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Baggerstich für Schulerweiterung

Der erste Spatenstich ist erfolgt: Bis im Sommer 2014 entsteht am bereits bestehenden Schulhaus Resi in Rutschwil ein Anbau.

Mit Beginn der Sommerferien können auch die Arbeiten für den neuen Erweiterungsbau auf dem Schulhausareal in Rutschwil starten. Am Freitagabend fand der symbolische Spatenstich – oder vielmehr Baggerstich – statt. Die Primarschüler durften gleich selber mit anpacken. Ausgerüstet mit Bauhelmen auf den Köpfen, machten sie sich mit schwerem Gerät an den Aushub. Mit dem Schulhausanbau werde kein Denkmal gesetzt, sondern ein Grundstein für eine zukunftsorientierte Schule, hatte Carlo Marinaccio, Schulpräsident und Vorsitzender der Baukommission, zuvor die Gäste begrüsst. Der Anbau an das bestehende Schulhaus Resi aus dem Jahre 1991 solle nicht nur Platz für das Lernen von Formeln und Vokabeln bieten. «Wir sehen die Schule als Lebens- und Erfahrungsraum, in dem Begabung und Können mit Freude und Verantwortung verknüpft werden», sagte er.

Strengere Auflagen des Kantons

Neben neuen Klassen- und Gruppenräumen entsteht mit dem Neubau auch eine Aula. «Der Raum soll nicht nur für den Singunterricht genutzt werden. Auch Vereinen und der Musikschule wird er zur Verfügung stehen», sagte Marinaccio. Ausserdem biete er Platz für die künftigen Gemeindeversammlungen. Die Schule in Rutschwil braucht mehr Raum. Nicht wegen der Schülerzahl, sondern wegen der gestiegenen kantonalen Anforderungen. Als Beispiele nannte Marinaccio die Schulsozialarbeit, das Betreuungsangebot neben dem Unterricht und die Blockzeiten. Wegen des neuen Volksschulgesetzes ist auch der Bedarf an Gruppenräumen und Klassenzimmern für die integrative Förderung sowie Mittags- betreuung gestiegen.

Erweiterungsbau 2014 fertig

Bisher mussten die Kinder in zwei Räumen verpflegt werden. Im ganzen Schulhaus habe es deshalb nach Essen gerochen, sagte Marinaccio und lachte. Dies werde sich nach der zweiten Bauphase, mit der Sanierung des Altbaus, ändern. «Rund 80 Prozent der Aufträge sind vergeben und wir liegen deutlich unter dem Kostenvoranschlag.» Den Kredit für das Bauprojekt in Höhe von 3,3 Millionen Franken haben die Stimmberechtigten im vergangenen November gutgeheissen. Im Sommer 2014 soll der Erweiterungsbau fertiggestellt sein. Danach folgt die Renovation des ältesten Schulgebäudes.

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