Zum Hauptinhalt springen

Autoneum gibt Gas

Der Autozulieferer Autoneum hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr gesteigert. Obwohl die Autoindustrie zu kämpfen hat.

Die ehemalige Autosparte von Rieter überrascht im ersten Halbjahr mit einer deutlichen Umsatzsteigerung. Nachdem Autoneum im letzten Jahr unter der schlechten Konjunkturlage in Europa zu leiden hatte, verhalfen dem Hersteller von Akustik- und Wärmedämmungen für Automobile nun die wachsenden Märkte in Nordamerika und Asien zu einer positiven Bilanz.

So konnte der Autozulieferer den Nettoumsatz um mehr als zehn Prozent steigern und ein positives Halbjahres-Ergebnis von 11,7 Millionen ausweisen. Doch der europäische Markt bereitet dem Konzern auch 2012 noch Kopfzerbrechen. «Im zweiten Halbjahr erwarten wir eine rückläufige Automobilproduktion in Europa», sagt Peter Grädel, Sprecher von Autoneum. Grund dafür sei einerseits die schlechte Wirtschaftslage in Südeuropa und andererseits der saisonal bedingte Umsatzrückgang. Dementsprechend sind die Prognosen des Konzerns verhalten positiv. Der Autozulieferer rechnet mit einer Umsatzsteigerung von gesamthaft zehn Prozent bis zum Ende des Jahres.

Bald Dividende für Aktionäre?

Dass sich die Geschäftstätigkeit in Europa wieder so negativ auf das Konzernergebnis auswirken wird wie letztes Jahr, bleibt nicht zu hoffen. Bei der diesjährigen Generalversammlung verzichtete der Autozulieferer auf die Ausschüttung einer Dividende für 2011. Dies soll aber nicht so bleiben. «Unser Ziel ist, eine Dividende von bis zu 30 Prozent des Konzerngewinns an die Aktionäre auszuschütten», so Grädel. Die Zahl der Mitarbeiter in Winterthur hat in den letzten sechs Monaten leicht zugenommen. Heute arbeiten rund 150 Mitarbeiter in Winterthur. Das sind zehn mehr als 2011.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch