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Auf der «Schützi» fahren die Bagger auf und bereiten der alten Gegentribüne ein Ende

Die Abbrucharbeiten der Gegentribüne auf der Schützenwiese haben begonnen. Bis die neue mit Dach gebaut ist, müssen die Fussballfans auf die anderen Plätze ausweichen.

Vor einer Woche standen sie noch dort, die Fussballfans in RotWeiss. Assen eine Wurst, tranken ein Bier. Und feuerte ihren «Eff-Zeeh-Wee» an. Viele genossen den weiten Blick auf das Spielfeld, auf die «Bierkurve», die Platzfreiheit und die Atmosphäre unter freiem Himmel. Zum letzten Mal. Denn seit gestern ist sie Geschichte, die treppenartige, weitläufige Gegentribüne auf der Schützenwiese. Dort, wo die FCW-Fans stehend auch mal dem Regen trotzten, schuften nun Bauarbeiter mit gelben Helmen in ihren Baggern. Der Abbruch hat begonnen. Abgebrochen wird der Betonklotz, um einem Neubau Platz zu machen – einer schlichten Stahlkonstruktion. Die neue, überdachte Tribüne wird Platz für 2200 Fans bieten. Unter den Zuschauerrängen entstehen Toiletten, Essensstände und Kassen. Knapp 10 Millionen kostet der Bau, wovon der FCW eine Million selber beisteuert. Ein Umbau in Etappen Die letzten Jahrzehnte wurde auf der Schützenwiese kaum noch was verändert. Um das Stadion instand zu halten und später auch baulichen Anforderungen der Super League genügen zu können, wurde deshalb ein Umbau in die Wege geleitet. Die Devise dabei lautet: «Schritt für Schritt.» Und von diesen Schritten ist die neue Gegentribüne für FCW-Geschäftsführer Andreas Mösli «ein sehr wichtiger». Im Mai 2013 wurden unter anderem Toiletten und neue Lichtanlagen montiert, nun folgt der erste grosse Brocken: Bis Anfang Juli soll die Gegentribüne abgerissen sein, bis Ende Dezember die neue Tribüne stehen. Die Elemente werden vorproduziert und dann zusammengesetzt. Die Baustelle wird während der gesamten Hinrunde der Saison 2014/2015 bestehen. Die Anhänger, die auf der Gegentribüne standen, werden für diese Zeit auf die Sitztribüne oder in die «Bierkurve» hinter dem Tor ausweichen müssen. Projektleiter Peter Furrer von der Stadt Winterthur kann sich auch vorstellen, dass bei grossem Andrang ein Teil des Gästesektors für die FCW-Anhänger geöffnet wird. Auf den Rückrundenstart in der Challenge League sei die neue Tribüne dann bereit. Die jetzige Haupttribüne bleibt stehen. Und sollte der Klub mal aufsteigen, kann die Gegentribüne einfach mit zusätzlichen Elementen an den Stirnseiten der Arena erweitert werden.

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