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«Auf die Hausaufgabe freuen sich alle»

Das Klassenzimmer im zweiten Stock des Schulhauses Rebwiesen ist liebevoll eingerichtet. Die 18 bunten Stühle, die Leseecke, die Zahlenschlange – alles wartet auf die neuen Erstklässler. Alles? – Nein! Lehrerin Loreana Di Caprio wartet noch nicht, sondern arbeitet fleissig an den letzten Vorbereitungen: Sie beschriftet für alle Kinder eine Box, in die sie ihre angefangenen Arbeiten versorgen können, rückt Bänke zurecht. Bald geht es los.

«Ich gebe zwar schon 20 Jahre lang Schule, bin aber vor dem ersten Schultag immer noch nervös», sagt die 49-Jährige und lacht. Schliesslich kenne sie die 18 Kinder noch nicht, und wenn alle Eltern kommen, sind 60 Personen im Raum. Einen grossen Teil der Sommerferien hat Frau Di Caprio für die Vorbereitung investiert. Nach zweieinhalb Wochen Ferien in Kuba hat sie eine Woche lang das Klassenzimmer ausgemistet. Dann hat sie neue Lehrmittel studiert und den Kindern einen Begrüssungsbrief geschickt mit der freiwilligen Hausaufgabe, etwas für den ersten Schultag zu zeichnen. In der ersten Stunde dürfen die Kinder diese Zeichnung und ihren Thek zeigen. Dann suchen sie ihre Namenstäfelchen. «Die Niveaus sind sehr unterschiedlich, manche werden sich mit einzelnen Buchstaben beschäftigen, während andere schon lesen können.» Dann gibt sie die erste Hausaufgabe: «Darauf freuen sich die Kinder immer.»

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