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Ausserdem im Rat

Atomkraftgegner unterliegen

Der Zürcher Kantonsrat hat gestern zwei Vorstösse verworfen, die sich kritisch mit den Atomkraftwerken der Axpo befassten, an der die öffentliche Hand beteiligt ist. Der erste, lanciert von den Grünen, wollte verhindern, dass der Energiekonzern 700 Millionen Franken in die Sicherheit der alten Reaktoren in Beznau investiert. Das Geld hätte stattdessen in erneuerbare Energie investiert werden sollen. Der zweite, lanciert von der GLP, verlangte eine Sonderprüfung der Axpo-Finanzen. Der Fonds für die spätere Stilllegung der Kraftwerke Leibstadt und Gösgen enthalte in Wahrheit nicht so viel Geld wie in der Rechnung ausgewiesen. (hub)

Kein Verzicht auf Streusalz

Trotz frühlingshaftem Wetter hat der Zürcher Kantonsrat gestern über ein tief winterliches Thema diskutiert: Er nahm sich der «hysterischen Schneeflockenbekämpfung» mit Streusalz an, die nach Ansicht von GLP, Grünen und SP im Kanton Mode ist. Als Alternative schlugen die Postulanten die sogenannte «Weissräumung» vor, also platt gewalzten Schnee. In Berggemeinden funktioniere das schliesslich auch. Doch Zürich ist nicht Zuoz, und der Zürcher Kantonsrat will nicht auf Salz verzichten. Er lehnte den Vorstoss mit 96 zu 71 Stimmen ab. (sda)

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