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Australischer Nationalspieler stirbt nach einem Cricket-Spiel

Der australische Internationale Philip Hughes (25) hat einen Unfall in einem Cricket-Meisterschaftsspiel in Sydney, als ihn ein Ball am Hinterkopf traf, nicht überlebt.

Philip Hughes verstarb zwei Tage nach dem Spiel und der Notoperation. Hughes' Tod stürzte Australien, wo Cricket Volkssport ist, in eine Depression. Der Premierminister meldete sich zu Wort und die Flaggen auf Halbmast gesetzt. Sportveranstaltungen wurden abgebrochen; sogar in Pakistan wurden Partien abgesagt. Schlagmann Philip Hughes war am Dienstag nach dem Kopftreffer im Sydney Cricket Ground auf dem Rasen zusammengebrochen. Er habe nie mehr das Bewusstsein zurück erlangt, teilte Mannschaftsarzt Peter Brukner mit. Die Cricket-WM Anfang 2015 in Australien hätte sein Karrierenhöhepunkt werden sollen.

Erwartet wird, dass der Todesfall Auswirkungen auf den Cricket-Sport haben wird, insbesondere bei den Helmen. Der in Hughes' Richtung geschleuderte Ball war nach dem Aufprall am Boden hoch aufgesprungen. Andererseits streuen die Werfer immer wieder derartige Bälle (short-pitched-balls) ein, um die Schlagmänner einzuschüchtern. Hughes drehte sich noch ab, aber der Ball traf ihn unterhalb des Helms am Hinterkopf. Hughes erlitt einen Schädelbruch und schwere Blutungen.

Beim Cricket schleudert ein Werfer den kleinen, mit Leder umspannten Ball Richtung Schlagmann, der ihn mit einem Schläger ins Feld befördern will. Bei den besten Werfern wird der Ball mit bis zu 140 km/h zu einem Geschoss. Ein Cricket-Ball ähnelt einem Baseball, ist aber etwas kleiner und vor allem schwerer.

(Si)

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