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Autoneum-Präsident: Ärger über Aktionäre

Der Verwaltungsratspräsident von Autoneum, Hans-Peter Schwald (Bild), haderte an der gestrigen Generalversammlung im Kirchgemeindehaus Liebe­strasse mit einigen Entscheiden der Aktionäre. Die vorgeschlagene Revision der Statuten, mit denen man die Abzockerin­itia­ti­ve umsetzen will, erhielt nur 71,2 Prozent Zustimmung. Hinter den ablehnenden Stimmen stehen auch ausländische Fonds, die nach den Empfehlungen von Stimmrechts­beratern entscheiden. Schwald äusserte seinen Ärger über diese Berater, «die unsere Verhältnisse nicht kennen». Es sei «unverständlich, dass Berater in den USA über Schweizer Corporate Governance entscheiden». Auch daran, dass die Aktionäre die Verwaltungsräte nun jährlich einzeln wählen können, hat der Präsident keine Freude: «Es tut mir leid, dass wir das machen müssen, aber das Volk will es so.» Auch Sulzer und Rieter bekamen die neue Macht der Aktionäre zuletzt zu spüren. Bei Sulzer scheiterte die Statutenänderung sogar am Zweidrittelmehr. Bei Rieter erhielten vier Verwaltungsräte Zustimmungen von unter 80 Prozent, dar­un­ter die Grossaktionäre Michael Pieper und Peter Spuhler. Bei Autoneum erhielt Pieper mehr Unterstützung, zählte aber mit 94,2 Prozent Ja-Stimmen dennoch zu den «Abgestraften», ebenso wie This Schneider. Peter Spuhler dagegen erzielte mit 99,6 Prozent ein sehr gutes Resultat.

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