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Auf der Suche nach den orangen Laternen

Für den Jahrmarkt im November frischt der Landfrauenverein Oberstammheim seine Laternenbar auf. Nomen est omen – mit «Laternli».

Damit in der Laternenbar im Keller des Gemeindehauses Oberstammheim das bunte Licht nicht ausgeht, sucht der Landfrauenverein Oberstammheim frische Lampionblumen. Die orangen, blasenförmigen Blütenkelche braucht der Verein zu Dekozwecken an der Kellerdecke. «Wir haben Gitter wellenförmig an der Decke befestigt und mit ‹Laternli› gefüllt», erzählt Aktuarin Iris Fischer. Doch da die «Laternli» der Laternenbar über zehn Jahre alt sind, «sind sie mit der Zeit etwas ausgeblichen und benötigen deswegen eine Auffrischung». Per Kleinanzeige in den Mitteilungsblättern von Waltalingen, Ober- und Unterstammheim haben die Landfrauen deswegen einen Aufruf gestartet. Laut Fischer haben sich bereits Leute mit Lampionblumen im Garten gemeldet, die davon abgeben würden. «Sogar aus Truttikon hat jemand angerufen.» Zurzeit hänge die erste «Laternli»-Ladung in einem Schopf zum Trocknen.

Wie das Huhn und das Ei

Der Landfrauenverein kann aber noch mehr gebrauchen für seine Laternenbar. Die Bar wurde anlässlich des Weinländer Herbstfestes 2003 ins Leben gerufen, wie Fischer erzählt. Am Fest hatte der Verein gleichzeitig einen Verkaufsstand mit Gemüsewähen. «Da dieses Geschäft aus verschiedenen Gründen defizitär war, durften wir am ‹Stammer Märit 2003› die Bar nochmals ­betreiben.» Nach einem «durchschlagenden Erfolg» wurde sie am folgenden Jahrmarkt weitergeführt. Und am diesjährigen «Märit» vom 1. bis 3. November wird die Laternenbar bereits zum elften Mal eröffnet. «Sie ist zu einem festen Anlaufpunkt für die Gäste geworden», sagt Fischer.

Was zuerst war, der Name «Laternenbar» oder die bunten «Laternli», weiss Iris Fischer nicht mehr. «Es ist vermutlich wie mit dem Huhn und dem Ei – es hat sich wohl beides miteinander entwickelt.» Markus Brupbacher

www.landfrauenverein- oberstammheim.ch

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