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Ausserdem im Rat

Kompensation

Millionen aus dem Gebührentopf

Der Stadtrat darf aus den Reserven von Stadtwerk auch 2015 eine «ausserordentliche Kompensation» abschöpfen. Der Gemeinderat stimmte dem Beitrag von 2,6 Millionen Franken zu, lehnte es aber wie schon 2014 ab, die Abschöpfung vorab bis 2018 festzulegen. Finanzvorsteherin Yvonne Beutler (SP) bedauerte dies im Namen der Planungssicherheit. Bürgerliche Parlamentarier hatten zuvor argumentiert, man wolle das Sanierungsprogramm Balance abwarten, bevor man weitere Abbuchungen beschliesse. Mit der ordentlichen Abschöpfung fliessen 2015 14,4 Millionen aus dem Gebührentopf in die Stadtkasse.

Kein Geld für ZHAW

Standortbeitrag abgeschafft

Die Stadt zahlt der ZHAW ab 2016 keinen Standortbeitrag mehr. Im Gemeinderat stiess die Streichung der bisher 150 000 Franken pro Jahr auf keinen Widerstand. Im laufenden und im nächsten Jahr zahlt die Stadt noch je 50 000 Franken, offiziell um den Übergang zu erleichtern. Stadtrat Stefan Fritschi (FDP) betonte, die Streichung und die Prüfung einer Verlegung der Ingenieursstudiengänge stünden in keinem Zusammenhang.

Kongress-Theater

Lob und Tadel für Theaterpläne

Irritiert hat SP-Gemeinderätin Christa Benz die Idee des Stadtpräsidenten aufgenommen, das Theater abzureissen und durch ein Kongresszentrum mit integriertem Theaterbetrieb zu ersetzen. «Es ist blauäugig, anzunehmen, dass darin ein nur annähernd so bedeutender Kulturbetrieb Platz hätte.» Anders sieht das die FDP. Die Idee verdiene eine Prüfung und könnte neue Chancen eröffnen, sagte Christoph Magnusson. mcl

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