerber tüchtig investiert. Die Mercedes-Ingenieure haben ihre Allradtechnik in 30 Jahren ständig weiterentwickelt und das Angebot erweitert. Im aktuellen Verkaufsprogramm werden nicht weniger als 75 Modelle mit 4Matic angeboten. Neu profitiert auch der grosse Van, die V-Klasse, von markant gesteigerter Traktion. Der Höhepunkt steht aber noch bevor. Das richtige ­Geschenk zum 4×4-Jubiläum hat sich Mercedes-Benz mit dem CLA Shooting Brake selbst gemacht. Die Basisversion mit 220 PS und der CLA 45 AMG Shooting Brake mit 360 PS aus dem bisher stärksten Vierzylinder-Serienmotor der Welt sind ab der Markteinführung Ende März mit der jüngsten Ausbaustufe der 4Matic lieferbar. Um allen Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht zu werden, vertraut Mercedes-Benz auf un­terschiedliche 4Matic-Systeme. Am besten geeignet für Abstecher ins Gelände ist der permanente Allradantrieb der G-Klasse mit Verteilergetriebe, drei hundertprozentigen Differenzialsperren und dem elektronischen Traktionssystem 4ETS, das je nach auftretendem Schlupf an einem oder mehreren Rädern eingreift. Permanent auf alle vier Räder angetrieben werden auch die SUV der GL- und M-Klasse. Deren Technik basiert aber auf dem gleichen System wie bei den Personenwagen. Zusätzliche Offroad-Funktionen erleichtern Ausflüge abseits befestigter Strassen. Für Limousinen, Kombis und Coupés der Kernbaureihen steht eine Variante zur Verfügung, die ebenfalls permanent arbeitet, die Kraft aber im Verhältnis von 45 zu 55 Prozent auf die Vorder- und die Hinterachse verteilt. Bei den AMG-Modellen werden sogar zwei Drittel des Antriebs auf die Hinterräder geleitet. Die herkömmlichen Differenzialsperren werden dabei durch das 4ETS ersetzt, das auch in der Grossraumlimousine V 250 gute Dienste leistet. Einen anderen Weg gingen die Techniker bei den kompakten Mercedes-Modellen, die sich vom Konzept her auf Frontantrieb abstützen. Deren 4Matic arbeitet mit einer voll variablen Verteilung des Drehmoments und gilt als besonders reibungsarm. Hauptziel ist es auch hier, optimale Traktion und maximalen Fahrspass zu bieten.

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