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Auftakt des EU-Gipfels im Zeichen der Erinnerung

Zum Auftakt des EU-Gipfels haben die Staats- und Regierungschefs in Ypern der vielen Opfer des 1. Weltkriegs gedacht.

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder trafen sich gestern im belgischen Ypern im Museum «In Flanders Fields», wo eine Ausstellung das Kriegsgrauen greifbar macht. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy erinnerte an die Millionen Opfer des Konflikts und sprach von einer «Spirale der Selbstzerstörung», durch die Europa damals «in den Abgrund» gerissen worden sei. Die Vertreter der 28 EU-Staaten zogen gemeinsam zu Fuss durch das historische Zentrum der Stadt in Westflandern. Beim Menentor, in das die Namen von fast 55000 vermissten Commonwealth-Soldaten eingraviert sind, hielten sie eine Schweigeminute ab. Im Anschluss weihten die Gipfelteilnehmer eine runde Friedensbank aus weissem Stein ein, die an das Treffen in Ypern erinnern soll. Heute wird der EU-Gipfel in Brüssel fortgesetzt. Dabei soll es um die Nominierung Jean-Claude Junckers als EU-Kommissionspräsidenten gehen.

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