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Ausländer verüben Delikte öfter auf der Durchreise

Schon seit dem Jahr 2008 wächst der Anteil ausländischer Täterinnen und Täter stetig an. Inzwischen besitzen 55,4 Prozent all jener, die im Kanton Zürich einer Straftat beschuldigt werden, keinen Schweizer Pass. Innerhalb der Gruppe straffälliger Ausländer ist es im Verlauf der letzten Jahre zu deutlichen Verschiebungen gekommen (siehe Grafik). So ist der Anteil jener, die dauerhaft in der Schweiz leben (B- und C-Ausweis), gesunken, während Asylbewerber und temporäre Aufenthalter zugelegt haben.

Von den beschuldigten Asylbewerbern stammten die meisten aus dem Maghreb, sagte Kripochefin Christiane Lentjes, Das sei eine Folge des Arabischen Frühlings. Nur dank vermehrten und gezielten Kontrollen an Bahnhöfen, in Einkaufs- und Asylzentren gelang es der Polizei, die stark ansteigende Kriminalität einigermassen in den Griff zu bekommen.

Immer mehr Delikte werden aber von Personen verübt, die gar nicht in der Schweiz bleiben wollen. Die meisten dieser Kriminaltouristen, die oft als Banden unterwegs sind, stammen aus Rumänien. Auf ihr Konto gehen hauptsächlich Einbrüche. Daneben gehen der Polizei auch immer wieder Enkeltrickbetrüger ins Netz. Diese stammen vorwiegend aus Polen. (awe)

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