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Auf Schützenkönigin folgt Schützenkönigin

Zürich hat zum zweiten Mal in Folge eine Schützenkönigin: Die 17-jährige Leila Rykart aus Erlenbach hat sich gestern im Ausstich durchgesetzt.

Leila Rykart erreichte im Ausstich 32 Punkte, ihr Konkurrent Stephan Beller (16) aus Zürich kam auf 26. Das Hantieren mit einem Sturmgewehr ist für die KV-Stiftin nichts Ungewöhnliches. Sie ist Mitglied bei den Jungschützen Erlenbach und verbringt einen grossen Teil ihrer Freizeit im Schiessstand. Die Ausgangslage für den Ausstich am Montag war spannend, da es mit Stephan Beller nur noch ein einziger Konkurrent in die Endausscheidung geschafft hatte. Beide hatten am Sonntag das Maximum von 35 Punkten erreicht.

Mädchen dürfen erst seit dem Jahr 1991 am Knabenschiessen mitmachen. Leila Rykart löst Leonie Schärer aus Uster ab, die 2011 gekrönt wurde, und sie ist die vierte, die sich den Titel der Schützenkönigin holt. Als Preis erhielt sie 5000 Franken, eine goldgefasste Medaille sowie einen Gutschein für einen Flug mit einem Super-Puma der Schweizer Armee.

Sinkende Teilnehmerzahlen

Auch im restlichen Teilnehmerfeld sind die Mädchen mittlerweile eine feste Grösse: Insgesamt versuchten 4232 Jugendliche dieses Jahr ihr Glück im Schiessstand Albisgüetli, davon waren 1267 weiblich – was einen neuen Mädchen-Rekord darstellt. Gleichwohl nehmen die Teilnehmerzahlen am Knabenschiessen mit jedem Jahr ein bisschen ab. Im Vergleich zu 2011 gingen dieses Jahr rund 30 Jugendliche weniger an den Start. Im Jahr 2003 nahmen noch 5299 Jugendliche teil. (sda)

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